Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. — Illustriertes Sonntagsblatt.
Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
M 203.
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Marburg,
Freitag, 30. August 1889.
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-llnstriertes So««tagsblatt sämtliche Postanstalten, unsere Agentur in Kirchhain, sowie für hiesige Stadt unsere Expedition entgegen.
Die Exped. der Oberh. Zeitung.
-ie Grenze für die Bestimmung des IeUrmrrKtes der Reichstagsneuwahl.
Die obige Frage ist in Nr. 39 des Organs der Sächsischen Konservativen, des „Vaterlands", fa einer Darlegung behandelt, die wir, bei dem Jnteresie des Gegenstandes und da die Klarheit ihrer Beweisführung jeden Zweifel beseitigt, auch an dieser Stelle wiedergeben möchten:
Infolge der am 14. Januar 1887 verfügten Auflösung des damals versammelten Reichstags und der hierauf am 21. Februar des nämlichen Jahres stattgehabtcn Neuwahlen erlöschen die Mandate der gegenwärtigen Reichstags - Abgeordneten mit dem 21. Februar des Jahres 1890. Es wird nun gegenwärtig in der Zeitungspresse ein Artikel des »Frankfurter Journals" referiert, in welchem die Frage über den Zeitpunkt der nächsten Reichstagswahlen zur Erörterung gelangt. Dabei werden Behauptungen ausgestellt, die nicht so ohne weiteres hingenommen werden können. Zunächst wird gesagt:
»Ein gesetzlicher Zwang, die neuen Wahlen unmittelbar nach Erlöschen der Mandate des gegenwärtigen Reichstags vorzunehmen, ist nicht vorhanden; die Reichsverfassung enthält darüber keine Bestimmung. Es würde also auch nichts im Wege stehen, wenn der Reichstag bis zum 21. Februar 1890 seine notwendigsten Arbeiten verrichtet hat, die Wahlen noch einige Monate hinauszuschieben, etwa bis zum Herbste nächsten Jahres."
Richtig ist hierbei, daß die Reichsverfasiung eine spezielle Vorschrift über den Zeitpunkt der Anordnung der Neuwahlen für den Fall des regelmäßigen Ablaufs einer Legislaturperiode und des hierdurch
herbeigesührten Erlöschens der Reichstagsmandate, nicht enthält. Allein die hieraus gezogenen Folgerungen sind keineswegs so sicher und zweisellos, wie sie hingestcllt sind; vielmehr handelt es sich mindestens um sehr bestrittene Sätze. Als ein allgemeiner, aus dem Wesen der repräsentativen Staats- ieitung (des konstitutionellen Systems) sich ergebender Grundsatz gilt es und wird allgemein sestgehalten, daß dem Volke, gegenüber der Staatsregierung, eine verfassungsmäßige Vertretung zu keiner Zeit ehle, weil gerade hierdurch die Abmachung ein- chneidender politischer Fragen, deren Erledigung rringlich erscheint und deren plötzliches Auftreten im Staatsleben nicht zu beseitigen ist, am entschiedensten und sichersten gefördert wird. Von diesem Gesichtspunkt aus kann es nicht auffallen, daß in der Reichsverfasiung eine Vorschrift, durch welche der Reichsrcgierung ausdrücklich zur Pflicht gemacht würde, die Neuwahlen zum Reichstage stets so anzusetzen, daß dieselben mit Erlöschung der bisherigen Mandate bereits beendigt seien, nicht enthalten ist; eine derartige Vorschrift brauchte nicht ausgenommen zu werden, weil durch das entsprechende Verfahren lediglich allgemeinen konstituionellen Prinzipien, welche durch eine Verfaffung nicht erst proklamiert und fcfigestellt zu werden brauchen, Folge geleistet wird.
