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Die dazu
Marburg, 8.Juli. Herr GerichtSassesior C. Handschuh ist als Rechtsanwalt bei dem Königs. Landgericht in Marburg zugelassen und wird mit Herrn Justizrat Vr. Grimm gemeinschaftlich die Rechtsanwaltschaft ausüben.
Marburg, 7. Juli. Sicherem Vernehmen nach wird kommenden Sonntag den 9. Juli Herr Missionar Hüben er aus Kassel in der hiesigen reformierten Kirche vormittags und nachmittags predigen.
Marburg, 8. Juli. Zu dem von der Kapelle des 80. Regiments für morgen angezeigten Konzert — entweder in Bückings Garten oder abends im Saalbau — ist ein recht anziehendes Programm gewählt; neben anderen Piecen kommt zur Aufführung: Ouvertüren zu „lustigen Weiber von Windsor" und „Feensee", Fantasie aus dem „Prophet", Gebet aus „Rienzi", Cavatine aus „Torquato Tasso" (Trompetensolo) rc.
Kassel, 8. Juli. Herr Landesrat Schneider hierselbst ist gestern zum zweiten Bürgermeister in Halle gewählt. Wie die „H. M." hört, verbessert sich Herr Schneider gegen hier um 2700 M.
Kassel, 8. Juli. Der gestern Hingerichtete Vatermörder Jakob hat in der Nacht vor seinem Ende außer einem Briefe an seine Frau auch einen solchen an seine Mutter geschrieben, welche den Jakob bekanntlich mit den Eheleuten Däche zu dem Verbrechen anstiftete, aber nicht verurteilt wurde, weil sie erst zur Beobachtung ihres Geisteszustandes in die Jrrenheilanstalt Marburg überführt wurde. In Marburg ist dieselbe jedoch als Simulantin erkannt worden und sieht jetzt in dem hiesigen Landgerichtsgefängniß ihrer Aburteilung vor dem nächsten Schwurgericht entgegen. Der Brief Jacob's an sie wird von dem „Tagesanzeiger" mitgeteilt und lautet:
Geschrieben Morgens 2 Uhr in 4 Stunden ist mein Ende.
Liebe Mutter ich vergebe dir alles was du an mir gcthan hast, ich muß scheiden Lebewohl. Ich wünsche dir nichts Böses sondern alles Gute ich muß scheiden dein Sohn Wilhelm in das Himmelreich der liebe Gott im hohen Himmel bescheere dir ein selige« Sterbestündlein. Atgeh Mutter ich will schließen. Bete zu Gott der wird dich erhören und nicht verlassen. Deine Pflicht hast du erfüllt an mir von Jugend an und hast mich mit Kummer und Sorgen ernährt bis zum Jahre 1877 hast du dich nicht versündigt an mir da bist Du eine sehr gute Mutter gegen deinen Sohn Wilhelm gewesen.
Gott im hohen Himmel fei mit dir Friede und Segen, Glück und alles Gute wünsch ich dir auf dieser Welt und jener Welt Atgeh ich muß scheiden. Lebewohl.
Wilhelm Jacob.
