Illustriertes Sountagsblatt.
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werden, welche Stellung soll der König Preußen nach dem Kriege erhalten?" — antwortete, wenn es ein Friede wird, wie ihn jetzt hoffen dürfen, so ist die Main- kein Hindernis mehr, die Süddeutschen können
ähnlichen Bedingungen wie die Staaten des
land von Ich wir linie ! unter
Einreden des Kronprinzen aus der Ferne wird nicht viel ändern." Die große Maffe des überflüssigen Gefolges erregte bei Freytag Bedenken: .Namentlich die zuschauende fürstliche Umgebung beansprucht von dem Kronprinzen Zeit und Gedanken, denn jeder der Herren nimmt doch einen Bruchteil davon sür sich in Anspruch."
Am 6. August fand bekanntlich die Schlacht von Wörth statt.
.Der Herr — erzählt Freytag — war an diesem Abend still, auch seine mannhafte Kraft erschöpft. Er sagte zu mir in großer Bewegung: .Ich verabscheue dies Gemetzel, ich habe nie nach Kriegsehrev gestrebt, ohne Neid hätte ich solchem Ruhm jedem andern überlasten, und es wird gerade mein Schick sal, aus einem Krieg in den andern, von einem Schlachtfeld über das andere geführt zu werden und in Menschenblut zu waten, bevor ich den Thron meiner Vorfahren besteige. Das ist ein hartes Los." — .Dafür mögen Sie als König im Segen des Friedens regieren."
(9. August.) Der Kronprinz hat den lebhaften Wunsch, bei künftigen Friedensverhandlungen zugezogen zu werden, vielleicht weniger, weil es ihn drängt, bestimmte Forderungen aufzustellen, als weil es ihn kränkt, in solcher Lebensfrage Preußens und Deutschlands unbeachtet zur Seite zu stehen. Ich riet ihm, sich recht offen und herzlich an den König zu wenden mit der Bitte, ihn zuzuziehen mit der Angabe seiner berechtigten Gründe. Doch er hat sogleich nach der Schlacht bei Wörth über das bei einem Friedensschluß für Deutschland Wünschenswerte eine Denkschrift sür den Kanzler aufgesetzt, die er mir zum Lesen gab. Sie war sehr schön und ein gnadenvolles Schicksal möge allen Forderungen Erfüllung bereiten.
Am 11. August rastete das Hauptquartier aus der Höhe der Vogesen in dem Gebirgsdorfe Peters- bach. Der Kronprinz bestellte mich für den Nachmittag zu einer Unterredung vor sein enges Quartier ins Freie. Er trat auf eine große, geneigte Rasenfläche. Noch einmal sprach der Kronprinz die Denkschrift durch, deren schnelle Absendung ihm am Herzen lag, dann begann er: „Unb was soll mit Deutsch-
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familie zum Unglück ihres Volkes an Kraft und Tüchtigkeit verloren hat. Was unterscheidet die Hohenzollern, die, als Menschen betrachtet, keineswegs immer bedentender und kräftiger gewesen find als ihre Standesgenosten, von anderen Königen, die, wie sie, in sicherem Erbe stehen? Doch zumeist der Umstand, daß sie, um ihre Selbsterhaltung willen und zur Rührung ihrer Macht gezwungen waren, den Vorteil der deutschen Nation gegen daS HauS- mtereffe anderer Familien zu vertreten. Eine ge- wifle spartanische Einfachheit und Strenge hat Beamtentum, Heer und Volk in Zucht gehalten. Die neue Kaiserwürde wird das Volk schnell ändern. Aller Glanz der Majestät, die StaatSaktio» bei vornehmen Besuchen, die Hofämter, die' Schneiderarbeit im Kostüm und Dekorationen werde« zunehmen und immer größere Wichtigkeit beanspruche«. Der einfache blaue Rock der Hohenzollern wird zuletzt nur noch als eine altertümliche