Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhain. — Illustriertes Sonntaasblatt.
Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch. " *
M 225.
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Marburg,
Mittwoch, 85. September 1889.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler ____
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Overhesfische Zeitung mit
Kreisblatt
för -le Kreise Marburg «nd Kirchhain und
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Die „Oberhessische Zeitung" teilt durch telegraphische Nachrichten — da sie die einzige hiesige Zeitung ist, welche mit der Kontinental-Telegraphen-Kompagnie in Berlin in Verbindung steht — alle politischen Ereignisse rasch und zuverlässig mit. Bespricht in Leitartikeln alle Zeitfragen, bringt in eigenen Korrespondenzen die Reichs- und Landtagsverhandlungen, die Schwurgerichtsverhandlungen und die der Strafkammer des hiesigen Königl. Landgerichts, sowie alle provinziellen und lokalen Vorkomm- nisie; Landwirtschaftliche Artikel und Berichte aus den Sitzungen des landw. Vereins und anderer Vereine.
Der unterhaltende Teil der „Oberhess. Zeit." wird im nächsten Quartal eine Erweiterung erfahren, da ihm in den Sonntagsnummern eine Rätselecke eingefügt wird, in welcher Bilder-Rätsel und andere Rataufgaben enthalten sein werden, außerdem mehrere sehr spannende Erzählungen.
Durch die ausgedehnte Verbreitung der „Oberh. Zeit." ist dieselbe ein sehr wirksames Jnserationsorgan geworden und wird als solches von zahlreichen Behörden wie Privaten benutzt.
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(Nachdruck verboten.)
Die Noft von Windermere.
(Fortsetzung.)
,@8 ist der Zauberzweig, jaja, der Zauberzweig, sage ich Such! rief Mike, sich schnell von deu Schädeln abweudend, vor denen er noch immer wie träumend dagestande». .Der Orkan wütete, die See ging hoch doch war unser Leben gesichert, während jener Zweig sich auf dem Straube befand! Ihr aber, Ihr würdet vielleicht gelacht haben, hättet Ihr gesehen, wie alle Seeleute aubetend vor dem Zweig utedersankeu, denn so lauge für Euch keine Gefahr vorhanden ist, könnt Ihr, wie die ganze Welt, über die wvuderbareu Er. eiguiffe, welche Vorgehen, wie auch über die Gefühle die sie iu Andern erzeugen, lachen. Und dennoch sage ich Euch, daß aus dem Meer etu Schiff von wlfichtbarr« Mächten umschwebt wird, die Diuge Massen, welche zur Genüge den Aberglauben eine» alten Seemannes rechtsertigeu, als was Ihr dies be. reichneu würdet.*
.Auch ich, Mike, glaube, daß Höhere-Mächte vou Voßer Einwirkung auf unser Leben find!* antwortete der Geologe.
.Höhere Mächte?* rief Routhwore. »Nein, die »bwalteude Borsehung--•
.Sie haben gewiß Recht l* unterbrach sein Freund ihn; aber widersprechen Sie MikeS Ansichten nicht v»ir möchten sonst seinen Zorn reize» und damit um Asere Erzählung komme».* — Und sich dem alten Seemann zuwendend, fügte er hinzu: .Aber, Mike wir warte» voll Spannung auf de» Augenblick, wo
Die französischen Wahle«
haben stattgesunden und der Republik einen Erfolg, den Gegnern derselben eine Niederlage gebracht. Die Anhänger Boulangers, des Grafen von Paris und Viktor Napoleons haben cs sich etwas zu leicht gedacht, als sie glaubten, die bestehende Staatsform bei diesen Wahlen über den Haufen werfen zu können; sie sind mit ihrem Angriff abgewiesen worden. Man hatte von vornherein auf eine sichere republikanische Mehrheit von 40 Stimmen gerechnet, aber auch darauf, daß Boulanger selbst in Paris gewählt werden würde. Beides ist ein getroffen, die republikanische Mehrheit ist noch etwas größer, als die Regierung selbst annahm. Im ganzen werden sich nach Vollzug der zahlreichen Stichwahlen die Dinge etwa so stellen, daß den Republikanern zwei Dritte' der Kammersitze nicht ganz, den Antirepublikanern etwas mehr als ein Drittel zufallen werden. Das bisherige Verhältnis in der Zusammensetzung der französischen Volksvertretung wird mithin kaum geändert werden. Boulanger, der vom