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hauptung liberaler Blätter, dir Amtsentsetzung des Lehrer- Wilke zu KleinbiSlaw sei durch da- Staat-Ministerium bestätigt worden, weil der Gemeindevorsteher der Vorgesetzte de- Lehrer- sei und eine demselben zugefügte Beleidigung von diesem Gesichtspunkte au- strafbar erscheine, ebenso wie die Beleidigung de- LandratS für irrig. Wilke wurde ■ wegen Verletzung der Amtspflicht, sowie wegen unwürdigen
Verhalten« in und außer dem Dienst zur Untersuchung gezogen. Ein Anklagepunkt war das beleidigende Verhalten de- Angeklagten gegm Vorgesetzte; als solche werden der Schulvorsteher sowie der Lokalschulinspettor in dem betreffenden Ministerialreskript genannt, während der Landrat nur al- erster Beamter de- Kreise- in Betracht kam. Die Frage, ob der Landrat und die demselben untergeord- netm Beamten al« Dienstvorgesetzte veS Lehrer- anzusehen sind, wurde überhaupt nicht erörtert. — Die russischen Studenten TruczkowSki und Mendelssohn, welche gegen- wärtig eine längere Strafe wegen sozialistischer Umtriebe verbüßen, standen gestern wegen Bestechung des Gefangen« Aufseher« vor Gericht. Letzterer wurde wegen Vermittelung einer heimlichen Korrespondenz TruczkowSkiS mit der Außenwelt zu IV, Jahr Zuchthaus, TruczkowSki zu vier Wochen Gefängnis verurteilt, Mendelssohn dagegen frei- gesprochen. Die Korrespondenz bezweckte die Vorbereitung eine- Fluchtversuch«. — Die kirchenpolitische Kommission de« Herrenhauses hat gestern nach fünfstündiger Debatte die Anträge des Referenten Dr. Dernburg auf vollständige Aufhebung der Anzeigepflicht abgelehnt und den Gesetzentwurf in der Fassung des Abgeordnetenhauses mit allen gegen zwei Stimmen angenommen. Zum Referenten für da« Plenum ist der Justizrat Adams (Koblenz) gewählt worden. Mit Rücksicht auf den katholischen Feiertag findet am Freitag auch im Herrenhause keine Plenarsitzung statt. ES wird der Versuch gemacht werden, die kirchenpolitische und die Kanalvorlage in einer Sitzung (am Sonnabend) zu erledigen und in einer Abendsttzung den Schluß der Session herbeizuführen. — Der Bundesrat wird morgen seine letzte Sitzung abhalten, um die noch vorliegenden I dringlichen Sachen zu erledigen. Man nimmt an, daß diesmal wieder wie im vorigen Jahre eine formelle Vertagung von 3 Monaten eintritt. Danach würde dann die neue Session Ende September oder anfangs Oktober beginnen.
Ludwigslust, 26. Juni. Die heutige Generalver- I sammlung der Berlin-Hamburger Eisenbahn-Gesellschaft erledigte die Tagesordnung. Ueber die Verstaatlichungs- Offerte fand keine Verhandlung statt.
Soustauttuotzel, 27. Juni. Infolge Zunahme der Cholera wurde die Quarantäne für egyptifche Provenienzen auf zehn Tage ausgedehnt.
«lexaudrieu, 27. Juni. „Reuters Büreau" meldet: Gestern starben in Damiette 47 Personen, davon 37 an der Cholera. — In Mansurah zählte man 7 Cholerakranke; von diesen sind 2 gestorben.
