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pfehle sich deshalb, mit der Verpachtung sorstfiska- lischer Grundstücke an Waldarbeiter unter möglichst günstigen Bedingungen in erweitertem Umfange vor­zugehen, die Packtdauer zu verlängern und erforder­lichen Falles das Pachtgeld selbst unter den Grund­steuer-Reinertrag herabzusetzen. Sollten die zur Verpachtung verfügbaren Grundstücke nicht ausreichen, um gleichzeitig dem Bedürfnisse der Waldarbeiter und der bisherigen anderweitrn Pächter zu genügen, so sei zu erwägen, ob nicht durch Meliorationen von Bruchflächen oder in sonstiger Weise die erfor­derlichen Pachlflächen gewonnen werden können.

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als erste Rate geforderten 556 000 Mk. wurden 240000 Mk. abgefetzt. Die Forderung von 530 000 Mark zur Ausrüstung und Armierung von Kriegs­schiffen zum Gebrauch von Torpedos, 1. Rate, wurde um 175 000 Mk. gekürzt. Gestrichen wurden sodann 200 000 Mk. von der Forderung von 30 000 Mk. zur Errichtung von Dienstgebäuden für die Kommando

gefordert. Auf Antrag der Subkommission wird diese Summe abgelehnt. Im außerordentlichen Etat werden als zweite Rate zur Beschaffung von Ge­schützen und Zubehör für die Befestigungen an der

aug verstummt war, eilte ste schneller vorwärts nod hielt in ihrem Laufe erst ein, als ste die kleine Pforte in der Parkmauer hinter sich geschloffen hatte.

Während dessen saß in dem Tartensalon auf Schloß Strahleueck Doktor Grouer der Herrin des Hauses gegenüber. Sie war eine ältere Dame, deren ein geschnittene Züge und schmale Hände die Aristokratin verrieten. Daß ihr Adel nicht nur in ihrem Titel einer Freiiu vom Stein, geborenen Gröfia Kliuguth bestehe, sondern auch wirklich in Geist und Herz zu finden war, da» zeigte ein Blick in ihre seelenvollen Augen.

,SS freut mich recht sehr, meine Verehrteste Freundin*, sagte der Doktor, »Sie so wohl und gr­ünd zu fiudeu. Gott sei Dank ist dieser harte Winter ja auch überstanden, bei dessen Erinnernng mau uoch friert und sich unwillkürlich den Rock fester zukaöpft.*

Die Freiiu uickte freundlich und entgegnete: »Nun ja, Doktor, unser Wohlbefinden und da» herrliche FrühlingSweiter machen ja auch ein Sblehneo der freundlichen Einladung, welche Sie aus überbracht, unmöglich. Aber ich sage auch gern zu, denn ich denke, Rose wird fich freuen. dem Feste beizuwohueu. llebrigenS ist eS wir angenehm, daß ihr erste» Auf­treten tu der Gesellschaft mit jener größeren Unge­zwungenheit geschehen kann, deren fich diese bals champltres erfreuen. Sie wird fich dadurch ihre Uubelavgruheit auch für die im Winter ans sie wartenden Bälle und th6e daounts bewahren.*

«Mau ist allgemein sehr gespannt auf da» Er- cheiueu der Nichte der Freiiu von Stein*, entgegnete >er Arzt, der zu den vertraute» Hausfreunden der freifra» zählte. .Ich denke, unsere jungen Herren werden nichts Eiligere» thnu, al» sich Hals über opf in ste verlieben. Freilich, ste hat solch rin liebes Gesichtchen, daß e» sogar nicht mehr ganz uugcn Männern, welche die Zahl ihrer Jahre recht deutlich an der Stirn trage», »tat schwer falle» könnte." Dabet strtch er bezeichnend mit der Hand über de» kahlen Scheitel.

