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und mit demselben der Rest derselben unverändert ge­nehmigt.

Die nächste Sitzung wird Sonnabend 11 Uhr statt­finden. (Dritte Lesung der Kreis- und Provinzialordnung für Hannover.)_________________________

Deutsche- Reich.

«erlitt, 21. Febr. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Die Nachricht von der vom Fürsten Bismarck für nötig befundenen Rücksendung einer, von dem amerikanischen Ab- grordnrtmhause angenommenen, für den deutschen Reichstag bestimmten Resolution zum Andenken LaSkerS hat in der Presse große« Aufsehen gemacht. Die „Köln. Zeitung­macht dazu die ruhige Bemerkung, vaß der Reichskanzler flch möglicherweise aus formellen Gründen außer stände gesehen hat, eine derartige Resolution einer fremden gesetz­gebenden Körperschaft zur Kenntnis des Reichstags zu bringen, — und fügt hinzu, vielleicht wäre eS bester ge­wesen, wenn das amerikanische Repräsentantenhaus sich, wie in früheren Fällen, durch Vermittelung seines Vorsitzenden direkt an den RrichStagSprästdenten gewendet hätte, und man sähe nicht recht ein, weshalb eS diesmal von einem so einfachen Verfahren abgegangen wäre. Die anderen liberalen Zeitungen aber erheben lautes Geschrei und machen auch bei dieser Gelegenheit wie er gemeinschaftliche Sache mit den ausländischen deutschfeindlichen Blättern, ja fogar mit Verwarnungen und Drohungen zu überhäufen. NamenS der „öffentlichen Meinung", für deren einzig berufenen Ver- trrter die regierungsfeindliche Preste sich mit kühler Drei­stigkeit auSgiebt, protestiert ste gegen „die unerhörte Be­leidigung", die angeblich den Amerikanern zugefügt fei, und ermuntert somit geradezu zu auswärtigen Kundgebungen gegen die einheimische Regierung. Ueberall in der liberalen Preste gelangt das Bedauern zum Ausdruck, daß nicht so­fort alle« Mögliche zur Glorifizierung eines liberalen Ab­geordneten geschehen sei; nirgends spürt man auch. nur einen Hauch der Entrüstung darüber, daß eine auswärtige Körperschaft sich in die inneren Angelegenheiten des Reichs einzumischen versucht hat. — Dies unpatriotische Gebühren liefert wiederum einen Beweis, in wie bedauerlich geringem Maße da« Nationalgefühl noch bet uns entwickelt ist. Man stelle sich vor, welche Haltung eine englische oder französische Körperschaft angenommen haben würde, wenn ihr durch die Regierung die Verherrlichung eines Mitgliedes der Oppo- sitton — denn daß unsere Sezesstonisten zur systematischen Opposition gehören, wird man doch wohl zugeben — seitens einer auswärtigen Körperschaft mitgeteilt worden wäre. Da« durch eine solche unbefugte Einmischung verletzte Nationalgefühl der Engländer oder Franzosen würde sich, einer derartigen Kundgebung gegenüber, sicherlich in lauten, nicht mißzuverstehenden Ausdrücken Luft gemacht haben; aber für unsere opposttionellen