Krai
Jßäll
Petersburg, 13. Dez. Das „Journal de St. PctcrS- bourg erfahrt, daß der kaiserliche Hof auf die übliche "llt£' fcinc Zustimmung zu der Wahl des Nachfolgers des Generals Chanzy zu einem neuen Poften zu erteilen, worauf ihn das Vcitrauen seiner Regierung berufen habe. Gras Chaudordy werde sich unschwer Überzeugen, daß die Politik des Friedens und loyalen Einvernehmens keinen festeren und aufrichtigeren Verteidiger habe, als die Kaiserliche Regierung, wobei er seine wichtigen Funktionen auözuüben habe. — Die „Nene Jett" meldet: Mrowinsky, Tegkff und Furssoff beabsick.igen ein Kassatlonsgesuch bezüglich ihres Prozesses cinzureichen — Der Prozeß Trionja soll Mitte Januar in einer besonderen Sitzung deö Senats verhandelt werden.
Koustautino-el, 13. Dez Amtlich wird aus Eloedj vom 8 Dezember gemeldet: In den letzten 10 Tagen sind von 3340 Pilgern 45 gestorben, darunter 21 an der Cholera. Ferner aus Mekka, vom 26. November: In den letzten 3 Tagen kamen 19 Cholerafälle vor, davon waren 7 totlich. Aus Djeddah vom 28. Nov.: Drei Todesfälle an der Cholera.
die Konkurrenten der intransigenten Partei angehören und *1*7 n“r bur$ ctne ganz leichte Schattierung unterscheiden. Sie sind alle Kommunisten radikalster Art. Das Jn- teressante an dieser Erscheinung liegt darin, daß man eS nicht mit einer einzelnen, sondern mit einer regelmäßig wiederkehrenden Thatsache zu thun hat; die radikalen Par- men zeigen überall eine außerordentliche Rührigkeit und alle ihre Mitglieder einen bewunderungswürdigen Eifer; die Ordnungsparteien aber, schläfrig und indolent wie sie leider find, müssen es so erdulden, daß sie von einer Minderheit, vom Viertel der Wählerschaft, majorisiert werden, denn allgemein wird zugestanden, daß die Stimmenthaltungen fast ausnahmslos auf Rechnung der geuiäßigten Parteien zu » c J • ®te Klagen über diese Lage sind allgemein und es fehlt nicht an Vorschlägen, wie dem abzuhelfen. Es wird hier der Gedanke erörtert, ob cs nicht möglich sei, das Wahlrecht durch die Wahlpflicht zu ergänzen, um so zu einem richtigeren Ausdruck der öffentlichen Meinung zu ge langen. — Die französische Presse beschäftigt sich lebhaft mit den Aussichten des Grafen Chaudordy für den Petersburger Posten. Chaudorty steht augenblicklich in hohem Ansthen bei Gamletta, hat aber auch sehr viele Feinde. I Seine Thätigkcit während deö deutsch-französischen Krieges und namentlich bei der Konstantinopeler Konferenz an welcher er als Bevollmächtigter Frankreichs teilnahm, lassen seine Ernennung aber auch vielen Personen, denen der Graf persönlich gleichgültig ist, bedenklich erscheinen. Der „Tälegraphe" erinnert daran, daß unter dem Ministerium Dccazcs das Hauptaugenmerk auf eine Verständigung oder em BundniS mit Rußland gelegt worden unr> daß Graf Chaudordy der eifrige Förderer dieser Politik gewesen ist. Er stand in engster Verbindung mit dem Gene, al Jgnatiew und dieser wieder zeichnete den französischen Diplomaten in auffallender Weise vor allen andern aus. So sag e er während der Konferenz, daß Chamorly allein cs verstche ihn zu einer Aendcrung seiner Ansichten zu bewegen. Das alles, mcmt dcr „Telögraphe", sei nun wohl geeignet, firn. Chaudordy für den russischen Hof zu einer persona grata ober 8" bedenken, ob mau an anderer Stelle seine Ernennung nicht so auffassen könne, als ob Frankreich mit ihm tn die B hneu dcr Tecazcsschcn Politik zurucklenken wolle.
