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selbständig gehandelt und niemand ihn damals zu hindern versucht habe. — Prinz Ferdinand von Coburg reiste gestern abend nach Sofia zurück.
Bern, 1. Nov. Die Nachricht, daß Bundesrat Droz mit einem Berichterstatter des Pariser „Steele” eine Unterredung betreffs des Berhältnisies der Schweiz zu Deutschland gehabt habe, ist unrichtig. Die Unterredung hat nicht stattgesunden. Dagegen werden im Bundesrate die jetzigen Beziehungen der Schweiz zu Deutschland als sehr gute bezeichnet. Bon dem baldigen Beginne von Unterhandlungen betreffs des Niederlaffungsvertrages mit Deutschland weiß man hier jedoch nichts.
Rom, 31. Okt. Der Papst empfängt Sonnabend die Großfürstin Katharine von Rußland.
Paris, 31. Okt. Heute nachmittag brach in den Ausstellungsräumlichkeiten in der belgische» Abteilung im ersten Stock des Pavillons der schönen Künste Feuer aus, welches bald bewältigt wurde. Einige Gemälde erlitte» Beschädigungeo durch den Rauch.
London, 1. Nov. Die Gesandten des Sultan- von Zansibar empfingen heute vormittag den Sekretär der britischen ostafriianischen Gesellschaft, Mackenzie, in längerer Unterredung. Derselbe überreichte namens der Gesellschaft kostbare Geschenke für den Sultan. Heute nachmittag begeben sich die GesandtM in da- Auswärtige Amt, wo sie eine Unterredung mit Lord Salisbury haben, und besuchen sodann den deutschen Botschafter Grafen Hatzfeldt.
Petersburg, 31. Okt. Tas „Journal de St. Petersburg” dementiert kategorisch, daß der russische Kriegsminister seine Ausgaben ohne alle Kontrolle mache und auf 5 Jahre voraus Kredite bewilligt erhalten habe. Die Ausgaben des KriegsmivisteriumS eien vollständig derselben Kontrolle unterworfen, wie diejenigen der anderen Ressorts.
Belgrad, 31. Okt. Der Ministerrat beschloß, den französischen Ministern Tirard und Spuller und dem hiesigen Gesandten in Poris, Patrimonio. als Anerkennung für die Erfolge der serbischen Abteilung der Pariser Ausstellung und die Verdienste des französischen Kabinetts bei der Verstaatlichung der serbischen Bahnen das Großkreuz des Takowo- Ordens zu verleihen.
Sofia, 1. Nov. Der serbische Agent Body wurde beauftragt, sich auf seinen Posten in Monastir zu begeben; bis zur Ernennung seines Nachfolger- ührt der Sekretär Patrovic die Geschäfte des diplomatischen Agenten. — Unter den der Sobranja vor- iiulegenbcn Gesetzentwürfen bi findet sich auch eine
einzigen festen Willen, stark genug ist, um einer Koalition mit guter Hoffnung auf Erfolg allein die Stirne zu bieten.”
Spandau, 1. Nov. Mittags fand die Enthüllung des Kurfürst Joachim - Denkmals statt in Gegenwart des Prinzen Friedrich Leopold, der Minister v. Goßler und v. Herrfurth, des Oberpräsidenten Achenbach, der Behörden, des Osfizier- korps, der Deputationen der brandenburg. Städte und der Geistlichkeit. Rcichstagspräsident von Levetzow würdigte in seiner Festrede die geschichtliche Bedeutung Joachims II. und der Einführung der Reformation. Auf Befehl des Prinzen fiel die Hülle von dem erzenen Denkmale. Der Kaiser und die Kaiserin übermittelten von Athen Segenswünsche. Unter Glockengeläute fand der Einzug in die Nikolai- kirche statt. Der Superintendent Hensel begrüßte den Prinzen mit einer Ansprache. Oberpfarrer Recke hielt die Festpredigt. Die Stadt ist festlich geschmückt. In den Straßen bildeten Vereine, die Schulen und Militär Spalter. Das Wetter ist schön.
