schwemmt. In Szegedtn ist das Wasser einen Schuh höher als während der Katastrophe. Die Gefahr ist groß. An der Verstärkung des Dammes wird mit allen Kräften gearbeitet.
Rom, 14. Aprü. Einem Gerüchte zufolge soll die Kombination, wonach alle Führer der Linken in das neue Kabinet eintreten sollen, auf Schwierigkeiten stoßen. Cairoli weigerte stch, dieser Kombination beizutreten, versprach jedoch, ein Ministerium der Linken zu unterstützen. — Nachdem Cairoli und demzufolge auch Depretis den Eintritt in das neue Kabinet verweigerten, ging Depretts, seine Mission als abgeschlosien betrachtend, zum König, um von den Schwierigkeiten der Neubildung eines KabinetS aus sämtlichen Chefs der Linken Mitteilung zu machen. Der König traf noch keine Entscheidung.
Paris, 14. April. Einer Meldung aus Bona zufolge wurde in Randou bei Bona ein beim Verkaufe von Pulver an die Eingeborenen auf der That betretener Italiener verhaftet und der Gerichtsbehörde übergeben. — Täglich wird in den Blättern von einem neuen Bock berichtet, den die Heeresverwaltung bei der gegenwärtigen DuodezMobil- machung geschossen hat So wird dem „TÄsgraphe" aus Riom berichtet: „Sonnabend Abend und Sonntag früh traf in unserer Stadt eine gewisse Anzahl von Soldaten des 16. Linienregiments aus der Altersklasie von 1875 ein, welche nach den großen Manövern vom letzten Herbst provisorisch beurlaubt worden warenund am 1. Juli d. I. ihren Abschied erhalten sollten. Sie trugen ihre Uniform und meldeten stch in Riom bei ihrem Regiment, da sie, wie sie sagtm, in ihren verschiedenen Heimatsorten von der Gendarmerie persönlich einberufen wordm wären. In der Kasenie will Niemand sie aufnehmen. Die Offiziere sehen sie so erstaunt an, als ob sie vom Himmel gefallen wären. Was war geschehen? Mein Gott, weiter gar nichts: man hatte sich geirrt! Wer irrt sich nicht einmal im Leben? und ohne weitere Umstände schickte man sie wieder heim. Es klingt unglaublich und doch ist es vollkommen wahr. Dasselbe hat sich übrigens auch bei anderen Regimentern, z. B. beim 96., ereignet." Sollten wir etwa, fragt die „Estafette", noch weniger kriegsbereit sein, als im Jahre 1870? — Der „National" seinerseits, welcher den gegen den Kriegsminister unternommenen Feldzug mit seltener Erbitterung fortsetzt, beschuldigt den General Farre heute bei den neuen Festungsbautcn zum Schutze der östlichen Landesgrenzen denselben Leichtsinn und dieselbe sträfliche Gedankenlosigkeit entwickelt zu haben, wie jetzt in den Maßnahmen für die kleine tunesische Expedition. Selbst in der ersten Verteidigungslinie hätte er noch mehrere höchst bedenkliche Lücken gelassen. So sei zwischen Gironville und dem Fort von Lucey vor der Festung Toul noch ein hochwichtiges Werk aufzuführen und ebenso lasse das noch nicht erbaute Fort von Auxegney eine Bresche, in folge deren Epinal keinen Widerstand leisten und ungeheure Magazine, die man dort ungeschickter Weise errichtet hat, dem Feinde nach einer ersten unglücklichen Schlacht in die Hände fallen könnten. In der zweiten Linie seien die Werke von La Före noch nicht vollendet, in Epernay, in Nogent, in Montereau noch gar nichts gethan, um von der nördlichen Region ganz zu schweigen. Der „National" beruft sich weiter auf ein in einer kürzlich von dem 2. Bureau des Generalstabs veröffentlichten Broschüre abgegebenes Gutachten, das die Deutschen unstnnigerwcise schon am 9., resp. 8. und 6. Mobilmachungstage vor Toul, Verdun, Nancy und Epinal erscheinen läßt.
