Marl
®cftctn Mend hielt Herr Hof- röcker hier einen Vortrag, zu welchem oas MvMjn Schaaren herbeigeeilt war. Der große Fest. . .c Liederhalle, einer der größten Säle in Deutsch- sollm 'vermochte die Menge, unter welcher sich auch viele un®,.men befanden, kaum zu fasten. Der große Zudrang um so schwerer ins Gewicht, da ein verhältnismäßig hohes Eintrittsgeld — 1 Mk. resp. 50 Pf. — für mitte Zwecke erhoben worden war. Herr Stöcker sprach über das Tbema: „Christlich-konservative Ziele der Gegenwart". In wirklich lichtvoller und packender Weise wies der Redner darauf hin, wie reich und bedeutend die Fingerzeige der heiligen Schrift in bezug auf die soziale Frage sind, und meinte, daß wir an einem Wendepunkt stehen, daß uns der Adlerflügel einer neueren Zeit umrausche, und daß die Gestaltung der Zukunft davon abhänge, wie wir die Mahnungen und Impulse der Gegenwart in uns aufnehmen. Die Konservativen nahm der Redner sodann gegen die Vorwürfe in Schutz, daß fie lediglich eine vom Egoismus vorgeschriebene Jnterestenpolitik treiben. Die Konservativen halten es vielmehr für ihre Aufgabe, die Jnteresten des Einzelnen im christlichen und patriottschen Geiste auszugleichen. Auch über die Judenfrage sprach Herr (Stötfer. Der gemäßigte Ton, in welchem er über diesen Gegenstand sprach, bewies so recht deutlich, wie wenig genau eS ein Teil der Presse mit den Berichten über die Stöcker'schen Reden nimmt. Unser Publikum lernte Herrn Stöcker wahrlich nicht als den sozialen Judenhetzer kennen, wie er so ost geschildert ist, sondern als einen warmen Verteidiger unserer höchsten sittlichen, nationalen und religiösen Güter gegenüber jüdischer Anmaßung, die so weit gediehen sei, daß sie das Volk in seiner Entwickelung hemme. Der Beifall, der hier unter den Tausenden, die anwesend waren, losbrach, war ein geradezu bonnernber. Er war ein Memento auch für unsere jübischen Kreise, sich maßvoller als bisher im geschäftlichen und öffentlichen Leben zu benehmen. Die Worte des Redners waren nicht auf eine Entfachung des Rassenhasses gemünzt, wahrlich nicht; er hob sogar hervor, die ganze Frage sei auch keine religiöse, sondern eine rein deutsche. Die Juden müßten gegenüber unserem nationalen und christlichen Leben diejenige Zürückhaltung beobachten, die ihnen durch ihre Stellung geboten ist. Schließlich richtete Redner einen Appell an die arbeitenden Klaffen, Hand in Hand mit den Konservativen zu gehen, um eine sittliche Wiedergeburt unseres Volkes herbeizu- führm. Am Ende des Vortrags brach die Menge wieder in einen brausenden Beifall aus. Der Eindruck den die Worte auf die Anwesenden gemacht, war ein tiefer. Unsere Konservativen haben dadurch neue Anregungen und Impulse empfangen, die befruchtend wirken müssen und der guten Sache neue Anhänger zuführen werden. Man hatte die Befürchtung gehegt, daß seitens der Sozialdemokraten der Stöckersche Vortrag als Anlaß zu Ruhestörungen genommen werden würde. Die Befürchtung war durchaus nicht gerechtfertigt. In der Versammlung herrschte vom Anfang bis zum Schluß die beste Ordnung.
