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Marburg, 28. Okt. (Schwurgericht.) Der Gerichts- tyf besteht auö den Herren Oberlandgerichtsrat Büstorff, Landgerichtsrat Kind und Assessor Fürstenau. Die 9ln= vertritt der erste Staatsanwalt Herr Bertram, den Angeklagten Herr Rechtsanwalt Weicker. Als Geschworene »erden auSgelost die Herren Ackermann Ritter von Falken- urg, Kaufmann Plitt von Biedenkopf, Fabrikant Rehm eon Biedenkopf, Gastwirt Herrmann von Hermershausen, Ökonom Schwarzentraut von Friebertshausen, Ackermann glaar von Goßfelden, Wirt Vesper von Schreufa, Tuch­macher Trost von Frankenberg, Kaufmann Grünstein von Gladenbach, Gutsbesitzer Röll von Holzhausen, Ackermann Pitz von Kernbach, Ackermann Brunnet II vom Hof Frauen- herg. Angeklagt ist der 49jährige Ackermann Johannes TruSheim von Wollmar, gebürtig von Treisbach, wegen Mißhandlung seiner Frau mit tötltchem Erfolg. Trusheim ist seit 19 Jahren verheiratet und Vater von 6 Kindern. Nach Trusheims Auslasiungen war er mit seiner Frau aOt 9. Oktober d. I. früh auf dem Kartoffelacker und lasen Kartoffeln; hierbei habe seine Frau das Zanken und Schimpfen angefangen und immer in den Bart gebrummt, auch ihm Vorwürfe über ein Kind, daS er mit einer anderen eor seiner Ehe gehabt, gemacht. Nachmittags habe sich dies fortgesetzt und da habe er die Hacke, vom Zorn übermannt, genommen, und seiner gebückt dastehenden Frau zwei Schläge auf den Kopf versetzt, beabsichtigt habe er nur, fit auf die Schulter zu treffen; da sie dabei zu Boden gestürzt und liegen geblieben, sei er nach Hause gelaufen und habe dann seine Frau auf dem Wagen heimgeholt; am anderen Morgen sei dieselbe gestorben. Die 14jährige Cath. Schneider war ebenfalls auf dem Acker nnd hörte das Zanken der Frau, sah auch wie die­selbe zusammenbrach, nach diesem habe Trusheim der Frau noch einen Hieb versetzt. Margarethe Geiger war morgens mit auf dem Acker und hörte auch daö ewige Zanken der Frau, während dessen der Mann geschwiegen. Ueber die ehelichen Verhältniffe und Zwistigkeiten weiß sie nichts. Bürgermeister Trusheim weiß von letzteren nur, daß die Frau gesagt, sie wolle ihren Mann unter Kuratel stellen lassen, während dieser doch kein Verschwender o>cr Trinker gewesen. Eine Hauptursache sei auch ge­wesen, daß Trusheim eine seiner Frau erteilte General- Bollmacht zurückgenommen. Schmied Knörr deponiert, daß sich Trusheim nicht lange nach seiner Verheiratung bei ihm beschwert, seine Frau und sein Schwiegervater seien so fürchterlich zänkisch. Infolge vessen sei er dann inS Westphälische in Arbeit und habe von dort ganz hübsches Geld nach Hause geschickt, der Frau sei dies aber Immer noch nicht genug gewesen. Herr Dr. Güngerich fand die Frau bewußtlos im Bett und voller Blut an Kopf und Gesicht, er konstatierte zwei schwere Wunden am Kopf, die das Schädeldach zertrümmert, zum Bewußtsein sei die Frau während des Verbindens nicht gekommen, am andern Tag früh habe er gehört, daß die Frau gestorben. Herr Professor Dr. Horstmann deduzierte an einem anderen Schädel die gründliche Zertrümmerung der linken Schädel­seite; durch den massenhaften Austritt des Blutes ins Gehirn fei der Tod erfolgt. Die zwei Schläge feien mit großer Gewalt geführt worden. Herr Dr. v. Heusinger tritt diesen Ausführungen bei. Die den Herren Ge­schworenen vorgelegten Fragen lauten: 1. Ist Trusheim schuldig, seine Frau vorsätzlich körperlich mißhandelt zu haben a) mit einem gefährlichen Werkzeug, b) so, daß der Tod erfolgte? 2. Sind mildernde Umstände vorhanden? Nach kurzem Plaidoyer kommt die Staatsanwaltschaft zu dem Anträge auf Bejahung der 1. und Verneinung der 2. Frage; ebenso kurz faßt sich die Verteidigung und bean­tragt die Bejahung beider Fragen. Durch ihren Obmann, Herrn Rehm, bejahen die Herren Geschworenen die beiden Fragen. Die Staatsanwaltschaft beantragt 5 Jahre Ge­fängnis, ebenso Einziehung der Hacke. Mit Rücksicht auf die Bewilligung mildernder Umstände, tritt die Verteidigung für eine bedeutend mildere Strafe ein. Das Urteil lautet auf 5 Jahre Gefängnis. Damit ist diese SchwurgerichtS- Periode beendet und entläßt der Herr Vorsitzende mit dem Danke des Gerichtshofes die noch anwesenden Geschworenen; die für heute nicht ausgelosten waren bereits heute morgen ebenso verabschiedet.