Petersburg, 14. April. Das „Journal de St. Petersburg" wiemet dem scheidenden Lord Dufferin einige sympathische Abschiedsworte. Lord Dufferin, sagt das offiziöse Blatt, wurde hierher gesandt, als die Beziehungen zwischen England und Rußland keineswegs freundliche waren. Heute sind diese Beziehungen ganz andere, denn sie zeichnen sich durch den Charakter gegenseitiger Freundschaft unv Achtung aus, wie dies seit Jahren nicht der Fall gewesen sei. Dieses glückliche Resultat sei nicht nur vorteilhaft für beide Reiche, sondern habe auch der Eivili- satton und dem Frieden genützt. Lord Dufferin habe sehr viel zu dieser Aenderung bcigetragen durch seinen Takt und seine Intelligenz. Für Lord Dufferins Ernennung zum englischen Botschafter in Konstantinopel sei Petersburg eine gute Vorstufe gewesen; er werde in seinen Beziehungen mit den russischen Staatsmännern sich überzeugt haben von den enffchieden friedlichen und aufrichtig loyalen Intentionen der Petersburger Regierung, von ihrem Wunsche, Abenteuer und Komplikationen zu vermeiden und immer denjenigen Kobinationen zu dienen, welche dem Fortschritt und der Humanität im Orient nützlich sind. — Gegen 5 verurteilte Verbrecher im Prozesse Ryssakow ist die Vollstreckung der Todesstrafe durch Strang morgen früh um 9 Uhr auf dem Scmenowschen Platze festgesetzt. Gegen Jesse Helf- manu bleibt wegen deren Schwangerschaft die Vollziehung des Urteils bis nach deren Entbindung angesetzl.
Athen, 14. April. Die griechische Regierung hat den Vorschlag der Mächte angenommen, verlangt aber in ihrer Antwort die vorherige Versicherung der Mächte, daß die Türkei wirklich Griechenland zugesprochenes Gebiet übergebe. — In der Antwort der griechischen Regierung heißt es: Indem Griechenland die Entscheidung der Berliner Con- ferenz annahm, betrachtete es dcrm Beschlüsse als die Grundlage des Rechtes für Griechenland, die Türkei und Europa. Um den Frieden aufrecht zu erhalten, werde Griechenland jedoch dem Verlangen der Mächte Nachkommen. Es werde bereit sein, das ihm zuerkannte Gebiet zu besetzen, aber es könne nicht aufhören, die Ansprüche der
hellenischen StammeSverwandten auftecht zu erhalten; die neue Linie enffpreche diesen Ansprüchen nicht.
Belgrad, 14. April. Die Skupschtina wählte eine fünfgliedrige Kontroll Kommission behufs strenger Revision der Ausgaben von 1876 bis zur Ernennung der jetzigen Regierung.
Heffeu-Raffaa.
— Der Oberlandesgcrichts-Sekretär Kuhl in Kaffel ist infolge seiner Ernennung zum Geheimen revidierenden Kalkulator bei der Königlichen Ober-RechnungSkammer entlasten und die diätarischen GerichtSschreiber-Gehülfen Kleinschmidt und Becker sind zu etatsmäßigen GerichtSschreiber- Gehülfen bei dem Amtsgericht in Schmalkalden bezw. dem Landgericht in Kastel ernannt worden. — Der Steuerexekutor E. Jtal ist auf sein Nachsuchen als Vollziehungsbeamter der Königlichen Stcuerkaste I in Kastel entlasten worden. — Der Metropolitan Menche zu Röddenau ist vom 1. April d. I. ab auf sein Nachsuchen bezüglich seines Pfarramtes emeritiert und besten bisheriger Gehülfe past. extr. Euler zum Pfarrverweser bestellt worben. Die Amts- geschäfte als Metropolitan der lutherischen Pfarreiklasse Franlenberg wird rc. Menche einstweilen noch fortversehen. Der bisherige zweite Pfarrer zu Grebenstein, Karl Zinn, ist zum Pfarrer in Kirchbauna, Klasse WilhclmShöhe, bestellt worden. — Der bisherige Pfarrer zu Landau, im Fürstentum Waldeck, Wilhelm Schotte, ist zum zweiten Pfarrer in Witzenhausen und-der past. extr. Georg Hermann Most zum Gehülfen deS Pfarrer« Lyding zu Fran- kershausen, Klasse Mendorf, bestellt worden.
