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Jliarßurg, Mittwoch, 2. Februar 1881.
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toc^en bi- Herren bei nächster Gelegenheit Kommission auf
diese Scharte wieder aus und liefern den Beweis, daß sie * -
sich----nur diesmal geirrt haben.
zeigen sich einige Blätter bcstrebt, darzuthun, daß der An- ‘rafl,^etr Budget-Kommission mit dem Anträge Richler identisch sec. Wir sehen davon ab, daß beide materiell sich wesentlich unterscheiden und wollen nur hervorheben, daß als der Antrag Richter vor 'Monaten g stellt wurde Jedermann es als leichtsinnig hätte betrachten müssen, auf
Eine Art reger Hoffnung, daß er mich retten, daß er A'ch nie gleichgültig aufgeben werde, durchflog mein Gehirn ; es war mir, als muffe er kommen und mich bitten. Um seinetwillen Alles hinzugebeu. Und geschehe daS, was tvürde ich thun? Würde ich mich entschließen können einem gütigen und reichen Gatten zu entsagen, und meines Een VaterS Herz brechen. — Alles nur um daS schöne
„Ich habe Mark deinen Brief gezeigt; der stimmt vollkommen mit mir überein." Diese Worte las ich wieder und wieder und stellte mir vor, mit welchem Eifer Bella "ünen Brief über den Frühstücks asch hin zu Kapitän
hervorzuheben, daß der Herr Finanzminister später äußerte, ^habe ferne Ausführungen nicht gegen die eben erwähnten ^fnrmnr.». vom Abg. Stengel ange.
Mutete Quotlsierung" gerichtet. - Die Mitglieder des VolkswirtschaftSrats sind vom Reichskanzler Fürsten Bismarck zu einer Soiree auf Dienstag den 1. Februar ein« geladen worden.
^'meinte es. Käme er nur! Mein Herz war froh,'daß Mark Thistleby den Brief gesehen hatte, obgleich, als ich
Linie zur Stellung, sowie zur Annahme des Antrages der Budget-Kommission.
11 id die Küq NN T, fast i Masq ttgtrn Zahl
Fred«.
Stoman von Emily Cameron.
Deutsch von August Frenzel.
(Autorisirte Uebersetzung.) > Fortsetzung.)
<3« diesem ganzen Briefe war nut ein Sah, der einigen «'»druck auf mich machte, oder in meinen Augen doch von einer Wichtigkeit war.
Der dauernde Steuererlaß.
Der bauern.e Steuererlaß, wie er in der Sonnabend- Ätfjung des Abgeordnetenhauses nach der Formulierung der Konservativen, welche bann ein Antrag der Budgetkom- mission wuroe, beschloffen worden ist, gibt der liberalen
. n Der dem Bundesräte vorgelegte Gesetzentwurf, betr. L^dZn»Wng der Trunkenheit, hat folgenden Wortlaut: § 11 Geldstrafe bis zu 100 Mark ober mit Haft bi« zwei Wochen wirb bestraft, wer in einem nicht unver- Wbete« Zustande ärgerniserregender Trunkenheit an öffentlichen Orten betroffen wird. Ist der Beschuldigte in ^^" btztcn drei Jahren wegen dieser Uebertretung mehrmals rechtskräftig verurteilt worden, oder ist derselbe dem Trünke gewohnheitsmäßig ergeben, so ist auf Haft zu er- kennen. Die der Militärgerichtsbarkeit unterworfenen Mi- R"k z\ «>« Fällen des Absatzes 1 und 2 T ^f^lich zulässigen Dauer zu bestrafen.
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Die Expev. d. Oberh. Zeitung.
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und des deutschen Reiches, noch keineswegs so blicken ließ wie dies während der Etatsberatung in der Budget-Kommission der Fall war. Nachdem sich im Laufe dieser Beratungen jedoch herausstellte, daß die Einnahmen der letzten Monate, sowohl in Preußen als im Reiche eine erhebliche Steigerung erfahren, lag in der That fein Grund vor, sich einem dauernden Steuererlasse ru ber-
tge und A g zu vi. 1 inenfai
Eerst Angekommenen der eingeladenen v ”a b $®rte daß mit dem Nachmittagszuge noch verschiedene andere Gäste eintreffen sollten. Ich erkundigte mich höflich, ob Mr. Featherstone, von dem ich außer,L bloßen Thatsache seiner Existenz absolut nichts wußte mit von der Gesellschaft fein würde P '
O ja, mein Mann, natürlich; er ist in Schottland ae- wefen. Seit sechs Wochen habe ich ihn nicht gesehen 9
„Sie werden gewiß sehr froh sein, ihn wieder zu sehen" bemerkte ich, in der Annahme, baß ich darauf nichs anderes und nichts höflicheres sagen könne.
Meine zukünftige Schwägerin aber starrte mich für einen Augenblick fast etwas böse an. '
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Buchhandlung daselbst!; L-rmanu'sche Buchhandl.
♦ daselbst; Jnveltdendaul in Berlin; W ThieneS in Elberfeld: 6. Schlotte in cretnen.
