Ausführungen des Vorredners, ebenso Heinrich-Prag und BartelS-Gera. Die Thesen von Halben wurden angenommen. Hiernach wurde durch Hoffmann - Hamburg der Lehrertag geschlossen.
Müuche«, 9. Juni. Morgen treten hier im Ministerium des Auswärtigen die Kommisiäre des preußischen Ministeriums der öffentlichen Arbeiten und des Reichsamtes für die Verwaltung der Reichseisenbahnen (Geh. Reg. - Räte Dr. Schulz und Fleck) einerseits, des bairischen Ministeriums deS Auswärtigen (Generaldirektor Hocheder und Ministerialrat Oswald) andererseits zusammen, um über schwebende Jn- stradierungs- und Tarifsragen zu beraten.
Ausland.
Prag, 8. Juni. Das kronprinzliche Paar ist hier eingetroffen. Die in musterhafter Ordnung in den Straßen zwischen dem Bahnhof und der Hofburg versammelte Menschenmenge empfing die hohen Gäste mit lebhaften Grüßen; offizieller Empfang fand auf dem Bahnhofe nicht statt. In der Hofburg erfolgte der Empfang durch die Hofstaaten. Heute Abend waren alle öffentlichen Gebäude, die Brücken sowie die Privatgebäude festlich erleuchtet. Der Kronprinz machte eine einstündige Rundfahrt im offenen Wagen durch die Stadt und wurde überall mit warmen Zurufen begrüßt.
Paris, 8. Juni. Unsere politischen Kreise sind heute in einer fast fieberhaften Thätigkeit, um einen Mittelweg zu finden und, wenn da« Gesetz Bardoux in seiner gegenwärtigen Gestalt nicht zu retten ist, wenigstens den Grundsatz der Listenwahl durchzusetzen. Daß die Gambettisten heute viel zahmer geworden sind als vor einigen Tagen, hat seinen Grund in den scharfen und entschiedenen Zurückweisungen, die ihre leidenschaftlichen Angriffe gegen den Senat erfahren haben. Die Versuche der Einschüchterung haben ihren Zweck verfehlt. Was jetzt als Ausgleich angeboten wird, ist ein wahres Linsengericht, denn nur die in Aussicht genommene Zahl der Deputierten soll verringert werden, das System der Wahl aber in seiner ganzen zentralisierenden Tragweite erhalten bleiben. Wenn die Senatoren auf diesen Vorschlag eingehen, so müßte man wirklich sagen, daß sie um eine geringfügige Sache einen übermäßigen Lärm erhoben haben. Es fragt sich doch einfach, ob man eine Wahlart schaffen soll, welche mit der Gewalt eines Plebiszits wirken und eine Verschiebung der Machtverhältnisse zu gunsten Gambettas herbeiführen kann oder nicht. Das allein ist die Frage und die begleitenden Einzelheiten sind dabei verhältnismäßig gleichgültig, trotzdem die Gambettisten jetzt gerade auf diese ein besonderes Gewicht legen, da sie sich begreiflicherweise auf diesem weit unschuldigeren Gebiet wohler fühlen, als wenn sie in die Erörterung der Frage „für oder gegen Gambetta?" eintreten würden. Das scharfe persönliche Hervortreten Gambettas in Cahors hat ihm schon Gegner genug gemacht und seine Blätter thnn von ihrem Standpunkt aus sehr weise daran, wenn sie sich so stellen, als ob ihnen von einem persönlichen Einfluß und Interesse Gambettas auch nicht das geringste bekannt wäre. Daß aber auch die Senatoren sich zu dieser unschuldigen Auffassung bekehren und die vorgeschlagenen Aenderungen daraufhin annehmen sollten, das ist zwar schwer zu begreifen, aber glaublich bleibt es trotzdem.