Es darf hier zugleich noch darauf hingewiesen werden, daß von vielen Seiten um deswillen besonders auf die Innehaltung der Kontinuität der Volksvertretung in dem vorstehend bezeichneten Sinne gehalten wird, damit der Exekutive die Füglichkeit nicht gegeben werde, durch Hinausschiebung des Wahlaktes nach ihrem Ermesien der Einwirkung einer gerade vorhandenen, ihr unliebsamen politischen Konstellation zu entgehen. Diese Anschauungen lasien sich auch durch Bezugnahme auf Artikel 25 der Reichsverfasiung nicht widerlegen.
Artikel 25 ordnet eine bestimmte Frist für die Anberaumung der Neuwahlen zum Reichstage nur ür den Fall der Auflösung des letzteren, mithin ür einen Ausnahmefall an d. h. für einen Fall, mrch welchen die für den Ablauf der Legislaturperiode und den damit zusammenhängenden Zeit- )unkt für die Ausschreibung der Neuwahlen be- tchende Regel durch außerordentliche, im voraus richt erkennbar gewesene Umstände durchbrochen er- cheinen. Für einen solchen Fall mußte das Grundgesetz, um Zweifel und Verwickelungen abzuschneiden, besondere Bestimmungen treffen. Die Bezugnahme im fraglichen Artikel darauf, daß im Jahre 1887
in der Zeit vom 14. Januar bis zum 21. Februar ein Reichstag nicht vorhanden gewesen sei, ist um deswillen hier ganz einflußlos, weil es sich dabei um die unmittelbar auf die damalige Auflösung des Reichstages gefolgte (kurze) Periode handelt, innerhalb welcher in Befolgung des Artikels 25 der Verfassung die Neuwahlen ausgeschrieben und vollzogen wurden, mithin lediglich der oben gekennzeichnete Ausnahmefall vorlag.
Sehr auffallen muß es, wenn, während in dem Artikel zugegeben wird, es könne nach der im Eingänge entwickelten Meinung vorkommen, daß einige Monate hindurch eine Vertretung deS deutschen Volkes beim Reiche nicht vorhanden sei, als Trost hinzugefügt wird:
„Im regelmäßigen Gang der Dinge wäre er (der Reichstag) bis nach Ablauf der nächsten Session bis zum Herbste 1890 wohl zu entbehren, und bei unvorhergesehenen kritischen Ereignissen, etwa dem Ausbruche eines Krieges, könnte ein Reichstag rasch (sic) gewählt werden."
Der Herr Verfasser scheint sich die Zusammenberufung der Wählerschaft bei allgemeinen Neuwahlen so zu denken, wie etwa die Konsignierung einer Spritzenmannschaft beim Feuer. Der Herr Verfasser hat offenbar beim Niederschreiben dieser Gedanken keine Ahnung vom Inhalte des Reichswahlgesetzes und der dazu gehörigen Reglements gehabt — keine Ahnung namentlich davon, daß nach Maßgabe dieser gesetzlichen Bestimmungen schon die Aufstellung der Wählerlisten nicht unerheblichen Zeitaufwand verursacht, daß nach § 8 des erstgenannte» Gesetzes die aufgestellten Listen
„spätestens vier Wochen vor dem zur Wahl bestimmten Tage zu jedermanns Einsicht auszulegen sind und dies zuvor öffentlich bekannt zu machen ist" und daß nach § 26 und 29 des Reglements bei nötig werdenden Stichwahlen ein weiterer Zeitaufwand (nach dem Hauptwahltage) unvermeidlich wird. Und unter solchen Umständen hat der Herr Verfasser den Mut, zu raten, man solle die Reichstagswahl— natürlich als Eilfall — „rasch" vornehmen lassen! — und namentlich im plötzlich hereinbrechenden Kriegsfälle! Auch davon hat also der Herr Verfasser keine Ahnung, daß man gerade mit um deswillen darauf dringen muß, kein Interregnum inbezug auf das Vorhandensein der legal gewählten Volksvertreter eintreten zu lasten, weil im Kriegsfälle infolge militärischer Ereignisse, insbesondere in den Wahlkreisen an unseren weit gedehnten Grenzen und Küsten, es sehr leicht kommen kann, daß sich der
Wahlakt nicht oder nicht korrekt vollziehen läßt und daß dann nur eine lückenhafte, ja beschlußunfähige Vertretung zu Tage gefördert würde.
