aber kein Motiv zu finden), 2) Fahrlässigkeit, lauter Glaube; es sei doch kaum zu glauben, daß ein «vann, der in Verhältnissen lebe wie Strauß, wissentlich falschen Eid um solcher Kleinigkeit schwöre, eher sei rer anderen Möglichkeiten vorhanden. Da aber hierauf flicke Fragen nicht gestellt, waö ja Sache der Staats- aivaltschast gewesen, bitte er um Freisprechung, wenngleich J? moralisch sehr verwerflich, wenn Strauß mit einem Hintergedanken in bezug auf den Eidessatz und das „nach *• t nach" geschworen. Nach längerer Beratung verkündet Herr Professor Heß als Obmann der Geschworenen deren ;„tift, welches die Frage bejaht, aber bezüglich der nach Ed nach bezahlt erhaltenen 18 Mk. verneint. Die StaatS- »nwallschast beantragt zur Sühne des Verbrechens eine Strafe von 3 Jahren Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust, jährend der Herr Verteidiger für das Strafminimum von 1 ^fahr ZuckthauS plaidiert. Das Urteil des Gerichtshofs lautet auf 2 Jahre Zuchthaus, 3 Jahre Ehrverlust, dauernde Unfähigkeit als Zeuge oder Sachverständiger eidlich ver- nCUtntcn zu werden, sowie sofortige Verhaftung. (Schluß uol 8V2 Uhr abends.)
Marburg, 19. Oktbr. (Schwurgericht.) Verhandelt öjtb die Anklage gegen Caspar Preis von Hahnerheide, der bereits vorigen Sonnabend wegen Verleitung zum Meineid zu 3 Jahre Zuchthaus verurteilt worden, wegen Wider- iands gegen einenForstbeamten und schwerer Körperverletzung desselben. Der Gerichtshof besteht heute aus den Herren xandgerichtsräten Gleim als Vorsitzenden, Steinhaus und Spangenberg als Beisitzern. Die Anklage vertritt der erste Staatsanwalt Herr Bertram, den Angeklagten Herr Justiz- rat Dr. Grimm. Als Geschworene fungieren die Herren gemalter Krug von Gladenbach, Bürgermeister Ruth von Bellnhausen, Oeconom Kraus von Ammenhausen, Kaufmann Decher von Mendorf, Ackermann Stroh von Zella, Oeconom Breda von Hombergshausen, Spinncreibesitzer Hungarland von Ernsthausen, Ackermann Stein von Lingel- bach, Müller Wölker von Gehau, Bürgermeister Muth von Battenfeld, Müller Ungemach von Langendors, Kaufmann Sömmering von Marburg. Angeschuldigt ist Preiß, den Förster Wacke von Bauerbach am 30. Juli d. I. bei Bauerbach in rechtmäßiger Ausübung seines Dienstes mit Gewalt angegriffen zu haben und zwar derart, daß durch den Angriff eine Körperverletzung erfolgte. Angeklagter sagt aus, er sei am 30. Juli bei der Witwe Schick in Bauerbach bis Nachmittags gegen 3 Uhr beschäftigt gewesen, dann sei er nach Marburg und zwar auf dem Seelheimer Weg über das Hansehaus den Krummbogen herum und über die Elisabethenbrücke; im Schäfer'schen Laden bei der Elisabethenkirche habe er etwas gekauft, sei dann in Bopp's und Freydhof's gewesen und von da über den Schützenpfuhl nach Hause. Am Sonntag, den folgenden Tag, sei er zu Hause geblieben und den Montag nach Marburg gegangen, um seiner Frau beim Amtsgericht sein Mobiliar zu verkaufen, da er auswandern wollte. Am Sonnabend habe er einen blauen Mel, englisch-lederne helle Arbeitshosen, Lederschuhe, sowie eine graue Mütze getragen, Vollbart mit Ausnahme der Oberlippen habe er damals gehabt. Wegen Filzläuse habe er sich den Vollbart bis auf den Backenbart om 31. Juli 1881 abgemacht. Vom Förster Wacke habe tt am 31. Juli weder etwas gesehen noch gehört, er kenne ihn zwar von Person seit zirka 4 Jahren und habe auch damals gehört, er sei ein