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Wöchentliche Beilagen.Kreis-Vlatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. — Jllnstrieües Sonnlaasblatt.

Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Berlag von Joh. Ang. Koch. °

M 254

ES war Winter geworden; Schnee und EiS deckte die Berge und Höhen, füllte die THLler und Schluchten die wir tu der romantischen Umgebung des Winder­mereseeS tu herrlichster Sommer Pracht kennen gelernt. Einsam uud verödet lag die noch vor weuige» Monate» so liebliche Gegend da, kein Wanderer suchte die Ufer des Sees auf, die zur schöueu Jahreszeit tägliche Bewunderer sanden, denn Schnee und Eis machte das Ersteigen der Berge gefährlich, ja fast unmöglich nnd verbarg die Eingänge der Thäler und Felsschluchten, uud uur ein ganz geübter, der Gegend kundiger Fuß konnte hier Weg und Steg finden.

Und trotz Winter, Schnee und Eis, trotz Mer Gefahr, die fast bet jedem Schritt lauerte, fiudeu wir eines Tages in den Bergen von Windermere ettn Wandert», die Weg und Steg genau keuueu mußte, denn ihr ficherer Fuß mted jede Stelle, die ihr hätte verhäuguisvoll werden können, und schnell uud ge­wandt verfolgte fie die Wivduugeu eines Baches, der, aus deu Berge» herauSkommevd, auch jetzt au dem Dorfe vorüber floß, und eben so schnell erstieg fit einen au demselben liegende» Hügel »ud schaute hinab auf jenes Dorf, schaute hinab auf das Haus, das ihr Vaterhaus gewesen, da» fie verlasien nnb das ne. der Hirte ihrer Matter zufolge, wie eiue AnS- gestoßeue meide» sollte.

(Fortsetzung folgt.)

gefeiert. Und wenn das Volk jahrelang seine Fürsten an solche Bewunderung gewöhnt hat, wie darf eS Wunder nehmen, daß diese selbst eine große Mei­nung von dem erhalte», waS sie reden und thun, auch wen» es nicht ungewöhnlich ist? Wenn die kleinste Beachtung, welche der Fürst einem Menschen gönnt, diesen erhebt und glücklich macht, so gehört für den Fürsten eine außerordenttiche Bescheidenheit dazu, damit er nicht eine hohe Meinung von seiner Erhabenheit über andere erhalte und in diesem Sinne darf man sagen, die Nation verzieht unab­lässig ihre Gebieter, am meisten die, welche sie am meisten liebt. Vielleicht ist die höchste der Tugen­den, welche an einem vollendeten Fürstenleben zu rühmen sind, daß der Herr bis an das Ende seiner Tage sich richtige Selbsterkenntnis, den maßvollen Sinn und die bereitwillige Anerkennung fremde» Wertes bewahrt habe.

Dr die Kreise Marburg uud Kirchhain und

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Deutsches Deich.

