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Marburg, den 17. Mai 1883
Berleburg, 9. Mai. Durch eine sensationelle Neuigkeit wurden heute morgen die Bewohner eines Teiles unseres Kreises in Aufregung versetzt. Man erzählte sich, am gestrigen Abend sei eine Zigeunerbande beim Wirt Treude am Köpfchen eingekehrt, hätte dort alles demoliert, einen Mann aus Birkelbach totgeschoffen und den Wirt Treude so geschlagen, daß er heute noch besinnungslos daläg. — Nach den von uns cingezogenen Erkundigungen von glaubwürdiger Seite verhält sich die Sache folgendermaßen: An gedachtem Abend dringt eine Bande Zigeuner mit 4 Wagen und ea. 30—40 Köpfe stark in der Wirtschaft des Herrn Treude am Köpfchen ein und verlangt Einstallung der Pferde, welche verweigert wird. Sodann fordert die Bande mehreremale 5 Flaschen Bier, die nur gegen jedesmalige sofortige Bezahlung verabfolgt werden. Das Verfahren des Wirts mißfällt den Zigeunern, dieselben fangen zum Schein unter sich Streit an und als nun der Wirt wiederholt Feierabend bietet, werfen sie mit Gläser und Flaschen nach ihm und schlagen ihn. Nur mit großer Mühe gelang eS Treude, die Bande aus dem Hause zu werfen. Doch jetzt ging der Skandal erst recht los; alle Fenster wurden eingeworfen, die Rahmen zertrümmert, die Steine sausten mit solcher Wucht durch die Scheiben, daß das Glas in den gegenüberliegenden Wänden stecken blnb. Nach und nach zog die braune Rotte auf Womelsdorf zurück, und um sie der verdienten Strafe zu überliefern, beschloß Herr Treude, sie zu verfolgen und so lange aufzuhalten, bis polizeiliche Hülfe käme. In Begleitung seines Bruders, eines Arbeiters Ludw. Grebe aus Birkelbach und des Wildhirten Ehr. Lange eilt er den Zigeunern nach und trifft sie in Womelsdorf. Seine Aufforderung, stehen zu bleiben, wird mit vier oder fünf Schüssen beantwortet. Rasch läuft er nun, um den Vorsteher zu wecken, aber bei seiner Rückkehr findet er den L. Grebe mit klaffender Wunde am Kopfe am Boden liegen. Nun stiebt die Bande nach allen Richtungen auseinander und fast wäre ihr dir Flucht völlig gelungen, hätte nicht in Womelsdorf wegen des „Rekrutenballeö" noch regeS Leben geherrscht. Unterdeffen waren aber schon Boten nach Erndtebrück geeilt und hier gelang eS, noch 3 der braunen Grellen zu verhaften. Sobald der Tag graute, spielte der Telegraph nach allen Richtungen, und war eS nun Aufgabe der Gendarmen und Polizeidiener, die ganze Brut einzufangen, was auch bis auf zwei Hauptkerle gelungen ist. Die Bande hält mit ihren vier Wagen in der Nähe i unserer Stadt und die männlichen Persönlichkeiten derselben, 8 an der Zahl, sind in Nummerosicher gebracht. Grebe von Birkelbach ist im Laufe dcS folgenden Tages gestorbe« und heute, Donnerstag, findet die Sektion der Leiche statt. ES wird nicht gar so leicht sein, den wirklichen Mörder ausfindig zu machen, da sich die Bande unter einander schwerlich verraten wird. Hoffentlich wird aber doch die gerichtliche Untersuchung den Uebelthäter herausfinden und er seiner wohlverdienten Züchtigung nicht entgehen. Die stattgehabte gerichtliche Sektion der Leiche hat ergeben, daß Grebe nicht erschossen, sondern totgeschlagen ist. Er war verheiratet und hinterläßt Frau und 2 Kinder.