München, 6. April. Die Kammer nahm den Antrag Hafenbrädl auf Abschaffung des siebenten Schuljahres in namentlicher Abstimmung mit 77 gegen 62 Stimmen an; die Linke stimmte geschloffen gegen die Rechte. — Vorgestern wurden hier einige Arbeiter verhaftet, welche im Verdacht stehen, den kürzlich erwähnten sozialdemokratischen Wahl- 'aufruf zu Gunsten Bebels verbreitet zu haben. Näheres bleibt abzuwarten. — Die gestern Nachmittag in Regensburg unter dem Vorsitze des Frhrn. v. Sazenhofen abgehaltene Versammlung von Vertrauensmännern der „katholischen Volkspartei" war von 150 Eingeladenen besucht, unter welchen sich auch Fürst Karl zu Löwenstein befand. Die Versammlung beschloß einen Wahlaufruf an die Katholiken Baierns und sofortigen Eintritt in die Wahlagitation. — Die diesjährigen Frühjahrprüfungen für den einjährigen Freiwilligendienst haben im Vergleiche zu früheren Jahren ein günstigeres Resultat ergeben, indem 50 Prozent der Prüflinge das Befähigungsattest erlangten. Die höchste Prozentziffer der Bestandenen hat Würzburg mit 64 Prozent, die geringste Ansbach mit 33 Prozent; dazwischen liegen Speyer mit 41 Prozent, Bayreuth und Regensburg mit je 50 Prozent und München mit 44 Pro-
sprach mit leiser, sanfter Stimme zu ihr. Ich wußte, daß es gütige und liebevolle Worte waren wiewohl ich sie nicht hörte, aber ich fühlte eine Eifersucht gegen die arme, kleine sterbende Frau in meinem Herzen. Ihr Antlitz war leise gerötet; sie war zu schwach, um zu sprechen, aber ab und zu leuchtete ein Strahl der Freude in den Tiefen ihrer brechenden Augen, wenn sie seinem Blick begegnete.
Miß Barbara ließ meine Hand los und ,ging auf daS Bett zu. Mark sah bei ihrem Herrannahen auf und schaute mich besorgt an, als ob er fragen wolle, wie seine Anwesenheit aufgenommen werde.
Sie stand ihm gegenüber und sprach mit klarer, mutiger Stimmei
„Alles ist meine Schuld gewesen, ich wollte das Beste und habe mich schwer geirrt. Möge der Himmel mir vergeben 1 Mein Herr, ich habe Ihre und Ellinors Verzeihung zu erbitten", fügte sie mit ernster, altmodischer Höflichkeit hinzu.
Und, über die kranke Ellinor hin — sie stand an der einen, er an der andern Seite des Bettes — reichten die Beiden, die sich nie zuvor gesehen und so lange wie Feinde gegeneinander gestanden hatten, sich die Hände.
(Fortsetzung folgt.)
zent. Im Ganzen haben sich 74 Kandidaten der Prüfung unterzogen, wovon 38 für befähigt erklärt wurden.
AllSlülÄ.
Wie«, 6. April. Die von den Botschaftern ausgearbeitete identtsche Note, welche Griechenland den von allen Mächten accepüerten Vorschlag der Botschafter mitteilt und in bestimmter Weise die Erwartung auf Annahme desselben von Seiten Griechenlands ausdrückt, erhielt bereits die Zustimmung Frankreichs Italiens, Englands und Oesterreichs. Die Zustimmung Rußlands und Deutschlands gilt als unmittelbar bevorstehend, so daß die Note vielleicht noch heute, spätestens morgen in Athen Überreicht werden dürfte.
Rom, 6. April. „Popolo Romano" will aus angeblich guter Quelle erfahren haben: Frankreich erklärte den Mächten formell, seine eventuellen militärischen Operationen an der tunesischen Grenze bezweckten einzig und allein die legitime Verteidigung gegen unruhige Stämme; jede OkkupationSidee ober Bebrohung der Unabhängigkeit von Tunis sei absolut ausgeschlossen.
