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ginnen kann und wo eine legitime Dynastie der Orleans znr Möglichkeit wird. Die Dauer derselben wird aller- dngS von den Grundsätzen abhängen, welche sie mit auf den Thron bringt. Auch die friedliche Gestaltung der kontinentalen Beziehungen werden dadurch bedingt sein. Die treuesten Anhänger der Monarchie, der Stamm dealten legitimistischen Adels hat zwar den Grafen von Paris als legitimen König anerkannt, aber zugleich beschlossen, unter jeder Regierungsform, auch nach einer Restauration, eine geschlossene selbständige Partei zu bilden, in der unentwegt die Grundsätze deS Glaubens und des Rechtes, welche der Hingeschiedene Roy vertreten hat, aufrecht erhalten werden. In diesen Kreisen können die schwarzen Wolken nicht so rasch vergessen werden, welche die Geschichte deS Hauses Orleans verdunkeln. Es war stets der gefährlichste Feind der legitimen Dynastie und dieser Thalsache mochte auch Chauteaubriand gedacht haben, als er dir Worte schrieb: .Wenn Heinrich V. ohne Kinder sterben sollte, würde ich niemals einen Monarchen in Frankreich anerkennen." (R.-B.)
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fernerhin nicht mehr ganz gleichgiltig zu besteuern, sondern eine Abstufung je nach verschiedenen Quellen des Ein- : kommens vorzunehmen. Es soll ermittelt werden die Zahl der Handeltreibenden, welche in der Stufe B Gewerbesteuer zahlen (also ohne die in der Klasse A I unb A II steuernden eigentlichen Kaufleute), die Zahl der Handwerker, die Zahl der Handwerksgesellen und Gewerbegehilfen die Zahl der gewöhnlichen Arbeiter, sowie der Dienstboten, endlich die Zahl der Beamten, Geistlichen und Lehrer. — Nach einer neueren Verfügung deS Finanzministers soll fortan die Prüfung derjenigen Bewerber, welche als Super- numerare in die Staatsverwaltung der Zölle und Steuern eintreten wollen, in jedem Jahre nur zweimal stattfinden, und zwar müssen die Anmeldungen dazu mit dem Nachweise der sonst erfüllten Zulassungsbedingungen spätestens bis zum 15. Februar und 15. August dem Provinzial- Steuerdirektor, in dessen Bereiche der Bewerber sich meldet, zugegangen sein. Die Zulassung zur Prüfung gewährt jedoch durchaus kein Recht auf Annahme nach bestandener Prüfung, vielmehr werden nur die nach dem Ergebnisse der Prüfung und den sonstigen Verhältnissen als die am geeignetsten erachteten Bewerber, und nur soweit Stellen erledigt sind, als Supernumerare angenommen. Die bestandene Prüfung berechtigt zur Zulassung bei späteren Bewerbungen, aber lediglich dann, wenn die Bedingungen noch vorhanden und nicht etwa durch Ueberschreitung der I Altersgrenze rc. weggefallen sind. — Die Pensionierung des bisherigen Präsidenten von Lothringen, Herrn v. Flottwell, I wird in der Presie vielfach besprochen und in manchen Blättern zu der tendenziösen Darstellung benutzt, als ob Herr v. Flottwell den kaiserlichen Dienst verlasse, weil er mit seinen Anträgen auf ein strengeres Vorgehen gegen I die deutschfeindlichen Elemente in Lothringen bei der Landesregierung nicht durchgedrungen sei. Speziell in diesem Sinne wird u. a. der „Allg. Ztg." aus dem Reichslande