Illustriertes
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Seitdem Hauptmann Wißmann die Küstenstädte bezwungen hat, waren seine Truppen damit beschäftigt, die Umgegend derselben von allen Ueberresten des Widerstandes zu säubern und dies ist ihnen so weit gelungen, daß der deutsche Reichskommissar jetzt eine Einladung an alle britisch-indischen Kaufleute erlassen hat, nach Bagamoyo behufs Wiederaufnahme ihres gewöhnlichen friedlichen Berufes unter seinem Schutze zurückzukehren. Wenige Tage nach der Zerstörung von Saadani traf eine große und wertvolle Elfenbein.Karawane unter einem Sohne Tippo Tips aus dem Innern in den Ruinen dieser Stadt ein und die indischen Kaufleute säumten nicht, derselben masienhaft zu begegnen. Andere Karawanen kommen in Pangani an und ich darf mit Sicherheit melden, daß alles ein bevorstehendes Wiederaufleben des Handels an der deutschen Küstenlinie andeutet. Aus Kilma, Lindi und anderen Orten im Süden des deutschen Gebietes wird nichts von Belang gemeldet. Hauptmann Wißmann sagte mir, daß er während der nächsten zwei oder vielleicht drei Monate vollauf beschäftigt mit der Beruhigung und Entwicklung des Handels im nördlichen Teile des deutschen Distrikts sein werde, daß er aber alsdann seine Aufmerksamkeit dem Süden zuwenden werde und daß er beabsichtige, über Kilwa eine höchst strenge und exemplarische Züchtigung wegen der Ermordung von zwei Deutschen daselbst im Herbste v. Js. zu verhängen. — Die Anerkennung, welche der englische Vertreter der Thä- tigkeit deS deutschen Reichskommissars zollt, darf als erfreulicher Beweis dafür gelten, daß der letztere aus dem rechten Wege ist.
daß Fürst Bismarck die Aufstellung der Büste in einem hiesigen Palais wünschte. Gleichzeitig erfolgte an den Vertreter des Botschafters, den Botschaftsrat von und zu Eisenstein eine Einladung zum Besuch des Reichskanzlers in Friedrichsruh. Herr v. Eisen- tein ist dieser Einladung gefolgt und nach eintägigem Besuche bei dem Reichskanzler hierher zurückgekehrt. — Die „Post" schreibt: Wie man uns von sonst gut unterrichteter Seite mitteilt, steht der Rücktritt des Finanzministers v. Scholz zum Oktober nunmehr bestimmt bevor. Herr v. Scholz weilt seit Anfang Juli auf seiner bei Konstanz be- legenen Besitzung und kehrt, wie wir bereits vor einiger Zeit melden konnten, vorläufig nicht hierher zurück. Ueber einen Nachfolger des Ministers von Scholz ist bis jetzt noch nicht verhandelt worden; alle von andern Blättern gebrachten Nachrichten, daß mit dem Staatssekretär des Reichsschatzamts von Maltzahn-Gültz darüber verhandelt worden sei, sind irrig. — Die heutige Wiederkehr des Sedantags gab der Stadt das Gepräge eines halben Feiertags. Wieder flatterten die Fahnen im Winde — heute fast ausschließlich in den deutschen, hin und wieder auch in den preußischen Farben. Der herrliche Herbsttag führte große Schaaren hinaus in die Straßenzüge, in dem das froh pulsierende Leben Berlins sich zu konzentrieren pflegt. Nach Beendigung der Schulfeiern, die überall in herkömmlicher Form 'tattfanden und durch welche in dankenswertester Weise in der Heranwachsenden Jugend die Begeisterung für das in großer Zeit Geschaffene geweckt und erhalten wird, vergrößerten Schaaren von Schülern das Gewoge. Festeffen in großen Vereinen, namentlich in den kameradschaftlichen Vereinigungen der Krieger finden in großer Zahl statt. Die Schüler- und Lehrlings-Abteilungen der Berliner Turnerschaft veranstalteten schon am Sonntag zur Vorfeier des Festes große Ritter- und Bürgerspiele. Die Schülerabteilungen hatten sich zu diesem Zweck unter Führung des Oberturnwarts Kossag nach Friedrichs- Hagen, die vom Oberturnwart Weigand kommandierten Lehrlingsabteilungen nach Erkner begeben. In den Wäldern zwischen Erkner und Waltersdorf fand der Entscheidungskampf statt. An den Kriegsspielen nahmen 900 Tmner teil. — Die „Post" bestätigt, i)aß dem nächsten Reichstage mehrere mllitärische Vorlagen zugehen werden. Die eine betrifft die Errichtung von zwei neuen General-Kommandos des 15. Armeekorps (Elsaß - Lothringen), welches zur Zeit 49 Bataillone zählt, soll geteilt werden, zugleich wird eine Verstärkung der Artillerie in Elsaß-Loth
