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Marburg, 17. Jan. (Strafkammer.) Verhandelt wurde: 1) Taglöhner Ludwig Henkel von Reddehausen, jetzt beim 13. HusarewReqiment, der vom Amtsgericht wegen poleoo Körperverletzung zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt, hat ict sich i hiergegen appelliert, erscheint und wird deshalb auch gegen :t Ger« ihn verhandelt. Henkel arbeitete mit H. Peter und anderen an der Cölbe-Laaspher Bahn, wobei sie auf dem Heimwege in Streit gerielhen. Henkel schlug bei dieser Gelegenheit cntichlofs dem Peter mit seinem Schippenstiel über den Kopf, daß er zusammenbrach und vier Wochen in der Klinik lag. Henkel will nur aus Notwehr gehandelt haben, da Peter
törper von 14 Mitgliedern, von denen der Khedive die )älfte ernennt, sowie eine gewählte Abgeordnetenkammer lebereitz die Diskussion von außerordentlichen Fragen.
der Wei Stockholm, 17. Jan. Der Reichstag wurde heute es Bvti, iur* den König eröffnet. Das Budget weist einen Ueber- "" । chuß von 1700000 Kronen auf.
Washington, 17. Jan. Der von der Finanzkommission ,m Dienstag der Repräsentantenkammer vorgelegte Tarif- rsetzentwurf erscheint den Freihändlern unangenehm. Die Zorlage würde eine Ermäßigung de« Preises insbesondere ür Baumwolle, Gewebe, Wolle, Eisen, Stahl und Zucker cS Pich »erbeisühren, namentlich eine Herabsetzung um 3/io Prozent 11 ür vaS Pfund Eisen, um 11 Dollars für eine Tonne vtahlschienen, um nahezu 10 Prozent bei dem Gewebe und >er Wolle. UcbrigenS werde die Wichtigkeit der Maßregel inigermaßen gemindert durch die Wahrscheinlichkeit, daß ouvera«! sine andere, gegenwärtig den Senat beschäftigende Vorlage sie BastS der ganzen Gesetzgebung der gegenwärtigen Session
auf ihn losgegangen. Bei der Affaire, die sich hierbei ent» sranzösisi wickelte, soll Peter gerufen haben: „Ranzen ab und Stecken hoch!" Die Notwehr hält der Gerichtshof für erwiesen und wird Henkel sreigefprochen. — 2) Die Ehefrau Marie Skip zu Ockershaufen, geb. zu Goßfelden, ist der Kuppelei |L, ««geklagt und wird trotz ihrer sehr großen Zungcnfertig- allgemkii feit zu 4 Monaten Gefängnis, 1 Jahr Ehrverlust und Polizeiaufsicht verurteilt; mit den Worten: „Meine Herren, die Sache geht weiter 1* verläßt dieselbe den Saal. 4) Schneider Peter Läufer von Niederweilbach (Amt Gladenbach) bekam infolge Zwangsverfahrens sein Haus versteigert, nahm aber beim Verlassen deS Hauses Keffel, Heerd u. s. w. mit; vom Amtsgericht zu 3 Tagen Gefängnis verurteilt, versuchte er heute seine Unschuld zu beweisen, aber ohne Erfolg, denn er erhält 10 Tage Gefängnis.
Marburg, 17. Jan. In der Januarsttzung des hiesigen GartenbauvercinS wurde die Frage eines geeigneten Lokals -o 0~, Jür Vie projektierte WintrrblumenauSstellung eingehend er« :t der! ^le>t und unter anderm auch der Brinkmannfche Saal '«iS sehr paffend erwähnt. Derselbe, in unmittelbarer Nähe ver Stadt und an frequenter Straße gelegen, erwies sich s4°n vor 5 Jahren bei der damals veranstalteten und w°hl gelungenen Rosenausstellung sowie der kurz darauf Agenden Obstausstellung als sehr günstig. Die nächste ^ereinSversammlung wird behusS Besprechung und end- Sultirer Erledigung der zu treffenden Anordnungen für die Ausstellung noch vor Februar stattfinden. — AlS neues Mitglied wurde Herr Professor Melde ausgenommen. — Au>n Schluffe hielt Herr Gärtnergehülfe Rothe einen Machst belehrenden, große Sachkenntnis bekundenden Vortrag »über Cacteen", während deffen zahlreiche mitgebrachte, getrocknete Exemplare düse in ihrer Gestalt oft absonderliche vff«näengattung jedem Zuhörer vor Augen führten und hohes Interesse bei allen erregten.
