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Unterdessen

junge Mann sei verrückt geworben.

4. Sari.

solenne Kneiperei zu »er« ging N. schon frühzeitig um die Zeit nicht zu ver­um 6 Uhr durch Station ersten Zug zu erwarten.

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hatten sich die Deputationen beider Verbindungen auf dem Zentralbahnhofe Friedrichsstraße eingefunden und erwarteten mit Spannung den bereits signalisierten ersten Südzug. Unter dem brausenden Hurra der heiteren Musensöhne dampfte dieser endlich herein, und ein unauslöschliches Ge­lächter ertönte, in welches auch die Berliner mit einstimmtrn, denn, angethan mit Sammtmantel und Damrn- federhut, grüßte nickend der Kommilitone aus einem Coups heraus.

Wer beschreibt seinen Schreck und Zorn, als er beim Er­wachen morgens steht, daß während seines süßen Schlafes feine ganze Garderobe abhanden gekommen ist, welchen Um­stand ein auf seinem Tisch liegender Zettel, der ihm die Zurückgabe zusichert, hinlänglich erklärt. Zum Ueberfluß war die Thür von außen verschlossen und durch zwei große Nagelbohrer extra versichert. In seiner Verzweiflung rüt­telte er energisch an der zur Wohnung seiner Wirtin, einer bejahrten Witwe, führenden Mittelthür. In der Meinung, ihrem Mieter sei etwas zugestoßen, rückte diese schleunigst die vor der Thür stehende Kommode weg, sank aber vor Entsetzen in die Kniee, denn N. stürmte jetzt zu ihr herein. Die Dame glaubte nicht anders, als der sonst so nette

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1. Ludwig, des Dienstknecht Kenrad Bölh S 3 I. I M 15

T alt. 2 itarl Joseph, des verstorbenen Korbmacher Georg

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anstalten. Am Montag Abend aus seiner Kneipe nach Hause, schlafen, da er gedachte, den Jannowitzbrücke" kommenden

Marburg, 25. Februa-. (Marktbericht s Der heutige Wochenmarkt war gut besucht. Butter kostete per Psd. 100Ito Pfg. Hühnereier 8 9 S ück 4<i Pfennig. Gänseeier per Stück 14 15 Pfennig Bienbonig per Pfund 80- 10U Pfg. Säfe per St. 8 - 10 Pf. Käsematte p. St. 5 Pf-, ZwetschenmuS p-Maßtopf 150 180 Pfennig. Wolle per Pfund 1301<0 Pfennig. Hübner pro S ück 70 -100 Pfennig, Zwiebeln (rate und weiße) per Pfund 9 10 Pfennig, Tauben das V»ar 70 90 Pf, getrocknete Zwelschen per Psd. 2630 Pf.. Hahne per Stück 150-2*0 Pfennig Kohlrabi per St. 5 Pfg-, Rothkraut 2050 Pfennig. Kartoffeln 2 Liter 1012 Pfennige. Kartoffeln per Korb 100110 Pfg. Salat per Kopf 20 Pfg. Reiserbesen per Stück 15 20 Pfg Aepfel 6-8 Stück 10 Pfg. Merretig p. Pack '0 Pf. Endivien 1 St. 5 Pf. Sellen u- Poree p. St. 46 Pf. Blumenkohl p. Kopf 4050 Pf. Bohnen p Pfd. 25 30 Pfg. Nüsse 100 St. 40- Pf. Waschklmnmern 100 Stück 80 Pfg. Linsen 2 Liter 4550 Pfg. Erbsen 2 Liter 2530 Pfg. Hafer­grütze 1 Liter 30 35 Pfg. Gelb Wachs per Psd. 1,40-1,50 M.

