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dieser Meldung würde Kriegsminister ChilderS an Stelle Gladstones Schatzkanzler, Lord Hartington Kriegsminister werden und Lord Derby als Minister für Indien in das Kabinet eintreten. „Daily News" glauben, diese Angaben seien zum mindesten verfrüht. — Die Zahl der am 9. März auf gründ des irischen Zwangsgesetzes Verhafteten soll 30 betragen, unter diesen Nally, einer der Verteidiger Parnells in dessen letztem Prozesse. — Nach hier einge­gangenen Nachrichten verließ Präsident Brand am 7. März Bloemfontein und ging behufs Förderung des Friedenöab- schlusses nach der Grenze, wo er voraussichtlich am, 13. März eintreffen wird; er schrieb an Joubert, den Führer der Boeren, wegen des Zusammenkunftortes und gab der Hoffnung auf eine friedliche Lösung der Frage vor Ablauf des Waffenstillstandes Ausdruck.

Brüssel, 9. März. Die Deputiertenkammer beschäftigte sich heute mit dem Militärbudget; den Bericht deS Aus­schusses trug Thonissen vor. Auf seine Anfrage, wie eS mit den Befestigungm an der Maas stehe, erklärte der Ministerpräsident Fröre Orban, die Regierung beabsichtige gar nicht, solche anzulegen, und werde bei dem im Jahre 1859 gesetzlich festgestellten Verteidigungssystem beharren; die im Jahre 1869 beschlossene Anlage einer zweiten Reihe von Forts um Antwerpen aus dem Ertrage des zum Verkauf gestellten Militärterrains solle beschleunigt und zu diesem Zweck ein besonderes Gesetz vorgelegt, an dem Plane von 1859 aber durchaus nichts geändert werden. Thoniffen verwandte sich auch für die Militärs, welche vor 15 Jahren den Krieg in Mexico mitgemacht haben und diese Zeit für ihre Pensionsberechtigung mitgezählt wiffen wollen. Fröre Orban entgegnete darauf, dieser Anspruch sei unzulässig, weil damals die belgische Regierung durch ihren Kriegsminister, General-Lieutenant Baron Chase!, ausdrücklich ertlärt habe, die Teilnahme belgischer Militärs an jenem Kriege sei in keiner Hinsicht als eine offizielle Einmischung zu betrachten; mithin könne der Staat den in Mexico geleisteten Kriegsdienst bei bet Pension nicht in Rechnung stellen. Am Schluffe der Sitzung sprach das Haus sich mit 55 gegen 35 Stimmen dafür aus, daß unmittel­bar nach Erledigung des Unterrichtsbudgets nicht, wie früher beschlossen worden, die bereits 16 Jahre wartende Preß­gesetzvorlage, sondern der ungleich dringlichere Gesetzentwurf über die Einrichtung der Mittelschulen in Beratung genommen werden solle.