Ueber diese Schwierigkeiten hilft sich der Herr Verfasser leichten Herzens damit hinweg, daß er seine im Vorstehenden wiedergegebenen Behauptungen mit der Hinweisung darauf einleitet:
„es sei auch nicht gerade „ein nationales Unglück", wenn einmal ein paar Monate ein Reichstag nicht vorhanden sei",
und mit der Wendung abschließt:
„Bei Maßnahmen, die zur Sicherheit des Reiches notwendig wären, würde man in solchen Fällen auch gewiß nirgends das allerpeinlichste Jnnehalten aller formalen Vorschriften fordern."
Um das geistige Eigentum an diesen so allgemein formulierten Sätzen, mit denen man bei einiger Geschicklichkeit die durch unsere Verfassung und die Reichsgesetze gezogenen Schranken durchlöchern kann, werden wir den Herrn Verfasser niemals beneiden.
Ehe man derarUge Artikel über so schwerwiegende und schwierige Fragen in die Tagespreste wirst, sollte man doch der Beachtung der gesetzlichen Vorschriften und der realen Verhältnisse einige Sorgfalt zuwenden.
Dresden. K.
Deutsches Keich.
Berlin, 28. Aug. Der „Reichsanzeiger" meldet: Der Kaiser ernannte den Ministerialdirektor Dr. Barkhausen-Berlin zum Vorsitzenden und den Oberhofprediger Dr. Kögel-Berlin zum Abte des (ehemaligen Cisterzienser-) Klosters zu Loccum in der Provinz Hannover, den Oberkonsistorialrat Uhlhorn-Hannover zum Ehrenkommendator des Johanniterordens, den Grafen Zielen - Schwerin auf Wustrau und den Kommerzienrat Colsmann-Langenberg zu Mitgliedern des Kuratoriums der „Evangelischen Jerusalem- Stiftung." — Ein hiesiges Börsenblatt erklärt „aufgrund bester Informationen" melden zu können, „daß der gegenwärtig auf Urlaub befindliche Finanzminister v. Scholz seine amtlichen Stellen nicht wieder antreten wird, bezw. nicht mehr als Finanzminister nach Berlin zurückkehrt. Der Rücktritt des Finanzministers dürfte in den nächsten Tagen amtlich bekannt gemacht werden. Ueber die Person des Nachfolgers verlautet noch nichts bestimmtes."
— Die preußische Verfassung hat im Prinzip die Unentgeltlichkeit des Unterrichts in der öffentlichen Volksschule anerkannt, und die Gesetzgebung bemüht sich, diesem Grundsätze in der Praxis An-
(Nachdruck verboten.)
Die Rose vo« Windermere.
(Fortsetzung.)
Die großen schwarzen Angen hefteten sich prüfend «ls die seinen, doch ohne alle zudringliche Neugier, wie auch seine geistreichen Züge eine große HerzeuS- güte und fast kindliches Gemüt verrieten. Seine ganze Erscheinnng erregte ReuworeS Interesse in hohem Grade, und seine früheren Befürchtungen außer Acht lassend, folgte er dem Gefühl, welches ihn zu Jenem htuzog, und zuerst das Schweigen brechend, sagte er: »Ein schöner Punkt dies, und eine Aus- ficht, wie mau sie wohl selten findet!"
„Jawohl!" entgegnete der Fremde mit unverändertem GefichtSauSdruck. „Ich aber bewundete weniger die Aussicht, sondern folgte einem vielleicht sonderbaren Gedaukeugaug, als ich auf die Offenbarungen der Vorwelt blickte, welche die verschiedenen Schichten der Felsen »uS darbieteu."