Petersburg, 9. Juni. Laut offizieller Kundmachung werden vom 1./13. Juni für importierten Cement jeder Art 7 Metallkopeken pro Pud erhoben, und zwar gilt diese Verordnung auch für die Pontushäfen. — Die Reichsbank macht bekannt, daß am 2./14. Juni die 5. Emission 4pro- zentiger Schatzbonds im Betrage von 50 Millionen Rubel erfolgen wird. Die BondS werden zum Nominalwerte emittiert in Appoints ä, 1000 und 5000 Rubel; sie sind fällig ab 2./14. Juni nach 6 Monaten.
Koustarrtmo-el, 9. Juni. Es heißt, daß zwischen den Botschaftern Verhandlungen über die endgültige Regelung der Ostgrenze Montenegros stattfanden.
Heffeu-Rassa«.
Marburg, 9. Juni. In der Versammlung des Geschichtsvereins vom 3. d. MtS. berichtete Herr Pfarrer Kolbe über den von dem Vorstande und einigen anderen Mitgliedern des Vereins unternommenen Ausflug nach DreihauseU. Dieser richtete sich zunächst unter freundlicher Führung anfangs des Herrn Metropolitan Dettmering später des Herrn Lehrers Drusheim nach dem Senn- berg, wo ein kürzlich aufgefundener Gang, der schon zu vielen Vermutungen Anlaß gegeben, als eine natürliche Bildung in der Oberfläche des Plattenbasaltes erkannt wurde. Man besichtigte dann die sog. Röderburg, den Rest einer wahrscheinlich mittelalterlichen, von einem tiefen, sumpfigen Graben umgebenen Befestigung, die nach der Erklärung des Herrn Conservators Bickell'S wohl ein Wartturm war. Etwa eine halbe Stunde weiter liegt im Walde der sog. Kirchenstumpf, der Rest einer uralten sehr einfachen Kapelle, deren Gestalt in der hügelförmigen Aufschüttung noch wohl zu erkennen ist. Die ganze Gegend ist reich an heidnischen und mittelalterlichen Resten. In der Nähe liegt der Kerenberg, wo vor kurzem durch Herrn Pfarrer Kolbe eine altgermanische Handmühle gefunden wurde; nicht weit auch die „Höfe", eine große Befestigung für die Herr Major v. Gironcourt anfangs (unter Heranziehung benachbarter römischer Anlagen) die Bezeichnung als römisches Lager glaubte festhalten zu müffen. Doch kam man dahin überein, daß eS eine mittelalterliche Befestigung zum Schutze für das Vieh müffe gewesen sein, das in Kriegszeiten hierhin in die Wälder getrieben wurde.
Auch die benachbarte Hunnenburg wurde noch flüchtig besichtigt, eine natürlich feste Stellung die durch Menschenhände nur wenig noch verstärkt zu werden brauchte. — lieber die Dreihäuser Töpferindustrie machte Herr Conser- vator Bickell sodann sehr intereffante Mitteilungen; indem er die noch in Gebrauch befindlichen alten sehr einfachen Töpferöfen schilderte, verglich er dieselben mit denen in Großalmerode und Steina. DaS alte Geschirr war chamottearttg, viel fester als das jetzige; leider steht die alte berühmte Industrie von Dreihausen jetzt auf dem Aussterbeetat. Von altem Geschirr (vielleicht noch aus dem 13.—14. Jahrhundert) wie von neuerem wurden auf dem Ausfluge einige Exemplare für die Sammlung erworben, ebenso ein sehr interessanter Thonofen von 1709. ES schloß sich hieran eine lebhafte Diskussion über den Zustand der Marburger Töpferei. — Herr Major von Gironcourt brachte sodann einige ergötzliche Proben von dem Aberglauben, der noch im vorigen Jahrhundert in Militärkreisen geherrscht hatte, Herr Dr. Reimer machte Mitteilungen aus einem Prozesse von 1702, der die Verwilderung der niederen Volksklaffen zeigte und las einen sehr schwulstigen Liebesbrief von 1640 vor. Auch die Sammlung wurde wieder bereichert, indem Herr Apotheker Siebert zwei alte Krüge schenkte, während Herr Bickell eine von dem Herrn Pfarrer Klein in Schweinsberg erhaltene sehr merkwürdige kupferne Nachbildung eines Steinmeisels vorzeigen konnte.
