jeden Ausbruch des Fanatismus getroffen. Auch die »»-»richten aus dem Innern lauten günstig; man nimmt j [gTmein an, sämtliche von arabischen Truppen besetzten ^dte würden sich dem Khedive unterwerfen. Der Polizci- cafck! hat den während des Aufstandes hier zurückge- tebenen Europäern, deren Zahl 150 betrug, allen mög- chen Schutz angedeihen lasten. Der englische Kommandant ü Citadelle, Oberst Knox, erfuhr, daß mehrere Gefangene rr Tortur unterworfen worden seien; er ließ den früheren Optischen Kommandanten deshalb in Ketten legen. Von rabi wurden 4 Tage vor dem Siege bei Tel-el-Kebir >ch 6000 Konskribierte von den Provinzen verlangt.
Hesse«-Rassa».
Marburg, 19. Sept. Nachdem gestern und heute die erbstübungen der 21. u. 22. Division beendet wurden, rücken ute noch die Infanterie-Regimenter mittelst der Eisenbahn ihre Garnisonen. Das hiesige Bataillon trifft heute <nd hier ein.
— Die Oberstlieutenants Weltz, Kommandeur des eff. Feld-Artillerie-Regts. Nr. 11, von Bülow, Komman- ur des 1« Hess. Husaren-Regts. Nr. 13, sind zu Obersten fördert. Die Majors v. Froben, vom Hess. Feld-Artillerie- «gt. Nr. 11, v. Nolte, vom Hest. Füstlier-Regt. Nr. 80, Stamford, vom Rhein. Dragoner-Regt. Nr. 5 (Hofgeis- ar), sind zu OberstlieutenantS befördert, von Tresckow, auptmann vom 3. Hest. Jnfanterie-Regt. Nr. 83 und mmandiert als Adjutant bei der 12. Division, ist zum »erzähligen Major besördert.
— In die Liste der Rechtsanwälte ist der GerichtS- sessor Grebe bei dem Amtsgericht in Schmalkalden und i dem Landgericht in Meiningen eingetragen.
Böhl, 16. Sept. Aus zuverlässiger Quelle erfahren ir, daß in der benachbarten kleinen Gemeinde Obernburg r 1882/83 ähnlich wie in früheren Jahren 262 Prozent ommunalsteuer, d. h. auf 3,00 M. Staatssteuer 7,86 M. emeindesteuer ausgeschlagen sind, so daß z. B. ein Bauer it 80 bis 90 Morgen schuldenfreiem Land 210 Mark, ine die Staatssteuer, zu zahlen hat. Es hat dies seinen rund darin, daß für Wegebauten und für die Schule rhältnismäßig viel aufgebracht werden muß und daß die farrei 7* der ganzen Gemarkung besitzt, ohne dafür teuer zahlen zu brauchen. Man will deshalb seitens der emeinde höheren Orts dahin zu wirken suchen, daß daS farrgut bis auf etwa 12 Morgen — wie es z. B. in Alt- ^ußen schon geschehen sein soll — im ganzen oder geteilt rkaust werden möge, und man hält hierfür den jetzigen eitpunkt für um so geeigneter, als voraussichtlich im nächsten ihre nach Beendigung der Zusammenlegung die neuen läne werden ausgeteilt werden. (Fr. Kr.)
