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Mtigung der neuerdings wiederholt gemilchten Beobachtung itnt, daß die deutsche Landwirtschaft seit einiger Zeit eine chShte Aufmerksamkeit der Schweinezucht zuwendet. WaS Mich die Pferde betrifft, so ist bei diesen eine nicht uner- Mche Zunahme konstatiert worden. Die Gesamtzahl der iferte betrug 1873 3352231, im Jahre 1883 dagegen
wenn auch die aufgelegte Subskriptionsliste einen Teil llben als gedeckt erscheinen läßt, so wollen wir doch ?. ..»Erfassen, hiermit nochmals die drinaende Auiior-
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1522316. Das Wachstum der Pferdezucht scheint nament- ich den letzten Jahren anzurechnen zu sein, da, während i! Gesamtzahl um rund 170000 gewachsen war, die Zahl tt Pferde, welche im Jahre 1883 über 3 Jahre alt waren 2962921), die der über 8 Jahre alten Pferde im Jahre 1873 (2903829) nur um rund 59000 übertraf, so daß ii|o angenommen werden muß, daß unter jenem Gesamt- iinschuh sich mehr als 100000 Pferde in dem fügend- Men Lebensalter von weniger als 3 Jahren befunden haben. I Kassel, 3. gebt. _ Bezüglich der Kanalisierung der
»stdienste $nlba sind, wie auS Berlin berichtet wird, die bereits im ntmcnen Zehre 1880 im Ministerium der öffentlichen Arbeiten in i dritten Angriff genommenen Vorarbeiten für dieses Projekt zu Staats’ tnbe geführt worden, so daß dem Landtage vielleicht noch und eine « der laufenden Session eine entsprechende Vorlage ge- Acht werden wird. Das genannte Ministerium war dem Mette erst näher getreten, nachdem die Oberprästdenten m>it Hessen-Nassau, Westfalen und Hannover eine voll- fönbige Klarstellung der für die Beurteilung der Nütz- tzkeit deS immerhin kostspieligen Projektes in Betracht teunben Produktion» - Verhältnisie der einzelnen Orte lab Gebiete gegeben hatte. Die Gesamtsumme, welche zur Misterung des Projektes der Schiffbarmachung der Fulda M bet Strecke Kaffel-WolfSanger-Speele-Münden erforsch ist beläuft sich auf 2'/r Millionen Mark, wovon ^OÖOO Mark auf die Schleusen, 350000 Mark auf die Rhkorrektion, 400000 Mark auf den Hafen bet Kaffel, flOOO Mark auf den Uebrrwinterungshafen bei Speele mb 193000 Mark auf die Bauleitung rc. entfallen. Auf •tt genannten Strecke wird der Ba» von sieben Schleusen widerlich sein, von welcher dir erste bei Münden, nicht *<it von dem Zusammenflüsse der Fulda mit der Werra, * zweite bei dem Dorfe Bonafört, die dritte bei Wilhelm»- Mfen, die vierte bet Speele, die fünfte bei Wahnhausen, * sechste bei Kragenhof und die siebente nahe bet Kaffel gelegt werden soll. Die Kosten sür die Hafenanlage ^Kassel soll in richtiger Würdigung der großen Vor- Mr, welche Kaffel daraus erwachsen müssen, wenn e» den ^dpunkt der Weser-Wasserstraße blldet, diese Stadt tragen. M knüpfte an die Ausführung de» in Rede stehenden Mettes die Erwartung, daß Kassel nach und nach zu Mn Stapel- und Speditionsplatze für Mittel- und Süd- Mchland gemacht, daß in Kontnrrenz gegen holländische JJ* belgische Häfen ein bedeutender Transit-Verkehr über Steen und die übrigen Weser-Stationen nach Mittel- und ^>deutschland entstehen werde. (TgSpst.)