„Diese eröffnen in der That dem Nachdenken ein weites Feld, nnd vielleicht teilen Sie mir Ihre besonderen Ansichten mit!" sagte Reumore zu dem Geologen, denn für einen solchen glaubte er sich berechtigt, ihn za halten.
„Sehr gern", entgegnete dieser mit ungemein gewinnende» Lächeln, sobald meine Meiunng von Interesse für Sie sein kann. Ich glaube, wenn ich au diese Bilder der Vergangenheit, die hier vor nuS liegen, blicke, und dann an die späteren, sozusagen vellkommruerev Erscheinungen mit ihren nnanfhörlicheu Umwälzungen denke, daß eines TageS, wenn nufer Erdball mit allem Lebende», das er birgt, ebenfalls velfchwundeu ist, daun eine edlere, in allen ihren Bestandteilen verbesserte Masse oder Stoff, al» die Erde an» welcher der Mensch gebildet ist, auS der Weltrevolutio» hervorgeheu wird."
„Wahrlich, eine eben so origuelle wie interessante Folgerung!" erwidert« Reumore lächelnd. „Weshalb ober glauben Sie, daß die neuen Schichte», die aus
dem abermaligen Weltuntergang nach Ihrer Meinung hervorgeheu werden, von besserem, edlerem Gehalt «in müssen? Sollte mau nicht eher das Gegenteil annehmen, da doch allgemein der Glaube herrscht, daß unsere Erde einmal in Feuer aufgeht? Nach meiner Meinung werden wohl einmal ihre Ueberreste einen anderen Anblick darbteten — ich meine Riesen. Hausen von Schlacken, Kohlen »ad geschmolzener Steine."
„Sie möge» Recht haben!" autwottete der Geologe — denn so -vollen wir ihn neunen —, der zu seiner Freude gewahrte, einem verwandten Geiste begegnet zu sei».
Sie leiten mich da auf einen ganz richtigen »ud auch nicht unpoetischeu Gedanken", fuhr der Geologe fort; »allein mein eigener ist dennoch nicht so ranz Chimäre, wie Sie meine» mögen, und wird sicherlich durch die Vergangenheit gerechtfertigt."
„Wie so?" fragte der Oberst, den diese Unterhaltung ungemein iuteresfirte.
„Alle Schichten, welche wir auf unserer Erde finden, beweisen uns, daß in ihrem Gehalt fortwährend eine Vervollkowwung stattgefnudeu hat. Wenn das nun mit jeder Welteuumwälzung geschehen ist, bin ich da nicht vollkommen berechtigt, auzuuehmen, daß eine neue, große, allgemeine Revolution, die auch unseren Erdoutergang mit bedingt, eine ihrem Etoffgehalt verbesserte Welt als LebrnSessenz für edlere, reinere, höhere Wesen hervorbringen wird?"
„Ihre Ansicht läßt sich höre», »ud eS wag wohl etwas Wahres darau fetal" versetzte Reumore. „Jedenfalls aber würde sie der EiubUdungSkraft eines Golefield oder selbst Milton zusagc», welch Ersterer hier in diese» Bergen leben soll."
Der Geologe lächelte, als er erwiderte: „Einem Milton wohl weuiger, denn er war tu feinen Träumereien nicht so schwärmerisch und ideell als jener nubedrutende Sol-field, dessen Sir so eben erwähnte». Ich kau« Ihne», sollten wir »ns einmal
wiedertreffen, ein Gedicht von diesem geben, in dem Sie seinen Gedanken noch weiter anSgeführt finden."
Unter solchen Gesprächen wanderten die Männer weiter, wobei Reumore zugleich darüber nachsann, wer wohl sein Begleiter sein möge, da er sich nicht als den Geologe» Golefield zu erkenne» gegeben. Er glaubte aber doch, daß er jedenfalls einer der Geister vom See sei, was er wohl später entdecken würde.
Es währte nicht lange, so wnrde die Aufmerk, sawkeit der beiden Männer durch die Gestalt eines alten Mannes in SeemaunStracht gefesselt, der ihnen mit langsamen Schritten aus dem Thale eutgegeukam, an dessen Eingang sie fitzt standen.