Paris, 5. April. Die Röpublique Fravcaise bringt heute erstaunlicherweise nur einen Artikel über die Listenwahl und beschäftigt sich in einem andern mit dem Antrag Windthorst, der jetzt vorn deutschen Reichstag angenommen ist. Sie behandelt denselben spöttisch von oben herab und ihre Beweisführung gipfelt hauptsächlich in dem Satze, daß internationale Gesetze gegen den Regentenrnord unnötig seien, erstens, weil solche Verbrechen immer im Jnlande geplant würden und zweitens, weil alle Staaten bereits Gesetze besäßen, mit denen sie dem Mißbrauch des Asyl- rechtö entgegentreten könnten. Speziell von Frankreich sagt sie: „Wir haben Gesetze, um die zu treffen, die bei uns Complotte fchmieden wollten; auch haben politische Mörder nicht die Gewohnheit, Frankreich häufig zu besuchen (frequenter)." Hin und wieder aber kommt es doch vor, das wird die Republique Francaise angesichts des Hartmannschen Falles nicht in Abrede stellen können, eben so wenig wie die Thatsache, daß die französischen Gesetze solche Verschwörer durchaus nicht immer treffen, wie abermals bet Fall Hartmann zur Genüge bewiesen hat.
London, 6. April. Die „Morniug-Post" will wissen, Dilke und der Admiralitätslord Brassey seien die KabinetS- mitglieber, welche die sozialistische „Freiheit" finanziell unterstützten. — Das Befinden Lord Beaconsfielvs hat sich nicht unerheblich gebessert.
Dublin, 6 April. Der Vizekönig ordnete.für 17 Grafschaften und die Städte Limerick, Galway und Cork an, daß alle Personen, welche nicht zum Waffentragen berechtigt sind, ihre Waffen vor dem 15. April der Polizei abzuliefern haben.
Petersburg, 6. April. Baron Alexander Nicolai, vormatS Chef der Civilverwaltung im Kaukasus, ist zum Unterrichtsminister, der bisherige Minister Saburoff zum Senator ernannt worden. — Der Minister des Innern suspendierte die Zeitung „Smolensker Westnik" auf acht Monate und entzog der Zeitung „Porjadok" den Einzelverkauf.
Bukarest, 6. April. Infolge der Proklamation Rumäniens zum Königreiche wird das Kabinet nach der Votierung des Budgets, dessen Beratung begonnen hat, demissionieren. Zweifellos wird Bratiano mit der Bildung des neuen KabinetS, in welchem wahrscheinlich alle Schattierungen der liberalen Partei vertreten fein werden, beauftragt. Der „Romanul" sagt bei Besprechung dieser Frage, die große Mehrheit der Nation wünsche, daß die politischen Kämpfe endigten und alle Fraktionen der liberalen Partei de facto so übereinftimmten, wie rücksichtlich der Prinzipien.
Konstantinopel, 6. April. Ein zur Hilfeleistung für die Chioteu auS allen BanquierS gebildetes Komite erläßt heute eine Aufforderung an die auswärtigen Finanziustitute zur Eröffnung einer Subskription.
Smyrna, 6. April. Die Erberschütterungen auf ber Insel ChioS dauern auf bas heftigste fort und vollenden daS Zerstörungswerk. Viele Verwunbete liegen ohne Hilfe unter ben Trümmern. Die Bevölkerung lagert auf den Friedhöfen. Die Schiffsmannschaften des türkischen und des französischen Stationsschiffes leisten ausgezeichnete Hilfe, aber ihre Zahl ist nicht genügend. Ein großer Teil der Garnison von Smyrna geht zur Wegräumung der Trümmer nach Chios ab; von allen Seiten kommen Unterstützungen, dieselben sind aber wegen der großen Zahl der Hungernden koch noch ungenügend.
Heffeu-Raffa«.
