Einzelbild herunterladen
 

I Mähiitftrrfriitftt aller Äilleme I DttnlihflTfinfiL

sowie tleittg Buchenhol

3963]

Echtk

Ananas, A

v« kaufen^ bei

H. B. Eberhard Sohn

124

Marburg.

Wethe m 8»tz. Weg. t>« in Marburg.

M

H

Wöchentlich!

Dirrtdjil*

Der mi: wird an inten

der Loos'schen gesetzt. — Ä 50 Männer

Rösselsprung.

ösung in nächster Nummer.)

D'eses empfehle ich gelentlichste.

Dem At in Tischde

von Resten Hl iit

Äi< W

Prima Y

» .

s Heinrich Kesjer^

]* Marktgaffe.

iS zum 1. März zwerm | Steinweg ig.

„Lob denen sich mi „Zwischen Bi A. Burchard

Aus bei haltenden Arti! von Johanne G. Dannchl, von Wichard ü bewährten Sck Rudolf Elcho, lauf des größ! digen, „Bilde setzungen von sowie zahlreich Kaden, Carui u. s. w.

Di

Alle Bull

Schlaf', R- .

cheu und Tuch

sie zu Bett. Dann rieb er ihr den Körper, auf ihren Äthern lauschend; er fühlte, wie die Wärme zurückkehrte, fein Auge leuchtete, und als er von ihren Lippen die Worte vernahm: „Lieber Heinrich!" — dasank eram dürftigm Lager nieder, und küßte fort und fort die arbettsharten Hande seines jung^^i^ Morgm erwachte, standen Heinrich und Marianne, einander umfaßt haltend, lächelnd am Bette ihres Kindes, ganz so tote in s^So' sandte" dn^Wirth des Hauses. Heinrich erzählte ihm Alles. Stumm reichte ihm der Mann die Hand. „Wollen Sie die Arbeiten an meinem neu erbauten Hause übernehmen, Walters" — Marianne wollte ihm zu Füßen sinken. „Nicht doch, Frauen, nicht doch - wehrte er. „Der ist kurirt für alle Zeit" - fuhr er f°rt, aus Heinrich zeigmd - ",aber seine Freunde werden schlecht enden!" - Wochen und Bionat ver­gingen; die Umstürzler wurden verhaftet und mit aller Strenge bestraft und dann des Landes verwiesen. .

Heinrich Walter aber arbeitete von Stund an fleißiger, wie zemals früher; bald hatte er das Versäumte gut gemacht, und wenn er letzt m die frischen Gesichter seiner Lieben fleht, die vor Gluck strahlen, dann sagt er oft: „Ja, Marianne — Arbeit macht das Leben suß und Handwerk hat doch goldnen Boden!" —

Was in der Welt passsrt.

Unser Kaiser

hat nunmehr seine Kurreise fortgesetzt und ist, wahrend der »Deutsche Patriot" dies schreibt, wohl schon in Gastem eingetroffen. Gott wolle ihn auch dort so rüstig und gesund erhalten, wie bisher, damit der geliebte Monarch wohlbehalten zu uns zurückkehre.

Der Gesundheitszustand

Der Ausverkauf

heißt da: „der einfältigste Bauer müfle einsehen re." — Das Berl. Tagebl setzt also voraus, daß die Bauern im allgemeinen »nfaltig feien, daß es aber auch noch ganz besonders einfältige giebt. Jedenfalls find

uttfctt ^nucrit

nickt so einfältig, wie das Berl. Tagebl. — hofft. Was würden die Herren Liberalen wohl für ein Geschrei machen, wenn dagegen em Bauer schreiben toÜt^e* 1 Der einfältigste Liberale

muß einsehen, daß sich die liberalen Bestrebungen nur um den Nutzen der Spekulanten und der Großindustriellen drehen. . Q .

Im gejammten Auslande sieht es nicht zu allerbest aus. Jedes Land hat gar viel mit den eigenen Angelegenheiten zu thun und gegen äußere oder innere Feinde sich zu schützen. Aus

Amerika

liegen günstigere Nachrichten über das Befinden des Präsidenten Garfield vor und die Hoffnung wächst, daß derselbe völlig wieder genefin Wird. Den Verbrecher, der das Attentat vollführte, wollte man erst für Wahnsinnig erklären, aber es dürfte das selbst den „freiesten Amerikanern nicht ge­lingen. __________

Aus der Provinz.