Arolsen, 13. Mai. Se. Exzellenz der Vize-Präsident des Königl. StaatsministereriumS und Minister deS Innern Herr von Puttkamer traf nebst Sohn gestern nachmittag zum Besuch seines Bruders, les Herrn Landes-Direktor von Puttkamer aus Berlin hier ein und folgte heute einer Einladung Seiner Durchlaucht des Fürsten zur Tafel im fürstlichen Restdenzschloß.
Dr. <4. Eliu und Frau l<uleet geb. Kleinschrod.
tschuß erhielt
«arttbertchte.
Marburg. 17. Mai. Am heutigen Viehmarkt wäre» 1296 Schweine zugetrieben. Der Handel war lebhafter als am letzten Markt, auch die Preise etwa- höher.
Telegraphische Depeschen.
Wit«, 16. Mai. Die „Polit. Korresp." meldet aus Konstantinopel: Der Präsident des Verwaltungsrates der Orientbahnen, Hirsch, offerierte der türkischen Regierung im Namen der Gesellschaft, den Bau der türkischen Anschlußbahnen zu übernehmen; die Gesellschaft will der Regierung die nötigen Mittel gegen scchsprozentige Verzinsung vorstrecken, ferner soll die Regierung sofort an der Brutto- Einnahme der Bahnen partizipieren, wenn dieselben 7000 Fr. per Jahr und Kilometer übersteigen. Die Gesellschaft will außerdem auf den von der türkischen Regierung vertragsmäßig herzustellenden Bau einiger kleinerer Linien und QuaiS verzichten und proponiert gütliche Verständigung betreffs älterer Differenzen. Der Vertreter der Gesellschaft in Konstantinopel, Kühlmann, ist mit den weiteren Verhandlungen beauftragt worden.
Rom, 16. Mai. DeprettS wies nacheinander alle auf spezielle Thatsachen formulierte Interpellationen zurück. Er
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VchtssSnachrichte«.
Antwerpen, 5. Mai. Der Postdampfer »Rhynland', Kapitän Jamison, ist nach Newyorl abgegangen.
— 11. Mai Der Postdampfer „Belgenland', Kapt Gnffin, ist von Newyork angekommen
— 12. Mai- Der Postdampfer »Pennland', Kapt- Meyer, ist nach Newyork abgegangen.
Philadelphia, b. Mai Der Postdampfer „Baderland*, Kapt. Stokes, ist nach Antwerpen abgegangen.
Newyork, 5. Mai. Der Postdampfer .Switzerland', Kapt. Beynon, ist nach Antwerpen abgegangen.
— 12. Mai. Der Postdampfer »WaeSland', Kapt. Nickels, ist nach Antwerpen abgegangen.
— 12. Mai. Der Postdampfer .Nederland', Kapt. Uebenoeg, ist von Antwergen angekommen.
die Qualifikation für den Unterricht in den Unterklassen an Mittelschulen und 8 derselben bestanden die Prüfung nicht. WaS die Art der Prüfung betrifft, so wurde neben Fragen über die BehandlungSwetse der Unterrichtsfächer ganz besonderes Gewicht auf positive Kenntnisse gelegt. Und wir finden daS auch ganz sachgemäß; denn ein junger Lehrer, der schon im 20. Jahre seinen eigentlichen Bildungsgang beschließt, muß, wenn er eine der Stellung des LehrerS angemessene Bildungsstufe vertreten will, an seiner Weiterbildung nach dem Abgänge vom Seminar tüchtig fortarbeiten. Der Lehrerstand kann nur auS sich selbst heraus die ihm gebührende Stellung erwerben und behaupten. (H. M.)
Wiesbaden, 16. Mai. In der gestrigen Sitzung des Gemeinderates soll das jährliche Gehalt deS neuen „ersten Bürgermeisters* auf 10000 Mk. normiert worden sein. Bekanntlich ist Herr Rechtsanwalt v. Jbell in Frankfurt a. M. zum ersten Bürgermeister gewählt worden.
