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Illustriertes Sonntagsblatt.

öcheuüiche Bellageu: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Mchhaiu.

Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

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Blattes haben wir das Abdrucksrecht höchst spannenden Romans

(Bitte vornehme Fra«

von Hermann Heiburg,

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte-, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler _____ in Frankfurta.M-, Gaffel, Magdeburg u.äfften; Rudolf XXIV. Navraana. Stoffe tn Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L- M *) u

Daube u. Go. in Frankfurt a. M, Berlin, Hannover, Paris.

Erscheint^ täglich außer an Werktagen nach Sonn» und Feiertagen- Ouartal-Abonnements-Preis bei der Expe­dition 2*/t Mk-, bet den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

chutzfuchendcu Eingeborenen als Zufluchtsort be­trachtet. Neuerlich hätten flch in der Nähe von Tsaobis über 100 Familien von Berg - Damaras und Bastards niedergelaflen. In der gestern unter dem Vorsitz des Vize-Präsidenten des Staats- Ministeriums, Staatssekretärs des Innern, Dr. von Bötticher abgehaltenen Plenarsitzung des Bundes­rats gelangte die Nachweisung der Veränderungen im Bestände des als Eigentum deS Reichs sestge- stellten Grundbesitzes zur Vorlegung. Von ferneren, ien eingegangenen Vorlagen wurden den zuständigen Ausschüssen überwiesen: der sechste (Schluß-) Be­richt der Vollzugs-Kommission für den Zollanschluß Bremens, das im Haag am 15. November 1889 unterzeichnete Uebereinkommen mit dem Königreich der Niederlande zum Schutze verkuppelter weiblicher Personen, sowie eine Vorlage wegen Bildung einer besonderen Müllerei - Berufsgenossenschaft für das Gebiet des Königreichs Bayern, ausschließlich der Pfalz. Sodann wurde über die Besetzung der erledigten Stelle eines Mitgliedes der Disziplinar- kammer für elsaß-lothringische Beamte und Lehrer in Colmar, sowie den Anträgen der zuständigen Ausschüsie entsprechend über eine Ergänzung der Aussührungsbestimmungen zum Zuckersteuergesetz, ferner über die ausnahmsweise Zulasiung eines Steuermanns zur Seeschifferprüfung für große Fahrt Beschluß gefaßt. Eine größere Anzahl von Ein­gaben aus dem Bereich des Zoll- und Steuerwesens gelangte nach den Anträgen der zuständigen Ausschüsie zur Erledigung. Dem Entwurf einer Verordnung wegen alsbaldiger Inkraftsetzung der §§ 18 und 140 des Jnvaliditäts- und Altersversicherungsgesetzes wurde die Zustimmung erteilt, ebenso einem Anträge Hessens, wonach die dortigen staatlichen Tiefbaube­triebe vom Beginn des Jahres 1890 ab aus der Tiefbau - Berufsgenossenschaft auszuscheiden sind. Den Schluß machte die Vorlegung von Eingaben. Eine große Feuersbrunst, durch welche nicht weniger als süns Fabriken ausgebrannt unt> mehrere hundert Arbeiter brodlos geworden sind, hat in der ver­flossenen Nacht bis zum heutigen Vormittag au dem Grundstück Straßburgerstraße 57 gewütet. Das Grundstück besteht aus einem sünsstöckigen Vordergebäude, einem ebenso hohen Seitenflügel und Quergebäude, welch letzteres ausschließlich für Fabrik­zwecke eingerichtet ist. Dasselbe ist von dem Vorder­hause nur durch einen kleinen Hof getrennt. In dem Keller des Quergebäudes befindet sich eine große Dampskesselanlage, von welcher aus sämtliche maschinellen Anlagen in dem Fabrikgebäude, sowie

Oberhesfische Zeitung mit ihren Gratisbeilagen Ureisblatt

ct!

zende um.) Äck,

Marburg,

Sonntag, 22. Dezember 1889.

