radezu wie ein Rasender tobt er, wenn ein wohl gezielter Hieb des Gegner- ihn an seinen empfindlichsten Teilen trifft. Wie hat er sich unter den Streichen gewunden, welche ihm die „Prov.-Corr." in jüngster Zeit durch einfache Vorführung geschichtlicher Daten aus der eigenen Geschichte der Fortschrittspartei versetzte I Neuerdings hat nun die „Post" einen besonders wunden Punkt bloSgelegt, indem sie die früheren liberalen Minister Oesterreichs, Herbst, Giskra uud Genoffen für die blutigen Excesse in Prag verantwortlich machte und dieselben als die Gesinnungsgenossen der Herren Richter, Forckcnbeck, Bamberger charakterisierte. Mit Recht maß die „Post" die Hauptschuld an den Schwierigkeiten, mit welchen Oesterreich jetzt zu kämpfen hat, der Unfähigkeit und Herrschsucht der dortigen liberalen parlamentarischen Parteiführer bei, denn eS ist eine historisch feststehende Thatsache, daß unter der Regierung des unfähigen liberalen Elements in Oesterreich die Jung-Czechen-Partei groß und stark geworden ist. Die „Post" führte auS, daß die großen Grundbesitzer in Böhmen, Mähren und Oesterreichisch-Schlesien, welche so gewaltige Komplexe besitzen, wie wir sie in Deutschland gar nicht kennen, fast ämtlich deutschen Ursprungs, früher daS Czechentum beherr chten, aber von der liberalen Regierung angegriffen und zurückgesetzt, gezwungen wurden, sich aus die Czechenpartei zu stützen, und so diese zu kräftigen. Die „Post" zog aus der Vorführung dieser Thatsachen die naheliegende Anwendung auf unsere Verhältnisse und stellte in Erwägung, waS aus diesen werden würde, falls der Fortschritt einmal, waS Gott zum Heil des Vaterlands verhüten wolle, das Ruder in die Hand bekäme. Heber diesen mit voller Ruhe, aber mit der nötigen Bestimmtheit geschriebenen Artikel deS konservativen Blattes sind nun die fortschrittlich-sezessionistischen Blätter mit wahrer Berserkerwut hergesallen. Das Hauptorgan der Sezesstonisten, die „Tribüne" beschränkt sich noch auf einige Witze, in denen das Organ deS Herrn Bamberger besonders stark ist, indem eS u. A. sagte, Fehler begehe jeder Staatsmann, selbst Fürst BiSmarck, nur der Führer der freikonservativen Partei nicht. Dagegen kennt die Sprache der Fortschrittsblätter und des freiwillig- (?) -sezessionistischen Blattes, der „National-Zeitung", keine Grenzen. Letztere spricht von „leidenschaftlicher Beschimpfung", von „perfider Anschwärzung" der österreichischen Deutschen, von „Verleumdung", „CynismnS" u. s. w. — Redewendungen, wie sie immer wiederzukehren pflegen, wenn die auf hesonderen Anstand Anspruch machenden Oppositionsblätter sachlich nichts zu erwidern wissen. Wir überlassen der „Post", den Kampf allein auszufechten, wofür ihr ja unumstößlichhistorische Nachweise zu Gebote stehen. Hier sollte nur als Avis für die Wähler konstatiert werden, daß auch in diesem Falle die Beobachtung sich bewährt: Je toller die Blätter der Opposition schreien und schimpfen, desto sicherer ist anzunehmen, daß der Hieb, den man gegen sie geführt, nach dem Mensurausdruck „gesessen" hat.