Erinnerung hervorgeholt werden. Das Selbstgefühl aller Fürste« wird sich steigern, aber ebenso sehr das Selbstgefühl deS Adels, der ganze fast überwundene Kram alter, nicht mehr zeitgemäßer Ansprüche wird sich schnell mehren. Ueberall wird das fühlbar werden, auch im Beamtentum und im Heere. Die Zahl der vornehmen Herren, welche in der Armee hohe Kommandos nicht wegen erprobter Thätigkeit, sonder» wegen ihrer Geburt erhalten, ist schon gerade groß genug, eine Mehrung solcher Befehlshaber, von deren Urteil Schicksal und Leben unserer wackeren Soldat« abhängen soll, wird zum Nachteil werde». Und wie im Heer und Zivildienst, so wird auch im Bolle ein höfisches und servlles Wesen sich einschleichen, da- unserer alten preußischen Loyalität nicht eigen war. Aber jede Einseitigkeit ruft auch ihren Gegensatz hervor, und durch unser Jahrhundert geht eine starke demokratische Unterströmung. Wird einmal durch große Unfälle und ein Mißregiment im Volke die Unzufriedenheit verbreitet, dann drohen auch den altheimischen regierenden Familien größere Gefahren.
Der Kronprinz hatte, wie schon in früheren Jahren, ähnlichen Auseinandersetzungen ruhig zugehört, dann aber brach er lebhaft herauS: .Hören Sie an. Als ich während der französischen Ausstellung mit meinem Vater in Paris war, sandte Kaiser Napoleon die Anfrage: Da der Kaiser von Rußland seinen Besuch angekündigt habe, so wünsche er von dem König zu erfahren, wie dieser es mit den RangSverhältnisien gehalten haben wolle. Er, Napoleon, werde alles nach dem Wunsche des Königs einrichten. Da antwortete mein Vater: .Dem Kaiser gebührt immer der Vorrang." DaS soll kein Hohenzollern sagen und das darf für keinen Hohenzollern gelten", schloß er heftig.
Deutsches Reich.
Berlin, 25. Okt. Das heute erschienene Beiheft des Militärwochenblatts bringt einen längeren Artikel über daS französische Wehrgesetz vom 15. Juli 1889, welcher die Entwicklung, die wesentlichen Bestimmungen und Wirkungen des Gesetzes darlegt und also schließt: .So stellt sich die ganze mit nachahmungswerter Opfer Willigkeit geleistete Arbeit der letzten vier Jahre als eine wohldurchdachte, planmäßig betriebene außerordentliche Stärkung der Armee dar. Die endliche Annahme des Rcklutierungs- gesetzes ist nur die seitens des Parlaments erteilte Sanktionierung der großen Opfer, welche die französische Nation durch diese gesteigerten Rüstungen sich auferlegt. Wenn Waisen und Söhne von Wittwen und blinben Vätern ausnahmslos zu einjähriger Dienstzeit herangezogen werben; wenn in einem auf seine Intelligenz besonbers stolzen Laube auch die gebildeten Klaffen mit ganz geringen Ausnahmen zu dreijähriger Dienstzeit eingestellt werden; wenn die Landesmittel derartig angespannt werden, wie neuerdings in Frankreich geschehen, so ist man wohl befugt, von Rüstungen zu sprechen, welche über den Rahmen der ruhigen Entwicklung, der Schulung der Bolkskraft, die lediglich auf die Landesverteidigung gerichtet ist, hinausgehen. — Die Hauptbestimmungen des Sozialistengesetzes, welches heute dem Reichstage zugeht, sind folgende: Die Ausweisung kann unter dem kleinen Belagerungszustände gegen sozialdemokratische Agitatoren auf ein Jahr erfolgen; auch nach Ablauf dieser Zeit können AuSgewiesene nur unter Zustimmung der LandeSpolizeibehörde zurückkehre«. Die übrigen, mit dem kleinen Belagerung?«
sRachdruck verboten.)