Kastel, 19. Sept. Se. Exzellenz der Minister des »nern, Herr von Puttkamer, besuchte gestern morgen, ichdem er bereits vorgestern nachmittag die neue Straf- iftalt bei Schönfeld besichtigt, in Begleitung des Herrn berpräsidenten Graf zu Eulenburg, des Herrn Ober- irgermeisters Weise und des Herrn Bürgermeisters Klöffler e neuen Schlachthausanlagen unter Führung deS Herrn aumeisters Weiß. Sodann fuhr der Herr Minister in egleitung deö Herrn Oberprästdenten zu den neuen Schul- msbauten in der Sedanstraße, welche er unter Führung S Herrn Baurats Rudolph besichtigte, und begab sich In da nach dem neuen Regierungsgebäude, wo Vorstel- lng der höheren Beamten durch Herrn Regierungspräsi- nten von Brauchitsch, stattfand, und in das Gerichts- bäude, dessen Räume der Herr Minister unter Begleitung s Herm Oberlandesgerichtsprästdenten Mager in Augen- |cin nahm und wo derselbe auch kurze Zeit der gerade Ltfindenden Schwurgerichtssitzung beiwohnte. Von dort gab sich der Herr Minister auf da« Rathaus, wo das itadtratskollegium versammelt war und Herr von Putt- mer sich mit Jntereste über vieles die Stadt Kastel etreffende erkundigte. Am Nachmittag gegen %4 Uhr ehrten der Herr Minister und der Herr Oberpräsident tch das vom hiesigen Vaterländischen Frauenverein neu baute Vereinshaus und Krankenpflege-Institut am Königs- vr Nr. 38 Vt mit ihrem Besuch und besichtigten unter ihrung des Vereins-Schriftführers Herrn Staatsanwalts uchul das eben so schön als praktisch eingerichtete Haus it genau in allen seinen Teilen. Von dort fuhr der en Minister in Begleitung des Herm Oberpräsidenten tch Wilhelmshöhe. Abends fand bei dem Herm Oberäsidenten ein Souper statt, zu welchem die Spitzen der vilbehörden und mehrere höhere Beamte Einladungen hallen hatten. Heute morgen um 8 Uhr ist der Hen linister wieder abgcreist und zwar zunächst nach Ziegen- in zur Besichtigung der dortigen Strafanstall und so- M nach Frankfurt a. M. (T. u. A.)
«astel, 17. Sept. Ein schrecklicher Mord und Selbst- *tb wird aus Wickenrode bei Helsa gemeldet. Dort hat 1 Sonnabend nachmittag zwischen 4 und 5 Uhr eine lw, während ihr Mann zur Arbeit abwesend war, ihrm den Kindern, von welchen das eine drei Jahre, das *te i/i Jahre alt war, mit einem Rasiermesser den tiö abgeschnitten und sich dann auf die nämliche Weise 1 Leben genommen. Näheres über die Gründe dieser Wchen That ist noch nicht bekannt. (T. u. A.)
FrUda, 18. Sept. Infolge der Pensionierung des krlchrers Profestor Dr. Gies vom 1. Oktober ab sind Oberlehrer Gegmbaur, Dr. Körber und Dr. Zilch je Nie nächsthöhere Gehaltsstufe aufgerückt und ist der E»iasial-Lehrer Dr. Bölke zum etatsmäßigen Oberlehrer ffdert worden. Von gleichem Zeitpunkte ab werden auch
die ordmtlichen Lehrer Pfr. Breitung, Wiskemann, Wagner und Bork in die nächsthöheren (Stellen ascendieren; jedoch sind die Gehaltssätze dieser wegen der erfolgten Einziehung einer ordentlichen Lehrerstelle (mit dem DurchschnittSgehalt von 3150 M.) anderweit festgesetzt worden. — Ueber Wiederbesetzung der noch offenen Stelle durch einen zweiten Lehrer der Mathematik und Naturwistenschaften ist noch keine Entschließung erfolgt, ebensowenig wie die definittve Emennung eines Gymnastal-Hülfslehrers, der an stelle deS 6. ordentlichen Lehrers treten wird. — Dem Kandidaten Johann Jung, welcher im Monat Juni sein Probejahr am hiesigen Gymnasium beendigt hat, ist durch Ministerial- Erlaß der Eintritt in die Königliche Turnlehrer-Bildungs- Anstalt zu Berlin für den nächsten Kursus gestattet und zugleich für die Dauer desselben eine Unterstützung von monatlich 120 M. auS Zentralfonds bewilligt worden. (F. Kr.)
vermischtes.
— sUniv.-Nachr.) Der außerordentliche Proseffor Dr. Netto ist auS der mathematischen und naturwissenschaftlichen Fakultät der Kaiser - Wilhelms-Universität Straßburg ausgeschieden.