Berlin, 26. Okt. Eine preußische Prinzessin tritt morgen in de« Kreis der griechischen Königs- familie ein und aller Augen sind jetzt auf dm Hof von Athen gerichtet, wo die Anwesenheit deS deutsch« Kaisers der Vermählung des griechischen Thron­folgers mit der Prinzessin Sophie eine ganz be­sondere Weihe verleiht. Als Senior deS erlauchten Kreises von Fürstlichkeiten, welche in diesen Tagm am griechischen Hofe versammelt sind, als Mittel­punkt der eigentlichen Familienfeier ist natürlich König Christian IX. von Dänemark zu betrachten, der Vater des Königs Georg von Griechenland, der Großvater des kronprinzlichen Bräuttgams. Der greise König Christian wird Zeuge sein, wie daS glückliche Geschick, das schon seine Kinder mit den mächtigsten Fürstenhäusern Europas verschwägerte, sich nun auch auf seinen Enkelsohn überträgt. Christians IX. älteste Tochter ist bekanntlich die Prinzessin von Wales, die dereinst als Königin über England und als Kaiserin über Indien herrschen wird. Seine zweite Tochter ist dem Zaren Alexander III. vermählt, während die drittälteste Tochter als Herzogin von Cumberland die Gemahlin eines der reichsten europäischen Prinzen ist. Während der älteste Sohn des dänischen Königs mit einer Tochter König Karls XV. von Schweden und Norwegm vermählt ist, herrscht sein zweiter Sohn Georg seit nunmehr sechsundzwanzig Jahren als König über die Hellene». Die älteste Tochter des Königs Georg, Prinzessin Alexandra, vermählte sich erst vor wenigen Monaten mit dem Großfürst« Paul, dem Bruder des Zaren Alexander, und sei» ältester Sohn, der Herzog von Sparta, wird jetzt durch seine Vermählung der Schwager des Kaisers von Deutschland. Insbesondere diese letztere Ver­bindung glaubt man in Griechenland ausschließlich dem persönlichen Einfluß des Königs verdanken zu müfien, und dieser Erfolg, desien Tragweite alle Hellenen vollauf zu würdigen wissen, hat die«armrn Sympathieen, derm sich König Georg im ganzen Lande erfreut, nur noch vermehrt und gefestigt. — General-Feldmarschall Graf Moltke feiert heute auf seinem bei Schweidnitz gelegenen Gute Creisau seinen neunzigsten resp. neunundachtzigjährigen Ge­burtstag. Er empfing im besten Wohlsein die zur Beglückwünschung erschienenen Deputationen solcher Städte, deren Ehrenbürger er ist. — Die dem neuen Sozialistengesetz beigegebene Begründung hat etwa folgenden Gedankengang: Das Gesetz war nicht bestimmt zur Bekämpfung von Lehren und Ideen, der Zweck war, eine maßlose Agitation einzn- schränken, die Rechtsordnung zu wahren und den ruhigen Bürgern Schutz zu gewähren. Dieser Auf­gabe sei das Gesetz gerecht geworden durch die energische Handhabung; es habe eine weitere Aus­breitung der sozialdemokratischen Bewegung gehemmt und namentlich die ländliche Bevölkerung vor ihr bewahrt. Dieser Erfolg muffe durch eine fort­dauernde Wirksamkeit gehütet werden. Nach einer zehnjährigen Dauer seien die Aussicht« über die zu bekämpfenden Bestrebungen und die Kampfmittel genügend geklärt, um ein definitives Gesetz zu machen. Das Gesetz würde, wmn eS sofort auf die Dauer erlassen worden wäre, mehr genützt haben, d«n die jedesmalige Verlängerung habe Stoff für die Agitation gebot«. Es handle fich ja auch nicht um die Bekämpfung eines vorübergrhmdrn, fände« eines chronischen Nebels, beffen Heilung erst für eine

(Nachdruck verboten.)

Die Dose von Windermere.

(Fortsetzung.)

Lange »nd ernstlich über die Erfüllung nnd Ver- dirklichung dieses Wunsches nachdenkend, fand fie »blich einen Ausweg, um zum Ziel zu komme», de» « auch fchoa sehr bald, als fie dell Sekretär in den «sellschaftSrällmen ihrer Konfine auttaf, ausführte.

Sie mußte lauge warte», ehe fie de» sehr in Au- Much genommenen Manu auredeu konnte, u»d als R ihn endlich einmal allein an einem Fenster stehen Mh, wo er mit einem Freunde von Lord Balderston <he anscheinend sehr wichtige Unterredung gehabt, be- tan fie, schnell zu ihm hintretend: »Wie kommt eS, Nr. Lir colu, daß wir »och nicht dar Vergnügen 8adt hab«, Sie bet uns zu sehen? Mein Bruder

Sie fast täglich erwartet.*

Statt der Antwort verbeugte fich der Sekretär.

Miß Sutherland, begierig, zu ihrem Ziele zu »wmk«, fuhr iudeß, ihn lächelnd betrachtend, schnell gtt; .ES ist seltsam, welche Aehnlichkeit Sie io vtimme, Haltung uud Schnitt des Gesichts mit einem Bugen Manne haben, de» ich vor einiger Zeit besehen.*

»Wirklich?* fragte Mr. Lincoln, dessen linkes «tge, mehr denn je schielend, fich fest auf fie heftete.

