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Wöchentliche Magen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg mb Kirchhain. Illustriertes Somtagsblatt.

Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag Don Joh. Ang. Koch.

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am 16. oder 19. oder 22.

19. Dezember ein geheimes und am Dezember ein öffentliches Konsistorium

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Reichsgerichts^ Der König!, preußische Ober- Staatsanwalt Stellmacher in Celle, der Kaiserlich« Ministerial - Rat im Ministerium -für Elsaß - Loth­ringen, Förtsch in Straßburg, der König!, preußische Obkr-Landesgerichts-Rat Boeihke in Breslau und der Königlich preußische Landgerichts-Direktor Müller in Kiel sind zu ReichsgeiichtS-Räten ernannt worden. Diese mit dem neuen Jahre beim Reichsgerichte ein- trctenden Personalveränderungen sind veranlaßt durch den im Sommer d. IS. erfolgten Tod des Reichs­gerichtsrats Meyer, sowie dadurch, daß die Reichs­gerichtsräte von Specht, Schlemka und Derscheid am 1. Januar k. Js. in den Pensionsstand treten.

Weiwrar, 2. Dez. I« dem Weimar« Prozeß gegen den Rechtsanwalt Harmening wegen Belei­digung des Herzogs von Coburg durch die Druck­schrift:Wer da?" wurde Harmening zu sechs­monatlicher Festungshaft und in die Kosten verurteilt, sowie die Vernichtung der Druckschrift ausgesprochen.

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am 8. vom 9. bis 30.

am 31.

Marburg,

i der Militärschikßschule in Spandau statt der cherigen 2 Offiziers- Schießkurse, welche.3*/* Mo >K dauerten, 4 Osfizirrskurse von 6 wöchentlicher buer eingerichtet werden, und zwar werden tzu kommandiert 120 Hauptleute und 240

Der Doktor war aufgestanden und murmelte mit Ar zusammergezogeneu Brauen: .Ich gönne sie 8 nicht. Daun wandte er sich, das Gespräch ab» cheud, wieder an die Freiiv: »Fräulein von Eftrow j tzt soweit hergestillt, daß sie täglich einige ' ' So hat auch

dem sie vorher mit einander gesprochen. Da hatte er sie in Baron Rott« cks Armen gefunden und gehört, wie jener sie seine Braut genannt.

Der Kaudidat schreckte «st aus feintm schwer z- lichen Hiubrüteu ans. als sich eine Hand ans seine Schultern legte und Profeffor GrouerS Stimme dicht nkbeu ihm fragte: .Herr Hartung, find Sie krank?' Statt aller Antwort preßte der junge Mann die Hand aus das zuckende Herz und fuhr mit der avderu über die Stirn. .Ja, ja, Menschen, die an Tätig­keit gewöhnt fiud, vertragen mcht lange solch ein Lben vaS die Gedanken nicht ordnungsmäßig beschäftigt; »S macht ste krank an Her, nab Geist. Sie gehören uch zu dteseu Menscken, mein junger Freund, und ich freue wich, alS Arzt, darüber, daß Ihnen eine tüchtige, geregelte Arbeitszeit bevorsteht. Ich möchte Ihnen nur noch eine Lustveränderung raten und d-uke, daß Ihre gesunde Natur fich bann schon selbst helfen wirb.»

Der Sanbid at lächelte mühsam, drückte dem Profeffor die Hand und ging.

.Armer Zunge', murmelte Dottor Grouer ihm nachblickend. .Mir thntS auch in der Seele weh ras j tzt hier vorgeht.'

Eine Stande später fragte die Freiiu den Profeffor ob er wiffe, wa» eS mit der plötzlichen Abreise deS Kandidaten für eine Bewandtnis habe. 6t hatte fich 'dr nur schriftlich und eben erhastene Nachrichten vorgeschützt.

,68 hat damit seine Richtigkeit', erwiderte der Irzt. .Aber vor allen Dingen war der arme Junge ürauk. Er konnte die Luft hier nicht verttagen und S war das Beste, daß er schnell ging.'

Ein spöttischer Blick BeunoS zeigte de« Profeffor, daß dieser ihn verstand.». Die Freiiu und Rose ru viel wtt fich selbst zn lhuu, nm lange über seine Worte Nachdenken zu können.

(Fortsetzung folgt.)

