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Telegraphische Depeschen.
Bern, 6. Juni. Der Nationalrat beschloß mit 63 gegen 20 Stimmen auf den Antrag Morels folgenbe Resolution: Der Nationalrat bringt im Namen deö Schweizervolks dem Anbenken Garibaldis seine Huldigung dar und schließt sich der Trauer an, in welche der Tod dieses großen Patrioten Italien versetzt.
Rom, 6. Juni. Morgen Nachmittag begeben sich die an den Leichenfeierlichkeiten in Caprera teilnehmenden offiziellen Persönlichkeiten nach Civitavecchia, von wo die Ueberfahrt nach Caprera erfolgt. Sonntag wird im Kapitol eine Gedächtnisfeier staltfinden.
Paris, 6. Juni. Wie der „Agence Havas" aus London gemeldet wird, soll Lord Granville auf die Mitteilung des türkischen Botschafters, Musurus Pascha, sich in dem Sinne geäußert haben, daß der Zusammentritt der Konferenz für den Erfolg der türkischen Mission selbst von wesentlichem Nutzen sein würde, da durch dieselbe die Einigkeit der Mächte und der Türkei bewiesen würde. — In einer gestern von dem Finanzminister Loon Sah in Saint-Quentin gehaltenen Rede konstatierte derselbe die günstigen Ernteaussichten und sagte, die Ernte würde Frankreich der Notwendigkeit überheben, beträchtliche Kapitalien zu exportieren, werde den Markt erleichtern und eine Herabsetzung des Zinsfußes für 1883 zulassen. Die Regierung werde alsdann sehen, welche Arrangements bezüglich der öffentlichen Schuld sich würden treffen lasten.
London, 6. Juni. (Unterhaus.) Dilke antwortete Bourke: Am 2. Juni berichtete Seymour, die Erdwerke in Alexandrien würden nicht armiert. Die Regierung ist seitdem informiert worden, daß sie armiert seien. Dilke entgegnete Wolff: Sämtliche Mächte sprachen sich günstig über die Konferenzidee aus, außer der Pforte, welche die Konferenz zwar nicht ablehnte, aber sie für unnötig erklärte. Die Pforte ist wie 1876 vor Erlaß der Einladungen zur Konferenz nicht befragt worden, trotzdem sie 1876 die Vorbereitungen eifrig betrieben habe. Die Pforte stimmte erst 14 Tage später zu. Die Mächte gaben nur mündlich Erklärungen ab, sie halten wie 1876 mit den formellen Antworten zurück, bis sie sich unter einander geeinigt. Musurus konstatierte in der gestrigen Unterhaltung mit Granville, die ihm von Derwisch Pascha erteilten Instruktionen hätten eine Basis für die Konferenz vorge- fchlagen. Das Haus begann die Beratung des Art. 3 der Zwangsbill.
Petersburg, 6 Juni. Das „Journal de St. Peters- bourg" schreibt, tie Nachricht, das Lord Dufferin telegra- phirt habe, die Dispositionen des Sultans ließen es nützlich erscheinen, die Konferenz zu vertagen, sei wenig exakt. Man könne nicht wohl von einer Vertagung sprechen, da noch kein Termin für den Zusammentritt der Konferenz festgesetzt gewesen sei. Die Frage bleibe voll und ganz bestehen. Aus gewichtigen Gründen der internationalen Politik sei es wünschenswert, den Status quo in Egypten aufrecht zu erhalten. Wenn die Anwesenheit der Kommissäre die Rebellen wieder zur Ruhe bringen werde, so bliebe noch übrig, über die Maßregeln zur Verhütung einer Wiederkehr ähnlicher Vorgänge zu beraten. Auch müsse, wenn die internationale Stellung Egyptens bess r defimert werden solle, diese Definition dem europäifcheu Konzert Vorbehalten bleiben. — Hinsichtlich des Projektes Bariöre bemerkt dasselbe Blatt, das Projekt würde nur angenommen I werden, wenn es einstimmig von den Delegierten bei der Donaukommission gebilligt werde und nur unter der ausdrücklichen Bedingung, daß die Verlängerung der Voll- machten der europäischen Kommission der Entscheidung der Kabinette vorbeh.lten bliebe. Im entgegengesetzten Falle hätten sich die Mächte über weitere Schritte zu verständigen.