Senatsgerichtshofe Verurteilte, kann in die Dcputiertenkammer nicht einziehen, seine Wahl ist ungiltig; da von seinen Anhängern aber doch eine Anzahl gewählt zu sein scheint, werden diese sicher dafür sorgen, daß es an Lärm nicht fehlt. Die Regierung der Republik hat den Wahlsieg zunächst für sich und kann ihn ausnützen ; dagegen wird die Reklame kaum aufkommen, welche der General mit seiner Pariser Wahl vielleicht machen kann, und es ist nicht ausgeschloffen, daß Boulangers Kredit bei richtigem und planmäßigem Vorgehen der Republikaner stark ins Sinken gerät. Trotzdem darf man aber noch nicht annehmen, daß ür die Republikaner nun alle und jede Schwierigkeiten beseitigt find. Die verschiedenen republikanischen Parteien waren einig und folgten dem Ministerium Tirard - Constans, welches sich als ein vorzügliches Wahlministerium bewährt hat, ohne Widerstand, well von Boulanger Gefahr drohte. Nun tritt der Boulangismus etwas zurück, und wir wollen erst abwarten, ob nicht die alten
Kämpfe zwischen Radikalen und Opportunisten jetzt von neuem entbrennen. Gezankt haben sich
die alten Gegner schon während des Wahlkampfes genug und ob die Stimmen besonnener Führer jetzt o großen Eindruck machen werden, daß man das Kriegsbeil begräbt, ist mehr als fiaglich. Und beginnt der Zwist zwischen den Parteien einen scharfen Charakter anzunehmen, dann werden auch die ge- wiffeu- und charakterlosen Boulangisten im Trüben zu fischen suchen. Alles in allem: Die Republik hat bei der Wahl gesiegt, aber entscheidend wird dieser Sieg erst durch eine kluge und folgerichtige Politik der Zukunft werden. Die Verhältniffe lagen in diesem Jahre zum Teil günstig, ein großer Teil des Wahlerfolgcs ist auf Rechnung des Präsidenten Carnot, des Ausstellungserfolges und der bekannten
Ihr uns Eure wunderbare Rettung durch ein Kind Mitteilen werdet.*
.Weshalb begehrt Ihr gerade das z» höreu? fragte der Greis mit unruhiger Hast, und fuhr, wie zu sich selbst redend, fort: .Erst vor wenigen Tagen habe ich fie der Menge im WirtShause erzählt, und je näher die Zcst der Erfüllung heraurückt, wird eS mir immer schmerzlicher fie zu wiederhole». — Aber eS sei*, wandte er sich den Freunde» wieder zv; .ich sehe, daß Ihr aus Eurem Wunsch beharrt — so hört den» jetzt auch meine Mitteilung.*
»ei diesen Worten rückte er zwei hölzerne Stühle au deu Tisch, bedeckte fie mit Tiersellea und deutete feinen Gefährten au, darauf Platz zu nehmen, während er selbst anfrecht stehen blieb, was er meistens beim Erzählen vorzog. Nachdem er hastig einige Male hin und her gegangen, trat er en den Felseutisch und begann iu sichtlicher Erreguug die den Leser» bekaoute Erzählung ans seinem Leben, wie er fie in dem WirtShanse des DotseS berichtet hatte.
Als Mike mit feiner Erzählnng geendet, konnte «olefield nach einer eingetretenen Pause die Frage uicht unterdrücken: .Ihr also brachtet den Knaben zu feinen Ettern, die er, wie Ihr sagtet, später wieder verließ? WaS aber ist darnach ans ihm geworden? Wo ist feine Heimat gewesen? Wer hat ihm Vater und Mutter ersetzt?*
.Die weite, weite Welt ist feine Heimat geworden nnd daS Schicksal hat Elternstelle bei ihm vertreten l* erwiderte der GreiS ernst nnd feierlich.
.Könnt Ihr nus nicht genauer augeben, welchen LebeuSlauf er gewählt nnd verfolgt hat? Ich zweifle
Skandalenthüllungen über Boulanger zu schreiben. Solche Mittel werden nicht immer zur Hand sein und die Gegner der Republik werden das äußerste ausbieten, die Blößen der Regierung zu erspähen. Vor allem ist aber zu wünschen, daß die Republikaner ihrem Wahlsiege durch ein ruhiges und besonnenes Auftreten entsprechen und die infame Deutschenhetze zu Ende geht. Am stärksten waren im Revanchegeschrei die Leute Boulangcrs und der Patriotenliga, aber auch die Republikaner haben ihr Stück dabei geleistet. Mäßigung nach dem Siege liegt gerade nicht im fianzösischen Charakter, aber da die Gefahr bei der Wahl groß genug war, sind vielleicht doch heilsame Folgen zu erwarten.
Deutsches Keich.