Marburg, 3. Dez. (Bürgerverein.) I« der gestrigen tm Hotel Freidhof abgehaltenen MonatS- Versammlung des Bürgervereins teilte ber Vorsitzende, Herr Gg. Schott, bei dem Punkte I. der Tages­ordnungBesprechung über das Weidenhäuser Brückenprojett' mit, daß der Vorstand in seiner letzten Sitzung beschloffen habe, gegen den auf dem Rathause offengelegten Stadtbebauungsplan, welcher die Verbindung des Rudolfsplatzes mit Weidenhausen durch eine neue Brücke, sowie die Projestjerung einer an die Brücke sich anschließenden Verbindungsstraße mit dem Krummbogen betrifft, Einspruch zu erheben. Da jedoch die Frist zur Einsprache mit dem 2. Dez. ablief, so sei es dem Vorstande nicht möglich gewesen, die Zustimmung des Vereins einzuholen und habe man sich deshalb darauf beschränkt, den Protest alS Privatperson zu erheben, dem sich auch Herr Profeffor Dr. Stengel angeschlosfen habe. Herr Schott verbreitete sich dann eingehender über den heutigen Stand des Brückenbaues. Nicht weniger als 3 Brücken­bauprojekte lägen gegenwärtig auf dem Rathause, aber nichts werde gethau um den Neubau zu be­schleunigen und stocke die Sache bereits seit einem Jahre vollständig. Das weitgehendste Projett, die Brücke mitten auf den Mühlhof ausmünden und die Mühle selbst anzukaufen und nnderlegen zu lasse», sei an dem Widerspruche des Ministers gescheitett und handele es sich nunmehr nur noch um daS Projekt einer Brücke anstelle der jetzigen alten, und um ein weiteres Projett, welches die Brücke dicht neben der alten hinführend, mit Benutzung der Häuser Richter und Keitel und des Fendschen Mühl- Hofes in einer Breite von 12 Met« errichten will. Letzteres Projekt koste in der Ausführung 100 000 Mk. wehr alS das vorgenannte und trete er deshalb für die Errichtung einer Brücke anstelle der alten und zwar in einer Breite von 9 Meter ein, obwohl man auf dem Rathause mehr dem anderen Projekt uneige und dasselbe zu fördern suche wie denn überhaupt auf dem Rathause die Ansichten einzeln« Herren ohne Rücksicht auf die Kosten energisch be­trieben würden, während man anderseits Projette, wie beispielsweise die Verbreiterung der Wettergaffe n auffallender Weise in die Länge ziehe. Es sei johe Zeit den Weidenhäuser Brückenbau einmal ns Rollen zu bringen, da jedermann über­zeugt sei, daß der jetzige Zustand unhaltbar ist. Herr Fuhrwerksbesitzer Grimmel hält einen Vergleich mit der Nehbrücke, was die Breite anbe­langt, nicht für stichhalttg, da die Weidenhäuserbrücke einen dreifach stärkeren Verkehr habe. He« Profeffor Stengel verwahrt die Protesterheber gegen den Vorwurf, als hätten dieselben mit ihrem Bor- ! ehen eine weitere Verschleppung d« Angelegenheit bezweckt, eS sei dies lediglich geschehen, um ein« einseitigen Ausführung der Brücke vorzubeugen. He« Consul Dr. Ochsenius hält ebenfalls ein Breite von 9 Metern für hinreichend und möchte die Brücke o gut, aber auch so schnell alS möglich haben, was einer Ansicht nach am ehesten dadurch zu e«eichen ei, daß die neue Brücke an Stelle der jetzigen atte» i,u stehen komme und alsbald mit dem Neubau einer

folgte die eingehende Besichtigung durch das Kaiser- Mr unt« Führung des Professors Möbius. Der kaal war prachtvoll dekoriert. Verbindungen und Stttine mit Bannern und in vollem Wichs vertraten iie hiesigen Hochschulen. Berichte aus Konstan-

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unserer lang« Theil. ie alle, l ihrer habe,, en und unsere, (8012

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eine Encyclica erscheinen, welche vermutlich von den sozialen Pflichten handelt.

ReqftÄ, 2. Dez. Einem Telegramme ^Pic­colo" aus Maffanah zufolge griffen Ras Alula und Mangascha am 26. November Aduah an. Ras Alula wollte feinen Bruder rächen, welchen Seym an ber Spitze der Garnison von Aduah zurückge- laffen hatte und der bei der Verteidigung der Stadt fiel. Die Garnison flüchtete nach neunstündigem Widnstande. Die Truppen Mas AlulaS plünderten die Stadt «nd machten selbst ck>ie Verwundeten nieder. Seyum, welcher mit 2000 Mann Verstärkungen von Makala kam, erfuhr die Niederlage unterwegs.

