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und Stempel, sowie der noch vorhandenen 52000 Marken wurde die Konfiskation ausgesprochen. '

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Hamburg, 19. Aug. Gestern ist die öfcrtti,

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I , .dul^bam, 20. Aug. Der König von Rumänien wohnte heute früh dem Exerzieren des ersten Garderegiments zu Fuß und der Gardes du Korps bei, wozu ihn Prinz Wilhelm abgeholt hatte. Der Kaiser traf ebenfalls auf dem Exerzier­plätze ein; morgen geht der König nach Berlin.

Barme«, 19. Aug. In der BriefmarkenfälschungS- affaire hat gestern vor ter Strafkammer in Elberfeld unter Ausschluß der Oeffentltchkeit die Schlußverhandlung statt­gefunden. Verurteilt wurden wegen Anfertigung und Ver- ausgabung falscher Postmarken L 50 Pf. der Lithograph F. M. Riechers, geboren zu Buckau bei Magdeburg und wohnhaft in Barmen, zu 5 Jahren Gefängnis und 5 Jahren Ehrver ust, der Kaufmann F. W. Blankemann zu Lenger- fild bei Barmen wegen desselben Verbrechens zu derselben Strafe und der Kaufmann F. Blankemann von Lengerfeld wegen Teilnahme zu 2 Jahren Gefängnis. Der Angeklagte Kaufmann Clemens Lohmann aus Köln wurde in Er­mangelung genügender Beweise freigesprochen. Der Staats­anwalt hatte gegen die beiden ersten Angeklagten je 8 Jahre, gegen den brüten 5 und gegen Lohmann 2 Jahre Gefängnis beantragt. Bezüglich der zur Anfertigung der falschen Marken gebranchteu, im Gerichtssaal aufgestellten Maschinen

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Kraft neue und intereffante Beiträge zu liefern; erweit« und ebnen sie doch wiederum das Feld, auf welchem 1

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Ausland.

. dariS, 20. Aug. Von den gestrigen Stichwahlen zr> den Generalräten sind 128 bekannt. Es wurden 103 Rep«'