»Ich wage ober nicht, ihn zu nennen, denn er ist £he sehr bekannte, berüchtigte Persöultchkeit, die unter Mschem Namen fich bei uuS, als wir an den Seen lohnten, eingeschlichen.*

,O, Eie meinen doch nicht —*

,3a, ja, ganz recht!* rief Miß Sutherland hastig, •We einen Namen vernommen zu hab«, uud fügte

fich dessen besinnend, «Higer hinzu: .Ja, ich *eiue den Fälscher Stanfield, den wir als Oberst "rumore kennen gelernt haben.*

»von dem vor einigen Woche» die Zeitungen nicht taug zu berichten wußten?*

.Denselbe»! Er hat aber auch Stoff genug für

>h" hofften, wollten an ihm sehen, was sie am meist« begehrten und die besorgt sein Wesen ab­schätzte», vermochten nicht zu beurteilen, was das Amt und die Herrschaft in einem gesunden Herrn an Kräften und Neigungen entwickelt hätten. Er war ein offener, redlicher Mann von lauterem Sinn und warmem Gemüt, mit einem Herzen voll Men­schenliebe, mit der Fähigkeit, sich über daS Gute und Große innig zu freuen. Er war so menschen­freundlich und gegenüber einem Leidenden so voll von Empfindung, daß auch die zahllosen bitteren Erfahrungen, welche die Großen der Erde machen, ihn nicht anders stimmten. Gegen solche, welche er persönlich näher kannte, war er von der zartesten Aufmerksamkeit, er fühlte alles Widerwärtige, das sie traf, als treuer Freund in inniger Teilnahme mit. Er war im Grunde seiner Seele weich und leicht erregt, ein Mensch von seltener Reinheit und Innigkeit.

Er war ein warmer Protestant, in allen reli­giösen Frag« von einziger Duldsamkeit. In der Staatsverwaltung widerstrebten ihm Polizeiherrschaft und Bevormundung, den Gemeinden wünschte er ein ausgedehntes Selbstregiment, jeder ehrlichen Thä- tigkeit die freieste Bewegung. Er war aber kein Geschäftsmann, sein Urteil war in großen Ange­legenheiten nicht geprüft, und auch wo er einmal lebhaft wollte, war er in der Ausführung abhängig und unsicher, zuweilen wehrlos gegenüber den Hin­dernissen. Nach dieser Richtung war er mehr ge­macht, geleitet zu werd«, als andere zu führen.

Gustav Freytag schließt seine Erinnerungen mit folgender, sehr ernsten Betrachtung: „Das deutsche Treugefühl, die holde Tugend der Germane», ist seit der Urzeit bis zur Gegenwart in unverminderter Stärke geschäftig, die Bilder der höchsten Herren unseres Volkes zu formen. Es gestaltet Millionen das Verhältnis zu ihren Fürsten herzlich und an­mutig. Aber wie jede Art von Gefühlswärme birgt diese gemütvolle Ergebenheit eine Gefahr, und es bedarf für den Deutschen der Wachsamkeit, damit er in der Hingabe nicht daS ehrliche Urteil verliere. Diese Gefahr bedroht den Fürsten wie das Volk, welches treu an ihm hängt. Wir sehen leicht, was wir finden wollen; jede Lebensäußerung des Herrn, der durch seine Stellung und Lebensaufgabe der Nation wert ist, erscheint bedeutsam und wertvoll, während sie an einem anderen unbeachtet bliebe; in gleichgiltige Worte wird ein besonderer Sinn gelegt, der gewöhnliche Scherz wird als geistvoll gerühmt, auch ein mattes Interesse des Helden, das in anderen Menschen als selbstverständlich gelten würde, wird

Da auf wiederholtes Klopfen keine Antwort erfolgte' so versuchte» fie das Schloß gewaltsam zn öffne», waS auch nach einiger Mühe gelang. Sie traten ein, fanden aber niemand anwesend, und al« fie sämtliche Zimmer durchsucht, welche der Sekretär be­wohnt hatte, mußten fie alle» Anzeichen »ach mit Ge­wißheit aunehmev, daß er, durch irgend Etwas ge- warnt, schon in der Nacht entflohen sei.