Konstantinopel, 6. Juni. Entgegen früheren Mitteilungen wird wiederholt konstatiert, daß Server Pascha nicht als Kommissar nach Egypten gehen werde.
Vermischte-.
Oldenburg, 3. Juni. Gestern Mittag fand, wie die „Oldenburger Ztg." schreibt, auf den Schießständen zu Bürgerfeld ein Pistolenduell zwischen dem Seconde- lieutenant im oldenburgischen Jnfantereie-Regiment Nr. 91, Fischer, und dem hier ansässigen Rechtsanwalt Jansen statt Der Ausgang war leider ein verhängaißvoller. Rechtsanwalt Jansen erhielt gleich beim ersten Kugelwechsel einen Schuß in die Herzspitze, welcher den sofortigen Tod herbeiführte, während Lieutenant Fischer einen leichten Streifschuß in der Nähe des Ohres erhielt. Die ganze Affaire ist um so mehr zu bedauern, als sie im ersten Stadium durch ein nur schwer zu begreifendes Mißverständ. niS seitens des Gefallenen herbeigeführt wurde. Rechtsanwalt Jansen, ein Mann von 60 Jahren, hinterläßt Frau und Kinder. Von anderer Seite wird noch mittgeteilt, daß der genannte Lieutenant einen Hund namens Schafskopf besetzen und ein diesem zugedachter Zuruf von Jansen auf sich bezogen worden war, woraus sich gegenseitige Beleidigungen entwickelten.
demischen Turnverein (6. Preis) Lorbeerkränze überreicht. — Trotz der kleinen Räumlichkeiten störte kein Mißton das wohlgeordnete Fest. Das ganze Fest durchdrang, wie wir bet „B. Z." entnehmen, der warme Hauch jugendlicher Begeisterung, der die Bürgerschaft und die ältesten Ehrengäste mitriß. Der turnerische und studentische Erfolg aber war ein großer und für die Verhältnisse des Augenblicks hochbedeutsamer.
Kassel, 6. Juni. Heute früh wurde folgendes Bulletin auSgegeben: Se. König!. Hoheit Prinz Karl fühlt sich schmerzenfrei und hat mit Unterbrechungen geschlafen; Fieber ist nicht eingetreten, der Kräftezustand ist bestie- digend, auch einiger Appetit ist vorhanden. — Nachmittags gegen 3 Uhr wurde Se. König!. Hoheit Prinz Karl vom Hotel „Zum König von Preußen" in das Palais übergeführt. Das Bett, worin der hohe Patient lag, war mit einem Dach aus grauer Leinwand überfpannt und wurde von 12 Mann aus der Krankenträgerkompagnie mittlft einer Bahre getragen. DaS Befinden des Prinzen ist den Umständen nach fortdauernd gut. Abendbulletins werden nicht mehr ausgegeben. Vor dem Palais ist ein Doppelposten aufgezogen.
Kassel, 7. Juni. Ihre König!. Hoheit, die Frau LaitdgrSfin von Hessen, Tochter des Prinzen Karl von Preußen, trifft heute, mittags 12 Uhr 40 Minuten, zum
Frankfurt a. M., 7. Juni. (Mitgeteilt durch Menke Eichelberg und Sohn.) Kreditaktien 2791 nach 280', nach — nach —. Staatsbahnaktien 282', nach 288$ nach —. Kproz. Ung. Goldrente 102', —. 4proz. Ung. Goldrente 754 nach — —. Silberrente 65$ —. Egyptier 71$ nach--nach -.
1880er Ruffen 69', nach —. II. Ruff. Orientanleibe 56$ —. Galizier--nach —. Donau - Drauaktien 141$ nach —.
