Illustriertes Souutagsblatt.
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nahme sofort vor dem Feinde zu verwenden." Nicht genug kann auch beachtet werden, was Mojor Schot: am Schlüsse der lesenswerten Ausführungen her- vorhebt, nämlich daß „nach dem Ausfälle der Wahlen anzunehmen ist, daß aus dem Schoße der Volksvertretung den Folgerungen, welche aus dem neuen Gesetze zu ziehen, die französische Heeresleitung für gut befindet, kein Widerstand entgegentreten wird."
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der allgemeinen Wehrpflicht schon im Frieden ver- itvirklicht durch die militärische Ausbildung aller Wehrfähigen. Tas Gesetz kennt keinen Gestellungs- Aufschub; es wird also bei ollen Wehrfähigen das für die Erteilung jener günstigste Lebensalter aus- zenutzt. Alle im Kriegsfälle zum Heere in seinen verschiedenen Stufen Einberufenen bringen nach Durchführung des Gesetzes die militärische Schulung mit. Da diese im Laufe der Zeit durch Wicderholungs- kurse befestigt wird, so ist jeder Mann ohne Aus
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(Nachdruck verboten.)
1U Lose von Windermere.
(Fortsetzung.)
Dennoch hätte er gern gelebt, als freier Mann Nrn gelebt, um mit Gertrud, die er heiß und wahr Lebte, die ebenfalls für ihn die hingebeudste Liebe uvpfaud, in einem audereu Erdteil, fern von England «in neues, thätlgeS Dasein begioueu. Tief und schwer «Pfand er die Trenuuug vou ihr, und der Gedanke vl ihren Schmerz, an ihren Kummer entlockte seinem »äuultcheu Auge manche Thräue. Er begriff sehr »°hl, weshalb man weder fie noch Mike zu ihm ge- laffeu, wenngleich er sich sagen konnte und sage» raste, daß Beide nichts unversucht lasse» würden, W einem schrecklichen Geschick zu entreißen — sei es *on vou Gertruds Seite, Milderung seines Urteils tzt erlangen, oder von Mik-S Seite, ihn durch irgend Lue kühne That aus dem Gefängnis zu befreien.
Und wirklich war er in seinen Gedanken der Wahr- «it sehr nahe gekommen. Kaum hatte Gertrud, welche mt StaufieldS Verwundung in namenloser Angst um W geschwebt, durch Mike, der sich stets in der Nähe
*8 GefäuguifieS aufhielt, erfahren, daß seine Ge- vsuug in Aussicht stehe, als fie auch schon beschloß, it seiner Rettung das Aeußerste zu wage».
Von Mr. Feutou, der um sie mit väterlicher Liebe sorgte und bangte, reichlich mit Geldmitteln versehen, rate Mike ihr in ihrer traurigen Lage den Rat er, «ilt, sich an die Gnade deS Königs zn wenden, der ^lein das Geschick ihres unglücklichen Äatte» in vändeu habe, und da auch Gertrud für den Augeu- Aick keinen besseren Rat wußte uud die Untersuchung «um lange wäbren konnte, so begaben fie sich un- >rrzü glich nach London, wobei fie unterwegs über- Wen, wie ihr Plan am besten auSzuführeo sei.
L Nachdem fie viele Beschlüsie gefaßt und ver- ■oiTen, sagte Gertrud endlich: »Ich will mich an A Herzogin von Devoushire wenden, Mike. Sie ist, D lauge fie die Seeu besucht, jede» Jahr in Müder«
Marburg, 31. Ott. Die der Stadt im Monat November Darum: Volle Beleuchtung:
Vom 1. bis 7. von 5—8 Uhr.
Hesse«-Lassa«.
Marburg, 31. Olt. Sicherem Vernehmen nach soll der Königl. Landrat des hiesigen Kreises, Herr vr. Wentzel, in das kgl. Ministerium für Landwirtschaft berufen sein.