geschrieben. Dem gegenüber ist die „Elsaß Lothr. Zeitung" auf Grund einer ebenfalls aus „bester Quelle" geschöpften Erkundigung in der Lage, diese Darstellung der Sache für unrichtig zu erklären. Dieses Blatt sagt: „Es ist unwahr, I daß Herr v. Flottwell auf ein energisches Vorgehen gegen Herrn Antoine und Genossen gedrungen, und daß er in diesem Auftreten die gewünschte Unterstützung nicht gefunden habe. So lange Herr v. Flottwell aktiv war, hat er niemals, sei es durch förmliche schriftliche Anträge, sei es auch I nur durch mündliche Meinungsäußerungen, dem Herrn I Statthalter oder dem Ministerium gegenüber zu erkennen gegeben, daß er ein strengeres Vorgehen gegen die französische Partei in Lothringen für geboten erachte. Sein ganzes Verhalten ließ vielmehr auf vollkommene Ueberein- stimmung mit der Politik des Herrn Statthalters schließen, welche der friedliebenden unb ruhigen Bevölkerung Schonung bet Gefühle, Heilung der Wunden verhieß, jedem „Paktieren mit dem Auslände" aber energisch entgegentrat. Wenn ein Beamter nach 31jähriger ehren- und arbeitsvoller Dienstzeit auf Grund eines ärztlichen Ältestes um seine Pensionierung nachsucht, und wenn diese Pensionierung dem Gesetze gemäß gewährt wird, so bedarf es keiner politischen Konjekturen, um diese Thatsache zu erklären. Die Zeitungen, welche trotzdem nach politischen Motiven suchen und dieselben in einem prinzipiellen Zwiespalt zwischen dem in Ruhestand versetzten Beamten und der Regierung des Reichslandes gefunden zu haben glauben, leisten wahrlich durch die Verbreitung ihrer unrichtigen Ansicht weder dem Beamten, um den es sich handelt, noch der deutschen Sache im Reichsland einen guten Dienst." — I Die „Germania" erfährt aus zuverlässiger Quelle, her Papst habe im völligen Einklang mit den Bischöfen ohne prinzipielle Anerkennung der die Vorbildung betreffenden gesetzlichen Bestimmungen die Dispenseinholung für die Vergangenheit und für dieses eine mal zugestanden. Es sei damit ausgeschloffen, daß bei dem Fortbestand bet Mai- iksetzc die gleiche Duldung auch ferner eintreten könne. — I Der „Staatsanzeiger' publiziert eine königliche Verordnung, wonach die Frist, welche der Rheinischen Eisenbahn- Gesellschaft für die Herstellung der durch landesherrliche Urkunde vom 9. Juni 1873 konzessionierten Eisenbahn von Bendorf resp. Engers nach Montabaur unb bis zum Anschlüsse an die Lahnbahn bei Limburg nebst Abzweigung nach Altenkirchen und Zweigbahn nach Höhr bewilligt worben ist, bis zum 1. Juli 1884 verlängert wirb.
Merseburg, 17. Sept. Der Kaiser hat an bem gestern nachmittag von den fremdherrlichen Offizieren gegebenen Diner teilgenommen unb abends bem seitens deS Provinzial- Lanbtags veranstalteten Feste beigewohnt. — Der Kaiser hat sich in bestem Wohlsein heute früh nach Weißenfels in das Manöverterrain begeben. — Der Kaiser langte um IOV2 Uhr zu Wagen von Weißenfels auf bem Manöver- leid an, stieg westlich von Pettstädt zu Pserde unb wohnte bem Manöver bis zum Schluß, 127< Uhr, bei. Mafien von Zuschauern begrüßten ihn enthusiastisch. Der Kaiser kehrte sobann zu Wagen nach Weißenfels unb von bort per Bahn nach Merseburg zurück.