Kassel, 27. Okt. Eine recbt intereffante Ausstellung u>ird im Anfänge des nächsten Monats hierselb,: stattfinden. 8m hiesigen Platze haben sich nämlich seit einiger Zeit die Züchter und Liebhaber von Kanarienvögeln z isammengethan und zur Wahrung ihr Interessen einen Verein unter dem NamenCanaria" gegründet. Dieser Verein wird nun dem Vernehmen nach eine Ausstellung von Kanarienvögeln, Kanarienbauer rc. Hierselbst in den Tagen vom 2. bis 6. Dezember veranstalten, für welche bereits zahlreiche An­meldungen vorliegen. Am letzten Tage der Ausstellung Mild eine Verlosung der AuSstelli'ngSgegenstände veran­staltet werden. Zur Verlosung gelangen 20 sehr wertvolle M dressierte Harzer Roller, 200 Kanarienhähne und 10 ®tüct Kanarienbauer. Näheres über Ausstellung und Ver- '"sung wird noch veröffentlicht werden. (H. M.)

Arolsen, 25. Okt. Der Herr Landesdirektor hat so- wen eine Polizeiverordnung über den Betrieb von Gast­od Schankwirtschasten für den Umfang der Fürstentümer Mldeck und Pyrmont erlassen. Die Bestimmungen der- stlben bestanden wohl auch früher schon zum teil, doch sind te jetzt in bindender Form für die Fürstentümer eingeführt, und das wird sich als sehr nützlich erweisen. Namentlich dies hinsichtlich der Polizeistunde, welche für den Som­