— Aus der Schweiz wird berichtet: Seit eine« Monat fast täglich Regenwetter und eine Temperatur, dir mehr für den März al« für den Juni sich schickt. Die Seen sind alle bis zum Rande voll; in Solothurn habe« Ueberschwemmungen vielen Schaden angerichtet. An da «talienlschen Seen ist das Wetter ebenso schlimm
„H. C." gemeldet: Prof. Palmieri hat wieder alle Hände voll zu thun, um den schlafenden Löwen, der sich jetzt ernst- mm *9/ ♦??. ^nnt, möglichst genau zu überwachen- b« «rattr eine so außergewöhnliche ^Akeit, daß die Flammen, die daraus hervorlohten, weithin sichtbar waren. Nacht- leuchtet über dem Kegel eine gigantische Glutkorona, die sich in den klaren Sommer- nächten ganz besonders pittoresk ausnimmt. Infolge dessen macht die Vefuvbahn treffliche Geschäfte. — Vom A-tn- lUgen keine bemerkenswerte Nachrichten vor.
— (Zur Katastrophe von Sunderland.) Bo« Bindern ist am Sonntag noch ein kleines Mädchen den erhaltenen Verletzungen im Hospital erlege«. Die Gesamtzahl der Opfer steigt somit auf 183. anbere« kleines Mädchen, namens Mary Fox, und ihr Bruder konnten nunmehr der häuslichen Pflege überlass«
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Kemtroleur für da« Katasteramt Gersfeld ernannt b,ßrk Der Kataster-Supernumerar Stadler ist von ber
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König!. Steuerempfänger Munk zu Orb ist vom 1 » i d, I- ab die Verwaltung der Forstkasse für di, förstereien Bieber, Flörsbach, Burgjoß und widerruflich übertragen worden. - Dem KönZ Z" empfänger Lotze zu Burghaun sind die Forstkassen2' für die Oberförsterei Burabaun. fnmi, hl, sn.«__
Marburg, 27. Juni. (Strafkammer.) Zur Verhandlung kamen folgende Fälle: 1. Die ledige Dienstmagd Karoline Pfeiffer von Idstein, 33 Jahre alt, ist schon dreimal wegen Diebstahls bestraft, und zwar wurde sie nach ihrer Entlassung immer sehr rasch rückfällig. Vom Gärtner Rösing dahier entlassen, hielt sie sich bei einer hiesigen ! Familie auf, bis ihr Geld alle war; bann ging sie zu Bäcker Menge! dahier und borgte einen Laib Brot unter dem Vorwande, er sei für Gärtner Rösing. Weiter soll sie einem hier beschäftigten Schreiner GlaSner von Eiterfeld 3 Stücke Handwerkszeug gestohlen und in Wehrshausen verkauft haben, sie will jedoch diese Gegenstände am Rothen- verg gefunden haben, und zwar bei einer Ruhebank im Graben. Glasner und sein Geselle Müller sagen aus, daß daS Werkzeug aus dem Dr. Wcnkerfchen Neubau Hierselbst weggenommen worden. Das Finden am Rothenberg erscheint der Staatsanwaltschaft sehr unwahrscheinlich und beantragt sie, mit Rücksicht auf die Vorstrafen, 1 Jahr 3 Monate Zuchthaus und 2 Jahre Ehrverlust, da ste keine mildernden Umstände finden kann. Die Strafkammer nimmt an, daß die Angeklagte das Werkzeug gestohlen habe und erkennt unter Bewilligung mildernder Umstände auf 6 Monate 8 Tage Gefängnis und 2 Jahre Ehrverlust. — 2. Daniel Birkenstock von Bortshausen erhielt wegen körperlicher Miß- ^ndlung eines EbSdorfers mit einem Bierglase 8 Tage Gefängnis vom Schöffengericht, der Vater desselben, Wirt Birkenstock, wurde freigesprochen. Der Sohn hat appelliert, weu er von Weber, dem Ebsdorfer, angegriffen und gewürgt worden sei. Weber will von Daniel eine Wunde an der Stirn erhalten haben, mit was, weiß er nicht, er habe ihn nicht gewürgt; als er aufgefordert worden, das Haus