Berlin, 15. Juli. Graf Hatzseldt trifft heute Abend hier ein und steigt im Kaiserhofe ab. Der Botschafter des deutschen Reichs am russischen Hofe Gen.-Lieutenant v. Schweinitz wird am Sonntag hier erwartet. — Die Fortschrittspartei bietet tn ihren Organen alles auf, die Sachlage augenblicklich so darzustellen, als sei ein Sieg ihrer Sache bereits so sicher als zwei mal zwei gleich vier ist. Alle gegnerischen Anstrengungen werden sofort als der liberalen Agitation günstige Hülfsmittel hingestellt und man giebt fich den Anschein, als sei jede weitere Arbeit der Liberalen überflüssig. Dabei wird aber geschrieben und gedruckt, und daS Gedruckte verteilt, als schwebe das Vaterland in ernster Gefahr, ein Beweis, daß bk Fortschrittspartei ihres Sieges denn doch noch lange nicht so sicher ist, wie sie dies von ihren Blättern dem lesenden Publikum verkünden läßt. In der That herrscht auf fortschrittlicher Seite eine ganz abnorme Angst wegen des Resultats der bevorstehende» Reichstagswahl, und man klagt in den Kreisen der Herren Richter, Virchow, Lasker, Rickert rc., bereits recht laut über den Mangel an Geld ju Agitationszwecken, da die einzelnen Ersatzwahlen des letzten Winters kaum glaubliche Summen verschlungen haben sollen. Allerdings fließen dem fortschrittlichen WahlsondS noch immer erhebliche Mittel zu, aber bei dem großen Umfange der Agitation, und bei den bedeutenden Kosten, welche die Reisen der fortschrittlichen Agitatoren beanspruchen — die Liquidationen sollen oftmals eine enorme Höhe erreichen — soll das Geld doch nach und nach auf die Neige gehen und zwar wohl aus dem Grunde, weil die früher so massenhafte Spendung kleiner Beiträge fast ganz aufgehört hat. AuS letzterem Umstande ergiebt sich, daß die fortschrittlichen Tendenzen im eigentlichen Volke ihren Boden verloren haben. — Die „Nordd. Allgem. Ztg." weist darauf hin, daß eS sich bei dem den Regierungen zur Begutachtung mitgetellten Gewerbesteuerentwurf lediglich um vorläufige Erörterungm eines Planes und keineswegs um ein feststehendes legislatorisches Projekt handelt. Welches System aber auch für die Reform der Gewerbesteuer acceptiert werden wird, ob Besteuerung nach dem Gewerbeertrag oder nach dem gewerblichen Vermögen, jedenfalls wird die Regieruag sich nicht von dem Ziele abdrängen lasten, das mit umfangreichen Anlagen nnd Betriebskapitalien arbeitende Großgewerbe in einer seiner Leistungsfähigkeit entsprechenden Weise zu besteuern, um die im Wesentlichen auf Verwertung der eigenen Arbeitskraft e «gewiesenen kleineren Betriebe zu entlasten. — Der „Reichsanzeiger" publiziert eine Bekanntmachung betreffend Abänderungen und Ergänzungen der Betriebsreglements für die Eisenbahnen Deutschlands
betreffs explosiver Stoffe, Nitroglycerin rc. Die Bestimmungen treten mit dem 1. August in Kraft. — Graf Hatzfeld war auf Einladung des Fürsten Bismarck am Dienstag in Kistingen und hat mit demselben mehrfach konferiert. — Die „Nordd. Allg. Ztg." hat die Nachricht der KönigSb. „Hart. Ztg." dementiert, welche über die Rede de« Finanzministers Bitter in Königsberg betreffs der Einführung des Tabakmonopols berichtet hatte. Demgegenüber erklärt nunmehr die „Hart. Ztg.": „Wir halten unsere Mitteilung auch gegenüber dem Dementi der „Nordd. Allg. Zeitung" in ihrem vollen Umfange aufrecht." — Zum gestrigen Nationalfest in Paris schreibt die „Norddeutsche": „Die Regisseure der öffentlichen Meinung jenseits der Vogesen setzten alles an eine möglichst meisterhafte miss en scene, und eS ist ihnen vermittelst des erforderlichen Apparats an öffentlichen Aufzügen, Paraden, Dekorationen, Flaggenschmuck, Illuminationen und Volksbelustigungen des üblichen Genres, obenein vom herrlichsten Wetter begünstigt, denn auch in der That gelungen, die fete comme il faut zu arrangieren. Die Politik war gestern den ganzen Tag über zum Schweigen verurteilt; je weniger man davon hörte, um so besser."