Wesentlichen die posttechnischen, die Auslands-, Eisenbahn- und Postdampfschiffs-Angelegenheiten, das Beförderungs­wesen, die Ersatz- und Untersuchungssachen, die Feldpost- Angelegenheiten u. s. w. bearbeitet. Der zweiten Abteilung liegt die Wahrnehmung der Telegraphen - Angelegenheiten ob, während der dritten Abteilung die gemeinsamen organi­schen Post- und Telegrapheneinrichtungen, die VerwaltungS-, Personal-, Bau-, Etats- und Kassenangelegenheiten zugewiesen sind. Das Kollegium des Reichs.PostamtS setzt sich aus 3 Direktoren, 18 vortragenden Räten und 5 ständigen Hülfsarbeitern zusammen. Vom Reichs-Postamte ressortiren: die 40 kaiserlichen Ober-Postdirektionen, die General-Post- kasse, die Reichsdruckerei, das Post-ZeitungSamt und daS deutsche Postamt in Konstantinopel. Den kaiserlichen Ober- Postdirektionen, deren GeschäftSkreis in der Regel mit dem- Innigen des Regierungsbezirks zusamvienfällt, sind die Post- und Telegraphenämter, die Postagenturen, sowie die Post- und Telegraphenhülfsstellen untergeordnet; die Gesamtzahl dieser Verkehrsanstalten beläuft sich zur Zeit auf 11260. — In bezug auf den Verkehr bet Berliner Produktenbörse hat das Reichsgericht, I. Zivilsenat, durch Urteil vom 7. Jul! d. I. folgenden Rechtssatz ausgesprochen: Wenn mehrere Termingeschäfte in der spezifischen Bedeutung solcher Ge­schäfte nach dem Verständnis der Berliner Produktenbörse zwischen einem Berliner Kaufmanne und einem auswärtigen i Kaufmanns ausdrücklich unter Vereinbarung der Maßgeb­lichkeit der Berliner Schlußscheinbedingungen abgeschlossen worden, so ist der zur Fortsetzung der betreffenden Speku­lation unter Regulierung dieser Geschäfte geschehene erneute Abschluß solchen Terminsgeschäfts über die gleiche Quali­tät für einen weiteren Termin nach dem Willen der Par- wien, — wie er nach Treue und Glauben, insbesondere der Pflicht, gewollte Abweichungen von dem Natürlichen und vernünftiger Weise Vorausgesetzten zu erklären, zu interpretieren —, als ebenfalls unter Anwendbarkeit der I ^chlußscheinbediigungen geschlossen zu erachten, auch wenn I nunmehr eine ausdrückliche Bezugnahme auf tiefe Bediugun- gen nicht stattgefunden hat. — Die „Post" bespricht die Handelskolonie des Herrn Lüderitz in Angra Peauena und betont, was selbstverständlich ist, daß die Kolonie noch keines­wegs deutsche Landeshoheit in Angra Peguena begründe. I Das versteht sich, wie gesagt, von selbst. Landesherr bleibt vorläufig der Hottentottenkönig Joseph. Nach Erledigung dieser Rechtsfrage erhebt daS freikonservative Blatt die an­dere Frage, ob der Fall angethan wäre, das Reich zu materieller Unterstützung des Unternehmens zu veranlassen, wenn alle völkerrechtlichen Schwierigkeiten in Wegfall ge­dacht werden — und beantwortet diese Frage wie folgt: „Hier unterliegt eö keinem Zweifel, daß sich die Reichs­regierung durch die entmutigende Ablehnung der Samoa­vorlage abgeschreckt sehen würde, Geldmittel für derartige Zwecke vom Reichstags zu erbitten. Die KolonisationSidee ist anschemend augenblicklich sehr populär in Deutschland. Sie wird von rührigen Kräften angeregt und gewinnt sich, wie es scheint, immer weitere Teilnahme. Im Reichstag aber ist die Manchesterdoktrin, wir wollen zwar nicht sagen, vorherrschend aber doch noch in dem Grade einflußreich daß sie Entscheidungen gegen die lebhaftesten Anstrengungen der Reichsregierung herbeiführt. So war es bei der Samoa­vorlage, wo man den Predigern jener Doctrin folgte, welche Kolonialerwerb für ein veraltetes Mittel der StaatSentwick- lung erklärt. Wenn die Kolonisationsidee wirklich einen festen Boden im Volke gewonnen hat, so müssen die An­hänger derselben zunächst dafür sorgen, daß nicht die Geg­ner der Idee die Majoritäten im Reichstage führen." Wir halten diese Auslassung für unbegründet. Die „Post" konnte fürs erste sehr wohl wissen, daß die wenigen Stim­men, mit welchen die Samoavorlage fiel, nicht in diesem ©inne abgegeben worden wären, wenn man es mit einem auf festen Fügen stehenden Handelshause zu thun gehabt $ i mt ~~ 06 gerechtfertigte oder ungerechtfertigte

Abneigung gegen das Haus Godefrvy, wodurch die auch von uns bedauerte Ablehnung der Samoavorlage herbei- ge uhxt wurde. Die Anhänger gesunder Kolonialpolitik hatte» und haben im Reichstag die Mehrheit. Sodann aber haben wir gruuds'tzlich gegen die Auslassung der „Post", die uns schon öfter in regierungsfreundlichen Blättern be­gegnet ist, Einwendung zu machen. Entweder hat die Reichsregierung die Samoavorlage eingebracht dem Hause Govefroy zuliebe oder in der Ueberzeugung, daß eine Kolonial- *IJr das Reich vorteilhaft sei. Im ersten Falle wäre die Ablehnung gerechtfertigt gewesen, im zweiten Falle nicht, und dann hat die Regierung die Pflicht, auf ihren Plan immer und immer wieder zurückzukommen. Dafür haben wir das Wort des Fürsten Bismarck, der bei andern Vor- lagen mehr als einmal erklärt hat, die Regierung werde stch durch ein ablehnendes Votum des Reichstags ton dem pege nicht abbringen lasten, den sie für richtig halte, son- S"“11 btt Vorlage immer wieder kommen; das sei ihre Pflicht. Wir denken, was vom Tabakmonopol und Stener-