zu verlassen, habe er dies nicht gethan, da er warten wollte, bis feine zwei Begleiter mitgingen, denn er habe befurchtet, im Hausflur abgeprügelt zu werden, wie dies da schon öfter den Gästen passtert sei. Zwei weitere Zeugen sagen nicht zu gunsten des Daniel aus; der Gerichtshof beschließt, am Freitag erst noch einen Zeugen zu vernehmen. — 3. Ein hiesiger Hausbesitzer hatte eine Wohnung an eine ältere Dame und deren Tochter vermietet, und kam es zwischen beiden Teilen zu Differenzen, wobei die Mieterin auf alle erdenkliche Weise chikaniert wurde. Nach beiderseitiger Kündigung im September sollte die Wohnung am 1. Januar geräumt werden; als nun ausgezogen werden sollte, verlangte der Angeklagte die Miete bis zum 1. April, was verweigert wurde. Bei dem nun versuchten Auszug M Angeklagter in sehr rücksichtsloser Weise gegen die Mieterin vorgegangen sein, indem er in die Wohnung derselben sich begab, die Mieterin mit dem Fuße zwischen die
Klemmte, dann vor die Brust stieß, ein paar Zimmer abschloß und die Schlüssel mitnahm, bis er sie abend- herausgeben mußte; er drohte auch noch mit Einschließen. Angeklagter erzählt nun die Sache anders und will nament- "ch nicht gestoßen haben, daß er aber die Zimmer abgeschlossen, muß er zugeben. Die Staatsanwaltschaft bestreitet dem Angeklagten hierzu das Recht zu haben und beantragt eine dem Verfahren entsprechende Gefängnisstrafe. Der Gerichtshof spricht dem Angeklagten das Recht ab, Mieter in dem Gebrauch der gemieteten Räume zu beschränken mit Rücksicht auf die bewiesene Roheit und Mißhandlung, auf 8 Tage Gefängnis. - 4. Die Tag- löhner Konrad Jungmann, Schuhmacher Julius Jungmann I rx°tn Pnb ««geklagt, als Holzhauer durch Fahr
lässigkeit einen Baum, der leicht das Feuer weiter befördern k°nnte, im Walde in Brand gefetzt zu haben. In einer hohlen Eiche machte Julius Feuer und kochte Kaffee, Konrad gab das Streichholz zum Anzünden und wußte von dem Feuer. Daß ein Dritter sich dabei beteiligt, wie die Angeklagten behaupten, ist unwahrscheinlich; das Urteil soll I am 4. Juli 11 Uhr verkündet werden.
_ Marburg, 28. Juni. Von der König!. Regierung in Kassel wurde Herr Pfarrer Dr. Weber dahier zum Lokalschulinspektor über die hiesige katholische Schule ernannt
Marburg, 28. Mai. Wie wir hören, hat sich ein neue« Komitee, bestehend aus dm Herren Major von Löwenstein, Heilenbeck, F. Bang, Apotheker Siebert und Bierbrauereibesitzer Missomelius, zur Erbauung eines neuen AuSstchtsturmS auf Spiegelslust, gebildet. Hoffentlich läßt dasselbe von seiner Thätigkeit demnächst wohl etwas hören. 8
— (Pers.-Chron.) Der bisherige MetropolitanatS- verweser und erste lutherische Pfarrer August Carl Soldan zu Rauschenberg ist zum Metropolitan der lutherischen Pfarreiklasse Rauschenberg Allergnädigst ernannt worden.__
©er past. extr. August Vilmar aus Willingshausen ist zum Gehülfen des ersten Pfarrers, Metropolitan- von Roques zu Treysa im Pfarramt bestellt worden. — Der pa8t. exlr. H. Hoffmann aus Kassel ist zum Gehülfen des Pfarrers, Metropolitans a. D. TheyS zu Jesberg bestellt worden. — Ernannt: die Rechtskandidatm Franz Heyer und Gunkel zu Referendaren. — Entlassen: der Gerichtsrollzieher Grube in Wannfried infolge rechtskräftigen Strafurteils. — Der bisher auf Widerruf bestellte Kataster-Kontroleur DebnS ist definitiv zum Kataster-
Aurlaud.