Tage °W, indem er von dem Dache des Gefangntstes, aus ufung er sich heimlich geschlichen hatte, hinabsprang. Der j das Magie Sprung mißglückte jedoch, der Flüchtling verletzte
sagte, der Fall deS kürzlich von den Geschworen« in Udine fretgesprochenen Irredentisten Ragosa gebe dem Staate kein Recht, zu verhindern, daß Bürger anderer Länder die öffentliche Ordnung Italien« stören. Die Kammer begann die Beratung deS Armeeorganisationsgesetze«. Seitens der Regierung wurde nachdrücklich betont, fie werde jeder Aenderung des königlichen Vorschlags, die die Stärke und die Festigkeit der Zusammensetzung de- Heere« schwäche« würde, entgegentreten. — Deprett« bespricht weiter die Maßregeln gegen die Irredentisten und sagt, in Italien sei viel schwieriger als anderswo die Ordnung nach unten aufrecht zu erhalten; er hoffe aber, e« fei nicht nötig, ein Spezialgesetz gegen den Mißbrauch des Verein«- und Der- sammlungSrechtS vorzulegen. Bor allem seien administrative soziale Verbefferungen notwendig; die Regierung dürfe davon durch politische Agitationen nicht abgelenkt werd«. Bezüglich der Kirchenpolttik sei daS Garantiegesetz die äußerste Grenze, bis wohin man gehen könne. Er würde gegen seine Vergangenheit ein Unrecht begehen, wenn er ein unbestimmtes Votum annehme und er werde nur aus seinem Posten bleiben, wenn er ein starke« au-drückliche« Vertrauensvotum erhalte. (Lebhafte Zustimmung.)
Pari-, 16. Mai. Der „TempS" teilt mit, daß ein französischer Geschäftsmann in MadagaScar, namen« Ribe, welcher seit 20 Jahren daselbst Handelsgeschäfte betrieb, in der Nähe von Maharono mit seinem Hausdiener ermordet wurde. — Kardinal Lavigerie hatte eine lange Konferenz mit Grövy und wird sich demnächst nach Syrien begeben, um die französischen Anstalten zu besuchen.
PariS, 16. Mai. Einer Depesche de« ,Temp«" au« London zufolge neigt die englische Regierung zu der Ansicht DufferinS, daß Egypten kein Jntereffe habe, die Provinzen Darfur und Cordofan vom Mahdi zurückzuerobern. Wenn der Khedive einverstanden sei, werde England unterhandeln, um die Stellung Egyptens und Mahdis im Sudan zu regeln. Die „Reforme" sagt, nachdem Arabi verbannt und die Autorität deS Khedive« wiederhergestellt sei, habe England keinen Grund mehr, das Protektorat über Egypten auSzuüben.
Dublin, 16. Mai. Der Kutscher Fitzharri«, welcher von der Teilnahme am Morde im Phönixpark freigesprochen war, ist im zweiten Prozeß als Mitwiffer nach vollbrachter That schuldig befunden und zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurteilt worden.
Dublin, 16. Mai. Heute nachmittag fand eine Versammlung der irischen Nationalliga statt, welcher Biggar in Abwesenheit Parnell» präsidierte. Mehrere Deputierten besprachen daS Schreiben des Papste- an die irischen Bischöfe. Biggar sagte, die Worte de« Papste« müßten mit großer Ehrfurcht vernommen werden, aber die Ansicht der irischen Partei müffe klar zum Ausdruck kommen. Mayne sagte, die Nationalpartei werde wie O'Connell die Religion, nicht aber die Politik von Rom holen. Der Papst sei da« Haupt der katholischen Kirche, Parnell aber daS Haupt der politischen Kirche. Da« irische Volk folge ihm, bis die Unabhängigkeit Irland« erreicht sei.
Petersburg, 16. Mai. Der Präsident der russischen Gesellschaft deS Roten Kreuze«, General Baumgarten, ist gestorben.
Samara, 16. Mai. Durch einen gestern hier an«* gebrochenen Brand sind mehrere Häuserviertel eingeäschert. DaS Feuer ist gelöscht.