Telegraphische Depeschen.
_ München, 13 Dcz. Bei den heutigen ErgänzungS- wahlcn zum Gemcindcrate siegte die katholisch - konscrvativc dE in 9 von 10 Beziiken mit 18 Bevollmächtigten gegen 2 Liberale. "
r 13. Dez. Das Herrenhaus setzte die Debatte über die Verstaatlichung der Wcstbahn fort? Der Antrag dcr Majorität der Kommission auf Ablehnung des Gesetz' eniwurfS wurde mit 71 gegen 57 Stimmen abgclcbnt b^Cflen der Antrag der Minorität, in die Spezialdebatte über die betreffende Regierungsvorlage in der vom Abgeord- LkV beschlossenen Fassung einzutreten, angenommen. Auf Antrag Falkenhayns wurde der Gesetzentwurf sodann en bloc und in dritter Lesung angenommen. — Das Abgeordnetenhaus nahm die Wehrgesctznovelle im Sinne der Anträge der Regierung an; das provisorische Budgetgesetz wurde ebenfalls genehmigt, nachdem Plener namens der wort"! hatte°^E" Unb bct Nna-zminister eingehend geant-
Rom, 13. Dez. In der Deputiertenkammcr fragte bcr Minister des Auswärtigen, Mancini anläßlich des Thcaterbrandes in Wien dem Schmerze Italiens Ausdruck gegeben habe. Dieser Schmerz sei un?so lebhafter, als die Wiener Bevö!ke,uiig jüngst Beweise btn-
M. für »« K-„Ig Urt
Jab«. .Mancini erwiderte, Graf Robilant sei beauftragt worden dem Schmerze des Königs unb der Königin in 3ßdle Ausdruck zu geben. Italiener fekn bei ®tanbe nicht verunglückt.
i daris, 13. Dez. Die Deputierten-Kammer bcwilliate L"v5Ä Sn?1 2Rifa,iClun baeKriegsministerium unb von 43 Millionen für das Marineministerium. Im
oder Rangerhöhung verbunden ist. Zur Prüfung der Frage: ob das Mandat des genannten Abgeordneten er- ’°'cbe" wird dieselbe auf Vorschlag des Präsidenten .r Geichästsordnungs- Kommission überwiesen. Dann tritt daS Haus in die Tages-Ordnung ein, deren erster Z^enstondder mündliche Bericht der Kommission für den ReichshanshaltSetat über die derselben zur Vorberatung überwiesenen Teile bes Etats für die Verwaltung be? §s°nb°hnen (Elsaß-Lothringen) ist. Der Referent der Kommission, Abg. Schrader, befürwortet den Antrag derselben, die Unterbeamten künftig nicht als diätarische, son» dern als.etatSmäßigc Beamte anzuslellen. Nachdem die Bevollmächtigten zum BundeSrate, Dr. Schulz und StaatS- minister Maybach sich im allgemeinen für den Antrag ber Kommission erklärt und der Abg. Freiherr v. Miniiige- rvde das heutige zustimmende Verhalten der Deutsch-Konservative»! zu dem Kommisflonsantrage motiviert hat bc- teiligeri sich noch die Abgeordneten Dr Möller, Dr. Lingens U"d Bucl temann, sowie bet Bevollmächtigte zum Bundes» rat, Staatsminister Maybach, an ber Debatte. Darauf werden die Titel 1—5 ohne weiteren Anstand nach dem । Anträge der Kommission bewilligt unb ohne Diskussion bie einmaligen ordentlichen und außerordentlichen Ausgaben genehmigt. Als letzter Gegenstand der Tagesoidnung folgt die Beratung dcS Antrages, betreffend die Errichtung eines ReichstagsgebaudeS. Das Haus entscheidet sich für ein- malige Beratung. Der Referent der Petitionskommissien Abg. Hoffmann berichtet über ein Angebot deö Besitzers dcS Kroll ichen Etablissements, welcher