Die Rose vo« Windermere.
(Fortsetzung.)
Sie wußte ihn dabet uuverwaudt anseheo; denn du gewisses Etwas in seinem Gesicht, wie auch seine
1 Stimme, glaubte sie nicht zum ersten Mal zu sehen i lab jn hören.
Als sie dies am folgenden Morgen ihrem Bruder kfite, entgegnete dieser ihr: »Unfinu! Thorheil l Ihr Reibet meint in jedem Gesicht eine Aehvltchkeit zv «tdlckeu, uud Vie ich oft bemerkt, gehst Du förmlich hinauf aus, solche ouizvfinden. Wem sollte Mr. Bitcoin denn ähnlich fein?*
. .Ich weiß eS selbst noch nicht geuan, denn er Hielt mit einem Auge und hat ein ganz bartloses l Vesi<l t. Wäre dies nicht der Fall*, fügte Miß
Sntherlavd nach einem Augenblick ernsten Nach- beeter8 hinzu, »so möchte ich mit Bestimmtheit be- vnpten, daß et Oberst Reumore — ich meine Stavfield ähnlich ist!*
»Nun, da» wird immer besser, und ich wnß sagen, H weiß wirklich nicht, wo Da Deine Bugen gehabt, ÜS Tu eine Sehnlichkeit anfgefuuden hast, von der Idee Spur vorhanden ist l Mr. Lircoln könnte sich RrigeuS freuen, wenn et daS Gesicht jenes Erzbe. üägerS hätte! Ich rote Dir irrdiß, weder gegen Lady loch Lord Balderston solche Bemerkungen zu machen, •ie raweutlich letzterer sehr Übel vermerken würde—*
»Man findet aber doch oft zwischen den bet. Hiedevsterr Menschen und in den verschiedensten Bindern Sehnlichkeiten —*
L »Wie sollte Star field eS nur wagen, sich als Akretät in einem solchen Hanse anfuehwen zu chfsen?•
»Davon kann ja nie die Rede fein, liebet Bruder!*
»Nun, so laß die Geschichte ruhen und sprich mir licht wieder von jenem Menschen, der Dich schon Ml in der Wildnis au den Seen mehr als nölig beschäftigt hall*
sämtlich so warm wie Baden. Das fand der Stroit« Prinz selbstverständlich, aber er frug wieder: „Und was soll der König von Preußen toeiben?" — AntwortKriegsherr bes neuen Bunbes, braucht man dafür einen Namen, so wird dieser sich wohl finden. Im Notfall kann man ja eine uralte volkstümliche Bezeichnung zu neuer Ehre erheben und den königlichen Titeln die Worte Herzog von Deutschland zufügen. Die Preußen begehren für ihren König keinen neuen Namen, nur die Macht. Da aber brach der Kronprinz stark heraus und sein Auge leuchtete: .Nein, er muß Kaiser werden." Betroffen sah ich auf den Herrn, er hatte seinen GeneralSmantel so umgelegt, daß er wie ein Königsmantel seine hohe Gestalt umfloß und um den Hals die goldene Kette des Hohenzollern geschlungen, die er doch sonst in der Ruhe des Lagers nicht zu tragen pflegte und schritt gehoben auf dem Dorfanger dahin: Offenbar hatte er, überfüllt von der Bedeutung, die der Kaisergedanke für ihn hatte, sein AeußereS der Unterredung angepaßt.