«hie Zinsen von den Republiken zu erhalten. Der .Standard" schreibt den Ausbruch der raschen Aus- führung der Maßregeln zur Emancipation der Neger­sklaven zu; keine Großmacht, mit Ausnahmen Spanien» und Deutschlands (!) werde intervenieren; die bedeu­tende deutsche Kolonie dürste Bismarcks Intervention anrufen. Eire Restauration der Dynastie Braganza sei unwahrscheinlich. .Daily RewS* bejammert die englischen Kapitalisten, welche 100 Millionen L. Ster­ling in Eisenbahnen, Wafferwerkrn und in Staats­schuld angelegt hätten: das Blatt befürchtet eine jahrelange Anarchie; der wirkliche Grund der In­surrektion sei die Unpopularität der Kronprinzessin und des Grafen d'Eu. Während der Regentschaft erhielten dre Klerikalen die Oberhand; die Kron­prinzessin werde von den Liberalen gehaßt, weil sie den Priestern Vorschub leistete; des Grafen d'Eu Einfluß über die Kronprinzessin in politischen Sachen habe Unzufriedenheit erregt, welche die Revolution beschleunigte. Die .Morning Post" hofft, daß eine Restauration Dom Pedros möglich sein werde.

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Roman von I. von Werth. (Fortsetzun,.)

Vater gehen und mit ftohem Mut den Kamps gegen seine StandeSvornrteile ansnehmen, gelte e» doch unser Glück. Ander» konnte er e» ja nicht machen. Papa ist so streng. Er erlaubt mir uiemal», Gr- ellschafteu zu besuche», »ud vir sehe» so selten Gäste sei nur. Aber er wird konuue», und ich will ihn frage», nvd seine Ange» können nicht trügen.* Die arme Margareth hat vergeben» gewartet. Der junge Doktor kam nicht, nud auch die verheißenen Rosen erhielt fie nicht. Zwei Monate später, al» ihr Wider, iand erschöpft, wurde fie »ach de« Willen ihres Vater» die Brant eine» reichen Raffe», der fich seit einige» Mouatcn in der Stadt anfgehalte». Nach abermals vier Woche» reiste ste als seine Gemahlin nach ihrer neuen Heimat, Rußland. Als ich ihr bei ihrer Abreise Lebewohl sagte und ihr Glück wünschte, da eutgeguete fie: .Glück, ich Glück? Nein, Edith, >a» ist vorbei. Um mich her und in mir ist alles kalt und grausam klar, wie dieser Wintertag.* Und ste schauerte zusammen in ihrem kostbaren Pelz.*

.Jener lang ersehnte Strauß*, unterbrach der Dottor, sein bleich gewordenes Gestcht erhebend, .wnrde mir znrückgesandt, mit den beigefügten Worten: Fränlein von Hohenstein könne Blume» i» ihrem Zimmer vicht leide»; ihr Duft mache ihr Kopf­schmerze», deshalb laffe fie danke». Daß diese Worte von dem Vater de» geliebten Mädchen» kamen» nicht >on ihm selbst, da» erfuhr ich erst, al» Margareth längst Fran Ternoff war nnb eine lange, schwere ! krankheft meinen Lebenskraft scheinbar für innnet gebrochen hatte.

.Die arme Margareth! Sie hat nnter dem rauhen rückfichtslose» Wese» ihre» Manne» unsäglich gelitten. Trotzdem ist nie ein Wort der Klage über ihre stolzen Lippen gekommen; aber die» liebeleere Leben hatte in wenigen Jahre» ans de« warmherzigen, blühenden Rädchen ein bleiche», kalte» Weib gemacht. So fand ch fie, al» fie «ich einst auf der Durchreise »ach Bari» besuchte.*

(Fortsetzung folgt.)

I Da» junge Mädchen aber warf den Kopf in ben Racken nnb entgegnete: .Da irren Sie sehr, Herr.... — * «Benno*, fiel er ein — .ich mag « nicht leiben, Jemand so lauge auf den Snieen » sehen.*

maß und unseren eigenen Wünschen entsprechend treu zu Ihnen stehen werden in jeder Not und Ge­fahr. Der ruhmreichen Wehrkraft Oesterreichs drei Hurrahs!" Infanterie-Oberst Münze! brachte dann noch namens deS österreichischen HeereL einen Gruß an die deutsche Armee zu Land und zur See dar.

P-st. 18. Nov. Im Abgeordnetenhause begann heute die Budgetdebatte. Die äußerste Linke bean­tragte Ablehnung des Budgets.

Bern, 18. Nov. Die Volksabstimmung über das Bundesgesetz, betreffend die Schuldbeitreibung und den Konkurs, ergab bisher 236 000 Ja, 217 000 Nein. Dir Annahme ist gesichert.

AuS Brasilien sind folgende telegraphische Nach- richten eingetroffen:

Lissabon, 18. Nov. Die portugiesische Kor­vette .Bartolomes Diaz* erhielt den Befehl, nach Brasilien zu gehen.

