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XVIII. JahrgW

Marburg, Mittwoch, 21. Februar 1883.

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* bahnen zu den Kommunalsteuern sei allerdings dringend we> notwendig und, so weit an ihm liege, werde er bemüht fein,

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Sportroman von Earl Manno.

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. tMi en8eb die mit Kneipen und Spielen ihn befchäfttgten und renM 6d jßm ablSsen, bis er gegen Abend tm Bette liegt >e» b-> und schläft.

"* Reginald und Bogittlaw geleiten mit dem Bräutigam e und Leo die beiden Komtessen Jcksen. Der General und i*F Hardenmut reiten neben Schwanhilde. Hardenmut rennt * , « rvx.- L. __£ ic- CrtArtt Kwwan-

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hinter den Hunden. Und Du kleiner Klubrow, wo warst Du? Und Schwanhilde reitet doch mit? Ach, Kluvrow hat gerade Arrest und spricht von Totschießen oder Dienst quittieren, durchbrennen, sich unglücklich machen, den Ritt- Otifttt fordern u. s. w. Awei Kameraden sinv feine Schutz-

Berlin, den 19. Februar.

«n der heutigen (29.) Plenarsitzung deS Abgeord« v v _t. a kl» hfÄ bet

den Entwurf noch in dieser Session zur Vorlage zu bringen. Abg. v. Eynern ist mit dem Abg. Dr. Hammack er __O. - . , ____ l «ft OVhlrtAÄ

Hardenmut reiten neben Sckwanhilde. Hardenmut kennt Leiterin und Pferd, auf ihn verläßt sich sogar Schwan- Hilden« Mutter, wenn auch immer noch voll Angst. Oe Komtessen galoppieren vorauf und zeigen den Weg. __ Was sie können, wird auch Schwanhilde verwögen. Ein Haupt- Ichwarm der Reiter hält sich gerade nickt bequem Möglichst dicht bei diesen Reiterinnen, ihre Leistungen zu sehen.

ES ist ein Terrain und wird geritten, daß den Freun­den des Sports das Herz im Leibe lackt. Man hat für

Lord ein Besonderes getdan: er soll sehen, daß man ssuch hier teilet über Hügel und Thal, über Hecken und Gräben, über Wälle und Feldst.inM'Uern, durch Knicke und über und durch Master, mit Klettern und Rutschen fit alles ist gesorgt. Stürze jeder Art und Moor- und Fußbäder sind leicht zu haben. ,

Hier wird ein Sattel leer, dort wird ein Sattel leer, gehört dazu.

öffentlichen Arbeiten, unabhängig von der Sekundärbahn« Vorlage noch eine besondere Vorlage, die im wahren Sinne eine Notstandsvorlage sein würde, machen werde.

Abg. Reiche ns Perger (Köln) führt au», daß die linke Rheinseite von Köln abwärts gegenüber der rechten Rheinseite mit Zügen verhältnismäßig zu wenig bedacht sei; er legt dem Herrn Minister die Besterung der Bahn» hofSverhältniste in Krefeld anS Herz. Minister May­bach bemerkt, daß letztere Frage im Ministerium erwogen und bezügliche Projekte bereits in Ausarbeitung begriffen seien.

Beim Kapitel 29 (Bezirk der Eisenbahndirektion zu Köln rechtsrheinische) berührte Abg. Berger die Frage der Sonntagsruhe der Beamten, welche er als eine hochwich« tige, jedem Partei - Jntereste fernliegende bezeichnete. Abg. Bachem bemerkt, daß diese Angelegenheit bei Gelegenheit einer Petition zur eingehenden Verhandlung führen werde, Minister der öffentlichen Arbeiten Maybach ist mit dem Hause darin einverstanden, daß die Sonntagsruhe eine hoch- ernste Frage von tief religiös-sittlicher Bedeutung sei, die am allerwenigsten aus finanziellen Gesichtspunkten beurteilt werden dürfe. Event, würde er sich auch nicht scheuen, besondere Mittel vom Landtage zu erbitten. Aber anderer« seitS dürften auch der öffentliche Verkehr und die wirtschaft­lichen Verhältnisse nicht unberücksichtigt bleiben. ES sei auch zu bedenken, daß auch ein Staat oder selbst daS Deutsche Reich auf diesem Wege nicht allein vorgehen könne, sondern internationale Verträge notwendig werden würden. Abg. Windthorst giebt zu, daß der Herr Minister sich entgegenkommender ausgesprochen, als der Staatssekretär des Reichs Postamts im Reichstage. Aber der Herr Minister möge nun auch praktisch vorgehen und es nicht bei solchen akademischen Bemerkungen bewenden lasten. Abg. Dr. Löwe (Bochum) ist ein Freund der Sonntagsruhe und wünscht den Beamten gewiß, daß sie sich derselben erfreuen. Aber die Beschränkung des Eisenbahndienstes dürfe nicht in solchem Maße eintreten, daß den sonntäglichen Gewohn­heiten unseres Volkslebens nicht Rechnung getragen würde. Abg. Stöcker dankt dem Herrn Minister für seine Er­klärung und behält sich im übrigen vor, bei Gelegenheit der qu. Petition deS Näheren auf die Frage einzugehen. Nach weiterer kurzer Debatte, an welcher sich die Abgeord­neten Dr. Löwe, Frhr. v. Hammerstein beteiligen, wird dieser Gegenstand verlaste«.

