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wurde nur die ^älfte bewilligt und von den eben
Erstes Blatt
treffend das Ausscheide» der bei hessischen Staats-
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sere Expedition entgegen.
Agfa ! ju wenig Feuer, und ein so guter Spezialminister * 1 er auch sein mag, zum leitenden Staatsminister paßt er nicht. Boulanger sitzt ruhig auf der Insel
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kommenden Sonntag in Lisiobon erwartet.
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(Nachdruck Verbote»)
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Wochenschau
(Schluß.)
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17728 r, irn).
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oft meine Abende in dem gastfreien Hanse zu und verlebte dort manche frohe Stunde. Ich hatte bald! die einzelnen Glieder j-ner Familie schützen und Der ehre» gelernt und zwar besonders die Brant meines Freundes. Sie war eiu jangeS Mädchen von uu- ichuldvoller Schönheit, gebildetem Geiste nnd großer HerzeuSgüte: ja, sie glich Ihnen in mancher Hinsicht, I Dornröschen.' Wie selbstvergefleu hatte er die Worte aeiprochen, fuhr aber gleich darauf gefaßter fort: .Ich konnte meinem Freunde zu der Verbindung mit ihr nur von Herzen Gl"ck wünschen. — Da war ich einst in einen KreiS junger Leute geraten, wo der Eine, ein österreichischer O fijier, fich erkühnte, in döhnischem Ton von der mir so thenren Familie za
s sprechen. Als ich ihn darüber zar Rede stellte, ging
Graudenz, Osterode und Thorn genehmigt. Zur Erwerbung neuer Exerzierplätze in Allenstein, Stolpe Pasewalk, Züllichau, Schleswig, Harburg und WormS werden 6 605 000 M. gesordert. Bewilligt werden nur 206 000 M. für Allenstein, die übrigen abgelehnt. Zur Erweiterung der vorhandenen Barackenlager auf den Artillerie-Schießplätzen sind 722 500 M. ausgeworfen. Hier werden 500 000 M. abgesetzt. Zum Neubau und zur Einrichtung vonMon- tirungskammergebäuden in den neu zu belegenden kleinen Ortschaften geforderte 554 000 M. werden genehmigt, dagegen von der ersten Baurate für ein Garnisonlazaret in Potsdam von den geforderten 300 000 M. 100 000 M. gestrichen. Bewilligt werden sodann neue Lazarete für Allenstein, Gumbinnen, Insterburg, Osterode, Graudenz, Jnowraz- Ilaw, Bromberg, Thorn, Krotoschin, Gleiwitz und I Mainz, sowie zur Vermehrung der SanitätsauS- lrüstung 192 000 M. Zur Neueinrichtung eines I Traindepots in Danzig find 800 000 M. gefordert;
hier werden 250 000 M. abgesetzt. Zur Beschaffung Ivon Feldgerät für mehr aufzustellende Formationen I geforderte 700 000 M. werden genehmigt. Bei Idem Remontewesen werden bewilligt 270 000
sämtliche Postanstalten, unsere Agentur in Kirchhain, sowie für hiesige Stadt un-
Zersey. Er hatte ausposaunen lasten, er wolle sich nach Spanien begeben, aber da ihn Ueberfluß an Geldmangel drückt, hatte er die Jvee sein lassen. Nächstens will ihm eine Deputation seiner Pariser .Getreuen" wieder eine Visite abstatten. — Völlig still ist es in London. Man beschäftigte sich meist mit den Berichten über den Heranzug von Stanley
Die Kammerverhandlungen h Frankreich verlaufen bisher ziemlich ruhig, Streitigkeiten mit dem Ministerium, die vorkamen, sind rechtzeitig im Keime «stickt worden. Trotzdem ist es fraglich, ob das Ministerium in seiner gegenwärtigen Zusammen- schiing noch lange erhalten bleibt. Der Minister Mdent Tirard hat für seine Landsleute etwas gar