Petersburg, 18. Nov. Das .Journal de St. Petersbourg* bedauert den Umsturz des Thrones Dom Pedros II. und sagt, der Kaiser habe während seines wiederholten längeren Ausenthaltes in Europa sich die allgemeine Achtung und Sympathie durch seine hervorragenden Eigenschaften erworben. Aller­seits werde das Geschick, welches ihm die Undank­barkeit eines Teiles seiner Untertanen soeben be­reitet, lebhaft beklagt werden. Was Brasilien an- betrrffe, so sei zu befürchten, daß das Land für lange seine Ordnung und Sicherheit verloren habe.

Rio de Janeiro, 18. Nov. Kaiser Pedro reift heute nach Europa ab.

Paris, 18. Nov. Nachrichten aus Rio de Janeiro zufolge gab der Finanzminister der provi­sorischen Regierung dem Präsidenten der National­bank die Versicherung, daß die provisorische Re­gierung alle von der früheren Regierung eingegangenen Verpflichtungen einhalten werde. Die provisorische Regierung in Rio de Janeiro läßt verlautbaren, daß fie die Ordnung mit allen Mitteln aufrecht er­halten werde. Angeblich ist ein telegraphisches Zir­kular an die auswärtigen Regierungen in Vorberei­tung. Die Nachrichten aus den brasilianischen Provinzen seien dem neuen Stande der Dinge günstig; auch Bahia habe sich der Republik ange- schloffen.

London, 18. Nov. Die Morgenblütter drücken wenig Ueberraschung über die Revolution in Brasilien aus. Die .Times* erwartet eine Zersplitterung des Reiches in kleine Republiken und befürchtet, daß die Staatsgläubiger schlechtere Aussichten haben,

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Anslanv.

Wien, 18. Rovbr. Der niederösterreichische Landtag nahm den Antrag seines Ausschusses an, die Regierung zu ersuchen, den Bau eines von Wien direkt ausgehenden Donau-Oder-Kanals möglichst zu fördern, eventuell ein Privatunternehmen materiell zu unterstützen. Das Land habe sich eventuell auch mit einem höheren Betrage, als mit 5 Proz., zu beteiligen; der Haupthasen sei in Wien anzulegen. — Aus besonderer Quelle wird aus Rio de Janeiro gemeldet, die proklamierte föderative Republik werde den Namen .Vereinigte Staaten von Brasilien" tragen; die Umwälzung fei unblutig verlaufen, das kaiserliche Paar befinde sich physisch wohl.

Adelsberg i. Krain, 18. Nov. Bei dem zu Ehren des Prinzen Heinrich von Preußen und der übrigen deutschen Gäste in Adelsbergerhof stattge­habten Diner brachte Linienschiffs-Kapitän Semsey einen Toast auf die gesamte deutsche Flotte aus, welche mit stählernem Fleiße und wahrhaft teuto­nischer Ausdauer ihrem vorgestreckten Ziele entgegen­strebe und im Frieden so unermüdlich arbeite, daß sie neben den Flotten ersten Ranges eine hervor­ragende Stellung einnehme. Der Kommandant des Panzerschiffes .Preußen* dankte sür die gastliche und liibenswürdige Aufnahme seitens der öster­reichischen Kameraden und betonte, daß die beiden Flotten durch gemeinsame Interessen und Erirrne- rungen verknüpft seien. Länger als beide Marinen seien die Nationen verbündet, welche im Anfänge dieses Jahrhunderts Schulter an Schulter standen und, wenn notwendig, zum Ausgange des Jahr­hunderts wiederum das Gleiche thun würden. Redner schloß: „Namens der deutschen Armee und Marine und damit namens des ganzen deutschen Volkes glaube ich Ihnen versichern zu können, daß wir uns der Bundesgenossenschafl mit Ihnen freuen und daß wir den Befehlen des allerhöchsten Kriegsherrn ge-

Ktssru - Nassarr.

