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Nk. 411.

JliarGurg, Freitag, 18. Februar 1881.

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Freds.

Roman von Emily Cameron.

Berlin; W. LhieueS in toerfilb: L. Schlotte in Bremen.

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Beratuttgeu über das Berweudosgsgesetz.

. ®le „Prov.-Correfp." schreibt hierüber: Das HauS der Abgeordneten hat in der dringenden Mahnung des ^lnanzminlsters und des Fürsten Bismarck in der Rede

4. Februar erfreulicher Weise Anlaß gefunden, sich der tfrage der Steuerreform in praktisch positiver Weise zuzuwenden, während bis dahin stillschweigendes Einver- !*-», * «in»».

Deutsch von August Frenzei. (Autonsirte Uebersetzung.) ' 'Fortsetzung.)

„Sie haben „jene anderen" Herren vergessen, die auch zu Hause bleiben — meinen Vater und —Mr. Curtius" £aa£arI^ en5tete an bie Wurzeln seines blonden

denen d-e Minister beiwohnen werden, beginnen. Voraus, Eff lCh “irV£rf-?"tra9 P^ußens vom 26. Januar, be- n Ausführung des Anschlusses der Stadt Altona und der Unterelbe an das deutsche Zollgebiet unter Mit- w-rkung der Minister beraten werden. — Das Berliner Tageblatt bemüht sich aus der Thatsache, daß einstweilen »deutscher Volkswirtschaftsrat», welche in Ergänzung des Etats des Reichsamts des Innern dem Bundesrat unterm 8. Februar vorgelegt war, zurückgezogen K 8ro-t0"*atleÄren' diese Zurückziehung eine definittve so' l? J°fre' ?er^a!t bic Sache jedoch keineswegs so. Es liegt vielmehr tu der Absicht, dem Bundesrat rin™ wirtschaft«^!« bctrc^nb bie Institution des deutschen Volks« (SMt trfl)Ot8U e9CKon nb at8bann i» einem Nachtrags- Etat die Position von 82,000 M. wieder aufzunehmen »DWeblatt" in Bezug auf die Stellung der baierlschen Regierung zu der Frage bemerkt, wird mir als unrichtig bezeichnet. — Im Ministerium für Land,virtschaft Domänen und Forsten sind, wie ich höre, bereits einleitende ^"^ordnet, welche für die Ausführung des Gesetzes, betreffend die Bewilligung von Staatsmitteln zur Hebung der wirtschaftlichen Lage in den notleidenden Teilen wird 7$ Appeln, notwendig werden. E«

vlrd beabsichtigt, sofort nach der Publikation des Gesetzes btc ,?^^uhruug desselben nach allen Seiten hin zu be­werkstelligen. - Nachdem das deutsche Postamt in Kon­stantinopel durch den Staatssekretär des Reichs-Postamts ermächtigt worden ist, aus seinen entbehrlichen Geldbestän- a“r verlangen Vorschüsse an die vor Konstantinopel stationierten Schiffe und Fahrzeuge der deutschen Marine TÄ/"' bcr Chef der Admiralität bestimmt, daß die ‘”nen r?Cba5te,r ben erforderlichen Geld- frebarf fortab in erster Llnre von dem genannten Postamt zu entnehmen haben und daß die Beschaffung des Geldbe- darfs m Konstantinopel von anderer Seite her nur in so wert stattzufinden habe, als die Bestände des deutschen Postamts daselbst nicht ausreichen. .