Xaboltz-Hause«, 1. Febr. Heute wurden die irdischen
che Interesse, mit welchem man in wetten Kreisen die An- ittgenhett verfolgt, daS Statistische Amt die Hauptsummen isammengestellt und bekannt gegeben. Und da gibt eine trgleichung der Ergebnisse der vorjährigen Zählung mit men der Zählung von 1873 zu zum Theil überraschenden Wahrnehmungen Anlaß. In bezug auf verschiedene Vieh- lttnngen ist ein Rückgang eingetreten, bei einigen Gattungen «rr ein sehr erhebliches. Dies gilt namentlich von den Beweis- Mfen. Während die Gesamtzahl derselben im Jahre wi( 873 24999406 betrug, wurden 1883 nur 19185362 Wetzlat aihll. Die Zahl der Maultiere ist von 1626 auf 1009, ’ t der Esel von 11689 auf 8786 heruntergegangen.
limenstöcke gab es 1873 noch 2333484, im vorigen ihre nur 1911748. An Ochsen und Stieren, a»S- hließlich der Zuchtstiere, über 2 Jahre alt, war ein Rückgang ml564741 auf 1445204 eingetreten, dagegen an über Zahre alten Kühen ein Zuwachs von 8961221 auf 086906 und die Zahl deS Rindviehs überhaupt war von 5776 702 auf 15785322 gestiegen. Gewachsen war it) die Zahl der Ziegen, nämlich von 2320002 auf 639994, besonders aber dir Zahl der Schweine, nämlich A 7124088 auf 9205791, eine Thatsache, welche zur
rste biet Lin und dürfen wir nach alledem auf eine vorzügliche n S rechnen. Selbstverständlich find mit dieser auf-
erbrecht £na, zu welcher die Berechtigung erst vom Autor teuer sststeil, ’,.ft werden mußte, ungewöhnlich große Kosten verknüpft, Gericht» ’ULnn auch die aufgelegte Subskriptionsliste einen Teil SgerichtL 'üben als gedeckt erscheinen läßt, so wollen wir doch iricht-r«. unterlassen, hiermit nochmals die dringende Auffor- h £etti in« an alle Theaterfreunde zu richten, die Vorstellung nen Heu Acht zu versäumen. In Gießen wurde der Bettelstudent ■entn tt, sechsmal bei völlig ausverkauftem Hause gegeben; n Trei-, 1 pS nur möalich. da durch die ttck förmlich iaaen-
ivar eö nur möglich, da durch die stch förmlich jagen- ckermaki»k.' xanz- rc. Vergnügungen der Saalbau bereits auf lauge Dietch m hinaus besetzt ist, durch daS freundliche Entgegen- Lcn des hiesigen Turnvereins eine Aufführung, und A am 9. d. M., anzusetzen; möchte nun auch dieselbe glänzend besuchte werden! —j.
Am 10. Januar vorigen Jahres hat bekanntlich in lefl Staaten deS deutschen Reichs eine Viehzählung statt-
morstrllung hier vor sich gehen. Die RegimentSmnstk t begam, ! H6. Inf. - RegtS. wird den tnstrnmmtalen Teil über- rR. v: 8 8 1 ‘ „k hfirfpn wir nach alledem auf eine vorrüalicke
ebentohf Ml ~ - -
n, Ackev funben, tie zweite ihrer Art, welche der ersten genau um Nachdem > Zahre gefolgt ist. Die Ergebnisse der Zählung waren jefunbtj ft bis zum Schlüsse de» vorigen Jahre» bestimmungS-
hervor- W an das Statistische Amt einzusenden und daher wird rer Poß- J eine geraume Zeit darüber vergehen, ehe eine vollständige i Betra° «ubkitung der Ergebnisse der Oeffentlichkeit übergeben »treffen- «eben kann. Einstweilen hat jedoch mit Rücksicht auf daS ezügliche Postami
Ueberrcste de» bei einer Rauferei vor einigen Tagen ermordeten S. Fröhlich von hier von einer großen Anzahl Leidtragender und Freunde, sowie seitens deS hiesigen Kriegervereins, welchem der Verblichene angehörte, mit milt- ärischen Ehren zur letzten Ruhe geleitet. Die gerichtliche Obduttion hatte ergeben, daß Fröhlich thatsächlich an einem erhaltenen Stich verblutete. Der Thäter Keim hat bereit» vor dem Amtsgericht in Homberg ein offenes Geständnis abgelegt und steht nun seiner Verurteilung vor dem Schwurgericht in Marburg entgegen.
