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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhain. Illustriertes Sonntagsblatt.

Expedition: Mark 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Ang. Koch.

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deutschen Offizier Dr. Schmidt der ihn dem Reichskommissar Lediglich Buschiri's große Ener- welche den Ausstand im Gange Tode wird sich kaum Jemand

gebunden und dem ausgeliefert wurde, Wißmann übergab, gie ist cs gewesen, hielt; nach seinem

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es trotz der gemachten Konzessionen zu einem teil­weisen Ausstande gekommen, weil die Bergleute den einfachen Versprechungen mißtrauten: auch dort er­scheint jetzt aber, wo die Versprechungen in bestimm­ter Form zugesichert sind, der Friede gesichert. Die Bergarbeiter haben sich jetzt genugsam über-

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Unsere verehrten Abonnenten lei der Post ersuchen wir freundlichst ihre Be- Mung für das erste Quartal 1890 auf die Oberhefsische Zeitung [ mit ihren Gratisbeilagen

Kreisbtatt fit die Kreise Marburg und Kirchbai« und -llttftriertes So««tagsblatt baldigst machen zu wollen.

Der Nr. 1 wird ein schöner Wand- «nd Notizkalender für 1890 gratis bei-

zeugen können, daß diejenigen ihrer Wünsche, die be­rechtigt und zu erfüllen sind, auch erfüllt werden, daß kein Anlaß vorhanden ist, ohne Weiteres einen Konflikt herbeizuführen. Es fehlt ja heute noch nicht an Elementen, welche gar zu gern ut einen neuen großen Streik eintreten möchten, ohne die Folgen zu überlegen, welche dieses Vorgehen haben könnte, aber die Bergleute, welche so gesinnt sind, sind nur in der Minderheit, und ihre Kameraden werden in Zukunft hoffentlich verstehen, sich von jenen Einflü­sterungen zu betrauen. Vertrauen zwischen den Grubenverwaltungen und den Bergleuten ist die Hauptsache. Fehlt daffelbe, so ist eine gedeihliche Entwickelung des Betriebes ausgeschloffen, denn die Unternehmer wissen ja nie, wie sie mit ihren Ar­beitern daran sind, sie schweben mit ihren Wünschen und Plänen völlig in der Lust. Der Friede ist jetzt in den deutschen Bergrevieren wiederhergestellt; wir können nur wünschen, daß das Jahr 1889 mit seinen Ereigniffen ohne Nachfolger sein möge.

Einen großen Erfolg hat die deutsche Kolonial­politik in Ostafrika errungen und ein erheblicher Schritt zur vollen Wiederherstellung der Ordnung ist gemacht worden. Der Führer des Aufstandes gegen die Deutschen, der arabische Sklavenhändler Buschiri, ist gefangen und'für seine Gräuelthaten mit dem Tode bestraft worden. Beachtung verdient vor Allem der Umstand, daß Buschiri von den des Kampfes überdrüisigen Eingeborenen selbst ergriffen,

die Agitation einzutreten Trotz dieser politischen Ruhe hätte aber doch bald eine unliebsame Unter­brechung des Weihnachtssriedens eintreten können und nur mit vieler Mühe ist diese vermieden. Der Wie derausbruch eines neuen großen Bergmannstreiks im Rheinland und Westfalen hing an einem Haare, nur weitgehende Nachgiebigkeit der Bergverwaltungen hat «ine neue Störung verhütet. Im Saargebiete war

Roman von I. von Werth.

(Fortsetzung.)

Nach langer Panse fragte sie daun: ..Haben Sie dem Unglück meines Bruders gehört?'

Wochenschau.

