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Symptome einer besonderen Typhusform. In Neapel ist seit mehreren Monaten kein amerikanisches Schiff ein- gelanfen.

Paris, 27. Sept. Die „Agence HavaS" meldet aus Hanoi, vom 26. Sept.: ES geht das Gerücht, die schwarzen Flaggen hätten Sontay geräumt und die Zitadelle den Annamiten überlassen. Die Ortschaften Phung, Lugna und Day find gleichfalls geräumt. Der Feind zog sich auf daS andere Flußufer zurück. Viele Mandarinen zeigten Harmand ihre Unterwerfung an. — Jules Ferry kon­ferierte gestern mit dem chinesischen Gesandten Tseng. Heute findet eine weitere Konferenz statt. Die Antwort Chinas auf die französischen Vorschläge ist indes noch nicht ein­getroffen.

London, 27. Sept. Das Büreau Reuter meldet auS Athen: Man will hier wiffcn, die Pforte beschäftige sich mit der Vorbereitung eines Rundschreibens an die Mächte, worin sie sich die Anwendung des SuzeränetätSrechteS im Falle von Ruhestörungen in Bulgarien vorbehält. — Aus Hongkong vom 27. d. M. wird gemeldet: Der Prozeß gegen den bei der chinesischen Douane angestellten Aus­länder Lagan, welcher beschuldigt ist, bei den jüngsten Ruhe­störungen in Kanton ein Kind und einen Mann getötet zu haben, hat gestern begonnen.

Kopenhagen, 27. Sept. Nach den vorläufig ge­troffenen Dispositionen dürfen der König und die Königin von Griechenland am Montag, daS russische Kaiserpaar am DieStag die Rückreise nach Athen, resp. nach Peters­burg antreten.

Hesse»-Rassan.

Marburg, 28. Sept. Dem gestern nachmittag 1 Uhr 55 Min. hier eintreffenden sog. Metzer Kurierzug drohte zwischen Gießen und Lollar ein großes Unglück: an einem Personenwagen war eine Radbandage gebrochen, und der Wagen senkte sich mehr und mehr zum Umfallen. Die Entgleisung wäre unmittelbar erfolgt, wenn nicht ein Bremser noch rechtzeitig die Notleine gezogen hätte, die von den In­sassen deS Wagens vergeblich gesucht wurde und die dann auch noch zerriß. Zum Glück wurde der Zug sehr rasch zum stehen gebracht und konnten die Reisenden nach einem ^stündigen Aufenthalt die Reise wieder fortsetzen, zufrieden, mit einem gründlichen Schrecken davongekommen zu sein. Der betreffende Wagen, die Schienen und Schwellen waren nicht unerheblich beschädigt.