Witzenhauseu, 6. Juli. Gestern und heute wurde dahier die 33. Jahresversammlung des hessischen Hauptvereins der Gustav-Adolf-Stifiung gehalten. Nachdem sich im Laufe des gestrigen Nachmittags die Mitglieder des Vorstandes, sowie die Deputierten der einzelnen Zweig- und Kirchspiels-Vereine hier eingefunden hatten, traten diese am Abend auf dem Johannisberg zu einer Vorversammlung zusammen, in welcher Herr Konsistorialrat Seebohm in Kassel auf Ersuchen deS Vorsitzenden deö Vorstandes Herrn Konsistorialrat Dr. Ebert von dort, das Präsidium führte. Die statutengemäß aus dem Vorstände in diesem Jahre auSscheidendeu Mitglieder, die beiden genannten Herren Konsistorialräte, wurden einstimmig wiedergewählt, die Vorschläge des Vorstandes in betreff der Verteilung der Liebes« gaben angenommen, die Herren K.-R. Ebert und Seebohm, sowie Herr Rektor Pfarrer Opper von Kassel mit großer Majorität zu Vertretern für die im September zu Leipzig tagende Hauptversammlung des Gesamtvereins der Gustav- Adolf-Stiftung, welcher bann sein goldenes Jubiläum feiern wird, gewählt. Am heutigen Morgen trafen bann noch zahlreiche Gäste ein, unter biefen zur größten Freube aller Freunbe des Gustav-Abolf-VereinS unser hochverehrter Ober- Präsiben! Herr Graf v. Eulenburg. Nachbcm biesem bie Mitglieder ber hiesigen Behörben auf betn Rathanssaale dorgestellt worben waren, versammelten sich ebenda die Deputierten und Freunde des Vereins, um sich im gemeinschaftlichen Zuge in die schön geschmückte Kirche zu begeben. Leider war diese nicht in dem Maße besucht, wie dies bei ähnlichen Gelegenheiten der Fall zu fein pflegt, was wohl darin feinen Grund haben mochte, daß hier erst feit kurzem ein Lokalverein besteht und darum die Sache, worum es sich heute handelte, in einem Teile der Bevölkerung noch dicht genügend bekannt war. Beim Gottesdienste wirkte in anerkennenswerter Weise der hier bestehende gemischte Chor »it, welcher wirklich Treffliches leistete. Herr Professor Achelis von Marburg, welcher erst seit (urgent dorthin berufen worden ist, hielt eine treffliche Predigt, der die dreifache Aufforderung zu gründe lag: „Bauet die Kirche des Herrn, schauet auf die Zeichen der Zeit, trauet dem Herrn." Nach Beendigung deS Gottesdienstes begannen so- iW int Anschlüsse an diesen die Verhandlungen. Aus der Berichterstattung heben wir nur hervor, daß in dem ttnn iu Ende gegangenen Vereinsjahre die Beiträge weniger stark, als in den letzten Jahren gewesen sind, sich nur auf 8243 M. belaufen haben. Um 2 Uhr fand ein Festessen statt, an welchem auch der Herr Ober-Präsident teilnahm, welcher auch den Toast auf Se. Majestät den Kaiser auS- drachte. Am Abende traf man wieder auf dem Johannis- berg zusammen, wo im Freien Ansprachen von Herrn Konsi- stvrialrat Ebert und Pfarrer Coch zu Vernawahlshausen Wtt Beifall gehalten wurden. (H. M.)
. Hersfeld, 5. Juli. Die Vorbereitungen zu dem an den Tagen vom 13. bis 16. d. Mts. hier stattfindenden
landwirtschaftlichen Feste werden von den einschlägigen Komitees aufs rührigste betrieben. Daß zur Beleuchtung der Stiftsruine, in deren Mauern die Festhalle errichtet wird und in welcher die Konzerte der rühmlichst bekannten Kapelle des 32. Infanterie-Regiments — Meiningen — stattfinden werden, elektrisches Licht in Aussicht genommen ist, wurde bereits mitgeteilt. Es ist dem Komitee gelungen, mit dem Herrn Ingenieur Möhring in Frankfurt am Main ein Abkommen zu treffen, so daß sowohl das Innere der Ruine, wie auch der Ausstellungsplatz elektrisch beleuchtet werden. Innerhalb der Stiftsruine werden 3 und auf dem Auöstellungsplatze 2 Glühlampen, jede zu 1500 Normalkerzen Stärke, Tageshelle verbreiten. Auch der Festzug, welcher aus über 20 entsprechend geputzten, auf das Fest bezug habenden Wagen bestehen wird, verspricht nach den Vorbereitungen, welche das aus bewährten Kräften bestehende Komitee trifft, ein höchst interessanter zu werden und wird jedenfalls mit dazu beitragen helfen, das Fest allen Teilnehmern recht lange in angenehmer Erinnerung zu erhalten. Die Ausstellung landwirtschaftlicher Maschinen wird, den Anmeldungen nach zu urteilen, ebenwohl von den besten Firmen beschickt, sowie auch der Auftrieb von Zuchtvieh ein recht zahlreicher sein wird. Einer recht guten Abnahme erfreuen sich die Lose zu ber am Sonnabend den 15. d. M. stattfindenden Ausspielung von Zuchttieren, landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten. Möge auch der Himmel dem Feste günstiges Weiter bringen, damit das Komitee durch eine recht zahlreiche Beteiligung aus Nah und Fern Deckung deS ziemlich bedeutenden Kostenaufwandes findet. (T. u. A.)