Kiel, 15. Juli. DaS englische Geschwader bleibt hier im Hafen bis Montag Nachmittag, geht von hier direkt nach Spithead und trifft dort am 25. Juli ein
Göttingen, 14. Juli. Heute ist das Urteil gegen die Teilnehmer an dem „Bierkrawall" verkündet worden. Dasselbe lautet gegen 12 Angeklagte auf Freisprechung, gegen 10 wegen Ruhestörung auf 30 Mark Geldstrafe event. 3 Tage Haft, gegen die Studierenden K. und N. auf 1 Jahr Gefängnis und 100 M. Geldstrafe. Dieselben wurden wegen Fluchtverdachts sofort verhaftet. Der Nest, etwa 25, wurde wegen Auflaufs zu einer Geldstrafe von 100 Mk. event. 10 Tage Gefängnis verurteilt. Das Urteil erregte durch seine Schärfe allgemeines Aussehen, namentlich die Verhaftung der wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt verurteilten beiden Studenten. Am Sonnabend werden weitere 10 Angeklagte abgeurteilt werden. Unter den Studenten herrscht eine leicht erklärliche Erregung.
Bov«, 12. Juli. Am schwarzen Brett der Universttät war gestern eine Bekanntmachung angeschlagen, worin die Eltern deS im Duell gefallenen Studenten (stud. jur. Max Eger aus Königsberg, der Burschenschaft „Alemannia" angehörend) bitten, daß bei der Ueberführung der Leiche dem Bahnhof die Studentenschaft sich nicht beteiligen möge. Der Schmerz der Mutter des Verstorbenen, als dieselbe hier anlangte, war, schreibt die „Deutsche Reichszeitung", grenzenlos. Zur zeit liegt noch ein anderer Student (Alemanne) im Johannis-Hospital an den Folgen einer Mensur darnieder. Die hiesige Staatsanwaltschaft hat mittlerweile gegen den Gegner Egers, Dr. Karl Riema, Chemiker, zuletzt in Duisburg wohnhaft, einen Steckbrief und Haftbefehl wegen „Zweikampfes mit rötlichem Ausgang" erlassen. Dr. Riema hat, laut d r „Bonner Ztg.", bis zum Jahre 1879 auf hiesiger Universität studiert.
Reuukirchtv, 11. Juli. Die Gebrüder Stumm haben die Maßregeln, mit welchen sie den Kampf gegen die Sozialoemoraten führen, auch auf die Gewerkvereine ausgedehnt, wie aus folgender, an dem Thore ihres Werkes angeschlagenen Bekanntmachung zu ersehen ist: „An die Arbeiter. Am hiestgen Orte soll sich ein Ableger jener berüchtigten Gewerkvereine gebildet haben, bereit englische Vorbilber, weit über bas Maß ber sozialdemokratischen Ausschreitungen hinaus, nicht vor ben gewaltthätigsten Verbrechen zur Erreichung ihrer Zwecke zurückgeschreckt stnb. Wohl ließ ber klägliche Erfolg, ben ber undeutsche Demagoge Hirsch bet UNS erzielt hat, die Gewerkvereine tiefe blutigen Wege in Deutschland bis jetzt noch nicht wandeln. Aber auch in unserem Vaterlande haben die Gewerk-Vereine tn ihrem beschränkten Kreise daS Verhältnis der Arbeiter zu ihren Arbeitgebern vergiftet; sie haben Hunderte bis dahin fleißige und solide Arbeiter in Not und Elend gestürzt und eine noch weit größere Zahl derselben dazu verleitet, ihre mühsam ersparten Groschen in Jnvaliden- kassen abzuführen, welche keine Sicherheit für die Erfüllung der übernommenen Verpflichtungen gewähren. Unter der MaSke Der Freiheit erstreben die Gewerkvereine gleich ihren sozialdemokratischen Genossen die äußerste Knechtung des einzelnen durch eine von gewissenlosen Agitatoren geleitete Majorität. Unter diesen Umständen halte ich eS für meine Pflicht, die bisher von meiner Firma gegen sozialdemokratische Agitationen gerichteten Bekanntmachungen auf die Hirschschen Gewerkvereine und alle diejenigen, die dieselbeu direkt oder indirekt unterstützen, ausdrücklich auSzudehnen. Insbesondere fordere ich euch auf, folgende Wirtschaften nicht zu besuchen, resp. mit folgenden GeschästStreibendeu bett Verkehr zu vermeiden. (Folgen die Namen von drei Wirten und sechs GeschäftStreibenden.) C. Stumm."