Marburg, 27. Sept. (Strafkammer.) Verhandelt wurden folgende Fälle: 1. Die Maurer Thomas Hoffmann, bereits wegen Körperverletzung mit 6 Monaten, Heinrich Benner, wegen desselben Vergehens mit 8 Monaten Ge­fängnis bestraft, sowie der Ackermann Richard Riehl von Mardorf sind beschuldigt, den blinden August Bicker und besten Bruder Johs. Bicker gemeinschaftlich vorsätzlich körper­lich mißhandelt zu haben. Am Abend des 27. März waren die Angeklagten und zehn andere in der Raabeschen Wirt­schaft; hier entstand unter den Angeklagten, denen sich Karl Benner beigesellt, Zwistigkeit, und mischte sich der anscheinend sehr streitsüchtige und rechthaberische Blinde hinein, indem er sich des Karl Benner annehmen wollte. Nunmehr hätten ihn, sagt der Blinde, die Angeklagten zu Boden ge­worfen und mißhandelt, zur Thüre hinaus und die IV2 Meter hohe Steintreppe hinuntergestoßen Sein Bruder will in der Stube und in der Hausflur zu Boden geworfen und mit dem Kopf auf die Dielen oder Steine gestoßen worden sein, daS letzte Mal von Heinrich Benner, der ihn dann gefaßt und über das Treppengeländer gezoaen und in die Mutter war, wie Dir ja auch bekannt, längere Jahre Köchin in einem Hotel, bis sie der Vater als Frau hierher ins Haus führte. Sie war gewöhnt, mit reichen Mitteln zu schalten, und der Vater, der sie mit ausdauernder Frische liebte, sie auf den Händen trug, brachte eS nicht über sich, ihr ein mahnendes Wort zuzurufen, sie aufzn- fordern, sich nach den Verhältnisten zu richten und einen sparfamen Blick für die Küche und Kleidung zu haben. Sein Gehalt genügte nicht für den Aufwand, und als unsere teuren Eltern kurz nacheinander die Augen für immer schloffen, da hinterließen sie unS beträchtliche Schulden, die zu tilgen mir bis jetzt noch nicht gelungen ist. Weine nicht, meine liebe Schwester, der liebe Gott hilft uns viel­leicht unerwartet," fuhr er bewegt fort, als Hannchen die Arbeit niederlegte und das von Thräncn überströmte Ge­sicht in die Hand stützte, „auch mich trifft ein Vorwurf, wenn auch mein Herz mich damals zu dem Ate trieb; durch die Bürgschaft für den Sattler, auf besten Biedersinn ich eine Kirche gebaut hätte, brach der Krug vollends den Boden; ich habe gestern für ihn bezahlen müsten und das Geld wurde mir vorgestrcckt von Julius unter der Be­dingung, daß ich Dich zu bewegen suche, ihm Deine Hand zu reichen." (Fortsetzung folgt.)

Das Ratioualdeukmal auf dem Riederwald.

Ein historischer Rückblick von I. Schrattenholz. (Schluß)

Richten wir unser Auge von den beiden Untersockeln aufwärts, wo das eigentliche Postament des Denkmal« sich erhebt. Der Fuß desselben trägt einen glatten Fries, auf besten vier Seiten, in gleicher Höhe mit dem Reichsadler, die Wappen der deutschen Lande eingeschaltet sind. Ein zweiter FrieS, an der Pforte des Denkmals daS Eiserne Kreuz, über der Figur des Krieges einen Eichenkranz, über derjenigen des Friedens einen Kranz von Lorbeerblüten,

Tiefe gestürzt; er habe sich dabei am Treppengeländer ge­halten und vom Riehl einen Schlag oder Stich an den Kopf erhalten, der eine blutige Wunde verursacht, dann sei er mit dem Geländer und einer Quader in die Tiefe ge­fallen, wobei ihm der Oberarm gebrochen. Die Angeklagten leugnen den größten Teil der Vorgänge, zumal Heinrich Benner, auch wollen verschiedene Zeugen wenig, Kaspar Diehl, der in der Wirtsstube dabei war, gar nichts von Mißhandlungen gesehen haben. Der Gerichtshof entnimmt aber auS den sehr zurückhaltenden Zeugenaussagen die Schuld der Angeklagten und verurteilt Hoffmann zu 3 Wochen, Benner zu 6 Tagen und Riehl zu 14 Tagen Gefängnis. — 2. Heinrich Läckel von Sterzhausen ist beschuldigt und des­halb bestraft, weil er mit noch anderen einem Kameraden eine Flasche Schnaps obgenommen und mit den letzteren sofort genoffen hat. Die Strafe lautete auf 6 Wochen Gefängnis, wogegen er appellierte. Die Strafkammer be­schließt neuen Termin auf den 5. Oktober und Ladung der beiden anderen Beteiligten. — 3. Müller JohS. Zissel zur Aspenmühle bei Wollmar schoß bei Wollmar am 16. März auf fremdem Gebiet auf einen bunten Vogel, eS soll dies ein Habicht gewesen sein. DaS Amtsgericht erkannte auf 30 Mk. Geld- rvent. 6 Tage Gefängnisstrafe und Kon­fiskation des Gewehrs. Der Gerichtshof will Freitag den 5. Oktober daS Urteil publizieren. (Schluß folgt.)