Die Weihnachtsferien für die Politik haben be­gonnen; kein politisches Lüftchen weht, es herrscht eine Ruhe, wie sonst kaum im Hochsommer. Auch bie Wahlbewegung für die nächsten Reichstagswahlen pausiert vollständig und harrt der Wiedereröffnung des Parlamentes, um dann mit frischen Kräften in

«leide»* finge Porto

höchst spannenden Romans

Eine vornehme Fran von Hermann Heiburg, Mitarbeiter desDaheim" und anderer Blätter erworben und wird derselbe nach Beendigung der gegenwärtigen Erzählung zum Abdruck kommen.

gefügt. Für den erzählenden Teil unseres Blattes haben wir das Abdrucksrecht

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chischen König von Böhnen krönen lassen, damit der czechische Charakter von Böhmen zum unverhüllten Ausdruck gelangt und die deutschen Bewohner noch mehr, als es jetzt schon der Fall ist, unterdrückt werden können. Die deutschböhmischen Abgeordneten interpellierten deshalb in Wien die Regierung über ihre Stellung zu dieser Frage, die für dos gesammte Deutschtum in Oesterreich von der schwierigsten Be­deutung ist. Ministerpräsident Graf Taaffe ant­wortete dann auch rund und nett, daß an die böh­mische Königskrönung nicht gedacht werde. Diese Auskunft hat sehr befriedigt, wenn sie auch keine Gewähr dafür giebt, daß die Wiener Regierung die bisher sehr ungünstig behandelten Deutschböhmen in Zukunft mehr berücksichtigen wird. Ein neuer kleiner Zank war mit Serbien entstanden. Die Belgrader Regierung hatte das bisher von Oesterrelchern be­triebene Salzmonopol in ihrem Lande plötzlich für sich in Anspruch genommen und sich geweigert, die bisherigen Unternehmer genügend zu entschädigen. Darob herrschte in Wien Heller Zorn und der öster­reichische Gesandte in Belgrad machte dem serbischen Ministerpräsidenten den Standpunkt in unzweideu­tigster Weise klar. Das hat geholfen, und es soll nun eine auskömmliche Enffchädigung gezahlt werden.

In Paris liegt das Interesse für die hohe Po­litik ganz darnieder. Boulanger hat einen neuen Schreibebrief an seine Wähler gesandt, in welchem allerlei fürchterliche Drohungen gegen die heutige französische Regierung stehen, kein Mensch hat sich darum bekümmert und ebensowenig darum, daß die Deputiertenkammer einen Antrag, den General zu amnestieren, kurzer Hand ablchnte. Desto eif­riger beschäftigt man sich aber mit dendeutschen Hammeln". Das ist, abgesehen von der Influenza, die an der Seine überaus zahlreiche Kranke gefor­dert hat, das intereffanteste Thema. In Paris ißt man sehr gern Hammelfleisch, und diese edlen Tiere stammen nun fast sämtlich aus Deutschland. Ob­gleich noch kein Franzose infolge des Genuffes von deutschem Hammelfleisch gestorben, ist doch in den deutschfeindlichen Zeitungen ein großer Streit um den nationalen Hammel begonnen. Inzwischen bau ert aber zum Glück die Einfuhr der deutschen Schlacht­tiere ununterbrochen fort und sie werden auch alle vertilgt.

Ein Kolonialstreit schwebt zwischen dem großen England und dem kleinen Portugal. Irgend eine findige britische Kolonialgesellschaft hatte frischweg das für ihre Zwecke sehr gut gelegene Nyaffaland in Afrika auf dem Papiere annektiert, obwohl das- felderu. Wenn die Sonne vutergeht und aus dem Dorfe das Abendläuten zu ihr klingt, treibt sie ihre Heerde auf der staubigen Landstraße wieder dem Dorfe zu. So geht cs alle Tage bis es kalt wird. Zu Martiui werden die Gänse geschlachtet und die schöne» weißen Federn ihnen abgernpft. Daun giebt es am Martiustage die schönsten Braten. Und von den weichen Federn ihrer Liebliugsgaus bekommt Fiken ein warmes Bettcheu für den Winter.

Fräuleinchen, wissen Sie", sagte die kleine Lia nud zvpfte leise au Roses Kleid.Wenn ich groß bi», möchte ich auch Gänsemädcheu iu Strahleueck werde». Ich möchte auch so viel Gäuse habe», die alle so lustig schuatteru, und möchte de» ganzen Tag um immer fingen trab Blumen pflücken."