Stade, 17. Spt. Offizielles Wahlresultat. Von 11232 abgegebenen Stimmen erhielt Hottendorf 5375, Cronemcyer 4086, Klenk 1314, Oehme 443 Stimmen. ES ist hiernach Stichwahl zwischen Hottendorf und Crone- : meyer erforderlich. -
Hamburg, 12. Sept. Die fünfzigjährige Jubiläums- , feier des Rauhen Hauses wurde heute durch den Posaunen- | chor des Rauhen Hauses mit dem Vortrage des Jericho- ! Marsches von Händel eröffnet, worauf der Chor das „Lobe I ben Herrn meine Seele" unb daun die Festteilnehmer den <
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Berliu, 17. Sept. Die Kronprinzessin reist bereits morgen abend nach Homburg ab. — Der deutsche Botschafter Schweinitz ist heute aus Petersburg hier eingetroffen. — Es zirkuliert hier das Gerücht von einer Zusammenkunft des deutschen unb des russischen Kaisers in Kiel. Unterrichteterseits ist über eine solche Zusammenkunft nichts bekannt. — Der russische Botschafter Saburow ist nach Baden-Baben abgereist. Er wirb von dem Botschaftsrat v. Kotzebue vertreten. — Der Militärbevollmächtigte Fürst Dolgoruky ist von Kopenhagen zurückgekehrt unb begibt sich heute zu ben Manövern nach Merseburg. — Wie dem «Berl. B.-C." gemeldet wird, befindet sich Herr Geheimer RegiernngS-Rat Wettendorf, bet Leiter der türkischen Finanz- Verwaltung, gegenwärtig auf der Reise nach Gastein zum Fürsten Bismarck, welcher gewünscht hat, mit Herrn Weitendorf zu konferieren. DaS Blatt glaubt diesen Konferenzen große Bedeutung beilegen zu müssen, weil man sie wohl mit anderweiten Nachrichten, unb besonbers mit ben Konferenzen bes Herrn Bratiano mit bem Fürsten Bismarck in Zusammenhang bringen muß. Es glaubt, daß es sich hier um Verhandlungen wegen der Mittel-Südosteuropäi- schen Zollunion handelt, in welche eventuell auch die Türkei mit einzuschließen wäre. — Vom 1. bis 14. Oktober wird eine GeneralstabS-UebungSreise im Festungskriege bei Koblenz abgehalten werden. Bis zum Jahre 1870 kannte man in der deutschen Armee nur eine Art Generalstabs- Uebungsreise, unb zwar betört, daß jedes Jahr eine Anzahl Generalstabsoffiziere unb aus bet Front kommandierter Offiziere einen bestimmten Landesabschnitt unter gewissen strategischen Annahmen bereisten unb eine Art praktisches KtiegSspiel im Terrain vornahmen. Als nach den Feld- zügen 1870/71 die Thätigkeit selbstständiger Kavalletie- Divistonen mehr und mehr allgemeine Würdigung fand, führte man in Deutschland sogenannte Kavalletie-Uebungs- reisen ein, in welchen unter einer mehr begrenzten Form die strategische Aufgabe einer Kavallerie-Division wirklich durchgearbeitet wurde. Als letztere Art der Uebungsteisen, wie sie sich im Laufe der Zeit an bem Baum der natnent» lich von Feldmarschall Moltke gepflegten und weiter ausgebildeten sogenannten „applikatorischen Methode" entwickelt haben, können nun die Generalstabsübungsreisen im Festungskriege bezeichnet werden. Auch hier war es die deutsche Heeresleitung, welche bahnbrechend votanging, um schon im Frieden im BelagerungS- unb VerteibigungSkrieg alles einer militätisch - praktischen unb wissenschaftlich-korrekten Untersuchung unb Prüfung zu unterziehen. Natürlich hat baS deutsche Beispiel bei allen grogen Armeen nach und nach Nachahmung gefunden und sind es namentlich unsere westlichen Nachbarn, welche in solchen Reisen aller Art — man denke nur an die seiner Zeit viel besprochene geplante