Kaffel, 14. April. ES wird auch in w.iteren Kreisen Interesse erregen, daß einem geborenen Kasseler, Herrn Wilhelm Röse, Sohn deS Rentmeisters Röse, zur Zeit in Schlüchtern (früher in Haina), eine seltene Auszeichnung zu Teil geworden ist. Der Gemeinderat in Wien hat demselben nämlich, und zwar einstimmig, die goldene Sal- vatormedaille verliehen, welche nur denjenigen zu Tell wird, die stch hervorragende Verdienste um die Stadl erwerben. Die Verdienste des Herrn Röse berühren nicht blos die Kaiserstadt, sondern das Kunstgewcrbe im Allgemeinen. Dort sind dieselben nur zuerst zur Erscheinung gekommen. ES ist vemselben nämlich gelungen, die Erfindung, Karten, Kupferstiche rc. auf photograhisch-chemisch- mechanischcm Wege herzustellcn, praktisch so leistungsfähig zu machen, daß Kunstwerke, welche die Kupferstecher früher mit Hand- und Grabstichel kaum in Jahren vollenden konnten, jetzt durch Einwirkung der Soullen- oder Lichtstrahlen und unter Beihülfe chemisch physikalischer Mittel in wenigen Tagen in gleicher Vollendung fertig gestellt werden. Diese Methode nennt man Heliogravüre und ist Herr Röse Leiter derjenigen Abteilung, welche diese bahnbrechende Erfindung in den verschiedensten Richtungen zur Anerkennung zu bringen sucht. Bekanntlich hatte nun Makart den Huldigungsfestzug der Stadt Wien zur silbernen Hochzeit der Kaiser!. Majestäten in einem großen Karton künstlerisch gestaltet. Herr Röse hat diesen Festzug auf dem Wege der Heliogravüre in 40 großen und 20 kleineren Platten in ganz kurzer Zeit hergestellt. Im Kupferstiche würde eine solche Arbeit zahlreiche Künstler viele Jahre lang beschäftigt haben. Die Stadl als Herausgeberin des Werkes ist von der Kunstleiftung ganz außerordentlich befriedigt und hat dieser ihrer Bestie igung Ausdruck gegeben, indem sie unseren Landsmann mit der goldenen Salvatormedaille schmückte. Das Werk ist den Kaiser!. Majestäten am vergangenen Montag überreicht worden und wird woh! auch au höchster Stelle nicht ohne Anerkennung bleiben. (H. M.)
Hanau, 14. April. Die RestaurationSarbeitcn an dem Gesundbrunnen im Kurhaus zu Wilhelmsbad sind gestern beendigt und eine Leitung in den Trinkpavillon übergeführt worden, wo jetzt der Quell ergiebig in die Höhe sprudelt. Auch 'der Trinkpavillon soll jetzt entsprechend renoviert werden. Allem Anscheine nach sind die Aussichten deS Jahres 1881 für unseren schönen Kurort, den die Gewandtheit und liebenswürdige Coulanz des Herrn Fey bereits auch in weiteren Kreisen zu einem der angenehmsten und beliebtesten Erholungsorte emporgeschwungen, die denkbar günstigsten. Man möge die rückgekehrle Najadc Wilhelmsbads daher auch in dieser Richtung ein gutes Omen sein. (H. Z.)
Frankfurt, 13. April. Heute wurden H.rrn Meister Große aus Dresden die Glocken der Dreikönigskirche abge- nomme». Dieselben, in Harmonie mit dcn Glocken deS Pfarrturms stehend, gehen in e, a, h, cis. Die von Herrn Walker in Ludwigsburg angeferligte Orgel, die zweitgrößte in Frankfurt, mit 32 Registern, wurde als vollendet ebenfalls heute abgenommrn. Mit der Ausstellung der Kirchcnstühle — dieselben sind aus der Lönhold'schen Bausabrik hervorgegangen — ist man eben beschäftigt.
