deshalb weil die MachtverhLltnisse damals noch ganz ander- lagen, als sie sich durch da- Jahr 1866 gestaltet haben, mußte eö für unfern Reichskanzler in den Jahren 1862 bis 1866 an sich die größten Schwierigkeiten haben, feine großartige Politik, die Wiederherstellung eines deutschen Reiches, einzuleiten und durchzuführen. Die Hülfe, welche ihm dabei von der Fortschrittspartei geleistet wurde, bestand in den mit Jubel aufgenommenen Erklärungen von Schultze-Delitzsch und Genossen, daß Preußen der Groß- machtSkttzel auSgetrieben werden müsse und daß kein Groschen bewilligt werden solle, auch wenn die Kroaten vor Berlin stünden." — Betreffs der neuen Allianzen der Staaten schreibt die „Kreuz - Zeitung": „So weit eS sich um allgemeine, sich jedermann durch die verschiedenen Ereigniffe aufdrängende Betrachtungen handelt, wird eS sich nicht leugnen lassen, daß denselben manches Wahre zu Grunde liege, wovon man im allgemeinen europäischen Friedensinteresse mit um so größerer Befriedigung Akt nehmen wird, als es im ganzen und großen sich doch um Konstellationen handelt, die nur geeignet sein können, die aufrichtige, auf die Herbeiführung eines dauernden FriedenözustandeS gerichtete Absicht aller Mächte noch bestimmter zum Ausdruck zu bringen. — Ein Anlaß, aus diesen allgemeinen Erörterungen, die namentlich, waö die italienische Presse betrifft, in besonders lebhafter Weise der Eventualität eines Anschlusses Italiens an das deutschösterreichische Bündnis gewidmet werden, einen Schluß auf wirkliche Vorbereitungen für neue Verbindungen zu ziehen, ist jedoch nicht vorhanden; denn daß solche Veränderungen nach der einen oder anveren Richtung den Gegenstand irgend eiueö diplomatischen Gedankenaustausches gebildet hätten, möchten wir bezweifeln. — Dasselbe Blatt hebt hervor, daß Dr. Henrici niemals den Konservativen zuzuzählen war. — Der Gesandte der Vereinigten Staaten, Mr. White, wird zu Anfang nächsten Monats Berlin verlassen und nach Amerika zurückkehren, um dort wieder in eine Doccnten-Stellung einzutreten. — Der „ReichSanz." publiziert die Bestimmungen zur Ausführung des Gesetzes betreffend die Erhebung von Reichsstempelabgaben.
Reastkttt«, 19. Juli, lieber die jüngsten hiesigen Vorgänge wird authentisch mitgeteilt: Infolge einer Schlägerei zwischen zwei jüdischen Redakteuren unb einem Christen, bei welcher letzterer sieben Kopfwunden erhielt, fanden in den beiden letzten Nächten Excesse statt; viele Schaufenster und Fensterscheiben in jüdischen Häusern wurden eingeworfen; etwa 20 Excedenten sind verhaftet worden. — Ferner teilen berliner Zeitungen noch mit: „Der Redakteur der „Neustettiner Zeitung", Adolf Cohn, wurde am Sonnabend, den 16. d. M. auf dem Wege zum Bahnhofe von einem gewissen Luttosch, Bürger von Neustettiu und Anführer der hiesigen Antisemitenliga, auf offener Straße, am hellen Tage (es war mittags 2 Uhr), mit den Worten: „Sind Sie der Cohn, welcher die Artikel in der Zeitung schreibt?" angefallen und mit mehreren wuchtigen Schlägen niedergehauen, so daß er besinnungslos liegen blieb. Der Redakteur, welcher später wieder zur Besinnung kam, erhob sich und ging zum nächste« Arzte, um durch die Untersuchung den Thatbestand bekräftigen zu können; der betr. Arzt konstatierte, daß sich auf dem Hinterhaupte Beulen von größerem Umfange befänden,
plötzlich der Ruf: „Der Kaiser I" Die Truppen nehmen sofort die regelrechtesten Stellungen an und stehen fest wir die Mauern, Bernard war gerade der letzte einer Reihe und neben ihm unbeweglich in strammer militärischer Haltung steht Alexander. Die auf und abreitenden Offiziere übersahen den Kleinen und niemand vertrieb ihn von seinem Platze, doch klopfte dem Vater das Herz ein wenig.