ringen erfolgen. Das neu zu bildende 16. Armeekorps wird möglicherweise die Neu-Errichtung verschiedener Kavallerie - Regimenter notwendig machen. Das zweite der neu zu errichtenden Generalkommandos soll seinen Sitz im Osten erhalten. Die „Post" sagt, die Maßregel sei schon länger geplant gewesen, aber mit Rücksicht auf Rußland immer wieder verschoben. Nachdem aber Rußland in Wilna und Warschau ein Armeekorps neu gebildet habe, fielen die Rücksichten fort. Mit dieser Neubildung soll eine Truppen - Vermehrung nicht beabsichtigt sein. Diese Vorlage steht, so heißt cs weiter, mit der neuen französischen Militärgesetzgebung nicht in Verbindung, Deutschland folge hierin nur dem Beispiele der übrigen großen Militärstaaten, welche bei Zeiten für eine geeignete Organisation gesorgt hätten. — In einem zweiten selbständigen Artikel der »Post" wird dann darauf hingewiesen, daß Frankreich fortan unerheblich größere Zahl Rekruten jährlich in die Armee einstellen wird, und betont, daß Deutschland noch viel mehr leisten könne, als es gegenwärttg der Fall sei. Es scheint in der That alles auf eine Änderung der Bestimmungen über die Ersatz- Reserve hinzudeuten.
— Der 4. Delegiertentag des JnnungsverbandeS deutscher Baugewerksmeister (17. Delegiertentag des Verbandes deutscher Baugewerksmeister) tagt zur Zeit im großen Saale des Architektenhauses. Die erste Sitzung desselben fand bereits am Sonntag Nachmittag 5'/, Uhr statt, um die Wahl des Vorstandes für die Versammlungstage und die der Kommission für die Vorarbeiten zu vollziehen. Von den Kommissionen wird sich eine mit den Arbeitseinstellungen beschäftigen, in diese sind gewählt Baumeister Felisch (Berlin), Bollmann (Bremen), Hahn (Magdeburg) und Priebens (Berlin). Die eigentlichen Verhandlungen, welche heute und morgen stattfinden, eröffnete Ratszimmermeister Baltz (Berlin) mit einem dreifachen Hoch auf den Kaiser, welchem der Vorsitzende eine kurze Erinnerung an die Schlacht von Sedan vorausschiÄc. Zimmermeister Holland begrüßte sodann die erschienenen Teilnehmer Namens der Berliner Innung. Als Vertreter des Ober- präfidiums der Provinz wohnte den Verhandlungen Herr Assessor Lewald bei. Vom Ministerium für Handel und Gewerbe ist der Geheimrat von der Hagen erschienen. Hofmaurermeister Schmidt (Berlin) gab den Bericht über die Entwicklung der Bauge- werken-Jnnungen und des JnnungsverbandeS deutscher Baugewerkmeister. Redner teilte mit, daß im letzten Jahre dem Verbände 39 neue Innungen mit ca.
Plattdereien ans -ansamre.
Da» Winzerfest zu Bivi» (Vevey).
(5.-9. August 1889.) Bon stud. R. K.
(Fortsetzung.)
Langsam macht die Göttin die Rnnde des Fest, platze», ewpfaugeu von dem BetfallSjauchzeu der Menge, gefolgt von ihrem würdevoll tu altgriechischer Tracht einherschreiteuden Großpriester und der ganzen Schaar ihrer Begleiter, den lustigen Kindern deS Frühlings mtt ihren Lämmchen, den Schäfern und Schäferinnen in ihrer anmutigen, aus Watteau» Kupferstichen bekannten Tracht, den flotten Gärtner» and koketten Gärtnerinnen mtt ihren Werkzeuge», de» Heumachern und Mähderiuneu, endlich deu Jodler» und Senne», die »ach der originelle» Mode ihrer Berge gekleidet und auch hier vou ihren mächttgeu Stieren gefolgt find.