UleOrÄptzUche D-P-jchr«.
Rom, 15. April. Aus parlamentarischen Kreisen wird bestätigt, daß alle Führer der Gruppen der Linken eventuell ein auS der Linken gebildetes Kabinet zu unterstützen versprachen. Die Gerüchte, daß ein Kabinet De- pretiS zu erwarten sei, erhallen sich, indes sind die Verhandlungen darüber bis ietzl noch nicht wieder ausgenommen. Von Crispi und Nicoteca heißt eS, daß sie Rom heute verlassen würden.
Bukarest, 15. April. Die Deputiertenkammer hat da« Gesetz über die Ausweisung von Fremden, welche die Sicherheit des Staates gefährden, in Erwägung genommen.
Vom Senate wurde die Vorlage wegen Kreierung des Postens eines Ministers ohne Portefeuille angenommen und zu dem Bau der Eisenbahn Adjud-Okna die Genehmigung erteilt. — Die Session der Kammern ist bis zum 12. Juni verlängert worden.
Petersburg, 15. April. Der „Regierungsbote" meldet, daß der Zeittaum zur Einreichung der KaffatiouS- klage von den zum Tode Verurteilten unbenutzt gelassen worden sei, wohl aber hätten Ryssakow und Michailow Gnadengesuche eingereicht. Der Gerichtshof habe in Anbetracht deS schrecklichen Verbrechens erkannt, daß die Begnadigungsgesuche unberücksichtigt zu laffen seien, habe dieselben aber dem Kaiser unterbreitet. Dte Antwort deS Kaisers laute dahin, daß dem Beschluffe deS Senatsgerichts gemäß zu verfahren sei, demnach seien alle Verurteilten in Gemäßheit deS Urteils hinzurichten, die Hin- richtuug der Verurteilten Jesse Helfmann jedoch in Anbetracht der Schwangerschaft bis nach ihrer Entbindung aufzuschieben. Die Hinrichtung findet laut Straßenanschlag heute Vormittag 9 Uhr statt.
Petersburg, 15. April. Heute Morgen 9 Uhr erfolgte die Hinrichtung der Kaisermörder. Sie starben alle gefaßt, waren aber bis auf Sophie Perowskij, die sogar gerötete Wangen hatte, sehr bleich; sie hielten sich bis auf Ryffakow, der, nachdem ihm der Leinensack übergezogen war, oben auf der Treppe schwach wurde, alle fest; vor der Hinrichtung küßten die Verurteilten das Kreuz, das ihnen der Pope entgegenhiell, und verneigten stch nach allen Seiten. Die Leichen wurden 10 Uhr 10 Minuten vom Galgen abgenommen. Auf dem Richtplatze und in den angrenzenden Straßen hatten sich große Menschenmaffen angcsammelt, die Ordnung ist nirgends gestört worden.
Petersburg, 15. April. Auf dem Ssemenowplatz in der Vorstadt war ein schwarzes Schaffst errichtet, bei dem die Verurteilten in zwei hohen Wagen um 8 Uhr 40 Min. gefesselt ankamen. Sie waren durch die Stadt gefahren, wobei Sheljabow eine Ansprache versucht haben soll. Sie wurden auf das Schaffst geführt und an Schandpfähle gebunden; alle sind ruhig, aber sehr bleich. Ryssakow folgt mit den Augm allen Bewegungen des Henkers, auch Sheljabow bleibt finster, entschlossen und trotzig. Die Perowskaja ist erstaunlich kaltblütig, fast höhnisch Das Urteil wird verlesen, fünf Priester reichen den Verurteilten das Kruzifix, alle küssen dasselbe. Die Hände werden ihnen gelöst, sie nehmen Abschied von einander mit Kuß und Handschlag. Vier Henkersknechte und zwei Gehilfen sind anwesend. Der Oberhenker Frolow, selbst Verbrecher, hat ein rohes Aussehen. Den Verurteilten wurden Säcke über die Köpfe gestülpt, die bis über die Kniee hinabgehen. Kibaltschitsch wird zuerst gehängt, darauf Michailow, dann die Perowskaja, die immer mutig ist, zuletzt Sheljabow und Ryffakow. Tamboure wirbeln während der Exekution. Der Tod wird ärztlich konstattert. Die Leichname werden in Särge gelegt und abgefahren. Die Bevölkemng war ruhig; um den Platz war ein weiterer militärischer Kordon gezogen.
vermischtes.