»erlitt, 23. Sept. Der Kaiser hat für die Armen der Stadt Hannover die Summe von 3000 Mark gespendet. — Die nächste Bundesratssitzung findet voraussichtlich übermorgen statt und dürfte sich mit der Verlängerung des kleinen Belagerungszustandes überBerlin, Hamburg, Altona re. beschäftigen. — Der Kaiser hat am Sonnabend vor dem Verlassen des Manöverfeldes die fremden Militär- Attachös mit einer kurzen Ansprache beehrt. Der Kaiser bemerkte: .er habe ihnen Teile seiner Armee in vorzüglicher Verfaffung gezeigt und sehe in der Kraftentwickelung der deutschen Armee die beste Friedensbürgschaft." — In der Paßfrage in Elsaß- Lothringen ist nunmehr, wie der „Straßb. Post" aus Berlin gemeldet wird, die kaiserliche Entscheidung erfolgt. Der Kaiser hat das Gesuch um die Aufhebung beziehungsweise die Erleichterung des Paßzwanges abschlägig beschieden. — Wie sehr Kultusminister von Goßler darauf bedacht ist, die Körper- und Gesundheitspflege unserer Jugend zu ordern, zeigt wieder ein neuerdings von ihm an amtliche Provinzialschulkollegien gerichteter Erlaß über Badeeinrichtungen bei den Alumnaten der höheren Lehranstalten. Jeder Zögling dieser Alumnate soll danach im Sommer wöchentlich mindestens einmal ein kaltes Bad, in der übrigen Zeit, bezw. bei mangelnder Gelegenheit zu kalten Bädern, auch in der Sommerzeit 14täglich ein warmes Voll- oder mindestens ein Douchebad erhalten. Es wird den Provinzialschulkollcgien aufgegeben, daß in diesen Beziehungen bei den Anstalten ihres Bezirks be- tehenden Mängel nach Thunlichkeit zu beseitigen. Binnen Jahresfrist erwartet der Minister Berichte darüber, ob und welche Maßnahmen nach den vorbezeichneten Richtungen hin bei den Alumnaten der höheren Schulen zur Ausführung gelangt bezw. in Vorbereitung begriffen sind. — Der Kultusminister !;at ferner sämtlichen königlichen Regierungen eine Verfügung der Regierung zu Düsseldorf zugestellt, in welcher die Oberbürgermeister veranlaßt werden, ihre Aufmerksamkeit auf die in Elberfeld versuchs- weise eingerichteten Heilkurse für stotternde Kinder
nicht, daß er stürmisch genug gewesen ist, »nd Euer schweige» deutet uuS vielleicht an, daß derselbe voll Not und Gefahr war.*
„•Ober hat ihn schon ein verhängnisvolle« Geschick ereilt?" fragte Routhwore.
Der GreiS erbebte bei dieser Frage, als fei er nabon bis iu die innerste Seele getroffen, und nm eber weiteren Frage» augenscheinlich zu entgehen, ttfft er vor die Höhle, ließ seine Blicke langsam nach allen Richtungen schweifen und sagte, sich deu Au. wesende» wieder zaweudeud: Die verläogerteu Schatten >er Felsen beuten an, daß die Sonne beretts tief im Westen steht. ES wird spät, ehe Ihr nach KeSwick kommt, nnd ich will Euch, falls Ihr eS wünscht, in meinem Boote über den See bringen.*
Ohne ein Wort der Erwiderung abzuwarten, schritt er voran, gefolgt von den Freunde», die sich »och rechtzeittg erinnerten, daß sie Miß Sutherlands Einladung angenommen hatten, und jetzt ernstlich be, fürchteten, zu spät zu komme».
Sie hatte» bald de» Straub erreicht, wo der alte Mike bereits beschäftigt war, das Boot loszu- binben, daS er schon einmal am Morgen gebruncht hatte
Ohne vou seiner arbeit aufzustehen, fragte er <tzt: .Soll ich Euch nach KeSwick rnbern ?*
.Für ben Augenblick gehen wir erst nach her Wohnung vou Mr. Sntherlaub; feib habet so gütig, uns so nahe wie möglich bei berfelbeu ans Laub zu setzen.*
Der Breis nickte bejahenb, nnd als sie alle das Soot bestiegen hatten, glitt die» unter feinen Ruder- chläge», die für fein Atter noch kräftig genug waren
ju richten und sofern eine bei den Lehrpersonen der städtischen Volksschulen zu haltende Umfrage ergeben sollte, daß zur Errichtung von Heilkursen für stoi« ternde Kinder eine genügende Anzahl solcher Kinder vorhanden ist, bei der Stadtverordneten - Versammlung die Errichtung solcher Kurse in Anregung zu bringen. Der Minister hat die Regierungen beauftragt, nach Maßgabe dieser Verfügung auch in ihren Bezirken zu verfahren.
