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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. Illustriertes Somtaasblatt.

Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Berlag von Joh. Ang. Koch. * " **

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fast wie gelange», Glauben daß der der Br»

Nachbestellungen auf die Overhesfische Zeitung, Kreisblatt Kr die Kreise Marburg u«L Kirchhai« und Illnftriertes Ssnntagsbtatt werden von den Postämtern noch fortwäh­rend angenommen und die erschienenen Nummern auf Wunsch nachgeliefert.

vor zwei Jahren. Damals ist es unter vier Augen zu einer recht offenen und ungenierten Auseinander­setzung gekommen, die doch einige Früchte zeitigte. Würde diesmal sich derselbe Erfolg ergeben, so könnten wir uns freuen.

Ein intereflantes Vorspiel zur Zaren - Visite in Berlin gewährte die Reise unseres Kaisers nach Kiel zur Begrüßung des englischen Kanalgeschwaders. Erklärt sich diese Reise auch wohl mit daraus, daß der Kaiser englischer Flottenadmiral ist, eine be­merkenswerte Thatsache bleibt sie doch, zumal der Ausflug unmittelbar vor dem Besuche des Zaren erfolgte. Es liegt darin die Konstatierung eines recht guten Verhältnisses zu England, und was eine nahe Freundschaft zwischen dem Deutschen Reiche und Großbritannien bedeutet, braucht nicht erst weiter dargelegt zu werden. Kaiser Alexander wird schon die Folgerungen ziehen. Daß der Kaiser die bri­tische Flotte sehr hoch schätzt, hat er laut auf dem Galadiner ausgesprochen, welches er den britischen Osfizieren im Kieler Schlöffe gab.

Im Bundesrat werden die vorbereitenden Ar­beiten zur Reichstagsscssion fortgesetzt. Daß eine große Anleihe für Militärzwecke gefordert werden wird, scheint außer Zweifel zu sein, doch ist über die Höhe derselben sicheres nicht bekannt. Im sächsischen Wahlkreise Oschatz-Wurzen hat eine Ersatz­wahl sür den Reichstag stattgefunden. Gewählt wurde der Kandidat der Kartcllparteien. Auffällig ist es bei dieser Wahl, daß die Stimmenzahl der Sozialdemokraten ganz erheblich zurückgegangen ist.

Aus Deutsch - Ostafrika lagen zeitweise beun­ruhigende Nachrichten vor. Der Araberführer Buschin sollte sich der Küstenstation Bagamojo ge­nähert und damit dem auf dem Marsche ins Innert begriffenen Reichskommiffar Wißmann den Rückzug abgeschnitten haben. Die Meldung hat sich indeffen als unwahr erwiesen, der Weg von der Küste nach dem Innern ist völlig offen. Hingegen scheint es richtig zu sein, daß Emin-Pascha im Sudan von Stanley bewogen worden ist, in die Dienste der britischen ostaftikanischen Gesellschaft zu treten. Damit würde also die deutsche Emin-Pascha-Expe- dition nun wirklich nutzlos geworden sein.

Der Wahlsieg der französischen Republik ist durch die am letzten Sonntag stattgehabten Stich­wahlen vervollständigt worden. Wie vorauszusehen war, haben die Republikaner eine feste Mehrheit errungen, und so lange sie einig sind, werden alle Angriffe ihrer Gegner vollständig wirkungslos bleiben. Ob die Einigkeit freilich lange anhält, ist eine ward er von diesem unsanft zurückgestoßen, wobei er ihm zurief: »Wagt es uicht, Havd au mich zu legen, oder Ihr werdet eS bitter bereuen I Jeder tarnt mich jeder kennt Oberst Reumorel*

»Ja, gewiß, jedermann hier keuut Oberst Renwore!' wiederholten zugleich der Postmeister uud der Konstabler, und Alle wiffeu anch, daß Sie dieser uicht find!'