Marburg, 6. April. (Strafkammer Kgl. Landgerichts.) Zur Verhandlung kamen folgende Fälle: 1) Der Oeconomie- Verwalter v. Prittwitz von hier ist der Körperverletzung des 8jährigen Ang. Hillberger mittelst eines gefährlichen Werkzeuges angeklagt. Nachdem das Schöffengericht als unzuständig die Aburteilung abgeroiefen, kam die Sache heute hier zur Verhandlung. Angeklagter giebt zu, daß er den Hillberger, ben er beim Kartoffelstoppeln betraf, mit feinem Eicheu-Gehstock gehauen, aber nicht absichtlich über ben Rücken, auch habe er weder den Hund auf denselben gehetzt, noch ihm Zähne eingeschlagen. Nachher habe er den Jungen zum Arzt schaffen und dort untersuchen lasten, auch der Mutter desselben einen Thaler zur vorläufigen Bestreitung der Krankenkosten geschickt, dieselbe habe ihm den Thaler am anderen Tage wieder gegeben. Die Staats
Anwaltschaft hält nach den Zeugenaussagen den Thatbestand für erwiesen und für eine brutale Mißhandlung, ben Stock auch für ein gefährliches Instrument im Sinne des Ge- setzeö, doch räumt dieselbe mildernde Umstände mit Rücksicht auf die gerechtfertigte Aufregung des Angeklagten ein und beantragt, da eine Geldstrafe hier nicht geeignet, 3 Wochen Gefängnis. Der Verteidiger, Herr Rechtsanwalt Dr. Schmidt, hält die ganze Handlung für eine Ueber- schreitung der Grenzen der körperlichen Züchttgung, die Absicht der Verletzung sei gewiß nicht vorhanden gewesen, weßhalb er zwar nicht für Freisprechung, sondern nur für eine Geldstrafe von höchstens 50 M. plädiert. Der Gerichtshof nimmt mildernde Umstände an und erkennt auf 300 Mark Geldstrafe, subsidiär einen Monat Gefängnis. — 2) Reinh. Fr. Heller, Müller zu Offenbach, ist vom Amtsgericht zu Gladenbach wegen Hausfriedensbruchs zu 4 Wochen Gefängnis verurteilt und hat dagegen appelliert. Derselbe behauptet heute, sich nur in das Haus des Johs. M eiset zu Bischoffen, ber eine Wirtschaft hat, begeben zu haben, um eine kleine Schulb zu berichtigen, worauf sich ber Streit entspannen und er sich entfernt habe. rc. Holler wirb vom Bürgermeister als ein im Trünke gefürchteter Mann geschilbert, ist aber noch nie bestraft. Auf Grunb ber verlesenen Zeugenaussagen beantragt bic Staatsanwaltschaft Bestätigung des Urteils. Die Strafkammer hält zwar ben Thatbcstanb für erwiesen, bas Strafmaß des Amtsgerichts aber für zu hoch, ba ber Vorfall sich in einem Wirtshaus abgespielt, unb milbert das Urteil auf eine Woche Gefängnis und Tragung der Kosten auch dieser Instanz. — 3) Die ständigen Nachtwächter Hartm. Hamel und Heinr. Müller von Betziesdorf sind beschuldigt, ben Schneiber Joh. Schütz von ba in ber Nacht vom 15. zum 16. December v. I.: 1. gemeinschaftlich, 2. in Ausübung ihres Amtes mißhanbelt zu haben. Die Angeklagten bestreiten bieS unb behaupten, Schütz sei ihnen in der fraglichen Nacht mehrmals mit einem Stock begegnet, worauf er beim letzten Begegnen, 12 Uhr, auf sic eingedrungen sei unb ben Hamel geschlagen habe, ber Versuch, ihn sestzunehmen unb zum Bürgermeister zu bringen, sei ihnen aber mißlungen. Zeuge Schütz sagt aus, baß schon am Abenb des 15. die beiden Nachtwächter sich geäußert, et solle eine Tracht Prügel haben, worauf dieselben ihn bann auch getroffen unb Hamel zuerst auf ihn eingeschlagen habe, er habe durch diese