Hagen i. W. (Wie man das „deutsche Reichsblatt" zu verbreiten sucht.) Wie weit die Unverfrorenheit des .Herrn Rudolf Mosse, des bekannten Verlegers des lieben „deutschen Reichsblatts geht, beweist fol­gender Vorfall. An den Verleger der „Westfalischen Post, der denkbar schärfsten Gegnerin der Fortschrittspartei, kam vor Kurzem aus Berlin ein Ballen, welcher einige tausend Exemplare des »deutschen Rerchsblattes entbielt mit einem Schreiben des p. Blosse, das die Bitte aussprach, die übersandten Exemplare des „deutschen Reichsblatts" der »Westfalrs^en Post" beizulegen. Selbstverständlich wurde dem Ballen mit den von Angriffen auf die Reichs-Regierung und alle nichtdemokrattschen Parteien strrtzen.en Preß-Erzeugniffen sofort der Weg gewiesen.

Zum Tabaksmonopol.

Es spricht Herr Richter zu den Fortschritts-Kindernr .Es würde sich vor Allem der Konsum Des Tabaks durch das Monopol vermindern, Drum macht ihn nicht zum Reiches-Eigenthuml Laßt Euch von Eugen Richter nicht bethören, Kem Raucher wird den Tabak sich entziehn! Nur Eugen Richter kann ihn ganz entbehren. Denn seine Reden sind schon Nikotin.

unserer Kaiserin

bessert sich nach den bis zu diesem Augenblicke vorliegenden Nachrichten täglich. Große Freude herrscht überall, daß die Kaiserln-Komgln die gefährliche Operation so glücklich überstanden hat und sich nunmehr von den gehabten Schmerzen und Leiden wieder erholt. .

Wie alljährlich so weilt auch jetzt wieder

Fürst Bismarck in Kisftnge«,

und wenn die Blätter auch melden, daß der Reichskanzler dort sichvolli- aer Ruhe hingeben wolle, so hört der „Deutsche Patriot" doch von gut unterrichteter Seite, daß der Fürst auch in Kisfingen viel arbeitet und m neuerer Zeit namentlich mit dem Kultusminister sehr wichtige Unterredungen bezüglich der endlichen Beseitigung des Kulturkampfes gehabt hat.

6 Mit Wahlaufrufen und Flugblättern aller Art überschwemmt

die Fortschrittspartei

das deutsche Vaterland. Namentlich sucht sie in jenen Staaten des Reichs einzudringen, wo sie bisher noch sehr wenig oder gar keinen Boden hatte. Da heißt es natürlich für die Konservativen fein Acht geben, damtt die Bevölkerung nicht aufgewiegelt und bethört werde.

DaS Tabaksmonopol

veranlaßt das Deutsche Reichsblatt zu einem seltsamen, höchst wunderselt­samen Artikel. Die guten Liberalen lieben es, einen ungeheuren Wust von Kiffern (sie nennen es stolz „Zahlen") zu bringen, um damit, wie sie sich einbilden, zu verwirren. Sie rechnen nicht mit gegebenen Verhältnissen, wie andere Arithmetiker, sondern ziehen XbeliebigeVoraussetzungenindas Bereich ihrer Exempel. So behaupten sie keck, der Tabakskonsum müsse durch das Monopol abnehmen, wenigstens was die Zigarren anlangt, der Pfeifen- und fonstige Tabak werde (also doch) im Konsum zunehmen. Wie die guten Leute zu diesem Schluffe kommen, ist vielleicht nicht gleich jedem klar. Jndeffen es muß so sein, — sonst stimmt ja ihre Rechnung nicht! — Am meisten verschnupft es die Herren, daß der unbemittelte Mann etwas billiger zu seinem Tabak kommt, und daß der Bemittelte dies wagen soll. Nur nichts für das Volk! Das können. d.e Liberalen nicht vertragen - Außerdem muß das Reichsblatt den Sch uß machen, die Zigarrenfabrikation nähme durch das Monopol ab, um sagen zu kön­nen: „Es werden dann weniger Arbeiter beschäftigt werden. —- Freilich, von Fabrikanten, welche nur das Prinzip haben, schnell reich zu werden, um leben Preis, — werben nach Einführung des Monopols gar kerne Zigarrmarbeiter mehr beschäftigt werden. Der Staat aber, der nutzt darauf ausgeht, sich durch niedrige Löhne zu bereichern, wird sogar mehr^Arbeiter beickästiaen können, weil er eben nicht durch Ausnutzung resp. Ersparniß an Löhnen reicher werden will. Ein famoser Monopol-Artikel un Reichs­blatt ist überschrieben:

„Wie viel der Tabak noch „bluten" soll!"