. ~ „Prov. Corr." appelliert noch in letzter Stunde mit beredten Worten in Angelegenheit des Steuererlasses Hk"Enhaus. „Das Herrenhaus wird heute zu ittscheiden haben — sagt das halbamtliche Blatt— ob es auf den ablehnenden Standpunkt seiner Commission er auf den Standpunkt der StaalSregierung stellt Denn d-, Wn bem H-us- b« »g,«rb«to <2™6"

^twurf wegen eines dauernden Erlasses hat, zumal auf Grund der neueren Zollerträge, die Zustimmung der Staatsregierung erhalten, und dieselbe hält eS für ihre ben Entwurf einzutreten, nachdem der Staats. haushalts-Etat nur mit Rücksicht auf jenen Beicbluü bie Qe Gestalt erhalten hat, in welcher Steucrlasfi^wä?bi « Aussetzung eines dauerndm sleuerlasses wäre die Gestaltung des Etats leicht eine

»nzeigen nimmt emgegen: Dir Expedition d.vlatte», p&ie d-Annoncen-Bureaux fcsn Th, Dietrich & Co. in Düffel und Hannover; Th, ■tetr j in Frankfurt a.M.; Waasenstein & Bögler in Irankkutt M., Berlin, Leipzig. Ma re,.- Rudolf yirfc i« «r-rin, gross« f«t# «. M re.

n ''^JoIItcn kein Vergnügen daran finden, mich armen Unglücklichen an sein Elend zu erinnern," sagte er kläglich wozu ich jedoch mitleidlos lachte. y

. 3ch weiß instinktiv — und welche Frau wüßte das Nichte — daß „der junge Flower von den Blauen", wie Mrs. Featherstone ihn nannte, in mich verzweifelt verliebt war und doch fühlte ich nicht mehr Mitleid mit ihm, als gefangene Maus oder ein gespießter Käfer sei.

Obwohl sich selbst mein Herz in hoffnungslosem Sehnen nach dem verzehrte, den ich liebte, so war ich durch mein ^"den doch durchaus nicht zum Mitleide für den gestimmt, der mich liebte. ö 1 '

Finger leicht, seinen schweren Jagdrock berührten und einen Augenblick zärtlich auf seinem Arme ruhen blieben, fnnpn^ ?ie •b” ®tabt besuchen," hörte ich ihn stechen "können." lftUm mit einander

„Unb doch sind Sie mit Freda ausgegangen?"-

intfpn?Ue th®2» V?US1“ entgegnete er leicht und achsel­zuckend. „II laut samuser, und Sie waren nicht unten"

Dann reichten sie sich bie Hände und Mark sagte den AtoV/1 ®e£C^aft "Adieu", dankte Mr.Curtius für ™ machte Mrs. Leith ein kleines Kom­

pliment über ihre Morgentoilette und kommt zuletzt auf mich zu und halt mir, ohne ein Wort, seine Hände ent-

Er steht mich bedeutungsvoll und bittend an, seine £tl mTrfi ^rl^.Lb.Crbet au4 s"nen Augen und doch fragte Mann ^ Unwillkürlich: Ist er wahr oder falsch? dieser

s Ätoet F^uen zugleich seine Gunst bezeugt, dessen ®«enf Unb bcffcn Wicke der Anderen gelten und7?Ä f l fortgegangen waren, kehrten wir Frauen und die alten Herren m das Haus zurück.

. , "eM muß nach meiner Jungfer sehen und ibr saaen LÄ7Ä7' «XÄ5 aCt®ie 91119 ^"auf und Mrs. Featherstone und ich blieben

"Irrda, willst du mir eine Frage beantworten?" ich sorglos ^ £Ufee ' toenn bu cS wünschest," antwortete du wirklich meinen Bruder zu heiraten?"

„Natürlich, sagte ich und sah überrascht zu ihr auf. „Dann wurde ich an deiner Stelle auch nicht so offen

I r"? anderen Herren kokettieren. Das ist für Georae ein Unb »ta6t i-s'imm,. daß b*r66nmil ”k «“ sp--«-»?» bie lri/ibÄ^Ke 6ffnetc und George Curtiu«, ß Ämaä'(,E® tne hmaufgeschoben, tritt durch bi Halle dem Speisezimmer zu. w

„Werdet ihr ausgehen, meine Lieben?" fraate er sank «uf feinem

** ** “

7?^^Schwester beschuldigt mich der Koketterie." mtt s^ch^m Erstaunen an, daß ich mich

$ <£.*2? Ärgers kaum des Lachens erwehren könnt?

