Bestellungen bei der Post für das vierte Quartal auf die
Overhesfische Zeit««-
mit
Kreisblatt
fiir die Kreise Marburg and Kirchhai«
. und
-lluftriertes Souutagsblait ersuchen wir, damit in der Uebersendung keine Unterbrechung stattfindet, baldigst machen zu wollen.
Die „Oberhessische Zeitung" teilt durch telegraphische Nachrichten — da sie die einzige hiesige Zeitung ist, welche mit der Kontinental» Telegraphen-Kompagnie in Berlin in Verbindung steht — alle politischen Ereignisse rasch und zuverlässig mit. Bespricht in Leitartikeln alle Zeit- ftagen, bringt in eigenen Korrespondenzen die Reichs- und Landtagsverhandlungen, die Schwurgerichtsverhandlungen und die der Strafkammer des hiesigen Königs. Landgerichts, sowie alle provinziellen und lokalen Vorkomm- msse; Landwirtschaftliche Artikel und Berichte aus den Sitzungen des landw. Vereins und anderer Vereine.
Der unterhaltende Teil der „Oberhess. Zeit." wird im nächsten Quartal eine Erweiterung erfahren, da ihm in den Sonntagsnummern eine Rätselecke eingefügt wird, in welcher Bilder-Rätsel und andere Rataufgaben enthalten sein werden, außerdem mehrere sehr spannende Erzählungen.
Durch die ausgedehnte Verbreitung der „Oberh. Zeit." ist dieselbe ein sehr wirksames Jnserationsorgan geworden und wird als solches von zahlreichen Behörden wie Privaten benutzt.
Die Spaltzeile wird mit nur 10 Pfennig berechnet.
Bestellungen auf dem Lande nehmen die Postboten entgegen, in Kirchhain unsere Agentur, Herr Buchbinder Rindt, in hiesiger Stadt die Zeitungsträger und unsere Expedition (Markt 21).
(Nachdruck verboten.)
Die Rose von Windermere.
(Fortsetzung.)
,6ani gewiß, denn es wlrd selbst dem größten Aetlüger und Fälscher, vor dem weder Schreibtisch »och Geldschrauk sicher ist, dem Staufield, Widerstand leiste»! — Eia geschickter Bursche übrigens, wem auch nicht minder ein großer Schurke, vor dem ich jedoch jetzt ganz gesichert bin.'
.Er muß in der That eiue selteue Geschicklichkeit besitzen*, erwiderte Reumore lächelnd, .falls alle Gerichte, die man in so reichlichem Maße von ihm litt, wahr find.*
„Die find nur zu wahr, mein bester Oberst, verlassen Sie sich darauf, auch weun Sie behaupten, baß er ein feiner, gebildeter Manu ist, der in der besten Gesellschaft anfzutrete» weiß. Dessen nage- achtet aber werden Sie wohl thuu, seine.nähere Be- kauutschast zu meiden, da Sie nicht sicher find, daß er nicht gelegentlich Ihre NamevSunterschrift auweudet, 8m sich auf sehr bequeme Weise einige Tausend Pfund zu verschaffe». Das habe ich glücklicherweise dicht zu befürchten", setzte gutmütig lachend Mr. Lawton hinzu; „denn würde ich ihn auch selbst dazu Viffordern, er ist nicht im Stande, weinen Namen Hinan, so wie ich, aufs Papier zu schreiben."
„DaS glaube ich auch nicht !" rief Doktor Ssdaile, rbenfallS lachend. „Bitte, zeigen Sie doch einmal dem Oberst Ihre Handschrift, Mr. Lawtonl" — llud als dieser eiue Karte aus feinem Taschenbuch Uahw, auf die er selbst seinen Namen geschrieben,
SSechW Mitiifl.
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. — Illustriertes Sountagsblatt.
Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
M S26.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn» und Feiertagen. — Quartal-Abonnements-PrciS bei der Expedition 2'/. Mk-, bei den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exkl. Bestellgeld) Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler
ms »i n in Frankfurt a.M., Cassel, Magdeburg u-Wien; Rudolf XXIV
Donnerstag, 26. September 1889. Moss- in Frankfurt a- M-, «erltn,München u. Köln;G.L. AA1V’ Jahrgang.
_________________________ Daube u. So. in Frankfurt a. M-, Berlin, Hannover, Paris.
Aentsches Reich.
® erlitt, 23. Septbr. Der Kaiser wohnte gestern den ersten Schießversuchen der Garde-Jäger mit dem kleinkalibrigen Gewehre bei. — Nach der „Post' ist schon jetzt die volle Kriegsmunition in rauchlosem Pulver für die gesamte Gewehr- und Geschützausrüstung vorhanden. — lieber das neue Pulver und seinen Einfluß auf die Gefechtsleitung schreibt man der „Str. P." in einem Berichte über die Kaisermanöver bei Hannover: ES entspann sich ein äußerst heftiges Waldgefecht, bei dem die Vorteile des rauchlosen Pulvers recht deutlich in die Erscheinung traten. Man hörte beim Ostkorps wohl das ununterbrochene Feuern des Feindes und hätte auch im Ernstfälle seine Wirkungen gespürt, konnte aber auch nicht das Geringste von ihm sehen und auch aus dem sich im Walde verfangenden und täuschenden Schall nicht berechnen, wo sich derselbe etwa befände. Dagegen wurde das eigene Feuer nach dem erste» Schuß gänzlich ziellos, weil sich der Rauch zwischen den Laubbäumen vollständig festlegte. — Der Kaiser von Rußland wird nach den gestern abgeschlossenen Verhandlungen mit dem Hofe in Berlin nunmehr bestimmt acht Tage nach der Rückkehr des Kaiserpaares vom Besuche der Großherzoglich Mecklenburgischen Familie in Schwerin auf die Dauer von drei Tagen in Berlin eintreffen. Diese Nachricht ist offiziell. Für die Zeit der Anwesenheit des Kaisers und der Kaiserin in Schwerin, wohin die Fahrt am 1. Oktober erfolgt, hat auch der hiesige russische Botschafter Graf Schuwaloff und Gemahlin eine Einladung vom Großherzoge und der Großherzogin von Mecklenburg, welche letztere be- kanntltch eine Tochter des russischen Großfürsten Michael Nikolajewitsch ist, erhalten. In das Festprogramm zu Ehren der Anwesenheit des Zaren in Berlin ist auch ein Dejeuner in der russischen Botschaft angenommen. — Staatssekretär Graf Herbert Bismarck ist heute morgen 6 Uhr wieder hierher vom Urlaub zurückgekehrt. — Staatssekretär von Maltzahn reifte zum Reichskanzler nach Friedrichsruh. — Im „Reichsanzeiger' macht der Kultusminister bekannt, daß der König die Eröffnung des zur wissenschaftlichen Vorbildung der Geistlichen bestimmten Seminars für die Erzdiözese Gnesen-Posen genehmigte und daß gedachtes Seminar zur wissenschaftlichen Vorbildung der Geistlichen geeignet ist. — Nachdem die Meldung, daß Emin Pascha mit Stanley auf dem Wege nach der afrikanischen Ostküste sei, sich nicht mehr aufrecht erhalten ließ, wird jetzt über Brüssel von der englisch - ostafrikanischen Gesellschaft verbreitet, Stanley komme allerdings allein, aber er habe Emin bewogen, in die Dienste der englischen Gesellschaft zu treten. Es ist natürlich, bis eine authentische Beglaubigung dieser Mitteilung vorliegt, kein Grund vorhanden, ihr mehr Bedeutung beizumessen als einer der früheren, auf
uud sie mit großer Geuugthuuug auf deu Tisch legte, fügte er hiuzu: „Das find ober doch Hieroglyphe»! Wirklich, man sollte glauben, daß eine Spinne durchs Tintenfaß und Über das Papier gekrochen ist, denn für geschriebene Buchstaben kann doch niemand diese Zeichen halten."