Rose lachte.Fiken ist nicht älter als Da, meine Kleine. Ein wenig größer »nd stärker ist fie nur; das mnßt Dn auch werden."

Anch der Konsul, der anfangs so düster und schweigsam gewesen, lächelte und sagte:Es ist ja auch nicht gerade nötig, Gäusemädcheu zu sein, um zu fingen und Blumen zu pflücken."

Als nach dem Frühstück die kleinen Mädchen, znm AuSgehen gerüstet, mit der Bonne etatroten, um Adieu zu sagen, knüpfte Rose sorgfältig Lias Shawl fester, rückte Carlas Hot aus der Stiru und strich die Locken zurecht.Heut uud morgen geht ihr noch mit Saviua spaziere», meine Kleinen, aber dann kommt ihr mit mir", sagte fie »nd drückte einen Kuß ans die frischen Kinderlippen, die sich ihr entgegen« streckten.Und nun marschiert hübsch gerade und aufrecht. Zu zwei Stunden müffen Sie wieder zurück feto, Saviua."

Alessandro meldete die Lehrerin und den Turn­lehrer der kleinen Mädchen.

Ich habe fie herbestellt", sagte der Konsul,da- mit Sie Rücksprache mit ihnen nehmen und alles be- stimmen können."

»Ach, ich danke Ihnen, das ist mir sehr lieb", ries Rose und erhob fich. «IS fich die Thür hinter

finden, der seine Rolle fortsetzt und die Bewegung langsam einschlasen. Major Wißmann muß freilich den südlichen Teil des Schutzgebietes noch unter­werfen, und die einzelnen Städte dieses Territoriums sind noch von Tausenden von Wilden besetzt, aber es fehlt ihnen ein umsichtiger Führer, wie es Bu­schiri war. Es ist zu bedauern, daß dieser fähige Mann auf Abwege geriet, er hätte sonst der deut­schen Verwaltung in Ostasrika ein sehr wertvoller Freund werden können. Emin Pascha, dem der Kaiser einen hohen Orden verliehen hat, ist aus aller Gefahr. Er gedenkt in nächster Zeit nach Zanzibar überzusiedeln.

Eine wichtige Parlamentsdebatte hat im öster­reichischen Abgeordnetenhause in Wien stattgefunden. Die Wünsche der radikalen Czechen gehen bekannt­lich dahin, Kaiser Franz Joseph möge sich zum cze- ging täglich mit einer langen Peitsche barfuß hinter seiner schnatternden Heerde her, um sie tn .die Stoppel­felder zn treiben: Dort mußten die Gänse fich selbst ihr Futter suchen. Klein-Fikeu aber pflückt während­dessen auf dem Rain zwischen den Feldern die Wiesenblumen, die dort blühen, und windet Kränze daraus. Einen für fich selbst und einen für ihre Liebliugsgaus. Den hängt fie ihr um ben schneeweißen Hals; unb bie Gans ist sehr stolz darauf. Sie schuattert so lustig uud geht immer zuerst. Die andere» folgen ihr in einer langen Reihe immer eine hinter der andern. Wenn im Dorfe dann zu Mittag geläutet wird holt Klein-Fikeu auch feto Mittagbrot hervor und ißt mit einem Blechlöffel aus einem irdenen Topf Hirsebrei. Zwischendurch fingyfie aus heller Kehle allerlei lustige Melodieeu, die fie fich selbst ous- gedacht hat. Die Souue lacht am blauen Himmel und guckt neugierig in Fikens Topf. Dabei scheint fie so warm ans ihren Kopf nud ben Kranz, daß der­selbe ganz welk wird. So macht fie es alle Tage, wenn nicht gerade Wolken am Himmel stehen, und hat die Haut schon ganz dunkelbraun gebrannt.' Das Haar des kleinen Gäusemädcheus aber, das ein» mal blond gewesen, hat sie mit Hilfe des Regens fast schon so weiß gebleicht tote die Leinwand im Pfarr­garten. Doch daraus macht Fikeu fich gar nichts. Wenn fie fertig gegeffeu hat, nimmt sie ihre lange Peitsche und treibt ihre Heerde wieder dicht zusammen. Sie schlägt jedoch niemals eines der Thiere; bewahre das würde ihm ja weh thuu. Wenn sie alle wieder hübsch beisammen find, legt fie fich um zu schlafen mit dem Kopf auf eiueu Feldstein unter einen wilden Rosenstrauch. Der giebt gerade nur so viel Schatten daß auf ihr Ohrläppchen schon wieder die Sonne brennt. Doch schadet das nicht. Der Schatten wird schon größer werden, je mehr Vie Souue hinter dem Rosenstrauch drüben oerftaft. Wenn er bann gerade bis an ihre nackten Füße reicht, steht fie auf. Sie sammelt von neuem Staaten und singt dabei in dir sonnige zitternde Lnst über den wetten kahlen Stoppel-