Schnapsmännchen. Es kommt nun wieder der schon am Sonnabend zur Sprache gekommene Brief an seine Frau auf der Postzustellungsurkunde, die er »m 25. erhalten, und der den Heinrich, den Faust und den Breuning betrifft, Angekiagter will ihn am 26. Juli ge- chrieben und zwischen dem Bahnhof und der Post verloren haben. Der äußerliche Zustand des Schriftstücks, das auf der Försterswiese in der Artzbach am 4. August gefunden »urde, läßt aber erkennen, daß es wochenlang in einer Tasche herumgetragen worden, wie es in die Artzbach gekommen, wisse er nicht, möglich sei es, daß es jemand, vielleicht ein Förster, der es gefunden, dahin, wo der Förster Wacke geschlagen worden, getragen, um ihn zu beschuldigen, lieber Verkehr mit den Bäumlerö kann er nichts sagen, euch nichts über einen Brief, der bei Gericht einging und Botin sich der Thäter anonym meldete, auch über ein Paar Kragenbändel vom Hemde, die abgerissen sind und am Thatort gefunden worden, kann er nichts sagen. (Schluß folgt.)
Marburg, 20. Oktbr. Aus Rostock wird uns mit- Beteilt; „Zwei Studenten der Universität daselbst, welche iin Duell auf Schläger mit den gewöhnlichen Vorstchts- ^ßregeln miteinander ausgefochten hatten, wurden, obwohl ^sselbe nur zu leichten Verletzungen beider Duellanten geehrt, von der Strafkammer des Landgerichts zu Rostock
3 Monaten und 2 Wochen bez. 3 Monaten Festungs- >rafe verurteilt. Ein Lohndiener, welcher ihnen bei Herbei- Ichaffung und Anlegung des PaukapparateS behilflich ge-
war, erhielt 1 Monat Festungsstrafe. Die Kosten Bürden zu je 2/& den Duellanten und zu Vs dem Lohn- riener auferlegt. Der Kartellträger und der Besitzer des -auklokals gingen frei aus. Dem Urteil lag die mit
Erkenntnis des Reichsgerichts übereinstimmende Auf- ®1fung des Gerichts zu gründe, daß der gewöhnliche Schläger er Studenten eine tötltche Waffe fei. . Bockenheim, 18. Oktbr. In der verflossenen Woche N hier unv in der Umgegend das auch in viele Zeitungen ^gegangene Gerücht, daß ein dreizehnjähriger Knabe von h'or beim Aepfelstrenzen in oder in der Nähe Eschersheims ’Ctl einem Oecvnomen erschossen und die Leiche dann von demselben vergraben worden sei. Ein Mitwisser oder Mit
helfer der That habe die Sache angezeigt. Wie uns nun aus guter Quelle mitgeteilt wird, hat sich dieses Gerücht nicht bestätigt, vielmehr hat die eingeleitete Untersuchung ergeben, daß auch nicht der geringste Verdacht vorliegt, daß hier ein Verbrechen gegen das Leben verübt worden sei. Der betreffende Oeconom hat allerdings an jenem Tage Abends in seinem Garten mit einer Platzpatrone in die Luft geschoffen, lediglich aber, um etwaige in nächster Umgebung sich aufhaltende Obstdiebe zu verscheuchen. Getroffen worden ist aber von ihm niemand. Der als vermißt angezeigte 13 Jahre alte Knabe Namens Konrad Albrecht aus Bockenheim fehlt seit dem 21. v. M. Er hat sich entfernt aus Furcht vor einer ihm dafür drohenden Strafe, daß er einem anderen Jungen einen Drachen weggenommen hatte. Der junge Durchbrenner wurde, wie ermittelt ist, am Sonntag den 25. v. M. zuletzt in Heddernheim auf der Kirmes gesehen, wo er sich bei einem Carrousselbesitzer Herumtrieb und ist es sehr wahrscheinlich, daß er sich den Herumzüglern angeschlossen hat und sich mit denselben auf Messen und Märkten herumtreibt. Die eingelcitete Unter- suchung ist selbstverständlich bereits eingestellt worden.