, — Wegen Bierfälschung auS §. 10 deS NahrungS« —- ""lklocfktzes vom 14. Mai 1879 ist nach einem Urteil i Marf-H °es Reichsgerichts, III. Strafsenat«, vom 20. Nov. v. I., Bierbrauer zu bestrafen, welcher zu seinem normal ■leiteten und vertriebenen Biere einen zur normalen Biet- Leitung nicht gehörigen Stoff (z. B. Süßholz) zufetzt, um das Bier den Abnehmern als malzreicher erscheinen zu r*nen, als es in Wirklichkeit ist, auch wenn das Bier °urch den Zusatz nicht verschlechtert, sondern im Gegenteil «vlchmackvoller gemacht wird und der Brauer dabei nicht 01 gewinnsüchtiger Absicht gehandelt hat.
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•x fte Verbindung zwischen Lyon und Genf durch die Der« j./ch in deS Tunnels am Fort de l'Eclufe unterbrochen
llen ßefle 111 Lebe die Herstellung deS WegrS schwierig macht.
Aush, ' „nblicklich besteht dir Verbindung zwischen Marseille, ^ein » ug @etlf durch die Eisenbahn von Bellegarde nach wurden von unb bie nächste Station derselben bei Genf ist 'tete ich , ‘ ' Annemaffe in Obersavoyen. Zwischen Annemaffe
weit gj^ e gtnf besteht keine Eisenbahn und die Reisenden wie Wfle | n (Hüter müssen zu Wagen befördert werden, wa» ein & diese j Lhe für Genf ist, welche» sich also mit gleichem Rechte logen. n könnte wie Marseille.
'n- Ai ' Madrid, 17. Jan. Am Dienstag vormittag wurden ärliche; «rchena, Murcia, Alcantarilla und Bentajen mehrere dem U)9 verspürt. ES sind keine Verluste an Menschen» fptad> । hen zu beklagen. _ _____ ......
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London, 17. Jan. Gladstone reiste heute früh mit 'ino Feh, . u und Tochter nach Cannes ab. — Croß, der Abgeord« tigen ch ' tc -ür Bolton, wurde an die Stelle von Enfield zum ite zu h, LrstaatSsekretär im indischen Amte, Henry Brand, der -,-eordnete für Stroud, an die Stelle von Adye zum Jn- lkes, tön bantcn der Artillerie ernannt. — Die „Time» erfährt, Welt: । ^b Dufferin habe der britischen Regierung einen von dem
— sPers.-Chr.) Der seitherige KreiSphystkuS des Kreise» Grimmen, Dr. Hildebrand zu TribsceS im Regierungsbezirk Stralsund, ist in gleicher Eigenschaft nach Homberg versetzt worden. — Der Feldmesser Karl Tent ist zum Katastersupernumerar in daS Katasterbüreau der Königlichen Regierung zu Kaffel berufen worden. — Dem Steuer» revisvr z. D. Ernst Orth zu Kassel ist bet seinem am 1. Januar er. erfolgten Ucbertritt in den Ruhestand der Charakter als RrchnungSrat verliehen worden. — Dem Kataster-Kontroleur, Steuer-Inspektor Lomb zu Hanau ist unter Beilegung des Charakters als RechnungSrat die nachgesuchte Dienstentlaffung mit Pension vom 1. Jan. 1883 ab erteilt worden. — Der Königliche Steuerempfänger Schnchardt zu Frankenberg ist auf sein Nachsuchen vom 1. Februar d. I. ab in den Ruhestand versetzt. — Dem Strafanstalts-Direktor Kröhne zu Wehlheiden ist der Rote Adler-Orden vierter Klaffe verliehen.