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10 Psg., Reklamen für die Zeile 25 Psg. " Daube u. Co. in Frankfurt a. M, Berlin, Hannover, Pari».

selbe schon seit Dutzenden von Jahren, allerdings nur dem Namen nach, zu Portugal gehört. Wenn die Rechte der Portugiesen auf dieses Land auch nicht allzugroß sein mögen, jedenfalls sind sie älter als die der Engländer, und so verweigert die Regierung in Lissabon rundweg die Berücksichtigung der eng­lischen Ansprüche. Vorsichtshalber hat sie auch sofort Truppen in daS Nyassaland abgeschickt, um jedem unberufenen Eindringling den Weg zu verfperren. Ein Teil der Londoner Zeitungen tobte darüber nicht wenig und drohte dem kleinen Staate auf der pyrenäischen Halbinsel sogar mit einem großen Kriege, wenn es von seinen Forderungen nicht abstehe. Anderswo wird die Sache nicht so ttagisch genommen und glaubt man nicht, daß es über den Krieg auf dem Papier hinauskommen wird. Der Gasarbeiter­streik in London ist für die Arbeiter unglücklich ver­laufen. Die Verwaltungen bekamen Hilfskräfte, so­viel sie nur wollten und wurden dadurch in die Lage versetzt, auf die Dienste der Ausständigen ver­zichten zu können.

Die italienische Deputiertenkammer hat sehr aus­führlich die Lage der Staatsfinanzen beraten und sehr eingehend erörtert, in welcher Weise das aus den Militärforderungen entstandene peinliche Defizit am besten beseitigt werden könne. Die Vorschläge waren sehr zahlreich, aber eine Einigung ist noch nicht erfolgt. Die Kaiserin Friedrich wird nach Neujahr Neapel, wo sie sich gegenwärtig aufhält, verlassen und zum Besuche des italienischen Königs­paares nach Rom kommen.

Die Griechen sind auf der Balkanhalbinsel jetzt das unruhigste Volk: Die Insel Kreta will ihnen gar nicht aus dem Sinn, und am liebsten zögen die tapferen Hellenen sofort nach der Insel ab, um sie von den Türken zu erobern. Daß es ihnen dabei entsetzlich schlecht gehen kann, daran denken sie nicht. Die Deputiertenkammer ist wiederholt der Schauplatz der tollsten Szenen gewesen, da die Opposition den Ministerpräsidenten Trckupis nötigen wollte, in Kreta zu intervenieren. Triknpis blieb aber fest und ließ die Parlamentarier sich herum­balgen. Die Zustände in Griechenland lassen über­haupt viel zu wünschen übrig: seit Jahren sind nicht so viele Mordthaten, wie in der letzten Zeit, vor­gekommen.

Deutsches Keich.

Berlin, 19. Dez. Der Kaiser ist nicht nach Hummelshain zur Jagd gereist; wie es heißt, wegen einer leichten Erkältung. DieNordd. Stag. Ztg."

Ihr geschlossen hatte, stand der Konsul ans. Er hatte der schlanken, schwarzen Gestalt uachgeschaut. Meine Kinder kau» ich ihr ruhig auvertraueu", sagte er mit tauiger Befriedigung.Sie sind bet ihr in guten Händen."