________ staffel, 17. Mai. Gestern nachmittag machte ein Jn- stattcS Wlietter des Landgerichtsgefängnisses einen tollkühnen Flucht- »nsuch, indem er von dem Dache deS Gefängnisses, auf
Frankfurt a. M., 17. Mai. (Mitgeteilt durch Reale» Eichelberg und Sohn.) Kreditaktien 262% nach — nach — nach —. Staatebahnaktien 2864 nach — nach — »proz. Ung. Goldrente 1021 —. 4proz. Ung. Soldrente 76 nach — Silberente 67 — —. Egypter 74 nach — nach — — 1880er Russen 74 nach —. II. Ruff. Orientanlethe — — Galizier — nach —. Donau»Drauaktien 144 nach — — Gotthardtaktien 1241 nach — nach — nach. Lombarden 130 nach —. Elbthal —. Albrecht —. Dur-Bodenbacher-Aktien— nach — Böhm. Westbahn -• Diskonto «ammandtt 202% Nordwestbahnaktien —. Schweizer Zentralbahn-Aktien--
nach — nach — Georgia Aid —. itzproz- Spanier — Buschtherader — nach -. Lenden,: ziemlich fest.
rnrof. Dr. Cäsar, für alte Geschichte: Prof. Dr. I tzir' * für Philosophie unb Pädagogik: Prof. Dr.
e** für Mathematik: Prof. Dr. Heß, für deutsche ’^/utib Litteratur: Prof. Dr. ßucae, für mittlere i?(a(*iete Geschichte: Prof. Dr. Herrmann I, für eng« $ nLfc französische Sprache: Prof. Dr. Stengel, für
«sche Theologie unb Hebräisch: E.-R. Prof. Dr.
für Geographie: Prof. Dr. Rein, für Physik: nr Melde, für Chemie: Prof. Dr. Zin cke, Mineralogie: Geh. B.-Rat Prof. Dr. Dünker, für 1 „ t. Prof. Dr. Wiegand, für Zoologie: Prof. Dr. itfC ®ie Prüfungskommission für die wiflenschaftliche . ^vrüfung der Kandidaten des geistlichen Amtes für
1. April 1883 —84 ist wie folgt zusammengesetzt:
Lucae, Professor, zugleich Vorsitzender der Kom- Mn, Dr. Hermann, Professor, Dr. Bergmann, | ^°®em Obersten z. D. von Pilgrim zu Kaffel, bisher , tjet der 11. Gendarmerie-Brigade, ist der Königliche I.,«-Orden zweiter Klasse verliehen worden.
_ pBerf.« ®%r.] Der bisherige MetropolitanatS- Ü,noeier und erster lutherischer Pfarrer Eduard Menche .Äankenberg ist zum Metropolitan der lutherischen Pfarrei-
Frankenberg an Stelle des an« diesem Amte scheiden- «s Metropolitans Dr. theol. Menche von Rödenau er« "t. — Der seitherige MetropolitanatSverweser, Pfarrer Melm Lohr zu Heiligenrode, ist zum Metropolitan der taffe Kaufungen an Stelle des aus diesem Amte scheiden- tttMetropolitans Schantz von Oberkaufungen ernannt. — ■'m bisherigen Pfarrverweser zu Kleinalmerode past. extr. Mirich Schenkheld ist die Pfarrstelle zu Lippoldsberg, taffe Gottsbüren, verliehen worden. — Der AmtSgerichtS- al Schödde In Kassel ist gestorben. — Der GerichtS- jrctber, Sekretär Schild in Nentershausen, ist an das tailsgericht in Grebenstein versetzt. — Zu Gerichtsschreibern inb die etatmäßigen Gerichtsschreibergehilfen, Assistenten löbm in Kassel bei dem Landgericht daselbst, Leonhäuser »Kassel bei dem Amtsgericht in Bischhausen, Schmelz n Kassel bei dem Amtsgericht in Nentershausen ernannt. — xn Vollziehungsbeamte Löber bei der königl. Steuer-und Masse zu Melsungen ist behufs UebertrittS in den gerichtlichen Unterbeamtendienst auf seinen Antrag aus