5r".en 0i& ba6 toirb °uch wohl von der Kolonial- poliflk gelten. Darum höre man auf, immer zu erklären, £ f1“?8 nach Verwerfung der Samoavorlage

™ iUt %rf0» "/.Lust verloren, etwas für Kolonieen 3« thun. Diese Ausführungen sind gerade für die jetzige Regierung fast beleidigend. — Nach der „Stat. Corr." erwarben im Jahre 1882 6751 Personen die preußische StaatSangehöngkeit wogegen 83925 Personen sie verloren. K,b" elffährigen Periode von 1872 bis 1882 lasten sich 481003 Personen Nachweisen, welche die StaatSangehörig- X w* Unb 68553, welche dieselbe erworben haben. Die Auswanderung wird durch diese Zahlen nicht zuver- I

lässig angegeben, da viele Personen die Heimat verlassen, ohne daß ihr Auszug registriert wird. So haben z. B. im Berichtsjahr 1882 nach den Aufzeichnungen in den Häfen Bremen, Hamburg, Stettin und Antwerpen 129706 preu­ßische Auswanderer über diese Häfen die Heimat verlassen, also 45841 Personen mehr, als die Staatsangehörigkeit verloren haben sollen. Aus der Provinz Brandenburg inkl. Berlin sind allein 11396 Personen über die genannten 4 Häfen auSgewandert, während nach preußischen Erhebungen hier 3602 Personen (also noch nicht der dritte Teil der faktisch Ausgewanderten) die Staatsangehörigkeit verloren haben. — Zu der Meldung des Pester „Nemzet" und des „Pester Lloyd" von der Verlängerung des deutsch - österreichischen BündnisteS sagt die „Nat.-Ztg.": „Die Zeurniffe dieser beiden Blätter sind int höchsten Grade beachtenswert; es fehlt übrigens auch nicht an inneren Gründen, welche für die Thatsache einer Verlängerung des Bündnisses, wie da- für sprechen, daß für die Publikation des AbschlusteS ge- « * ie^gen Augenblick bestimmende Gründe vorliegen. ES ist bereits darauf hingewiesen worden, daß das Er­scheinen des Königs von Rumänien am Kaiserlichen Hof­lager auf ein Verhältnis besonderer persönlicher und poli­tischer Intimität schließen läßt. König Milan von Serbien hat bekanntlich eine Einladung zu den Manövern bei Frankfurt a. M. erhalten. In Wien werden sich, wie Wiener Blätter melden, im Laufe der nächsten Woche die

I beiden Könige von der Balkanhalbinfel begegnen. Aus I diesen Thatsache», wie aus den Vorgängen in Bulgarien und der Prätendentenhochzeit in Cettinje ergiebt sich, daß bie Stellungen auf der Halbinsel jetzt definitiv genommen worden. Rumänien und Serbien haben die Anlehnung I an das österreichisch-deutsche Bündnis gewählt. Sie würden daS kaum haben thun wollen, wenn über die Fortsetzung be« Bündnisses zwischen Deutschland und Oesterreich noch Zweifel bestände». Der Schluß, daß bet Augenblick der Keifen der beiden Könige zur Deklarirung des AbschlusteS der Verlängerung des Vertrages genommen wurde, ist ein I ungemein naheliegender."

— I» den zum Restort des Ministeriums des Innern ^'■enben 49 Straf- und Gefangenenanstalten, also aus­schließlich der dem Justizministerium unterstellten Gefangenen- anstalten befanden sich nach der letzten Aufstellung über daS I Ate Jahrzehnt im Jahre 1881/82 im ganzen 153751 ®etinierte (gegen 1872 ein Zuwachs von 101 pCt.), täglich ** 29815 (38 pCt. mehr), bei Beginn des Jahres 20276 Zuchthausgefangene (-j- 13 pCt.), 6798 Ge- fangmsgefangene (-j- 135 pCt.) und 1962 Untersuchungs­gefangene (+ 100 PCt.). Die Bevölkerungsziffer des preußlschen Staates hat aber in diesem Zeitraum nur um 12 pCt. zugenommen. Am 1. April 1882 waren vor- ganben zur Beaufsichtigung 2132 Beamte, unb zwar 226 •Cireftoren unb Oberbeamte, 1672 Unterbeamte (barunter 22^ gelbliche), 98 Geistliche, 68 Lehrer und Lehrerinnen unb 68 Aerzte, von welchen brei letzteren 45, 20 bezw. 63