Fraukfurl, 1. Febr. Auf den hiesigen Gerichten sind gegenwärtig 91 Referendare beschäftigt; davon 42 beim Oberlandesgericht, der Rest bei den Amtsgerichten, dem Landgericht und den Anwälten. — In ganz Deutschland gilt Frankfurt a. M. für eine reiche Stadt. Mit welchem Rechte das geschieht, beweist der Steuerbetrag, den die Bewohner der Stadt alljährlich an den Staat zahlen und der zum Beispiel im verflossenen EtatSjahre die kolossale Summe von 3150000 Mark erreichte. Rechnet man hierzu die Summe, welche die Stadt noch an Steuern erhebt und die in demselben Jahre 4560000 Mk. betrug, so ergibt sich, daß die Bevölkerung Im ganzen in einem Jahre 7710000 Mk. Steuern bezahlt hat. Bekanntlich werden die Einwohner in Klaffensteuerpflichtige und Einkommensteuer- pflichtige eingeteilt. Beide Klaffen zusammen waren mit einem Einkommen von 94 500 000 Mark veranschlagt. Die besser Situierten sind verhältnismäßig stärker mit Steuern belastet, als die weit zahlreicheren minder gut Situierten. Für die Letzteren wird da» Verhältnis noch weit günstiger, wenn wir berückstchtigen, daß wegen eines Einkommens unter 420 Mark die große Zahl von circa 32000 Personen zu einer Steuer überhaupt nicht veranlagt war. — Diese letztere Kategorie von Einwohnern vermehrt sich im nächsten Jahre um etwa 24000 Personen, welche sclcher zur ersten und zweiten Stufe veranlagt waren, aber infolge der neuen Gesetzgebung nunmehr steuerfrei sind. Diese Personen haben nämlich nur ein Durchschnitts-Einkommen von 540 resp. 780 Mark. Es bleiben überhaupt im nächsten Jahre nur etwa 22000 Frankfurter übrig, welche zur Staatssteuer herangezogen werden. Leute, die ein Durchschnitts-Einkommen zwischen 9000 und 26000 Mark haben, hatte man in Frankfurt a. M. im verflossenen Jahre 828. Ein Durchschnitts-Einkommen von 24000 Mark hatten 66 Personen, ein solches von 45000 bis 50000 Mark 42 Leute. Dann aber werden die Hochgestellten in der Stufe immer seltener. Auf der 29. Stufe, wohin nur diejenigen gehören, welche mehr al« 150000 Mark Durchschnitts-Einkommen haben, sind nur drei anzutreffen und ebensoviele auf der folgenden mit annähernd 200000 Mark Einkommen. Mit 300000 Mark Einkommen (33. Stufe), welche» zwei Personen hatten, tritt eine Panse ein bis zur 68. Stufe, auf welcher einsam „auf der Höhe" einer thront mit 2430000 Mark. Ueber ihm aber sitzt noch ein Steuerpflichtiger, der über zwei und eine halbe Million zn „verzehren" hat und damit — „hört sich alles auf", wie der Berliner sagt, denn weiter hinauf gibt» nichts mehr zu versteuern."
vermischter.
Berlin, 2. Febr. Der Dlrettor der Seewarte, Neumayr, hielt in der geographischen Gesellschaft einen Vortrag über die Dämmerungserscheinungen des letzten Viertel jahrS. Er legte die Untersuchungen dar, welche dieselben mit dem AuSbruch des Krakatoa und dem Sultane auf Alaska in Zusammenhang bringen. Er behielt sich ein definitives Urteil über diese Untersuchungen vor und teilte mit, daß die Royal- / ociety In London daS gesamte wiffen- schaftliche und nautische Material über die Frage zusammcn- stellen werde. Die Seewarte wird ihr Material nach London senden.
Konstantinopel, 2. Februar. Der französische Meffagerie-Dampfer „Donnal" bohrte vorgestern Nacht bei Metelln den britischen Dampfer „©reden" in den Grund. Die Bemannung des „©rechn" wurde gerettet.
Telegraphische Depeschen.
Dresden, 3. Febr. Die Mitteilungen über das Befinden der Prinzessin Georg lauten wieder bedenklicher. Nach dem heute früh 7 Uhr ausgegebenen Bulletin bat die Prinzessin vie vergangene Nacht zwar ruhiger zugebracht und zeitweilig geschlafen, doch ist daS Fieber sehr beträchtlich. Gestern Abend betrug die Temperatur 40,8 und Bäder setzten dieftlbe nur wenig und auf kurze Zeit herab. Die Pulsfrequenz betrug 120-128. Die Schwäche ist sehr groß, das Bewußtsein aber klar.