Der Konsul wandte sich zu ihr um. »Fräulein Ternoff, ich komme nur, Ihnen gute Nackt zu wünsche», bi ich beute bett Thee nicht mit Ihnen einuehmen kann. Ich werbe erwartet.-

Der Konsul reickte ihr bte Hanb. AIS fie bie ihre hineiulegte, hielt er sie fest und zog fie näher an den Tisch tu bett Lichtkreis bet Hängelampe. »Ich habe geistreiche Frauen bisher nie leiben mögen", sagte er mit weicher Stimme. »Ich habe nicht ge. wußt, daß neben der liebevollsten Sorgsamkeit und einem ganzen Schatz au Po.fie auch noch tief ernste Gedanken nnb klare Ansichten in solch einem Köpfchen beherbergt werden könnten. Verzeihen Sie meine Zweifel, aber es hatte mich bisher kein Weib eines Besseren belehrt. Sie find die Erste, welche mir diese Möglichkeit zeigt, Dornröschen."

Sie schaute verwundert zu ihm auf bei diesem Namen.

Ersah ihr tief in die Augen und entgegnete: »Ja sagten Sie denn nicht: fie hatte Augen so glänzend und klar, wie die Sterne am Himmel, und Lippen so frisch und blühend, wie die Rosen am Haag. Deshalb nannte man sie Dornröschen? Wen meinen Sie denn sonst?'

Sie konnte die Augen nickt losmachen von seinem Blick und dabei fühlte fie, wie eS ihr heiß vom Herzen herausstteg und Gesicht und Nacken purpurn färbte.

Einen Augenblick schien es, als wolle er sich nieder­beugen auf dies hold erglühende Antlitz. Im nächsten aber schon ließ er ihre Hand fallen und schritt ohne ein weiteres Wort auS der Thür.

Rose sah ihm verwundert nach. Daun preßte fie die Hände an die Brust und ihr war, als sei ihr ein großtS Glück geschehen.

»Man muß feine Stimmungen verstehen lernen*, nickte fie. Gleich darauf leite fie die Hintertreppe hinab in das kleine braune Boudoir, an die Seite der alten Dame, wo fie fich in diesem Hanse zuerst heimisch gefühlt. t ,

Deutsches Reich.

Berlin, 20. Dez. Wie derReichsanzeiger" meldet, war der Kaiser nach einer guten Nacht heute vormittags fieberfrei und konnte nachmittags für einige Stunden das Bett verlasien. Der »Nordd. Allg. Ztg." zufolge sind Berichte des Hauptmanns Frartzois aus dem südwestafrikanischen Schutzgebiete eingetroffen, welche bis zum 11. Nov. reichen. Es werden darin keinerlei Besürchtungen über bevorstehende Angriffe der Eingeborenen oder eine Bedrohung deutschen Lebens und Eigentums erwähnt und es scheine sich sonach zu bestätigen, daß die unlängst von deutschen Blättern gebrachten Schilderungen über die gefährliche Sage Frartzois' und seiner Polizeitruppe übertrieben waren. Die befestigte Station Tsaobis werde schon jetzt von

Mitarbeiter desDaheim" und anderer Blätter erworben und wird derselbe nach Beendigung der gegenwärtigen Erzählung zmn Abdruck kommen.

Unsere verehrten Abonnenten iei der Post ersuchen wir freundlichst ihre Be­stellung für das erste Quartal 1890 auf die

Es dunkelt eben. In der langen Zimmerreihe I sein, da die Postverwaltungen so vieler Länder die welche Signora Goffredi allwöchentlich einige Mal I Einrichtung nachahmen. Eine Verminderung der ihren Freunden und Gästen öffnet, herrscht jenes I Einnahmen kann unmöglich eintreten, die geringen natte Dämmerlicht, welches nur erlaubt, die Gegen-1 Herstellungskosten müssen vielfach gedeckt werden tände tu undeutlichen Umrissen zu erkennen. Stur I Zunahme des Verkehrs und die Verdrängung cutt (S?nbc bcrfclbctt t in einem Heinen trnnlidbcn I, < «rx