— (Univ.-Nachr.j Der Privatdocent bei der Universität zu Berlin, Dr. C. Ewald ist zum außerordentlichen Professor in der medizinischen Fakultät derselben Universität ernannt worden. — Am 30. März d. I. wurden e« fünfzig Jahre, daß Professor Alfred Nicolovius in Bonn an der Universität Göttingen die Würde eines Doctor juris erwarb. Die dortige juristische Fakultät hat nicht verfehlt, für diesen Tag dem Jubilar sein Diplom in ehrendster Weise zu erneuern.
Meteorologische Station Marburg. (16. April 2 Uhr Nm.)
Baromet. Par. L 329,5"
Therm- R- 12°,2 Wind SOI
Niederschlag 12,9 Kb.-Zoll.
Himmelsansicht: zieml. bedeckt. Bemerk.
ans Ot! Registern des StaascSamtS de, Stadt Marburg,
b iiebenb au* den Gemeinden Marburg, Ockershausen, Marbas» Tappel, Aondauien und Wolfsdausen.
Bom 9. bis 16. April 1881.
Verehelichte.
1) Kutscher Johann Heinrich Moog und Dienstmagd Barbara Ludwig, 2) schreiner Johann Heinrich Baum und Anna Christine Friederike Dittmann.
Geborene.
1> Katharine Elise, des Schreiner Karl Julius Philipp Heck T., 1) Eva Elise, des Aufwärter Johann Kaspar Knott T., 3) Elise, des Schneider Emanuel Borngießer T., 4) Emma, des Borstenverleger Feist Kaiser 5) Friedrich, des Zimmermann Johannes Groß S., 6) Karl Wilhelm Andreas, des Forstaufseher Heinrich Schneider ©., 7) Johannes, des Schreiner Christoph Nickel von Ockershauseu S.
Verstorbene.
1) Bahnwärter Heinrich Kaletsch von Kappel 62 I. alt. 2) Gotthard, des Fabrikarbeiter Johannes Sauer II. von OckerS- hausen S-, 1 I. v T alt.
Marburg, 16. April. (Marktbericht.) Der heutige Wochenmarkt war gut besucht. Butter kostete per Pfund lOi—120 Pf. Eier 8—9 StücksO Pf., Merrettig per Pack 10—12 Pf., Käse per St.' 8—10 Pf., Käsematte per St. 5 Pf., Zwetschenmus per Maßtopf 130—150 Pf., Wolle pr. Psd. 1,40—60 Pf. Hühner pr. St. 100—150 Pfg-, Hafergrütze per Liter 30-35 Pf., Tauben daS Paar 60— 80 Pf., ©änfttvr per Stück 10 bis 12 Pfennig, Dickwurzsamen per Liter 35 40 Pf., Zwiebeln (rote und weiße) per Pfd. 15 bis 18 Pfennig, getrocknete Zwelschen per Pfund 20—30 Pf., Aepfel 3-4 Stück 10 Pfennig, Erbsen 2 Liter 25 30 Pfennig Linsen 2 Liter 40 50 Pf. Geschälte Gerste per Liter 25 - 35 Pf. Salat per Kopf 8 12 Pf, Kohlraben 2-3 Stück 10 Pfg. Sellerie und Porree per Stück 4-5 Pf Eingemachte Gurken per Stück 4-5 Pf., rote Rüben per Stück 5—6 Pf. Federwische per Stück
Pfennig. Kartoffeln, gelbe und Rosenkartoffeln 2 Liter 15 blS 20 Pfennig.
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