Zaufib«, 2. Dez. Rust, Mitglied der Prt«S- schen Expedition, der soeben nach Lamu zurückgekehrt ist, nimmt en, daß PeterS und Tiedemann tot sind, da die an sie abgesandten Bot«« nicht zurückgekommen wären.

KoustauMopcl, 26. Nov. Die deutschen Zei­tungen haben unter den Geschenken, welche d« Sul­tan Ihrer Majestät ber Kaiserin überreichen ließ, auch eineBrache" erwähnt. Genau genommen ist es nicht eineBroche", sondern eine Agraffe aus großen Diamanten, für den Mantel ober Ballum- hswg bestimmt. An den Diamantenkröpfen, wrtche drese Agraffe bilden, sind Gehänge ,ou8 Brillanten «ab Perlen befestigt, welche vereinigt ein vollstän­diges Kollier bilden würden-. Der Säbel, welchen Se. Majestät der Kaiser geschenkt «hielt, ist am Griff mit Smaragden und Brillanten besetzt. Von den zahlreichen Ordensverleihungen, mit welchen Kais« Wilhelm die vornehmsten türkischen Würden­träger bedacht hat; find bisher nur einige bekannt geroerben. Wie jetzt verlautet, erhielt der Kriegs­minister Said Pascha den Roten Adlerorden erst« Klaffe mit Brillanten, der Marineminister Hassan Pascha, Sureya Pascha, der erste Sekretär des Sul­tans, Agop Pascha, der Minister der Finanzen und des kaiserlichen Hauses, Veli Riza Pascha und Muffurus Pascha erhielten den Roten Adlerorden 1. Klaffe. Suleiman Pascha, der Chef der kaiser­lichen Kapelle, Nouri Pascha und Ibrahim Bey den Roten Adlerorden 2. Klaffe mit Stern, Izzet Bey den Roten Adlerorden 2. Klaffe mit Brillanten. Der Kronenorden 1. Klaffe wurde an Osman Bey, Blacque Bey, Ahmed Ali Pascha, Strecker Pascha, Mehmed Pascha, Zett Pascha und Häkki Pascha ver­liehen. Außerdem gelangten 31 Kronenorden 2. Klaffe, 40 dritter und 8 Kronenorden 4. Klasse zur Verteilung.

Hesse«-NM«.

ÄmäBnrg, 2. Dez. Die Straßenbeleuchtung in hiesiger Stadt ist für den Monat Dezember wie folgt vorgesehen:

3- Dez. Bei der jetzt eingetretenen dunklen und kalten Jahreszeit dürfte es für die Hausbesitzer von Jntneffe sein, daß alle im eigenen Hause durch schlechte Beleuchtung der Trep­pen u. f. w. eintretenden Uns älle dem betreffende» Hausbesitzer zur Last fallen und er ohne weiteres jur vollen Entschädigung des Verletzten herangezogen werden kann. Dasselbe ist bei Unglücksfällen der Fall, welche bei Glatteis durch versäumtes Streue» des Bürgersteigs herbeigeführt werden.

Petttsches Leich.

Berlin, 2. Dez. Heute mittag um 12 Uhr, »erbt das Museum für Naturkunde in Gegenwart des Kaisers und ber Kaiserin, des Erbprinzen von Meiningen und Gemahlin, d« Prinzessin Friedrich fort, der Prinzen des Königshauses, sämtlicher Minister, Hes Marschalls Blumenthal, des Grafen Ealberfee und zahlreicher wffsenschaftlicher Notabi Men «öffnet. Minister Goßler wies in längerer Siebe auf die Bedeutung des Instituts und auf die Fürsorge ber Hohenzollern für die Wissenschaft und bie im Museum niedergelegten wissenschaftlichen Leistungen hin, und gedenkt besonders der Reisenden mb deren Sammlungen, ferner der Erzherzog Stephan - Sammlung vom Schloß Schaumburg, die tad) hochherzige Entschließung eines edlen Mannes : mb der Erbinnen seiner Gefinnung dem minera ' logischen Museum als besondere, Zierde überwiesen ' worben sei. VerwaltungSdirektor Beyrich, Profeffor 1 der Mineralogie, «bat die Erlaubnis des Kaisers I W Eröffnung. Der Rektor der Universität, Hin- i Hius, brachte ein Hoch auf den -Kaiser aus. Es >

(Nachdruck verböte»)

No fe.