Jetzt reitet der Kaiser, von einem glänzenden Gefolge umgeben, heran, wohlgefällig blitzen seine Augen, besonders als er an der Front seiner Grenadiere langsam hinreitet, sein streng prüfendes Auge entdeckt nicht die kleinste Unregelmäßigkeit. Nun setzt er seine Musterung fort, indem er die Seitenfront verfolgt, alle« in Ordnung, er nickt zufrieden, doch plötzlich — was ist das? Napoleon hält an und mit ihm der ganze Schwarm, der ihm folgt; die wenigsten derselben bemerken den Gegenstand, der die Aufmerksamkeit des Herrschers feffelt. „Halloh, rechtsum, Front machen I Wer bist Du, Bursch?" fährt Napoleon den kleinen Flügelmann an. Doch dieser führt gewandt und sicher die Schwenkung aus, blickt dem Kaiser unerschrocken mit den schönen, tiefblauen, deutschen Augen ins Gesicht und antwortet laut: „Alexander Bernard, Majestät." DeS Monarchen Züge erheitern sich und in freundlicherem Tone fragt er: „Wie alt bist Du?" „Sechs Jahre, Majestät." „Woher bist Du?" Zum erstenmale geriet der Knabe in Verlegenheit, doch nur einen Augenblick lang, dann sagte er: „Ich weiß nicht, Majestät, ich bin bei den Pyramiden geboren und war immer mit meinen Eltern im Lager." Der Kaiser schien nachzudenken. „So ist Dein Vater Soldat?" fragte er weiter. „Ja, dies ist mein Vater," antwortete der Knabe mit einer halben Wendung nach Arthur Bernard, der mit stiller Angst dem Verhöre des Kaisers gefolgt war und jetzt kaum seinen Schrecken unterdrücken konnte, als dieser (der Kaiser) ihn von Kopf zu Fuß betrachtete. „Ah, jetzt erinnere ich mich, war ich es nicht selbst, der Eurem Sohne den Namen Alexander gab?" fragte der Held von den Pyramiden. „Zu dienen, Majestät." „Nun, eS hat den Anschein, als könne ein Alexander aus ihm werden. Zeige uns einmal, was Du kannst, petit monsieur."
(Fortsetzung folgt)
Alt-laap.
Verhalten gegenüber Kompromiß - Anträgen von liberaler Seite erklären lassen. Selbst das Organ der Partei, die „Süddeutsche Presse", muß zugeben, an der Ablehnung jeben Kompromisses sei, obwohl im Prinzip ganz richtig, zu lange sestgehalten worden. Aber Vorwürfe helfen nichts mehr: München wird eben während der nächsten 6 Jahre durch Mramontane im Landtag vertreten sein. Ebenso wenig erbaulich und tröstlich lauten die Nachrichten aus dm Provinzen. In Nümberg siegten die Fortschrittler, in Erlangen die Nattonalliberalm, und Regensburg ging an die Uttramontanen Mrtoren, sonst sind eben im Allgemeinen die letzteren Sieger geblieben. Die „Südd. Pr." glaubt sich zur Annahme berechtigt, dieselben würden in der Kammer eine Majorüät von 13 Stimmen, vielleicht auch darüber bekommm. Diese Berechnung hat in der Thal einige Wahrscheinlichkeit für sich. Dabei aber darf man nicht überseh«, daß diese Majorität auch die extrem 1
Ptst, 19. Juli. Zu Großwarbein hielt TiSza ein, Rede, in welcher er die Notwendigkeit der Erhaltung b« inneren Friedens betonte und ein Fortschreiten auf ^2 begonnenen Wege bezüglich der Rechtspflege empfahl. wichtigste Aufgabe bezeichnete er, bei größter Sparsamkeit das Erreichte zu erhalten. Die Verbesserung der Verkehr«, mittel, die Hebung der Landwirtschaft, des Handels M der Industrie seien dringend notwendig. Die Organisierung der Verwaltung Ungarns auf einer anderen Basis sei nh, zu den brennenden Frag« zu zählen.