mach, das auf den ersten Blick fast überladen er- der Postkarte Warum muffen wir al,o m Deutsch- scheint mit allen nur erdenklichen Lnxusgegenstäuben, I land auf dieses bequeme Verkehrsmittel warten, daS brennt wie ein glühender Funke ein Lämpchen unter lieber schätzen lernt, der sich mt Auslande aufhalt? einem Madonnabilde. Jeder Blick auf dies keusche I Elberfeld, 20. Dez. (Sozialistenprozeß.) Der Gesicht mit den gläubig aufgeschlageuen Angen muß I StaatSanwalt beantragte gegen den Abgeordneten zum Gebete werben und in anbächtig Schauen Verl Bebel fünfzehn, gegen Grillenberger und Harm senken. Jetzt kniet auf dem Betschemel vor dem Ge-1 jtuölf, gegen Röllinghoff neun und gegen Schumacher mälde die Herrin des HauseS. Aber wer würbe bas ^chs Monate, gegen 77 weitere Angeklagte sechs stolze, hochmütige Wesen in dem schmerzvoll hinge» 1^.^ gj;onüte Gefängnis; außerdem fünf Frei- sunkeueu Weibe erkennen? Sie hat die schlanken 7" JJ ° h7, onnt, weißen Finger um den Rosenkranz fest in einander sprechungen, darunter gegen die Führer Loose verschlungen und stöhnt immer wieder den lodernden I und Dasttg. ,

verlangenden Blick auf das keusche Antlitz deS Bildes Saarbrücken, 20. Dezbr. Auf bat Gruben gtrichtet:Madonna, madonna, non ti scordar di me. I Heinitz, Dechen, König, Kohlwald und Mahbach tst

Dabei wellen ihre Gedanken in dem kleinen, vom I heule die ganze Belegschaft, auf: Camphaufen, Schein der roten Ampel erhellten Erker. Giovanni I Dudweiler, Louisenthal, Sulzbach und Altenwald lehnt ihr gegenüber, dazwischen nur ein leichtes!sind abermals mehr Leute als Tags vorher ange- Tischchen, daS kein Hindernis ist. Sie beugt fich I fQ^ren gn Friedrichsthal fehlen noch 20, in hinüber und spricht zu ihm ganz dicht an seiner ^ ^ude 1, in Jnsdorf - Schmalbach 210, in ffiange. spürt sft dem warmm I g^den 800, in Jtzenplitz 140, in Vonderheydt 400.

»Non ti scordar di me. pW 3 Begum der nächsten Woche zu erwarten.

Morgen find ackt Tage vergangen, seit jener Stunde I Hamburg, 20. Dezbr. Die für Hauptmann am Schacktisch, und fie hat ihn nickt wieder gefehen.l v. Francois in Südwestafrika bestimmte Schutz-

Da löst sich eine Gestalt von dem Rahmen der! truppe, 41 Mann, schiffte sich heute mittag an Bord Thür, wo sie lange schon unbeweglich gelehnt. Siei hxZ Wörmannsschen DampfersLulu Bohlen" nach tritt einige Schritte weiter in da» Zimmer, W&h ganbtriicfcbafcn ein.

L Stf» Ä « »Ä;** schwvnaeueu Nacken frei. I dem Mmtsterprasidenten Frhr. v. Lutz anläßltch deS

(Fortsetzung folgt.) | zwanzigsten Jahrestages der Uebernahme des Kultus-

in den Häusern Straßburgerstraße 5458 getrieben kug auf die Reichstag-Verhandlungen über bte Post: werden; die Parterrelokalitäten dienten der Schlofferei I Die Postverwaltung hat sich durchaus ablehnend

und Maschinen - Reparatur - Anstalt von H. Burger, I gegen die freisinnigen Anträge verhalten. Daß dies

in der ersten und zweiten Etage befand sich die leinen günstigen Eindruck gemacht hätte, können wir