— (Kurhessischer Nekrolog 1882.) Im Jahre 1882 sind folgende nahmhafte, in Kurheffen geborene oder durch längern Aufenthalt dort bekannt gewordene Persönlichkeiten gestorben: Am 5. Jan. in Kassel Oberamtmann Wilhelm Wittmer; 16. Jan. iu Kassel der dortige kath. DivistonSpfarrer Flücken; 18. Jan. in Kassel der Oberst z. D. und Landgestütedirektor a. D. Georg v. Eschstruht; 23. Jan. in Kassel der dortige Bürgerschullehrer Wilhelm Mangold; 25. Jan. in Karlshafeu der Oberamtsrichter a. D. Ferdinand Calkhof; 27. Jan. in Hildesheim der Major im dortigen 79. Infanterieregiment Oskar v. Stamford; 11. Febr. in Rinteln der RegierungSrat a. D. Karl Kahler, in Gemünden a. W. der Landrat deS KreifeS Schmalkalden E. v. Lengereke; 23. Febr. in Kassel der Professor der Akademie und Gallerie-Jnfpektor a.-D. Anbei; 10. März in Kassel der kurf. Flügcladjutanl und Kommandeur de» Leibgarderegiments Oberst a. D. v. Heimrod; 13. März in Waldau Pfarrer und Metropolitan Louis Lappe; 17. März in Kassel der kurfürstliche Geheime Oberbergrat Theodor SchwedeS; 27. März in Nervi bei Genua der Privatier Heinrich Friedrich Ziegler auS Hanau, feit 1863 Vertreter der Stadt Hanau im hessischen und preußischen Landtage; 16. April in Fulda der Ober- appelationSrat a. D. Valentin Joseph Werthmüller, einst Mitglied der hessischen Ständekammer und der Frankfurter deutschen Nationalversammlung; 16. April in London der Litterat Dr. Elard BiSkamp; 18. April in Schönstadt der Metropolitan Karl Koch; 11. Mai in Mackenzell der dortige Pfarrer Adolf Stadtmüller; 12. Mai in Greifswals Profeffor der Medizin und Mitglied des deutschen Reichstags Dr. Karl Hüter; 19 Mai in Schmalkalden der Sanitätsrat Dr. A. Rehm; 21. Mai in Rotenburg der katholische Pfarrer Engelhard; 22. Mai in Hersfeld der Gymnasialoberlehrer Dr. Ignaz Ritz; 6. Juni in Hanau der dortige Oberbürgermeister a. D. Karl Casfian; 13. Juni, in Treysa der Forstmeister a. D. Friedrich Merkel; 14. Juni der Fürstlich Karl von Hanausche Oberförster a. D. Philipp LouiS Kehr, letzterer Leibjäger des Kurfürsten; 19. Juni in Kassel der Direktor deS dortigen Realgymnasiums Dr. A. Preime; 23. Juni in Neuenheim bei Heidelberg Schulrat Dr. Georg Bezzenberger; 9. Juli in Prag Gertrude Fürstin von Hanau; 13. Juli in Kaffel Oberstallmeister a. D. v. Eschwege, in Homburg v. d. H. Oberstleutnant a. D. Schnackenberg; 21. Juli in Fulda KreiSphystkuS Dr. L. Bauer; 5. August in Langendiebach Pfarrer Wilhelm CalaminuS; 15. August in ÄrnSberg Baurat Wilhelm Cäsar; 23. Aug. in Frankfurt a. M. Pfarrer Dr. Gottlieb Wendel; 4 Sept, in Kassel Kaufmann Rudolf Schlunk; 6. Sept, in Kaffel Geh. Hofrat Dr. Bunsen; 7. September in Spangenberg Metropolitan Friedrich Klemme; 20 September in Paris der dortige Buchdruckerei- besttzer Georg Kugelmann; 23. September in Göttingen der dortige Profeffor der Chemie Friedrich Wöhler; 9. Okt. in Kassel Hofschauspieler a. D. Eduard Pauli; 21 Okt. in Esckwege Landbaumeister a. D. A. I. Spangenberg; 27. Oktober in Heidelberg Oberst a. D. Christian von Cornberg; 29. Oktober in Kassel der letzte kurhefsische Kriegsminister General von Meyenfeld; 29. Oktober in Marburg Der dortige katholische Pfarrer Philipp Will; 26. November in Frankfurt a. M. der Dichter und Schriftsteller Friedrich Hornfeck; 16. Dezember in Marburg der G-heime Medizinal - Rat und Professor der pathologischen Medizin Dr. Friedrich Wilhelm Bencke.