Blätter sind „nationale« Selbstgefühl" und auswärtige Einmischung begiiffslerre Worte. Diese Blätter haben nur scharfes, böswilliges Verständnis für alles, was möglicherweise der Regierung schaden, der Fraktion Unzufriedener im Lande, die sie vertreten, vielleicht nützen kann. Wie das allgemeine Wohl dabei fährt, das kümmert ste nicht. Die von Herrn Sargent dem Reichskanzler gemachte Zu­mutung war eine so ungewöhnliche, daß man ste nur mit der Unkenntnis des diplomatischen Gebrauches erklären kann. Zur Beleuchtung der völkerrechtlichen Natur dieses Schrittes genügt e«, sich klar zu machen, daß in demselben nichts weniger als die an den Deutschen Kaiser gestellte Zumutung liegt, sich daS Votum einer auswärtigen Körper­schaft anzueignen und dasselbe, mit seinem Visum ver­sehen, dem Parlamente mitzuteilen. Denn mar darf nicht vergessen, daß der Reichskanzler nur die Allerhöchsten Be­fehle auszuführen hat, und daß er nicht im Dienste der internationalen Demokratie, sondern in dem des Deutschen Kaisers steht. Gerade so gut wie das amerikanische Re­präsentantenhaus die Verherrlichung des verstorbenen Führers der Sezesstonisten durch den Deutschen Kaiser herbcizu- führrn suchte, könnte irgend eine fortschrittliche Körperschaft de« Auslandes den Herrn Richter und eine fozialistifche dessen Kollegen Herrn Bebel ihr Vertrauensvotum widmen wollen. Schließlich müssen wir bemerken, daß es uns überhaupt nicht klar ist, wie sich die regierungsfeindlichen Blätter den Vorgang, dessen Unterbleiben ste so heftig be wegt, eigentlich gedacht haben. Sollte der Reichskanzler dir Mitteilung stillschweigend weitergeben? In diesem Falle wäre jedermann berechtigt gewesen, daraus den Schluß zu ziehen, daß Se. Majestät der Kaiser und der Reichskanzler sich das Urtell de« amerikanischen Repräsentantenhauses über Dr. Lasker angceignet und sich somit ganz einfach in dm Dienfi der Sezession und deren verstorbenen Führers begeben hätten. Oder sollte der Reichskanzler etwa sagen, er teile zwar nicht die Ansicht des amerikanischen Re­präsentantenhauses über die Wirksamkeit des Dr. Lasker, aber er habe sich dennoch veranlaßt gefühlt, die katferliche Genehmigung dafür zu erbitten? Die regierungsfeindlichen Blätter werden um eine Aufklärung nicht verlegen sein, da e» ihnen nicht darauf ankommt, eine gerade, ehrliche Antwort, sondern nur eine solche zu geben, die darauf be­rechnet ist, da« Ansehen der Regierung zu schädigen. — Da« „Deutsche Tageblatt" bringt heute einen Aufsehen er- regenden Angriff gegen Sargent, den Gesandten der Der- einigten Staaten, der einen nicht mißzuverstehenden Kom­mentar zu dem Verhalten Bismarcks bezüglich der Lasker- Adresse und dem vorstehenden Artikel der „Nordd. Allg.Ztg." tobet. Sargent wird darin der Beteiligung an dem schlimmsten amerikanischen Eisenbahnschwindel beschuldigt und

