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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchham. Illustriertes Sonuiaasblatt.

Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch. °

Abstimmung über selben sorgfältigst weiteren Verlaufe

den Antrag auf Aushebung her­aus dem Wege zu gehen. Im der Session ergaben sich Situa-

,Teuerung", über welche man jeden Tag sich ent­setzt, mit der Schutzzollpolitik in Beziehung zu bringen gedenkt. Drei Artikel sind es speziell, welche für die Teuerungsaklion herhalten müssen: Brot, Fleisch und Kohlen. Kohlen haben zwar keinen Zollschutz; schadet aber nicht, das Steigen der Kohlenpreise im Detailverkehr kommt doch von der Schutzzollpolitik her. Vielleicht von dem Mangel eines schützenden Zolles? Warum sollte man nicht zur Abwechselung; einmal versuchen, mit dieser Behauptung sei» Ziel zu erreichen; hat man doch, als die Getreidepreise trotz der Zölle nicht steigen wollten, sonderu immer tiefer sanken, in den Freihandelsorganen lesen können, da könne man sehen, wie die agrarischen Zölle, statt ihr zu helfen, unsere eigene Landwirtschaft ruinierten.

WaS die Getreidepreise anbelangt, so sind die­selben, wenigsten- für Roggen, keineswegs höher, sondern eher niedriger als im vorigen Jahre um dieselbe Zeit. Hat man schon im vorigen Jahre mit der so schön geplanten Brotverteuerungsaktion Schiffbruch gelitten, so wird man in diesem Jahre den so heiß begehrten Beweis der Verteuerung der Brotpreise durch die Getreidrzölle noch viel weniger schaffen können.

Drittens aber die Fleisch- und speziell die Schweine­fleischpreise anlangend, so wird man, bis die Aktion im Reichstage beginnen kann, selbst im freisinnigen Lager kaum noch eine arme Seele finden, die daran glaubt, daß das Schweineeinfuhrverbot und nicht die Händlerspekulation diese Preise in die Höhe geschnellt habe. Hat doch sogar schon die «Danziger Ztg." erklärt, es sei Unsinn, zu behaupten, daß jenes Verbot allein diese Wirkung gehabt hätte eine unsinnige Behauptung, die man freilich im Organ des Herrn Richter seit Woche» jeden Tag in neuen Variationen lesen kann.

Man wird also dem ireihändlerischen «Ansturm' sehr ruhig entgegensehen können, und zwar um so ruhiger, als die Stürmer diesesmal einen altbe­währten Kniff unbeachtet gelassen haben. Sonst operiert der Freihandel stets unter der Devise: divide et impera, indem eine Gruppe, die agra­rische oder die industrielle, als das ruinierende Ele­ment denunziert wird. Da man aber jetzt gegen alles zu Felde zieht, was nationalwirtschaftliches In­teresse heißt, so haben die Freihändler dankens­werter Weise selbst dafür gesorgt, daß die Interessenten der einzelnen Gruppen an die Gemeinsamkeit ihrer Sache rechtzeitig erinnert werden."

fNachdruck verboten.)

Die Lose von Windermere.

(Fortsetzung.)

Jude« mm die beide» Gelehrte» eingehend ihre derlängerte Abwesenheit besprachen nnd ihre Erleb­nisse erzählte», ginge» Oberst Renmore und Mr. Lawton zum Klavier, vnd Doktor ESdaile nnb Mr. Sutherland zankten sich wie gewöhnlich über irgend einen Gegenstand, über de» stets Meiuuugsverschieden- heit unter ihnen herrschte, waS ersteren indeß nicht hinderte, dem Kunstgenuß laut feinen Beifall zu zollen.

Aber Miß Lawton spielte nicht mehr allein; Oberst Renmore hatte sich zu ihr gesetzt, »ud nachdem er ihr ein Lied begleitet, welcher sie auf Wunsch ihres Vaters vortrug, sang er ein Duett mit ihr, was Mr. Lawton mit der größten Anerkennung lohnte und sich sehr freute, daß dem musikalischen Talent seiner Tochter endlich Gerechtigkeit widerfahren sei.