— Hamburg, 15. Sept. (Uebertragung einer Oper per Telephon.) Die Uebertragung einer Oper nach einem entfernten Orte per Telephon wurde bisher als Mythe betrachtet. Wir hatten gestern abend in der hiesigen gewerblichen Ausstellung Gelegenheit, einer solchen unsichtbaren Vorstellung in einem gepolsterten Lokale beizuwohnen und mit uns noch ca. 40 Personen. Wir gestehen zu, daß wir und alle übrigen von den wunderbaren Tonklängen überrascht waren. Wir konnten nicht nur die vokalen, sondern auch die instrumentalen Töne hören, als ob die Vorstellung sich im nächsten Nebenzimmer vollzöge. Wir hörten nicht nur das Bravoklatschen, sondern auch das Geräusch in den Zwischenpausen. Das Telephon — es befanden sich circa 20 Hörapparate in dem Zimmer — war von dem hiesigen Mechaniker Karl Willmann aufgestellt. Es ist ein sogenannte- Transmitter-Mikrophon (Ton- und Wortübertrager) nach dem System von Ed. Berliner in Hannover, welcher morgen auch ein ähnliches Telephon in München in Verbindung mit dem Hoftheater aufstellen wird. Die Uebertragung geschah hier in der Weise, daß an den Seiten deS Vorhanges des Stadttheaters und an den Rängen Mikrophone angebracht wurden, welche auf Leitungsdrähte übergingen und nach dem Ausstellungsgebäude, circa 20 Minuten vom Theater, übertragen wurden. Der Karl Willmannsche Apparat ist auf mehr als 40 Meilen Entfernung durch die Reichstelegraphie geprüft worden.
— Eine Anekdote von Liszt wurde in Bayreuth von einem feiner Freunde folgendermaßen erzählt: Der bekannte Pianist Joseffy läßt sich bei Liszt anmelden, um ihm etwas vorzuspielen. Liszt bittet den jungen Kollegen, einzutreten, und ist nicht wenig erstaunt, denselben mit brennender Zigarre heranstolzicren zu sehen. Nach kurzer Unterhaltung setzt Joseffy sich an den Flügel und spielt, die Zigarre aus einem Mundwinkel in den andern schiebend. Graf Geza Zichy, der bekannte einarmige Musikmäcen, welcher sich ebenfalls im Salon befand und Liszts Mißbehagen bemerkte, trat auf Joseffy zu und srug ihn, ob die Zigarre ihn beim Spielen nicht geniere? „O nein, durchaus nicht!" erwiderte Joseffy gelassen und paffte und spielte lustig weiter. Als er seinen Vortrag beendet hatte, applaudierte Liszt lebhaft und bat den Raucher mit liebenswürdigster Miene, eine neue, vierhändige Komposition von Chovan, einem jungen, ungarischen Tondichter, mit ihm vom Blatte zu spielen. Joseffy willfahrte, die Zigarre fest zwischen die Zähne klemmend. Eingeweihte wissen, wie Liszt prima vista spielt und daß selbst der Beste bei einem solchen Partner aufzumcrken hat. Die Introduktion, ein langsamer, breiter Satz war glücklich vorüber. Nun kam aber ein Allegro, das nach und nach in ein Presto überging. Liszt legte sich inS Zeug. Joseffy folgte so gut es eben gehen wollte. Er rauchte noch immer weiter, aber nur in kurzen, heftigen Zügen. Liszt spielte immer begeisterter, feuriger. Die Noten schwirrten unter seinen Fingern blitzgleich dahin, die schwierigsten Passagen schossen vorüber wie zischende Raketen, das Presto wurde zu einem Pre- stissimo. Joseffy trat der Schweiß auf die Stirne. Er wollte für sein Leben gerne mit dem Meister Schritt halten, und man mußte es ihm lasten — er hielt sich wacker. Aber da kam ein verzwickter, unvorher zu sehender chromatischer Doppelgang — Joseffy stolperte, purzelte und verlor schließlich ganz den Faden. „Ich kann nicht mehr!" rief er verzweifelt und, während er den Mund öffente, entglitt die Zigarre seinen Lippen und fiel auf die Erde. „Das ist aber schade!" tief LiSzi, indem er das unterbrochene Opferfest mit ein paar improvisierten Akkorden abschloß und, seinen Mund zu einem freundlich-sarkastischen Lächeln verziehend, sagte er wohlwollend: „Ich glaube, Herr Joseffy, daß Ihre Zigarre Ihnen vielleicht etwas zu stark gewesen ist!"