Kapitel 30 (Eisenbahndirektion in Elberfeld), Kapitel 30a (Eisenbahndirektion in Erfurt), Kapitel 30b (Main- Neckar Eisenbahn), Kapitel 31 (Renten-, Zinsen- und AmortisationS-Beträge), und Kapitel 32(Privat-Eisenbahnen, bei welchen der Staat beteiligt ist) werden ohne erhebliche Debatte genehmigt.

Abg. Dr. Wagner nimmt zum Kapitel33 (Zentral-

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welcher kalten - laß diesi den fc- öaersl

Lüche » Abg. v. Eynern ist mit dem Avg. ui. yamummci cht. Os der Meinung, baß die Klagen der Kommunen allerdings au Mit begründet seien, ohne daß man nach Lage der Verhältnisse

* in,nnimmt entgegen: fc' bition d.BlatteS. MAnn-ncen-Bure-mr y*vb Dietrich u. 6e. in Bnj, Hannover; Th.

< «»ein u. Vogler in -51., Berlin,

Mirich-

Dank? ÄJIM««-; «udvlf len in »erlin, Frank-

>ö u ' 9 a Für in der Expedition ,u ertheilende Auskunft und Annahme von Adressen werden 85 Psg. berechnet. «

dm Eisenbahndirektionen über ihr Verhalten einen allzu großen Vorwurf machen dürfe. Der Titel wird bewilligt.

Bei einem folgenden Titel gab auf Anfrage des Abg. einer Löwe (Berlin) ter Minister der öffentlichen Arbeiten m"! 1 Maybach die Erklärung ab, daß die Unterführung der I Potsdamer Bahn in Berlin, nachdem die entgegenstehenden Hindernisse beseitigt, demnächst erfolgen werde.

schuldig mache.

Minister der öffentlichen Arbeiten Maybach weist,den l-tzttren Vorwurf mit aller Bestimmtheit zurück. Er wurde >. Dam ti sogar für einen großen politischen Fehler halten, wenn " ter Staat sich aus Kosten der Kommune bereichern wollte. ------- Die gesetzliche Neuregelung der Heranziehung der Eisen-

General zugenickt; sein kühnes, gebräuntes Gesicht lächelt stolz. Sie sind heran und bravo! bravo! hinüber. Da kommt auch die fünfte Dame ihnen nach. Aber sie reitet im letzten Augenblick nicht mit rechtem Herz; ihre Hand, statt loszulasien, zieht den Zügel au» instinktiver Furcht im entscheidenden Moment an. Das Pferd gestört, auf- gehalten, drängt doch vor; die Reiterin in Verwirrung zwischen Furcht unv Scham, zi:ht noch stärker an und gibt zu gleicher Zeit einen Gertenhieb, das Pferd statt zu springen, steigt und dreht sich auf den Hinterbeinen. Alle» schreit auf. Man fürchtet, daß es sich überschlägt. Aber alles geht noch gut ab. Die Reiterin fliegt allerdings auf den Boden und das Pferd galoppiert fort, aber sie ist mit dem bloßen Schreck davongekommen und erholt sich bald tm nächsten Wagen, in den man sie trägt. Wenn man daS Pferd wieder eingefangen hat, will sie es wieder be­steigen; sie will nach aber nach den etften Minuten der Aufregung merkt sie dann doch, wie hart sie aufgeseffm, und ein weickeS Wagenpolster zweckdienlicher für fte ist, al» ein harter Sattel.

Und wieder ras'ten die Wagen den Reitern und Hunden nach.