Wesen möglichst schmerzlos zn machen. Aber der, welcher dem greifen Kaiser am nächsten stand in Ehren und in der Zuneigung des Volkes, verlebte diese Zeit der Einrichtung eines neuen Lebens, die Feststellung des Kaiserreiches, das gerade er so heiß ersehnt hatte, zur Seite stehend, in thatlosem Harren. Er fühlte die Leere, eine gewisse Ermüdung trat ein, Verstimmung überkam ihn, welche immer größer wurde.

Noch einmal hob sich seine Kraft, als er im Jahre 1878 nach der Verwundung des Kaisers zur Stellvertretung berufen wurde. Die gehäufte Arbeit, die Verantwortung, dos hohe Amt, gaben ihm eine zeitlang Spannung und seinem Geist neue Schwingen, zur Freude und Ueberraschung seiner Umgebung. Aber mit dieser verantwortlichen Thätigkeit entwich wieder der Lebensmut. Lange hatte der Kronprinz das Glück gehabt, in seiner nächsten Umgebung zwei Männer nacheinander zu besitzen, die beide unge­wöhnlich begabt, nach Bildung und Charakter des höchsten Vcrttauens wert waren. Ernst v. Stockrnar erkrankte bald und blieb von 1864 ab bis zu seinem Tode der bescheidene Vertraute des kronprinzlichen Paares. Durch ihn empfohlen, übernahm Karl von Normann das Kabinett, und dieser blieb zwanzig Jahre hindurch in seiner Nähe. Seit Norman im Jahre 1884 in den auswärtigen Dienst zu treten veranlaßt wurde, war der Kronprinz da vereinsamt, wo ihm ein treuer Berater am notwendigsten war. Seine nächste Umgebung war eine militärische, welche wechselte. Er gab sich mit Vorliebe trüben Gedanken und pessimistischen Stimmungen hin, er trug sich zuweilen mit der Idee, im Falle eines Thronwechsels dem Thron zu entsagen und dem Sohne die Regierung zu überlassen.

Als die Krankheit zerstörend an sein Leben trat, verklärte sich nach dem langen Schwanken zwischen Furcht und Hoffnung die Eigenart seiner Natur, die Lauterkeit seiner Seele und die Herzensfreund- lichkeit und Milde. Er, der im Kriegsgetümmel seinem Heere als furchtloser Eroberer erschienen war, sollte als stiller Dulder in dem Gemüt der Zeitge­nossen fortleben. Ein langes, langes Dahinsterben war sein Kaiserschicksal; die Krone, welche er einst so heiß für fein Geschlecht und sich ersehnt, sank, nur wie der Lichtschein im Bilde die Märtyrer krönt, auf sein Haupt. Es blieb ihm erspart, Ant­wort auf die dringenden Fragen zu geben, welche die Nation an die Person seines Herrschers richtet.

Solchem Herrscher gegenüber ist es vermessen, zu streiten, wie er regiert haben würde. Die auf alle Zeitung« geliefert. Schon die Entführung eines sehr schön« Mädchens, das »ach feinem Ge­burtsorte nur »die Rose von Windermere* hieß, mußte die Leser lebhaft lutere fffren.*

Wäre in dem Augenblick Miß Sutherland nicht veranlaßt gewesen, eine liebe Bekannte aus der Ferne zn begrüßen, so hätte sie unfehlbar ein merkliches Zucke» in den Zügen des Sekretärs gesehen, der je­doch, schnell seine augenblickliche Bewegung bezwingend in ganz ruhigem Tone fragte: .Und wird jener Renmore oder Stanfield nicht verfolgt? Mir scheint doch--*

,O, gewiß wird er verfolgt, und sogar auch von einem Methodtstenprediger Namens Qnaudisch, der, tote man sagt, eine heftige Neigung zu dem schöne» Mädchen empfand.*

.Und hat dieser seine Spnr »och nicht entdeckt?'