»Nein, nein, er ist eS nicht 1* rief einer aus der Menge. »Oberst Revmore ist vor Kurzem erst durch Keswick gekommen und jetzt bei seine» Freunden,auf der Sankt Huberts-Jusell*

»Fort, fort mit ihm!* schrie ein Anderer, »wir Alle können bezeugen, daß er uicht Oberst Renwore ist.*

»Nein, das ist er doch gewiß nicht*, wandte sich Miß Sutherland an ihren Binder.

»Woher weißt Tu das ? Kannst Tu beweisen, daß der Mann, len sie da wie einen Betrüger be­handeln, nicht der ist, für den er sich ausgibt?*

»So muß notwendig der ein Betrüger sein, teo wir als Oberst Revmore kennen, oder eS muß Zwei dieses Namens geben.*

»DaS ist uicht leicht auzuuehme». Aber schweig jetzt einen Augenblick, damit ich hören kann, wie der Mau» sich verteidigen wird.*

»Wenn Ihr mich denn für einen Betrüger haltet, so bringt mich zu Eurem Friedensrichter l Ich rate Euch ober, die Folgen davon zu bedenken.*

»Wir müffen unsere Schuldigkeit ihuv!* aut. wartete der Polizist mit einer Amtsmiene.

Der Postmeister fügte dem hinzu: »Sonst könnte noch einer kommen und sich als Oberst Renwore ausgebeu.*

»Das darf ich nur alleinI* rief der Angeklagte gereizt, »wie auch meine Freunde uud Bekannten, die jetzt auf der Jusel fiud, beweisen werden. Wir Alle kamen hierher, um der Regatta beizuwohneu, da ich aber hier Briese erwartete uud beantworteu wollte, blieb ich allein noch zurück. Sie köuneu

Was wird Mr. Lawtou uud Laura, was werden alle unsere Bekannten sage»?"

Die den Fälscher und Schwindler einen Prinzen behandelt haben I"

Uuterdeß war es dem Methodisten durch angeführte Beweise seinen Worten zu verschaffeu uud Alle zu überzeugen, richtige Oberst Renwore vor ihnen stehe, rüger aber aus der Insel bei der Regatta beteiligt H wo sie ihn leben Augenblick finden würden.

Diese Mitteilnng wirkte wie ein zündender Funke, und der kaum beruhigte Meuscheuhaufeu stürzte dem see zu, um das Schreien uud Tobe» daselbst noch lauter zu wiederholen.

Mit gutmütiger Freundlichkeit nahm indessen der wahre Oberst Renwore des Postmeisters wie des koustablers Eutschuldigungeu entgegen, die er nm o eher gelten ließ, als er den Betrüger, der seinen Namen angenommen, zur Genüge kannte nnb wußte, biefem jede Täuschung möglich war.

Der nächste Wunsch eines jeden, der diese» Vor­gängen, die in Wirklichkeit nur sehr kurze Zett währteu, beigewohut, war der, nach der Insel hinüber i» fahren, nm der Gefangennahme des berüchtigte» Stanfield beiznwohne».

Auch Mr. und Miß Sntherlaud nnb Oberst tenmore waren unter diese», mußte» aber wie alle : Inberen ihr Vorhaben aufgeben, ba kein einziges Boot bieSseiiS beS Sees vorhanden war. Quaudisch jedoch, dem vor alle» Andereu daran lag, hinüber zn kommen, hatte nach einigem Suche» doch noch

andere Sache, aber für jetzt gestehen selbst die er- blttersten Gegner der herrschenden Regierung ein, bap sie ihr Spiel verloren haben. Am traurigsten steht es um Boulanger. Die Zahl seiner in die Kammer gewählten Anhänger beträgt allerdings fast em halbes Hundert, aber was will diese Truppe ausrichten? Biele seiner früheren Freunde haben Boulanger verlassen, der in arge Geldverlegenheiten gekommen und genötigt ist, seine große Londoner Wohnung aufzugeben und auf die stille Insel Jersey zu retirieren, wo er einsam mit seiner ältesten Tochter lebt. Kein Erfolg und kein Geld, etwas bittereres kann es für einen Mann, wie den fentofen General in der That kaum geben!