und Emin Pascha; doch waren die Zeitungen ziemlich pikiert darüber, daß Stanley durch deutsches und nicht durch englisches Gebiet zur Küste zieht. Stanley hätte das Letztere auch wohl gethan, aber ungünstige Verhältniffe zwangen ihn, deutsches Gebiet zu betreten. In Afrika geht's sich nicht so bequem, wie auf einer Promenade in irgend einem
ipäter wiederholte." I
„Das dast Du mir nun schon dreimal gesagt I I Ich will wiffen, ob er ängstlich ausgesehen hat, ob l ferne Stimme oder seine Hand gezittert —'
„Aengstlich? Nein, ein Bischen müde hat er auS- gefehen und als ich in den Salon trat, wo er wartete, 1 gähnte er sogar hinter der vorgehaltenen Hand. I Freilich, der Herr Baron war gewiß sehr früh anf. 1 g. standen. Ais ich ihn hernach in das Vestibül be I gltitete und ihn eben grüß-nd rerlassen wollte, dal kam die Namy nnb da sah ich ganz demkich, wt-I der H-rr Baron dem albernen Dinge einen--' I
Schon bei Beginn der Uaterhaltung war Benno I bei der Grotte angelangt, hatte btn Diener, der ihn I melden wollte, fortgeschickt nnd gelauscht. Hier hielt! er eS nun für ratsamer, Louisou nicht weiter erzählen I I zu lassen von dem kleinen nnschnldigen Sußfiager I und trat ein. I
I Bei seinem Anblick schwieg die Kammerfrau. I i Rose wollte errötend anfsprwgen, besann fich aber, blieb fitzen, -eigte nur den Kopf grüß ud dem Gaste I entgegen nnd sagte beiter: ,«h, Herr Baron, das ist schön. Ich kann heute Gesellschaft gebrauchen, deun ich langwelle mich jetzt zu» ersten Mal in meine- Leben.' I Benno war grüßend näher getreten nnb hatte schnell die Hülle, welche den Roseostranß vor der Sonnenglut geschützt, entfernt Nun reichte er Rose die Blumen mit den Worten: .Ich bitte Dornröschen
I um die Eilaubnis, ihm einige seiner Schwestern über I reichen zu dürfen."
I „Märchenhoheit' wiffen, wie große Freude mit I diese lieblichen Blnmenkiuder machen. Empfangen
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition b. Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein nnd Bögler _ ,
in Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg u. Wien ; Rudolf ixiv. Z-ayraana. Mvffe in Frankfurt a. M., Berlin,München u. «öln: G L- v J
Daube u. Lo. in Frankfurt a. M-, Berlin, Hannover, Paris.
Mark zum Ankauf von 300 volljährigen Pferden und zu größeren Umbauten auf den Remontedepots 215 000 Mk. — Zu Umzugs-, Reise-, Transport- und Borspannkosten für die infolge Errichtung zweier neuer Armeekorps eintretenden Verlegungen und Versetzungen werden die geforderten 1230 000 Mk. ! bewilligt, ebenso 274 000 Mk. zur Beschaffung von Ferngläsern für die Militär-Schießschule, sowie die Infanterie- und Kavallerie-Truppenteile und 408 500 Mark zur Herstellung der Unterbringungsräume für das aus Anlaß der Veränderungen in den Formationen des Feldheeres hm zutreten de, bezw. zu verlegende Artillerie- und Waffenmaterial. — Zur Projekibe- arbeitung für die Erbauung von Wohnhäusern für d e Arbeiter der technischen Institute in Spandau find 15 000 Mk. angesttzt. Die Abgg. Richter und |Dr. Baumbach sind gegen die Bewilligung, da man I sich nicht engagieren dürfe, ohne die Tragweite deS I Projekts zu übersehen. Minister von Verdy legt 1 dar, die Militärverwaltung beabsichtige, für das iWohl der zahlreichen, in den technischen Instituten
er so weit, die Braut mdneä Freundes öff-nilich zu beleidigen. Ich sagte ihm nur, daß Ich diesen Schimpf mit seinem Blute abzuwaschen gedenke. Am nächsten Tage trafen wir uns in aller Frühe im BoiS de Bonlogue, wo ich mein Wort gelöst nnb auch vom eigenen Blut noch beig-steuert habe.'
Da streckte fich ihm wieder b«e schmale, weiße Hand entgegen nnb mit glänzenden Augen rief Rose: .Ich danke, oh, ich baute Ihnen im Namen j-ueS unbekannten Mädchens. DaS war groß, daS war edel gehandelt.'