Kronprinz-Rudolf-AItien. Lombarden 127 nach 12:$ nach —. Elbthal — -. Albrecht — —. Dux-Bodenbacher-Aktien — nach —. Böhm. Westbahn — Diskonto Commandit 209 nach--nach -. Georgia Aid — l$Proz Spanier 29$
Nordwestbahnaktien —. Schweizer Zentralbahn-Aktien — —. Buschtheradrr — nach — Tendenz: fest.
Besuche ihres Vaters hier ein.
Kassel, 5. Juni. Auf dem Pferdemarkte auf dem großen Forste herrschte am heutigen Tage bei schönem Wetter ein lebhaftes, festliches Treiben. Die Ausstellung von Pferden, Equipagen und landwirtschaftlichen Maschinen wurde zahlreich besucht. Nachmittags fand im Beisein eines zahlreichen Publikums die Vorführung der prämierten Pferde unter den Klängen der Musik statt. Prämien wurden erteilt: I. Wagenpferde: 1. Preis: Ballenberg in Bockenheim (2 bronzene Säulen mit 2 Salonlampen); 2. Preis: Heilbrunn in Reichensachsen (eine Pendule alt- deutsch); 3. Preis: Emmerich in Steinheim (ein silberner Brodkorb); 4. Preis: Heinemann in Berlin (1 Paar Kiystallkaroffen mit Silberbeschlag); 5. Preis: Katz u. Sohn in Göttingen (eine Figurengruppe, Kaiser und Kronprinz); 6. Preis: Rosenkranz in Kassel (eh silberner Tafelaufsatz. II. Reitpferde. 1. Preis: Emmerich in Steinheim (ein silbernes Tafelbesteck); 2. Preis: Heinemann in Hannover (eine bronzene Säule mit Vase); 3 Preis: Heinemann in Berlin (eine antike Pendule); 4. Preis: Ballenberg in Bockenheim (eine Kristallkanne mit Silber beschlag). III. Zuchtpferde: 1. Preis: Bürgermeister Hellmund in Großenritte (silbernes Tafelbesteck für zwölf Personen); 2. Preis: Konrad Schmincke in Großenritte (Kaffeeservice); 3. Preis: Heinrich Baurn in Großenritte (eine Pendule mit Figur >us schwarzem Marmor); 4. Preis: Bürgermeister Minkel in Kirchberg (eine silberne Zuckerdose); 5. Preis: Konrad Ritter in Haddamar (eine Pendule von Goldbronze); 6. Preis: Jost Heinrich Bertel- mann in Niedermeiser (ein Dutzend silberne The löffel mit Besteck); 7. Preis: Konrad Werner in Grifte (eine Bowle mit 12. Gläsern); 8. Preis: Heinrich Wicke in Altenbauna (ein Paar silberne Salznäpfe, Löffel und Untersätze); 9. Preis: Konrad Hohmann in Waldau (ein Bierscrvic-); 10. Preis: Georg Ernst in Bettenhausen (ein Rauchservice, cuivre poli); 11. Preis: Karl Schnitzerlmg in Besse (ein Paar Lampen); 12. Preis: I. Schade V. in Ihringshausen (ein silbernes Besteck); 13. Preis: C. Krug in Rengershansen (eine altdeutsche Wanduhr); 14. Preis: Heinrich Damm in Niederzwehren (ein Paar silberne Servietten Bänder); 15. Preis: Samiel Damm in Dorla (eine Figur Arbeitspferd); 16. Preis: Georg Schade in Holzhausen (eine Uhr mit Wecker); 17. Preis: Johannes Rudolf ans Großenritte (ein silberner Becher); 18. Preis: Karl Sinnig in Dörnhagen (ein Schreibzeug cuivre poli). (H, M.)