mer auf 11, für den Winter auf 10 Uhr abends festgesetzt ist, denn es ist nicht zu verkennen, daß bezüglich der Polizei­stunde an vielen Stellen noch manches im Argen liegt. Gleich wichtig und zu Dank verpflichtend ist die Bestim­mung, daß schulpflichtige Kinder nicht zu den öffentlichen Tanzvergnügungen zugelassen werden dürfen. Wer je Ge­legenheit hatte, bei uns derartige Belustigungen auf dem Lande zu beobachten, wird zugeben müssen, daß diese Be­stimmung einen sehr wunden und der öffentlichen Moralität recht schädlichen Punkt trifft. Ihre genaue Befolgung wird deshalb sicher die segensreichsten Folgen haben. Die Ver­ordnung tritt am 1. Januar k. I. in kraft. Herr Pastor TrommerShausen zu Usseln erläßt in den Lokalblättern deS Fürstentums einen Aufruf zur Spendung von Liebes­gaben für daS aus den Gemeinden Uffeln, Willingen und Schwalefel? bestehende Kirchspiel Usseln, welches am 12. Jult d. I. mit einem schweren Hagelschlage heimgesucht wurde. Der verursachte Schaden ist enorm, allein in der Gemeinde Usseln taxiert man ihn auf 50 bis 60000 Mark und doppelt empfindlich und drückend für eine Gegend, welche, 2000 Fuß über dem Meeresspiegel gelegen, die kälteste, unfruchtbarste und ärmste des Ländchens ist. Die Bewohner der geschädigten Gemeinden zahlen 15O°/o Kommunalsteuer und nähren sich durchweg von Ackerbau, der indes bei der ungünstigen Lage und dem sterilen Boden oft bei angesirengtestem Fleiß und guter Ernte kaum den Lebensunterhalt gewährt. Die Ernten der drei letzten Jahre waren aber die denkbar schlechtesten. Im Jahre 1879 konnte man wegen des anhaltenden Nebel- und Regen- wetters einen großen Teil des Hafers, der Futterkräuter und Kartoffeln gar nicht einernten, im Herbst 1880 erzielte man nur eine überaus dürftige Ernte, und im vorigen Jahre ergab sich ein solcher Stroh - und Futtermangel, daß der Viehbestand allgemein verringert werden mußte. Eine gute Ernte wäre somit in diesen Jahre doppelt wünschens­wert und notwendig gewesen, aber der Hagelschlag ver­nichtete den Saatenstand derart, daß man nur eine kläg­liche Ernte erzielte. Der ärmeren Klasse, als Tagelöhner, Handwerker rc. fehlt sowohl Brot- als Saatfrucht und zwar ist der Mangel so groß, daß ein Notstand zu be­fürchten. Zur Abwendung desselben hat sich ein Comitee gebildet, welches milde Gaben z. H. des Pastors Trommers- hausen zu Usseln bei Corbach erbittet. (Tgpft.)

vermischtes.

DieDeutsche Romanbibliothek", welche seit zehn Jahren mit großem ErfolgeUeber Land und Meer" zur Seite steht, scheint in das neue Dezennium einen besonders brillanten Einzug halten zu wollen. War schon der letzte Jahrgang mit vierzehn Romanen von be­deutenden Namen und neuen Talenten fast überreich aus­gestattet, so wird der neue Jahrgang ihn noch überbieten: das versprechen uns allein schon die beiden Romane, welche eben begonnen haben, versprechen Namen und Zahl der angekündigten. Fanny Lewald erscheint in ihrerStella", einem Roman aus der Künstlerwelt und der Aristokratie des heutigen Rom, wieder in wahrhaft jugendlicher Frische; von hinreißender Gewalt durch die prächtigen Figuren und Charaktere aus den Kreisen der vornehmen Welt, der Kunst und deö Volkes, fesselt der Roman durch die spannende Verwicklung und den in reicher Farbe prangenden, lebendig vor uns erstehenden Hintergrund der ewigen Stadt. Ein ganz neues, aber phänomenales Talent ersteht uns in O. Ernst, der in die große Lücke eintritt, welche durch den Tod von K. Detlef eingetreten, nur ist hier alles groß­artiger, leidenschaftlicher, gewaltiger. Auf dem heißen Boden Egyptens, in Port Said am Suezkanal, entwickelt sich in seinenElementargewalten" ein Drama, in welchem sich Afrika und Europa in den ureigensten Charakteren begegnen, ein Drama, dessen männliche und weibliche Gestalten gleich groß gedacht sind, und in dem eine wahrhaft verzehrende, glühende Luft weht kurz ein Roman, der sensationell im besten Sinne des Worts durch sein Zusammentreffen mit den Zeitereignissen Sensation machen muß. Nennen wir von den in Aussicht gestellten Romanen nur die Titel: Catharine Ollsand" von I. von Dewall,Die Schlange im Paradiese" von L. v. Sacher-Masoch,Die Rose vom Haff" von Emile Erhard,Schwere Wahl" von Gregor Samarow,Castell Ursani" von Robert 2$r,Die Alten und die Jungen" von Karl Frcnzel,Die Modelle" von Fr. Uhl,Newstead Abbey" von Günther von Freiberg, Ephemeros" von H. Sewald, undDomschenke" von Detlef von Geyern, und sagen wir, daß in ihnen Nord- Mittel -, und Süddeutschland, Deutsch-Oesterreich, Gali­zien und Siebenbürgen, Frankreich und England, Italien und Egypten vertreten sind, so wird man zugeben müssen, daß der neue Jahrgang derRomanbibliothek" einEr­eignis" in der Romanliteratur ist und mit Stolz vor seine alten treuen, wie vor die neuen Abonnenten treten darf. Wer eine gewählte und abwechslungsreiche, eine fesselnde Lektüre für die Winterabende wünscht, kann wirklich nichts Besseres thun, als Abonnent derDeutschen Romanbiblio­thek" (Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt) werden.