Pose«, 31. Okt. Die feierliche Eröffnung des geistlichen Seminars fand heute mittags statt. Nach einer von dem Erzbischöfe Dinder celebrierten Meffe im Dome begaben sich die Kleriker, das Domkapitel, die Domgeistlichkeit und der Erzbischof in das Seminar. Dort hielt der Erzbischof in lateinischer Sprache die Weiherede, worauf der Rektor, Domherr Jcdzenski, antwortete. Der Erzbischof stellte hieraus die Professoren vor und nahm ihnen das Glaubensbekenntnis ab. Schließlich erfolgte die feierliche Uebergabe des Seminars an den Rektor.
Erfurt, 31. Okt. Nach einem Festgottesdienste in der Barfüßerkirche, bei welchem Generalsuperin- tendent D. Schultze die Festpredigt hielt, fand heute mittags die feierliche Enthüllung des von Proseffor Schaper entworfenen und hergestellten Lutherdenkmals statt. Oberpräsident v. Wolff, die Mitglieder der Staats- und städtischen Behörden Erfurts, Vertreter der Universitäten Halle und Jena und viele sonstige Ehrengäste wohnten der Feier bei. Nach der von )r. Bär winkel gehaltenen Festrede erfolgte die Ueber gäbe des Denkmals an die Stadt durch den Regierungspräsidenten v. Brauchitsch und die Ueber- nahme durch den Bürgermeister Kirchhoff. Mit einem Schlußgebet, dem Segen und Absingen des Chorals „Nun danket alle Gott” schloß die Feier. — Anläßlich der Enthüllung des Luther-Denkmals and heute abend ein Fackelzug unter Beteiligung vieler Taufenden statt. Bor dem Denkmal hielt Hofprediger Rogge die Festrede.
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Pier jedoch nicht avvertraueu kau». Me bald dteS geschehe» muß, werden Sie aus de» Zeitungen er» Wen, die Ihnen gewiß den Verlauf meines Prozesses angebe». *
Ihr ergebener St.«
Mit diesem Briefe tourte ein besonderer Bote »ach Lorton geschickt, nud da es sich nm einen Geist, «cheu handelte, war die Gefäuguisver waltung «Mia geung, diesen herbeiholen zu lassen. 818
Aber von einem Tag zum anderen wartet der ®e. fangene auf dessen Ankunft. Der Greis, uach dem er sich so sehr sehnte, erschien nicht, statt deffeu wurde hm dagegen von einem rohen Gefäugnißwärter, der hu, wo er uur kouute uufreundlich behändeste, die Mittheilnng gemacht, daß er sich ans seinen Tod vor. bereiten müsse, da sei» Urtheil auf Todesstrafe laute nud wahrscheinlich schon bald vollzogen werten solle.
Wenngleich Stansield auf diese Nachricht gefaßt uud vorbereitet war, traf sie ihn, doch jetzt, da sein Schicksal entschieden, mit so furchtbarer Gewalt, daß hu eiue augenblickliche Schwäche übermannte. Er lehnte sich in seinen hölzernen Stuhl zurück, schloß die Augen und verlor das Bewußtsein, während ein starker Blut- trahl ans seinem Munde quoll.
AIS er wieder erwachte — eS war nach etwa eher Stunde — fand er sich in einer anderen Zelle im Seite. Der Arzt und der Gefängnißverwalter nm auden sein Lager; als er sich erheben uud uach der Irsache dieser ihm unbegreiflichen Veränderung fragen wollte, sank er matt in die Kiffen zurück, uud Ersterer deutete ihm au, sich ruhig zu Bertolten, worauf er 9® erzählte, daß eine der kaum vernarbten Ber. letzuugen seiner Lange sich wieder geöffnet hätte nnb er nahe daran gewesen fei, zu verbluten.
Nachdem er diese Mitteilung kaum vollständig vernommen, schloß er abermals die Augen und es erfolgte eine lange Betäubung, die der Arzt und • Se«ton, welcher inzwischen angekommen war, voll Besorgnis bewachten. (Fortsetznug folgt.)
so ist, nach meiner Meinung, schon fast das ganze Spiel gewonnen!”
Sobald Reisegelegenheit zn erlangen war, brach Mike mit seinem Schützling nach RavevglaS auf. Durch ein Z-itnugSblatt, das ihnen zufällig in die Säude gelangt war, hatten sie erfahren, daß das Urteil über den Fälscher Stansield schon gefällt werden solle.
XLm.