Unzweifelhaft diente aber die Musik dazu, die Bekanntschaft deS Obersten und der jungen Erbin von Blacktnrn, die an der Mittagstafel Sutherlands begonnen, angelegentlich fortzusitzen, denn während der oft eintretenden Zwischen pausen schien ihre gegen­seitige Unterhaltung eben so viel Vergnügen zu be­reiten wie jene.

Mr. Lawton gewahrte dies mit kaum zu unter­drückender Freude; er war stolz ans seine Tochter, stolz auf ihre Schönheit wie ihre Talente, und hatte keinen sehnlicheren Wunsch, als dcß fie auch in den Augen heiratsfähiger junger Männer Aueikeunnng finden möchte, was aber, da feine Besitzung sehr ab-

Marburg,

Freitag, 27. September 1889.

Bestellungen bei der Post für das vierte Quartal auf die

Oberhesfische Seit»«-

mit

Kreisblatr

für die Kreise Marburg und Kirchhain und

IUir-riertes Sonntagsblatt ersuchen wir, damit in der Uebersendung keine Unterbrechung stattfindet, baldigst machen zu wollen.

DieOberhessische Zeitung" teilt durch telegraphische Nachrichten da sie die einzige hiesige Zeitung ist, welche mit der Kontinental« Telegraphen-Kompagnie in Berlin in Verbindung steht alle politi­schen Ereignisse rasch und zuverlässig mit. Bespricht in Leitartikeln alle Zeit- ftagen, bringt in eigenen Korrespondenzen die Reichs- und Landtagsverhand­lungen, die Schwurgerichtsverhand­lungen und die der Strafkammer des hiesigen Königl. Landgerichts, sowie alle provinziellen und lokalen Vorkomm­nisse; Landwirtschaftliche Artikel und Berichte aus den Sitzungen des landw. Vereins und anderer Vereine.

Der unterhaltende Teil derOberhesi. Zeit." wird im nächsten Quartal eine Er­weiterung erfahren, da ihm in den Sonn- tagsnvmmern eine Nätfelecke eingefügt wird, in welcher Bilder-Rätsel und andere Rataufgaben enthalten sein werden, außerdem mehrere sehr spannende Erzäh­lungen.

Durch die ausgedehnte Verbreitung der Oberh. Zeit." ist dieselbe ein sehr wirksames Jnserationsorgan geworden und wird als solches von zahlreichen Behörden wie Privaten benutzt.

Die Spaltzeile wird mit nur 10 Pfennig berechnet.

Bestellungen auf dem Lande nehmen die Postboten entgegen, in Kirchhain unsere Agentur, Herr Buchbinder Rindt, in hie­siger Stadt die Zeitungsträger und unsere Expedition (Markt 21).

Die Agitation,

die von neuem im Gange ist gegen die Schutzzoll­politik giebt derDeutschen volksw. Korresp." Anlaß zu folgender Betrachtung:

«DaS Gebühren der fteihändlerischen unbsozial- demokratischen Presse läßt darauf schließen, daß für die näherkommende Reichstagssession ein «Ansturm' gegen die Wirtschaftspolitik geplant ist. Schon di- vorige Session sollte einen solchen «Ansturm" er­leben, von dem man ruhmredig genug vorausgesagt hatte, er werde mindestens die Getreidezölle, wahr­scheinlich die ganze Schutzpolitik Hinwegfegen. Da­mals waren die Sozialdemokraten an die Täte gestellt und die Freisinnigen hatten denselben nur so viel Unterschriften für ihren Antrag zur Verfügung ge­stellt, als erforderlich waren, um ihm Überhaupt die Eh.e einer Besprechung im Hause verschaffen zu können. Fürchterliches hatte schon vorher in der Presse der Alliierten über daS geradezu haarsträu­bendeMaterial" verlautet, welches der Abg. Bebel hinsichtlich der Brotverteuerung durch die von ihm veranstaltete Privat-Enquete gesammelt habe. Als am 31. Januar und 4. Februar die Sache zum Klappen kam, stellte sich heraus, daß daS, waS Herr Bebel und seine Freunde eine Privat - Enquete nannten, nichts weiter war, al» eine Reihe gänz­lich unbeglaubigter und wertloser, ihm von seinen Parteigenossen gemachter Angaben, welche, wenn sie überhaupt etwas bewiesen, jedenfalls nicht bewiesen, daß die unter Beweis gestellte Brotteuerung eine Wirkung der Getreidezölle war, da man die ftag- liche Enquete erst 6 oder 7 Monate nach dem In­krafttreten der letzten Zollerhöhung begonnen hatte. Die Herren Bebel und Broemel, der Spiritus wctor der Freihandelskorrespondenz", konnten bei einer so schönen Gelegenheit natürlich eben so wenig fehlen, wie Herr Rickert; sie hatten den Reichstag so vollständig von der Verderblichkeit der Getreide­zölleüberzeugt", daß fie es selbst vorzogen, jeder

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-AbonnementS-PreiS bei der Expe- dition 2*/, Mi., bei den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exll. Bestellgeld) JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zelle 25 Pfg.

zustandes" für Berlin, Frankfurt, Hamburg, Altona und Offenbach erneut werden soll, und verwies die beiden Vorlagen, betreffend die Zuerkennung ver­schiedener Rechte an die Kameruner Land» und Plantagengesellschaft, sowie betteffend den Verzicht der Bremer Bank auf die Befugnis zur Noten- «usgabe, an die Ausschüsse. Die «Nordd. Allg. Ztg." berichtet: Der gestern ftüh hierher zurückge­kehrte Staatssekretär Graf Herbert Bismarck war vor seiner Rückkehr zwecks geschäftlicher Besprechungen zwei Tage bei dem Reichskanzler in Friedrichsruh. Fürst Bismarck, welcher vor 14 Tage» vorüber­gehend unpäßlich war, hat sich von feinem damaligen Unwohlsein vollständig erholt und ist in erfteulicher Weise arbeitsfähig. Morgen ftüh begiebt sich Staats­minister v. Bötticher nach Friedrichsruh. Der deutsche Botschafter am spanischen Hose v. Stumm, welcher vor einigen Tage» hier eintraf, hatte heute mittag die Ehre, von dem Kaiser empfangen und mit einer Einladung zur Mittagstafel beehrt zu werde». Der «R.-Anz." schreibt: Die andauernd ungünstige Lage der Landwirtschaft ist in dem letzte» Quartal im Regierungsbezirk Königsberg bei den Neuverpachtungen der Domänen Taplacken, Fisch- Hausen, Neuendorf und Kaymen klar zum Ausdruck gekommen. Für Fischhausen und Neuendorf ist der Pachtzins um 8000 Mk. zurückgegangen, bei der Domäne Kaymen blieb das Pachtgeld sogar um 2000 Mk. hinter dem festgesetzten Mindeftgebot und um etwa 8500 Mk. hinter dem bisherigen Pachtzins zurück. Die Lage der Domänenpächter in dem Regierungsbezirk Hai sich gegen früher nicht günstiger gestaltet. Die bisher gestundeten Pachtzinsrückstände find nur zu einem geringen Teil eingegangen, und bei den mangelhaften' Erträgen der diesjährige» Ernte liegt die Befürchtung nahe, daß die Rückstände sich noch steigern und die finanziellen Verhältnisse der Domänenpächter noch ungünstiger gestalte» werden. Die gerichtlichen Zwangsversteigerungen ländlicher Grundstücke gewähren einen ferneren Belag für den Rückgang der Landwirtschaft. Im Kreise Labia» wurde ein Gut, dessen landschaftliche Be­leihungsfähigkeit auf 84 000 Mk. geschätzt ist, nur für 86 000 Mk. bei der Subhastation zugeschlage». Die gerichtliche Taxe dieses Gutes, die im Monat März ausgenommen war, betrug 119000 Mk., der letzte Kaufpreis im Jahre 1881: 122 000 Mark. Aus den angegebenen Zahlen erhellt der Rückschritt des Wertes des Grund und Bodens. Es heißt, in Basel, Batavia und Hongkong würden deutsche Berufskonsulate, in Tschifu würde ein Vizekonsulat errichtet werden. DieBerl. Pol. Nachr." weisen darauf hin, daß die Aufhebung der Sklaverei in Sansibar de» gemeinsamen deutschen und englischen Schritten beim Sultane zu verdanken und als da» über alles Erwarte» erfreuliche Resultat der Aktiv» Wißmanns, sowie der energisch durchgeführten Sßiotabe z» bezeichnen sei. Die «Pol. Nachr." fügen hinzu.