Angekommeu vor der großen Ehrentribüne wacht der Wagen Halt, »ud tu feierlichem, begeistertem Gesänge richtet der Oberpriester eine Lobpreisung an seine Göttin. Sein weihevoller Gesang ist wiederholt auterbrocheu durch deu frohen Chor der Gefolgschaft, dessen hettere Anfangsworte:
Jeanette de Fannie (O Jugend des Jahre-,)
0 saison fortunfie ...(£) glückliche Zett. . .) in ihrer einschmeichelnden Melodie wohl heute noch im Ohre vieler Hörer nachtönen. Allein nicht unr singen will da» fröhliche Völkchen zu Ehre» seiner Göttin, sondern, nachdem die stterliche» Worte Bei» klungen stud, steht man eine dieser Gruppe» nach der ander» kunstvoll verschlungen, schon seit Jahreszeit etnstndterte Ringen und Tänze unter den Klänge» volksthümlicher Weisen aussühreu. Besonders natvr- getreu und graziös ist der Tanz der Heumacher und der Mädchen, welche da» geschnittene He» zusammeu- rechen: alle» ist tteu der Wttklichkett uachgebtldet und i» lustige« Tanze anSgesührt, zu Ehren der Frühling» göüiu, die solche Freude» und Segnungen
AlS nvn Miß Sutherland einen Bote» nach des „Wanderers Ruh" entsandte, um fich »ach dem fie so iuteresfireudeu Fremdeu zu erknndigeu, erhielt fie die Nachricht, daß derselbe noch anwesend sei. Unglücklicherweise war in diesem Augenblick ihr Bruder zugegen, dessen kranke Nerven deu Ausbruch des nun folgenden Sturmes kaum zu erttageu vermochten, den» rücksichtslos laM rief fie:
Ma» mag aber unr der Oberst davon haben daß er sich allen »uferen Aufmerksamkeiten entzieht? Verbindet er irgend eiue Absicht damit? Warm» letzter so streng zurückhaltend und zeigt Alle» so deutlich, wie sehr er wünscht, ga», unbehelligt z» bleiben?*
„Wie kau» ich da» sage» nnd wa» geht da» mich überhaupt an?!* rief ihr Bruder lauter, al» er ge» wöhulich z» sprechen pflegte.
(Fortsetzung folgt).
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain.
Expedition: Markt 21. — Redaktion, Truck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
Deutsches «eich.
Potsdam, 2. Sept. Der Kaiser reiste von der Station Wildpark um 5 Uhr 55 Min. zu den Manövern nach Jeßnitz ab.
Berlin, 2. Sept. Der Kaiser wohnte heute vormittag dem Manöver der ersten Garde-Jnfanterie- divifion bei Jeßnitz bei, welches mit einer Parade schloß, begab sich Mittags nach Züllichau, um die zweite Garde-Infanteriedivision zu besichtigen. Ueberall war der Zudrang der Bevölkerung masienhaft, es fanden begeisterte Kundgebungen statt. — Vor einigen Tagen ist die Marmorbüste des Kaisers von Oesterreich hier angekommen, welche dieser, wie bekannt, bei seiner hiesigen Anwesenheit dem Fürsten Bismarck verehrt hat. Die Büste gelangte an die hiesige österreichische Botschaft, welche nach Friedrichsruhe anfragte, ob eine Sendung des Kunstwerks dahin gewünscht werde. Es erfolgte darauf die Antwort,
und meine Wenigkeit. DaS gibt eine kleine, aber ehr gewählte Gesellschaft.*
„In der That*, uuterbrach ihr gesellschaftlicher Bruder fie, ich muß mir dabei gefallen lassen, daß man das Hans, ohne mich zu fragen, fast auf den Kopf stellt. Wirklich eine sehr angenehme Aussicht das!*
Da in diesem Augenblick beide Briefe fertig waren, wollte Miß Sutherland klingeln, um einen Boten damit nach Wiudermeere zu schicke», alS ihr Mr. Lawtou zuvorkam uud ihr sagte, daß er fie mitnehmen und versuche» würde, deu Oberste» Renmore selbst an (eben uud LU svrecheu.