seinem chigen Dienstverhältnisse vom 1. k. M. ab entlaffen. — )n Vollziehungsbeamte Bergen zu Wetter ist vom 1. b. M. ch pensioniert worben. — Der Straf - Anstalts - Direktor Irohne in Wehlheiben ist zum Direktor ber königlichen stras-Anstalt Moabit zu Berlin unb bet Straf-Anstalts- Direktor Kalbeweyzu Rawitsch zum Direktor der königl. Strafanstalt in Wehlheiden mit Einschluß der Filial-Straf- Anstalt an der Fulda zu Kassel vom 1. Jnni d. I. an bestellt worden. — Dem vorhinnigen Unteroffizier Heinrich ßhl und dem vorhinnigen Kanonier Friedrich Rosenthal find Schreiberstellen bei der königlichen Straf - Anstalt in Wehlheiden verliehen worden. — Dem Schneidermeister Sustav Fischer zu Hanau ist die Erlaubnis erteilt worden, das von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzoge von Baden ihm verliehene Hofprädikat führen zu dürfen. — Dem Post- kkretär Steinmetz ans Arolsen ist die Vorsteherstelle deö Postamts in Wächtersbach übertragen. — Der Postverwalter Eiietz ist von Zimmerörode nach Salmünster versetzt.— Der Kaufmann Gobrecht in Schemmern ist znm Post- Agenten angenommen. — Die Postpraktikanten Harms, Möhrke und Panten in Kassel sind zu Postsekretären ttnonnt.
©elb: stch derart, daß er nicht weiter kommen konnte unb bald ncister zurückgebracht wurde.
— Fritzlar. 15. Mai. Heute bewegte sich ein imposanter Aichenzug durch die Straßen unserer Dtadt dem Totenhofe i«. Es galt nämlich dem ältesten Einwohner der Stadt, dem Bürger C. Schwert, der das Alter von 96 Jahren «reichte, das letzte Geleit zu geben. Da der Verstorbene finer von den wenigen hier noch lebenden Veteranen war, ° hatte sich zu dem Leichenbegängnis außer einer großen Anzahl von Bürgern auch der Kriegerverein mit seiner Mne eingefunden.
Homberg» 15. Mai. In dem benachbarten 06er« bkisheim brannte heute das Gehöfte des Gutbesttzers H. Daupel vollständig nieder. Entstehungsursache bisher un« wannt. Die hiesige Feuerwehr hat gute Dienste geleistet.
Hosgtlsmar, 15. Mai. Die Musterung der drei- öhtigen Hengste zu Beberbeck fiel in diesem Jahre wieder ihr gut auS, indem die LandgestütSkommission vergangene Woche von 23 Stück 21 als zu LandbeschSleru geeignet aussuchte und ein anderer als Hauptbeschäler für da« Ge- “t selbst behalten wird. Von den ersteren kommen 9 ins brandenburgische, 4 jn« hannöversche, 4 ins westfälische und * ins holsteinische Landgestüt.
Schlüchtern» 14. Mai. Unter Leitung des Provinzial- ^hulrates Kretschel unb deS Regierungsrates Hasse von Gaffel wurde am 5., 7., 8., 9. unb 10. d. Mts. die toite (praktische) Prüfung am hiesigen Seminar abge- Nten, wozu sich 56 Lehrer gemeldet hatten. Die schrift- lerfitit k'che Prüfung erstreckte sich auf Themata auS der Religion, es wie rt Pädagogik und der Geographie. Mündlich wurde in Prof. K?tn Fächern des Seminarunterrichts, mit Ausschluß ber ----- btzdagozik, geprüft. 2 von bett Examinanden erhielten
Baromet. Par. L 332,16.
Therm. R 14,6.
Wind 0,
Niederschlag: — Himmelsanficht: ziemlich heiter. Bemerk.: —