Am Burgwald, 15. Jan. Heute morgen gingen dir Unterrospher Holzhauer munter an die Arbeit, nicht ahnend, daß einer — Joh. Jost Groß — von ihnen nach kaum zweistündiger Arbeit tot nach Hause gebracht werden würde. Derselbe sägte mit einem andern Arbeiter an einer, an einem Abhange stehenden Buch«, um dieselbe zu fällen. Anstatt nun, daß die Buche abwärts fallen sollte, fiel sie aufwärts, rutschte einige Schritte fort und zerschlug ihm mit einem Aste den Hirnschävel, wodurch sofort der Tod erfolgte. Sein Mitarbeiter tarn mit einem Schocken und einer leichten Wunde davon. Der Verunglückte hinterläßt Mutter, Frau unb drei kleine Kinder, deren Versorger er war. Seit etwa 10 Jahren ist dieses der dritte Unglücksfall zu Unterrosphe, der sofort den Tod zur Folge hatte. (Tgpst)
Alleudorf a. d. W., 17. Jan. Ein zwischen Nieber- bone unb hier stattgehabter Bergrutsch hat daS Geleise der Eisenbahn Niederbone-Eichenberg aus einer Strecke von etwa 50 M-tern mit haushohem Gerölle bedeckt, aber keinen weiteren Unfall herbeigeführt. Bi- zur Herstellung eines neuen Geleises, welches die Geröllmassen umgeht, und welche etwa drei Tage in Anspruch nehmen wird, müffen Personen umsteigen, während der Gütertransport
auf andere Routen geleitet wird. Die Freilegung deS jetzigen GeleifeS dürfte längere Zeit beanspruchen.
Fulda, 16. Jan. Hebet den frechen Kirchenräuber, deffen schändliche Thal am Sonnabend die Stadt in Aufregung brachte, erfahren wir noch folgende» Nähere: Die bei ihm vorgefundenen Visitenkarten, auf den Namen Jakob Moos lautend, hatte er sich fälschlich aufertigen laffen, um als Juwelier zu gelten. Er führte ein komplettes Arsenal von Einbruchs» und Diebswerkzeugen bei sich, welche et in Hanau erstanden hoben will. TagS vor dem Erbrechen hatte er sowohl dem Dom wie bet Pfarrkirche einen länger« Besuch gemacht und sich bei der Gelegenheit davon überzeugt, daß der Dom und seine Schatzkammer zu gut verschlossen und gesichert war, als daß er hier seine Thätigkeii hätte entfalten können. — Das finanzielle Ergebnis de» zu guusten der Ueberschwemmten am Sonntag in der Turnhalle veranstalteten Bazars rc. hat alle Erwartungen weit überstiegen, indem der Reinertrag sich über 2700 Mark belaufen soll.
Vermischtes.
— Die „Deutsche Romanbibliothek" (Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt, vorm. Ed. Hallberger) bewährt im neuen Jahrgang — bereits dem elften — ihren wohlbegründeten Ruf als ein Sammelplatz der besten Autoren, als eine Quelle der anziehendsten und feffelndsten Unterhaltung, deren Reiz namentlich durch die von feiner Hand in der Auswahl und Zusammenstellung zeugende Abwechslung von Lokal und Farbe bet einzelnen Romane erhöht wird. Die beiden ersten: „Stella" von Fanny Lewald und „Elementargewalten" von O. Ernst, sind kürzlich zu Ende geführt, und während der eine durch die prächtigen Gestalten au» den großen Kreifen der römischen Aristokratie und der Künstlerwelt fesselte, in deren Mitte da» Mädchen auS dem Volke, daS schöne, ideale Modell anmutig hereorleuchtet, entzückte der andere durch die Ursprünglichkeit unb Originalität Der Charaktere, in denen Orient und Occident, Egypten und die Niederlande, sich begegneten und zündend berührten. Und nun sind zwei neue Zelebritälen, Dewall unb Samarow, eingetreten, von denen der erstere uns in die bewegte Hamburger Zett napoleonischer Herrschaft führt, der andere in dem anziehenden Bilde vielfach sich durchkreuzender Herzensneigungen die modernen politischen und sozialen Fragen zum AuStrag bringt und die Frauenherzen lebhaft erregt, während er den Geist deS Mannes anziehend beschäftigt. Auch daS kleine Feuilleton läßt es an reicher Abwechslung nicht fehlen.