In der dem kleinen Seeorte RavenglaS zunächst 'legenden Stadt Carlisle wurden die Gerichtsverhandlungen mst großem Eifer fortgesetzt. Die Schuld deS Verbrechers lag klar zu Tage; eS brauchten weder Zeugen berufen noch verhört zu werden, man hatte fest Jahren Thatfacheu, die er nicht zu leugnen vermochte.
Der Gerichtshof glaubte sich verpflichtet, nm ähnliche Verbrecher abzuschrecken, das härteste Urteil über ihn zu füllen, uud so lautete dies auf Todesstrafe, ward iber, da er nie einen Mord begangen, in lebenslängliche Zuchthausstrafe verwandelt.
Da Stansield selbst wußte, daß sein Prozeß bald zur Entscheidung kommen, aber nicht wissen konnte, ob Gerttud und Mike etwas für ihn zu thun im Staude fein würden, er auch auf jedes Urteil schon lange gefaßt war, so beschloß er, ehe dies gefällt wurde, sein Her, von einer schweren Last zu befreien, die, so lange er in der See und Berggegeud verweist, es oft gi quält, ja gefoltert hatte. Er bat daher nm Schreibzeug und Papier, und als man ihm das bereitwillig brachte, sah er darin ein für seine Lage ungünstiges Zeichen.
Der Brief aber, den er schreiben wollte nnb schrieb, war an den Prediger Mr. Fenton gerichtet nnb lautete olgenderwaßen:
»Theurer Sirl
Ein Unglücklicher, ber bem Tobe ober ewiger Gefangenschaft nahe ist, bittet Sie, wenn möglich, um eine persönliche Unterredung. Ich habe Ihnen noch eine Mittheilnng zu machen, die ich bem Pa-
Anstatt-.
SSien, 1. Nov. Der Kaiser empfing gestern eine Deputation ber Generalsynode beider etiange= lffchen Bekenntnisse. Auf die Ansprache des Präsidenten Haase, worin dem Kaiser die Huldigung der evangelischen Kirche als väterlicher Gönner aus- gedrückt wurde, erwiderte der Kaiser: Er brauche nicht zu widerholen, daß er an der gedeihlichen Entwickelung der evangelischen Kirche den lebha testen Anteil nehme. Er wünsche der Generalsynode den besten Erfolg ihrer Arbeiten und freue sich über biefen erneuten Beweis des Patriotismus, welcher in der evangelischen Kirche gepflegt werde. — Das „Fremdenblatt” sagt in seiner Besprechung von Kalnokys Besuch in Friedrichsruh: Der Zaren-Besuch bot bem Zaren reichliche Gelegenheit, von seinem Mißtrauen gegen die Friedensliga abzuksmmen. Die gerechtere Beurteilung ber Politik ber Verbündeten durch den Zaren nnb die Herstellung ungetrübter Beziehungen zwischen den Höfen von Berlin
und Petersburg ist ein wertvoller Erfolg. Fürst Bismarck und Graf Kalnoky werden bestrebt sein, zur Ersüllung ber durch die deutsche
Thronrede erweckten Hoffnungen beizutragen. — Verschiedenen über die Absichten und die Reise des Prinzen Ferdinand von Coburg verbreiteten Gerüchten gegenüber veröffentlicht die „Neue freie Presse” ben Inhalt eines Gespräches deS Prinzen mit einem ihm nahestchenben Freunbe, wonach ber Prinz gesagt hat, er habe keine politischen Zwecke im Aus- lanbe verfolgt unb wünsche nur, baß Bulgarien glücklich, stark und reich werbe. Nur in Sofia liege ber Schwerpunkt der bulgarischen Frage. Seine ohne Vorbereitungen unternommene Reise beweise, wie günstig die bulgarischen Verhältnisse sich gestaltet haben. An dem Tage, als er die Verfassung in Timowa beschworen, habe er gelobt, kein anderes Interesse zu kennen, als das des bulgarischen Volkes. Seitdem sei nur eine fürstliche Stimme anerkennend laut geworden, die eines Monarchen, der selbst die edelste Verkörperung des Pflichtgefühls sei. Der Prinz könne geloben, daß er sich dieses Vertrauens immer würdig erweisen unb nichts thun werde, um auf Abwegen Anerkennungen zu suchen. Ueber das Verhältnis zur Pforte äußerte der Prinz sich mit großer Befriedigung. Er ist überzeugt, ber Sultan müffe bie weitere Entwickelung Bulgariens in ber bWngen Weise wünschen. Schließlich stellte ber Prinz noch in Abrebe, baß er nötig gehabt habe, ich mit seinen Verwandten zu versöhnen, indem er
(Nachdruck verboten.)