Abels (Hofmann) worauf er sich nach Hausen begeben und i seine Sachen herausgeholt habe; dabei habe er zu Hofmann gesagt:Du machst mir aber schöne Sachen," worauf er erwidert:Du brauchst Dich nicht zu ängstigen, die Sachen sind ja versichert," doch will er nicht damit gemeint haben, Hofmann habe es selbst angesteckt, wohl aber der Junge, wie er den Abel getroffen, sei derselbe verstört ge­wesen. Außerdem habe ihm Hofmann die drei Dörrnberg'schen Wiesen verkaufen wollen, worauf er 950 Mark gcbot'.n, Hofmann habe ihm am fraglichen Tage noch 20 Zentner Stroh ä, 2 Mark verkauft, daß Hofmann in Geldver­legenheit gewesen, ist wahr. Agent Arndt behauptet, er habe die Entschädigung nur verweigert wegen unrichtiger Angaben in betreff des Schadens, aber nicht, wie in dem diesseitigen Bericht gesagt und Hofmann behauptet hat, wegen salschen Angaben bei Abschluß der Versicherung, des näheren geht er auf die Gründe seiner Weigerung zur Ersatzleistung ein, verschiedene Perso-en in Hausen hätten ihm übereinstimmend gesagt, die Ernte Hofmanns sei nicht .so groß, wie dieser angegeben; die letzte Prämie sei erst am Tage vor dem Brand bezahlt worden, was Hofmann bestreitet, die Quittung selbst lautet auf den 1. Oktober, was aber ein Versehen deS Agenten Kraushaar fein soll. Die ganzen Auslassungen dcS Arndt veranlassen Herrn Rechtsanwalt Hille zu einigen recht scharfen Fragen an denselben. Herdt deponiert, er will vom 5jährigen Bruder erfahren haben, Abel sei erst auf den Boden im Wohnhaus gegangen und habe da angesteckt, bann In der Scheuer und zwar mit Schwefelhölzern. Hofmann sei zurück- gekommen und habe sogar die Absicht geäußert und bethätigt, sich das Leben zu nehmen, wie ihm Hofmanns Frau erzählt, zu dem Zwecke habe er ein Brotmesser scharf gemacht, um sich wahrscheinlich den Hals abzuschneiden. Ueber die Ernte giebt Zeuge seinem Verstände nach, wie er sich ausdrückt, Auskunft und muß danach dieselbe bedeutend gering r sein, tote Hofmann angab. Frau Hofmann habe einige Kleidungs­stücke rc. in sein Haus gebracht, um sie der Pfändung zu entziehen, ebenso seien Sachen, speziell Kleider und Leinen, nach Friedricherode geschafft worden. In Hausen sei allge­meine Ansicht, daß Abel das Haus angesteckt. In der Zeit deS Brandes hatte Hofmann nichts pfändbares mehr, denn dem Herdt war alles übertragen, was noch im Hause, eine Bürgschaft für Hvlzgeld, letztere Behauptung des Herdt, be­streitet Hofmann. (Schluß folgt.)

Der Werkmeister Wilhelm Breithaupt zu Kassel ist zum Mitglied deS Volkswirtschaftsrats für den Rest der laufenden fünfjährigen Sitzungsperiode des letzteren berufen worden.

Rotenburg, 23. Febr. Es hat sich dahier ein Verein unter dem Namen:Allgemeine Kranken- und Sterbekasse* gebildet, der die Aufgabe hat, Handwerker, Gesellen und Dienstmägden, die sich als Mitglieder aufnehmen lassen, in KrankheitS- und Sterbesällen mit Rat und That zur Seite zu stehen. In Krankheitsfällen wird außer freier ärztlicher Behandlung und freien Medikamenten noch eine tägliche Unterstützung an Geld gewährt; in Sterbefällen werden die Kosten der Beerdigung von der Kasse getragen und 10 Vereinsmitglieder sind verpflichtet, den Verstorbenen nach der letzten Ruhestätte zu tragen. Es wäre sehr er­wünscht, wenn ein derartiges Unternehmen auch in anderen Orten ins Leben gerufen würde. (K. T.)

Eschwege, 21. Febr. Gestern Morgen ist auf der Chaussee zwischen Wannfried und Frieda, in der Gemar­kung Wannfried, eine weibliche Leiche, an einem Baume des CbausseegrabenS liegend, aufgefunden worden. Da die Untersuchung eine Verletzung an der Leiche nicht ergeben hat, ein Verbrechen als Todesursache also ausgeschlossen erscheint, neigt man sich der Annahme zu, daß die unglück­liche Person, welche tage zuvor in Wannfried bettelnd be- | merkt worden sein soll, sich an dem Baume niedergelassen habe, um auszuruhen, und erfroren sei. Bei der Leiche fand man ein katholisches Andachtsbuch, ein zerrissenes Dienstbuch, soweit noch leserlich, auf den Namen Marie Katharina Kleine oder Krelne anS Cörnzlg lautend, und ein Geldtäschchen mit 25 Pfg.