gesagt, rö sei unerhört, daß ein Mann, der eine große Nation am deutschen Kaiserhof repräsentierte und von der Presse des eigenen Landes der Verachtung aller anstän­digen Leute preisgegeben werde, nicht bei Nacht nnd Nebel davongehe. Sargent mache den Eindruck, ols ob er nicht bei Hof, sondern bei einer bestimmten Partei beglaubigt fei. Er habe sich im vorigen Jahre in der Frage des amerikanischen Schweinefleisches zum Sprachrohr der Herren Bamberger und Rickert gemacht. Sargent möge noch so großen Einfluß bei der amerikanischen Regierung haben, ob er deren Acktung noch genieße, sei zweifelhaft;

— In einigen Blättern findet sich die Nachricht, eS liege in der Absicht der StaatSeifenbohn-Verwaltung, Ver­änderungen, insbesondere auch in dem Direktionsbezirk Frank­furt a. M. vorzunehmen, von welchen die Strecken Sanger­hausen—Berlin und Halle—Kassel abgeirennt und andern Bezirken zugeteilt werden sollten; der Frankfurter Bezirk werde möglicherweise ganz aufgelöst werden. Bon derartigen, sowie von etwaigen sonstigen Aenderungen in der Abgren­zung des Bezirks der königlichen Eisenbahndirektionen und Betriebsämter ist an maßgebender Stelle, wie wir hören, nichts bekannt. Die durch die neuesten Verstaatlichungen bedingten, sowie einige sonstige Abänderung, n der Verwal- tungsbezirke der Staatsbahnen sind bekannllich unter dem 25. v. M. amtlich veröffentlicht. — Die „Nord. Allg. Ztg." sagt gegenüber der Hinweisung eines deutschen Blattes, daß zur Zeit der Rheinüberschwemmung eine lebhafte Korre­spondenz zwischen amerikanischen Staatsangehörigen, dem Reichstags-Präsidenten und dem Reichskanzler stattgefunden habe: Wir möchten darauf aufmerksam machen, daß die bei jener Gelegenheit deutscherseits Amerika gegenüber kontra­hierte Schuld der Dankbarkeit einfach und logisch dadurch zu tilgen wäre, daß man in Deutschland Sammlungen für die amerikanischen Ueberschwemmten veranstalte. — AuS der Unterrichtskommission des Abgeordnetenhauses gehl der.Ger­mania" in bezug auf die Beratung des Antrags Drawe, welcher die gesamten Unterrichtsstunden zusammenhängend auf den Vormittag, etwa bis 1 Uhr nachmittags, verlegen will, folgende Mitteilung zu: Der Regierungskommissar Dr. Schneider sprach sich dahin aus, daß das, was der Antrag eigentlich bezwecke, schon jetzt gegeben sei; eö könne da, wo die örtlichen Verdältnisfe es erfordern, der gesamte Schulunterricht auf den Vormittag gelegt werden. Aus die Frage, wie das zu erreichen sei, lautet die Antwort: ge­gebenen Falles habe der Lokal-Schulinspektor dm Stunden­plan entsprechend zu entwerfen und dem Kreis-Schulinsp ktor zur Genehmigung vorzulegen. Erfolge die Genehmigung, so sei die Sache erledigt, erfolge sie nicht, so stehe Rekurs an die Bezirksregierung offen. Wo also wirklich das Be­dürfnis vorliege, die gesamte vorschriftsmäßige Schulzeit auf den Vormittag zu verlegen, da stehe der bezeichnete Weg zur Erreichung dieses Zieles jetzt schon den betreffenden Be­amten offen; es bedürfe irgend einer Verfügung oder Be­vollmächtigung seitens der Zentral-Jnstanz nicht erst. Da­mit sind also die westfälischen Fortbildungsschulen erhalten! — Der „Calcutta Englishman" teilt mit, daß die deutschen Aerzte, welche auS Egypten nach Calcutte gekommen sind, um wegen der Cholera Untersuchungen anzustellen, 16 Fälle während einer Woche beobachtet haben. Die Untersuchung deS Wassers in einem Brunnen, welcher in einem von der Cholera infizierten Bezirke liegt, hat ergeben, daß sich !n demselben genau dieselben bacilli befanden, welche stets bei der Sektion der cn der Cholera gestorbenen Personen ge- funden wurden. — Die Grundsteinlegung für oas ReichS- tagSgebäude wird b-stimmt am 22 März erwartet. — Be­kanntlich werden es am 27. d. M. 70 Jahre, daß Kaiser Wilhelm die 4. Klasse des St. Georgen-Orden« erhielt, welchen Tag Kaiser Alexander durch Entsendung des russi­schen Großfürsten und der Deputation des genannten Regi­ments, dessen langjähriger Chef Kaiser Wilhelm ist, hier­durch zu ehren gedenkt.

Dresden, 21. Febr. (Zweite Kammer.) Der R. gie- rungSantrag wird genehmigt, die preußischen Gütertarif- sätze, und zwar sowohl die Streckensätze, als auch die Ex. peditionSgebühren, letztere nach den auf den westlichen preußischen Strecken geltenden Sätzen, vom 1. April 1884 an auf den sächsischen Staatsbahnen einzuführen.

Karlsruhe, 21. Febr. (Landtag.) Ministerialdirektor Eisenlohr erklärt gelegentlich der Debatte über die Wein- sälschung, daß bei dem Bundesrate ein Gesetz in Vorberei­tung fei bezüglich der Präzisierung erlaubter und strafbarer Manipulationen bei der Weinverbesserung.