Roman von I. von Werth.

(Fortsetzung.)

,3a, bester Doktor, ich glaube allerdings, daß se hövfigen Besuche eine» tiefere» Grund hoben, e wissen, ich werde Rose in keiner Weise beetu- ssea; ste soll nach ihrem Herzen wählen. Sollte aber Äarouin Rotteck werden wollen, so habe ich itS eirzuweude». Ich würde wich freuen, weine sche Blume auch in Zukunft so nahe zu haben; iru doch Rotteuau uud Strahleueck dicht neben Biber.*

auszurücken, überhaupt nicht zugestanden werden darf. Das heute veröffentlichte neue Weißbuch über Ostasrika enthält die Berichte Gravenreurhs vom 4-6. Oktober über die>V«hältniffe an der-Küste. Buschiri hatte damals mit den Masitis in Dunda Stellung .genommen. Retthskommiffar Wißmann be­richtet am 18. Oktober über seine Expedition nach Mpwapwa und die «»getroffenen Nachrichten von Emin und Stanley. Gravenreuth meldet am l.Mo Dember den Sieg über Buschiri und die Masitis bei Aombo in der Nähe von Bagamoyo. Es folgt der B«icht Wißmmms vom 1. Movember über die Än- lag« einer befestigten Station in Mpwapwa, seinen Rückmarsch und die Ankunft in Bagamoyo. Lin Telegramm Wißmanns vom 9. November meldet bie Besetzung Saabanis, ein weiteres Telegramm Wiß­manns twm 10. November die Einnahme von be­festigte« Positionen ber Waseguha, ein Telegramm Wißmanns Dom 11. November, die Einnahme eines Lagers der Rebellen nordwestlich von Pangani, end­lich ein Telegramm Wißmanns Mm 17. November die Bestrafung von Kipumbive und Unterwerfung von ganz Ufegura. H

Leipzig, 30. Nov. fNeue Mitglieder befr

'Nt ein« ourly otn «ajrect, ourty Hurml uuo eni» «n hervorgebrachte» Lähmung ber Sehuerpev. Eine Oratio» würde vollständig aussichtslos, ja uumög fei». ES giebt wohl Fälle, wo dergleichen Plötz » eingetretene Erbliubuugeu wieder gehoben find, das ist meist vou uuberecheubareu Aeußerltch- abhängig, ebenso wie vou der Stärkung uud muvg und der ursprüngliche» Reizbarkeit der '»en. Die arme Heloise, ste erttägt ihr Schicksal 'Vehr Mot, als man bei einem so jungen Mädchen tten sollte. Ihr Bräutigam uwgtebt ste aber ? mit so rührender, sorgsam« Liebe, daß ich wirk- y.Joflen muß, ich habe alle Achtung vor dem junge» wen.'

Da tönten fröhliche Stimme» zu den Beiden hinauf

Notbrücke borgegongen werde. Redner beantragt fern«: der Verein möge das Vorgehen des Bor- tandes zu dem ©einigen machen, was durch ein­stimmigen Beschluß genehmigt wurde. Der Wort- j laut des eingereichten Protestes lautet wie folgt:

von 4'48 Uhr. , 4*4-10 .

Ausland.

Rom, 2. Dez. Wie verlautet, hält der Papst

Bon 86 Uhr. , 10-6 , H-6

aitmmts, also für jeden Kursus 30 bezw. 60 Jfftjiew, während bisher in den beiden 3'4 monak- hen 90 Offiziere kommandiert waren.

Kultusminister hat kürzlich in einem besonderen >lle folgende Versügung, welche auch einen trüge. »inen Wert besitzt, getroffen: Was die Bemerkung » Königlichen Regierung bekifft, daß nach dem Wortlaute der Vokation der Lehrer N.leider keinen

ab, worin die russischen, dann einige ftanzösifche Bischöfe und wahrscheinlich auch der Erzbischof von München fonfefriert werden. Ende Dezember wird

und gleich daraus traten die drei jungen Leute aus einem der schattigen Laubgäuge, dutch die fich bei Park zu Strahleueck besonders auSzeichuete.