Duchäucke"i"h^^?Ltt,^dZ"die"ÄS^^7^kmsche?ReL eonntagStztatt" durch die Expediii--n -Koch'sch.
Mr «, bei Exvedrttvn zu ertheilende Ankunftfflt b,e Eltern Zeile 10 Pf«. ***
XVI. Fahrgarg
Anzeigen nimmt? entgegen dte Expedition b. Blatt H lo»tt d. Aunoncen-Buremik von E. L. Daube L Co.iu
chil schrieb, meinen Gedanken nichts ferner lag, als der Wunsch, daß er ihn sehen und lesen möge. Während der Tage lebte ich in einer fortwährenden unbestimmten erwartnug; e« werde irgend etwas geschehen, er werde von sich Horm lassen, er werde kommen, er werde schreiben. Unwillkürlich horchte ich auf jedes Klingen der Thorglocke, lcb^kr' stbalb der Briefbote dm Kieöpfad herauskam.
Aber nichts außergewöhnliches geschah und die Zeit Der« n (S?hinnw77z bl/ üblich ber Tag für unseren Besuch in Edblngton herankam.
Ebdington-Hall ist ein sehr schöner alter Platz, erzählt zu den stattlichsten Besitzungen der Grafschaft. Sein Herrenhaus stammt aus der Zeit Elisabeths, ist aus rotem -öatffletn ausgefuhrt, und von jener dunklen Färbung we ebe bem Auge des Malers fo wohl thut und welche dieser Stern nur mit der Zeit annimmt. Es hat Kreuz- E, ' 8r_cBc Reiben von Schornsteinen und eine breite
^Werner Treppen, welche zu einer pracht- fuhren, die an der Front des Hauses ent- Ä?aufl’v etn Spielplatz und eine Kegelbahn sind zur ‘RfmnM L U tb em lm a ten Geschmack angelegtes, reizendes ™2»rtetre ~ Mit einer Fontaine in ber Mitte, be- in wrSmUK-8u^ Das Ganze umgibt ein Hirschpark, Stamme alter Eichen von Epheu und SSTLff8 überwuchert sind. Mitten hindurch führt eine prächtige Allee gigantischer Ulmen. Ganz England Ißnnte man durchsuchen und würde kein zweites Muster emeS so ehrwürdigen und schönen alten Hauses, wie Ed- Dingten finden.
.So oft ich früher auch schon dort gewesen, war mir doch nie sein Reiz und feine Schönheit so ausgefallen, als
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h Gesicht eines Mannes, den ich kaum kannte? O! ja; ich 101P Vermeinte es. Käme er nur! Mein Aen w>r Wn
Thistlebys Kenntnis gebracht haben mochte. War etwas 10111 fr in sbi"k dunkle Augen gekommen, als er meine Hand- 100 ji s schuft sah, oder Trauer in sein Antlitz, da er den Inhalt 991 p »s? Gab er seine Meinung, die so vollständig mit Bellas 1001 ubereinstimmte, ruhig und leidenschaftslos, als urteile er W über eine Sache, die ihn persönlich nickt berühre ober hatte fein Herz Unruhe und Schmerz empfunden, da er i chon meinem Hochzeitstage las — dem Tage, ber mich für V ’ immer von ihm scheiben sollte?
I Clnet hiernach angedrohten Todes«
ftra! HiAt I77ä att9 ‘b7 Freiheitsstrafe tritt Gefängnis- Ist E “ntcr rlncm ?^re. In den übrigen Fällen ist die Strafe zwischen einem Vierteil des Mindestbetrages und der Hälfte des HöchstbetrageS der angedrohten Strafe E bestimmen, wobei an die Stelle einer Zuchthausstrafe @efan8ni«ftrafe von gleicher Dauer tritt. So weit bei I Freiheitsstrafen das Vierteil des Mindestbetrages 6 Monate und so weit die Hälfte des HöchstbetrageS 5 Jahre über- !in8' ^m'^/^a?igung auf die angegebenen Beträge Darfchrlft des vorstehenden Absatzes findet auf fabrlaffig begangene Handlungen, sowie auf Uebertretungen feine Anwendung. Jmgleichen bleibt sie außer Anwendung, wenn der Thäter in der auf Begehung der ftrafbaren Handlung gerichteten Absicht sich in den bezeichneten S ftanb^oerfe^t hat. — § 3. Im Falle des § 1 Abs. 2 ist auf Lcharfung der Haftstrafe durch Schmälerung der Kost zu erkennen. In den Fällen des § 2 kann bei der 53er» urteilung gu einer Gefängnis- ober Haststrafe auf eine so che Schärfung erkannt wercen. Die Schmäleruna er« folgt in ber Weise,,daß die Kost für den erften brüte" ^^^n^Mo^demnächst^für jeden weiteren stebenteu Tag jetzt, wo uns das bescheidene Slopperton-Fuhrwerk welches ®*a ■** °°° L Ä