Nudel-, Maccaroni- und Puderfabrik von Wollkopf I nicht behaupten. Die Reichspostleitung war in

u. Co., in der dritten die Fournierschneide-Anstalt I Deutschland außerordentlich populär, diese Volks- von Carl Krause, im vierten Stockverk die Cigarren-1 tümlichkeit ist aber stark in Abnahme und mit Recht, kisten Fabrik von Liefeld, im fünften Stockwerk diel denn fett längerer Zeit vermissen wir jeden Fort- Karionfabrik von Olligschläger. Gegen */«3 Uhr I schritt aus dem Gebiete des Postwesens. Unserer nachts nahmen plötzlich mehrere Hausbewohner einen I Auffassung nach hätte die Postverwaltung bei stei- Feuerschein wahr, der vom Hofe her drang, und I genben Ueberschüssen ihres Betriebes ganz von selbst alsbald schossen auch schon mächtige Flammensäulen die Pflicht gehabt, für Besserstellung ihrer Beamten, aus der ersten Etage des Quergebäudes empor. I und für Verkehrserleichterungen zu sorgen, man hätte Sofort wurden die Löschmannschaften des Feuer- so der parlamentarischen Opposition zuvorkommen wehrdepots in der Keipelstraße aufKlein-1 und wenigstens den berechtigten Klagen Genüge thun feuer" hin aHarmtert, bei deren Eintreffen die I können. Eine Aufbesserung des Gehalts der Unter- Flammen bereits bis in die dritte Etage beamten würde im Reichstage lebhafte Zustimmung des Quergebäudes sich verbreitet hatten. Nun- gefunden haben, wir hoffen sogar, daß dieselbe noch mehr wurden auch aus sämtlichen anderen De- jetzt dmchgeführt wird; warum hat eS dazu aber pots durch den RufGroßfeuer" die Löschzüge her-1 erst eines parlamentarischen Anstoßes bedurft? Die beigerufen und mit einer Dampfspritze und vier Hand I Höhe der Ueberschüsse ist doch sicher nicht der ein* druckspritzen gegen das wütende Element, welches Izige Maßstab, nach welchem die Postverwaltung be» sich inzwischen bei der überaus reichlichen Nahrung I urteilt zu werden wünscht. . . . Ganz unbegreff- auch auf die vierte und fünfte Etage und das Dach-1 lich erscheint es uns, daß die Postverwaltung sich geschoß verbreitet hatte, vorgegangen. Das brennende dem allseitigen Wunsche entgegen stellt, eine Mittel- Quergebäude selbst trat bei den Löschversuchen in stufe im Porto für Drucksacken einzuführen. Einfinan- den Hintergrund; vor allem mußte das sehr gefähr-1 zielleS Bedenken kommt hier nicht in betracht, denn i S ist bete Seiten- und Vorderhaus, in welchem zahlreiche sicher, daß die Reform hier sogar erhebliche Mehr- Familien wohnen, geschützt werden, und die Arbeit, I einnahmen bringt. Daß eine Drucksache bis 50 welche sich hier unseren braven Löschmannschaften I Gramm 3 Pfg., von 50250 Gramm 10 Pfg. bot, war eine außerordentlich gefährliche, da das! Porto kostet, ist eine ganz willkürliche Festsetzung, Stürzen der brennenden Balken aus dem Quer- die zu entschiedenen Härten führt. Eine Sendung gebäude jedes Verweilen im Hofraum mehrere Stun-1 von 50 bis 100 Gramm kostet im deutschen Reich den hindurch höchst gefährlich machte. Der Feuer- ebensoviel, wie innerhalb des ganzen Weltpostvereins, schein des brennenden Hauses war im Norden und Wenigstens diese Stufe sollte ein Mittelporto von Osten der Stadt weithin sichtbar, die brennenden 15 Pfg. tragen. Die Folge wäre, daß unzählige Gegenstände, wie Kartons, Fraisen u. s. w. wurden I Drucksachen, die mit Mühe und Not unter Ver- durch die enorme Glut Straßen weit fortgeschleudert. I schlechterung des Papiers und Verkleinerung des Endlich wurde auch von dem Hause Lothringerstraße I Drucks auf ein Gewicht unter 50 Gramm herab- 17 aus der Angriff gegen den Feuerherd unter I gedrückt werden, künftig besser ausgestattet den nommen, und der bis 6 Uhr morgens mit sämtlichen I mittleren Satz zahlen. Es zeugt wirklich von einer Spritzen gegen das entfesselte Element währendelschwer verständlichen Hartnäckigkeit der Postleitung, Kampf hatte den Erfolg, daß die gefährdeten Bau-1 daß in diesem Punkte nicht den so oft ausgesprochenen lichkeiten, sowie die anstoßenden Gebäude vollständig I Wünschen weiter Bevölkerungsklassen Rechnung ge- intakt erhalten wurden. Gegen 7 Uhr morgens I tragen wird. Ueberhaupt bleibt unsere Reichspost, konnten die ersten Spritzen abrücken, doch dauerten! die wir gewohnt waren bei jedem Fortschritt an der die Abschlöschungsarbeiten bis gegen 11 Uhr vor- Spitze zu sehen, auch sonst dem Auslande gegenüber mittags, während die Aufräumungsarbeiten noch den «zurück. Warum ist z. B. der Kartenbrief in ganzen Tag in Anspruch nehmen werden. I Deutschland noch nicht eingeführt, der doch schon in (Wünsche an die Postverwaltung.) Das frei» I vielen Nachbarländern feit lange in Gebrauch ist?