sein Grundstück zur Erbauung des ReichStagSgcbäudcs zur Verfügung stellt. Dann erhall das Wort der Abg. Dr. Reichensperger GD.cfelb). Redner kommt in sehr langer Rede auf seine allen Bedenken gegen die Wahl des Platzes zurück, spricht viel über architektonische Schönheiten, giebt aber im übrigen keine neueren Gesichtspunkte zu erkennen; er 6e. W sich durchweg auf dcni längst bekannten Gebiete. Ihm Nitt der Abg. Gciwig entgegen, welcher in den Reden des Vorredners patriotischen Schwung vermissen will und der Hoffnung Raum giebt, daß dies die letzte Rede des Abg. Reichenspcrgcr gewesen sein möge, die in dieser Sacke ae- ha ten worden sei. Nachdem der Abg. Marcard erklärt I k-<'. bn?z Er persönlich gegen den Neubau stimmen werde, fuhrt Abg. Freiherr Schenck zu Stanffeuberg aus, daß er und seine Freunde für den Bau seien, weil derselbe gewissermaßen ein Denkmal zu Ehren der erstriltencn bilbcn solle. Diesem Aussprüche stellt sich der Abg. v. Ludwig gegenüber, hervorhebcnd, daß im ^"^r" durchaus noch keine Einigkeit und Einheit herrsche }l"b ba6 btc RelchStagsabgeordneten durchaus nicht einen solchen Neubau, wie ihn die Regierung Vorschläge, ver-
%rCbnn di/Beratung in einer Kommission, die auch Abg. Dr. Rerchensperger am Schluffe seiner Rede vorgeschlagen hat, und meint: wer nicht für die kommissa- rische Beratung sei, solle lieber die Vorlage von vornherein ablehnen. Es sprechen i och die Abgeordneten Dr. Perrot
W.ndthorst, sowie der Staatssekretär deö Innern v. Bötticher. Em Antrag auf Scklllß der Debatte wird angenommen. Persönlich wendet sich darauf Aba. Dr Reickensperger (Crefcld) gegen die Vorredner, welche ihn persönlich angegriffen. Abg. Gerwig antwortet demselbeii. Bei der dann folgenden Abstimmung verwirft daö Hauö die Ueberweffung des Antrages an eine Kommission und nimmt den Antrag der RelchSreglerung mit großer Majo- Atät an Eine aus 7 Mitgliedern bestehende gemischte deö Bundesrats unb Reichstages unter dem Vorsitze dcö Präsidenten soll die Vorbereitung technischer tTg1012 U? L tod,‘Ufe 4 U-r' Sitzung DonnerS-
Commis bei dem Photographieenhändler Cihak am Graben, Moritz Späthingev, liegt, Gesicht und Arme 2 Brandwunden bedeckt, in der Salvatorgasse Nr. 6 bat- nieber. Der Bericht seiner Rettung enthält folgende De- tails: „Ich erwartete gestern nachmittags meine von Vcn- dlg angelangte Schwester auf dem Perron. Ich begiüftte fie mit den Worten: „Ich habe dir eine besondere Ueber- ^111^ borbereitet: wir haben zwei Sitze im Ringtheater.« Um hach 7 Uhr saßen wir in der ersten Reihe des dritten Stockes, ganz rechts. Als die Flammen den Vorb.ua Sfirf't fUsSe. ‘W* gleichzeitig eine entsetzliche Hitze im Schwester lehnte ihr Haupt an nienie RÄ! ,"M°r>z, nun müssen wir sterben!«
Rasch entschlossen, zog ich die an allen Gliedern Jitterude mir nach und — unnennbares Glück! — trotz des Qualms fanden wir den Not-An-sgrng und retteten uns auf bie S raße. Trotz meiner Not mußte ich schaudernd an das entsetzliche Schicksal der Zurückgebliebenen denken. Wir waren fast allein auf cer N ttrevpe."