Fulda, 7. Juli. Das Ergebniß der Berufsstatistik des Landbezirk« des Kreises Fulda ist nach dem vorläufigen Abschuß Folgendes: Zahl ber Haushaltungen 7002; Anzahl ber anwesenden Personen cinschl. Kinder 34 657; Anzahl der abwesenden Personen ohne Kinder 1499; Zahl der Haushaltungen mit Landwirtschaftsbetrieb 533; Zahl der ausgefüllten Gewerbekarten 574.
Vermischtes.
Braunschweig, 3. Juli. Die Landesregierung hat eine Konkurrenz für den Plan zum Bau eines neuen Museums ausgeschrieben. Teilnehmen können an dieser Konkurrenz nur braunschweigische Architekten, einschließlich derjenigen, welche sich zeitweilig im Auslände aufhalten. Für den relativ besten Plan ist ein Preis von 5000, für den zweiten ein solcher von 3000 und für den dritten 2000 M. ausgesetzt. Das Preisgericht, dem Ministerialrat Meyer präsidieren wird, ist zusammengesetzt aus Museumsdirektor Professor Riegel hierselbst, Direktor Dr. W. Bode in Berlin, Geh. Regierungsbaurat Professor v. Dehn-Roth- felser daselbst, Professor Baurat Köhler in Hannover und Baurat Wiehe hierselbst. Als nicht zu überschreitende Bausumme sind 700000 M. normiert, das Bauprogramm ist auS der Ministerial-Kanzlei zu beziehen, die Entwürfe sind bis zum 20. September b. I. einzuliefern.
Dresben, 6. Juli. In ber Zeit vom 16. bis 18. Juli hält ber 2. Deutsche Glasertag hier seine Sitzungen. Ein für biefe Gelegenheit gebildetes Komitee, bas feine Mitglieder auS allen bedeutenderen Städten Deutschlands vereinigt, erläßt Einladungen dazu und veröffentlicht in dem Organe der Glasindustrie „Der Diamant" die Tagesordnung: 1) Geschäftsbericht pro 1881—1882. 2) Berichterstattung über bie Bilbnng ber Provinzial - Verbände. 3) Beratung über Statuten für den Verband der Glaser- Innungen Deutschlands. 4) Verhandlung über die bis zum 12. Juli er. beim Präses C. H. Koch, Steindamm Nr. 118, Hamburg, eingegangenen Anträge. 5) Feststellung deS 3. Deutschen Glasertages. 6) Neuwahl deö Vorstandes.
— (National-Denkmal auf b em Ni eber- walb.) Wie ber „Rh. Anz." von zuständiger Seite erfährt, hat sich eine Deputation von drei Mitgliedern des National-Denkmal-KorniteeS zunächst nach München, bann nach ben übrigen mit dem Gug ber „Germania" unb bcs „Krieg" unb „Frieben" betrauten Gießereien begeben, um sich über ben Fortgang ber Arbeiten zu informieren. Es wirb daher in ben nächsten Tagen schon enschieben werben, ob bie Enthüllung noch in biesem Jahre statifinbet. Die „Germania" wirb mittelst eigens gebauter Wagen per Achse bis Mannheim unb von ba zum Teil per Schiff ober in. ihren schwersten Gußstücken ohne Umlabung birekt nach Rübesheim gebracht werben. Um welche Dimensionen unb Gewichte es sich hier hanbelt, erhellt schon aus ber Mitteilung, baß bie „Germania" gegen bie Berechnungen des Voranschlags bie „kleine" Differenz eines Mehrgewichts von 300 Zentnern aufweist. Vor Beginn beS Transportes muß erst bie ganze Wegeftrecke hinsichtlich ber genügenden Breite, der Wendepunkte, der Tragfähigkeiten der Brücken, Festigkeit des Terrains rc. einer technischen Prüfung unterworfen werden; immerhin könnten indessen schon größere Teile der Figur anfangs August in Rüdesheim eintreffen und mit 30—40 Pferden Vorspann an ben steilsten Stellen unter Zuhilfenahme von Winde- unb Hebewerkzeugen, nach dem Niederwald befördert werden. Die kleineren Teile: Wappen, Embleme, Kränze unb ber große Adler für ben Sockel ber „Germania" sinb sämtlich fertig unb wohlgelungen.