Rose rille, die lange Schl, ppe des knapp an­schließenden ReitkleideS über dem Arm, zu einem Übei voll goldiger Trauben hängenden Goldregeubauw. .Bitte, Herr vou Rotteck', rief fie, »breche» Sie wir jene Blüte» dort.' Dabei bezeichnete fie mit der R itgerte, die fie »och iu der Hand trag, einige Büschel. Benno trat unter den Baum, um ihren Wunsch zu erfülle». Da richtete Rose fich schnell auf die Fußspitze» empor, ergriff eioe» Z neig des Baumes und schüttelte ihn, AlS bann die Regentropfen, bi> noch an Blättern und Blüten gehangen» ans den darunter Stehenden niebei fielen, sprang fie mit silber­hellem Lachen zurück. Danu legte fie ihre Hand auf dtu Arm des Kandidaten und sagte: »Kommen Sie Herr Härtung, wir wolle» zu Taute Edith gehen.' Atzt hätte Dottor Grouer wieder Gelegeuhett gehabt m ein glückstrahlendes Gesicht zn bilden, hätte er den Kandidaten angesehen.

Als wenige Tage später Dottor Grouer durch den abendlichen Garte» schritt und uw eine Bauwgrupp biegend, den Weg hiuadblicke, der zu Roses Lieblings» Platz führte, sah er dort einen Man» stehen, bleich und wie gebrochen. War das der Kandidat, der so vlücklich aussehen konnte? Ja, et lehnte an dem Stamme des VauweS und fuhr bisweilen wie lieb, kosend über eine Stelle der Rinde. ES war dieselb. in welche Rose vor einigen Tagen ihren NawenSzua geschmtten. Er hatte dabei gestanden uud ihr zuge- schaut. Dann hatte fie gefragt, ob fie auch die Sn faugSbuchstabeu seines Namens eingrabe» solle, und hatte ih» dabei mit ihren strahlende» Kinderangen so lieb angeseheu, daß er entzückt beigestimmt. Nu» standen die beiden Namen da »eb-n einander »nt waren doch ans ewig getrennt Vor einer Zeit er wußte nicht, waren nnr Minuten oder schon Tage vvd Stunden feitbem vergangen, war er nach der Grotte gekommen, nm Rose ein Buch zu bringen, von

Darum: Bolle Beleuchtung: Richtungslaternen: Som 1. bis 7.

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'«htsanspruch auf Alterszuloge" habe, so mache ich <r Beachtung für die Folge darauf aufmerksam, 4 den Lehrern bei der Anstellung in den Vokativ * ein Rechtsanspruch, in ein höheres Dienstein- vmen lediglich nach Maßgabe ihres Dienstalters

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tmopel stellen, wie .man d«Magd. Ztg." aus Be­ledig meldet, de» Gegenbesuch des Sultans bei Wilhelm in Aussicht. Der Sultan würde

'N 8taebig zur See, Won da ab mit der Bahn reisen. H Dem Heeresetat zufolge sollen von 1890 ab

Anzeigen nimmt entgegen bie Expedition b. Blattes, sowie bie Annoncen-Bureaux von Haasenstein unb Vogler in Frankfurt a.M., Caffel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXIV Qrtfirflrtttrt. Stoffe tn Frankfurt a. M., Berlin, München u. «vln;<3 L- 'Vu*#1buwöe Daube u. Co. in Frankfutt a. M., Berlin, Hannover, Pari«.

tunt j/ , r 151 juwcii |4tm, pup p1

2*Bben tm Garten zubiiugen kann, bu gut uuo wtn bie K nsultatton ihrer Augen wegen borge.' ibrtr, Unen werden können. Leide Aerzte stimmen dai in tt'in, daß die totale Erbliuduug und die ist es 7. leider, nicht der Blendung oder dem direkten echt ^stvß der Flammen znzuschreiben ist, sondern viel, einer durch den Schreck, durch Furcht uud Ent»

Lrscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und »«Ina»

Feiertagen. Ouartal-Abomiements-PreiS bei der Expe- XFiUWIlClIf

bition 2*/t Mk., bet den Postämtern 2 Mk. SO Pfg. (exkl. Ä W

Bestellgeld). JnsertionsgebLhr für die gespaltene Zeile Mittwoch, Dezember 1889.

10 Pfg., Reklamen für bte Zelle 25 Pfg. v