Auch der stets mürrische, verstimmte Mr. Sutherland konnte sich eines Lächelns nicht erwehren, als er einen Blick auf die Karte warf und sagte: „Könnte dieser Staufield die Hrndschrtft »achahmen, er müßte in der That »och eine gute Belohnung für seine Geschicklichkeit bekommen."
„Er müßte für alle begangenen Sünden und Verbrechen Vergebung finden", fügte Doktor ESdaile, das Papier immer wieder betrachtend, hinzu.
„Ich glaube kaum", sagte Mr. Lawton mit triu»!phierender Miene, daß dieser Staufield sich solche Vorteile erwerben wird; wenigstens möchte der Versuch zweifelhaft ausfallen. Was meinen Sie dazu, Oberst?"
„Nach meiner Meinung", erwiderte Reumore, der sich ebenfalls die Buchstaben angesehen hatte, „ist es kaum möglich, diese Schriftzüge zu kopieren; dennoch würde ich sofort eine Wette eingehen, daß der so berühmte und berüchtigte Staufield es fettig bringt."
„Ich wette hundert Pfund, daß er es nicht kau»!" rief der Gutsbesitzer, „und möchte bei der Probe wohl gegenwärtig fein. Wie aber wollen wir die Sache entscheiden?"
„Obgleich eS jetzt unmöglich scheint, könnte eS sich doch gelegentlich ereignen!" erwidette Reumore lächelnd.
Emin Pascha bezüglichen Nachrichten aus derselben Quelle.
— (Zur Geschichte des Sozialisten - Gesetzes.) Am 20. Mai 1878, nach dem Hödelschen Attentat, wurde dem Reichstag der erste Gesetzentwurf zur Abwehr sozialdemokratischer Ausschreitungen vorgelegt, welcher mit großer Mehrheit abgelehnt wurde, weil man noch der Meinung war, auf dem Boden des gemeinen Rechts sei es mit den bestehenden oder mit zu verschärfenden Bestimmungen des Preß-, Vereins- und Sttafgesetzes auszukommen. Es folgte nach dem Noblingschen Attentat die Auflösung des Reichstags und die Vereinbarung des noch heute bestehenden Gesetzes vom 21. Oktober 1878 durch eine konservativ-nationalliberale Mehrheit. Die Gültigkeitsdauer des Gesetzes war in dem ersten, abgelehnten Entwurf auf 3 Jahre festgesetzt gewesen, in dem zweiten Entwurf war eine Gültigkeitsdauer überhaupt nicht vorgesehen; doch fügte der Reichstag eine solche bis zum 31. März 1881 hinzu. Im Frühjahr 1880 schlug dann die Regierung eine Erneuerung des Gesetzes mit Gültigkeit bis zum 31. März 1886 vor; die Mehrheit des Reichstags setzte aber diese Frist bis zum 30. September 1884 herab. In dieser Gestalt fand das Gesetz eine verhältnismäßig noch zahlreichere Majorität, als das ursprüngliche; dieselbe verstärkte sich noch durch etwa 15 Zentrumsmitglieder. Im März 1884 wurde dem Reichstag em Gesetz-Entwurf vorgelegt, welcher die Geltungsdauer des Gesetzes auf zwei weitere Jahre, bis zum 30. September 1886, zu verlängern vorschlug. Dieser Gesetzentwurf wurde zu der berühmten Abstimmung vom 10. Mai 1884 mit 189 gegen 157 Stimmen angenommen. Dafür stimmten die beiden konservativen Fraktionen und die Nationalliberalen geschlossen, 39 ZentrumSmit- glieder und 27 Mitglieder der deutschsreisinnigen Partei (25 ehemalige Sezessionisten und 2 ehemalige Fortschrittler; von den letzteren waren aber noch einige .abkommandiert'). Im Februar 1886 wurde dann eine Erneuerung des Gesetzes auf fünf Jahre beantragt. Der Reichstag nahm den Gesetzentwurf mit 169 gegen 137 Stimmen, jedoch mit der Beschränkung auf 2 Jahre an. Dafür stimmten die beiden konservativen Fraktionen und die National- liberalen geschloffen und 27 Mitglieder des Zentrums; die Deutschfreisinnigen stimmten diesmal geschlossen dagegen, es fehlten aber 14 Mitglieder. Im Winter 1887—88 kam bann die Regierung mit dem Vorschlag, das bestehende Gesetz nicht nur auf weitere fünf Jahre für gültig zu erklären, sondern (zum erstenmal) auch noch eine Reihe neuer verschärfter Bestimmungen hinzuzufügen. Die letzteren wurden indessen vom Reichstag abgelehnt und das unveränderte Gesetz abermals auf zwei Jahre verlängert. Die Majorität war 164 gegen 80. Dafür stimmten wieder die Konservativen und Nationalliberalen geschloffen, sowie 8 Zentrumsmitglieder; fast die Hälfte
„Sie meinen, daß er uns früher oder später einmal mit seiner Gegenwart beehren wird? — Bis dahin würde also nufere Wette unentschieden bleiben."