Mr. Lawtou war ein fürsorglicher Batet uud hatte bei dieser avzukuLpseudeu Bekanntschaft die Zukunft seiner einzigen Tochter uud Erbin im Auge für die in der abgelegenen Gegend bisher fich unr wenige Bewerbet gesunde». *
Bald darauf verließe« Mr. Lawtou uud Davor ESdaile die Wohnung Mr. Sutherlaud» — Ersterer, um in deS »Waudens Ruh* deu viel besprochene» nnd viel begehrten Obersten anfznsuchen, Letzterer indeß, nm sich nach Keswick zu begebe», in dessen nächster Nähe er, wie bereits erwähnt, wohnte.
ix.
In fast fieberhafter Spannnng erwartete Miß Sntherland die Antwort, welche ihre Einladung zur Folge haben mnßte, nnd als diese endlich spät am Abend anlangte, erbrach fie mtt zitternder Hand das Siegel; denn ihr Bruder war längst schon zur Ruhe gegangen, da die fortwährende Auftegnng und Unruhe seiner lebhaften Schwester ihn »och mehr als seine eingebildete Schwäche des Schlafes bedürftig machte; zn ihrem nicht geringen Schrecken nnd ihrer empfindlichenEnttänschung la» fie folgende Erwiderung:
»Oberst Renmore sendet Mr. nnd Miß Sather» land seine besten Empfehlungen, nnd bedanert, ihre gütige Einladung nicht annehmen zn könne»,
da wichtige Geschäfte ihn, so lange er in dieser Gegend weilt, ans Haus fesseln."
Die Bewohner von Blacktmn erhielten einen ähnlichen Brief, der ein gleiches Bebauern wie dort erregte, welches fie indeß nicht Sutherland äußerten; denn die t ipiuiy iyicu «w« drnß noch bis spät in die Nacht hinein an», und ihr Bruder konnte fich freuen, daß er glücklich sein Schlafzimmer erreicht, weil ste sonst auch ihn mtt Klagen nicht verschont haben würde.
Die ablehnende Antwort aber hatte zur Folge, daß Miß Sutherlaud nicht allein ihrem Plane getreu blieb, sondern fest entschlossen war, den Oberst, welchen fie fich als glänzende Persönlichkeit vorstellte, dennoch bei fich zu sehen; allein ein Tag nach dem andern verstrich, ohne daß ihre heißen Wünsche erfüllt wurden. Hierbei aber traf sie nicht der geringste Vorwurf denn der ersten Einladung waren schon mehrere nach- gefanbt, die indeß nicht mehr Glück al» jene gehabt hatte». In der letzten Antwort hatte eS sogar ge- heißen daß der Oberst int Begriff stehe, Wiudermeere zn verlassen und er seine Abreise keinen Augenblick mehr aufschiebeu könne.
Engländer über die Wißmarm- Lrpedrtion.
In der soeben in London veröffentlichten diplo «atischen Aktensammlung über Deutschland und Zanzibar befindet sich ein interessantes Urteil des britischen Generalkonsuls Portal in Zanzibar über die Wißmann-Expedition. Darin wird gesagt: „In einer früheren Depesche hatte ich die Ehre, zu melden, daß der deutsche Admiral und Hauptmann Wißmann eine gemeinsame Kundmachung erließen, welche die feierliche Warnung giebt, daß, falls die Einwohner der Küstenstädte sich nicht Willens zeigen, Frieden zu schließen, aktive Feindselrgkeiten längs der Küste im Norden von Bagamoyo beginnen würden. Ich fühle mich verpflichtet, meine früheren Bemerkungen zu ergänzen durch die Erklärung, dsß Hauptmann Wißmann durchweg die größte Höflichkeit und weitgehendes Wohlwollen bewies, indem er mich über feine Absichten, seine Operationspläne und deren Folgen völlig auf dem Laufenden hielt; er hat sich stets bestrebt erwiesen, sein Aeußerstes zu thun, um die Interessen unserer Missionare auf deutschem Gebiet zu respektieren und das Leben und Vermögen britisch-indischer Untcrthanen in den Städten, die anzugreifen er gezwungen wurde, vor Verlust und Unfall zu bewahren. Meinerseits habe ich mich befleißigt, Hauptmann