„Nicht doch, gnädiges F äul-iu', wehrte Benno, .das war nichts als einfache Pflichterfüllung. ES müßte doch schlimm, sehr schlimm um die Welt und um unS Männer strheu, wenn die Unschuld, bie Stein» I beit nicht mehr ihre Vertreter fänden, wo ste hinter- |itfttg angegriffen werben. — Aber lassen Sie unS Ijtzt von etwas Anberem sprechen. Ich habe eine I Sitte auf bem H-rz-n. Darf ich ste Jhueu Vorträgen l und werden Sie dies-lbe erfüllen?'
| „Wenn ich kann, gewiß, Herr Baron.'
Ste meine» Dank." Damit reichte daS junge '""ädchen I ihm die kleine Hand. Schnell hatte Benno den Hand I ichnh von der feinen abgestreift, ergriff bie schlanken I Finger und führte sie an die Lippen. I
„Nun setze» Sie fich dorthin, H-rr Baron, undl erzählen Sie mir, ob all die herrlichen Blumen,! reiche ich während der letzt » Tage von Ihnen er. I halten, in Rotteuau blühen. Ist Rotteuau auch so I schön wie Strahlern ck und lieben Sie es eben so sehr, wie ich bie8 hier?'
I Ehe Benno noch antworten konnte, wandte fich Rose au Louison nnb bat sie, einen Kelch für bie Blumen zu holen nnb bie Freiin von der Anweseu- bett des GafteS zu nuterridten. Während die Kammerfrau fich entfernte, rückte Benno einen Seff I heran nnb li ß fich nieder. Sein Bei» schmerzte nieder nach dem langen Ritt. Rose bemerkte eS nnb fragte teilnehmend, wie er fich dies U bei zugezogen.
„Ich spreche nicht gern davon', entgegnete B.nno | „nnb ich hoffe von Ihnen nicht mißverstände» zu I werden, wenn ich eS j-tzi dennoch thne. Ich worbe I in Paris von einem meiner Freunde in die Familie I feiner Brant eiuaeführt und fühlte mich bald heimisch lin derselben. ES herrschte dort ein Familienleben, I wie man in Frankreich wenig findet. Ich brachte
Benno verneigte fich dankend. „Haben Sie den Kranz vermißt, den Sie an nuferem bal champStre in den Locken trugen? Ich fand ihn an der Sülle wo ich Sie ohnmächtig in meinen Armen aufgefangeu im Rasen liegen und habe ihn anfbewahrt. Jett erbitte ich mir denselben zum Geschenk. — Zum Dank für meine kleinen Hilfsleistungen, wenn Sie nicht ! anders wollen.' Er sah btttenb zu ihr auf. Wie er auch mit den Äugen zu heucheln verstand! Als Rose, der noch eben eine mutwillige Antwort auf den Lippen geschwebt, vor diesem Blick errötend, ihre schönen Augen senkte, fuhr er beredter fort: ,34 will diesen welken Kranz wie ein Heiligtum bewahren, I zusammen mit den Blüten, die ich im Walde fand, als Dornröschen mir entflohen.'
(Fortsetzung folgt.)
geguete Rose. „Es ist mir aber doch Heb, daß Tante Edith Dich zn mir gesaugt hat; Du sollst mir etwas erzählen. Vorgestern hast Du doch deu Baron Rotteck gesprochen, nicht wahr, als er sich noch meinem Be. finde» eitnnbigen wollte. Wie machte er daS? Du mußt nämlich wiffen, ich kann ihn nicht leiden.'
Er g’b mir bte Rosen nnb sagte genau biefelben Wart-, bte ich bem gnädigen Fräulein eine Stunde
Lasse! 1889; - Zukost
(7882 BF.
Roman von I. von Werth. (Fortietzung.)