Darmstadt, 15. Juli. Der Großherzog und die Prin- zeffinnen Viktoria und Elisabeth von Hessen, sowie Prinz Leopold von Großbritannien sind soeben von England hier eingetroffen. Von morgen ab nehmen tie Herrschaften ihren Aufenthalt auf Jagdschloß Wolfsgarten.
Müucht«, 14. Juli. Der an Stelle des als LegationS- rat nach Konstantinopel berufenen seitherigen LegationS- sekretärS bei der hiesigen preußischen Gesandtschaft, Grafen von Hirschfeld, hierher versetzte LegationSsekretär Graf Eulenburg ist vorgestern hier eingetroffen und wird bereit« heute den kaiserlichen Zug in Rosenheim erwarten. — Der Kardinal Dr. v. Hergenröther ist gestern Abend von Rom hier angekommen, vom Henn Erzbischöfe Dr. v. Strichele
Hessen-Rasso«.
Marburg, 15. Juli. (Strafkammer Kgl. Landgerichts Zur Verhandlung kamen folgende Fälle: 1) Der 45jähch Schuhmacher Johs. Becht VII. zu Bischöfen ist der Ui treue al« Vormund angeklagt. Derselve hat am 13. Ap< d. Js. für seine Mündel Mk. 336,60 ausgezahlt erhall« und damit seine eigenen Schulden bezahlt. DaS Am» gericht zu Gladenbach, daS von der Sache Anzeige erhi^ forderte den Becht auf, das Geld zu deponieren, worin dieser auf sein Grundeigentum zu gunsten der Münd eine Hypothek machen wollte, waS das Gericht ablehs Hierauf legte Becht eine Rechnung vor, nach welcher M. 141,50 für feine Mündel verausgabt, die noch resÜ rcnben M. 195,10 deckle er durch eine Einzahlung in 1 Sparkasse von M. 140, so daß er also den Kindern «« M. 55,10 schuldete, von denen er noch nachträglich f die Mündel Auslagen gedeckt und sich bei seiner Handln«- weise nichts Böses gedacht haben will, auch nicht beabst tigt habe, die Kinder um etwas zu bringen, er habe «> gegen 90 M. augenblicklich einmal für sich verwendet. D Vater der unter Pflege gestellten Kinder kann nur aussag» daß der Angeklagte von dem Geld für sich verausgabt bai wieviel aber weiß er nicht. Die Staatsanwaltschaft beantrt eine Strafe von 2 Monaten Gefängnis, da der Angeklag nicht nur gegen 90 M., sondern M. 295,10 veruntt« habe. Der Gerichtshof nimmt an, daß Angeklagter 168 M. veruntreut habe und erkennt auf 1 Monat ® fängniö. — 2) Küfer Peter Stutz von Dillich, 27 JB
am Bahnhof empfangen und in dessen Palais fler, worden. Heute bezieht sich der Kardinal nach Eichst^ Die mit den Wehrpflichtigen des Jahrganges 1880 2 genommene Prüfung hatte das folgende Ergebnis- Oberbaietn hatten von 2457 Rekruten 0,2 Prozent mitt hatte Schulbildung; in Niederbaiern von 2207 ®
0,8 Prozent; Pfalz von 2133 Rekmten 0,3 Prozent; Pfalz von 1761 Rekruten 0,9 Prozent; Oberfranken 1936 Rekruten 0,2 Prozent; Mittelfranken von 188? w traten 0,1 Prozent; Unterfranken von 2000 Rekn» 0,1 Prozent; und Schwaben von 1928 Rekruten 0,2 zent mangelhafte Schulbildung. ***
Rosenheim, 15. Juli. Der Kaiser ist heute früh 8 m 45 Minuten bei schönstem Wetter nach Gastein weiter^
ÄAsiaub