— (Beim Examen.) Professor: „Wie viele Koalitionskriege wurden gegen Frankreich geführt?" Schüler: „Vier". Profestor: „Bitte mir dieselben aufzuzählen." Schüler: „Eins, zwei, drei, vier."
— (Ein praktischer Bettler.) In der Rue Saint-Lazare in Paris sand man vor einigen Tagen unter dem Thorweg eines Hauses einen Stuhl, auf dem Stuhl einen Hut, in dem Hut einen Zettel, auf welchem geschrieben stand: „Ein hochverehrtes, mildthätigeS Publikum wird gebeten, einen armen Blinden nicht zu vergessen, der eben frühstücken gegangen ist."
Telegraphische Depeschen.
Dresden, 18. Sept. Das heutige Manöver nahm seinen Anfang, sobald Se. Majestät der Kaiser mit dem Könige Albert bei der Haltestelle Seerhausen zu Pferde gestiegen und aus einem dominierenden Punkte zwischen beiden Truppenaufstellungen Posto gefaßt hatte. Die Westdivision unter Generalleutnant v. Montbo, bestehend aus I8V2 Bataillonen, 15 Eskadrons und 11 Batterien, rückte von Oschatz vor und griff die Ostdiviston unter Generalleutnant v. Hausen, welche aus 16 Bataillonen, 15 Eskadrons und 9 Batterien bestand und bei Prausitz und Zehren konzentriert war, an, nachdem die Kavallerie daS Terrain geklärt hatte. Se. Majestät der Kaiser folgte mit besonderem Interesse sowohl den Einzel- wie den Mastenangriffen. Se. K. K. Hoheit sah man in der Nähe eines Husarenregiments, als dasselbe eine Attacke ausführte. Das Artilleriegefecht, bei welchem zeitweise 60 Geschütze im Feuer standen, war ein glänzendes. Das Manöver wurde 20 Minuten früher als gestern abgebrochen. Die Rückkehr des Hofzuges erfolgte um 27, Uhr nachmittags. — Der König hat dem Großfürsten Wladimir den Hausorden der Rautenkrone verliehen.
Dresden, 18. Sept. Zu der gestrigen Hoftafel im Schlöffe hatten auch der Oberbürgermeister Dr. Stübel, der Stadtverordnetenvorsteher Ackermann und der Vorstand der Kunstgenostenschaft, Oberstleutnant Götz, Einladungen erhalten. Nach Beendigung des Diners nahm Se. Majestät der Kaiser Veranlassung, den Vertretern der Stadt seinen Dank auszusprechen für den Empfang, den er in Dresden gefunden habe. Nicht nur überrascht und erfreut, sondern wahrhaft gerührt habe ihn die Art und Weise, wie er in allen Teilen der Stadt immer von neuem begrüßt worden sei.
Dresden, 18. Sept. Der Kaiser nahm abends mit der königlichen Familie und den anderen Fürstlichkeiten von der Exedra des Hoftheaters eine Ovation der Bürgerschaft entgegen. Der Theaterplatz am Elbufer war glänzend erleuchtet.
Osnabrück, 18. Sept. Der hannöversche Städtetag erklärte sein Einverständnis mit dem in dem Gesetzentwurf über die Arbeiter - Kranken - Versicherung ausgesprochenen Grundsatz der Versicherungspflicht. Es solle indesten jeder Gemeinde sreistehen, eine allgemeine Krankenkasse zu errichten, welcher diejenigen zur Versicherung Verpflichteten beitreten müssen, die nicht einer anderen genügenden Krankenkaste angehören. Die Versicherungspflicht sei auch aus das Gesinde auszudehnen und die Krankenversicherung nicht auf den Fall der Erwerbsunfähigkeit zu beschränken. Die Kosten für Unfälle sollen den Gemeinde - Krankenkasten erstattet werden. Der Städtetag wünscht die Höhe der Reservefonds für Sparkassen den Gemeinden zu überlasten, hält Postsparkassen für überflüssig und verwirft die Schulsparkassen aus sittlichen und pädagogischen Gründen. Der nächste Städtetag soll in Göttingen stattfinden.