Wo das Terrain e» erlaubte, galoppierten die Reite­rinnen nebeneinander und weckselten die Begleiter, nur Hardenmut, dem seine Sckülerin speziell anvertraut ist, weicht auf dem Schweißsuchs, den er jetzt reitet, nicht von ihrer Rechten. Der Jugendmut und da» Gefühl der Sicherheit und Leistungskraft enthusiasmiert die junge Reiterin: wenn ihr SBruber ober Onkel sie fragen, wie e» ihr geht, jauchzt sie vor Vergnügen.

kFortfetzimg folgt.)

mpflegt chen Ard g

Anzeigen nimmt entgegen: die Expedition d. Blatte», sowie d.Annoncen-Bnreaux von ® 8. Daube u To. in Frankfurt a. M; Jägersche Buchhandlung daselbst; Hermansche Buchhandlung daselbst; Jnvalidendank in Berlin; W. Thiene? in Elberfeld: E. Schlotte in Bremen.

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,U6S Graf Jcksen, ber Lord, der Jagdjunker, von Sattel- SckloM bäum und noch ein paar Reiter galoppierten unmittelbar DchivM M»»-.er Klübrow. wo warst

S'M S' u. k Sen»? metlfn nerkenyq schenk .^«baüseS wurde^ die' Spezialberatung des Etats der n tzjz, Menbahnverwaltung beim Kap. 23, Tit. 6 fortgesetzt IMk Abg Büchte mann wünsch!, daß in der nächsten Mon eine Ueberstcht über die Gehaltsverhältniffe der Zu 2 Maiisck und der etatsmäßig angestellten Beamten vorgelegt

Tit. 11 (Steuern, Kommunalabgaben rc.) giebt Regierungskommissar, Ministerialdirektor Brefeld die Märung ab, daß ein Gesetzentwurf, betreffend die Kom- 11 2besteuerung der Eisenbahnen, in Vorbereitung be­issen und, soweit sich um das Eisenbahnressort handle, ta t« abgeschlossen sei. Abg. Dr. Hammacher an- ifennt die großen technischen Schwierigkeiten, welche die ..Wiche Regelung dieser Angelegenheit bietet, er hält lch, itt b i für angezeigt, daß vorläufig im Verwaltungswege eine tt6r ^$raelung getroffen und die früher gleichfalls im Verwal- wgSwege geschaffene Ungerechtigkeit in gleichem Wege be- W«t wird. Er betont, daß der Staat als Eisenbahn- Mer es als ein nobile officium betrachten müsse, zu den eingdalJ »cmmunalfteutrn in angemessener Weise beizutragen. AuSsch Regierungs-Kommissar Ministerial-Direktor Brefeld niedcrholt, raß die gesetzliche Regelung spätestens in der trÄMten Session erfolgen werde. Eine Regelung im Ver­waltungswege, welche übrigen« ebenfalls nicht von der Eisenbahnverwaltung allein abhängen werde, da die Mini- jietien des Innern und der Finanzen mitbeteiligt seien, mpf-hle sich jedenfalls unmittelbar vor der gesetzlichen Re- ------ gelung nicht. Abg. Dr. Hammacher bleibt dabei, daß am Wks die Regierung sich in dieser Frage zu großer FiSkalitSt

Beim Kapitel 24 (Bezirk der Eisenbahn-Direktion zu Bromberg) empfiehlt Abg. Berger die Abhilfe der Be­schwerden der Bautechniker in der Eisenbahnverwaltung. Dieselben würden in bezug auf die Anziennität mit Unrecht den juristisch vorgebildeten Beamten nachgesetzt. Abg. Majunke bringt zur Sprache, daß tm Osten der Verein zur unentgeltlichen Verbreitung christlicher Schriften auch an Eisenbahnbeamte solche Schriften verteile. Dieses Unter­nehmen sei ja an sich ganz löblich, aber dürfe nicht, wie im vorliegenden Falle, einen protestantisch-polemischen Cha­rakter tragen; eS hätten sich deshalb auch katholische Be­amten bei ihren Geistlichen darüber beschwert. Aba. Dirichlet spricht einige Wünsche, betr. Bahn - Anschlüffe in Ostpreußen, anS. Abg. Frhr. v. Schorlemer-Alst beschwert sich darüber, daß in Westfalen Eiscnbahnrestau- rationen verboten sei, dieEssener Volkszeitung" auszulegen, und ihnen dagegen vorgeschrieben sei, dieEffener Ztg." zu halten. Ministerialdirektor Schneider erklärt auf die Anfrage deS Abg. Dirichlet, daß eine Fortführung deS Berlin Königsberger Kurierzuges für den nächsten Sommer in Aussicht genommen fei. Abg. Windthorst unterstützt den Wunsch des Abg. Majunke, daß den Eisenbahnbeamten die Kolportage von Traktätchen nicht ferner zugemutet werde. Außerdem beschwert er sich über die Ungleichheit in betreff der Erteilung von Freifahrten und Gewährung von Preis­ermäßigung an Teilnehmer öffentlicher Versammlungen je nach der Konfession der Betreffenden. Der RegierungS- Kommisiar Geheimer Rat Fleck bemerkt, daß die Eisen- bahndirektionen ermächtigt seien, die qu. Ermäßigungen ein­treten zu lasten, sobald daS betreffende Gesuch von den Oberpräsidenten unterstützt werde. Abg. Windthorst wird Veranlastung nehmen, demnächst den Herrn Minister bei Innern wegen dieser Frage zu interpellieren. Abg. Seehnsen spricht ostpreußische Lokalwünsche aus. Abg. Dr. Kol berg hält die Stationsvorsteher zweiter Klaffe zu schlecht besoldet.