Tiefbauten beschäftigten Arbeiter aus der Tiefbau-11 Berufsgenoffenschaft den Ausschüssen für Handel und I' Verkehr und für Iustizwesen zur Vorberatung; die! obersten Landesfinanzbehörde» zu Bremen und Ham-1 bürg wurden ermächtigt, für ihr Berwaltungsgebiet I über die Verlängerung bezw Aufhebung der fünf-! jährigen Lagerfrist für Privatlager (§ 10, Absatz 2l des Privatlagerregulativs) nach Maßgabe des Bei BedürfniffeS allgemein Anordnung zu treffen; dem! Anträge der Ausschüsse für Zoll- und Steuerwesen I und für Rechnungswesen betreffend die Etats der! Zollverwaltungskosten für Bremen und Hamburg I wurde die Zustimmung erteilt; daS Schreiben deSI Präsidenten des Reichstags betreffend den Beschluß! des letztern zu der Petition des Verbandes deutscher I Schlosser-Innungen wegen Abänderung des § 3691 des Strafgesetzbuchs wurde dem Vorsitzenden des! Bundesrats überwiesen; endlich wurde über Ein! I gaben von Weingroßhändlern in Minden wegen I I zollamtlicher Behandlung von Schaumweinen Beschluß I gefaßt. — In der Budgetkommifsion des Reichstags I wurde heute die Beratung des Extraordinariums I des Militäretas fortgesetzt. Zum Neubau einer I Kaserne in Saarbrücken wurde die erste Rate von
50 000 M. bewilligt, dagegen die für eine Arrest- I anstatt daselbst geforderten 35 500 M. abgelehnt. I Für Hannover wurde die erste Rate (Entwurfsbe- I arbeitung 4000 M.) für eine Kaserne für zwei I Kompagnien Infanterie, mit 11 gegen 10 Stimmen I angenommen, nachdem die Forderung von denAbgg. I Richter v. Huene und v. Strombeck bekämpft wor l den war. Dagegen wurde die Beschlußfaffung über I ebenfalls für Hannover (Kaserne für Artilleriever
Die große Thuruhr auf Strahleneck fcklug eben I bie elfte Stunde, als Baron Rotteck die Rampe doi I vor bem Schlöffe hiuansprengte. Ein Herbetgeeilter 1 Stallknecht empfing sei» Pferd, während der alte Z-naz ihm mittetlte, daß bte Damen fich im Garten . befünben, er biefelben sofort von bet Ankunft des! Gastes in Kenntnis setzen wollte. „Rein, nein', riet I Benno j-doch, „führen Sie mich zu den Damen, ich möchte fie im Garten begrüßen.'
Dann folgte er bem alten Kammerbieuer durch! die zierlichen Wege des Blumengartens nnb bie schattigen Laubgänge beS Parkes bis zu einer Grotte auS nachgebilbeten Tropfstem, bereu Eingang von dem Serauke einer wilden Weinrebe fast verdeckt war. Oben, von der Hinteren Wand herab, plätscherte eine I Aber belle Quelle in ein marmornes Becken nnb ver I breitete erfrischende Kühle durch den ganze» Raum. Nah am Eingänge, in einen bequemen ®aitenftnbl| znrückg'lehM. die Ftßhen auf einem Polster ruhend, saß Rose. Der eine Arm war noch verbunden, ober I ihre Wangen blühten wieder in voller,'rofiger Frische.! Sie summte leise, ttanmhaft eine Melodie vor fich hi» Dann legte fie daS Buch, daS aufgeschlagen E auf ihrem SLooß gelegen und deffen Lektüre ste in dies träumerische Sinnen hatte versinke» lasse», a»i den Tisch und fragte: „Louison, hatte Tante Edith ihre Tollette schon beendet, als D» zu mir kamst?
Nein, gnädiges Fräulein. Die Freiin brachte^ Rauny eine Spitzeugaruitur, die geändert werden fr Ute, nnb meinte, ich solle wahr-ud besten zu bem gnibigen Fräulein gehen, im Fall Sie irgenb einer Sache bebfirfteu. Die gnädige Fran Tante würde fich heut von Nauvy bedienen loffen.'
„34 habe die kleine lustige Nanny gern', eut-
leib.
stes N rwachixtz oben J :i ^ett» stein
Bestellungen
für den Monat Dezember nehmen auf die
Oberhesfische Zeitung
mit ihren Gratisbeilagen
stärkung) geforderte 48 868 M. ausgesetzt. Gestrichen wurden sodann die für Osnabrück zum Bau einer Kaserne als erste Rate geforderten 35000 M. während die für Darmstadt geforderten 844000 M um 50 000 M. ebenfalls für Darmstadt geforderte 485 000 M. (Artilleriekaserne) um 335 000 M. und für Mainz geforderte 477 000 M. um 127000 M. gekürzt wurden. Die für Freiburg i. B. geforderten 102 000 M. (erste Rate für eine Insan- teriekaserne.) wurden gegen 3 Stimmen bewilligt. Von den für Karlsruhe geforderten 610 900 M.
1 5»/» 102'/,
!C5»/, 101 ‘/» 14»/.
73'/, 86•/« 100 03*/.
73 V. f0»/, 93V« 93
339 LOC’/s 93'/«
104 O1V, 98% 101'/»
richt be. »Mark chnahvl, ohn, >• 17753 «T ostkatteu n. kauft e Bries.
a«er
Veutsches Reich.