Telegraphische Depeschen.
Pest, 17. Jan. Das Unterhaus nahm mit 144 gegen 108 Stimmen die Vorlage über die Besteuerung deS Er- trägniffes der bei Geldinstituten plazierten Kapitalien an.
Rom, 17. Jan. In der Kammer legte Mancini den Gesetzentwurf betreffs Verlängerung deS Gesetzes über die Einführung der Gerichtsreform in Egypten bi» zum 31. Januar 1884 vor. Die Dringlichkeit wurde angenommen. — Die Kammer genehmigte den Antrag Man- cinis, die Interpellationen betreffs der auswärtigen Politik bis zur Beratung des auswärtigen Budgets zu verschieben. — Im Laufe der Budgetdebatte erklärte Magliani, er werde tm April zur Wiederaufnahme der Barzahlungen vollständig bereit sein.
Paris, 17. Jan. In parlamentarischen Kreisen ist man fast einstimmig entschlossen, den gestern von Floqnet in der Kammer elngebrachten Antrag zurückzuweisen und einem Anträge FabreS den Vorzug zu geben, welcher an Stelle der formellen Ausweisung aller Prätendenten au» französischem Gebiete ein Gesetz vorschlägt, durch welche» die Regierung ermächtigt werden soll, die Ausweisung zu verfügen, sobald sie dieselbe für erforderlich erachtet.
Odessa, 17. Jan. Der Hafen ist mit EiS bedeckt, die Schiffahrt eingestellt. In Reval treibt der Südostwind daS Eis auf der Reede ab, der Baltischporthafen ist den Schiffen zugänglich.
Washington, 17. Jan. Nach einer Depesche au» Lima wird Casma (Peru) von dem chilenischen Panzerfahrzeuge „HuaScar" regelrecht blofiert; die Chilenen werden den Hafen besetzen, um Reklamationen englischer Kaufleute vorzubeugen, welche, solange kein Kriegsschiff sich im Hafen befand, doppelte Zölle bezahlen mußten.
Frankfurt a. M., 18. Januar. (Tlitgeteilt durch Menke- Eichelberg unb Sohn.) Kreditaktien 247J nach — nach — nach —. Staatsbahnaktien 2774 nach — nach — Sproz. Una. Goldrente 101% —, 4proz. Ung. Goldrente 734 nach — Silberente 664 — -• Egypter 714 nach — nach — —. 188« «er Russen 684 nach —. II. Ruff. Orientanleihe — —. Galizier 2504 nach —. Donau - Drauaktien 142 nach — — Gotthardtaktien 1'44 nach — nach — nach. Lombarden 115J nach —. Elbthal —. Albrecht —• Dux-Bodenbacher-Aktien — nach —. Böhm. Westbahn —. Diskonto Commandit 1864 nach - nach —. Georgia Aid —. 14proz Spanier —. Nordwestbahnaktien —. Schweizer Zentralbahn-Aktien — —. Buschtberader — nach —. Tendenz: fest
Für die Ueberschwemmten gingen ferner bei un« ein: 10 M. vom Gesangverein Goßfelden. — 9 M. 38 Pfg. mit dem Motto:
Lehret die Kinder nicht nur Barmherzigkeit, sondern gebt rhnen Gelegenheit, sie zu üben, gesammelt von Schulkindern zu Goßfelden. Eine geringe Gabe, doch sie ist gern gegeben und „Viele Körner machen einen Haufen/ — 3M. von Fräul D a. G.
In Summa bis jetzt abgeliefett 279 M. 70 Pf.
Exped. der Oberhess. Zt».