Hanau, 21. Febr. Seit Mittwoch Morgen 8 Uhr fehlen zwei elwa 13jährlge Jungen sie besuchten bereits den Konfirmandinunterricht. Dieselben begaben fick vor­gestern Morgen wie gewöhnlich zur Schulzeit aus dem Haufe fort, sind aber bis jetzt nicht wieder gefeben worden. 5 Minuten vor 8 Ubr heute Vormittag, genau denselben Tag und zur selben Stunde wie im Vorjahre, ist Meister Storch hier eingetroffen und hat sein alles Quartier aus der Leibbank wieder bezogen.

Fulda, 20. Febr. Die Buchenländer standen von jeher In dem Rufe, keine Verächter eines guten Glase« Bier zu sein, und die Bewohner Fulda« haben diese löbliche Eigen­schaft auch im verflossenen Jahre bethätigt, wie der Konsum von Im ganzen 20350 Hektoliter Bier beweist, wovon 10177 Hektoliter heimisches Erzeugnis, und 10173 Hekto­liter importiert waren. Dennoch ist gegen das Vorjahr 1880 eine merkliche Abnahme des BierkonsnmS wahrzunehmen, welcher In 1880 20590 Hektoliter, also 240 Hektoliter mehr betrug. ES ist nämlich dabei sehr zu berücksichtigen, daß im Jahre 1881 zu dem Konsum der Einwohnerschaft noch derjenige eine« seit dem 1. April gedachten JahreS hier kasernierten JnsanteriebataillonS hinzukam, welcher sowohl In der Kantine, wie auch In den städtischen Wirt­schaften nicht unerheblich war. Danach ist also eine Ab­nahme deS BierkonsumS hierorts Im allgemeinen alS zweifel­los anzunehmen und wohl mit den ungünstigen Zeitver-

I Haltnissen an sich zu erklären, was gewiß nicht für eine

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Wiegand S. 3 I. 4 St. 11 T. alt. 3. bescher Valentin Michael Aumüller S.

Jouph, d s verstorben n Bergmann Karl Krug S. 3 I. 8 9t. 4 T alt 5. Maria, des Braumeister Georg Michael Beeuninger T. 2. I. 5 St. 24 T. ast. 6. Taglöhner Heinrich Hahn von Kappel 49 J.4 Dl. 19 T all.

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nicht geringer, denn der Verlierer war gehalten, den Kom­militonen deö Gewinners eine