Kastel, 27. Sept. Am heutigen dritten Beratungstag des zweiten evangelischen Schul-Kongresses berichtete in erster Linie Herr Hauptlehrer Götze-Hamburg über das verflostme Vereinsjahr des vor 11 Jahren ins Leben ge­rufenen evangelischen Lehreibundes und dessen Bestrebungen. An Stelle des Herrn Superintendenten Dr. Bauer, sprach der Vorsitzende, Herr Realgymnastaldirektor Lic. Dr. Leimbach- Goslar über „Luthers Bedeutung für die deutsche Schule." Aus dem Leven und Wirken Luthers unternahm es Redner darzuthun wie heilsam dessen Einfluß sich auf den höheren Schulunterricht geäußert habe. Was aber die Volksschule anbelange, so könne man ihn mit gutem Grund als den eigentlichen Begründer derselben ansehen, weil namentlich er eS gewesen, der für den obligatorischen Schulunterricht energisch eingetreten sei. Die Volksschule des 19. Jahr­hunderts sei im Geiste Luthers gediehen, ein Triumph, an dem hauptsächlich auch der Lehrerstand pariicipierte. Schule und Kirche gehörten zusammen und müßten sich gegenseitig unterstützen, die Kirche könne die Schule nicht entbehren und umgekehrt. Sollten dennoch die Feinde dieser Zu­sammengehörigkeit ihre Trennung durchsetzen, so müßte die Kirche neue Schulen, d. h. Kirchenschulen einrichten. — Nach diesem Vortrage trat man nochmals in die Diskussion über die Schulaufstchtsfrage ein und nahm mehrere von Herrn Dekan Kübel-Eßlingen vorgeschlagene Resolutionen an. — Ju der Nachmittags abgehaltenen Schlußsitzun gdes Kongresses er­klärte der, Kongreß auf Antrag des Herrn Pfarrer Ahlfeldt- Kassel daß es angemessen sein würde, wenn die Honorirung des Küsterdienstes nicht in die Befolgung des Lehrers für seine Lchrthätigkeit eingerechnet, sondern besonders normtet werde. — Als Kongreßstadt für den III. evangelischen Schul­kongreß, welcher Ausgangs September 1884 abgehalten werden soll, wurde Stuttgart gewählt. Nach einem Schluß­wort des Direktors der Frankeschen Stiftungen zu Halle und dem im Namen der Versammlung dem Präsidium für die umsichtige Leitung der Geschäfte abgestattcten Dank verkündete der Herr Vorsitzende den Schluß des Kongresses.

Witzenhanseu, 26. Sept. Ein großer Leichenzug be­wegte sich heute morgen um die Kirche herum nach dem Friedhose zu. Der langjährige Seelsorger unserer Kirchen­gemeinde, unser in hohem Ansehen stehende, allseitig beliebte