Mißhandlung mehrere schwere Verletzungen bavongetragen, als Grund für diese Mißhandlung giebt er eine Anzeige, die er gegen die beiden Nachtwächter gemacht, an. Aus ben übrigen Zeugenaussagen ergiebt sich, daß Schütz von den beiden Nachtwächtern geprügelt worben sei unb dieselben auch am 5. desselben Monats ihre Pflicht nicht gethau hätten, worauf sie von Schütz angezeigt worben, baß Schütz feine Schwiegermutter, bie bei Eberts waschen sollte, dorthin begleitete unb von ben Nachtwächtern auf bem Rückwege tradiert wurde; Schütz habe keinen Stock bei sich geführt und seien bie beiden Nachtwächter davon gelaufen, als sich bie Zeugen näherten, was aber bie Angeklagten auf bas lebhafteste bestreiten. Die Staatsanwaltschaft hält bemnach bie Anklage für erwiesen unb beantragt, ba biese That nur ein Ausfluß ber Rachegelüste der beiden Nachtwächter fei, unter Ausschluß mildernder Umstände je 4 Monate Gefängnis, während der Verteidiger, Herr Rechtsanwalt Dr. Schmidt, für Freisprechung eintritt, da offenbar Schütz ber Anstifter ber Schlägerei gewesen. DaS Urteil des Gerichtshofes hält bie Anklage für vollständig erwiesen, schließt mildernde Umstände aus und erkennt dem Anträge der Staatsanwaltschaft gemäß. — 4) Taglöhner Jacob Wickenhöfcr von Pfütze soll den Hülfsjäger Lichtenberger mit der Begehung eines Verbrechens bedroht haben und ist deshalb vom Amtsgericht zu Battenberg mit 30 M. event. 3 Tagen Gefängnis bestraft, wogegen sowohl ber Angeklagte, wie bet AmtSanwalt Berufung einlegten. Angeklagter behauptet, er habe vom Förster die Erlaubnis zum Kohlen gehabt, auf die Aufforderung, ben Kohlenbezirk zu verlassen, habe er ein schriftliches Verbot verlangt, wie es ihm vom Förster versprochen, eine Bedrohung habe er nicht ausgesprochen. Die Beweisaufnahme ergiebt, daß bet Wickenhöset wegen unbefugter Anlage einet Kohlstätte auf Anzeige des Försters mittiertoeile bestraft worben ist unb bem beauftragten Hilfsjäger, ber ihn aus bem Walde wies unb ihm sagte, et würde ihn nötigenfalls durch den GenSdarmen hinauS- bringen kaffen, erwiederte: „Et werde dem ersten, der wieder käme, möge es Forstbeamtet oder Gensdatm fein, mit der Axt die Därme auS dem Leibe hauen." Die Staatsanwaltschaft beantragt, wegen Widerstands und Bedrohung gegen einen Forstbeamten mit Gewalt in Ausübung seines Dienstes, Aufhebung des Urteils erster Instanz unb 14 Tagen Gefängnis, während bet Verteidiger, Herr Rechtsanwalt Dr. Schmidt, für Freisprechung plädiert, ba seinem Klienten seitens des Herrn Oberförsters bitteres Unrecht geschehen unb betfelbe in seinem ErwetbS- betriebe durch denselben ungerechtsertigterweisc gestört worden, auch die vom Angeklagten gemachte Aeußetung nur ein Programm für bie Zukunft, aber keine Drohung gewesen sei. Der Gerichtshof verurtellt ben Angeklagten aus § 114 des Sfr.-Ges.-B. zu 10 Tagen Gefängnis unb in bie Kosten beibet Instanzen.
Marburg, 7. Aptll. Diejenigen, welche wähtenb bet Osterfesttage ober ber letzten Tage ber Charwoche verreisen wollen, machen wir darauf aufmerksam, daß auf den preußischen Staats- und unter Staatsverwaltung stehenden Bahnen die am Gründonnerstag, Festsonnabend unb Ostersonntag gelöst werbenden Retourkarten brei Tage gültig sind.
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