— am Ende, Oberstlieutenant, beauftragt mit der Führung des Jnf.-Regts. Nr. 97, ist zum Kommandeur des betreffenden Regiments ernannt, v. Mitzlaff, Major a. D-, zuletzt Hauptmann und Kompagnie-Chef im 1. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 81, ist in der 6. Gendarmerie-Brigade angestellt. — Lang I., Sec.-Lt. vom 1. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 81, ist in das 8. rhein. Jnf.-Regt. Nr. 70 versetzt. — Dr. Hartdegen vom 2. Bat. (1. Kassel) 3. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 83 ist zum Assist.-Arzt 2. Klasse der Reserve befördert worden. ।
Kassel, 8. Juni. Gegenüber neuerlichen Korrespondenzen in hiesigen Blättern, denen zufolge von Seiten konservativer Wähler im Kreise Hofgeismar die Beteiligung an der bevorstehenden Stichwahl zu gunsten des nationalliberalen Kandidaten Schläger beabsichtigt sein soll, ist in einer größeren Versammlung von Mitgliedern der konservativen Partei in Kassel die gemeinsame Ansicht konstatiert worden, daß in diesem Falle Wahlenthaltung den Umständen nach unbedingt für die Konservativen geboten sei.
Raffel, 9. Juni. Der ständische Verwaltuugsausschuß tritt am Montag den 13. Juni er. vormittags 11 Uhr zusammen. — Der hiesige Wollmarkt beginnt am 28. Juni d. I. und dauert drei Tage. Die zum Einlagern in die Räume deS Meßgebäudeö bestimmte Wolle kann schon vom 23. d. M. an zugeführt werden.
Wiesbaden, 4. Juni. Die gestrige Versammlung der „konservativen Vereinigung" in ihrem Vereinslokale war nicht so zahlreich besucht wie sonst. Die ungemein warme Witterung und ein Gartenfest der städtischen Kurdirektion mögen das Ihrige dazu beigetragen haben. Dennoch waren im Dachschen Saale die Tische sämtlich besetzt. Der Vorsitzende Herr Henny gab nach einigen geschäftlichen Mitteilungen dem Gymnastaldirektor Herrn Spangenberg das Wort zu dem angekündigten Vortrage über: „nationale Erziehungsaufgabe der Schule". Den über eine Stunde dauernden intereffantcn Vortrag wiederzugeben, würde den uns zugemeffenen Raum überschreiten, deshalb nur kurz die Hauptgedanken. Nach einer geschichtlichen Einleitung wurde die Frage aufgeworfen: ist eine nationale Erziehung möglich und ist sie notwendig? Es wurde dann ausgeführt, daß eine nationale Erziehung erst möglich geworden sei, nachdeni die deutsche Nation geeinigt sei. An die Schule trete mit der Gründung des neuen Reiches die Aufgabe der nationalen Erziehung ernst heran. Weiter wurden die Feinde der nationalen Erziehung näher berührt, gegen welche auch in der Schule zu kämpfen sei, und zwar der falsche Kosmopolitismus und der Partikularismus. Zu beiden hätten die Deutschen eine starke Hinneigung, beide hätten auch ihre Berechtigung gehabt und namentlich auf geistigem Gebiete Edeles gewirtt, aber auf Kosten des nationalen Bewußtseins, und es gelte jetzt vor allem, dieses lebendig zu machen und lebendig zu erhalten, mv dazu sei vor allem die Schule berufen. Die Mittel derselben sind zuerst die Art des Unterrichts nach formaler und materieller Seite. Es wurde dieses näher erläutert, insbesondere mit bezug auf den Religionsunterricht, die Geschichte und deutsche Sprache. Es wurde hervorgehoben, daß zwar daö Christentum einen universellen Charakter habe, daß es aber Anknüpfungspunkte zur nationalen Erziehung genug biete: „Fürchtet Gott, ehret den König, habet die Brüder lieb" — ein Beispiel für