In Oesterreich-Ungarn und Italien bereitet man sich auf die bald beginnenden Parlamentssessionen vor. In Pest wollen die hitzigen Magyaren sofort die bekannte Fahnenaffaire in Monor war während der Kaisermanöver bekanntlich eine schwarz­gelbe Fahne herabgerissen und besudelt worden und die Tadelsworte deS Kaisers Franz Joseph zur Sprache bringen. Die fanatischen Jungzechen haben den schönen Plan, im böhmischen Landtage einen Antrag einzubringen, durch welchen der Kaiser aufgefordert werden soll, sich in Prag zum böhmischen Könige krönen zu kaffen. Die Ablehnung dieser Forderung ist von vornherein aber sicher.

Wieder einmal ist der Versuch gemacht worden, die Türkei zu bewegen, die Anerkennung des Fürsten Ferdinand von Bulgarien auszusprechen. Der Ver­such, dem man in Wien sebr geneigt war, ist, wie vorauszusehen war, am Widerspruche Rußlands ge­scheitert. Ferdinand von Koburg läßt sich dieses Fehlschlagen indeffen wenig anfechten, er hält seine Position in Bulgarien für so sicher, daß er sogar das Land verlaffen und zu längerem Besuch bei semer Mutter nach Schloß Ebenthal bei Wien gereist ist. In Belgrad ist in den verwirrten Verhältniffen noch keine Aenderung eingetreten. Die Königin Natalie trotzt immer noch, Regenten und Minister zanken sich untereinander, und man erhofft nun vom nahen Zusammentritt der Skupschtina, der serbischen Volksvertretung, eine Entscheidung. Die ganze Affaire ist sehr wenig rühmlich, und ein gutes Licht w-rd dadurch auf die Königin Natalie in keinem Falle geworfen. In Athen werden die Vorbe­reitungen zu den Festlichkeiten mit erhöhtem Eifer betrieben, und auch in Konstantinopel beginnt man noch gerade damit, ba der Besuch des deutschen Kaiserpaares in der türkischen Hauptstadt nun offiziell angekündigt worden ist.

dieselben holen lasse» nnb sie werben meine Worte bezeuge».*

Unsicher burch biefe Bemerkung geworben, blickte ber Konstabler den Postmeister an, der ebenfalls beilegen, antworten wollte, als sich ein Manu hinzu, prangte, der sich in einiger Entfernung nach ber Ur. tadje des Zusammenlaufs ertnnbigt hatte nnb jetzt

$ne faßte: »Belästigt biefen Henn nicht weiter, eS köuute Euch sonst schlimm zu stehen kommen! Ich habe triftige Grüube, zu glauben, baß er ber Herr ift, für ben er sich ausgibt. Wenn Ihr aber meinen Worten nicht glauben wollt

»Gewiß, gewiß, Mr. Qnanbischl* rief ein Teil vähreub die anbere Hälfte hinzusetzte: still, und laßt Mr. Ouaubtsch boch sagen, weshalb er ben Gentleman für unschuldig hält!*

Um bie so unerwartete, aber rechtzeitige Er- cheivuug beS Methobisten zu erklären, müssen wir hier mitteilen, baß er am Abenb vorher, als er von Kenmore ben Abhang hiuabgeschleudeit worben, lange »ewußtlos nuten gelegen hatte. Als er endlich aus einer Betanbung erwachte, war ber Morgen auge- >ro(6en nnb er schlich nach seiner Wohnung, eut- chlvsien, gleich alle erforberltchen Schritte zn thun, die Festnahme Renmores ober vielmehr Stanfields zu veraulafleu.

Zu biefem Zwecke begab er sich später nach Keswick, um währeub beS Tages eine günstige Ge- ^geuheit zur Ausführung seiner Pläne abzuwarten. Dazu konnte ihm nichts gelegener kommen, als das Austreten beS wirklichen Obersten Renwore, besten Befreiung er, wie wir gesehen, aus ben Händen bes Polizisten veranlaßte, tnbem er ber Menge ant- wortete: »Ich halte ben Gentleman für unschuldig, weil er ber richtige Oberst Renwore ist.*

»Wer aber ist ber Mann, ben wir so lange dafür gehalten, so oft schon gesehen haben?'