Marburg,
Freitag, 1. November 1889.
in dem Borinage-Gebrete beträgt jetzt 8000. Delegierte der Grubenarbeiter wandten sich heute an den Arbeitsminister um Unterstützung ihrer Forderungen.
London, 30. Oktbr. Von Thursday - Island (Nordqueensland) d. d. 29. Oktober ist hier die Nachricht ein gegangen, daß der anglikanische Pastor Savage und die ihm unterstellten eingeborenen Lehrer, sowie die Mannschaft des Schiffes „Mary", sämtlich zur Londoner Missionsgesellschaft gehörig, von Eingeborenen des südöstlichen Neuguinea ermordet worden sind. Der Dampfer „Albatroß", der Regierung von Queensland (Australien) gehörig, ist nach dem Orte der That abgegangen.
Dublin, 30. Oklbr. Gestern wurde in Maryborough der Urleilsspruch in dem Prozesse wegen Ermordung des Polizei-Inspektors Martin in Gwee- dore gefällt. Ein Angeklagter wurde zu zehnjährigem, zwei zu siebenjährigem, einer zu fünfjährigem Zuchthause wegen Totschlags verurteilt. Zehn Angeklagte erhielten 2 bis 6 Monate Gefängnis. Pater Mac- fadden, bei dessen Verhaftung wegen Vergehens gegen das Zwangsgesetz der Mord des Inspektors geschah, wurde gegen Bürgschaft freigelassen, daß er, falls eS verlangt würde, behufs Verhängung des Urteils über ihn sich dem Gerichte stellen werde.
Athen, 30. Oktbr. Der gestrige Hosball war äußerst zahlreich besucht, so daß den allerhöchsten Herrschaften sogar der Rundgang erschwert wurde. Kaiser Wilhelm in der Galauniform der Gardes du Korps, führte die Königin von Griechenland, der König von Dänemark die Kaiserin Auguste Viktoria. Heute begaben sich die Majestäten nach dem Landgute des Königs Tatoi. Nachmittags findet die Generalprobe für die Aufführung der „Perser" statt. Die Abreise der Majestäten nach Konstantinopel ist auf morgen nachmittag festgesetzt.
Deutsches Leich.
Berlin, 30. Okt In seiner heutigen Reichstagsrede wies der Kriegsminister die Ausfälle Bebels, daß Rußland unser Erbfeind sei, ausdrücklich zurück mrd hob die Zeiten hervor, wo preußische und rus- fische Regimenter zusammen gefochten haben. — Die „National - Ztg." veröffentlicht eine Mitteilung des Professors Schweinsurth über hier eingetroffene Telegramme eines angesehenen Privatmannes aus Zanzibar, welche besagen, die Nachricht Wißmanns von der bevorstehenden Ankunft Stanleys und Emin Paschas in Mpuapua erscheine glaubhaft. Wißmann besitze Briefe von Emin. — Den Abendblättern zufolge bereitet die Zentrumspartei des Reichstages einen Antrag vor, welcher bezweckt, alle Geistlichen vom aktiven Militärdienste zu befreien. — lieber bw „neue Wehrgesetzgebung in Frankreich" hat Mojor Schott im neuesten Heft von „Unsere Zeit" einen
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„ 9. bis 18.
„ 19. „ 30.
Ausland.
Wie», 30. Okt. Beide evangelische General- synoden faßten Beschlüsse, betreffend das Festhalten an dem Reichsvolksschulgesetze.