Nach einer Aufstellung des General-JnspektorS für die Dampfer-Flottille der Vereinigten Staaten befanden sich während des am 30. Juni 1882 abgelaufenen Fiskal­jahres in den Vereinigten Staaten 5117 Dampfer im Dienst, mit zusammen 1278564,63 Tonnen Gehalt und 20467 qualifizierten Offizieren. Jrn Laufe des Jahres wurden 388 Schiffe in Dienst gestellt, gegen 243 im vor­hergehenden Fiskaljahre. Die Zunahme des Tonnengehalts

betrug 7456,53 Tonnen. 2669 Offizieren wurde die Qualifikation erteilt d. i. 1542 mehr als im Vorjahre.

Telegraphische Depeschen.

Pest, 27. Okt. Die ungarischen Staatseinnahmen im 3. Quartal des Jahres 1882 belaufen sich auf 75 301052 Gulden, sind demnach um 7493164 Gulden günstiger als in dem gleichen Zeitraum des Vorjahres; die StaatS- auSgaben im 3. Quartal des laufenden Jahres stellen sich auf 87114065 Gulden und demnach um 794 361 Gulden ungünstiger als in dem gleichen Zeitraum deS Vorjahres.

Paris, 27. Okt. Den Behörden in Matzvn und dem Direktor deS Steinkohlenwerks in Montceau - les - Mines sind Drohbriefe zugegangen. DasParis-Journal" ver­öffentlicht Details über die vom Komitee der internationalen anarchistischen Liga am 14. August 1882 in Genf abge­haltene Sitzung und über die vom Komitee genehmigten und gegenwärtig den föderierten Gruppen der Anarchisten in Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland, Rußland und England zur Prüfung vorliegenden Manifeste. Darin wird erklärt, die Anarchisten seien Feinde des Staats, der Gesetze, der Religion, der Arbeitgeber, der Eigentümer. DerTempS" und einige andere Journale rühmen die entschlossene Haltung deS Kabinetts und muntern dasselbe zu einer nachdrücklichen Unterdrückung der Friedensstörer auf. DerTempS" fordert die Kammer auf nach ihrem Wiederzusammentritt allen müßigen Diskussionen zu ent­sagen und der Regierungsaktion keine Fesseln anzulegen.

Loudo«, 27. Okt. (Unterhaus.) Dilke antwortet Holland, es sei der Modus der Geldaufbringung für den Schadenersatz in Alexandrien längst erwogen, aber es sei noch kein Arrangement darüber vereinbart. Er antwortet Güst, die französische Regierung hat oft und noch jüngst ausdrücklich jeden Wunsch desavouiert, die England durch den Vertrag von 1875 in Tunis gesicherten merkantilischen Vorteile zu berühren. Betreffs der Errichtung französischer Tribunale in Tunis sei die englische Regierung nicht abge­neigt, in die Aufhebung der Konsulatsjurisdiction zu willigen, indem sich alle übrigen Rechte, kommerzielle und andere, England durch Verträge verbürgte und Vorbehalte. Er antwortet ferner Onslow, er habe nicht gesagt, daß er in die Aufhebung der Kapitulationen, sondern in die Auf­hebung der Konsulatsjurisdiction willige. Parnell kündigt an, er werde nächstens die Aufmerksamkeit auf die Hand­habung der Landakte und Zwangsakte in Irland lenken und einen Antrag darüber stellen. DaS HauS fetzt die Debatte über die Geschäftsordnung fort.