Der Oberst wollte antworten; allein er wurde darin gehindert, indem die so lange vergeblich erwarteten Gäste Golefield und Routhmore eintraten, welcher erstere ihm bereits bekannt war, jetzt jedoch nebst seinem Freunde ihm von dem Hausherrn vorgestellt wurde, der bann den Befehl erteilte, das für die beiden Männer bereit gehaltene Essen anfzntragen.
Während der augenblicklichen Unruhe, die nun entstand, hatte Mr. Lawton die Karte, die noch kurz zuvor der Gegenstand allgemeiner Aufmerksamkeit gewesen war, auf den Stuhl seines Nachbars, des Obersten fallen lassen, was er jedoch nicht bemerkt hatte, noch von ihm beachtet wurde.
Kaum hatte jener sie erblickt, als er auch schon seine Serviette, die er in der Hand hielt, darauf niederfalleu ließ, sie unbemerkt anfuahm und in seine Tasche steckte. Jedenfalls waren ihm Mr. LawtouS Schriftzüge unbekannt, da die Einladung, welche ihm zu teil geworden, von feiner Tochter geschrieben war.
„Meine Schwester und ich find Ihretwegen schon besorgt gewesen", sagte Mr. Sutherland zu de» beiden Avkömwlingen, „indeß der kleine Zwischenfall sich ereignete. Sie sah Sie.schon mit zerschmetterten Gliedmaßen tu irgend einem Abgrunde liegen, in den Sie unbedingt hinabgestürzt sein wußten, da Sie, stets in höheren Regionen weilend, ans den sicheren Weg nicht geachtet."
Die beiden Gelehrten lächelten über die nnge- wöhulich lange Rede ihres Wirtes, und Routhmore
des Zentrums fehlre. D'es war die letzte Verhandlung über das Sozialistengesetz und es wurde dadurch eine Gültigkeitsdauer bis 30. Sept. 1890 festgesetzt. Die entscheidende B.ihülfe des Zentrums und der Deutsch - Freisinnigen bei einem so langen Bestand des Gesetzes ergiebt sich daraus auf’8 klarste.
Halle, 24. Sept. Der frühere Reichstagsund Landtagsabgeordnete, Rittergutsbesitzer Kraatz, ist gestern zu Güsten gestorben.
Rehburg, 24. Sept. Im dritten hannoverschen Wahlbezirk wurde Landrat Heye (freikonservativ) einstimmig zum Landtagsabgeordneten gewählt.