Triest, 19. Juli. Das britische Geschwader ist in der Richtung gegen Venedig abgedampft.
Paris, 19. Juli. Aus Sfax wird gemeldet, der Ver- lust der Eingeborenen bd der Einnahme der Stad betrug 400 Tote und 800 Verwundete. Unter der Bevölkerung «m Süden von Tunis herrscht noch immer eine gro$
eine offene Wunde indes nicht bemerkbar sei." — Die „VolkS-Ztg." sagt, daß ihr der Bericht von der Redaktion der „Neustettiner Ztg." zugegangen. Dem „Berl.Tagebl." ist die Nachricht durch ein „gedrucktes Eirkular" geworden. Man erkennt an den vermutlich gleichen Quellen die Einseitigkeit des Berichtes. DaS „Bcrl. Tagebl." veröffentlicht daneben noch folgenden ihr übersandten Brief aus Neu- ftettin vom 17. d.: „Auf meiner Tour heute am hiesigen Platze weilend, habe ich Ihnen eine nicht uninteressante Afsaire mitzuteilen. — Der hier wohnhafte und durch den ersten Besuch Hmriei'S bekannt gewordene Antisemit, Bauunternehmer L., fing heute Nachmittag mit einem jüdischen jungen Manne in den hiesigen Anlagen Streit an, welcher
Uttramontanen umfassen wird, diesen Pfahl im Fleische V
Patrioten. “
alsbald in Tätlichkeiten auSartete, die aber damit endeten, daß 8. mehrere Kopfwunden davontrug. Nachdem ihm diese durch einen Arzt zugenäht worden waren, begab er sich auf die Straße und rief unter Hinweis auf seinen verwundeten Kopf: „Seht, nun hauen uns schon die Juden, kommt, deutsche Bürger, nun wollen wir diese Kerls nach Jerusalem auötreiben; also auf, Menschen und Mitbürger I" Appell gegen die Juden. Vor dem Hause I Gährung. eines angesehenen Kaufmanns hielt er still und schrie: Madrid, 19. Juli. ES heißt, es sei eine Kommission
„Hier, Leute, schlagt den Judenköuig tot." Begreiflicher- zur Festsetzung der Entschädigungssummen für die »e- weise scharte sich, da Sonntag, eine nach Hunderten zählende schädigten Spanier in Algier eingesetzt.
Volksmasse, meistens Handwerker, um ihn, sodaß die Lvudov, 19. Juli. Gestern Abend hat ein öffent- Situation höchst bedenklich auSsah. Durch daö energische licheS Meeting von Delegierten des hier im geheimen
Einschreiten dcS stellvertretenden Bürgermeisters Stadt- I tagenden revolutionären Kongresses, an welchem delegierte secretärS Kasch, wurde indes einem wirklichen Angriffe die aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Oesterreich
Spitze abgebrochen, denn er schritt ohne weiteres zur Fest- der Schweiz und Amerika teilnahmen, stattgefunden. Unter
nähme L's. und noch 35. der Hauptexcedenten. Das den Delegierten befanden Louise Michel, Fürst Krapotkin
Arrest-Lokal war somit gefüllt und weitere Verhaftungen und Schaub. Die d«tsch-amerikanischen Sozialisten hielte»
wurden deshalb nicht mehr vorgenommen. Die Menschen- heftige Reden. Die Versammlung faßte eine Resolution
menge ist jetzt, ll1/» Uhr nachts, noch immer vor dem in welcher gegen die Verurteilung Mösts protestiert wurde'
Rathause versammelt und wechselt mit Hepp-Hepp-Rufen — Unterhaus. Gladstone kündigt die Zurückziehung bei
und dem Absingen: „Schmeißt ihn 'raus rc." fortwährend Bankerottbill an. — Das Unterhaus genehmigte die Att.
