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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt fite die Kreise Marburg und Kirchhain. - Illustriertes SonntaMlatt
______________Expedition: Markt 21. - Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch. * VVUMUgVWWU
Aetttschrs Reich.
Berlin, 23. Aug. Die „Nordd. Allg. Zig.
Bestellungen für den Monat September nehmen auf die
vb-rhesfische Zeit»»- nebst Kreisbtatt
fit die Kreise Marburg und Kirchhai« und
Illvstriertes Sonntagsblatt sämtliche Postanstalten, unsere Agentur in Kirchhain, sowie für hiesige Stadt unsere Expedition entgegen.
Die Exped. der Oberh. Zeitung.
Ureigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, fotDte d'e Ann,ncen.Bur-aux von Haasenstein und Vogler m Frankfurt a. M., Cafsel, Magdeburg u. Wien • Rudolf YYTU Äoffe m Frankfurt a. M., Berlin,München u. Köln• ®. L H" Daube u. Co. m Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
Reichstage bewilligt werden würden. Anders ge-tdie Grundzüge der Neugestaltung durch eine Aller-Ifiher dl. _
staltete sich die Lage durch das Ausscheiden W>ß höchste Ordre festgestellt waren ist demaemäss bei stand P@ ?Urd) ,blS 8um Warteste,g und wanns aus der Führung der Expedition. Der Glaube den einzelnen Universitäten eine umfassende Revision I am skmier-..^ ?°Pf l" und zwötfsachen Reihen an die Ausführbarkeit der letzteren wurde dadurch! der bestehenden Wittwenkassenstatuten in 9innriff n. I« h^rum, immer aufs neue Hoch! und
W-I»,vch .b,„ch--ch,. „„b W «kni' gfr"Zwt; MX HÄ ®>"»e bief« «wtartdr. -u- "<h» anzuuehmeu, tag di- für di- RilEx. »»nmehr teenbigt; bl- reuen Streute- bet bietiren etMnm??« r? °"g-m-m-n Begech-iung betau» pebition bereits angeworbenen Kräfte sich seinem Feld- Profesforen-Wittwen- und Waisen-Versoraungsanstalt chtwe ^und ?Cm H»rsch-rpaar auf-
zuge an der Küste bei Zanzibar anschließen, als daß sind am 26. v M von dem 2»in ft.r her Io -t®* U,_ . Freude zu bereiten. D,e
sie unter Führung des Dr Peters selbständig vor lichen Angelegth-it-ngenehmstw °rden Auch KZ "?end »nd grüßend an ein Fenster
gehen würden. Dies geschah aber, und damit war für die übrigen Universitäten is? der AbschlnS^lr^ 'c ber Kaiser an ein anderes und
die Aussicht, daß die Expedition dem deutschen Schutz- bezüglichen Arbeiten binnen kurlem und ttdenkaM I /"öhelnd auf die Menge, legte die Hand an gebiete zum Nutzen gereichen könne, geschwunden, unmittelbar nacMetTEe Ä U W t ^„einmal
und blieb nur die Möglichkeit übrig, daß deutsche! zu erwarten Die 9Ritfni.n- anJ't <$. | unb_ bie Kaiserin huldvolle Worte an
Privatunternehmungen zu Ergebnissen führen konnten, I welche die Üniversitätswittwenkasse nach den^neuen! ®ur0er“Te^ler ®Qct; bann 8®6 die Kaiserin welche die auswärtige Politik des Reiches zu schützen Statuten an bte «SS«? (B et ^°gen heraus der Fürstin die
nicht gestattet haben würde. Wir haben, was rich- zu zahlen haben, SauXmliäR br? ^rwe.lte mit ihr im Gespräch bis der tige Schätzung der Forderungen der auswärtigen günstiger Weise wie für die anderen unmittelb<!r!>n I ^wegungsetzte. Der Kaiser rief vor
Reichspolitik anbelangt, mehr Glauben an das durch Staatsbeamten bemessen Dü: Sätze sind für alle P°"^idirektor Feichter zu sich,