Hier verschwand der Gast unter wiederholte» Verbeugungen, noch ehe Miß Sutherland ihre Ein­ladung wiederholen konnte.

Ihr Bruder rief indeß verdrießlich: ,6t mag sich freuen, daß er schon aus bet Thür ist! Ich wenigstens würbe es thnn'

,Dn ganz gewiß!' entgegnete feine, bie Geselligkeit über alles liebenbe Schwester. Glücklicherweise aber fivb Deine Ansichten für niemand maßgebend."

»Ansichten nnb Meinungen stnb immer nnb überall verschieben!' bemerkte Doktor Esbaile, sich gleichfalls ewpfehlenb, nm mit ben beiden Gelehrten, die ihm chon borangegangen waren, den Rückweg nach KeSwick anzutreten.

Nach einer Weile fuhr Mr. LavtouS Wage» bot, nnb als auch Vater nnb Tochter fortgefahren, waren enblich bie beiben Geschwister mit ihren verschiedene» Ansichten nnb Meinungen nnb ihrer Unterhaltung allein.

In ihrer Enegung konnte Miß Sutherland sich nicht enthalten, ihren Gefühlen und Empfindungen Worte zu verleihen.nnb beS Obersten elegantes Be­nehmen, feine Berebtsamkeit, feine Schönheit, feine Bildung, seinen vorzüglichen Gesang, seine Unter* »alinngSgabe und feine reichen Besitzungen zu preisen, >1S ihr weniger entzückter Brnber enblich grollend dgte:Ist es denn noch nicht des Rühmens genug S Wie oft soll ich noch den Namen jenes Menschen hören? Er hat nicht allein Dir den Kopf verdreht, andern durch sein Singen und Schwatzen auch der einfältigen Laura Lawton! Um keine» Preis «öchte ich noch eine».Tag wie den heutige» erlebe», den» mir ist bie ganze Gesellschaft, bie beiben

Deutsches Keich.

^detlin, 25. Sept. DerPost" zufolge kann als^ziemlich feststehend betrachtet werben, baß der Kaiser und die Kaiserin von Athen aus Konstantinopel besuchen werden. Der Bundesrat stimmte den Anträgen Preußens bezw. Hamburgs und Hessens zu, wonach aufgrund des Sozialisten­gesetzes bie Anordnung des «Kleinen Belagerungs-

Wohnung Sutherlands zu verlassen, gn teil ward; benn kaum hatte er ihr gngefagt, so näherte sich ihm Doktor ESbaile und sagte mit der ihm eigenen Lebenbigkeit:

.Sie werben sich erinnern, Oberst, baß ich Ihnen bei unserer ersten Bekanntschaft versprach, Sie mit sämtlichen Geistern vom See bekannt zu wachen. Zwei ton ihnen haben Sie bereits kennen gelernt; i« ln»ß Sie aber doch auch noch meinem Freunde WoodSlaub verstellen*

Wir hoffen ebenfalls auf einen Besuch von 3h»e» in KeSwick!" unterbrachen ihn hier bie beiden Gelehrte».