8erlitt, 29. November. Der Bundesrat erteilte q nb er Park |tn der heute unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten
Reckt trübe Bilder entrollen sich in den Ver- des preußischen Staatsministeriums Staatssekretärs Handlungen des ungarischen Reichstages. Die radi- des Innern vr. von Böttrcher abgehaltenen Plenar-
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und tWltthlllfll.
Feiertagen. - Ouartal-Abonnements-PreeS bet der Expe-
dition 21/. Mk., bet den Postämtern 2 Mk. 50 Psg. (ekkl. 1 pi.pttt'hPT 1ÖQQ
Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zetle 1. -DkzLUlvLr lootl
10 Psg., Reklamen für die Zeile 25 Psg. _____
m„nn,r be8 Minifiervtäfidenten Tisza, die s sitzung mehreren genoflenschastlichen Verbänden das 1 wurde nur die Hälfte bewilligt und von den eben diesen bewährten Staatsmann absolut von seinem I Recht zur Bestellung der Revisoren für die dem I falls für Karlsruhe zum Bau einer Jnfanteriekaserne Pwtze drängen wollen, find geradezu übergeschnappt. I Verbände angehörigen Genoffenschasten; von der vor- als erste Rate geforderten 527 600 M. wurden zu- ~ Jllh Premierminister zu reden beginnt, wird! gelegten Sammlung von Aktenstücken, betreffend deut-1 nächst nur 15 000 M. zur Bearbeitung des Ent- von der Ovvofition ein so^ fürchterliches Geschrei Ilche 3ntereffen im Nigergebiete nahm die Versamm-! wurfs bewilligt, der Grunderwerb also abgelehnt, erhoben da/ kein Mensch mehr ein Wort versteht, !lung Kenntnis und übergab den Antrag Hessens be i Dagegen werden die Forderungen für.Danzig, man trampelt, lärmt und zischt, als ob der schlimmste I knS «•»«*•»»>•<• '*'»* b-NNck-n Staats-! Graudenz. Osterode und Ihorn genehmigt. Zur Straßenpöpel versammelt wäre. Dann folgen so! gemeine und verleumderische Angriffe, daß es zul bewundern ist, wie ein Mensch so etwas aushalten I kann. An eine Abstellung dieser unerhörten Skan-I dale ist nicht zu denken, der Präsident ist bei diesem I Toben völlig machtlos. Die Welt sieht doch aber
fi, die »reise Marburg «U-Lirchhai« gründlich, wie es mit dem magyarischen Stolz be w I stellt ist. — Im gleichen Genre verlausen du
I Sitzungen des böhmischen Landtages in Prag; die! -Uukriertes Souutagsblatt Jungczechen toben, daß es kaum zum Aushalten!
---- - - - ~ ' 'ist und nehmen auch wohl einen politischen Gegner bei der Halsbinde, um ihn durchzuwalken. Man I kann bei dem Lesen der Prager und Pester Parla-I mentsberichte nur dem bekannten Worte zustimmen, welches behauptet, daß der orientalische Wirwarr! schon früher als im Orient anfange. Vermehrungen ihrer Artillerie planen Oesterreich und Ungarn so-1 wohl, wie Rußland. I
' Auf der Balkanhalbinsel herrscht allgemeine Stille, selbst in Kreta, wo nunmehr der Amnestieerlaß des SultanS publiziert ist. In Bukarest sind die rumänischen Kammern vom Könige Karl eröffnet worden. Die Th onrede äußert sich sehr befriedigend über die finanzielle und wirtschaftliche Lage des Landes, auch die Beziehungen zu allen Großmächten sind vortrefflich. Ohne neue Militärvorlage geht's freilich auch dort nicht. — Die neue Republik Brasilien verlebt ihre Flitterwochen ohne Störung. Nur bie | Geschäftsleute klagen sehr über die Stockung, welche durch die Staatsumwälzung hervorgerusen worden ist. Nächstens wird eine Nationalversammlung ein- I berufen werden, nach deren Beschlüffen bie definitive Errichtung des neuen Freistaates erfolgen soll. Tiefen Eindruck hat die unblutige Revolution in Kanada und auf der Insel Kuba gemacht. Die Kanadier möchten gern von England, Kuba gern von Spanien los. Der gestürzte Kaiser Dom Pedro wird am