Marburg, 19. Novbr. Di: gestrige von den hiesigen Sozialdemokraten im Casä Quentin ver­anstaltete Volksversammlung, zu welcher jedermann Zutritt hatte, war von etwa 300 Personen besucht. Der Hauptredner deS Abends, Herr Pfannkuch aus Cassel, eröffnete seine 2 stündige Rede mit dem Hinweise auf die bevorstehende Reichstagswahl, zu welcher auch die hiesigen Sozialdemokraten einen eigenen Kandidaten in der Person des Gutsbesitzer» Herrn Lauer-Niederwalgern aufgestellt hätten und erklärte, er werde bei seinen Ausführungen den Aus­druck »Arbeiterpartei* dem Worte „Sozialdemokratie* vorziehen, obwohl er persönlich der sozialdemokratischen Partei Deutschlands angehöre und deren Programm voll und ganz vertrete. Habe ihm doch seiner Zeit selbst ein hessischer Reichstagsabgeordneter einmal gesagt: »Gerade weil er zu den gemäßigteren Sozialdemokraten gehöre, sei er einer der gefähr­lichsten.* Das allgemeine gleiche und direfte Wahlrecht, aus welchem der Reichstag hervor­geht besprechend, betonte Redner, daß seine Partei den Reichstag bei der jetzigen Handhabung dieses Wahlrechtes und so lange nicht auch den Sozial­demokraten vollständige Bersammlungssreiheit ge­währt werde, nicht als dem Ausdruck der wahren Volksmeinung ansehen könne. Sodann rechtfertigt Redner das Verhalten seiner Parteigenossen im Reichstage und die von denselben zum Wohle der Ar-

Dentsches Leich.

Berlin, 18. Nov. Vormittags fand in Gegen­wart deS Kaisers im Exerzier Hause deS Zweiten Garde-Regiments die Vereidigung der Rekruten der Garnisonen Berlin, Spandau, Lichterfelde und Eharlottenburg statt. Der Jnnenraum des Exerzier­hauses war festlich geschmückt; neben dem Feldaltar stand ein abgeprotztes Geschütz. Nach der Feier frühstückte der Kaiser im Osfizierkasino des Zweiten Garde-Regiments. — Tie Budgetkommission des Reichstags setzte heute die Beratung des Extra- ordinariums des MarineetatS fort. Bewilligt wurden 300 000 Mk. als erste Rate zum Bau eines schwim­menden DompskrahnS, 56 700 Mk. zur Beschaffung von Torpedoschutzvsrrichtungen, und 800 000 zur artilleristischen Vermehrung von drei Panzerschiffen als erste Raten. Von der Forderung von 2 400 000 Mark als elfte Rate zur artilleristischen Armierung der Panzerfahrzeuge P„ Q , R und 8. wurden 600 000 Mk. abgesetzt, 252 000 Mk. zur Beschaffung von Reservegeschützln wurden gestrichen und von den

vom 31. Oktober d. I. datierten Versügung weist der Minister für die landwirtschaftlichen An gele gen heil en oarauf hin, daß es erwünscht sei, «ne Zahl von zuverlässigen Waldarbeitern durch Gewährung dauernder Pachtungen an ihren Wohnsitz i» seffeln und ihnen das Verbleiben daselbst Vor­teilhast und zusagend erscheinen zu lassen. Es em=

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Wöchentlichk Beilage«: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg uni Kirchhain.

Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Berlag von Joh. Ang. Koch.

«Dottor, Dottorl* drohte die Freifra», doch ernst werdend, fnhr fie fort: «Ich verstehe ben Ernst gar wohl, bcr in diesem Scherz verborgen liegt. Rose wird von Tag ,n Tag ihrer Mutter ähnlicher, nnb ich kann mir beulen, welch schmerzliche Erinnerungen ihr Anblick in Ihnen wach rufen muß. Habe» Sie doch die arme Margareth oeltebt Sie sehen mich o erstaunt an, weil ich weiß? Wo» ist natürlicher? Margareth und ich waren Jugeudfrenubftme», ob­gleich fie nm mehrere Jahre jünger war al» ich. Mir erzählte fie von ihrer Liebe z» dem jungen Dottor Grouer. Ich weiß uoch, wie glückselig der Sttanß frischer Rosen fie gemacht, ben fie einst von ihm empfangen. Da erzählte man fich plötzlich tu her ganzen Stabt, baß ber junge Arzt einer gefeierten Böhneuschönheft, bie freilich nicht tm beste» Rufe taub, sehr huldige, daß die Dame ihn ganz be­sudel» bevorzuge, und zum Schluß endlich, daß die Verlobung der Beiden in allernächster Zeit zu er. warte» stehe.*

«Schändlich*, fiel ber Dottor ei». «Mir war damals gerade die Stellung al» Theater-Arzt über, tragen worden. Und nur z» mir drang die» Gerücht nicht, damit ich e» hätte widerlege» können.*