„Freda S Manieren sind etwas zu frei," sagte Mrs Featherstone etwas zögernd. „Ich habe ihr nur einen 7^7unbschaftlichen ^t gegeben. Deshalb braucht sie 2"'chizu ereifern. Ich habe ihr gesagt, daß du eS mit"9 na? “1? 9enie h°ben könntest, wenn sie

Mann^ der chr begegnet, kokettierte."

h- Wunschift eS, daß Freda sich in jeder Weise, belebt, amüsiert, Clara. Ich vertraue ihr zu schr

aut hn6bnttn Borschriften zu machen, denn ich weiß schr gut, daß sie weder meine noch ihre Würde verletzen wird " Wi A Ä79 suhlte ich mich bei diesen Worten I

Wie M war dieser Mann und wie wenig wert fühlte ich

in dem Bewußtsein, daß mA HZ lym fv wenig gehörte. * 0

(Fortsetzung folgt.)

XVI. ZatzkMß

Anzeigen nimmt' entgegen dteSxpedttton d.vlatte» I oivie b. A nnvncen-Bureaur »on B. L- Daube L Co. in Frankfurt a. M; Jäger'sche Buchhandlung bofelbft- Hermann'sche Buchhandl. bajelbst; Juvalibendauk in

rot

930

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Biel der Reform ist vielmehr seit Jahren durch die aewich- » «IMJI» ®'8 -der Ist unb I

ur. diesem Augenblicke flüsterte er mir etwas sehr rärt- ' liches und verzweifeltes zu, wovon ich jedoch nich ein ein- !>»-- toort v.,st-nd, b- ich j,c„ N.n -nftr,nM. um -ü ! unb MrS.Fcath.rftbuk einander

zum Abschiede sagten.

' _ Sie lehnte in einem tadellosen Kostüme von rotem Sammt m der offenen Thüre unb- er steht dicht bei ibr wahrenb sie so thut, als ob sie die Schnalle an seiner Patronentasche ordnen wolle.

f , Wilde Leidenschaft tollster Eifersucht durchglühte mich wie eine lodernde Flamme, als ich beobachtete, wie ihre

Sri™ $ b,er Weg, welcher eine Einigung der Parteien ermöglicht und deshalb den Vorzug vor all™ Sonderprogrammen, hinter denen eine Lrh°i! niS ftty, verdient. Denn ein negatives Ergebnis der ietzt Ne»p™'Verhandlungen würde vom ^Reichstag von Neuem leicht zum Vorwande für eine Weigerung die zur Verminderung der direkten Steuern notwendigen üidirekten ............ ®teuern Zu^bewilligen, benutzt werden. Wem mitbin da« ) F^öen in dieser Session" nicht weiter zu berühren"; I möge" mit Verttcb^^? überhaupt am Herzen liegt, der < b" das Verwendungsgesetz gewählte Kommission hatte Vori<sfl^>!? 8 auf eigene gründ ätzlich abweichende 1 Arbeiten nunmehr mit dem bestimmten Entschluß b - bttrettn « 7 Staatsregierung dargebotenen^ Weg I g°nnen, die Beratung desselben so zu fördern, daß ihr Land enb<^ b^~ 9"^"9 ,ft cifri8 bemüht, dem