über dem Relief „Abschied" als Zeichen des herbsten Schmerzes einen Fichtenkranz und über dem „Wiedersehen" einen Kranz von blühenden Linden zeigend, folgt nach. Die riesigen Kränze sind durch mächtige Schleifen unter­einander verbunden. Hebet ihnen steigt dann der glatte Teil des Postaments empor, besten Vorbei fläche in riesigen Initialbuchstaben die bekannte Inschrift ziert: „Zum An­denken an die einmütige, siegreiche Erhebung des deutschen Volkes und an die Wiedererrichtung des Deutschen Reiches 1870—1881." Seine Seitenflächen sind mit den Namen Schlachten des großen Kriegsjahres bedacht. Oberhalb der Bekrönung des Postaments führen drei breite Stufen zu dem altdeutschen mit adlerförmigcn Armlehnen geschmückten Thronsessel, vor welchem hochaufgerichtet eine sieggekrönte Heroine, die Linke auf das mächtige Schwert gestützt, mit der Rechten daS neugewonnene Symbol des deuifchen Kaiser­tums, die edle Frau Germania steht. Ein frischer Eichen­kranz ziert das anmut- und hoheitsvolle Antlitz. In langen Strähnen fließt das prächtige, weiche Haupthaar, leicht vom Winde bewegt, über daS kostbare, faltenreiche Gewand. Ein glänzender Panzer, verziert mit dem Relief des deuifchen Reichsadlers, deckt ihre Brust; eine kostbare Agraffe hält den schweren, mit Edelsteinen bordierten, majestätisch über die Schulter wallenden Mantel, der an oen AermelauSfchnitten ein Kettenhemd erblicken läßt. Das weiße, faltige, feinziselierte Untergewand ist mit Ranken­werk geschmückt, dem Figuren der deutschen Sagenwelt: Schwäne, Tauben, Drachen, Hirsche rc. eingewebt sind. DaS gewaltige Schwert ist mit einer Lorbeerranke bekränzt. Ruhe und Kraft, Würde und Schönheit sind in der Riesen­gestalt gleichmäßig personifiziert, und wenn man die Plastik vorzugsweise als die Kunst des Erhabenen hingestellt hat, so ist in dieser Statue der Beweis für seine Theorie er­bracht. Man sagt, daß Schilling seine eigene Tochter in dem prächtigen Frauenbllde idealisiert habe. Woher der

Herr Metropolitan Zilcher war eS, den man zur ewigen Ruhe bestattete.

Berge«, 26. Sept. Unsere gouze Einwohnerschaft hatte heute einen Freudentag. Mit Sehnsucht wurde unser Kaiser erwartet und mit stürmischen nicht endenwollenden Hurrahs von unseren Einwohnern, sowie von den inzwischen massenhaft eingetroffenen Fremden empfangen. Herr Pfarrer von Stark begrüßte unseren LandeSvater mit warmen Worten, die der hohe Herr huldreichst erwiderte nnd sich gleichzeitig die Ortsbehörde vorstellen ließ. Weiß gekleidete Jungfrauen und Kinder mit blauen Schärpen und Blumen, sträußen erwarteten den Kaiser und Fräulein Weil hatte die Ehre, demselben einen hübschen Kornblumenstrauß zu überreichen, welchen der Kaiser dankend entgegennahm und das hübsche Mädchen mit ein paar verbindlichen Worten beglückte. Der 26. September wird überhaupt für Bergen ein unvergeßlicher Tag bleiben. — Bei dem gestrigen Manöver durchbohrte gelegentlich einer Attaqne der Kavallerie auf Infanterie ein Ulan einen hessischen Infanteristen. Der Unglückliche, welcher ausgedient hatte und heute entlassen worden wäre, ist gestern Nachmittag seiner Verwundung erlegen.

Wiesbaden, 27. Sept. Zum Empfange Sr. Maj. des Kaisers uud der deutschen Fürsten ist die Stadt be­reits prächtig geschmückt und beflaggt. Vom Bahnhofe bis zum Schlosse stehen Flaggenstangen durch Guirlanden ver­bunden, an mehreren Sollen sind Triumpfbogen errichtet. — Der Kaiser mit den Fürstlichkeiten ist soeben 10 Uhr 50 Min. abends hier angekommen und wurde von einer großen Menschenmenge auf den Straßen jubelnd begrüßt.

Frankfurt, 27. Sept. Der König von Spanien traf um 7s/4 Uhr morgens hier ein und setzte mit dem kurz vorher eingetroffenen Kronprinzen von Portugal um 8% Uhr mit dem Pariser Zuge die Reise fort. Der König von Serbien hatte von dem Könige von Spanien auf dem Bahnhofe sich aufs herzlichste verabschiedet. Derselbe reist heute nachmittags um fünf Uhr nach Wien weiter. Der Prinz von Wales reist morgen nach Kopenhagen ab. — Im hiesigen Palais des Großherzogs von Hesten fand zu Ehren des Königs Milan heute ein Dejeuner statt, woran der Prinz Ludwig von Battenberg mit seiner Braut, der Prinzessin Viktoria von Hessen, Prinz Ernst, die Prinzes­sinnen Ella, Irene und Silke von Hessen, sowie der Herzog und die Herzogin von Connaught teilnahmen. Der König von Serbien sandte für die Prinzessinnen kostbare Bouquet«. Nachmittags 5 Uhr findet für die genannten Herrschaften ein Diner bei dem Prinzen von Wales im „Hotel d'Angle- terre" statt.