Baumbach, 5. Juni. Eine BanerSfamilie ans dem Dorfe Schwarzenhasel ließ ihr kleines Kind, während sie auf dem gelb arbeitete, im Haus zurück und vergaß wahrscheinlich die Stubenthüre zu schließen. Letzteres Versehen sollte sich bittet rächen. _ Ein Schwein drang durch die Thüre in daS Zimmer, fraß dem armen Kind ein Ohr unb die Finget ab und richtete überhaupt das Würmchen so zu, daß an seinem Auskommen gezweifelt wird. Wie ernst mahnt dieser Fall, daß Eltern mehr Sorgfalt für ihre Kinder haben sollen.
a d. Ruhr wegen falschen Zeugnisses, Verteidiget Herr Dr. Schmidt, auf den 15.;
5) acaen Müller Hecket aus Viermünden wegen Mein- ° cids, Verteidiger Herr Dr. Löbell, auf den 19.
Marburg, 7. Juni. Der neue Komet wurde heute «voraen zwischen 2 und 4 Uhr auf der hiesigen Stern- J beobachtet. Seine Helligkeit ist etwa gleich der des kosten 1881er zu ansang Juni, doch scheint der «schweif 9 2 besser entwickelt zu sein. Bemerkenswert ist die in- !,nsiv gelbe Färbung desselben. Im Fernrohr bietet er • 'n schönen Anblick, der aber leider durch die Morgendämmerung zu seht geschwächt wird. Trotzdem die Helligkeit noch schnell zunehmen wird, ist eine Sichtbarkeit bei hellem Tage ohne optische Hilfsmittel wohl kaum zu ermatten. Sein Aufgang erfolgt etwa um 2'/2 Uhr und Lr genau in Nord-Ost. .
Marburg, 7. Juni. Soeben verließ die Presse ein Verzeichnis der Prior 'scheu Sammlung Hessischer Münzen. Freunde der Numismatik machen wir aus dieses Verzeichnis sowohl als auf die Sammlung selbst, die ich dermalen in Händen deö Herrn Professor v. Drach dahier befindet, aufmerksam. In gleicher Vollständigkeit dürfte sich so wenig im Privalbesitz wie im öffentlichen eine solche Sammlung befinden (dieselbe enthält 1669 bessische Münzen); da nun die Hinterbliebenen des jüngst verstorbenen Besitzers die Absicht haben, diese Sammlung m veräußern, dürfte es wohl angezeigt sein, daß deren ungeteilter Uebergang in festen Besitz auf irgend eine Weise ermöglicht würde, auf daß sie unserem engeren hessischen Vaterlande, dem sie ja entstammt, dauernd erhallen bleibt. , ,
Marburg, 7. Juni. Die in der Neniahrsnacht abgebrannte S ch ä f e r s ch e Tapetenfabrik wird gegenwärtig erweitert und verbessert wieder aufgebaut. Am Bauplatze iehen wir hier zum ersten Male eine feste Einfriedigung, welche den Bauplatz mit dem zum Lagern und Znbereiten des Materials erforderlichen Raume fest abgreuzt. Diese durch die Polizeibehörde eingeführte Einrichtung erweist sich als sehr praktisch, da eine Belästigung des Publikums und des Verkehrs, wie er sonst an Bauplätzen unvermeidlich, hier gänzlich ausgeschlossen bleibt. Hoffentlich werden unsere Bauunternehmer in allen Straßen, deren Breite dies zu- läßt, in vorkommenden Fällen diese Einrichtung freiwillig gleich beim ersten Angriffe des Baues treffen.
— Die Referendare Wolff, Handschuh und Dr. Heuser sind zu Gerichts-Assessoren im Bezirke desOber- landcsgerichts zu Kassel ernannt worden.