„O, da ist ja der alte Mike!" rief der Geologe nnd fitzte schnell hinzu: Wenn er unseres WegeS geht, so will ich ihm seiu Bündel tragen helfen, wogegen er uns eine seiner interessanten Geschichten erzählen mag."
„Wie? ist er auch einer der Geister vom See?" fragte Renmore lächelnd.
„Ihn mögen Sie mit vollem Rechte so nennen de«« er verleiht der Gegend, wo er lebt nnd wohnt, die höchste Anziehnngskrast. — Ist seine änßere Erscheinung nicht schon seltsam nnd malerisch genug? Sehen Sie nur die langen, eisgrauen Locken, die unter dem breiträndrtge» Hute hervortreten, dessen Band mit Zlumen und Albatrosfedern geschmückt ist! Und die Gamaschen aus SeehundSsell, die der alte Mann stets bei seinem übrigen SeemannSauzuge trägt!"
„Er scheint jedenfalls ein besonderes Studium für einen Dichter oder auch einen Maler abzugeben." t .3«, »ud er ist selbst Dichter und Maler in hohem Grade! — Seine wundersamen Erzählungen von den vielen Reisen, die er gemacht, weit nach den äußersten Polen der Erde, würden auch Ihnen das Blut in ben Adern gerinnen machen, und auch Sie würden sich mitten in die Schrecken jener öden Eisfelder versetzt glauben."
„Ich möchte i« der That einmal diese Erfahrung
-X? ■Wr"nir" »i mkl
„Nun da ist er, und Sie können sich ihn zur Genüge ansehen. Seine Stirn ist nmwölkt; er hat gewiß einen bösen Traum gehabt, über den er natS sinnt, ober seine Gedanken haben ihn zn seinen gesähr- ltchen Fahrten — zum Nordpol — zurückgetragen. Aber er ist jetzt schon nahe genug und wir volle» ihn sofort onreben. — Guten Morgen, Mike! Geht Ihr nach Keswick, oder wohin führt Euer Weg Euch diesen Morgen?"
,3a, ja, ich will »ach Keswick", erwiderte der seltsame Greis, indem er stehen blieb und ben Blick zu dem Begleiter deS Geologen erhob; dann ließ er forschend seine Angen einen Augenblick auf dessen Antlitz ruhen, fuhr aber bald unwillkürlich zurLck, al» ob er ihn schon früher gesehen und jetzt wieder- erkannt hätte.
Durch Oberst RenmoreS Glieder fuhr bei diesem Blicke ein leise» Beben, denn er hatte Mike schon früher gesehen, und ans besonderen triftigen Gründen scheute er, sich dieser Bekanntschaft zn erinnern.
„Wißt Ihr etwa» Neues, Mike?" fragte der arglose Geologe ihn freundlich. „Wenn nicht, so wollten wir Euch um eine Eurer Geschichten bitter, welche dieser Herr, der in unserer Gegend fremd ist und mit dem ich schon von Euch gesprochen, noch nicht kennt. Auch er möchte Euch einmal die Gefahren schildern hörm denen Ihr Überall ausgesetzt gewesen."
„Wer steht Euch dafür, daß er nicht selbst schon größere Gefahren bestanden?" fragte der alte See. mann, fein scharfes, graues Ange bedeutungsvoll auf den Obersten heftend. „Nein", fuhr er bann nach einer kurzen Panfe, wie ans feinen Gedanken erwachend, fort, „nein, ich habe keine besondere Neuigkeit vernommen, sondern nur baS Gerücht gehört, daß der berüchtigte Betrüger und Fälscher Stanfield sich in dieser Gegend versteckt halten soll."
„Wirklich? Da möchte ich diese« so ost genannten Mensch« wohl einmal sehen!" entgegnete bet Geologe lebhaft. Ma« sagt ja, er soll eben so