Petersburg, 6. März. Der 26. Jahrestag der Thron­besteigung Sr. Majestät des Kaisers wurde diesmal, der Trauer wegen, in aller Stille begangen. An demselben erhob der Kaiser den verdienstvollen Gehülsen des General- Feldzeugmeisters, General der Artillerie, Barantzew, in den Grafenstand. Zugleich stiftete der Kaiser eine Medaille für alle, wiche an den Feldzügen gegen die Tckinzen Teil ge­nommen haben. Dieselbe wird aus dem hwsigen Münzhose hergestellt. Sie zeigt auf der Hauptseite die Chiffre des Kaisers und auf der Kehrfeite die Inschrift: „Für die Er- stürmung von Goek-Tepe am 12. Januar 1881" und wird am Georgenbande auf der Brust getragen. Silberne Exem­plare der Medaille erhalten alle Offiziere, Soldaten, MUizen, Freiwillige, welche am Sturme teil nahmen, ferner Geistliche, Aerzte, Krankenpfleger, barmherzige Schwestern, Mitglieder der Gesellschaft des Roten Kreuzes, welche im Feuer des Feindes ihren Beruf erfüllten. Exemplare auö Heller Bronce find allen anderen Offizieren, Soldaten, Personen der erwähnten Kategorien, auch Militärbeamten zuerkannt, welche im allgemeinen die Expeditionen gegen die Tekinzen 1876 und 1880 milgemacht haben. Gemie­teten Dienern und Marketendern, sowie Leuten, welche sich unter Gericht befinden, wird die Medaille nicht verliehen. Die für den letzten Türkenkrieg gestiftete Feldzugs-Medaille hatten die Veneidiger des Schipka-PaffeS und dann die Helden von Bayafeth in Silber erhalten, alle anderen Truppen, die am Feldzuge teil genommen hatten, in Heller Bronce. Jetzt bestimmt ein Armeebefehl, ebenfalls vom 19. Januar, daß für die Truppen, welche Kars stürmten, die früher erteilte Broncemebaille durch eine silberne zu ersetzen ist. Leider find alle die russischen Militärmedaillen ungemein gleichförmig, sie sind sämtlich rund, eine sieht der anderen ähnlich, von geschmackvoller Form und Ausführung ist nichts zu sehen. Zur Zeit der Kaiserin Katharina II. gab es auch ovale, viereckige, achteckige Medaillen, zum teil recht hübsch ausgeführt. Ein neuer Ukas beweist die erfreuliche Fürsorge deS Großfürsten - Thronfolgers für die unter feinem Befehle stehenden Truppen. Er verlangt von allen Offizieren und Soldaten christlichen Glaubens aller Bekenntnisse, daß sie in der Fastenzcit zur Beichte und zum Abendmahl, gehen und läßt keine Ausnahme zu. Ein vor zwei Wochen erlassener Tagesbefehl des Cäjarewitsch befiehll, für die Gesundheit der Leute zu sorgen; den ChesS der einzelnen Truppenteile wird eingeschärsl, auf die gute Ventilation der Kaserne Acht zu haben. Könnten doch endlich gründliche Maßregeln getroffen werden, um die

„Rein?"

Ich erhob mich und deutete nach der Thüre: „So hoffe ich, Miß Feacherstvne, daß Sie kein Wort mehr verlieren I Ich habe nicht die Absicht, auch nur eine Bemerkung noch von Ihnen hinzunehmen. Sie haben nur das Eine noch zu thun: dies Haus zu verlassen!"

Sie stand auf, maß mich in loderndem Haß einen Augenblick, doch gewaffnet und gewachsen in meinem ge­rechten Zorn stand ich vor ihr und verließ das Zimmer ohne ein Wort der Erwiderung.

(Avrtseyung folgt )

Lage der Armee-Offiziere zu verbeffern! Bei der jetzigen Teuerung ist diese Lage eine sehr traurige, namentlich für verheiratete Offiziere ohne Vermögen. Dazu kommt noch, daß diese Unglücklichen oft gewissenlosen jüdischen Wucherern in die Hände fallen, Ehrenmännern, welche sich mit mir 8 pCt. monatlichen Zinsen begnügen! Ueberhaupt findet die Absicht der Regierung, den Juden neue Vorrechte zu geben, in der ganzen Bevölkerung den heftigsten Wider- spruch. Giebt eS doch ganze Provinzen, namentlich in Littauen, welche durch die Juden völlig ausgesaugt werden. Mit Bereitwilligkeit leihen sie Gutsbesitzern und Bauern Geld auf die Ernte, auf Wälder , endlich auf Grund und Boden, und wird aus irgend einem Grunde die Schuld nicht pünktlich berichtigt, so erhalten sie fast umsonst die Ernte, welche sie selbst schneiden muffen, ruinieren die Wälder und zuletzt was vom Gute noch übrig bleibt. Wo der Plattfuß des polnischen Juden hintritt, da wird nur zerstört und ruiniert. Dies sind unglückliche Verhältniffe, denen der Staat durchaus entgegentreten muß. Ein Gesetz muß den Juden verbieten, unter ihrem oder unter fremden Namen Güter und Wälder in Beschlag zu nehmen. Namentlich muffen der Staatsdienst und die richterliche Laufbahn den Juden verschlossen bleiben, damit nicht Zu­stände herbeigeführt werden, welche zu großen Verlegen­heiten Anlaß geben können. Auch hier schon machen dir Juden in den höheren Schulen und auf den Universitäten eine förmliche Invasion, welche zu Reibungen führt mit christlichen Schülern. — Ueberall sind die Brotpreise im Ab­nehmen. Man hofft auf eine gute Ernte in diesem Jahre. Jedoch herrscht noch immer große Not, namentlich in den deutschen Kolonieen an der Wolga.