.Bis jetzt noch nicht, wie er mir selbst vor wenige» Tage» erzählt hat.*

Zu Miß Sutherlands großem Leidwesen, die so ge« dies Gespräch noch fortgefitzt hätte, trat jetzt Lord Balderston hinzu, der unter vielen Ent­schuldigungen seinen unentbehrlichen Sekretär abrief, nm ihn einem eben erst angelommenen Freunde vor- znstelleu.

Am Morgen nach diesem Gesellschaftsabend er­schienen zu Lord BalderstonS namenlosem Staunen und Schrecken mehrere GerichtSdieuer tu seinem Hause, die einen VerhastSbefehl vorzeigten, »ach welchem fie berechtigt waren, den Fälscher und Be­trüger Stanfield, der alS Mr. Lincoln bei ihm die Stelle eint8 Sekretärs versehen, gefangen zu nehmen. Wenngleich er auch geneigt war, fich diesen Eiudring. liugen in seine Häuslichkeit zu widerfttzeu, so sah er doch ein, daß dies unmöglich war, da fie im Namen des Gesetzes kam«. Er schenke ihrer Anklage jedoch keinen Glauben, sondern gebot mit mitleidigem Lächeln einem Diener, die Herren nach Mr. Lincolns Gemächern zu führen, wohin er ihnen folgte.

Dort angelangt, fanden fie die Thür verschlossen.

|Mau Freytag iibrr Kaiser Friedrich.

(Siehe vorige Nummer.)

Die Charakteristik, welche Freytag mit dem Kron­prinzen Friedrich Wilhelm nach dem Kriege giebt, viderspricht manchen bisherig« Anschauungen und teilweise auch den Worten in Kaiser Friedrichs Proklamationen. Wir heben daraus nachfolgendes hervor: „Der Kronprinz war 40 Jahre alt, da er als siegreicher Feldherr aus dem Kriege heimkehrte. Kaum war ein schöneres, mehr Glück verheißendes Dasein zu denken, als das seine nach allgemeiner Meinung. Aber nie sind durch das Geschick irdische Hoffnungen in gleich schmerzvoller Weise als eitel erwiesen worden. Für die Nation waren die 17 Friedensjahre, in welchen Kaiser Wilhelm unS noch erhalten blieb, eine Periode friedlichen Gedeihens für den neuen Staat, im ganzen betrachtet, eine Periode des allmählichen Einlebens in die Seel« wd Gewohnheiten der D«tschen. Der Sohn und Thronerbe wurde das Opfer. Er allein hatte den höchsten Preis zu zahlen, sein Glück, vielleicht sein Leben. Das ist ein Geschick, tragischer und furcht­barer, als die kühnste Erfindung sich einzubilden und jtt schildern vermag. Das Wesen des alten Kaisers, welcher die Macht liebte, aber den Schein gering achtete, der durchaus nicht bereitwillig die Kaiser­krone auf sein Haupt genommen hatte, der die an­geborenen Rechte der deutschen Fürsten sorgfältig zu berücksichtigen bestrebt war, dies ruhige, maßvolle Lesen eines bejahrten Herrn, der schon durch fein Älter Vielen der Anspruchsvollen Ehrfurcht eirflößte, war wie von der Vorsehung zuerteilt, um den deut scheu Landesherren den Uebcrgang in das neue

Antigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie die Annoncm-Bureaux von Haasenstein und Vogler ül Frankfutta.M., Cassel Magdeburg».Men; Rudolf HIV Moffe rnFrankfurt a. M.,Berlin,München u. Köln:®.8- W Dauben. Co. in Frankfurt cu M., Berlin, Hannover, Paris. j

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Feiertagen. — Quartal-Abonnements-Preis bei der Expe- AFL|l V 1*111.11«

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