München, 21. Febr. Die Kammer der ReichSräte verwies den Antrag Keßler betreffs der Beschränkung der VerehelichungS-Freiheit in den Ausschuß und lehnte den Antrag Soden, betreffend die größere Vertretung der Land- wirte im Eisenbahnrat mit großer Majorität ab. Die Kammer nahm alsdann einstimmig das Gesetz, betreffend die Ausführung des ReichSgefetzeS über die Krankenversicherung der Arbeiter an. ___________________________

Ausland.

Wie«, 21. Febr. Die „Presse" erfährt: In dem Ab­geordnetenhause wird in den nächsten Tagen eine Regie­rungsvorlage, betreffend den Bau einer Eisenbahn von Metkovich nach Mostar, eingebracht werden. Die Baukosten sollen aufS Reichsbudget übernommen und der bosnischen Landesregierung vorschußweise zur Verfügung gestellt werden.

Rom, 21. Febr. ES heißt, eS würde in dem nächsten Konsistorium über die Errichtung neuer administrativer Zentralstellen der Propaganda Beschluß gelaßt werden; in een Orten, wo sich Nuntiaturen befinden, würden diese

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Suakim, 21. Febr. General Graham wird Ijeute al-encs hier erwartet. Die Streitkräfte der Expedition sind sodann, ausgenommen die von Aden erwarteten Truppen und die Marine-Infanterie von Malta, welche morgen abem eintreffen, vollständig vereinigt. Die Ausschiffung erfolgt am Sonnabend, der Marsch auf Tokar beginnt am Sonntag.

Shaugai, 21. Febr. Dem Büreau Reuter wird bog Gerücht gemeldet, in der Mongolei fei ein Aufstand aus. gebrochen.

Rewyork, 20. Febr. Im Südosten und Osten btt Unionsstaaten wütete am Dienstag Abend ein Heftigei Tornado und richtete sehr großen Schaden an, namentlich in Georgia, Alabama, Nord- und Südkarolina. Viele Menschen wurden getötet oder schwer verletzt; zahlreiche Gebäude wurden zerstört. Der Sturm führte Leichen einiget Verunglückten große Entfernungen fort. DaS Unwetter erhöht die Leiden im Ohiothale und die Opfer der letzten Ueberfchwemmungen bedeutend. Man fürchtet, daß viele Personen umgekommen seien. — In einem Bergwerke, 8 Meilen von Connelsville in Pennsylvanien, sand eine Explosion statt, während welcher 75 Personen in den Gruden waren. Bisher wurden 12 Mann gerettet, aber die Mehr­zahl derselben ist sehr schwer verletzt; 29 Leichen wurden aufgefunden. — Die „Frista" landete die Leichen bei „Jeannette, deS Kapitäns Delong und seiner Kameraden.

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die Administration leiten. Die Legate für die Propaganh, *f6 würden auf die Namen der betreffenden Zentralstelle lauten hat ES beißt ferner, daß der Papst alle diese Angelegenheiten im nächsten Konsistorium besprechen werde. --

Petersburg, 21. Febr. Kaiserliche Ukase von gestern an den Senat ernennen den seitherigen Botschafter in Berlin Saburow, zum Senator unter Belassung im Ressort btg KL auswärtigen Ministeriums, den Fürsten Orloff zum ®ot. r» t schafter in Berlin, den Baron v. Mohrenheim zum Bot- -• schafter in Paris und den bisherigen Gesandten Schiss in Athen zum Gesandten in Stockholm.