ab. Ob die Nacht ruhig verlaufen wird, ist somit die I 42, 43, 44 und 45 der irischen Landdill und vertagte die Frage, anzunehmen ist dies kaum." Weiterberatung derselben. — Der Dekan der Westminster-
Müuche«, 16. Juli. Die bairisch-katholische Partei I abtei Stanley ist in der letzten Nacht gestorben.
hat nicht btoS in München, wo sie mit der konservativen Petersburg, 19. Juli. Das „Journal de St. Peters- Hand in Hand ging, den Sieg errungen, sondern auch in bourg" lebt den festen und gemäßigten Ton, in welchem
dm meisten Wahlbezirken des Landes. Aber sie hat sich die Proklamation des Fürsten von Bulgarien gehalten sei:
mit der extremen darin zu teilen, und darin liegt die beim Lesen des Aktenstückes fühle man, daß der Fürst der
Schattenseite desselben. Waö zunächst München anlangt, übernommenen Verantwortlichkeit bewußt sei, daß seine Ab-
so kann man den Siegern im Grunde die große Freude, sichten loyal seien und daß er nur die Wohlfahrt Bul-
die sie zur Schau tragen nicht verargen; auf einen so garienö im Auge habe; die Sympalhieen sämtlicher Re-
glanzenden Erfolg haben selbst die größten Sanguiniker gierungen und aller ernsten konservativen Männer seien unter ihnen nicht gehofft. München hatte 306 Wahl- dem Fürsten gesichert. Die politische Krisis fei beendet
männer zu wählen, davon gehören nicht weniger als 286 und die Administration de« Landes, sowie der ordentliche
der klerikalen Partei an, 18 entfallen auf die liberale und Gang der Justiz gesichert. — Ein amtlich publiziertes Cir-
auf die gemäßigte. . Die Klerikalen verfügen über etwa kular des Domänenministers ordnet behufs Hebung der
6000, die Liberalen über 3000, die Gemäßigten über etwa Bauernwirtschaft an, daß die bisher gebräuchliche Ver-
2000 Stimmen; zusammen ergiebt das etwa 11000 Pachtung der Krongüter an Kapitalisten durch Berpach-
Stimmen von beiläufig 41000 Wahlberechtigten. Die I tungen an die Bauerngemeinden zu ersetzen sei.
Beteiligung an den Wahlen war hiernach nichts weniger Bukarest, 19. Juli. Das „Amtsblatt" veröffentlicht als lebhaft, und es hat das seinen Grund zum Teil in I die Ernennungen Callimaki CatargiS zum Gesandten in politischer Gleichgültigkeit, zum größeren Teil aber in der Paris und den Fürsten Joan Ghika zum Gesandten in
Zufriedenheit mit dem herrschenden Regierungssystem, dem London; daS Blatt veröffeiitlicht ferner den deutsch-rumä-
das Konzept zu korrigieren der größere Teil der Wahl- nischen Handelsvertrag.
berechtigten kein Bedürfnis fühlt. In manchen Bezirken Tunis, 19. Juli. Im Kampfe bei Sfax am 17. erschienen die Wahlberechtigten so spät, daß anstatt um 8 Juli sollen 300 Einwohner von Sfax, sowie 200 arabische
Uhr erst gegen Mittag die Wahlausschüsse bestellt werden Reiter, darunter die Führer deS Aufstandes, gefallen sein,
konnten. Und bet den Stichwahlen fanden sich meist nur Der tunesische Premierminister Mustapha - ben-Ismael ist
em paar Wähler em. Charakteristisch ist, daß von den hierher zurückgekehrt.