Di- Ausgaben betrugen 1881/82 Vc69766 M, die Einnahmen 3 016 072 und 34609 Mk. Zuschuß des westpreußischen Landarmen-VerbandeS, so baß der Zuschuß bes Staates sich auf 6109045 Mk. stellte, der Brutto-Arbeitsertrag stellte sich pro Kopf unb Arbeits- *°fi 50,63 Pf., die ArbeitSverdienstanteile (Prämien) der G-fangenen auf 6,06, der Zuchthausgefangenen speziell aus 6,36 Pf. An dem Schulunterricht nahmen 9438 De- tinterte, am besonderen Gesangsunterricht 4867 teil. 196145 Aucher standen ihnen zur Lektüre in den Freistunde» zur Verfügung. Von den hinzugekommenen Zuchthausgefangenen ge^rlen 59,38 pCt. dem evangelische», 39,48 PCt. dem katholischen, 1,09 PCt. dem jüdischen unb 0,05 pCt. einem anderen Religionsbekenntnisse an. Die überwiegende Mehr- zahl stand im Alter zwischen 20 unb 39 Jahre». WaS die am häufigsten vorkomrnenben Verbrechen betrifft, so kam »egen Diebstahl und Unterschlagung 1 Kopf auf 2420 S^“ unb 18837 Weiber, Sittlichkeitsverbrechen auf ^lOOMänner,288838Weiber, Meineid26883 Männer E648 Weiber, Betrug, Fälschung, Bankerott u. s. w. 40044 Männer, 266620 Weiber, Brandstiftung 51201 Männer, 420129 Weiber, Raub und Erpressung 70134 ®cl6er' Körperverletzung 80811 Männer, i 1733031 Sffielber, Hehlerei 152439 Männer, 141472

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Wohlthaten erstehen wird. Mit warmen Worten zollt t ?cn' Wiener Journalistik den Männern dankbare Anerkennm ”, f seiche mit hingebender Selbstverleugnung ein lange» I» a” ,ri 5 Ä-entPeii und schweren Aufgabe gedient hab« ä.n

und sie beglückwünscht bie Marine, aus deren Reihen bief ^ctei9 wackeren und unerschrockenen Vorkämpfer der WlsseiM? ®! hervorgegangen sind. Gewiß können diese Aussprüche d f ?o! der gesamten gebildete» Welt auf ein beifälliges Ech L rechnen, wie Ja auch die Früchte der Studien und Beobach 7 tungen ber österreichische» Polarcxpedition für bie gai« "erst menschliche Gesellschaft gewonnen sind.

Sonderstzause«, 19. Aug. Nicht geringe Ueber ‘ ; raschung war es für die Sondershäuser, daß am Sonne* ^ursi Georg von Rudolstadt ganz unerwartet hier elnlruf und alSbald nach dem „Posten" zu Besuch des regierende« Fürsten Günther weiter fuhr. ES besteht nämlich zwisch« u hi« und Rudolstadt schon längere Zeit eine ernste SM JA nung, bie bis zur Anrufung der Emscheivung dcS Bundes- ’ be «