Messina, 25. Okt. Die „Gazette di Messina" schildert die Durchfahrt des Uebungsgeschwaders durch die Straße von Mefsina und die Begrüßung desselben durch die Deutschen Messinas in nachstehender Weise: „Einem von den Deutschen Messinas geäußerten Wunsche, das deutsche Kaiserpaar auf der Durchfahrt durch die Straße von Messina zu begrüßen, Folge gebend, hatte die Slomansche Dampfschifffahrt-Gesellschaft in liebenswürdigster Weise den Personendampfer „Messina" der deutschen Kolonie zur Verfügung gestellt und mit reichem Wimpel- und Flaggenschmuck versehen lassen. An Bord desselben begaben sich die in Messina ansässigen Reichsangehörigen, mit dem Konsulatsverweser Herrn v. Seid- litz an der Spitze, gestern in See, um dem Geschwader entgegen zu fahren. Es war ein Heller, sonniger Tag, der Himmel unbewölkt int tiefsten Blau auf das Meer herableuchtend, dessen Oberfläche nur leicht gekräuselt war und das mit dem tändelnden Spiel seiner durchsichtig glitzernden Wogen einen entzückenden Anblick bot. Als der Dampfer gegen 11 Uhr vormittags sich dem nördlichen Ausgang der Meerenge näherte, bemerkte man alsbald die Annäherung eines deutschen Schiffes. Es war der Aviso „Wacht". Nachdem die beiden Fahrzeuge in nächster Nähe einige Signale zur gegenseitigen Verständigung gewechselt, setzte der Aviso ein Boot mit einem Offizier aus, der an Bord des „Messina" kam. Von ihm erfuhr man, daß das Geschwader noch eine Stunde etwa von der Meeresstraße entfernt sei. Dem jugendfrischen, eleganten deutschen Seeoffizier wurden nun vom Konsul einige in Messina eingetroffene, an die Adresse Ihrer Majestät der Kaiserin gerichtete Telegramme übergeben, und ebenso gleichzeitig ein aus den farbenprächtigsten, duftreichsten Blumen und Blüthen der Insel Siziliens gewundenes Bouquet, das auf einem rosa At- lasband mit goldenen Franzen die Inschrift trug:
niete und im Hause meiner Mutter gewesen, Hai mich immer mit großer Güte behandelt, kennt den König und seine ganze Umgebung uud wird gewiß für mich thuu, was sie kau»!"
„Versucht es wenigstens, Miß Gertrud", erwiderte der greife Seemann, dessen wettergebräunüs Gesicht noch tiefer als sonst gefurcht war, „und schlägt es fehl, nun, bann habe ich auch noch einen anderen Plan, uud ich besitz- in RaveuglaS treue Freunde genug, die wir eines Nachts helfen werden, ihn anSzuführeu."
Gertrud fragte nicht, waS ihr Begleiter vorhabe, denn feine fnnkelnden Augen, feine drohende Stimme sagten ihr, daß er irgend einen Gewaltstreich beabsichtige, um den vou ihm so geliebten Stavfield ans dem Gefängnis zu befreien.
Nach einer mehrtägigen Reise kamen fie endlich in London an, und da es Abend war, riet Mike der erschöpften Gertrud, stch einige Ruhe zu gönnen, während er versuchen wolle, die Wohnung der Herzogin zu entdecken und zu erfahren, ob fie in der Stadt anwesend sei. Beides gelang ihm, und von ihm be. gleitet, trat fie am folgenden Morgen ihren verhängnisvollen Weg an, in der Angst und Sorge um ihren unglücklichen Gatten nicht bedenkend, daß es vielleicht vergeblich sei und die Herzogin fie ab» weisen würde.
Allein dies geschah nicht, denn kaum hatte die menschenfreundliche Fran ihren Namen vernommen, so erteilte sie dem anmeldenden Diener Befehl, sie zu sich zn führen.
Ihr an der Thür entgegeneilend — Gertrud war allein in den Palast gegangen — sagte sie: „Ich kann mir denken, weshalb Sie zu wir gekommen find, armes Kind, denn ich weiß aus den Zeitungen, was sich in Windermere und der Umgegend zugetragen. Sie find dnrch Pastor Fenton mit Stanfield verbunden --•
»3a, Mylady, und ich muß «einen Gatten vom Tode retten!• entgegnete, in Thräuen ausbrechend,
Lärm und Geräusch der Straßen von London nicht vernommen. Angstvoll und unter steter Aufregung verflossen ihr die folgenden Tage, an denen fie vergeblich wartete, zu der Herzogin berufen zn werden. Erst am sechsten Morgen erschien ein alter Diener, der sie auf» forderte, ihm sogleich zu seiner Gebieterin zu folgen, was sie, von Mike begleitet, mit hochklopfeudem Herzen that.