39 Wahlbezirken, in denen ein einziger Wahlgang genügte, Washington, 19. Juli. Ein gestern Abeud um 7 den Liberalen nur einer zufiel. Sie erhielten dort 74 Uhr ausgegebenes Bulletin meldet: Garfield halte im
gegen 42 ultramontane unb 30 gemäßigte Stimmen. Laufe des Nachmittags etwas stärkeres Fieber. Die Aerzte
Uebrigenö errangen die Ultramontanen in Den meisten Be» I halten ben vermehrten Fieberzustand aber nur für vorüber- Men ben Sieg nur mit genauer Not. Oft gab nur eine gehend.
Stimme ben Ausschlag. In zehn Bezirken zusammenge- I ____ ....
nommen genügten 33 Stimmen über die absolute Mehr- Hessen-Nassau
^.'39 Wahlmänner durchzusetzen. Im Allgemeinen Marburg, 19. Juli. (Strafkammersitzung.) Verhandelt erhielten die Liberalen mehr Summen als d,e Gemäßigten wurden: 1) Gegen den Taglöhner Heinr. Hensel von Hom-
und kamen diese jenen nur in em paar Bezirken und auch berg wegen Steinwerfen«, Körperverletzung unb Ruhestörung,
b« nur um em paar voraus. Man thnt der Leitung der Hensel machte in einer Wirtschaft Skandal, wurde an die
Gemäßigten kaum Unrecht, wenn man sich beschuldigt, durch Luft gesetzt und warf nun nach teil Fenstern und dem
schroffes Ablehmn jeden KomprtmisieS mit den Liberalen Wirt mit Steinen, nachdem er sich hier entfernt, schlug er
fcw ueX?ale" m" ermöglicht zu haben. Das Ver- einen ihm begegnenden Burschen ohne jede Veranlassung
ES" J ?a? : ^r °bgegebenen Stimmen beweist zur mit einem Steine auf ben Kopf, daß derselbe zusainmen-
SftLÄ ffiähirre!ernniä^MftU,nb r“*^ brach. Hensel behauptet zwar, der Verletzte habe ihn am
<S”er, Sangen muffen «griffen, doch hat keiner der Zeugen etwas davon ge- In ^Winnen, wenigstens sehen. Mit Rücksicht auf die bewiesene Rohheit und die
naÄLfrfff fiA Allem Anschein lebensgefährliche Verletzung beantragt die StaatSanwalt-
tauschten sich die Führer der Gemäßigten selber über schäft eine Gefängnisstrafe von 2 Jahren und 14 Tage ®r5i e " Hl aI« au,;cr _l^rem Äreife Haft. Der Gerichtshof erkennt auf 1 Jahr 8 Monate stehenden erfahrenen Politiker. N« daraus durste sich ihr | Gefängnis und 14 Tage Haft. - 2) Ein schon ca. 20
mal bestraftes Subjett Becker von Ballenstädt (Anhalt) erhält heute wegen Diebstahls im wiederholten Rückfalle wieder 6 Monate Gefängnis. — 3) Schick von Erfurts« hausen und 2 Mitangeklagte sind vom Amtsgericht wegen Mißhandlung eines Dritten zu je 3 Wochen Gefängnis Verurteilt, was ihnen zu viel düntte, jedoch findet die Strafkammer keine Veranlaffung zur Herabsetzung der Strafe. — 4) Schuhmacher Johs. Schuhmacher, 61 Jahre alt von Homberg, wegen Bettelns, Diebstahl« u. s. w. bereit« 19 mal bestraft, hat wieder gestohlen und gebettelt. Zuerst soll er in einem Wirtshause zu Homberg ein Tischmesser gestohlen haben und verklopfte e« sofort für 5 Pfennige, dann begab er sich nach Kaßdorf in die Mühle, nahm da ein paar auf einer Bank liegende Handschuhe und bettelte bann noch. Gundlach behauptet, da« Messer gefunden zu haben, das weitere Vergehen räumt er ein. Die Staatsanwaltschaft beantragt für beide Diebstähle 1 Jahr
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