»Er ist oiewanb anberS, als der berüchtigte Fälscher nnb Betrüger Starfieldl*

Deutsches Keich.

Berlin, 11. Okt. (Ankunft des Zaren.) Nach bem Abschreiten und dem Vorbeimärsche der auf beut Lehrter Bahnhof ausgestellten Ehrenwache, deren Musik die russische Nationalhymne spielte, bestiegen die Majestäten den offenen Vierspänner und fuhren, während Kürassiere und Ulanen den Wagen eskor­tierten, im Trabe durch die Spalier bildenden Truppen nach der Botschaft. Die auf das zahl­reichste erschienene Bevölkerung begrüßte die Maje­stäten auf das sympathischste. Bei dem Passieren des Brandenburger Thores wurden 101 Kanonen­schüsse gelöst. Unter den Linden und in den Haupt­straßen sind die meisten öffentlichen Gebäude und zahlreiche Privathäuser beflaggt. Um 10 Uhr 27 Minuten trafen die Monarchen in der russischen Botschaft ein, wo die Truppen defilierten. Kaiser Wilhelm trug die Uniform seines Wyborgschen In­fanterie-Regimentes mit dem Bande des Andreas- Ordens ; die Prinzen und der Reichskanzler, sowie die übrigen Anwesenden waren mit russischen Ordens­bändern geschmückt. An dem Frühstücke, welches heute nach der Ankunft des Kaisers Alexander im russischen Botschaftspalais stattfand, nahmen Kaiser Wilhelm und die übrigen Fürstlichkeiten teil. Graf Schuwaloff brachte den Willkommtoast auf Kaiser Alexander aus, worauf die Musik die russische Na­tionalhymne spielte. Darauf brachte Kaiser Alexander einen Toast auf Kaiser Wilhelm aus. Der Zar hat sich außerordentlich erfreut über den ihm bereiteten Empfang ausgesprochen. Nach dem Frühstücke be­suchten Kaiser Alexander und Großfürst Georg die Kaiserinnen Augusta Viktoria und Friedrich. Kaiser Alexander fährt nachmittags nach Charlotten- burg, um am Sarge des Kaisers Wilhelm I. im Mausoleum einen Kranz niederzulegen. Nach der Rückkehr soll der Reichskanzler empfangen werden. Kaiser Alexander kehrte um 2'1«. Uhr von seinen Besuchen bei den Mitgliedern des Königshauses nach der Botschaft zurück und zog sich dann sür einige Zeit zurück. Im Laufe des nachmittags gaben die Prinzen, Minister und Würdenträger ihre Karten ab ober schrieben sich in bie in ber Botschaft aus­gelegten Listen ein. Kurz vor 41/1 Uhr fuhr der Reichskanzler in der Gardelandwehr - Uniform mit dem blauen Bande des Andreas-Ordens vor und begab sich zu dem Kaiser Alexander, wo er längere Zeit verblieb. Die heutige Prunktafel im Weißen Saale des königlichen Schlosses, die abends 6 Uhr begann, zählte ungefähr 140 Kouverts. Die

»Stanfield? Wie Stanfield?* hieß eS von allen Seiten.

Auch Miß Sutherland wiederholte diesen so be­kannten Namen und fügte, sich in den Wagen zurück- lehnend, kleinlaut hinzu: »Wer hätte das gedacht!*

»Ja, wer hätte bas gebucht!" wieberholte ihr Bruber finster.Hatte ich aber nicht gleich meine »ebenlen, so wie dieser Mensch sich in ber Gegend zeigte?"

Wochenschau.