Aie Ausnahme ttttd Einkleidung eines Deutschordensritters.
Dargestellt nach den im Jahre 1682 den 23 Juni herausgegebenen Instruktionen.
(Schluß.)
Drauf wird wieder musiziert uud darauf Glauh, gefangen. Nach welche« Endigung:
10. Sich der Candldat auf das Tuch leget mit ausgebreitete» Händen unb betet darauf der Prediger folgendes Gebet: ,O Herr, Allmächtiger Gott Du Oberster Schutzherr Deiner Christenheit, Mr ist am SÄr?1/??1 graufam mächtige Feinde sich
»m dasselbe aoSznrotteu, sich mitetaanb beratschlagen und bereinigen, wir bitten Dich, Du wollest solche Thoreu vor blutdürstigen Vor, aben steuern und nebst anderen, mich diesen Deinen Dieners, jetzo soll mit der ritterlichen Wehr und Schwert angethan und umgürtet werde» soll, mti ^eanTO«?na£e n"b ®ratlangtfiften, damit er wird as Wüte» der Feiude Seiner Christenheit, Deiner Gläubigen mltbeschlrmen die Wittiben uud Walsen und alle die Dir vorher dienen, kräftig verteidigen möge um Jesu Christi Seine» Sohnes willen.
11. Hierauf wird Vater uuser gebetet.
. 12. Alsdann stehet der Herr Candldat auf uud wird ihm der schwarze Mantel abgenommen, der ©aqiet aufgesetzt, das Schwert angegfirtet uud dir .^"^"bgespaunt, wenn solche» geschehe«, wird mit Musik wieder eingehalteu und tritt darauf:
13. Ser Laut commenihur herfür, ziehet deS Herrn Kandidaten Segen aus, schlüget damit drei Weihe, treiche an die Sturmhaube mit diesen Worten: «Dieses geschiehet zu Gottes Ehre, bertraget dieses und Keines mehr; beßer Ritter al» Knecht.” — ®kbt »arauf das Schwerdt dem Stiller, fertiger steckt e» wieder ein, darauf wird ihm der Lachet wieder ab, genommen uud der weiße OrdenSmantel umgehängt
Aktttsches Reich.
Berlin, 1. Nov. Die „Nordd. Allg. Ztg.” veröffentlicht bas Glückwunsch-Telegramm bes Kaisers anläßlich ber Enthüllung des Denkmals des Kurfürsten Joachim II. in Spanbau, batiert aus Athen: „An der Feier ber Enthüllung des Standbildes meines Ahnherrn, des Kurfürsten Joachim II, spreche ich dankend und Segen wünschend meinen herzlichen Anteil aus. Wilhelm.” Der „Nationalztg.” zufolge lautet das Telegramm der Kaiserin: „Dankbar bewegt, begehe ich in der Ferne den Tag der Enthüllung des Denkmals des Kurfürsten Joachim II. Ich wünsche der wichtigen Feier Weihe und Segen.” — Den „Berl. Pol. Nachr.” zufolge wäre der von einer Korrespondenz auf acht Millionen bezifferte Betrag der Nachforderungen für die Wißmannsche Expedition, worüber übrigens dem Bundesräte noch gar keine Vorlage zugegangen /r um mindestens die Hälfte zu hoch gegriffen. — Der „Nationalzeitung” zufolge hätte dos Emin Pascha - Komitee in s.iner gestrigen Sitzung beschlossen, Dr. Peters zurückzurufen. — Der „Post" zufolge bestellte die deutschostafrikanische Gesellschaft Walter von Saint Paul Zllaire zu ihrem Vertreter und zum obersten Administrator des Gesellschafts- und des Zollwesens. Die statutenmäßig erforderliche Zustimmung des auswärtigen Amtes sei erfolgt. — Graf Waldersee hat sich von einem Berichterstatter des Newyork-Herald mterwieven lassen und diesem auf die Frage, ob er den Krieg für unvermeidlich halte und ihn deshalb schleunigst herbeiwünsche, geantwortet: „Daß ich einen Krieg wünsche, ist Unsinn; ich wünsche nur, daß wir so stark organisiert sein mögen, daß unfern Feinden jede Lust, uns anzugreifen, vergeht. Sollte die Vor- sehung uns jedoch einen Krieg senden, so glaube ich zuversichtlich, im Stande zu sein, die mir anvertrauten Ausgaben ouszusühren. Ich kenne den Aus- opserungssinn der Deutschen unb weiß, mit welchem Vertrauen sie ihrem feurigen unb energischen jungen Kaiser folgen würben. Ich kenne auch unsere Armee unb bin gewiß, daß sie, was Tüchtigkeit beinfft, jeder anderen überlegen ist. Andere Nationen mögen unsere taktischen Formen und unsere Waffen nachahmen, sie können aber nicht die moralische Qualität nachahmen, und gerade diese moralische Kraft
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte- s-wre d,e Annoncen-Bureanx von Haasenstein und Bögler m Frankfurt a. M., Taffet, Magdeburg u- Men • Rudolf YYTV *
Moffe m Frankfurt a. M., Berlin,München u. Köln - G. L ZllhrgllNg.