ein Vierteljahrhundert hindurch bewährte Urteil des Universitäten einheitlich festgestellt Beiträge werdM I 8°"b "nd beglückwünschte ihn
Kanzlers, wie an das der Leiter der Emin-Expedition. | von den Mitgliedern nicht erüoben fflenennfor ™ Straßburger Polizei trotz des unbe-
Die Regierung, thut nur ihr- Pflicht, wenn sie bisherigen Lage der IJSttTÄ SWraf<Jenß«rii5B »üfltaQeimb
davor warnt, die öffentliche Meinung im anderen dies einen großen Fortschritt Die bisher von benLrwtn unbr bie OrbnunS aufrecht
Sinne durch Entrüstungs-Meetings aufzuregen. — Kassen gewährten Wittwen- und Maiienn^sion.nI A x - Kä §ctc^cn seiner Huld hat der Nachdem durch die preußischen Gesetze vom 20. Mai waren großenteils unzureichend Der Ansvruck Bürgermeister Back die große goldene
1382 und 28. März 1888 di- staatliche Fürsorge darauf war überall v^de7 s°rtl°us^denÄ^ I ? verliehen. Den Arme» der Stadt Straß- sür die Wittwen und Waisen der unmittelbaren tung hoher Beiträge abhängig Die beliebende I ?^b^ b^1. Kaiserpaar dreitausend Mark Staatsbeamten im allgemeinen abschließend geordnet I schiedenheit zwischen den einzelnen Uniberfifntm fi.r © spendet. Der Beigeordnete Hochapfel erhielt den ist, sind durch den diesjährigen Staatshaushaltsetat überdies b-iVer-tzung-n^ ®emrdnbetat S°to6 Klein
auch für ein- anderweit- Regelung der Wittwen- hindernd ins Gewicht Durch b? eTltuno h?r I s IbIerorbe,n' der städtische Obergärtner und Waisenverhältniffe der Universitätsprofessoren bestehenden Wittwenkassen sind die bistorisck aeaevenen I Kronenorden 4. Klasse, Viktor Neßler,
die erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt. | Verhältnisse möglichst gewahrt c>nsast,- 8-egebenen > der Komponist der Oper „Der Trompeter von Eine einfache Ausdehnung jener Gesetze auf diese ziehung des vorhandenen Kaflcnvermögen/sst^die den Roten Adlerorden, Bischof Stumpf
Klasse von Beamten war schon aus dem Grunde Mehrbelastung der Staatskasseeine verhältnismäßia I Strichln" JbIerorben 2- Klasse, Konsistorialrat nicht möglich weil die Dienftemkommensverhältnisse! geringe. Somit kann die Neureaeluna als ein, ntt Kronenorden 2. Klaffe, Oberschulrat
derselben andersartige sind, als diejenigen der fettig'befriedigtettztneternannt, sonstigen unmittelbaren Staatsbeamten, und sie nicht, wird hiesigen Blättern gemeldet dass her I 23. August. Der kaiserliche Extrazug ist,
wie dies-, der Pensionierung unterliegen. Ueberdies bahnzug mitbemta ®Qarbur9 bie W kurz unterließ die Rücksicht auf die bei den einzelnen Universi- vorfuhr und den Bock und die Buffer rertrümm»^. I ®ar* 9e9en 11 Uhr hier eingetroffen,
täten schon vorhandenen — korporativ und unter ohne indes weiteres Unglück anzurichten <?»C ®° n9 ° ™ ”Ja Mutte“ gab das Zeichen
sich sehr verschieden gestalteten — Wittwenkassen, | Straffburg, 23 Aug Das kaiserliche Baar! ^ Glocken der Stadt, die Festung
welche für die in Aussicht genommene Erweiterung ist 'm Begleitung des Großherzoas von Raden^ind gaben Salutschüsse ab. In der aufs
der staatlichen Fürsorge die Unterlage bilden mußten, I des Statthalters Fürsten Lobenlobe unter Glncken I pra$t,9£Le geschmückten Stadt bildeten dichte Menschen- eine einheitliche gesetzlich- Regelung" der Angelegen- Mute bS um§ 8Ä ®paher' b;r bc*n «f der -in-n Seite