Freytag erzählt nun, wie der Kronprinz die von ihm ausgesprochenen Bedenken gegen die Kaiserwürde ruhig anhörte; er gab zu, daß die Kaiserwürde zuletzt an Ansehen und Bedeutung gering geworden sei, erklärte aber, das soll jetzt anders werden. Der Kronprinz, bemerkt Freytag, hatte viel Geschichtliches gelesen und war in der Haus- und Familiengeschichte sehr wohl bewandert, nicht ebenso vertraut waren ihm die alte Lerfaffung und die Machtbefugnisse der römischen Kaiser deutscher Nation. Er gab bereitwillig zu, daß die Wiederbelebung deS Kaisertums etwas weit besseres schaffen müsse, als in früheren Jahrhunderten bestanden habe, konnte aber nicht dem Gedanken entsagen, daß der König von Preußen als Kaiser von Deutschland Erbe der alten tausendjährigen Würben und Ehren sein werbe. Da eine Auseinanbersetzung über diese Auffassung zwecklos wurde und er doch das Widerstreben des Hörers empfand, so frug er wieder in seiner herzlichen Weise: „Was haben Sie also im Grunde einzuwenden?" Als ich den Herrn so vor mir sah, mochte ich mir auch nicht versagen, vorzutragen, was ich auf der Seele hatte: lieber die politische Zweckmäßigkeit eines neuen Kaisertums Deutschland mögen andere urteilen, mir, als einen persönlich verpflichteten Mann giebt große Huld vielleicht ein Recht zu sagen, baß nur noch eine ganz anbere Rücksicht bie Kaiseridee unlieb macht. Ihre Durchführung bedroht das Geschlecht der Hohenzollern mit einer Anhäufung derselben Gefahren, durch welche mehr als eine erlauchte Herren-
bieS vorhin noch nicht erwähnt — auch schielt er uud trügt eine Spur von Bart; ober feine Stimme, bet Schnitt seines Gesichtes, auch etwas tn Gestalt und Haltung erinnert mich immer wieder an den Entflohenen.*
»Und darf ich fragen, wo und wer dieser Herr ist?*
»Er ist der Privatsekretär von Lord Balderston und wohnt in dessen Hause. Lord Balderstou, ein Verwandtet von uns, hält seht viel auf ihn, da et eben so gewissenhaft wie klug und gewandt und ihm von großem Rotzen bet der Verwaltung der irrischeu Güter ist. Natürlich kann er nicht der Fälschet Stan- fleld fein — ich sprach auch nur von einer großen Sehnlichkeit!*
»Ich verstehe, meine thrure Miß Sutherland, ich verstehe und weiß auch, daß Sie nicht im Entferntesten daran denken, Etaofield könne sich durch allerlei künstliche Mittel bis zur Unkenntlichkeit entstellt haben!* antwortete der würdige Prediger mti fünftem Lächeln der iudeß ganz anderer Suficht wat.
Darauf fetzte er nur noch eine kurze Weile dies Gespräch fort und entfernte sich dann mit der Mit- tellnog, eine schwerleidende GifivnuogSgenosstn auf ihr nahe» Ende vorbereiteu zu müsse«.
Als bald nach dieser Unterredung Miß Sutherland am Kamin ihres Wohnzimmers faß und übet die nnermortete Begegnung und Unterredung nachdachte, sagte fie finnend für sich: »Und könnte et k» nicht doch noch fein? Sollte eS ihm nicht möglich gewesen sein, sich durch künstliche Mittel, wie Qnandisch sagt, zn entstellen? Könnte ich dies doch nnr er. fahren! Ich würde ihn indeß nie betraten — viel, leiftt, nein gewiß zur Flucht von hier ihm noch be. bülflich fein; aber wissen möchte ich doch, ob Mr. Lincoln Oberst Renmore ist, der an den Seen so viele Bewunderung erregt hat.*
(Fortsetznng folgt)
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte», sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler__
m Frankfurta.M., Eaffel, Magdeburg u-Men; Rudolf XXIV Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. ÄMn; B. 8- ***1 * *VW“1 »UU8*
Daube u. Eo. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».
Nordbundes in den Bund treten und wir dürfen hoffen, daß sie dies selbst wollen, wenn auch nicht
Rach diesen Worten berittfe Mr. Sutherland feine Schwester, verdrießlich brummend Aber die sinnlosen Ideen nnd sonderbaren Einfälle bet Weiber.