Leud, 15. Juli. Der deutsche Kaiser ist im Ml Wohlsein über Kufstein hier angekommen. Er fährt il dem Diner in einer offenen Extrapost «ach Gastein. ’
Rom, 15. Juli. Das Zuchtpolizeigericht verurteilt von den wegen der Vorgänge in der Nacht vom Dienst zum Mittwoch verhafteten Individuen 4 zu je eite Monat Gefängnis und 100 Francs Geldbuße, 2 z» drei Monaten Gefängnis und 250 FrcS. Geldbuße, e«^ von den vieren überdies wegen Thätlichkeit gegen Pvliz« agenten zu weiteren 2 Monaten Gefängnis. ’
Paris, 15. Juli. Nach einer Meldung aus Oktz erreichte Oberst Brunetisre mit seinem Korps die Nch Hut Bu-AmemaS, welcher nach dem Süden die Flucht tt griff. Bei Ainmedriffa setzte der Feind die Flucht Aufenthalt und ohne seine Tote und Verwundete auW heben, fort. Die Verfolgung Bu AmemaS wird aufs iq Hafteste fortgesetzt. Die Streitkräfte Bu Amemas werd!,, auf 1500 Berittene und 1200 Infanteristen geschätzt. - Das Nachtfest nach dem Nationalfeste ist im oUgemein« gut verlaufen; eS herrscht Frohsinn und Hetterkeit; t«j der ungeheuren Menschenmenge, die durch alle Strafe durchs Boulonger Wäldchen und durch die Elysäisq, Felder flutete, kamen wenig Unordnungen vor. Jlluw Nation und Feuerwerk gelangen vorzüglich; jedoch macht« die vielen Knallschwärmer uud Raketen den Aufenthalt« manchen Orten recht unsicher; man spricht von mehrer« Verwundeten und sogar von einem Toten. An mehrer« Hundert Stellen wurde auf der Straße getanzt bis zu, Morgen. Gestern Nachmittag 3 Uhr kam der elsässisch Verein mit seinem Banner auf den Concordiaplatz gejagt, um die Statue der Stadt Straßburg zu begrüßen; eta 1500 Mann fangen die Marseillaise und die Alsaceim viele Kränze wurden niedergelegtj; einer derselben trug di Aufschrift Esperance. Während der Truppenschau f« viele Soldaten durch die Hitze krank geworden. — liii Bataillon Jäger ist von Bayonne nach Algerien abgt> gegangen; andere Truppen werden folgen.
London, 15. Juli. Unterhaus. Artikel 26 te irischen Landbill, die Ausweisung betreffend, wurde nai langer und erregter Debatte unter großer Opposition d Anhänger Parnells mit 126 gegen 23 Stimmen angt nommeii. Gladstone erklärte, die Obstruklivn der Jrländt entwürdige das Haus. Die Zeit sei gekommen, wo i notwendig werde, daß da« Haus entscheide, ob es di Minorität gestatten solle, sich alle Gewalten der Geses gebuitg anzumaßen.
Washington, 15. Juli. Die täglichen FieberansÄ traten beim Präsidenten Garfield gestern später als an tu vorhergehenden Tagen auf, waren kürzer und ivenigi heftig. — Der Prokurator der Republik veröffentiit seinen Bericht über die durch das Verhör Guiteans « mittelten Thatsachen; danach hat Guitean selbst die Piste! gekauft, hat einen Kursus im Pistolenschießen genvmm und noch vor dem Schuß erst lange Zeit alle Bewegung! Garfields beobachtet, so daß das Verbrechen unter all! Umständen erfolgte, welche den größten Vorbedacht und ü vollste Ueberlegung annehmen lassen.
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