Kopenhagen, 10. März. Die Königin Carolina Amalia, seit 1848 Witwe des Königs Christian des VIII. (mit dem sie in zweiter Ehe seit 1815 vermählt gewesen) ist gestern Abend gestorben. Sie war 1796 geboren und Tochter des Herzogs Friedrich Christian von Schleswig - Holstein-Sonderburg-Augustenburg.

Washington, 10. März. Präsident Garfield ernannte Morton zum Gesandten der nordamerikanischen Union in Paris, EvartS, Theerman und Timothy Howe zu Kom­missaren bei der Münzkonferenz; die letzteren 3 sind vom Senate bereits bestätigt.

Ottawa, 10. März. Das Unterhaus von Canada nahm eine Resolution an, nach welcher der Runkelrüben­zucker 8 Jahre lang steuerfrei sein soll, um auf diese Weise die heimische Fabrikation zu fördern.

Hessen-Rassan.

Marburg, 11. März. Wie wir vernehmen, sind es morgen 50 Jahre, daß einer unserer verdientesten Aerzte, Herr Sanitätsratvr. Möller, znm Doctor medicinae rc. promoviert wurde. Während dieses langen Zeitab­schnitts war derselbe unausgesetzt in unserer Stadt als praktischer Arzt in seltener Rüstigkeit thätig , möge ihm die letztere noch recht lange beschieden sein, ist gewiß der einstimmige Wunsch seiner zahlreichen Freunde und Verehrer.

— (Personal-Chronik.) Der Landgerichtsrat Weiß in Halberstadt ist als AmtsgerichtSrat an das Amtsgericht in Fulda versetzt worden. — Der Gerichts­bote z. D. Ehrhardt ist zum Gerichtsdiener bei dem Amts­gericht in Wächtersbach ernannt worden. — Der Bureau- HülfSarbeiter Premierlieutenant a. D. v. Haustein ist mit Versetzung der Geschäfte des Kreissecretärs bei dem Königl. Landratsamte in Kirchhain vom 15. März d. I. ab be­auftragt worden. Der kommissarische Steuerempfänger Sommer ist definitiv zum Steuerempfänger zu Borken er­nannt worden. — Der bisherige Kataster-Assistent Schmidt zu Schleswig ist vom 1. April er. ab zum Kataster- Secretär bei der König!. Regierung in Kassel bestellt worden. — Der Salzschreiber Kersting zu Sooden ist ge­storben. — Eisenbahn-Baumeister Velde vom Eisenbahn- Betriebsamte in Wiesbaden ist unter Ernennung zum Bau-Inspektor an die Königl. Eisenbahndirektion in Frank­furt, Eisenbahn-Bauinspektor Hahn von der Königl. Eisen­bahn-Direktion in Frankfurt nach Warburg, Eisenbahn- Assessor Röttger vom Betriebsamte Frankfurt a. M. nach Crefeld versetzt worden.