Viele. Auch die Apostel hätten in ihrem Mifsiouswerke an nationale Eigentümlichkeiten angeknüpft und so ihre großen Erfolge erzielt. Auch bezüglich der Geschichte und der deutschen Sprache wurde eine kurze Ausführung geboten. Zweitens müsse aber die ganze Stellung und Haltung des Lehrers selbst im Leben und in der Schule die richtige fein, ohne dem werde das bloße Lehren keine Wirkung auSüben und endlich müsse die Zucht der Schule, die vollständige Unterordnung unter das Ganze, das ihrige thun. Niemand könne im Leben ein tüchtiger Staatsbürger znm Heile der ganzen Nation werden, der nicht in der Jugend sich unterzuordnen und sich dem Gesamtzwecke hin- zugeben gelernt habe. Die Schule allein könne aber diese Erziehung nicht geben. Es sei die ernste, hingebende Mitarbeit der Eltern erforderlich, in einem Geiste müffe Schule
und Haus zusammenwirken im nationalen Sinne, um aus dem Kinde einen tüchtigen Deutschen zu machen. Die Pflicht der Dankbarkeit gegen den erhabenen Kaiser und feinen treuesten Diener den Fürsten Bismarck, welche das neue deutsche Reich gegründet und eine nationale Erziehung erst möglich gemacht, erheische es, daß Lehrer und Eltern zur nationalen Erziehung sich ernst die Hand reichten. Ein warmer Appell an die Eltern, bei dieser Aufgabe milzn- wirken, schloß den mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag. Dem Redner wurde der gebührende Dank zu Teil. Als Gegenstand für die nächste, am Freitag den 10. d., stattfindende Versammlung der „konservativen Vereinigung" wurde auf die Tagesordnung „daö Heimatsrecht und bet Unterstützungswohnfitz" gesetzt, und ein anwesendes Mitglied übernahm das Referat. Noch längere Zeit blieben die Anwesenden in privaten Gesprächen beisammen.
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vom Reichstag.
B erli n, den 9. Juni.
Der Reichstag nahm in der heutigen, gegen l1/» Uhr eröffneten (56.) Plenarsitzung seine durch die Pfingstfeier- tage unterbrochenen Verhandlungen wieder auf. Eine größere Reihe von Urlaubsgesuchen wurden bewilligt. — Der erste Gegenstand der Tagesordnung ist die dritte Beratung des Gesetzentwurfs, betreffend die Abänderung der Gewerbeordnung (Jnnungsvorlage). Adg. Dr. B a u m b a ch bedauert, daß denjenigen bestehenden Innungen, welche die Voraussetzungen des vorliegenden Gesetzes erfüllen, nicht dieselben Rechte zuftehen sollen, die den neuen Innungen gewährt werden, und daß nicht schon jetzt eine Revision derjenigen Bestimmungen der Gewerbeordnung ermöglicht sei, welche sich auf die alten Innungen beziehen. Im Uebrigen beschäftigt sich der Redner mit dem vielgenannten § lOOe, bezw. dem Prinzip des Jnnungszwanges, das er, wie früher, bekämpft. Namentlich wenn zu diesem § lOOe der Antrag auf Wiederherstellung der in zweiter Lesung verworfenen Nr. 3 (wonach Arbeitgeber der unter Nr. 1 des § lOOe bezeichneten Art von einem bestimmten Zeitpunkte an Lehrlinge nicht mehr annehmen dürfen) wieder hergestellt werden sollte, würden seine liberalen Freunde das ganze Gesetz ablehnen müssen. Sie wollten wohl staatliche Unterstützung des Gewerbes durch Fortbildungsschulen ic., aber keinen Zwang. — Abg. Dr. Freiherr v. Herkling konstatiert den früheren Angriffen der Abgg. Lasker und Richter gegenüber, daß die Bildung von Innungen unbedingt notwendig sei, um die Aufsaugung des Handwerks durch den Großbetrieb zu verhindern, daß er