Kairo, 20. Febr. Zwei englische Jnfanterie-Rezi- meuter werden nach Assuan abgesandt mit zwei von eng­lischen Osfizieren befchligten egyptischen Bataillonen. DaS „Reuttrsche Büreau" meldet: Die Proklamation ®Cr. dons, den Sklavenhandel betreffend, lautet: Ich wünsche Euch Glück und Ruhe wiederzugeben und weiß, daß die Unter­drückung deS Sklavenhandels, welcher vertragsmäßig unter Androhung schwerer Strafen verboten ist, Euern Unmut erregte; ich habe deshab b-ftimmt, daß der Sklavenhandel wieder gestattet werde. Ich habe die öffentlichen Ausrufer anweisen lassen, diese Verfügung zu verkündigen. Jeder, der Dienstboten besitzt, kann diese als Eigentum betrachten

Hessen-Nassau.

Marburg, 20. Febr. In der heutigen Sitzung bei Gemeiner-Ausschusses wurden folgende Beschlüsse gefafet: 1. Zur Prüfung der Kämmerei-Rechnung pro 1882/83 wurde eine Kommission bestehend aus den Herren

Blatt Kort reiche mich

2.

3. DaS Gesuch res städtischen Baumeisters Brög um

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Siebert, Brög, Matthäi, und Spörhas, gewählt.

Dem Beschluß des Stadtrats, wonach der von bei Baudeputation vorgelegte Plan mit Kostenanschläge« über den Anbau des Mädchenschulgebäudes, sowie bat Neubau einer Hora und eines Turnsaales genehmigt wird, die Zustimmung zu erteilen.

feste Anst llung wurde genehmigt.

Dem Beschluß deS Stadtrats, dem Antrag der $aw Deputation gemäß, dem Metzger Louid Sälzer lll dahier zu den Kosten der Entfernung des durch «1 Neubau des Schottschen Hauses an seinem Haus' entstandenen Vorsprungs einen Kostenbeitrag von von 100 Mark aus der Stadtkasse zu gewähm, wurde die Zustimmung in der Voraussetzung erteilt, daß für diese 100 Mk. die betreffende frei werdend! Grundfläche in das Eigentum der Stadt übergeb

Der Ministerial-Erlaß vom 25. Jan. resp. Regierung«' befchluß vom 6. Febr. d. I. die VerbrauchSabgnb< vom Bier betreffend, wird zur Kenntnis genomm«1'

Dem Befchluß des Stadtrats den Gehalt der Lehren" für weibliche Handarbeiten an der höheren Töchi"' schule von 750 Mk. auf 900 Mk. zu erhöhen,

Sprc b'rbi liche Faß rühu bebin fditn Land der 3 den ,Es Titel Hun um Igitt selbe! und Ms So bas brad und von Don tari ttren nicht Jjrül dem Fair tnot Nutz den denn Sta »oll

Zustimmung erteilt.

7. Dem Befchluß des Stadtrats, dem LouiSGrimmeH für die zur Verbreiterung deS Krummbogenwegs a° die Stadt abgetretenen 7l * * * * */i Ruthen den Selbstkosten' P-eiS von 337 Mk. 50 Pf. zu zahlen, wird ZuM' mung erteilt. ,

8. Zur Prüfung des Grund-Etats pro V* 1884/83 wird eine Kommission bestehend aus den Herr-n Siebert, Brög, Matthäi, Spörhafe tif®

MisfomeliuS gewählt.

Marburg, 22. Febr. Von zuverlässiger Seite wird un« eine Mitteilung, welche von feiten unserer hiesig Musikfreunde mit großer Freude ausgenommen werd!« W dürste. — Herr Musikdirektor M. Schrattenholz a»' Erfurt beabsichtigt mit feinen beiden 10- rcsp. lljährig^ Wunderkindern Ernst und Leo (Geige und Cello) hier 8ah Konzert zu veranstalten. Die beiden jungen Künstler ba^ sich bereits durch vortreffliche Leistungen auf ihren JnM menten in der musikalisch gebildeten Welt einen wohll' . gründeten Ruf als Virtuosen erworben. Die sonst 11 orü ihren Referaten sehr zurückhaltende „Köln. Ztg." äuß's °ur< sich am Schlüsse eines solchen über die Genannten ium folgt: „Wenn man die Augen zufchließt, glaubt man ® ttt*b