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Rösselsprung.

(Auflösung in nächster Nummer.)

weiten Kreise aller Bekenntnisse und Stände und aus fremden Landen sind Mir Zeichen jener Theilnahme -»gegangen, die ihren Lohn. tragt m dem Bewußtsein, Mw wohlgethan zu haben, die Ich aber me verge en darsi wenn es Mir gelingt, nach Wiederkehr Meiner noch fehlenden Kräfte Meinen Beruf an der Seite des Kaisers pflichttreu weiterzuführen -Damit dieser Dank, warm und herzlich wie Ich ihn empsinde, Alle erreiche, d,e Meiner so mitfühlend gedacht haben, ersuche Ich Sie, das Vorstehende m ent- sprechender Weise bekannt zu machen.

Coblenz, den 27. August 1881.

Verantwortlicher Redakteur und Herausgeber: O. de Grahl, Berlin. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei u. Verlagsanstalt, Berlin, Wflhelmstr. 32.

mit u. s. w. Alles muß an einem sicheren Orte aufbewahrt werden und nur dem Komitee bekannt sein. Ueber Platze wo sich Minen mit Vortheil anlegen lassen, muß an die Hauptkomitees berichtet werden, welche dann das Weitere besorgen. Agenten zur Förderung der l^alen Rtt»olut,on werden nur vom Haupt-Komitee tn London ernannt nach Vorschlag der Komitees von Genf und Paris. Als Hauptorgane wurden die Most sche Freiheit" in London und dieRevolution sociale" tn Parts bezeichnet. Daß der schweizerische Bundesrath diesem Hauptanstlfter der revolutionären Bewegung den Aufenthalt auf schweizerischem Gebiet versagt hat, ist nach dem Vorstehenden vollauf gerechtfertigt und wir sind ubtwzeugt daß m allen patriotischen Kreisen des. deutschen Volkes diese weise Maßregel volle Anerkennung finden wird.

Most im Gefängniß tn England .......

die Runde, als wenn es in der deutschen Bevölkerung noch anständige Versönlichkeiten geben könnte, die irgendwie Mitleid mW diesem Verbrecher hätten. Wenn Most, wie unsere liberale Presse besonders hervorhebt, tm englischen Gefängnissewie ein gemeiner Verbrecher behandelt toPrb", so verdient er selbstverständlich nichts Besseres, beim dlo Aufretzung zum Fürstenmorde, beren sich Most schuldig gemacht hat, b^btinden Augen aller Jener, bie noch ein Herz sur Orbnung unb Gerechtigkeit haben, ein gemeines Verbrechen.

In Rußland

ist man neuerbings in den Besitz von"Nachrichten gelangt, welche daratff hinbeuten, baß bie Nihilisten weitere Gewaltthaten planen. Hoffentlich gelingt es, ihren verberblichen Absichten rechtzeitig em Ziel zu setzen.

Dem amerikanischen

Präsidenten Garfield ,

acht es sehr schlecht. Währenb wir bies schreiben, tst er allerdings noch am Leben, aber jebe Stunbe kann bie Nachricht von seinem Tobe bringen. Vielleicht ist letzterer, wenn unsere Leser diese Nummer erhalten, schon em- getreten. Man hat in Washington alle Hoffnung aufgegeben, ihn am Leben zu erhalten. .

An unsere Leser!

Schätzenswerthes Material zu Wahlreden, selbstständigen Artikeln in der konservativen Presse und überhaupt zur Wahlagitation enthält dre Broschüre: Für Fürst Bismarck und sein- Wirthschaftspolitik', welche soeben tm Selbstverläge des Wahlvereins der deutschen Konservativen erschienen istund vom Bureau desselben (Berlin W Wichmannstr. 1) gegen Einsendung von 1 M (auch in Briefmarken) bezogen werden kann. Allen Freunden der konser­vativen Sache sei der Bezug dieser Broschüre dringend empfohlen. Der Ertrag ist zur Wahlagitation bestimmt. Die Broschüre enthält folgende selbststan^ge Artikel: Was bedeutet die neue Wirthschaftspolitik der Regierung? Die Nothwendigkeit einer nationalen Handels- und Schutzzollpolitik für Deutschland. _ Die Nothwendigkeit und Unschädlichkeit landwirthschaftlicher Schutzzölle. - Ueber die Reform des Bank- und Kreditwesens. Die Stellung der Hand- werker- und Jnnungsfrage innerhalb der sozialen Frage. Die Vorzüge der Verbrauchssteuern. Wozu gebraucht der Reichskanzler neue Steuern? Das Tabakstnonopol. Der Unfallversicherungs - Gesetzentwurf. Der Kampf um die Währung. ________________ -

Aus England zurückgekehrt, hat

unser Kronprinz

seinen Kaiserlichen Vater nach Hannover begleitet und wird nach Beendigung der Manöver des 10. Armee-Korps, in Begleitung des Kaisers auch jenen des 9. Armee-Korps in der Provinz Schleswig-Holstein beiwohnen.

Von einigen Seilen wurde kürzlich gemeldet, daß

Fürst Bismarck .

demnächst von Varzin nach Friedrichsruh sich begeben wurde, um dock dm Herbst und einen Theil des Winters zuzubrmgen. An maßgebender Stelle in Berlin ist bis jetzt hierüber nichts bekannt.