Telegraphische Depeschen.
Wie«, 7. Juli. Die Thatsache, baß bie Pforte heute von ber Konferenz zum Einschreiten aufgeforbert würbe, wird zuverlässig bestätigt. Die Sitzungen der Konferenz find
bis auf weiteres vertagt. Eine Antwort der Pforte wird nicht sofort erwartet und dürfte außerdem weder unbedingt annehmend noch ablehnend lauten, sondern Gegenbemerkungen gegen die von der Konferenz aufgestellten Bedingungen des Einschreitens, über welche bis jetzt nur Kombinationen in die Oeffentlichkeit gedrungen sind, enthalten. Die Haltung Frankreichs wird andauernd mit Mißtrauen beobachtet; vielfach wirb von Unterrichteten behauptet, Frankreich unterstütze jetzt Arabi insgeheim. Die spannende Lage vor Alexandrien hat sich gebessert.
Paris, 7. Juli. Die Kommission für das Binnenmeer in Tunis beendete heute ihre Arbeiten und nahm die Resolution an, daß bie Ausgaben zu den Resultaten in keinem Verhältnis stäuben unb es der Regierung daher nicht zukomme, zu Unternehmungen aufzumuntern.
Loudon, 7. Juli. (Unterhaus.) Bei dem Bericht über die ZwangSbill fand heute eine lebhafte Debatte statt über ein von der Regierung beantragtes Amendement, die Haussuchungen auf die Tageszeit zu beschränken und nachts nur zuzulassen, wenn geheime Zusammenkünfte vermutet würden. Die Konservativen unb viele Whigs bekämpften baS Amendement lebhaft. Gladstone erklärt, falls daö Amendement verworfen würde, habe er feine persönliche Stellung in Erwägung zu ziehen. Das Amendement wurde mit 207 gegen 194 Stimmen verworfen, bie Majorität war gegen die Regierung. Gladstone erklärt, unter gewöhnlichen Verhältnissen würde er das Haus aufgeforbert haben, sich zu vertagen; angesichts ber Zustände in Irland und der Charakterbill ersuche er das Haus, die Debatte fortzufetzen, was auch in einer Abendsitzung geschieht.
Petersburg, 7. Juli. Die Gesetzsammlung enthält einen kaiserlichen UkaS, wonach in Transbaikal am Amur und dem Gebiet des Ozeanufers die aus fremden Ländern in Fässern und Flaschen eingeführten Weine, Spiritus, Arrak, Rum, Franzbranntwein, Liköre, Spirituslacke, Porter unb Bier einem hohen Zolle unterliegen.
Moskau, 7. Juli. Der Tob SkobelewS erfolgte durch Herzschlag. Die Leiche wird auf dem Gute des Verstorbenen, Spaßk, Gouvernement Rjaesan, beigefetzt.
Alexandrien, 7. Juli. „Reuter" meldet: Der französische Konsul erhielt Instruktionen, alles aufzubieten, um einen Ausbruch der Feindseligkeiten zu verhindern. Die Antwort RaghebS auf das britische Ultimatum wurde in hiesigen diplomatischen Kreisen als zufriedenstellend nicht angesehen. Die Generalkonsuln hielten deshalb nachmittags eine Zusammenkunft ab, um Ragheb zu einer versöhnlicheren Antwort zu bestimmen. Der britische Konsul verweigerte die Teilnahme und lehnte es auch ab, sich um die Zustimmung Seymours zu Vermittelungsvorschlägen zu bemühen.