seinerseits aber Zwangsinuungen niemals befürwortet habe. Inzwischen könne man die Bildung von Innungen doch nur dadurch fördern, daß man denselben gewisse Befugnisse des öffentlichen Rechts überweife. Das Gesetz fei als ein Anreiz zu betrachten, den Versuch mit der Bildung lebensfähiger Jnnmigsorganisationen zu machen. Wenn daö Gesetz nicht zustande käme oder die Nr. 3 des § lOOe abgelehnt würbe, sei im nächsten Jahre eine verstärkte Agitation für Zwangsinnungen mit Sicherheit zu erwarten. — Ihm folgte der Abg. Loewe (Berlin), der selbstredend
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das Wort gegen den Gesetzentwurf ergriff, alsbald aber vom Abg. Frhrn. v. Minnigerode in sehr eingehender Rede widerlegt wurde. Dieser erklärte, daß er und seine Partei in dieser Frage dem Vorredner und seinen Freunden diametral gegenüberftäncen; die konservative Partei wolle
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hier von Grund auf wieder aufbauen und daher fei ein langsamer, vorsichtiger Ausbau notwendig. Sehr ausführlich berührte der Redner die Lehrlingsfrage und erinnerte Ivowohl dann an den Widerstand, den diese Materie seit vielen l bnursach Jahren stets auf liberaler Seite gefunden. Wenn in der l Sraila
suche der Wiederbelebung abgestorbener Formen die Rede i @mnbe, und dieses sicher auf die Jnnungsvorlage bezogen sei, so Millioue betone er, daß es sich für die Konservativen nicht um ab-- s mit dem gestorbene Formen, sondern um die Wiederbelebung des Wäre, w< Geistes handle. Die konservaiive Partei sei Tag und St. Nacht für das Wohl der Handwerker eingetreten, und Red- fyen Re ner freue sich, daß man wenigstens dahin gekommen sei, - d. M
wo wir heute stehen, und diese Vorlage erreicht habe. Er Bist hoffe, daß man auf einem guten Wege auch zu einem guten ben am
Ziele gelangen werde. Nach einigen Ausführungen des während
Abg. Dr. Boettcher, in welchen er den Geist der früheren bent De Innungen als Engherzigkeit bezeichnet, wird die Diskussion toibetftan geschlossen, und dann nach persönlichen Bemerkungen in Ansttreu die Specialdiskusston eingetreten. Zu einzelnen Paragraphen ^rr von sind Abänderungsanttäge gestellt; bis zu § 100 d (inet.) I ®9‘* der werden jedoch nach unerheblicher Debatte die von liberaler ] Serien, Seite gestellten Anträge abgelehnt und die Vorlage nach ihr steh den Beschlüssen der zweiten Lesung angenommen. Bei § — 5
lOOe entspinnt sich über den Antrag Ackermann, v. Hert- s Men ling und Stumm (dem ersten Absatz nach den Worten ' viem H „berufen werben" als weitere Nummer hinzuzufügen: 3) tt nach daß Arbeitgeber der unter Nr. 1 bezeichneten Art von j ft. Ste einem bestimmten Zeitpunkt an Lehrlinge nicht mehr an- I f»i nad nehmen dürfen) und dem dazu beantragten Amendement X kit bei Loewe (Bochum) eine längere Debatte. Abg. Dr. Del- ] ftonden brück leitete dieselbe mit der Bitte ein, den Antrag abzu- \ G- lehnen, worauf Abg. Ackermann denselben begründet. 1 wa Nach mehreren Rednern motiviert noch der Abg. Dr. ^Wac Loewe (Bochum) sein Amendement, worauf die Debatte * ivare geschloffen wird. In der Abstimmung wird das Amende« * der j ment Loewe abgelehnt, desgleichen der Antrag Ackermann $ Tesar in namentlicher Abstimmung mit 125 gegen 122 Stimmen, ’knber Ueber den § lOOe in der jetzigen Form muß durch sog. | sieten si Hammelsprung abgestimmt werben. Die Auszählung er- Hufen