27. Juni. (Tisza-Eszlarer Prozeß.) Bei Beginn der Verhandlung protestiert die Verteidigung dagegen, daß trotz des Gerichtsbeschlusses die der Bekleidung der Leiche von Dada verdächtigen Personen noch von Gendarmen bewacht werden. Die Verteidiger werden die Regie- mng um Abhilfe bitten müssen. Der Präsident überläßt die- ihrer Einsicht. Der Angeklagte Junger nennt einen seugen, der bemerkte, wie der Sicherheitskommissar Reczy den Moritz Scharf ans dem Stalle heranSgernfen habe mit den Worten: „Komm' heraus, du GalgenfutterI" Sodann wird die Frau des Angeklagten Scharf vernommen. Sie weiß nur, daß ein Mädchen aus der Nachbarschaft ihrem fünfjährigen Knaben einen Gulden gegeben habe, damit er nacherzähle, was man ihm vorsagte. Die Kon- frontierung der Frau Scharf mit der Mutter Esthers ist belanglos.
Pari-, 27. Juni. Zufolge einer Meldung der „Agence Havas find in Port Said zwei Cholerafälle vorgekommen, von denen einer tödlich verlief. — In der Eisenbahnkommission erklärte Ftnanzminister Tirard, die Regierung muffe auf der Notwendigkeit der Annahme der Gesetzentwürfe über die Konventionen mit den Eisenbahn-Gesellschaften bestehen. Die finanzielle Situation sei eine ausgezeichnet, aber es wäre unmöglich, allein mit den Mitteln de-Staates die projektierten großen Unternehmungen gleich- zeittg auszuführen. Der Minister äußerte, der Staat ge» nöffe allerdings mindestens den gleichen Kredit wie die großen Bahngesellschaften, aber er halte eö für unopportun, jede- Jahr neue Anlehen zu creieren.
Petersburg, 27. Juni. Ein Kommunique der Re- gierung meldet: Die im Jahre 1879 mit der Kurie begonnenen Verhandlungen find beendet. Das Wesentliche der nicht in die Form eines ©ertrage« gebrachten Vereinbarungen besteht in folgendem: Die Organisation der Echarpien wird geregelt, die Regierung behält sich da« Recht bet Aufsicht über die Seminarien vor; die Kurie erkennt bet Regierung ba« Recht der Kontrole über den Unterricht in der russischen Sprache, Sitteratur und Ge- K9i$te zu, wobei die Anstellung der Lehret der vorherigen I Genehmigung der Regierung bedarf; bezüglich de« Unter« »Ft« in den kanonischen Fächern bleiben die Rechte der Bischöfe unverändert. Die Regierung, welche ebenso wie der Papst den Frieden wünscht, wollte die in den sechziger Jahren erlaffenen sogenannten exzepttonellen Maßregeln Ar katholische Geistlichkeit beseitigen, indem ste sich die Reihenfolge derselben vorbehielt; sie habe au« eigener Initiative den § 18 de« Ukases vom Dezember 1864 außer Kraft gesetzt, welcher die bischöfliche Gewalt bezüglich der Amtsentlassung von Geistlichen beschränkt. Eine Durchsicht der 1866 erlassenen Nachtragsparagraphen solle folgen. Der Grundgedanke der kaiserlichen Politik sei, der Hierarchie Freiheit in ReligionS- und Glaubenssachen, jedoch keinerlei Einmischung in Fragen der welttichen Gewalt zu gewähren. 1
Regierung zu Breslau an diejenige in Kassel teuA* ff KSnigl. Steuerempfänger Munk zu Orb "ft unm < Ng,
für die Oberförsterei ®ÄauV» bTO»• S Unter-Rezeptur für die Oberförsterei Kämmerzells ack 1. AprU d. 3. -b wibem.HI» übettajenwoeb”“ 1 8 praktische Arzt Alexander Berendt hat sich in Livvol^ 2 niedergelassen. Der Tierarzt Robert Ritz zu ÄS' 2 ist »um Kreistierarzt des Kreise« Frankenbtrg “ oorben. — Der Hauptmann a. D. von ©turrnfti? «um Bürgermeister der Stadt Schlüchtern gewählt unb solcher bestätigt und verpflichtet worden. - ©er mann Johann Adam Bloß bei der Königllichen 3 Verwaltung in Fulda tritt vom 1. Juli c. ab mit de? schlichen Pension in den Ruhestand. 6tt >