Nun ist der Zar endlich zum Besuch des Deutschen Kaisers nach der deutschen Reichshaupt- stabt gekommen, und das neckische Fragespiel in den Zeitungen hat sein Ende gefunden. Der Zar ist da! Er ist von Kaiser Wilhelm II. mit derselben Höflichkeit und denselben Ehren empfangen worden, wie die verbündeten Herrscher von Italien und Osterreich-Ungarn, an der Seite des deutschen Kaisers hat Alexander III. seinen Einzug durch die Spalier bildenden Gardetruppen in Berlin gehalten, nur eins fehlt: die herzliche Teilnahme der Bevölkerung. Als König Humbert, Kaiser Franz Joseph nach der Spree kamen, herrschte schon lange vorher ein warmes Interesse in den weitesten Kreisen der Be­wohner, man wußte, es handelte sich um den Besuch wahrer Freunde des Reiches. Anders diesmal! Dem Zaren, als dem Gaste unseres Kaisers, ist ein würdiger Empfang geworden, aber das Gefühl, mit welchem man seinem Erscheinen entgegensah, war das einer hochgradigen Gleichgiltigkeit. Kaiser Alexander II. war in Berlin sehr beliebt, die starre russische Haltung seines Sohnes und Nachfolgers, die wenig deutschfreundliche Politik, welche er be­folgt, fein schroffes Auftreten in manchen Fällen, die uns lebhaft interessieren, sind nicht geeignet, ihm in Deutschland warme Sympathieen zu erregen. Kaiser Alexander ist ein Freund des deutschen Kaisers, er ist ein gerader, ehrlicher Mann, aber seine Politik entspricht wenig der eines freundschaftlichen Ver­hältnisses. Wir brauchen uns nicht der Täuschung hinzu^eben, daß hierin eine Änderung durch den Besuch eintreten wird. Und wenn der Zar selbst wollte, seine Umgebung in Petersburg hat ganz «obere Pläne. Kaiser Alexanber wird gewiß wieder «ne Unterredung mit dem Reichskanzler haben, wie

sNachdruck verboten.)

Dir Lose von Windermere.

(Fortsetzung.)

Still, still!* erwiderte seine Schwester, »denn bie Veranlassung bieseS Streites ist wichtiger als Du weinst. Ich habe schon zwei Mal ben Namen Sten« oie nennen hören--

»Unmöglich! Den Name» Deines ehreuwehrteu Bastes im Muube biefer Leute?*

Du 1hötest jetzt wohl bara» solche Bemerkungen «unterlassen nnb selbst zuzuhöreul* antwortete Miß Sniherlanb verdrießlich zugleich aber ben Vorgängen ttf ber Straße ein aufmerksames Ohr leihend. »S)tr Postmeister beschuldigt den kleinen Herr» im Militäroberrock, Oberst ReumoreS Unterschrift nach- Uahmt zu haben, nm sich Briefe anzueignen, die für lenen bestimmt waren, und ein Anderer behauptet, er habe sich sogar für ihn ausgegeben.*

Sie erhiell von ihrem Bruder keine Antwort, «en» dieser war ebenfalls ans Fenster gerückt. Er bernahm die laute Stimme des Beamte» und hörte »entlich die Worte: »Ich kau» es doch vor aller «fit beweise», daß Sie mit dem Name» Renmore fto Empfang ber Briefe unterzeichnet haben. Meine "flicht gebietet mir, Eie arretieren zu lassen!'

Dabei trat er ihm einen Schritt näher.

»Wagen Sie es nicht, mich anzurühren!' rief «r kleine Herr In höchster Aufregung. »Sagen Sie wft erst, wie Sie es wagen können, zu behaupten, M ich für einen Andern gelten will, als ber ich wirklich bin.*

»DaS behaupte ich nochmals nnb werbe eS auch °°r Gericht beharpten, wohin ich Sie jetzt führen «ffeu muß. Holla, Master Groat!' wanbte er N bann an einen in ber Nähe steheuben Polizisten, H übergebe Ihnen.biefen Herrn, ben Sie sogleich i» unserem Friebeusrichter bringen mögen !

Der also Aufgeforderte trat hinzu. Im Begriff, leine Hand aus den Arm de» Angeklagte» z» legen,

Erscheint täglich «« an Werktagen nach Sonn- und W ~~ .

_ Marbrrrg, W^W-7-KL

Sonntag, 13. Oktober 1889. LPLL«tfiÄÄJg- Jahrgang

o-oube u. Io. tn Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.