Vermischtes.
— Aus Brüssel wird uns vom 16. d. M. geschrieben: Ein seltenes Jubiläum wurde heute hier gefeiert. Es sind gerade 50 Jahre, seitdem die erste Nummer des belgischen Regierungs-Anzeigers „Moniteur beige" unter der Direktion von Herrn Philippe Bourson erschien. Seitdem hat der Genannte das Blatt ohne Unterbrechung geleitet und erfreut sich jetzt noch trotz seiner achtzig Jahre solcher Geistesfrische und Energie, um auf seinem Posten zu verbleiben. Herr Bourson hat sich auch als Mitarbeiter an bedeutenden Journalen einen rühmlichen Namen erworben. Die Mitglieder der Brüsseler Presse haben sich heute zu ihm begeben und Herr Berardi, Direktor der „Jndöpendance Beige", hat den hochgeschätzten Jubilar in ihren Namen beglückwünscht.
— Die italienische Presse hat seit einigen Jahren außerordentliche Fortschritte gemacht. Anfangs dieses Jahres besaß Italien 149 tägliche und 1305 1, 2 oder 3m al wöchentlich erscheinende Journale. Das älteste italienische Journal wurde in Genua 1797 gegründet. In 1836 betrug die Anzahl aller in Italien erscheinenden Journale nur 185. Von den täglichen politischen Journalen werden in Rom 18, in Neapel 16, in Palermo 13, in Mailand 12, in Florenz 9, in Turin 6 und in Venedig 5 veröffentlicht.
— (Kampf mit einem Orang-Utang.) Ein Menageriebesitzer in Paris, so erzählen „The Week'S News", kaufte vor einigen Tagen aus dem königlichen Aquarium in London den seit einem Jahre dort befindlichen Orang-Utang, bekannt unter dem Namen „Waldmensch." Das Tier sollte behufs des Transportes von seinem bisherigen Käfig in einen andren gebracht werden; um dies zu bewerkstelligen, begab sich sein Wärter Dock Perry, ein außerordentlich starker Neger, wie häufig vorher, in den Käfig; doch weder mit Güte, noch mit Drohungen war der sonst folgsame und auf das Wort seines Wärters hörende „Waldmensch" auö seiner alten Behausung zu bringen und als Dock Perry ihn beim Arme erfaffen und abführen wollte, sah er sich plötzlich von dessen beiden Armen, die zweimal so lang sind, als die eines Menschen, umfaßt und mit Riesenkraft an die Brust gedrückt. Perry verlor die Geistesgegenwart nicht, und es begann nun vor den Augen vieler Zuschauer ein regelmäßiger Ringkampf zwischen dem Neger und dem „Waldmenschen". Nach etwa 5 Minuten, welche der Kampf währte, gelang es Perry, den rechten Arm frei zu machen, und mit raschem Griff und eiserner Faust packte er seinen Gegner beim Halse und warf ihn zu Boden. Der Kampf war damit entschieden und das rasend brüllende Thier wurde trotz des heftigen Widerstandes, den eS noch leistete, in den zum Transporte bestimmten Käfig überführt, um einige Stunden später an seinen Bestimmungsort abzugehen. Der Neger Dock Perry trug einige schwere Verletzungen, namentlich einen Biß in die Hand davon, welcher wahrscheinlich deren Amputation erheischen wird, da die Knochen völlig zermalmt find.