Hannover, 23. Sept, liebet eine dem Kaiser von den Bergleuten des Deisters dargebrachte Ovation wird als Nachttag zu den hannoverschen Kaisertagen berichtet: Se. Majestät hatte gestattet, daß die Bergleute des Deisters durch einen bergmännischen Lampenzug ihre Huldigung batbtfngen bürsten. In einem Sonberzug begab sich bie Belegschaft mit ihren Beamten in bergmännischer Tracht am Mittwoch von Barsinghausen, Egestorf unb Wennigsen zur Kaiserallee bei Springe, nahm hier Aufstellung und rückte unter Führung des Bergrats v. Setten mit brennenden Grubenlampen nach dem Jagdschloß, zu welchem kurz vorher der Kaiser von der Jagd im Saupark zurückgekehrt war. Der Kaiser stand inmitten seiner fürstlichen Gäste auf der Schloßtreppe und ließ den langen Zug der während der ArbeitS- einstellungen dieses Frühjahrs treu bei der Arbeit gebliebenen Bergleute vorbeimarschieren, den ehrerbietigen Gruß eines Jeden freundlich erwidernd. Während des Vorbeimarsches erkundigte sich der oberste Bergherr bei dem Bergrat v. Detten nach den Arbetts- und Lebensverhältnissen der Bergleute und sprach wiederholt seine besondere Befriedigung und Anerkennung darüber aus, daß die Bergleute während des Bergarbeiterausstandes trotz aller Aufreizungen das Vertrauen und die Treue der königlichen Verwaltung bewahrt hätten. Nach dem Vorbeimarsch erbat sich der Bergrat v. Detten die Erlaubnis zu folgender kurzen Ansprache: „@w. kaiserliche und königliche Majestät wollen Aller« gnädigst geruhen, die Huldigung der königlichen Bergleute am Deister in einer schlichten bergmännischen Aufwartung huldreichst entgegenzunehmen. Es gereicht mir zur höchsten Ehre und Freude, Ew. Majestät eine Belegschaft vorführen zu dürfen, welche in ernster Zeit bet königlichen Verwaltung bie Treue und das Vertrauen bewahrt und in der Stunde der Gefahr die Grundfesten der Arbeit, die Autorität und Disziplin, nicht hat zu Schanden werden lassen. Mit dieser unverbrüchlichen Treue und unbegrenzten Verehrung unb Liebe stehen die Bergleute am Derster zu Ew. Majestät, heute wie immer, in guten wie in bösen Tagen, unb rufen mit mir: Ew. Majestät, unser Allergnäbigster Kaiser und oberster Bergherr, lebe hoch!' Ein breimaliges Hoch ließ
erwibelte: „Wenn wir auch eben kein Unglück gehabt, so haben wir dennoch gewissermaßen ein Abenteuer bestauben."
»Vielleicht gar mit de» Hexen und Zauberern auf bei Haide, deren eS, nach der Meinung des Volker viele geben soll?' fragte Doktor ESdaile scherzend. »Denn da wir Sie körperlich wohlbehalten vor mtS sehen--*
»ES ist fast, wie Sie sage»!' entgegnete Sol-field.
»So lassen Sie u»8 denn Ihr Abenteuer wissen!' rief Mr. Lawton hierauf in lebhafter Aufregung.
„Schnell — schnell!' drängte auch Doktor Esdatle.
»Nun so hören Sie. Wir hatten Mr. Fenton ein Stück Wege» nach Lorton begleitet, und nachdem wir uns von ihm getrennt, kehrten wir plaudernd nm, ohne habet auf den Gebirgspfad zu achten, auf dem wir bald bei der bekannten Felsenspalte anlangten, welche sämmtliche Anwesende gesehen haben werden.'
»Meinen Sie jene merkwürdige Kluft, an der ich vor einiger Zeit das Vergnügen hatte, Sie zu treffen?' fragte Oberst Reumore.
»Dieselbe, unb hier war eS auch, wo wtt einem Zauberer in der Gestalt der alten Seemanns Mike begegneten.*
Bei Nennung diese» Namens wich einen Augenblick, was den Anwesenden jedoch glücklicherweise entging, die Farbe a»S RenmoreS Wangen; jedoch faßte er sich schnell wieder.
Der Geologe sprach indeß weiter: »Da Routhmore neugierig war, eine feiner so berühmten Geschichten zu hören, bat ich ihn, den Wunsch meines Freunde»