Blutigen Tabak kennen wir nicht. Aber der fragliche Artikel kommt uns sehr blutig vor! —

Die Rede des Grasen BiSmarck

in der Berliner Wahlversammlung scheint die Liberalen doch recht empfind­lich getroffen zu haben, denn sie versuchen alles, um den Eindruck derselben zu verwischen So beklagen sie sich, daß der Redner eimge zündende ^Vitze gemacht habe, und sagen, er hätte ernst sein muffen. Den Lächerlich­keiten der Liberalen gegenüber ernst zu bleiben, das ist mehr, als heutzutage mancher Sterbliche leisten kann.

Den Bries an Peter Odenwald

in Großwallstadt in Unterfranken vom Fürsten Bismarck sucht °as Berl. Taaebl. (Nr. 311) in seinem Eindruck natürlich abzuschwachen. Es ist dieser Brief ein Antwortschreiben auf eine Syrnpathleadresse, welche an ben M^bieser^Gelegenheit kann sich das B«l. Tagebl. ebenso natürlich nicht enthalt, vya^km einfältigsten Bauern" zu sprechen. Es

(uin zuverlässiges Kindermädchen Arische Oelkuchen sm auf scgleich gesucht O haben bei I. MaH

3961]________Weidenhausen 687. Imühle bei

MT* Der zweite Artikel: „Die Erklärung der Nationalliberalen" erscheint in nächster Nummer.

3964]

Jeden

der Ml

Schätzenswerthes Material zu Wahlreden, selbständigen Artikeln in,der konservativen Presse und überhaupt zur Wahlagitation enthalt die Broschüre. Für Fürst Bismarck und seine Wlrthschaftö-Politik .welche soeben im Selbstverläge deS Wahlvereins der deutschen Konservativen erschienen ist und vom Bureau desielben (Berlin N., Wichmannstraße 1) gegen Einsendung von 1 (auch in Briefmarken) bezogen werden kann. Allen Freunden der konservativen Sache sei der Bezug dieser Broschüre dringend empfohlen Der Ertrag ist zur Wahlagitation bestimmt. Die Broschüre enthalt folgende selbständige Artikel: Was bedeutet die neue Wirtbschaftspolittk der Reguwuna? Die Nothwendigkeit einer nationalen Handels- und Schutzzollpolitik für Deutschland. — Die Nothwendigkeit und Unschädlichkeit landwirthschastlicher Schutzzölle, lieber die Reform des Bank- und Kreditwesens. — Die «äeUimg der, Hand­werker- und Jnnungssrage innerhalb der sozialen Frage. — Die Vorzüge der Verbrauchssteuern. — Wozu gebraucht der Reichskanzler neue Steuern? DaS Tabaksmonopol. — Der Unfallversicherungs-Gesetzentwurf. — Der Kampf um die Währung.

Verantwortlicher Redakteur und Heromsgeber: O. de Grahl, Berlin. Druck der Norddeutschen Buchdruckeret u. Verlagsanftalt, Berlin, Wilhelmstr. 33,

, , - , . ------ — ,-300, Kurvest en Ätblr. 4U Loose 3»’

verkaufen bei Gy24 Braunickweiger Rtblr. 30 Loos. i-’U

H. Schröder, Fnedbosswarter. Ungar. F. too Loose 228

_ LVitterstraße Nr. 103 auf sog!. N Amer gö^ita8»onb8 102,

i. vl ober zum 1. April bie mittlere # , Ei. FranziScoTrust 1*

Etage zu vermiethen. [3860 6, ^outterv Vaeike j—

ter

Hal.

»er

Sott

te

sam*

en;

stark

ihm

gen.

jträf-

men-

trau-

ist

Wal*

,n*

tert,

ein.

fen

vor»

den

tzta*

auch

MU-

Irin.

big

Sturm

chen

schau*

thig

s-st

ten

»«-

um

wärt«

Ha-

trotz

kann

ser

in

glätt*

voll.

wird

en.

UN-

dem

«u

UN-

den

durch

re«

wenn

UN«

rin

man

Schwa*

leicht

wir

Sieg

gen,

Schwe.

chen

Laßt

er-