, .®CLDr' ®CQr®' "n Arzt am allgemeinen Kranken- hau e, schreibt an das „Neue Wiener Tageblatt"' Von K2e"!lfE)n^f^UCtb0ncU KK^stiophe, welche durch den Brand des Ningtheaters entstand, will auch ich — als Augenzeuge ber tieferschütternbstcn Sccnen im k. k alloe- melnen Krankcnhause — einige kleine Episoden liefern Kur? ''ach bem Ausbruche des Feuers, als die ersten Opfer der Flammen herausbeförder! wurden, eilte ich ins allgemeine Krankenhaus, w il ich wußte, daß all bie Un- | glückseligen bahin gebracht würden. Leider bestätigten sich meine Mutmaßungen in weit, weit größerem Maße, als Nacb Üas?72n2E!'^liche Berechnung absehen konnte. Nach halb 10 Uhr kam der erste Sanitätswagen mit 16 Lt « r? .n anberet brachte 6 lebensgefährlich Vcrwiln- dete. Bald kamen dann die Wagen in dickten Reihen und brachten die zahllosen Opfer ber UiiglückSstätte. Im Ans- nahmebureau der Direktion war man von dem jammci- A-rllc 2!nbIi7 Unb ICl,6ten bic ivspektioniereiiden aerjte für den Moment gar nicht, wie ihres traurigen lm Sf!U2? ein ' ®iö ^lb 1 Uhr konnte man n des allgemeinen Krankenhauses ungestört passieren, man sah bloS die mit Leichen beladenen Sanitätswagen em- und anssahreii. Bald jedoch fieng cs an lebendig zu werden; die tiefe Nachtruhe, welche den armen Kranken NcscS Hauses Scklaf und Erholung bringen soll wurde plötzlich unterbrochen und die anfangs^ spora- bffchcn Gruppen wurden immer lichter und dichter.
mit angsterfülltem Herzen K 2 '10mn,Cllbtrl bic Erste» Höfe des Krankcn- haulls. Alles ei te zur entsetzlichen „Leichen-Auöstellung". - ES sei mit dieses p ofane Wort gestattet, das aber doch am besten den grauenhaften Anblick tiefer halb zur Kohle gebrannten und „in Reih und Glied" auf der Erde auf- liegenden Gestalten veranschaulicht. Die angelanglen teil- bw zur Uukennlllchk.it verstümmelten Leichen wurden behufs Ignorierung in dem Korridor und in den Sälen des pathologischen Instituts ausgestellt. Um 2 Uhr nachts ^scholl das erste Wehklagen. HereinstÜrzt mit geisterhafttm Gesichtsausdrucke em junger Lieutenant, um seinen ins Ringtheater gegangenen und bis nun vermißten Vater zu !Ä’ q bab« mich seit fünf Jahren an den Anblick meler Leiden, vieler aufregenden Szenen — bic sich jn Hrsp'salern abznspieleu pflegen - so ziemlich gewöhnt, doch die Eindrücke, bie ich in bem Momente empfing, als der Lieutenant seinen Vater in einer der auf der Erde liegenben Leichen erkannte, werde ich gewiß nie im Leben vergessen M't emem markcrschülternben Schrei riß er sich vorn Arme emee ihn begleitenden Freundes los und wie wahnsinnig stürzte er auf den total gebratenen Leichnam feines Vaters hin, den er nur noch durch einen kleinen Brillantrina erkennen konnte, bet unheimlich an dem kleinen Finger ber unken Hand schimmerte. DeU Verzweifelten störte der ent- sttzliche Geruch der d m »«brannten Körper entströmte, 7Jft' "sm'Er ^rtzte, küßte den Leichnam, richtete b'E.öarlllchstsn A.orte an ihn, bis er unter der Wucht feines grätzlichen Schmerzes ohnmächtig neben der Leiche zusammen- ,b^'s. Der unglückliche junge Mann wurde von mehreren S tren«nb9eefo^2ncn ^?öieren in die ans Ktanken- hans grenzende Kaserne gebracht. Kaum wat diese er»
i schüll l unb1 den '
! Thrä jäm« Grell »ls auSri leben ebenfi sxarll Aehn! schied! ihr ei derD so flii uurbt daß d tär zi HonP besetzt gab ei die R zeitire sollten verbra dieselbe dies si diese o findet kam e der H agnosz das ä dessen eines »Hugo das ja' die Tb herabfl stark dc ich hab die Frc desto gr „alles"