Daube u. Co. in Frankfutt a. M., Berlin, Hannover, Haris.
»icht zu erlangen. Die Todesstrafe ober lebeuSläug» stche Gefangenschaft--*
,O mein Gott, das wäre fein Loo» gewesen!” tief laut weinend das junge fchuldlose Weib des «rbrecherS.
,3a”, erwiderte die Herzogin, .aber das Urteil ß in zehnjährige DeportatlouSstrafe verwandelt, mit «er Berechtigung, nach fünf Jahren ein Gnadengesuch Efezureichen. Freuen Sie sich über die» gelinde Ur- til und beeilen Sie sich, damit nach Ravenglas zurück
ist das Hauptelement ber Stärke ber beutschen Armee. Unsere Bündnisse erhöhen unsere Stärke und sinb jedenfalls eine kräftige FriedenSbürgschaft, aber ich bin gewiß, daß bie Macht Deutschlanbs, in einer einzigen starken Hanb gehalten unb geleitet von einem
jRachdruck verboten.!
-ir Rose vo« Windermere.
(Fortsetzung.)
Da» ernste Gesicht der Herzogin, als Gertrud bei ihr ein trat, ließ auf nichts Gutes schließen. Dennoch Mang diese sich, ruhig zu fein, al» die Herzogin sich »st einem versiegelten Papier näherte.
,WaS Ich uud Audere mit mir haben thun könne» ist geschehen, mein llebeS Kind I” sagte sie, ihr dieses reichend; .allein eine vollständige Begnadigung war fei den Verbrechen, die Stansield begangen, durchaus
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und an___1______
Feiertagen. — Ouartal-Abonnements-Preis bei der Erve- JMIirllllrn.
dition 2*/t Mk-, Bet den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exkl.
L' Ä 8"'e Sonntag, 3. November 1889.
UHU UCtllCM ölt fiuj, VUW“ ♦***'*# w*~vv*#**j# Wommen, nm eS Stansield mitzutelleu; den» dies vipier enthält ebenfalls den königlichen Befehl, Sie A Ihrem Gatten zu führen. Sie rücksichtslose Mit- «ttnng des ersten Urteils könnte für feine noch ge= schwächte Gesundheit verhängnisvoll werden.”
Abermals nahm Gertrud unter heißen DaukeS- chräueu Abschied von der so gütigen Herzogin, welche v versprach, schon früh im Sommer nach Windermere A kommen.
Als sie wieder mit dem besorgt wartenden Mike Asammenttaf nnb ihm erzählte, was sie vernommen fetgegnete er beruhigend: .Freut Euch, Miß Gertrud »iß Ihr so viel auSgerichtet nnb auch Stansield sehen feib spreche» könnt. BiS zu seiner Deportation mögen feH viele Tage nnb Wochen vergehen, nnb daß bis •tiltn noch etwas Anderes geschieht, dafür laßt mich N> meine Freunde uur sorgen. Dürfen wir nur feit ihm reden unb nu» mti ihm in Verbindung setzen,