Wit«, 3. gebt. Der BudgetauSschuß nahm eine Resolution ar, in welcher die Regierung aufgefordert wird, dem Afrikareifenden Holub eine ausgiebige Unterstützung zu gewähren und nötigenfalls einen Nachtragskredit zu beantragen. — Auf eine Anfrage erklärt- der Ministerpräsident, er werde zur Beurteilung der von der Regierung be» schloffenen AuSnahmemaßregeln in der nächsten Sitzung deS AbgeordnetenbauseS eine Erklärung obgeben. Im Plenum wolle er sich Reserve auferlegen, einem eventuellen Ansschuffe gegenüber jedoch unter Voraussetzung der Diskretion nähere Mittellungen machen. Er wünsche vor allem Beruhigung der Bevölkerung nicht ober die Beunruhigung derselben zu vernehmen. — Josefine Gallmeyer ist gestorben.
Part», 3. gebt. Nach dem ärztlichen Bulletin von heute früh ist RouherS Zustand äußerst bedenklich. — Die Kaiserin Engenle hat ein Beileidstelegramm an die Gemahlin RouherS gerichtet. Prinz Napoleon stattete dem Kranken
einen — Rouher ist heute vormittag 9 Uhr
zestorben. Deiche befand sich fett gestern nachmittag 4 Uhr n einem Starrkrämpfe und erklärt sich dadurch daS bereits gestern nachmittag verbreitete Gerücht von seinem Tode.
Loudou, 3. Fehr. Mehrere englische Handelskammern »oben gestern Resolutionen angenommen, in welchem die Regierung aufgefordert wirv, zum Schutze gegen die Rinderpest die im Juli v. I. von dem Unterhaufe befchloffene Resolution bezüglich einer Beschränkung der Vieheinfuhr ofort zur Ausführung zu bringen.
Petersburg, 3. Febr. Der Kaiser besuchte am letzten Freitag den Chef seines militärischen Hofstaates, Generaladjutanten von Richter, welcher infolge einer durch den Fall ans dem Schlitten in der Nacht zum 30. Januar erhaltenen Verletzung der linken Seite krank darniederliegt.
Bukarest, 3. Febr. Das amtliche Blatt veröffentlicht ein Kommunique, in welchem erklärt wiro, daß der Zwl chen- all mit dem österreichischen Konsul Schlick in Jassy in der zweiten Sitzung deS ökonomischen Kongresses zu keinerlei diplomatischen Reklamationen Anlaß geboten habe.
Belgrad, 3. Febr. Neuerdings sind zahlreiche Beamte und Lehrer wegen unbefugter Wahlagitation gemaßregelt worden. — Die von verschiedenen Blättern gebrachten Nachrichten über den Ort und die Zett des Zusammentritte» der Sknpschtina sind verfrüht.
Sofia, 2. Febr. Der Armenier Iskender, früher Direktor des Journals „Bulgarien,” und die russischen Untertanen Golowine und Popoff erhielten den Befehl, daS Fürstentum unverzüglich zu verlassen.
Verlosauge«.
Hamburg, 1. Febr. Prämienziehung der Hamburger SO- Thaler-Lose von 1866. 35000 Thlr. 6er. 1147 Ar. 17 , 5000 Thlr. 6er. 140 Nr. 24 , 2000 Thlr. 6er. 3687 Nr. 13, je 1000 Thlr. Ser. 2618 Nr. 10, Ser. 3236 Nr. 5, Ser. 1761 Nr. 15, je 560 Thr. Ser. 757 Nr. 19, Ser. 1721 Nr. 15, Ser. 316 Nr. 18, Ser. 308 Nr. 8, je 400 Thlr. Ser. 1638 Nr 4. Ser. 2618 Nr. 14, Ser. 2898 Nr. 9, Ser. 3687 Nr. 2, Ser. 1761 Nr. 9, je 200 Thlr. Ser. 2898 Nr. 17, Ser. 3380 Nr. 18, Ser. 1638 Nr. 3, Ser. 3567 Nr. 11, ©er. 3567 Nr. 13.
Hamburg, 1. Febr. Prämienziehung der Köln-Mindener Lose. 55600 Thlr. Nr. 144081, 10000 Thlr. Nr. 62610, 4000 Thlr. Nr 62637, 2000 Thlr. Nr. 127635, je 1000 Thlr. Nr. 22792, 30266, 45530, je 500 Thlr. Nr. 3496, 127648, je 200 Thlr. Nr. 23456, 3025», 36 314, 39667, 63165, 95080, 113229, 118386, 129625, 153339, 199780.