«Margareth hörte tm Hanse meiner Elter» zuerst davon sprechen*, fuhr die Freiiu fort. «Und zwar )on einer jener unleidliche», alten Jungfern, bie fich o gern zur Chronique Bcandalense ber Stadt, in ber ie gerade leben, hergebe».*

«Margareth war sehr bleich geworben unb ihre Lippe» zitterte». Al» ich bann aber mit ihr allein »ar, rief fie mit blitzenden Augen: »Edith, fie lügt! Da» ist nicht wahr. Mich liebt er nnb mich allein.* Dann nahm fie an» dem Medaillon, da» fie auf der iftust trug, ein eng zusammengefalteter Blättchen ! lapier und fuhr fort: «Hier hat er e» mir gefügt, >aß er mich liebt, und mich gebeten, den Strauß, ben er mir senden will, an da» Fenster meines Zimmer» zu stelle», wenn ich seine Gefühle erwidere. Wenn er dessen ganz sicher ist, will er zu meine«

unteren Elbe 1400 000 Mk. gefordert. Diese ! ich «i Summe wird auf die Hälfte von 700 000 Mark lsam P gekürzt, der Rest des Etats bewilligt. — In einer

«So verzeihen Sie mir nvd ich stehe ans*, be­wirte er, aber mit spöttischem Lache» gab fie zurück: •Benn Sie darauf warten wollen, wird e» Ihnen Ml wie dem würdigen Herrn Barbarossa gehen, v.. ”6 heißt, Ihr noch sehr kurzer Bart wirb in bte .7569 «de wachse».*

Mit schnellem Griff hatte fie Hut nnb Handschuhe v»fgeuomme». Dann folgte ein spöttischer Knix und * nächsten Augenblick war fie hinter der Dornenhecke derschwonden, die vor Zeiten wohl dazu gedient hatte kiue Anpflanzung zu s0»Ltzeu, nud bie man zu eut- men unterlasse», al» sie aufhörte, notwendig zu (ein. Hinter dieser Hecke verborge», blieb Rose stehen und Wüte durch bie verschlungenen Zwerge zurück. Da «b sie, wie Benno sich anfrichlete. Sein Bei» schmerzte M »ach dem langen Knieen, nnb Rose bemerkte, baß £ ein wenig hinkte. Um aber nicht etwa noch ge- Men zu werde», eilte fie »nn schnell nud geräuschlos "fibon. Benno hatte ihr nachgebltckt; ba er aber wohl Mite, daß er der leichtfüßigen Gestalt nicht folgen MUe, so schickte er ihr wenigsten» ein Lied nach. y hatte einen schönen Tenor und hatte ihn noch, !»wcft die» ohne besonder» große», eigenen Fleiß Mich war, sorgsam auLbilden lassen, ba er von Mem Gesänge in ber Gesellschaft nnb besonder» bei A« schonen Geschlecht häufige Erfolge versprach.

saug er jetzt da» einfache Lied vom «HadeuröSleiu*. Seine mächtige Stimme klang so herrlich dort mitten M Waide, daß Rose ihren Schritt müßigte, um zu Aschen, und endlich leise einstimmte. Al» ber Ge-

Anzeigen nimmt entgegen oie Expedition d. Blatte«, iowte die Annoncen-Bureaux von Laasenstein unb Vogler m Frankfurt a. M., Gaffel, Magdeburg u. Men; Rudolf TYTV QrtfirArtttrt Masse tn Frankfurt a. M., Berltn,München u. fiöln; 0 £. ‘ <UUV™U*l9*

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

und Berwaltungsbehörben in Kiel (1. Rate) und bie zum Bau eines zweiten Exerzierhauses in Kiel geforderten 50 000 Mk., sowie von den zur Ver­stärkung der Kriegsvorräte ausgeworsenen 394 070 Mark 150000 Mk. — Zum Erwerb eines Dienst- gebäudes für daS Oberkommando der Marine (76Ü ^Boßstraße 25 in Berlin) werden 1025 000 Mk.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und -

Feiertagen. — Ouartal-Abonnements-Preis bei der Expe- uFllir VUVUi

dition 2*'4 Mk., bet den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exkl. O*

Bestellgeld). Jnsertionsgebühr sür die gespaltene Zeile MitltvÜÄ, 20. 1889

10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg. w -Luucr.