— Dom 1. Juli ab kann im Verkehr zwischen Demi, land und Oesterreich. Ungarn die Einziehung von ®er? 6t«jum Betrage von 400 Mark bz. 200 Gulden £ Währ tm Wege de« Postauftrags stattfinden. £’S aufträgen nach Oesterreich-Ungarn ist das für den hi in ©erteljr Deutschlands vorgeschriebene Formular zu benutz m In demselben ist bte einzuziehende Summe in öfterreichA S Währung anzugeben. Bei den Postaufträgen nach J' muß das Formular besonders deutlich ausgefüllt werd' die Namen sind in lateinischen Buchstaben zu sch2 _ ®te im voraus zu entrichtende Taxe für den Postauft? brief beträgt, wie für Einschreibbriefe nach Oester? Ungarn, bet Briefen bi« 15 Gramm (einschl.) 30 Ißfenni
s^en Briefen 40 Pfennig. Der eingezogene Best 3« Auftraggeber, nach Abzug der Postanweisung " Sebuhr, mittelst Postanwetsung übersandt. Die Aufnaba
Wechselprotesten bz. die Weitergabe der Postauftch an dritte Personen wird im Verkehr mit Oesterreich-Unm postsetttg bis auf weiteres nicht vermittelt. Ueber d sonMen näheren Bestimmungen erteilen die Postanstalt-i auf Befragen Auskunft. °
OA ^^qaa* ■3unL, ®‘e. kurhessische Verordnung d«i »Dez. 1822, wonach Derjenige, welcher Enten in M wasser gehen läßt, mit 5 Thalern bestraft wird unb X bem die Tiere beschlagnahmt werden, mußte gestern tij hiesiger Bewohner übel empfinden, indem ihm dreizehn Sül Enten, welche auf die Ahna geflogen waren, konfiszi«! wurden. /■$ u gÄ
Hofgeismar, 26. Juni. Wie die „Hofg. ‘ata.' » sährt, haben sich um den Bürgermeisterpoften hiesiger St«! ca 40 Herren beworben, von denen einige sich ben Stadt, rats- unb BürgerauSschuß-Mitglieder auch persönlich beigestellt haben. Da nun die Bewerbungsfrist abgelaufai tft, so werden die betreffenden städtischen Körperschaft-- demnächst die Prüfung der eingegangenen Gesuche unb t> dann die Bürgermeisterwahl vornehmen.
Hünfeld, 26. Juni. DaS Projekt der Zuckerfabn! Hünfe^ geht immer rn.hr feiner Ausführung entgeam Dem Vernehmen nach wirb am 10. Juli er. bei @eleatn< 6elt der in Hünfeld stattfindenden Viehausstellung mit Prämiierung das Unternehmen definitiv zum Abschluß kommen und die Aktiengesellschaft sich endgültig konstituimi.
Der großen Beteiligung der Landwirte, speziell im Kreis- Hünfeld, als Aktionäre wie auch al« Rübenbauer, ist ei k lKlUt.nxatkfcn' ba6 tie Fabrik - dieser rentable land wirtschaftliche Industriezweig — in Hünfelv errichtet roerttti wird- Außer den bereits erfolgten Zeichnungen haben bie größeren Herren Oekonomen des Kreises Fulba ihre lei» ganz bedeutende Beteiligung zug sagt, ebenso sind die Landgemeinden dortselbst, durch ihre günstige Bobenb-schaffenhw sowie durch ben so rentablen Rübenbau veranlaßt, binnen kurzem ihre Zeichnungen einzuschicken. Der Kreis Lauterbach hat zirca 700 Acker Rübenland angemeldet, vom Kreise HerSselb namentlich von Niederaula, Kerspenhausen, Unter« Haun ist Beteiligung an Aktien unb Rübenbau gesichert unb stehen noch namhafte Zeichnungen bortiger Gemeinden und größerer Lanbwirte in Aussicht.