— Bei Anwendung derjenigen Bestimmungen des CircularerlasseS des Ministers der öffentlichen Arbeiten vom 20. Juni v. I., welche die Herbeiführung einer Ge- schäftserleichterung für die Kreisbaubeamten bezwecken sind Meinungsverschiedenheiten darüber hervorgetreten, ob bei kleineren Reparaturen an verschiedenen Gebäuden desselben fiskalischen DienstctablissementS die nach Nr. 1 a. a. O. die Mitwirkung des betreffenden Kreisbaubeamten bedingende Grenze von Über 500 M. nach dem Kostenauswandc für daS gesamte Dienst-Etablissement ober nach demjenigen für daS einzelne Gebäude zu bemeffen fei. Der Minister hat unterm 20. Januar d. I. die fragliche Bestimmung dahin erläutert, daß nach der derselben zu Grunde liegenden Ab­sicht die letztere der beiben vorstehend angeführten Annahmen die zutreffende ist, und daß demgemäß in Fällen der hier gedachten Art eine Mitwirkung des Kreisbaubeamten dann nicht einzutreten hat, wenn die Kosten der an ober in je einem einzelnen Gebäude des betr. DienstctablissementS er­forderlichen, bezw. auSgeführten Reparaturen den Betrag von 500 Mk. nicht übersteigen.

Raffel, 8. März Der „Magdeb. Ztg." wird von hier geschrieben: Die Nachricht der „Köln. Ztg.", wonach unser Oberprästdent v. Ende sich mit dem Militär so überworfen hat, daß sein HauS von allen Offizieren ge­mieden wird, ist nicht vollständig zutreffend. Richttg ist

nur, daß die Offiziere des Hufaren-RegimentS nicht in den oberprästdentlichen Salons erscheinen; tmit der In­fanterie und Artillerie rc. steht die Sache günstiger. Wenn angenommen wird, daß aus diesem Zerwürfnis der Grund etwaiger Verabschiedung des Herrn v. Ende herge­nommen wird, so scheint mir eine solche Annahme nicht motiviert. Steht es fest, baß die Stellung des Oberpräst- benten bei ben maßgebenden Kreisen erschüttert ist, s» dürften die Gründe dafür ganz andere sein; die gesellschast- lichen Beziehungen des Hauses am Rondel spielen dabei eine sehr untergeordnete Rolle.

Raffel, 10. März. „K. T. u. A." berichtet: Das gestern im Stadtparksaale von bet Capelle des 83. Jnf,- Regts. unter Leitung ihres Capellmeisters, Herrn Albin Müller, veranstaltete Concert erhielt ein besonderes Inter­esse durch die Mitwirkung des Violin-Virtnosen Herrn Soldan auS Newyork. Das Concert hatte sich eines sehr zahlreichen Besuches zu erfreuen, wohl ein Beweis für das Interesse, welches man dem ersten hiesigen Auftreten des Herrn Soldan als unserem Landsmann entgegenbrachte. Der junge Künstler hat, wie wir erfahren, sich erst feit wenigen Jahren für die Künstlerlaufbahn entschieden, seine Studien bei dem auch hier durch seine hochkünstlerische Mitwirkung in einem der vorjährigen Abonnements- Concerte bekannten königl. Concertmeister De Ahna in Berlin absolviert uno darauf in Amerika mit großem Erfolge concertiert. Sein gestriges Auftreten ließ uns in ihm einen nach jeder Richtung hin . talentvollen Geiger erkennen, der schönen, weichen Ton mit Schwung irn Vortrage verbindet und eine weit vorgeschrittene Technik besitzt. Sowohl das Bruch'sche G-moll-Soncert, wie die bekannte Beethoven'fche I'-äur-Romanze und „La Melan- coli“ von Prurne wurden mit Temperament und Innig­keit erfaßt und wiedergegeben. Namentlich machte sich die Wärme des Vortrages recht vorteilhaft geltend. Alles in allem haben wir es in Herrn Soldan mit einer reich talentierten Künstlernatur zu thun, die bei fortgesetztem Studium zu großen Hoffnungen berechtigt. Die 83er Capelle führte die Begleitung der Solopiecen wie die selbst­ständigen Programmnummern mit gewohnter Sicherheit und Präciston auö, so daß daS Concert einen sehr an­ziehenden Genuß gewährte.