— Ueber den hohen Wert des Unterrichts in der vaterländischen Geschichte hat, wie die Zeitungen berichteten, Se. Majestät der Kaiser sich kürzlich wiederholt in den nachdrücklichsten Worten ausgesprochen. Der fachmännischen Erörterung dürfte es überlassen bleiben, das Maß im einzelnen zu bestimmen, nach welchem an den verschiedenen öffentlichen Unterrichtsanstalten, den besondere» Zwecke» derselben entsprechend, sowohl dem Geschichtsunterricht im allgemeinen, als der vaterländischen Historie insbesondere Berücksichtigung zuteil werden soll. Die kaiserlichen Worte beschränken sich darauf, im große» die Gesichtspunkte anzudeuten, welche in Frage kommen bei Beurteilung des Wertes und des Einflusses, welchen die Beschäftigung mit der Geschichte aus die Heranbildung des kommenden Geschlechtes haben kann. Niemand wird bezweifeln, daß ein Einblick in diese Fragen sich nicht leicht irgendwo mit solcher Klarheit gewinnen läßt, als an der erhabenen Stelle, von welcher aus die jüngst berichteten hochbedeutsamen Worte gesprochen sind. Um so eher wird es gestattet sein, gleichsam den Kommentar zu den Aeußernngen Kaiser Wilhelm's i» den Werken seines großen königlichen Ahns zu suchen, au den Stellen, wo Friedrich II. sich in eingehenderer Weise über Unterricht und Geschichte ausspricht- Friedrich geht bezüglich des Geschichtsunterrichts von dem Satze ans, daß nicht alle Teile der Geschichte mit gleicher Ausführlichkeit zu behandeln seien. Es ist also eine Auswahl zu treffen, und diese wird darauf bedacht sein, aus dem unendlichen Gebiete des Thatsächlichen dasjenige hervorzuheben, was einerseits auf die Entwickelung der Menschen einen wirklich bedeutsamen Einfluß geübt, dcffen Darstellung andererseits als ein schätzbares Mittel für die Bildung der Jugend erachtet werden muß. Also daS wichtigste und das am meisten Fruchtbringende ist unter den geschichtlichen Unterrichtsstoffen auszuwähle». Welches aber ist die Frucht, die wir vornehmlich vou einem richtigen Unterricht in der Geschichte zu erwarten haben? Mit gewohnter Klarheit und Bündigkeit des Ausdrucks antwortet König Friedrich: Schärfe des Urteils und sittliche Veredelung. AuS dieser Klarstellung des Zweckes ergiebt sich die einleuchtende Folgerung, daß die durch Zeit und Ort uns am nächsten berührende Geschichte auch die wirksamsten Elemente der Bildung für uns enthalte» muß. Die Schärfe des Urteils wird gefördert durch >ie Gewohnheit eines möglichst klaren und deutlichen
auf her spiegelglatten Fläche des Wtndermeerer Seer dahi». — ES währte auch nicht lange, nnb fie erreichte» eine zum Landen günstige Stelle, wo die !leiben Männer, nachbem fie sich zuvor dankend von dem alten Seemanne, verabschiedet hatten, an dm Strand gingen.
XX.
Kehren wir jetzt nach Mr. Sutherlands Wohnnng znrüch wo die Damen plaudernd nnd rnuflzirend die Theestnnde erwarteten, indeß unter lebhaftem Ge- präche die Herren noch beim Weine saßen, und Doktor ESbaile, wie gewöhnlich bei solchen Gelegenheiten, sich damit belustigte, abwechselnd ben i&errn vom Hause unb ben Lord von Blackturn z» necken. Er hatte ersterem ben Roten zu trinke» untersagt, als nicht verttäglich mit bet Gicht, von >er er oftmals geplagt würbe, nnb als er eben im Begriff war, ein volles «las her schwersten Sorte an ben Muub zu führen, rief her muntere Doktor mit komischem Ernst:
,WaS muß ich sehen? Sie hinten Rotwein i» meiner Gegenwart? DaS ärgste Bist, baS es für Sie gibt?*
Dabei blickte er anscheinenb voll Entsetze» bald auf seinen Wirt, halb auf ben herrlichen Wein in bem feingeschliffenen Glase.
Mr. Sntherlaub ließ fich diesmal dmch das e jrliche Gesicht seines Bastes täuschen und entgegnete »alb ängstlich, halb ärgerlich: «Run, ich glaubte doch, »aß Sie vor allen anderen Männern der Wiffe». schäft stol, daraus seien, Ihre Kranken genießen |»