Telegraphische Depeschen.
Elberfeld, 18. Okt. Die „Elberfelder Zeitung" veröffentlicht den Wortlaut eines von einer großen Anzahl bedeutender Aktionäre der Bergisch - Märkischen Eisenbahn an die Aktionär-Deputation gerichieten Antrags. Derselbe besagt, daß die Unterzeichner in Erwägung ziehen zu müssen glauben, ob thatsächlich die Aussicht auf tie im öffentlichen und gesellschafllichen Interesse notwendige Verstaatlichung der Bahn verloren sei. Die Unterzeichner glauben dies um so weniger, als die stattgehabten Besprechungen ihnen die Ueberzeugung gaben, daß dir Regierung auf einige Modifikationen der Verkaufsbedingungen, wenn solche von den Aktionären gewünscht werden und wenn dieselben die Höhe der Kaufofferle nicht betreffen, eingehen werde. Hauptsächlich werde voraussichtlich die Regierung in den Umtausch von je 4 Aktien in eine konsolidierte 4prozenlige Staatsanleihe zum Nennwerte von 1500 Mk. einwilligen, ohne eine Baarzahlung zu gewähren. Die Unterzeichner des Antrags ersuchen die Deputation, bei der veränderten Sachlage eine neue Generalversammlung einzuberufen und durch Verhandlung mit der Regierung festzustellen, ob
letztere die erforderliche Befristung gewähren und sich mit den angedenteten Modifikationen der Verkaufsbedingungm einverstanden erklären werde.
Leipzig, 18. Okt. Im Hochverratsprozeß gegen Brender und Genossen wurden heute die Plaidoyers zu Ende geführt. Der Oberreichsanwalt Freiherr v. Secken- dorff schilderte die staatögefährlichen Umtriebe der Angeklagten und bezeichnete den Angeklagten Dave als den gefährlichsten und thätigsteu der Agitatoren. Der Angeklagte Dave beantragte, daß ihm gestattet werde, seine Schlußrede in französischer Sprache zu halten, worauf der Gerichtshof nicht einging, da er die Ueberzeugung gewonnen, daß Dave der deutschen Sprache in genügendem Maße mächtig sei. Dave weigerte sich hierauf eine Schlußrede zu halten. Fast alle Angeklagten versicherten nochmals ihre Unschuld. Die Verkündigung des Urteilspruches findet am 21. d., mittags 12 Uhr, statt!
Baden-Baden, 18. Okt. Se. Majestät der Kaiser verlebt den heutigen Tag im Meßmer'schen Hause, der Wohnung Ihrer Majestät der Kaiserin; ein Festdiner findet nicht statt. DaL in Ausstcht genommene Hofkonzert im großh. Schlosse ist abgesagt worden, weil Se. Majestät abends das Zimmer nicht verläßt.
Pest, 18. Oktbr. Das Unterhaus nahm die von der Regierung befürwortete Adresse mit 204 gegen 114 Stimmen an. Ein Amendement betr. die Heeresreduktion oder die Herabsetzung der Dienstzeit wurde abgelehnt.
Rom, 18. Oktbr. Der „Diritto" sagt anläßlich des heutigen Gebnrt tagösesteS des Kronprinzen des deutschen Reiches: Italien hat besondere Gründe seine Glückwünsche dem als Freund Italiens erprobten Prinzen zu senden, welcher bei dem Tode des Königs Victor Emanuel die Beileids - Bezeugungen des deutschen Reiches überbrachte. Zwischen den beiden Herrscherhäusern besteht ebenso wie zwischen den beiden Völkern Freundschaft und eine Solidarität der Interessen, welche durch Nichts abgeschwächt werden kann.