konservativeDeutsche Wochenbl." schreibt mit be i In Österreich, Frankreich, Belgien müssen doch günstige Erfahrungen mit den Kartenbriefen gemacht

Roman von I. von Werth.

(Fortsetzung.)

Da verharrte er, btu Kopf in die Hand gestützt und lauschte ebenso still und andächtig auf die Er- zählung, tote feine kleinen Mädchen; nur daß er tauiger den Worten folgte, als er den Wohllaut der Stimme auf sich wirken ließ.

Endlich war nach vielen ost recht traurigen Schicksalen aus Prinzessin Dornröschen eine wunder­schöne Frau Königin geworden und das Märchen war aus. Sanina kam, die Kleinen zu Bett zu bringen. Sie kletterten beide zugleich auf Roses Echooß und umfaßten fie, um ihr zu danken, mit stürmischer Zärtlichkeit.

»Und nun gute Nacht, meine kleinen Lieben. Ich will Papa bitten, Euch noch tut Schlaf zu küssen."

»Der arme Papa war heut so traurig", sagte Carla.

»Bitte den lieben Gott, mein Kind, daß er ihm Glück und viel Freude giebt, damit er wieder froh und heiter wird", entgegnete Rose saust. Die kleine Lia schlug ihre großen blauen Augen auf und sagte ernsthaft: »Wollen Sie nicht mit uns beten, daß bei Papa glücklich wirb? Der liebe Gott thut es getoi eher, wenn Sie ihn auch barnm bitten."

f Rose nickte: ,3a, mein Liebling" nnb küßte-bie sonnigen Augen bes Kindes.

AIS fie Alle bas Zimmer verlassen hatten, lehnte sich der Konsul tn seinen Sessel zurück. In feinen- Antlitz zuckte eS aber nicht wie Spott nnb Hohn, sondern wie von verhaltenem Weinen.

fe AIS Rose in das Bibliothekzimmer zurückkam, stand Johannes an dem Tisch mitten im Zimmer; gerade wie an jenem ersten Abend. AIS fie eintrat, erblickte fie wieder sein Bild in einem der großen Spiegel an den Pfeilern. Sie fragte sich lächelnd, wie es möglich gewesen, daß fie diese durchgeistigten Züge einmal so häßlich gefunden.

ieh!- (ft nie Kreise Marburg mrd Kirchhai« und

-linftriertrs Sonntagsblatt baldigst machen zu wollen.

--- Der Nr. 1 wird ein schöner Wand- Md Notizkalender für 1890 gratis bei­gefügt. Für den erzählenden Teil unseres