1 G-gcbmß als eine klare Antwort auf bie Frage, ob mau zu lassen Ad b «^.b9"^9^ ber Reform zu Teil werden l hsn 'n bem Entwurf niedergelegten Grundgebanken ber wortuna 's^ b b b ®,tb fle um keinen Preis bie Verant- 3 Steuerreform wolle oder nicht, aufgefaßt werdeli könne bte Verzögerung oder Vereitelung bet Reform

r Leider ist bie Ausführung bieses Entschlusses b7sber rin/Ä n"' mu6 mit aller Entschiedenheit « Ä Ä&S Ä **“ * * - * Ä»M Ä B „“*«•*»--

ber in ber Kommission vertretenen Parteien Hatter Ver- auf bü ?6- ^6r' ®en Wert den die Regierung

suchung widerstehen können, mit einem Gegenentwurf her- dieser Verwendungsgesetzes noch in

vorzutreten, und keine Partei hat auf ben Versuch b u. A. baraus, daß ber Finanz-

eigenen Wunsche zur Geltung zu bringen, verzichten wollen ouJ i b0 ?rlflK Oet DEsfion in der Kommission

Das bisherige Schicksal des Gesetzentwurfs in der Kom- ara7d™ ? b°^ufigen Verwerfung des ersten Para-

s mffston beweist dies zur Genüge. se bst erm7nL9 ' ?Eeicht wäre eS für bie Kommission

Es liegt auf bet Hand, baß hierdurch die Efeichnnr bie Wt (9?F-efen' wenn nach diesem ersten AuSgange des Zieles erschwert wird; eine Einigung bei:ffS bic weitere Beratung verzichttt

über emen aus ihrer Mitte hervorgegangenen Entwurf M.jU ^rfen, daß schon in der Kommission

kann bei dem Bestreben aller, dasUebergewcht zu erlangen offeS““ anbC,red Resultat haben wird, denn I und zu behalten, kaum in absehbarer Seit erwartet m.rh™ ffenbar hat zu dem negativen Erfolg auch die Reihenfolae S'Ä1'9' ÜTta*S Msiimmu» UVSÄ'

bie Wirkung haben, daß die Absicht vereitelt unb die e7fol7n s?birib? ^""0 lud)t ber Kominission selbst Steuerreform wieder ins Ungewisfe hinausgeschoben wirb fei ^le bt immer noch die Kompetenz des Plenums

Vor dieser Wirkung ist "aber"nicht ernL g?nu7zu audÄm ^en. In diesem Falle Le

warnen. Das wichtige Werk ber Reform barf unter ^>em tiv™ SÄ ' bte Kommission sich noch zu einem posi- » Wettstreit ber Parteien nicht verkümmern, und ein tbat- ,wri7 vereinigt, ist es gleich notwendig, oa^ bie sachlicher Schritt vorwärts ist gerabe jetzt von ho er L SmÄLJ? im ^au’e unter allen | deutung. Die Staatsregierung will mit bem von ibr taa« hn " ^^belgefuhrt werbe. Die Vertagung des Land-

Weg bie Entlastung bet mit ganz von dem

l^irckten Steuern Uebertafteten erreichen. Dafi auf biefem I »insfirZ t Arbeiten jener Kommission ab. Siebt dieselbe ^fcöege — Außerhebungsetzung eines großen Teils der Per- in wc^er 7orm" ldigeö Resuliat, so dürfte die Vertagung l2Ua[fteuern unb Ueberweijung der Hälfte des Ertrags der werbe,?7?^ 7^ Ä Obacht werden mag, überflüssig

Grund- und Gebaudesteuern an die Kommunalverbände— in Betreff SÄ*? bt6 ie^ getroffenen Dispositionen

jene« Ziel ohne Verletzung berechtigter Interessen und obne beärnt n» » r*® v 60n Gesetzentwürfen im Bun- Beemträchligung der Gerechtigkeit erreicht werden kann dar- tellnebmen 7™v™ b's/b-tenden Minister der Bundesstaaten übet ist rm allgemeinen ein Zweifel nicht vorhanden - dieses 9lnÄ r ' ,n Aussicht genommen, daß die Ziel der Reform ist vielmehr feit.Sabre“ m. LJ! I n.7u Ä ^^kehr unb für Justizwesen,