De' welche ein unk wortlos Ausgab triften Unglück des Ss Wb Er heis trauens i auch ei er. D> eine Si alten, r m Rni, Fan «es vcrl Ander. Ander k Unn endlos f sällungi k-tasiro iebracht » ®'e «nrgthc Kaia ss Bur, iener L
«te tol "Ruft t 1100 L Zrank b ca. ^>Här
«ei
företn Ui Em K 1 erleid »en Tr st- ki inchtS
- der l " Stu
Laufe der Debatte warf HngueS vorn „Jnttanstgeant" c Knegsministet die Wahl der Generäle Mitibel und m den obersten KriegSrat vor. Garnbetta, ben ^' 7bV^nd, erklärte, die Generäle seien gewählt, weil? die fähigsten. Der Kriegsminister bob das Bedürfnis Unzulänglichkeit des GeneralstabSdiensteS abzuhelfen, berll? Das neue Gesetz habe die erwarteten Resultate nick / & Jelne' b-c6 Kriegsministers, Hingebung für die £': Wil stehe außer Zweifel. Die genannten Generäle n'ü2 bet Republik ebenfalls loyal dienen. HngueS envS «r erkenne den hohen Wert der Erklärung ces Minisp» an, bedauere aber, daß die Regierung nur unter den 2. ttonSrcn Generälen die fähigen finde. Der ^wifchen6u war damit erledigt. Giudin interpellierte den HaZk « 9bfr br" trichinösen Fleisches. Der lint staatSfekretar entgegnete, das Einfuhrverbot sei zurückae-o' m"' blc übergroße Menge importierten Fleisck s bi, Beaufsichtigung unmöglich mache. Gaudin verlangte wi same Vorsichtsmaßregeln unb brachte einen Gesetzenlivu k em, wonach das Einfuhrverbot wieder hergestellt werde
Der Braud des Wiener Riugtheaters^
(Schluß.)
Hesse« -Raffau.
Marburg, 14. Dez. Donnerstag den 15. d. Mts abenb« 6 Uhr findet die diesjährige Generalversam»>lung des freiwilligen ArmenvereinS auf hiesigem Rathanse statt in lvelcher ein Teil dcö Vorstandes neu gewählt werden muff
Marburg, 14. Dcz. Wie schon kürzlich mitgeteilt nnrddas angckündigte Lustspiel unseres früheren Mitbürgers' des Herrn W. Gnenste: „Eine paradoxe Bebauptuna" nunmehr, nachdem alle Vorbereitungen sorgfältig getroffen f ^0J*net6ta8/en 15. d. M. in hiesigem Stadttheater zur Aufführung gelangen. Abgesehen davon, daß eine regere Teilnahme unseres Publikums am Theater an sich schon wünschenswert wäre, so glauben wir in vorliegendem Falle unsere Mitbürger und speziell die zahlreichen Freunde beß Dlchters nochmals ganz besonders zum Besuche der Vorstellung auffordern zu sollen.
r Dez- ©er mit 14 gegen 4 Stimmen im
Hauptausschuß des Kommunallandtags genehmigte, gestern mitgeteilte Antrag, betreffend die Pensionierung deö frerrn LandeSdirektorö von BischoffShausen, fand in ber heutigen Plenarsitzung ohne Debatte die einstimmige Annahme der Kammer. In betreff brr Neubesetzung ber Stelle eines Landes: irektors fand sofort eine vertrauliche Sitzung ber Kammer statt. (H M.)
Biedeukopf, 9. Dez Heute erhielt bic Witwi des "eullch m der Schneidemühle des Herrn H. May verunglückten I. Bclz von Eifa 3000 Mark von der Magdeburger Allgemeinen Ver sickerungs Aktien - Gesellschaft aus- bezahlt. Bekanntlich hat Herr M> y die gute Einrichtung getroffen, seine sämtlichen Arbeiter gegen alle Unfälle zu versicherri, welches sowohl die größte Anerkennung wie auch N chqhmung verdient._________
Deutscher Reichstag.
<x . , y z,Ex®crIin' btu 13 Dezember.
der heutigeir (15 ) Sitzung wurde zunächst Kennt- b LKn her Ernennung bc6 Abg. Dr. Bernards
3mn OberlaiidesgerichiSrat, womit jedoch keine Gehalts