die Scheuer verschlossen und fei dann in die I Knftubc zurück, wo er gelesen, gegen 67 Uhr fei »LJ Goleschmldt zu ihm gekommen und habe gesagt, es tr* 1' . vorauf er die Scheuer aufgeschlossen, die Kühe «gefielt und seinen kleinen Bruder in Sicherheit gc« $4t feine 11jährige Schwester fei mit den anderen Ge- tTnriftern zu gegenflberlie enden Nachbarn, da sei er zurück- febrt und habe aus der Schublade Papiere entnommen, £ -s ifim nicht gelungen, den Tisch ganz fortzubringen, derbem habe er das Bettwerk rc. gerettet; auf alle briaen Vorhalte weiß er nichts und behauptet, er habe *J. scheuer nicht angesteckt. Ueber die VermögenSverhält- isse und über die Ernte kann Abel nichts erhebliche« auS- sggen scheint aber feine Aussagen hezw. der Ernte denen cincs Vaters anzupassen. Daß ihm sein Vater geheißen L Scheuer anzustecken sei nicht wahr, ausgegangen fei er xt weil feine Stieseln beim Schuster waren. Nachdem -ch 2'/»stündiger Pause um 3'/» Uhr die Verhandlung wieder ausgenommen worben, wurde zunächst da« Augen­scheinsprotokoll verlesen, und fanden sich nach diesem unter den Trümmern der Scheuer Reste von Grummet, Roggen­stroh und die ungedroschene Bohnenernte, vom neuen Hause war der Dachstudl abgebrannt, die in beiden Häusern be­findlichen S-iornsteine waren unversehrt und in gutem Stand. Frau Nußbaum, die bei Hofmann wohnte, deponiert, Hofmann sei gegen 5 Uhr erst nach Oberaula, dann sei Feist gekommen und habe gesagt, e« brenne, Hofmanns Kinder, zumal Abel, seien gleichgültig gewesen, Hofmann sei oft betrunken gewesen, so daß sie Angst vor ihm hatte; in ihrer Stube seien verschiedene Geräte Hof­manns gewesen, die nicht gepfändet werden sollten. Nach­dem Feist den Brand entdeckt, habe et Abel das gesagt, worauf derselbe gleichgültig gesagt:Bärbchen nimm die Ander und gehe in« Schmidts.* Wwe. Goldschmidt bestätigt die Auslassungen ihrer Tochter Nußbaum und fügt noch hinzu, Hofmanns Kinder hätten gesagt zu anderen Kindern, die fort wollten:Bleibt noch ein bischen da, wir stecken heute Abend unser Hau« an.* Feist Goldschmidt wollte gegen 6 Uhr ins Wirtshaus und sah da Feuer in der verschlossenen Scheuer, worauf er in Hofmann« Stube gegangen, wo er die Kinder traf. Abel habe ihm auf seine Anrede gesagt:Ja, was weiß ich denn.* Dann sei er zur Witwe Goldschmidt, um sie zu »vertieren, habe sich mit retten beschäftigt, f i aber nicht in die Scheuer gekommen. Was die Verhältnisse des Hofmann betreffe, so sei derselbe seit 45 Jahren zurückgekommen. Johannes Blumenauer, Maurer, bestätigt ebenfalls, daß et das Feuer erst gegen Abend bemerkt, daß fei e Frau, er wohnt in Hofmanns Haus, ihre Kuh am Tage ohne Licht gefüttert; wie er aus dem Haus getreten, habe der Futter­boden und der Dachstuhl gebrannt. Die Ehefrau desselben kam zum Hause heran«, weil sie Lärm hörte von Kindern, da habe Abel in der Tem c gestanden und habe da« Feuer betrachtet, wobei er ganz ruhig gewesen; sie sei kurz vor­her bei ihrer Kuh gewesen, da sei das Scheuerthürchen beigelegt und das Vieh gefüttert gewesen, lieber die Ernte kann sie nur soviel sagen, daß dieselbe nicht so groß wie Hofmann angegeben. Eine ganze Reihe weiterer Zeugen deponiert übereinstimmend, daß Hofmann erst gegen Dunkel­werden nach Oberaula, ebenso daß Abel ruhig und gefaßt war beim Brande, aber auch, daß die lljährlge Schwester und der 5jährige Bruder gesagt, Adel habe eS angesteckt. Zwei oder drei Zügen will da« Aussehen eines glimmen­den Balkens ausgefallen fein, es habe ausgesehen, als ob Fett oder Petroleum daran gewesen, denn er habe an einer Stelle blau und grün geschillert. Der Bürgermeister Tietz deponi rt, Hofmann fei früher drei Jahre Gelderheber ge­wesen, dies Amt fei ifim aber abgenommen worden, well er zuviel-getrunken, früher seien seine Verhältnisse gut ge­wesen, in den letzten Jahren aber sei er zurückg» kommen, trotzdem er nicht ein Faulenzer. WaS die Mobilien anbe­lange, so seien diese zu hoch versichert, ebenso wie die Ernte zu hoch angegeben. Wirt Goldschmidt sagt, Hofmann sei kein Trinker, wenn er auch manchmal betrunk n; die von dem Angektagten ifim verkausten Körner, Stroh u. s. w. sind nicht von großem Belang. (Berichtigung: In unserem g.ftrigen S&wurgeril tSberidtc muß cs heißen: Als Derlei iaer fungieren die Herren Rechts» wälte Ucker­mann und Hille'.)