Wie«, 18. Sept. Depeschen aus Südtirol signalisieren beträchtliche, bereits auf 2 Millionen bezifferte Schäden an Brücken, Bahndämmen, Straßen und Häusern infolge des durch fortdauernde Regengüste veranlaßten Austrittes der Flüsse und Wildbäche.
Rom, 18. Sept. Infolge von Wolkenbrüchen sind die Etsch, die Brenta, Piave und andere Flüste in der Lombardei und in Venetien ausgetreten. In Verona wurden die Brücken weggeschwemmt. Die Stadt ist vollkommen überflutet. Die Wasserhöhe des Jahres 1868 ist um 85 Zentimeter überstiegen. Der Wasserstand des Po, des Arno und des Tiber ist bisher nicht gefahrdrohend.
Kiew, 18. Sept. In der städtischen Kredilgesellschaft ist ein Unterschleif von 322000 Rubel entdeckt worden. Der Kassierer und der Vizedirektor werden als Schuldige bezeichnet.
Meteorologische Ltatio» Mart«,. (19. Sept., 2 Uhr Nm)
Baromet. Par. L 327.
Therm. R 12,4.
Wind 0*.
Frankfurt «• M. 19. Sept. (Mitgeteilt durch Menke Eichelberg und Sohn.) Kreditaktien 271 nach 2714 nach — nach —. Ttaawbahnaktien 300 nach 301 nach--6t>m
Ung. G°ldrente 102$ -. 4proz. Ung. Goldrente 75', nach - -. etlberente 66$ -. Egypter 67$ nach 67$ nach 68$ —. 1880er Russen 69$ nach -. n. Ruff Orientanleihe 56$ ©aliiter 274-, nach —. Donau - Drauaktien — nach — —. Gotthardtaktien--. Lombarden 126 nach 127 nach — —.
Elbthal - -. Albrecht - -. Dux-Bodenbacher-Aktien - nach —• Bohm. Westbahn —. Diskonto Commandit 211$ — nach — nach ---. Georgia Aid 63$. l$proz. Spanier —.
Nordwestbahnaktien -. Schweizer Zentralbahn-Aktien--.
Buschtherader — nach -. Tendenz: matt.
, Frankfurt a. M. 18. S-ptbr. (Fruchtbericht.) sMitge- teilt von I. Harburger, Commissions- und Agenturen-Geschäft.l Weizen neuer Wetterauer Mk 19$-20$, fremder und ungar. Mk. 21-;. Roggen, ruff., Mk. — hies. Mk. 15$-16. Gerste Mk 17-20$, Hafer, neuer hies. Mk. 13$-14, Oelsaaten, Raps neuer M. 29-;. Weizenmehl Nr. 00 M. 29-$,' Nr.0 M 26-j. Nr I M. 23 $, Nr. II M. 19 $, Nr. III M. 18-$. Roggenme'hl Nr. •/, (Berl. Marke) 23, Nr. I 21$, Nr. II 18. Der Bedar war auch am heutigen Markte ein äußerst geringer und hatten Prnse der Brotftüchte weitere Rückgänge zu erleiden. Die Preise verstehen sich franco hier pro 100 Ko. je nach Qualität.
Frankfurt a. M-, 18. Septbr. Auf dem heutigen Vieh- markt waren angetrieben ca. 360 Ochsen, 240 Kühe, 200 Kälber und Hämmel. Die Preise stellten sich per 100 Pfund Fleisch, gewicyt: Ochsen 1. Qualität 68-70 Mark, 2. Qualität 64—66 Mark, Kühe 1. Qualität 58—60 Mark, 2. Qualität 48-52 Mark Kälber je nach Qualität 50-65 Mark, Hämmel 1. Qual. 60-62 M-, 2. Qualität 45-52 Mark.
Niederschlag: 7,6.
HimmelSanficht: bedeckt.
Bemerk.: Regen-