Augsburg, 1. Febr. Serienziehung Augsburger 7.Gulden» Lose. 174, 585, 707, 743, 920, 955, 982, 1137, 1242, 1337, 1342, 1369, 1454, 1576, 1577, 1742, 1762, 1863, 2046, 2063.
Frankfurt a. M., 4. Febr. (Mttgetellt durch Menke- Eichelberg & Sohn ) Kreditaktien 268V Staattbahnaktien 2691. Lombarden 122V Diskonto Commandit 196. Egypter 69.
1880er Ruffen 72. 4proz. Ung. Goldrente 76. Sproz. Ung.
Goldrente —. Silberrente —. Donau-Drauaktien —. Gott» hardaltien 99. Spanier —. Galizier —. Mainzer —. Tendenz: fest.
Meteorologische Station Marburg. 4 Febr., 2 Uhr Nach«.
Baromet. Par. L 333,76 I Niederschlag: 1,85 Cb.-Z.
Therm R 2,6. HimmelSanficht: bedeckt. >
®inb SWt. I Bemerk.:
Eltern-Sorgen.
Wie häufig kommt ee vor, dass ein gesund zur Welt gekommenes und auch in seinen ersten Lebensjahren sich gut entwickelt habendes Kind plötzlich zu kränkeln anfängt, ohne dass die Eltern auch nur eine Ahnung davon haben, was die eigentliche Ursache dieser Wandlung in dem Wohlbefinden der lieben Kleinen eigentlich ist.
Die sich einstellenden Störungen der Verdauung und Ernährung, Hautausschläge, abgesetzte Glieder, Drüsengeschwülste und dergl mehr, werden dann in der Regel für die Folgen einer Erkältung oder irgend einer anderen äusseren Einwirkung gehalten und demgemäss behandelt, während doch häufig die Ursache viel tiefer und zwar in der von einer Generation überkommenen Säfteverdcrbniss, deren Krankheitskeim bis dahin geschlummert, bei dem armen Kleinen aber plötzlich wieder zum Ausbruch gekommen ist, liegt.
Möge Vorstehendes ein Mahnruf an alle Eltern sein, wenn sich Erscheinungen, wie die vorerwähnten , einstellen, alsbald die kürzlich in 12. Auflage erschienene und rasch berühmt gewordene Broschüre: „Die Dr. Liebaut’sche Regeneration“ durchzulesen. Dieselbe behandelt im Capitel über Scropheln diese heimtückischen Leiden, die oftmals das ganze Lebensglück des davon Befallenen zerstören, wenn nicht zu rechter Zeit eingeschritten wird, und gibt aji, wie auf naturgemässem Wege dieselben dauernd zu beseitigen sind.
Wie richtig und erfolgreich übrigens auch die in der betreffenden Broschüre, welche ä 50 Pf. in Marburg in Wolffs Buchhandlung zu haben ist, gegebenen Rathschläge sich er- erweisen, davon giebt uns folgendes Schreiben Aufschluss:
Herr B. Huisking in Iburg bei Osnabrück schreibt: Ich habe ein hiesiges armes Kind zur Anwendung der Regenerationskur veranlasst und ist dasselbe nach dem Gebrauche jetzt fast ganz gesund und munter geworden.
Dieses Kind hat seit einer Reihe von Jahren an Scropheln gelitten und haben die Eltern alles Mögliche bei demselben angewandt.
In diesem Frühjahr noch hat eine Operation an der einen Hand stattgefunden, weil die offene Wunde dem Kinde alle Kräfte nahm.
Schon nach zweiwöchentticher Anwendung der Kur sagte mir der Vater des Kindes, die Krankheit nehme einen ganz aussergewöhnlich guten Verlauf und habe ich mich gestern noch persönlich überzeugt, dass das Kind sozusagen ganz wieder hergestellt ist. 5.—11,
■■ Man annonciert ■■ am zweckmäßigste«, bequemste« und biüigsteu, wenn man Anzeigen zur Vermittelung übergiebt an die erste und älteste Annoncen - Expedition von
Haaseusteiu u. Vogler, Frankfurt a. M.