(Fortsetzung folgt.)
(Nachdruck verboten.)
Die Aufnahme «rrd Einkleidung eines Aeutfchor-ensritters.
Targestcllt nach den im Jahre 1682 den 23 Juni herauSgegebenen Instruktionen.
Im 9. Bano von Romme ls Hcisticher Geschichte auf Seite 236 steht unten folgendes: dem
Tode eines von der Landgräfin empfohlenen von der Ordeuskanzlei nicht anerkannten StatthallerS PH. Lepold von Neuhof blieb die Landkommeude zu Marburg acht Jahre hindurch ohne Haupt (1670—1680)*). Erft Landgraf Karl beendigte dies Interim. Der zwischen ihm, dem Hoch, und Deutschmeister 1680 und 1681 auf der Grundlage deS Karlstädter Vertrags geschlossene Vergleich bestätigte zwar die Jmmediatität deS Ordens und stellte dem Land« kommenthnr den Besuch der hessischen Partikular- lanbtage frei, aber unterwarf dessen evangelische Ordeuspsarrer der kirchlichen Gerichtsbarkeit deS reformierten hessischen Konsistoriums, und eröffnete die künftige Alternation eint8 katholisch - lutherischen uud reformierten Lautkommenthurs.
*) Diese Angabe Rommels scheint nicht ganz richtig, denn die Deutschordens - Akten des Marburger Staats» Archivs bezeichnen den Moritz Nordeck von Rabenau vom Jahre 1671 bis 1677 als Administrator der Bailey Heffen. Im Jahr 1677 übernahm Johann Daniel von Piscot die Administration der Balley Heffen und wurde dann Landescommenthur und Statthalter daselbst, liebet diese auch für die lokale Geschichte Marburgs interessante Zeitperiode soll später noch berichtet werden.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition b. Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler in Frankfurta.M., Eaffel, Magdeburg u. Men; Rudolf XXIV Masse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Höht;®. 8- ' O UUUU'
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
Straßenbeleuchtung ist folgende: Richtungslaternen: Bon 8-5'/, Uhr.
„ 10-5'/, „
, H-6 „ „ H-6 „ .
Vortrefflichen Aufsatz geschrieben, der jedem Leser den Inhalt der neuen Bestimmungen klar und deutlich 6n97 Tior Augen treten läßt; er betont mit Recht, daß „zum erstenmal hier eine Großmacht den Grundsatz
„Der Kaiserin gewidmet von der deutschen Kolonie in Messina." Dem Bouquet war überdies eine Adresse beigefügt, die folgenden Wortlaut hatte: „Die deutsche Kolonie erlaubt sich ehrerbietigst, zum Zeichen der Huldigung und treuer Ergebenheit diese Blumen zu überreichen. Gott segne Eure Majestät und das erhabene kaiserliche und königliche Haus." An Bord des deutschen Dampfers „Messina". 24. Oktober 1889." Auch von Seiten der aus dem Schiffe befindlichen Italiener wurde Ihrer Majestät ein kostbarer Blumenstrauß gespendet. Der Offizier kehrte nun mit diesenGegenständen anBord des„Wacht" zurück, nachdem er sich in ritterlich galanter Weise verabschiedet. Alsbald näherte sich nun dem in nördlicher Rich tung weiter gedampften „Mefsina" das Kaisergeschwader. Es erschien, an der Spitze desselben fahrend, das Flaggschiff „Kaiser", und wurde schon aus weiter Entfernung von den Passagieren des „Mefsina" auf das lebhafteste begrüßt. Als der gewaltige Panzer auf Rufweite nahe gekommen, da ertönte, von den Deutschen gesungen, die erste Strophe des „Heil Dir im Siegerkranz" über die Wellen hin und man s°h.nun Se. Majestät in weißer