Ge°rge Curtius kam uns durch die hohe, schöne, reich getafelte Halle nut höflichen Worten und freundlichem Willkomm entgegen und führte uns dann in das Besucks- woseliieSchwester, in schwarzer und orangefarbener S"^e stiahlenb, auf einer Ottomane im Erkerfenster saß n- ^atherstone gab sich den Anschein, als empfange sie mich mit Herzlichkeit, wendete sich dann aber rasch und angelegentlich meinem Vater zu. W 0
Es erschien mir merkwürdig, daß sie so viele Mühe "ewendete, sich einem langweiligen, alten Bücher- wurm, wie Papa, angenehm zu machen. Aber ich hatte noch zu lernen, daß ein Mann, wie alt und interessiert tiL*U?r« Fln Featherstone immer noch lieber
War, al« keiner. Armer Papa, sein Stern war nicht lange im Steigen! 0
Bezeichnend ist es, daß ein Teil der Freikonservativen sich nicht, wie das Gros ber Fraktion, dem Anträge der Budget-Kommisiion gegenüber ablehnend verhielt, und so- lmt nicht Hand in Hand mit den Nativnalliberalen in i «vgeoioturen in ber «eit hnn 11 Abgeorbiiett^für" Mettmanns Ge^ Obtt-RegierungSrat aeTffnet^w bba<fe%au$ ™or9cn noch zum selben Tiedemann, bekanntlich amb der freikonservativen ^raftion >» 8m^T*Ct roe.rben‘ Gegenwärtig wird fleißig an «rtl- « X. W SÄ' fo'’JÄ W-«,. za „m" »
war. »nme man ,-gar M-ß-n, bai MtÄ « ' 9,6 . mil ®“M l-ul-nd-n
L"bk « * Ä'X? SMÄ S« ’Ä» ÄmmHn« Beratung des Antrages be? Budget- Äomintffinn einen bauernden Steuererlaß gegen die von Hrn.v. Rauchhaupt skizzierten Steuerreformpläiie der Konservativen rn abfälliger Weise erklärt, ist ausdrücklich
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ter eoh en ü» ippetil tng be iiindei on J igliche iblent versei niete Welt -eisge- War« Rstrt Dörr, wten« HÖf^ testet [309
>e» amili heizb« Nche eich ।
' M Äuzeigen nimmt emgegen; , .# He Expebttiou d.Blattel, y- sowie d.Aniloneeu-Bureaur
> von Th, Dicmch & So. j»
Raffel und Hannover; Th. Dietrich in Frantfutt a.M.; Haalenftein <L Logier in Srantturt a. M , Brrli». Zripzis, LSln tu; Rudolf Steffi m Sfüia, Frorit- fsrt a. SJL it,
Deutsches Reich. r
I -------- fahr 130 Mitglieder beider Häuser des Landtages einer etnlabung des Kriegsministers von Kameke gefolgt, um unter dessen persönlicher Leitung die Räume der RuhmeS- halle zu durchwandern. Die Abgeorbneten, bereit größter Setl mit lhren Damen erschienen War, versammelten sich großen Eintrittshalle, welche zwischen bem Artillerie- ^^8^^ur-Museum gelegen ist, woselbst sich der Kriegs- ^i|ter mit dem Geh. Regierungs- und Ober-Baurat Hltzlg, Präsident bet königlichen Akademie ber Künste Denen sich der Kommandant deS Zeughauses Oberftlieu- technisch- ®ireftOr”?er9|ugVa^mZ0 ^rofeffor Weitz, der Dekorationsmaler Bodenstein und
nde bC9n anJ-l4(0ffcn ^tten, bereits vorher , rennen. Me der Mil , ’“ r®^mntung der Gäste eingesunden hatten. Mit litärpersonei sind in
Presse zu manchen ÄuSlegungen Veranteffiln^/Namenttich I seinen^Amana"^ und nahm der Rundgang r!1
zeigen fick einige Blätter fXef^ 7, - "„lang und war eS ganz be onderS diese, welche Die Bestrafung "fann^1“
auf alle Besucher einen tiefen und gewaltiaen Eindruck K J rta"n "" Dlsciplinarwege nach Maßgabe
IL2LUMWK «späwÄSS keineswegs so blicken liest. I Beifall gefpende? wurde Gegen^Nhr wa7L LL °eLenL"en G bestraft. Die Strafe ist nach
gang durch die RuhmeShalle beendet, und verabschiedeten I Willenskestimmn^ ?ftZusetzen, welches auf die in freier SLm SMSSf,mit W°-<-- --- *«. Ä <janree vom ÄriegSmtntfter und den Herren, welche außer diesem rn so liebenswürdiger Weise die Führung über» ____________........... .uuvluutu wtuctcuanc ,u cer, , KmwAWttCni;t tÄuri b?rauf kam General-Feld?arschall schließen und führte denn auch dieser Umstand in erster Maior7, Bn77""^ Schwester und seinem Adjutanten Linie iiir KtellunA in 5tet ^tajor v. Burt vor dem Portal vorgefahren. Der
lk”*‘ HE-, d'-W-nd--«, bte Räume des Zeughauses mit den Abgeordneten gemein« fam zu machen, sand bei seiner Ankunft Niemand mehr vor und übernahm für seine Verwandte nun selbst die Führung. Heute Vormittag hat wiederum ein Teil der ÄÄ” Ä'Ä,« « bi- 1 u», Z--gh«