— Dem emeritierten evangelischen Schullehrer Rommel zu Frankfurt a. M., bisher zu Kassel, ist der Adler der Inhaber des Königlichen HauS-OrdenS von Hohenzollern
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— Wie bereits mitgetei t, feierte der Kartellverband akademischer Turnvereine an den Pfingsttagen sein lOjährigeS Bestehen durch ein gemein-' sames Turnfest. Freitag, 26. Mai, zogen im Laufe des Nachmittags 300 akademische Turner auS den Vereinen zu Berlin, Bonn, Breslau, Göttingen, Greifswald, Halle, Königsberg, Leipzig, Marburg, München, Straßburg und Würzburg in die beflaggte Stadl Sangerhausen ein, bereit Bürgerschaft von Einmarsch zu Einmarsch wärmer wurde und allmälich für alle Gäste in ihren Häusern Quartier bereitete. Sonnabend, 27. Mai, morgens 8 Uhr, begann das Schauturnen mit äußerst komplizierten Freiübungen, die in ihrer vortrefflichen Ausführung ein überraschend schönes Bild boten und die besondere Anerkennung des anwesenden Professor Dr. Euler, sowie der übrigen eingeladenen Sachverständigen aus Halle, Leipzig, Greifswald, Göttingen ernteten. Ein Gerätturnen von 12 allgemeinen Riegen, ein Musterturnen von Musteniegen aus Marburg, Halle, Leipzig, Breslau, Greifswald und Berlin und ein Kürturnen füllten den Vormittag und ergaben sehr günstige Resultate. Mittag« bot bann der Festzug mit all den stattlichen Fahnen und den strammen^ Chargierten einen ganz besonders farbenprächtigen und in Sangerhausen nie geschauten Anblick. Daran schloß sich das Wett- turnen und abents 9 Vs Uhr der Kommers, der von den Vorsitzenden der 12 Vereine geleitet und von dem deö Berliner akademischen Turnvereins mit einem begeisterten Salamander auf den Kaiser eröffnet wurde. Schreiben des Ministers von Goßler, deö Ausschusses der deutschen Tnrnerschast, ein warmer Gruß vom Geheimrat Dubois- Reymond und anderen kamen zur Verlesung und wurden mit Salamander beantwortet. Telegramme wurden an den Kaiser und den Minister von Goßler gesandt, unzählige Salamander gerieben. — Ein wolkenloser Himmel wölbte sich am Pfingstsonntag über Rothenburg und Kyffhäuser, wohin die Turnfahrt unternommen wurde. Den Morgen des Montageö und Dienstages nahmen die Verhandlungen des Kartelltages in Anspruch, denen Professor Dr. Euler als Ehrenmitglied Berlins beiwohnte. Nach einem Glacee- schaufechteu vereinigte am Monntag Mittag ein Gartenfest die hübschen Sangerhäuserinnen und deren zahlreich von auswärts herbeigeeilten Freundinnen zu Konzert, Tanz und dramatischen Aufführungen. Dort wurden nach einer Ansprache des Preisgerichtsvorsihenden Profeffor Euler von 6 weißgekleideten Jungfrauen den Herren Krieger III. bvm Berliner akademifchen Turnverein (1. Preis), Hufer dom Marburger akademischen Turnverein (2. Preis), § e ring vom Berliner akademischen Turnverein (3. Preis), Mir les vom Hallenser akademischen Turnverein (4. Preis), Neufeld vom Berliner akademischen Turnverein (5. Preis), ^'vvnRenghe (AlterHerr) vorn Greifswalder aka-
B res lau, 6. Juni. «Wollmarkt.) Die Zufuhren an neuer Wolle sind seit gestern früh sehr bedeutend mid gehen größtenteils auf die Lager hiesiger Händler. Die Wäschen, ■ Qünftiat durch schönes Wetter während der Schur, sind durchschmtt- Uch als recht gelungen zu bezeichnen- Am Platz- sind bereits Rabritanten und Händler vom Rhein, der Lausitz undBerlin, doch wird die Entwicklung des Geschäfts erst morgen nach dem Schweid- nitzer 'Markt erwartet. - Bisher sind Käufer nur vereinzelt eingetroffen ; gekauft sind im Ganzen etwa 50»Ztr und zwar für den Rhein, für England und die Lausitz. Die Zufuhr bauert noch fort, ergiebt jedoch gegen das Borjahr teils msolge des geringen Schurgewichts, teils infolge bet Reduktion dec Heerde» eine Verminderung von wenigstens 10 pCt.
«eteoroloatkche Station Martmr«. (7. Juni. 2 Uhr Nm)
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