* * *

Seit diesem Morgen tarnen mühevolle Tage für Rose. ES war richttg, deutschen Ansichten von Ordnung uud Behaglichkeit tu diesem Haushalt ge. recht zu werden, erforderte manche Anstrengung nud viel Arbeit. Stunden nud Stunden brachte fie in dem Htnterzimmer vor ben großen Nnßbaumschräukeu mit Zählen nnb Otbnen zu. Rote und blaue Bänder und kleine weiße Zettel spielten dabei eine große Rolle und entlockten Babette manchen nngeduldige» Seufzer.

Wenn der Konsul ta diesen Tagen während der Vormittagsstnudeu nach Rose fragte, erhielt er stets die stereotype Aulwort:Im Hiuterzimmer." Weuu er vor dem Diuer einmal in das Wohnzimmer ein- trat, so fand er fie eben so gleichmäßig am Schreibtisch fitzend ta die verschiedenen Rechnungen nud Haus. haltnngSbücher vertieft. Das dauerte fast die ganze Woche hindurch. Eudlich kam Rose einmal etwas zu spät zum Diuer. Sie entschuldigte fich und sagte: Nun sollen Sie nicht mehr an die prosaischen Setten einer behaglichen Häuslichkeit gemahnt werden, Herr Löben. Jetzt habe ich Ordnung hergestellt und unu soll alles feinen geregelten Gang gehen."

»Nun darf ich Ihnen wohl auch eine Sitte vor­tragen?" fragte der Konsul. »Sisher habe ich es nicht gewagt. Ich hätte eS gern, weuu Sie ta den nächsten Tagen Signora Goffrediihreu Besuch machten."

»Signora Goffredi?" wiederholte Rose fragend, während ihre Braue» fich zusammeuzogeu. Im uächsteu Augeublick aber schon verueigte fie fich zustimmend uud sagte: »Wie Sie wünsche». Signora Pacciutai hat mir versproche», mich morgen ta die Familie de» Herr» Prediger Steinert einzuführe». Ich werde fie bitten, mich auch Signora Goffredi vorznstelleu."

Sie brach das Gespräch schnell ab nnb toanbte

Die Stimme klang heftig and erregt, als fie fmt- hr:Seine erste Frau starb kurz nach Lias Ge­rt, seine zwette ist wahnsinnig. Ich sage Ihnen S damit Sie seine Stimmungen verstehe» lernen, ist nicht immer der gewandte Kavalier oder der ^benSwürdige, interessante Gesellschafter, sonder» öfter noch ei» gebrochener oder ei» verbitterter toQniL So l Uud unu gehen Sie, mein liebes Kind. Nst fast Mittag, also Frühstückszeit für Sie. Ich All hoffe», daß Sie mich alte Fra» bald ein wenig Heb gewinnen. Wenn Ihnen einmal das Herz schwer ist, dann kommeu Sie unr hierher. Dort am #amin ist ein trauliches Plätzchen zum plaudern. Da wollen wir schon beraten, wie dem atmen Herzen ml ton seiner Last zu hrlfenfei!"

Rose ging froh», «BH'}« war. Jetzt w hatte fie eine Stätte, wo fie sich tjeimifä fühlte. Ja i bH lern kleinen braunen Boudoir, an der Seite der alten iuA Frau war fie keine ganz Fremde mehr.

i 4'ii Als sie in das Speisezimmer trat, fand fie den Konsul und die ibeiben kleinen Mädchen schon dort 6r bearüilte fie durch eine stumme Verneigung und E Lhm L» ihr gegenüber Platz Rose versuchte eine Unterhaltung in Gang zubrtageu.aberfiesah k8 delche Mühe eS ihm machte, mit feinen Gedanken ?3 habet au bleiben. So wandte fie fich denn den s^,i Andern zu und beschäftigte fich mit diese», die an- sänglich »och neugierig scheu zn ihr emporblickten, 334i «bet von Minute zu Minute zuttaulichet wurden. io?1* 'tzj, band Carla die Serviette um, gab Lia die Gabel beschickter ta bie kleinen Hände «nd erzählte ihnen iol^ ^wei von dem Gäusemädchen ta Strahleneck. Es