Hanan, 10. März. Die „Han. Ztg." schreibt: Herr Justizrat Dr. Weigel, der ReichstagSabgeordnete Hanan'S, wird einer ihm nahestehenden Quelle zufolge eine Wieder­wahl nicht annehmen. Der Herr Abgeordnete wird über­haupt nicht in die Gefahr einer Wiederwahl kommen, da er glücklicherweise in dem Wahlkreis Hanau-Gelnhausen- Orb einem überwundenen Standpunkt angehört.

Hana», 10. März. Entsprechend dem schlichten Sinne de« Verstorbenen, der selbst die Aufbahrung feiner Leiche untersagt hatte, war die Beisetzung des Prinzen Georg von Hcffen in der landgraflichcn Gruft zu Rumpenheim bei aller fürstlichen Würde eine einfache. Gefolgt von den hohen Leidtragenden des hessischen Hauses und anderen Fürstlich­keiten, sowie von ben Vertretern vieler Höfe, Militärs unb Beamten rc. der Nachbarstäbte, würbe bcr Sarg aus bem nahen Schloß zur Grabkapelle von Hofofficianten getragen, währenb ein kleines Piket der Offenbacher Garnison ben militärischen Dienst versah. Der Zutritt zu bem Park, in welchem das Erbbegräbnis der Familie liegt, war niemanden verwehrt. Die Leichenparentation im Schloß hielt der OrtS- pfarrer Sahl. An der Gruft sprach Dekan Bonhard von Offenbach. Der Verstorbene, welcher unverehelicht blieb, gehörte dem dänischen, bann bem russischen Heer an und war später Divisionär in Königsberg, bann Gouverneur von Magdeburg, bis er 1848 seinen Abschied nahm. Auch am Befreiungskrieg hat er tdlgenommen, in der Schlacht bei Leipzig aber nicht mitkämpfen können, weil er er­krankt war.

Ulmbach (Kreis Schlüchtern), 6. März. Eines der seltensten Feste wurde gestern in unseren Mauern gefeiert. Ein Ehepaar, Heinrich Schöpstrer und dessen Ehefrau, feierten ihre diamantene Hochzeit. Beide wurden im Jahre 1799 geboren unb am 5. März 1821 in der hiesigen Kirche getraut, wo sie ebenfalls am 5. März 1871 schon ihre goldene Hochzeit feierten. In Anbetracht der Seltenheit dieses Familienfestes, dessen Feier nur wenigen Sterblichen vergönnt ist, hätte die Beteiligung seitens der Ortsangehörigen wohl eine allgemeinere sein können, jedoch mag dies größtenteils darin feinen Grund haben, daß die Sache zu spät bekannt geworden ist. Die kirchliche Feier war dagegen um so schöner. Früh morgens ließ Herr Pfarrer Kind das hochbetagte Ehepaar in einem Wagen zur Kirche holen, woselbst sich sämUich« Kinder, Enkel und Urenkel derselben, sowie eine große Anzahl Ortsangehöriger versammelt hatten. Nach der Erneuerung ihre» Bundes an ebenderselben Stelle, wo sie denselben vor 60 Jahren geschlossen hatten, hielt Herr Pfarrer Kino eine tief ergreifende Ansprache an das Jubelpaar, worin er sie auf das so seltene Glück, das ihnen von der Vorsehung beschieden sei, hinwieS. Ties er­griffen verließen sämtliche Anwesenden nach beendigter Feier die Kirche um in dem mit Kränzen geschmückten Hans deS Hochzeitspaares bei einer wohlbesetzten Tafel daS Fest würdig zn beschließen. (H. M.)

Bum Reichstag.

Berlin, den 10. März.

Der Reichstag genehmigte die Einstellung deS Straf­verfahrens gegen den Abg. v. CzarlinSki während der Dauer der Session. Bei der Abstimmung über den Antrag des