Koustautiuopel, 27. Okt. DerVakit" meldet: Der Sultan betraute mit der Ausarbeitung wichtiger Reformen drei Kommissionen, die erste unter Vorsitz deS Staats­ratspräsidenten mit Finanz-Minister und dm Finanz­ministeriumsbeamten wird Finanzwesen, die zweite unter dem Vorsitz deS Scheik-Ul-Jslam mit dem Justizminister und Justizbeamten wird die Justizreform, die dritte unter dem Vorsitze deS Arbeitsministers wird die öffentlichen Arbeiten, Handel und Ackerbau behandeln. Die Kommis­sionen treten morgen zusammen.

Auszug aus den Registeru des Standesamts der Stadt Marburg,

bestehend aus den Gemeinden Marburg, Ockershausen, Marbach, Cappel, Ronhausen und Wolfshausen.

Vom 21. bis 28. Oktober 1882.

Verehelichte.

Scribent Johann Jacob Dittmar von hier und Kleider­macherin Emilie Auguste Mittag von Könitz, Regierungs - Bezirk Marienwerder.

Geborene.

1) Maria Elisabeth, des Weißbindergesellen Heinrich Meub T. 2) Johann Hermann,- des Taglöhners Bernhard Weide S. 3) Anna Katharine des Hilfsbahnwärters Johannes Birken­stock T- 4) Helene Mathilde Maria, des Referendars a. D. und Sekretärs bei dem Kaiserlich Deutschen Konsulate zu Kairo Friedrich Eckhardt T 6) Georg, des Taglöhners Johannes Wiegand von Cappel S.

Verstorbene.

1) Dienstmagd Luise Kraatz, 72 I. 5 M. 14 T. alt. 2) Eva Elisabeth Kraut, geb. Reuber, Ehefrau des Exekutors a. D- Georg Kraut, 63 I. 10 M. 25 T. alt. 3) Auguste Tschinkel, geb. Abresch, Ehefrau des Bürstenmachers Richard Tschinkel, 39 I. 22 T. alt. 4) Oscar Hermann Emil, des Kaufmanns Karl Friedrich Bauer­feld S, 2 I. 9 M. alt. 5) Photograph Konrad Wilhelm Matthaei, von der Steinmühle bei Cappel, 29 I. 1 M. 20 T. alt

Marburg, 28. Okt. (Marktbericht.) Der heutige Wochen­markt war gut besucht. Butter kostete per Pfund 105-115 Pfg. Eier 2 Stück 1416 Pfennig. Käse per Stück 810 Pfennig. Käsematte per Stück 5 Pfg. Wolle per Pfund 130150 Pfg. Hühner pro Stück 70-100 Pfennig. Zwiebeln (rote und weiße) per Pfund 6 8 Pfennig. Tauben das Paar 50 -70 Pfennig. Getrocknete Zwetschen per Pfund 28 -30 Pfg. Hahne 1 Stück M. 1,201,50. Reiserbesen per Stück 1520 Pfennig. Blumen­kohl per Stück 10-40 Pfennig. Nüsse 100 Stück 40 Pfennig. Weiskraut per Kopf 8-10 Pfg., per 100 Stück M- 2,50-3,00. Rettig per Stück 510 Pfennig. Kümmel per Pfund 40 Pfennig. Möhren per Pack 10 Pfg. Kohlrüben 4-5 Stück 20 Pfg. Kar­toffeln per Korb M. 1,80, Kartoffeln 2 Ltr. 18 Pfg. Wirsing per Kopf 6-10 Pfg. Enten per Stück M. 1,40-1.50. Rote Rüben per Stück 5 Pfg. Birnen 4-6 Stück 10 Pfg. Winterendivien 2 3 Köpfe 10 Pfennig. Aepfel 4 bis 8 Stück 10 Pfg. Hasen per Stück 3-4 M. Gänse per Stück 4-5 Mk. Weintrauben per Pfund 40 Pfg.

Meteorologisch» Station Marburg. (28. Oktober, 2 Uhr Nm)

Baromet. Par-L- 322,5. | Niederschlag:.

Therm- R 10,2. HimmelSanficht: bedeckt.

Wind N.t | Bemerk :