große strategische Reise Gallifets läng« der französischen Ost- grenze, welcher gegen 100 Offiziere beiwohnen sollten — anerkennenswertes leisten. Die in Rede stehende Uebung bei Koblenz wird der Generalmajor und Inspekteur der 1. Ingenieur-Inspektion v. Adler leiten. — Oberstleutnant v. b. Goltz hat seine Thätigkeit als Chef deS türkischen MllitärbildungswesenS bereits begonnen. Et gibt sogar wöchentlich selbst regelmäßig Unterricht an bet großen Militärschule in Konstantinopel unb lehrt ben türkischen Offizier-Nachwuchs Strategie, Kriegsgeschichte, Taktik unb GenetalstabSgeschäfte. Jedenfalls ist dieses persönliche Eingreifen als Lehrer seitens des Oberstleutnants v. b. Goltz die wirksamste Art, wenigstens theoretisch für rasche Förderung unb Verbreitung militärwifienschastlicher Kenntnis in bet Türkei zu sorgen. Der zwischen bem Genannten unb bet türkischen Regierung abgeschlossene Vertrag ist gleichlautend den mit ben übrigen Mitgliedern der preußischen Militärmission getroffenen Abmachungen. — Für die Reform der preußischen Klafiensteuer hat der Finanzministet eine statistische Nachweisung eingefordert, über welche mehreren Zeitungen berichtet wird: Sie soll einerseits für die Klafiensteuerstufen I und II (Einkommen von 660—900 WIL), andererseits für die Stufen III unb IV (Einkommen von 900—1200 WIL) und sodann für die Stufen V bis XII (Einkommen von 1200—3000 Mk.) die Zahl bet Einzelsteuernben unb bet Haushaltungsvorstände barlegen. Sodann ist für jede bet drei Abstufungen eine Nachweisung gefordert, wie viel Steuerzahler auf gewisse Berufs- unb ErwerbSklafien entfallen. Man batf hieraus schließen, baß die schon oft verhandelte Absicht besteht, das Einkommen *
Choral „Lobe den Herren, ben mächtigen König der sU „„fin sangen. Nach Beendigung des Gesanges hielt bet $ " sicher des Rauhen Hauses, I. Wichetn, ein Sobn Gründers, unter einer mächtigen Kastanie am alten r die Festrede, worin er mit beredten Worten die (Jnu lung unb ben Aufschwung bet Anstalt im Laus?
50 Iahte feierte. Nach bet Festrede ging es zum L hause, vor dem eine von dem Bildhauer Pfeiffer bottrJ in Marmor ausgeführte Büste vr. Wichetns fiebt welcher Prediget Oldenberg ans Berlin in einet An!^ i» d die Verdienste deS Verstorbenen pries. Vor dem T’ ' !Lti Arbeitshaufe „Der goldene Boden" hielt sodann Jahn, Vorsteher bet Züllchowet Anstalten bei Stettin . von Humor getragene Ansprache in Versen, worin tt Hanbwerk, ben „golbeneu ©oben", feierte, unb tau aufforberte, bie Inschrift des neuen Arbeitshauses Oh labora“ stets zu beherzigen. Nach einet Erfrischung^ hielt Pastor Kobelt, Vorsteher deS LinbenhofeS zu am Hatz, ebenfalls eine kurze Ansprache, unb dann 6eJ” sich die Festgesellschaft nach bem Gehölz, wo zunächst L feste Burg ist unser Gott" gesungen würbe. Dann'», noch einmal in großen Zügen General - Superintk^ vr. Bant auf die Bebeutung des Tages hin, und j. bem allgemeinen Gesänge des Chorals: „Wach' auf । Geist der ersten Zeugen" sprach Pastor O. Funke s Bremen ein herzliches Schlußwort, bem wieder ein, gemeiner Gesang des Chorals „Jerusalem, du hochgch,. Stadt" folgte. Zum Schluß bewegten sich alle, unter & antritt des Posaunenchors unb bet Zöglinge, mit bim Stocklaternen nach bem alten Rauhen Hause zurück $ Pastor Palmer ein Gebet unb nachher ben Segen sp« Mit bem Schlußgesange „Nun banket alle Gott" 2 bie wütbige Feier.