Paris, 18. Oktbr. Aus Tebessa wird gemeldet, daß die Kavalleriebrigade, welche unter General Bonie auf einer Recognoscierung nach Haydra begriffen war, gestern durch 300 feindliche Reiter angegriffen, der Angriff aber zurückgeschlagen wurde. Es erfolgte jedoch ein neuer Angriff durch 1500 Reiter, welcher 3 Stunden währte. Die Franzosen verloren 5 Tote und einige Verwundete. Der Verlust des Feindes wird auf 50 Tote und zahlreiche Verwundete geschätzt. Morgen wird die ganze Division des Generals Forgemol nach Haydra aufbrecheu.
Marseille, 18. Oktbr. Die Generalsynode der reformierten Kirche Frankreichs wurde heute eröffnet. Etwa 60 Delegierte werden an den Arbeiten teilnehmen.
Madrid, 18. Okt. Der General Prendergast wurde zum Gouverneur von Kuba ernannt. Man glaubt, er werde ein Amnestie-Dekret bezüglich der verbannten Journalisten mitnehmen.
Odessa, 18. Okt. Professor Virchow wurde gestern bei seiner Ankunft am Landungsplätze von den Profefforen und Studenten empfangen und abends dorthin zurückgeleitet. Die Universität und der Verein der Aerzte überreichten Virchow Diplome als Ehrenmitglied.
Tunis, 18. Okt. Der Bahnverkehr ist vollkommen wiederhergestellt. General Japy organisierte eine Freischar von 200 Mann, bestimmt, die Umgegend von Tunis zu überwachen.
«Lillig, prompt und diseret Annoncen aller Art in 'V sämmtliche existirende Zeitungen zu vermitteln, ist das GeschästSprincip der Annoncen-Expedition von Hauen •teln & Vogler in Frankfurt a. M. — Der Erfolg dieser Vermittelung war noch stets ein günstiger. [1560
welche sich zur Heilung ihres Leidens eine-
IUI IIUI llj bewährten Heilverfahrens bedienen wollen, empfehlen wir das berühmte illuftrirte Buch: „Dr. Airy's Raturheilmethode, es lostet nur 1 Mark, und ist in allen größeren Buchhandlungen vorräthig. Die außerordentlichen Erfolge, welche dies Werk aufzuweisen hat, haben vielfache Nachahmungen hervorgerufen, die mehr oder weniger werthloS, jeden- falls aber mit dem obigen Buche nicht identisch sind. Es dürfte daher im Interesse der geehrten Leser liegen, beim Einkauf nur Dr. Airy'S illustrirtes Originalwerk, herauSgegeben von „Richters verlagS-Anftalt in Leipzig", zu nehmen.
Meteorologische Station Warburg. (19. Oktbr. 2 Uhr Nm.)
Baromet. Par. L- 331,00, Niederschlag — —,
Therm. R 4’2,. Himmelsar.sicht: bedeckt
Wind NO, Bemerk.
Frankfurt a. M., 19. Oktbr. (Mitgeteilt durch Menke Eichelberg u. Sobn» Kreditaktien 322$ nach 324$ nach — «taatSbahnaktien 304$ nach 305$ Silberrente 67, 6proz. Ungar. Goldrente 102$ nach - 5 proz. Ungar. Papierrente — nach — 4proz. Ungar. Soldrente 78$ noch —, 1860t Lose —, 1880t Russen 75, II. Ruff- Orientanleibe 60$ Galizier 278$ — — Donau - Drauaktien 1481 nach —, Kronprinz-Rudolf-Aktien
Lombarden 135 nach 136 Elbthal — — Albrecht — Dux - Bodenbacher Aktien — nach —, DiSconto Eommandit — Mainzer — Tendenz: fest.
Anzeigen
Die Exped. d. Oberh. Zig.
für das nachmittags erscheinende Blatt
f bestimmt, ersuchen wir dringend, uns vor 11 Uhr vormittSßs zukommen zu laffen. Nur in besonderen Ausuahmesällen kann von dieser Schinhzeit abgegangen werden.