Marburg, 25. Febr. (Schwurgericht.) (Fortsetzung des Falle.' Hofmann. t-n-ncarm Pohl traf Hofmann am 4. Dez mber abends nach Einbruch der Nacht noch in Oberaul >, al« der Feuerruf erscholl, sei er nach H usen, habe aber Hofmann erst nach einer Stunde gesehen; die Kinder hätten ihm erzählt, daß Abel daö Haus angesteckt habe. Nach seiner Verhaftung habe sich dersel e auf dem Transport frech benommen. Mit Meier Heilbronn stand Hofmann wegen Verkauf einiger Grungstücke in Unter­handlung und zwar war letzterer deswegen am 4. De­zember gegen 7>4 Ubr bei Heilbronn in Oberaula, später fei er noch einmal gekommen; daß Hofmann öfters ange­trunken gewe cn, habe er bemerkt. Wirt Ort von Oberaula deponiert, daß er im Jahre 1880 von Hofmann circa 100 Mark zu erhalten gehabt, als Abschlag habe er eine Fuhre Stroh erhalten und später 1881 dessen ganzen Mist, so daß Hofmann noch circa 33 Mark fieraußfce» kommen; bann habe Hofmann wieder 20 Mark Schulden fiel ihm g macht; bet der Auktion infolge einer Pfändung fiabe er die Sachen für Hofmann gekauft und ihm leih­weise überlassen; am 4. Dezember sei Hofmann gegen y Uhr bei ifim gewesen; nachdem er ungefähr eine Viertel­stunde weggewesen, fiabe es geheißen, es brenne bei Schuster

Telegraphische Depeschen.

Wien, 24. Febr. In dem Prozeß wegen deS Ring« theater-Brandes ist den sämtlichen 8 Angeklagten die An­klageschrift heute Vormittag zugestellt worden.

Paris, 24. Febr. DerAgence Havas* zufolge ist General Skobelcw gestern von hier nach Genf abgereist; er beabsichtigte, morgen über München und Prag nach Petersburg weiterzureisen.

Loudon, 24. Febr. Wie derStandard* erfährt, wird in der von dem Unterstaatssekretär Dilke erwähnten Mit­teilung der französischen Regierung über den Handelsver­trag die Verlärrgeruirg des Status quo bis zum 16. Mai c., wonach England als meistbegünstigte Nation behandelt wird, vorgeschlagen. DerStandard* glaubt, die englische Re­gierung werde diesen Vorschlag annehmen.

Washiugtou, 24. Febr. Der Präsident ernannte den früheren Senator Roscoe Conkling zum Richter am obersten Gerichtshof und den früheren Senator Sargrnt zum Ge­

sandten in Berlin.____________________________

Auszug aus deu Registern des Standesamt- der Stadt Marburg,

bestehend aus den Gemeinden Marburg, OckerShausen, Marbach, Cappel. Ronhausen und Wolfshausen.

Pom 18. bis 25. Februar j882.

Geboren«.

1. m?atbilde Anna. des Spediteur Christian Balzer Tochter. 2 "hristan Adolf. deS W« Jakob Keppler Sohn 3. August Valentin, des Di-nstkne-bt I Hannes Naumann S. 4. Eugenik Emeline. de- Restaurateur Wilhelm Hoffmann T 5. Karl, des Handelsmann Mayer Baum Sohn Elisabeth Wilhelmine, des chl ff er Georg eearl Ferdinand Laublcheer T. 7. Gustav, des Waldbornisten im Hess. Jägerbataillon Nr. 11 Friedrich August V-tier S.

i: , -lssefi mäßig

noch weitere Erhöhung der Blei steuer spi icht, da daS (oft verderblich wirkende)Schnäpschen des armen Mannes* ohnehin wieder mehr zur Geltung zu kommen scheint. Erwähnt sei noch, daß der Konsum auswärtiger (nament­lich Frankfurter) Biere im Verhältnis zum einheimischen innerhalb der obigen Gesamtsumme gegen das Vorjahr er­heblich (um 1448 Hektoliter) gestiegen ist. (F. A.)

vermischte-.

Ein toller Studentenstreich ist am Er­öffnungstage deS Stadtbahnbetriebes in Berlin verübt worden. Der einer dortigen Verbindung angehörige Stu­diosus R. hatte mit einem Studenten einer anderen Ver­bindung gewettet, daß er möge kommen, wo« da wolle die erste Fahrt der Stadtbahn mitmachen werbe. Der Kon­trahent dagegen verpflichtete sich, dies unter allen Umstän­den zu verhinbern. Beide Wettende sind Söhne begüterter Fabrikbesitzer, und war darum der Preis der Wette ein