Wißmann jede Nachrtcht mitzu- teilen, die mir aus anderen Quellen zuging und nach meinem Ermessen von Interesse und Wichtigkeit für chn war, ich habe auch mein Aeußerstes gethan, um ihn in seinen Bestrebungen, die Eingeborenen zu bewegen, sich zu unterwerfen, behilflich zu sein. Anfang Juni hörte ich aus unanfechtbarer Quelle, daß die Macht Buschiris durch den erfolgreichen Angriff vorn 8. Mai in Wirklichkeit gebrochen worden sei. Seine arabischen Anhänger verließen ihn und kamen zu vieren oder fünfen, wo immer eine befreundete Dhau ihnen Gelegenheit gab, nach Zanzibar. Die Eingeborenen Stämme des Küstenbezirks waren niemals sehr begeistert für Buschiris Sache gewesen Md nach der Abreise der meisten überlebenden Araber schmolzen auch sie zusammen. Stets seit dem Beginn dieses Monats war Buschin von Dorf zu Dors in der Nachbarschaft von Bagamoyo gewandert, war viele Tage in ein und demselben Orte geblieben und erfolgreich allen Versuchen der deutschen Streitkräfte, ihn gefangen zu nehmen, entschlüpft, aber bisher erfolglos geblieben in seinen beständigen Bestrebungen, die Stämme der Nachbarschaft zu bewegen, in Masse gegen Hauptmann Wißmann die Waffen zu ergreifen.
(Nachdruck verboten.)
Air Rose twtt Windermere.
(Fortsetzung.)
„Sie müssen Ihrer Tochter von dem interessanten Fremden erzählen. Sein Name lautet: Oberst Renmore von Clarenmore in Caithneß", fuhr Miß Sutherlaud fort. — „Ein ganz vorzüglicher Kavalier für fie, aber auch ein galanter Tänzer bei unserem
| nächsten ländlichen Balle."
„O gewiß, gewiß!" erwiderte der Squire, ernster werdend. „Sagen Sie mir nur, wo ich den Oberst finde» Ian«. Ich werde ihm mit dem größte« Bei» gnfigen meine und meiner Tochter Karten schicken oder fie selbst in feiner Wohnung abgeben. Ich könnte auch gleich hier an ihn schreiben und ihn bitten — ja wahrlich l — uns morgen die Ehre zu Mittagessen zu erzeigen l*
Mtt diesen Worten begab Mr. Lawtou fich ohne Umstände an den Schreibtisch, nm schnell die beabsichtigte Einladung abzufafleu, während Miß Suther. loud ihm gegenüber Platz nahm, um im Namen des Bruders dasselbe zu thun.
Mitten im Schreibe» hielt die vo» ihrem Bor. habe» so ganz erfüllte Dame inne und sagte lebhaft: »Wie viele Personen werden wir sein? — Nun, der Oberst, Sie und Dottor ESdatte — hier verbeugte» sich die beiden genannten Herren —, sowie Miß ■> Lawtou--*
»Erlauben Sie eine Frage l* unterbrach der Arzt p i« dem Batet der jungen Erbin gewandt! »Hat Miß Lawtou genau alle meine Anordnungen befolgt?* i »Ach, stören Sie mich doch nur jetzt nicht, Doktor Midalle!' rief Miß Sutherland ungeduldig, und de- Sann nochmals ihre Gäste aufzuzählen. Wir nehmen «so Mr. und Miß Lawtou, Doktor ESdatte, Ihre «rotzen Geister vom See, da» berühmte Trio, Oberst Kenmore — auf Mr. Fenton können wir wohl nicht f rechnen, er «uchnt zu entfernt — Mr. Srttherlond
Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und QIRa ft lagt ma Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes,
Feiertagen. — OMttal-Adonnements-Preis bei der Expe- wlUvVUl'lIl sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler ____
dition2'/»Mk-, bei den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg- (exkl. __ in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXIV. Mraaita.
Bestellgeld). JnsertionSgebühr für die gespaltene Zelle Mittwoch, 4. SeVteMver 1889. Messe m Frankfurt a. M., Berlin,München u. Köln;G. L.
10 Pfg., Reklamen für die Zelle 25 Pfg. ' r Daube u. Co- in Frankfurt a. M-, Berlin, Hannover, Paris.