Schiffsnachrtchte».
Bremen, 6. Juli. Der Postdampfer „Salier", Kapitän A. Jäger, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 21. Juni von Bremen abgegangen war, ist heute wohlbehalten in Baltimore angekommen.
Auszug aus den Regifteru des Standesamts der Stadt Marburg,
bestehend aus den Gemeinden Marburg, Ockershaufen, Marbach, Cappel, Ronhausen und Wolfshausen.
Vom 1. bis 8. Juli 1882.
Verehelichte.
1) Kupferschmiedgeselle Gustav Adolph Ferdinand Kratzenberg von Schwiebus und Anna Elisabeth Schuchhardt von hier. 2) Ofensetzer und Opfermann Heinrich Textor von hier und Margarethe Jockel von Rauschenberg.
Geborene.
1) Karl Georg Wendel Ludwig, des Uhrmacher Ludwig Christian Heinrich Boll S. 2) Johanna Margarethe Katharine, des Bäcker Johannes Lahm T. 3) John August Franz Joseph, des Instrumentenmacher Friedrich Aloys Karl Dula S. 4) Karl Otto Heinrich, des Sattler Konrad Maus S. 6) Maria Christine Johanna, des Kaufmann Johann Heinrich Wernhard Schneider T. 6) Gotthard, des Ackermann Konrad Kühn IV. von Kappel S.
V erst orbene.
1) Kaufmann Karl Behlen von Armsheim, Großherzogtum Hessen, 32 I. 11 M. 10 T. alt. 2) Heinrich Joseph, des Privatdozenten Dr. phil. Benno Klein S., 3J. 11M. 5T. alt. 3) Gemüsehändlerin Christine Steitz von Ockershausen, 78 I. 4 M. 1 T. alt. 4) Katharina Mudersbach geb Zimmermann, Ww. de« Taglöhner Friedrich Mudersbach von Ockershausen, 75 I. 7 M.
Marburg, 8. Juli. (Marktbericht.) Der heutige Wochenmarkt war gut besucht. Butter kostete per Pfund 80—90 Pfennig. Eier 2 St. 10 Pfennig. Bienhonig per Pfd. 80—100 Pf. Käse per St. 8—10 Ps. Käsematte per Stück R5 Pf. Zwetschenmus per Maßtopf 130—160 Pfennig , Wolle per Pfund 130—160 Pf. Hühner pro Stück 70-100 Pfennig, Zwiebeln (rote und weiße) per Pfund 15-20 Pfennig., Tauben da« Paar 60-70 Pfennig. Getrocknete Zwetschen per Pfund 30—35 Pfennig. Hälmchen per Stück 75—80 Pfennig Kirschen per Pfund 30—40 Pfennig. Kartoffeln 1 Mött Mark 3—3.50. Salat 3-4,Köpfe 10 Pf. Reiserbesen p. St. 15—20 Pfg. Blumenkohl per Kopf 50—60 Pfennig. Nüsse 100 Stück 40 Pfennig. Waschklammern 100 Stück 80 Pfennig. Hafergrütze 1 Liter 30 - 35 Pfennig. Rote Rüben per Stück 5 Pfennig. Rettig per Stück 10 Pfennig. Schnittlauch per Pack 3—5 Pfennig. Grüne Erbsen 2 Liter 18—20 Pfennig. Kümmel per Pfund 40 Pfening. Gurken per Stück 25 30 Pfg. Sellen und Porreepflanzen 100 St. 20 Pfg. Möhren per Pack 6—7 Pf. Erdbeeren per Liter 30 Pf. Kohlrabi per Stück 10—12 Pfg. Reue Kartoffeln 2 Liter 35—40 Pfg. Johannistrauben per Pfd 15 Pfennig. Stachelbeeren per Pfd. 25 Pfg.
«eteoraloglfche Ltattou Marburg. <8. Juli. 2 Uhr Nm.)
Baromet. Par. L. 326,7. I Niederschlag 3,2.
Therm- R 13,4'. Himmelsansicht: völlig bedeckt.
Wind S1. | Bemerk-: schwacher Regen,