Miß Sutherland, welche Mr. Lawto» nnb seiner Tochter nicht allein bie Ehre zugestehen wollte, ben so begehrten Fremde» als Gast bet sich zu sehen, sagte inbeß:ES würbe mir sehr lieb sein, wen» Sie währenb ber Dauer Ihrer Anwesenheit unsere Wohnung zu Ihrem Aufenthalte wählen wollten!"

Wie kann ich mich für so viel Güte bankbar erzeigen!" sprach Oberst Renmore.Bei meiner nur noch kurzen Anwesenheit hier bin ich wirklich in Berlegeuhett"

Wie Sie hier auf ber Stelle vier Einladungen zugleich anuehwe» sollen!" unterbrach ihn Doktor Esbaile ladjenb.Nun, eine nach ber anbern, Oberst; ich aber bin ber Zweite, bem Sie gngefagt."

Ich werbe nicht verfehlen"

Auch uns dürfen Sie ja nicht berge ff en!" riefen bie beide» Gelehrte» zugleich.

Wenn es in meiner Macht steht, werde ich die Ehre haben!"

Anzeigen nimmt entgegen bie Expedition b. Blatte», sowie die Annoneen-Bureaux von Haasenstein unb Vogler in Frankfurt a. M., Gaffel, Magdeburg u-Wien; Rudolf IHV Stoffe in Frankfurt a. M., Berlin,München u. Köln; @. g.

Daube u. So. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

tionen genug, in denen es den Antragstellern mög­lich gewesen wäre, die weitere Behandlung ihres SchmerzenSkindeS zu erzwingen; aber keinem von ihnen ist eS eingefallen, hierüber auch nur eine Silbe verlauten zu lassen.

Just so wie damals verhält eS sich jetzt. Auch heute donnern die Organe der Herren Richter.und Broemel tagtäglich gegen dieTeuerung" und nicht nur die sozialdemokratische», sondern auch die Cent- rumsorgane beten ihnen pflichtschuldigst nach. Dieses­mal scheint man jedoch gleich aufs ganze gehen zu wollen; verkündet doch die «Danziger Ztg." frank und frei: «Und fie bewegt sich doch nämlich die Sonne der Schutzpolitik nähert sich ihrem Unter­gänge!" Neugierig sind wir zwar, wie man die

gelegen war, bis fitzt »och nicht geschehen war, und sich nur selten Bewerber für fie blicken ließen.

Ganz unerwartet war nun vor einigen Woche» ber Oberst erschienen, nnb da er ihm, nachdem er seine Bekanntschaft gemacht, gang besonders gefiel, beschloß er, ihn zu sich eingulabeu nnb ihn so lange wie möglich in seinem Hause zu fessel». Er trug einen alten Namen, war aus guter Familie, hatte reiche Besitzungen seine Tochter bagegen war seine einzige Erbin nnb war jung nnb schön; eine Ver­bindung zwischen Selben konnte also nur wünschens­wert sein.

Sich in einem weichgepolsterten Sessel biefen Träumereien überlasseub, merkte er nicht, baß schon lange alle Töne verklungen waren unb ber Gast sich erhoben hatte, um zu Fuß ben Rückweg nach Minder- mere angntrete».

.Lassen Sie uns nur nicht gn lange auf Ihren Besuch warten, Oberst, Sie werden dadurch meiner Tochter nnb mir eine große Freude bereiten', sagte Mr. Lawton, dem Angeredeten bie Hand reichend. .Auch möchte ich gugleich Ihre Meinung und Ihren Rat hinsichtlich einiger wichtiger Veränderungen hören, die ich ans meinem Gute vornehmen lasse» will.'

Oberst Renmore versprach wtt verbindlichem Lächeln, in einigen Tagen auf Blacktnrn zu erscheinen, und als er sich gleich daraus, um Abschied zu nehmen, ber jungen Erbin zuwandte, sagte ihm ihr Erröten und freudestrahlenbeS Ange, daß er ihr ebenfalls willkommen sei» würbe.

Diese Eiulabnng war aber nicht bie einzige, bie bem Helden beS Tages, welcher im Begriff war, bie