Marine-Uniform, militärisch grüßend, auf der Kommandobrücke. Unter lebhaftem Schwenken der Hüte, Mützen und Taschentücher und begeisterten Hochrufen zog das Schiff, auf welchem auch die Besatzung den dargebrachten Gruß erwiderte, langsam vorüber. Jetzt erschien die Yacht „Hohenzollern", das Schiff der Kaiserin, und es wiederholten sich nun dieselben Kundgebungen enthusiastischer Freude. Ihre Majestät befand sich ebenfalls auf der Kommandobrücke und grüßte bte Passagiere des „Messina", der nunmehr das Geschwader seitwärts begleitete. Schnell hatte inzwischen der Aviso „Wacht" die Yacht der Kaiserin eingeholt, und der vorher genannte Offizier begab sich an Bord derselben, um der hohen Frau das Bouquet zu überbringen. Kaum war dies geschehen, als Ihre Majestät wieder au Deck erschien und, mit der einen Hand den soeben empfangenen Strauß mehrere male zum Gruß schwenkend, Ihren Dank abstattete. Nun brach ein wahrer Sturm des Enthufiasmus los; von allen Seiten streckten sich die Hände aus, und während die Männer mit den hoch erhobenen Hüten ihre Hochs ertönen ließen, wedelten die Frauen mit den Tüchern der erlauchten Herrscherin einen letzten Abschiedsgruß zu. Dann entschwand das Geschwader langsam den Blicken, während der „Messina" mit seinen vor Freude und Stolz patriotisch erregten Passagieren die Heimfahrt antrat."
Mons, 30. Okt. Die Zahl der Streikenden
die beklagens»«te junge Frau. „Mau wird ihn wahrscheinlich dazu verurteilen, allein die Gnade deS Königs vermag das Urteil zu mildern--•
»Und ich soll beim Könige Ihre Fürsprecherin sein, nicht wahr?" unterbrach die Herzogin fie, voll Teilnahme die noch vor Kurzem so frisch und lieblich blühende, jetzt aber so bleiche Rofe von Windermere betrachtend.
„Ich wollte Sie darum ersuchen, Mylady, denn es ist für Sie leichter als für mich, zum Könige zu gelangen."
.Nun wohl, ich will mein Möglichstes thuu; aber dies geht fo schnell nicht, wie Sie meinen, arme Gertrud. Kommen Sie nach acht Tagen wieder zu mir, und ich will sehen, daß ich Ihnen daun eine Antwort unseres Königs geben kann."
»Erst nach acht Tagen? O, Mylady, das Urteil kann während der Zeit gesprochen werden--"
.Damit ist eS aber noch nicht vollzogen; es bedarf jedenfalls der Bestätigung des Königs. Sollte ich Ihnen vorher schon Nachricht geben können, so fügen Sie mir, wo Sie hier wohnen und ich will Sie dnrch einen vertrauten Diener aufsuchen und hier- herbriugen lassen."
Gertrud nannte das Gasthaus, wo Sie und der alte Seemann wohnten, und entfernte sich dann unter heiße» DankeSthräuen, um dem ihrer harrenden Mike den Erfolg ihrer Bitte miizuteilen.
.Seid zufrieden mit dem, was Ihr auSgerichtet, Miß Gertrud I" entgegnete er, der ihrer in der Nähe deS Palastes gewartet; .denn die Herzogin hat Recht es geht mit einer solchen Sache nicht fo schnell. Macht Euch übrigens auch keine Hoffnung, daß Stan- field ganz ans freien Fuß gestellt wird, sondern bedenkt, daß er sich schon vielfach gegen die Gesetze vergangen hat. Hätte er gleich gethau, was ich ihm geraten habe, er könnte lange in Amerika ober Australien fein, anstatt daß sich hier nun doch fein Geschick erfüllen muß!"
Diese letzten Worte hatte er leise hinzugefügt und Gertrud fie deshalb in dem ihr so ungewohnte»