Polarexpedition von der Insel Jan Mayen glücklich ihlter eingetroffen. (Vergl. gestriges Telegramm.) Die Expedi ist/ materiell durch die Munifizenz des Grafen Hans W acoig' ermöglicht, im vergangenen Jahre bekanntlich zu dem 2 4"^ ins Werk gefetzt worden, an einer geeigneten Station lter 1 gere Zeit hindurch astronomische, meteorologische und mDier tische Beobachtungen anzustellen, um die Mysteriee» ucr« Polarhimmels zu erforschen unb bie Ergebnisse m r Beobachtungen in das noch so lückenhafte Jnveniar tn7E wissenschaftlich feststehende» Thatsache» einzutragen, g tro£^ Kette von ähnlichen Stationen sollte ben Polarkreis tr , spanne», bamit allseitig unb gleichzeitig diese verdienU lan ? Arbeiten auSgeführt würden, deren DurchschnittSresm wertvolle und möglichst zuverlässige Anhaltspunkte füsvh.0 weiteren Fortschritte auf dem noch so dunklen Gebiete Waltens der geheimnisvollen Naturkräste bieten fon Dieser von dem Führer der österreichischen Polarexped tm Jahre 1874, Kapitän Weyprecht, vertretene Plan l ie Mn der gesamte» wissenschaftlichen Welt in seiner t>» !

Bedeutung und Tragweite gewürdigt. Die meisten ' S

zahlreiche Beobachtungen und Vermessungen vorgenomw deren Resultate sie wohlgeordnet mit nach Hause btinar 1 _ Die Wiener Blätter freuen sich, die Heimkehrenden ge»! rur Zeit der elektrischen Ausstellung eintreffen zu seh« E" Sind doch die Beobachtungen, welche auf Jan Mayen “tbe bi lange Zeit hindurch mit größter Pünktlichkeit unb mit -

anzulegen und kompetente Beobachter nach denfelben zu, £ ? senden, allen voran aber ging die österreichische Expedit« “ Lr welche unter dem Befehle des Schiffsleutnants von W° gemuth nach Jan Mayen abging und in dieser mit a 2 Z Hulssmitteln der Wissenschaft und allen Erfordernissen j LÖC1 Lebens reich ausgestatteten Station ein volles Jahr „ Fracht hat. Der Aviso der österreichischen Kriegs^ tS "P°la landete sie anfangs August 1882 auf der NA etwa 7 Grade nordöstlich von Island gelegenen Fch insel und nahm sie am 6. August dieses Jahres wi! ilen an Bord Noch sind nur spärliche Nachrichten über bW fi, langen Aufenthalt in ber arktischen Einsamkeit ben He, ' kehrenden vorausgeeilt, allein sie lauten sehr erfreu» Keiner der Wackeren, weder von den Offizieren, n f’S »on der Mannschaft, ist gestorben oder auch nur en rS li4 krank gewesen. Sie haben die für diesen Will ÄÖ ",cht allzustrenge Kälte unb die wütenden Stürme, roeli . • °ie EiS- unb Schneemassen in das Jnselland hiri« ® 51; peitschten, ohne sonderliche Beschwerden ertragen. Z erden,

rat« geführt hat. Die Streitfrage betrifft da» durch @e(4 herbeigesuhrte Abkommen über daS Domänenvermögen, M durch »ach dem Ableben des kinderlosen Fürsten Günther fin ansehnlicher Teil der Revenüen zu Stiftungen zu« Besten des Landes Verwendung finden soll. Scho» bei E nbringung des Gesetzes in den Landtag hat di- Rndolstädter Regierung dagegen in Sondershausen Protest erhoben, weil das Vermögen des schwarzburgischen Gesamt- Hauses davon berührt werde. Als bet Protest unbeachtet blieb, folgte ein gereizter Schriftwechsel zwischen den beider- seitigen Regierungen und zuletzt die Klagerhebung Rudol­stadts beim Bundesrat. Ehe dieser aber noch eine Ent­scheidung getroffen, ist die Versöhnung erfolgt. Fürst Günther fuhr vom „Possen" aus mit dem Fürsten Georg "ach Sondershausen, wo gemeinsam diniert und dann herz­licher Abschied genommen wurde.

Darmstadt, 20. Aug. Der deutsche Kronprinz traf Autefruh hier ein unb stieg sofort am Bahnhof mit de« Großherzog zu Pferbe, um auf bem nahen Exerzierplätze bie Garnison zu besichtigen. Um 10 Uhr fuhren die Herr- 4 $ Masten nach bem Schlosse. Die Stabt ist festlich ge- schmückt, das Wetter prachtvoll. w

Heu alle, jeder in feinem Kreise, tüchtig geärbeit 'cntfa

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