Heftiger als in früheren Jahren ist

der Wahlkampf . ,

entbrannt. Die fortschrittlichen Blätter fahren tn den Bäuchen fort, das Volk durch unwahre Schilderungen der Ziele unseres hochverdienten Reichs­kanzlers zu bethören, doch haben sie damit jetzt sehr wenig Gluck, da alle Kreise, Bürger, Bauer, Handwerker und Arbeiter von den goldenen Ver- sprechungen des Liberalismus nichts mehr hören und wissen> wollen. Di- schwere Zeit, die nun hoffentlich hinter uns liegt und nicht wiederkehren wird, wenn das deutsche Volk größtenthews k o n se r v a t i v e Ww ® den Reichstag wählt, bleibt für uns Alle unvergessen und ebenso werden wir uns stets daran erinnern, welcher Partei wir dieselbe zu verdanken hatten.

Die liberale Presse hat es gewagt, gegen die tn voriger Woche in der Reichshauptstadt versammelt gewesene

evangelisch-lutherische Konferenz

die böswilligsten Verleumdungen zu schleudern. Den Hauptanlatz hat ihr hierzu eine Resolution bezüglich der Judenfrage gebotent bttjon der Konferenz einstimmig angenommen wurde, sowie die Rede, welche der Berliner Alissions - Inspektor Herr Lic. theol. Plath m Berlin zur Empfehlung dieser Resolution hielt. Er äußerte u. A.:Die ^uden seien die Schlingpflanzen an dem Baum der christlichen Kirche, bethetligt an der modernen Zivilisation, aber feindlich gesinnt den christlichen Errungenschaften. Nicht Gleichberechtigung wollten die modernen ^uden, sondern Allem- henschaft. Juden und Christen sollen vor dein Rechte gleich fern, nicht aber ttn Rechte (als Richter). Die traurigen Exzesse tn Rußland unb Pommern seien eine Schande unserer Zelt, denn warum Ware es nicht möglich, daß ein in sich einiges Volk einer Minorität die ihr zugebilltgten Rechte nicht wieder auf gesetzlichem Wege nähme? Die "bsolute bürger­liche Gleichberechtigung der Juden, müsse durch eme relative ersetzt werden sür die Relativität müssen besondere Maße gesetzlich geregelt werden und die Plutokratie der Juden müsse gesetzlich eingedammt und womöglich gebrochen werden." Die fortschrittlichen Blatter bchaupten nun durch diese Rede habe der Missions-Inspektor Plath offen zu Gewalt- thätiakeiten gegen die Juden aufgcfordert, was doch durchaus nicht der Fall war u Die Resolution ist vom Geiste der Nächstenliebe durchweht unb athmet Frieden. Das fei hier noch besonders hervvrgehoben.

Die Fortschrittsolätter erheben immer starker den Ruf nach emem

Prozeß Stöcker und Genossen,

während wir dem Verlangen nach einem

Prozeß Davidsohn und Genossen, .

bekanntlich geben die Gebr. Davidsohn denBerliner Börsen-Courler heraus der bei jeder ihm passenden Gelegenheit die christliche Geistlichkeit angieift und das christliche Gefühl überhaupt verletzt bisher m liberalen Blättern noch nicht begegnet sind. Es erscheint notwendig, daran zu erinnern, daß diese Hetzereien gegen alles Christliche, und nicht etwa das Auftreten des Hospredigers Stocker, die Saat gestreut baben aus welcher als unheilvolle Frucht die vomDeutschen Patriot wiederholt als höchst beklagenswerth bezeichneten Ausschreitungen 'N Hmter- vommern u s w. hervorgegangen sind. Nicht also gegen Herrn Stocker, sondem gegen jene Herten , die jahrelang ungestraft die christliche Geduld ausbeuteten unv christliche Einrichtungen re. öffentlich verhöhnten, muhte eingeschritten werden; dann würde am besten derartigen Ausschreitungen ein Riegel vorgeschoben werden.

Die Ausweisung des Fürsten Krapotkin

aus derfreien Schwerz

macht viel von sich reden und in den Kreisen, wo man noch tminer für republikanische Einrichtungen schwärmt, scheint dieselbe sehr übel berührt zu haben. Man muß aber diese vom schweizerischen Bundesrath angeordnete Ausweisung dankbar anerkennen, denn gerade dieser Krapotkinwar.es, der bei allen nihilistischen Attentaten bisher ferne Hand mit im Spiele hatte. Krapotkin war einer der Theilnehmer des sozialistischen Revolutionskongresses, der Ende vorigen Monats abgehalten wurde und auf welchem Krapotkln in nicht wiederzugebenden niederträchtigster W-lse zu einem neuen Attentat in Berlin aufforderte. Im Ferneren wurde von diesem Kongreß berichtet, daß beschlossen worden sei, London solle der Hauptsitz der Agitation bleiben, wahrend Paris, Genf und New-York Nebenfitze sein sollen. Kmmtee sollen in allen größeren Städten -'»gerichtet werden, um die Revolution tu fördern; dieselben haben di- Verpflichtung und Befugmß, Geld -inzu- sammeln, um sowohl die nöthigen Ausgaben zu decken, als auch für den lleberschuß Requisiten für diekommende Revolution' zu kamen. Pulver, Gewehre, Revolver, Dolche, überhaupt alle Arten von Waffen, starke Säuren unb schnell tödtende Gifte, stark explodirende Stoffe, Dyna-

Bei ben _ . .,

Wahlen in Frankreich ist es heiß hergegangen unb Gambetta ist nur in dem einen Wahlkreise von Belleville gewählt worben, in dem anderen aber fiel ihm nicht die absolute Majorität zu. Für diesen Wahlkreis lehnte er, um^erNteder- laae bei der Stichwahl zu entgehen, schleunigst em Mandat ab. Im Uebriqen aber sind die Wahlen doch int Großen und Ganzen nach Gam- betta's Wunsch ausgefallen unb lange wird es nicht bauern, baß Gambetta °n ^Dmch^liberale^Bl^^macht jetzt eine Schilberung über den Soztal-

in Tischde

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