Dresden, 17. Sept. Aus noch unermittelter Ursch entgleisten heute früh um zwei Uhr am Eingänge t i Leipziger Bahnhofs von der Marienbrücke her die befe Maschinen des Güterzuges. Der Packetrneisterwagen n® zertrümmert, bie beiden batln befindlichen Beamten H verletzt. * 1 * * * s
München, 17. Sept. Kardinal Howard ist hiersch zu dreitägigem Aufenthalt eingetroffen. Er empfing Besch des hiesigen Nuntius, des Erzbischofs und des enaliffe I unb französischen Gesandten.
ArrÄand.
.. Pest, 17. Sept. Die „Ungar. Post" meldet, Agr« sei vollständig ruhig. Die eingesührten Beschränkung« würden von morgen ab aufgehoben. Auch au der Sanel grenze sei die Gährung allmählich im Abnehmen begtite Der bekannte Agitator KemiecS befindet sich unter ta Verhafteten.
Paris, 17. Sept. Minister Ferry hatte heute du Unterredung mit Waddington, welcher bei Granville mi Tseng konferiert hatte. Es verlautet, daß Tricon in Peking angenommen ist. — Das offizielle Blatt bringt ein Del» nach welchem Feny die Vertretung des auf kurze Za verreisten Challemel-Lacour übernimmt. — „RöpubliP franyaife" bemerkt, daß bie Suzeränität Chinas über Am- und Korea lebiglich eine nominelle sei. China hätte nlti gewagt, Ansprüche zu erheben, wäre es nicht durch unto dachte Angriffe gegen das französische Vorgehen dazu 1» mutigt worben. Bisher habe Europa ber chinesisch« Politik gemeinsam zu opponieren gepflegt. Jetzt h» China bie FaSceS für gebrochen unb wolle Vorteil daran« ziehen, indem eS gegen Zivilisation unb europäischen Handd neue Schranken errichte unb Englanb antrage, seinen > tum einzusehen. Keinesfalls werbe Frankreich bie ft | dm europäischen Handel verhängnisvolle Doktrin am kennen, baß die europäische Aktion stets nur nach W heriger Erlaubnis Chinas stattfinden dürfe.
Loudon, 17. Sept. „Times" erwidert auf den » titel der „Nordd. Allg. Ztg.", Englanb wünsche mit Fra°ö «ich auf gutem Fuße zu leben, sei gleichzeitig aber aft Deutschland wohlgeneigt. England trachte nicht banal militärische Bündnisse mit Frankreich ober Deutschland afr zuschließen, sondern biete beiden Staaten seine Freundschaft an. Das Wohlwollen Englands sei keine Gabe, rod* ein Volk in vernünftiger Stimmung gleichgiltig behandel dürfe. Freuudschaftsbünbnifie könnten zwischen Völkcn ohne diplomatische Verträge geschloffen werden. England könne nicht vergefien, baß eS mit Dentschlanb vieles gemein habe; ein starkes Dentschlanb biete bet Welt die BüE schäft, daß keine Macht den Frieden so leicht stören werde Das deutsche Reich habe seine Stärke gut angeroen^ sein Einfluß war im allgemeinen ein heilbringer, dies s« zumeist dem Kaiser Wilhelm zu verdanken. — M-nqM« Tseng kehrt heute nach Paris zurück. — Waddington hat« während jüngsten Konferenzen mit Granville auch mit Tseng eine Begegnung.
Haag, 17. Sept. Die Kammern wurden durch den König mit einer Rede eröffnet, worin es heißt: Die auswärtigen Beziehungen seien sehr freundschaftlicher Naim. Der Atschiner Krieg erfordere noch immer ernste Anstrengungen. Ostindien sei mehrfach vom Unglück heimgesucht; der letzte vulkanische AuSbruch sei beispiellos gewesen. D« Wohlthätigkeilssinn werde nicht verleugnet; Regierung uni Volksvertretung würden energisch zusammenarbeiten, «S alle diese Schwierigkeiten zu überwinden. DaS Interesse für Surinam sei im Steigen begriffen; bie Folgen der Durchbohrung deS Isthmus von Panama für die Kolonie Caracas würden von der Regierung in Erwägung gezogen- Gesetzentwürfe über dir notwendige Vermehrung der Eia»