Diese dagegen, ganz von ihrer plötzlichen Eni» decknng erfüllt, sehnte sich nach einem Mensche», mit dem fie eingehender als mit ihrem Bruder darüber sprechen konnte; leider wußte fie ober im Augenblick tn London niemand, der Stanfield in Windermere gesehen hatte.
Miß Sntherlands Wunsch sollte iudeß nicht lange unerfüllt bleiben, denn al» fie eines Tage» von einer ihrer vielen Freundinnen heimkehrte, wurde fie durch einen sehr anständig gekleideten, nicht mehr jungen Mann in der Nähe ihres Hauses begrüßt, in dem fie auch bald den Methodtstenprediger Qnandisch erkannte, mit dem fie sich zvweilen in Windermere unterhalten hatte.
Sine lebhafte Unterredung ihrerseits folgte dieser ihr sehr erwünschten Begegnung, und kaum waren die »»nächst liegenden Gegenstände besprochen, als Miß Sutherland sagte: »Und Stanfsild, mein lieber Mr. Qnandisch, haben Sie nicht erfahren, ob mau feiner dabhast geworden ist, denn ich glaube, Sie beteiligten sich doch in Windermere stark an feinet Verfolgung ?*
.Ganz recht, meine teerte Miß Sutherland*, entgegnete Qnandisch, der fich j<tzt wieder als Prediger lepräsentttie, »ganz recht! Jch that dies im Interesse der würdigen Mrs. Wetherly, deren liebliche Tochter der gewissenlose Bösewicht entsührt hat.*
»Ich weiß eS, wertet Mr. Qnandisch, auch daß fie in Lorton von Pastor Fenton getraut wurden!" antwortete Miß Sutherland hastig. »Aber hat man seitdem nichts mehr vo« ihm erfahren? Wohin mag er fich gewandt hoben?*
»Beides läßt fich nicht mit Gewißheit behaupten.*
»Ich Hobe hier einen noch jungen Mann kennen gelernt, von dem ich behaupten möchte--•
»Was — was?* fragte Quondifch atemlos.
»Daß er mit Renmore oder Sian field einige Aehu- lichkeit hat. Zwar ist feie Haar rot — wir hatten
Der Kronprinz und die deutsche Kaiserkrone.
Unter diesem Titel find soeben bei S. Hirzel in Leipzig die im vorigen Monate von uns angekündigten Erinnerungsblätter von Gustav Freytag erschienen. Die darin enthaltenen Mitteilungen sind den Auszeichnungen entnommen, die der Verfasser fich im Feldlager gemacht hatte, und auS Briefen, die er von dort an einen Freund schrieb. Wir entnehmen dem Werke, dessen Erscheinen allenthalben mit größter Spannung entgegen gesehen worden ist, folgende kurze Ueberficht des Inhalts.
Am 1. August 1870 kam Gustav Freytag im Hauptquartiere deS Kronprinzen zu Speyer an. Er berichtet:
„In seiner Auffassung der deutschen Verhältnisse f »er er wie ein geflügelter Engel, der hoch über der Erde schwebt. Ter deutsche Nordbund erschien ihm eB gänzlich überwunden und abgelhan; das Ganze, J bie Einheit, sei ja sitzt vorhanden."
Freytag machte eine kühlere Auffassung geltend, bie Einheit des Enthusiasmus und des Heeresbe- chls sei noch durchaus nicht Einheit der politischen $nt( reffen. Auch die bayerischen Generale äußerten ich dahin: „Der König läßt sich eher töten, als »6 er den kleinsten Teil seiner Herrschermacht auf hebt." Noch unterm 2. August schreibt Freytag:
„Es scheint mir, daß man den Kronprinzen zu pid durch Politik zerstreut. Er ist jetzt Bcsehls- tteber der dritten Armee. Die Politik wird weitab M großen Hauptquartier durch einen Mann von tzwz anderer Natur gemacht, und das gelegentliche
Ur dir Kreise Mardnrg und Kirchhai« und
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