Araukfurt, 27. Sept. Der Kaiser mit den königl. Prinzen und Prinzessinnen und zahlreichen deutschen Fürsten hat soeben seinen Einzug in die Stadt gehalten. Zu Be­ginn der Feststunde hatte sich das Wetter, welche« bisher regnerisch war, aufgeklärt. Pünktlich 3 Uhr 45 Minuten lief der Hofzug in den Main-Weser Bahnhof ein, wo der Oberprästdcnt Graf Eulenburg, der Regierungspräsident v. Wurmb, der Polizeipräsident v. Hergenhahn, der kom­mandierende General Freiherr von Schlotheim, der Stadt­kommandant Generalleutnant von Loueadon und der Ober­bürgermeister Dr. Miqucl zum Empfange anwesend waren; Nachdem der Oberbürgermeister Se. Majestät den Kaiser begrüßt hatte, wurden die Equipagen bestiegen, worauf unter Glockengeläute der Zug sich durch die auf das Glänzendste geschmückte Stadt in Bewegung setzte. Im ersten Wagen fuhr der Oberbürgermeister Dr. Miquel, im zweiten der Stadtkommandant mit dem Polizeipräsidenten, dann folgten zwei berittene Schutzleute, alsdann kam in

Künstler seine Gestalten nimmt, kann uns einerlei sein. Aufgabe ist eS nicht, das Ideal zu schaffen; er hat ihm nur Gestalt und schöne Form zu geben. Und daS ist hier geschehen. Deutschland darf stolz darauf sein, daß sein nationaler KriegSgesang „Die Wacht am Rhein" in dieser „Germania" eine solche würdige, poetische Verkörperung gewonnen und daß einer seiner Söhne eS war, durch dessen Genie sie ihr gegeben wurde.

Die bewundernswerte Detailarbeit an den einzelnen Teilen der Statue, wie ihre Größenverhältniffe zu beschrei­ben, ist hier nicht der Ort. Wer sich dafür interessiert, findet genügenden Aufschluß in den erschienenen Festschriften, sowie in dem zitierten Aufsatze des Herrn von Miller. Man ist in der Ausführung der Details vielleicht etwas zu minutiös zu Werke gegangen. An der Kaiserkrone z. B. find alle Embleme genau nach der Graf Stillfriedschen Zeichnung eingetragen, am Adler desselben jeder einzelne Edelstein mit photographischer Genauigkeit ausgearbeitet worden. „Mit derselben Sorgfalt" — schreibt ein Augen­zeuge der betreffenden Arbeit — „als ob die Krone, welche über 40 Fuß hoch über dem Boden in die Lüfte ragen wird, in Zukunft nahe vor das Auge des Beschauers hin­gerückt werden sollte, mit derselben Sorgfalt befestigte der Ziseleur sein Perlenstäbchen um daö Gußstück, welches den Brillanten andeutet." ES mag diese Gewiffenhafttgkeit für die künstlerische Wirkung der einzelnen Teile deS Monu­ments von großer Bedeutung sein, für den künstlerischen Totaleindruck ist sie eS absolut nicht; Krone und Antlitz der Figur find dem Betrachtenden durch ihre Stellung weit auS dem Gesichtskreis gerückt, und daß die einzelnen Teile des Kunstwerkes ans ihrer Höhe so bald wieder zur Erde gelangen werden, läßt sich weder glauben noch erhoffen. Dennoch gewährt da« Bewußtsein dieser sorgfältigen Detail­arbeit eine gewiffe Befriedigung. Ein Werk gleich diesem Nattonaldenkmal soll nicht nur den Ruhm seine« Erfinder«,

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