Kapitel 25 (Eisenbahndirektion in Hannover) wird ohne erheblicke Debatte erledigt. Bei Kapitel 26 (Eisen- bahndtrektion in Frankfurt a. M.) wird eine Petition von in Frankfurt a. M. stationierten Subaltern- und Unter­beamten um Bewilligung einer TheuerungS-, beziehungs­weise Ortszulage der StaatSregicrung zur Erwägung über­wiesen. Kapitel 27 (Eisenbahnbirektion zu Magbeburg) wirb ohne jebe Debatte genehmigt.

Beim Kapitel 28 (Eisenbahndirektion in Köln, links­rheinische) hebt Abg. Knebel hervor, daß der herrschende Notstand über die Eifelgegend bereits hinausgegangcn sei, daß da schleunige Hülfe beS Staats dringend geboten sei. ES fehle an Arbeit und Nahrungsmitteln, und der Bau von Sekundärbahnen sei geeignet, wenigsten- der momen­tanen Not abzuhelfen. Er hoffe, daß der Minister der

Da reitet die kleine, dicke Reiterin keck mit den Kühn­sten auf die Findlingsstein-Mauer los. Aber ihr Pferd schlägt an, stürzt, kopfüber fliegen Reiterin und Roß. Doch schnell ihre Contenance war zu bewundern sitzt die kleine, kühne Frau wieder im Sattel, der Chignon bleibt dahinter, laß fahren o Kind, laß fahren, und weiter galoppiert sie unter lautem Jubel, der dem anfänglichen Schrecken Platz macht. Wie Peter ritt, mit den Ellbogen in ber Luft jeden Galoppsprung markierend, die brennende Cigarre im Maul, pfui, welche Ausdrücke wir gebrauchen, war sehenswürdig. Ader ritt er auch wie ein Bauer und genierte er auch, bald vor, bald zurückprellend, alles um sich herum, im Sattel bleibend und tapfer ritt er. O, die Klumps sind keine Bangbüchsen!

ES war ein Hauptmoment, al« die Schleppe angesichts der aufgefahrenen Wagen über eine Hecke mit Doppelgraben führte. Die Hunde schön auf einem Haufen mit Geläut voran, der Piqueur, das Feld wohl aufgeschlost n hinter­drein, Die kleine Reiterin hatte einen Bogen ab geschnitten und ritt wieder unter den ersten. Kleinere Fähnchen be­zeichneten die bequemen Stellen für die Damen und un­eigentlichen Jagbreiter nehm den ausgesuchten Hinbernist n für die Haupt-Akteur«. Aber Frau Witschhüber hat einen Makel abzuwascken unv gehl im (Saniere an daS Hindernis heran unv setzt hinüber. Die beiden Komiesten rufen:Ihr nach!" und hinüber sind auch sie mit ihren B gleitet«. Nun kommt Sckwanhil e dahergaloppiert und Mult r und Isolde fühlen, baß nun auch der Schwan nicht zurück bleibt, ihr Äthern stockt, sie ringen die Hände, wird der General, wird nicht Hardenmut abbiegen ? nein, das Kleeblatt schaut sich nur einander ,an bas Gesicht des Generals glüht freudig, Schwanhilbe ist etwa« bleich, aber blickt entschloßen vor sich; Hardenmut hat sie fragend angesehen und dem