heit überhaupt nicht thunlich erscheinen. Die Neu- abgereist. — Die Abreise des Kaiservaa«s ^Vereine, auf der anderen Soldaten ohne Ge- ordnung konnte deshalb angemessener Weis- nur in M-tz gai nochmals zu^ §e Majestät der Kaiser trug die Uniform
der Art erfolgen, daß die bestehenden Universitäts- vollen Dolkskundgebung Gelegenheit Nachdem der R Regiments zu Fuß. Der Großherzog Wittwenkassen durch freien Beschluß der Mitglieder, Kaiser sich von der Familie des Fürsten Swittbalters ?Dn.a5aben trat auf den rechten Flügel der Ehren- oweit nötig, gleichmäßig organisiert und durch und vom Bürgermeister Back, dem er nochmals ^b. k°koywrte beim Vorbeimarsch derselben
Staatszuschüsse in den Stand gesetzt wurden, den huldvollst für die Aufnahme aedankt bernBMii.h.f 11°T s®r" bem Kaiser. Ihre Majestäten
Hinterbliebenen ihrer Mitglieder die erforderlichen hatte und einsteigen wollte drängte sich die Volks I ®Urben' r“8 bfn Bahnhof verließen, von den
WMw-n. unb Wais-ug-lb-t zu g-w-htt». N-chd^u m.u,- vum Bah-h-s-pl-tz butch bi« Lpsan«»--^ \ 3“fcfe^
ichkeit nicht vorstelleo mochte?' noch länger ?»? den wunderbaren'Zander FauatismuS^oder «ehabt, denn um in dieser
Genuß seiner Fische warten zu wüsseu. Ich bin so puritanische Härte bervortritt —* ” ”ott8D,tt8 oder I Weise sollte eine Forelle gegessen werd«».' hungrig, wie man eS nur nach einem laugen Tage-I „Und das ist leider bei nnfrr,r gnirH« -c.» I u*r e in der That sehr schmackhaft zube. werke sein kann, und Ihnen wird eS ebenso ergehen, Ihre Frömmigkeit äußertsich nurhm^nnhnihFnm,* kC?L' eutgeguete der Oberst, nachdem er einen Teil nicht wahr, Herr OberstStrenge, und ihre vorurteilSvolle! AÄtrn beweisen Stückes genossen, .nnd erinnern
»Ich werde gewiß nicht auf mich warten lassen,!daß fie bei einem aeriuaev Grade bmt «iihnnn hll'I o u an Nsche, welche ich vor nicht langer wenn einmal d°8 Esse» auf dem Tisch- steht.' List und Schlauheit^bteftf Sa» dlS Ä 3eit G°°fer See gegessen.'
»So gefallen Sie mir! Sie sahen übrigens auch Beute geworden ist. — Aber wie beisst er do» I« »Wie können Sie nur die Fische aus dem G-ufer
"wödetund augegriffen genug aus, als ich Siegleich? Er hateiueu weuiaüblicheu Namen - nnnI^"! ben 8°“a£6“ vergleichen, die wir hier im
diese» Abeud am Eingänge des Dorfes ttaf. Und weiß ichs: Ouavdifch - QuaudisL i S,« pu? ," E°che fangen !' rief fast verächtlich der ungestört ge.
o lassen Sie uns den», sobald Sie können, das von ihm gehört?' ruandisch! Haben Sie je »ießende Arzt. .Sehe»Sie nur dieRosenfarbe deS
Essru,auftragen, Mrs. Wetherky.' «Ich entsinne mich besten ni»k nr,,T A^scheS, die nur durch Gertruds rote
Die uugewöhulich ernste Wirtin entfernte sich mtt bezweifeln Sie se?u? Frömmiakeit ^,a”8e“ ^^roffe» wirb. Aber nehmen Eie Ihr
dem Verspreche», eS so schnell wie möglich zuzube. seiue Aufrichtigkeit?'? Stömmi0tdt ”nb "aweutlichIGlas zur Haub, Oberst, und trinke» Sie mit wir restev, »ud die beiden Männer traten durch die! «Hauprsächlich weil i<b mi» de» Aeowoün« I ant b??, Wohl und Glück dieses schönen und, waS Veranda in den Garte», wo fie die Llumenaulageo erwehren kauu. baß ihm der Etnstuss ^ « 0»^ ifi' 0ef4i,(ft‘n Mädchens!'
bewunderten, die, wie Doktor ESdaile erzählte, eben» Mutter erlaogt. zu mL^arösserem ans die Vergnügen Ich finde auch, wir haben »ns
falls von Gertrvd herrührteu. verhelfen soll. Und —• 8 ”” f °ie Tochter 1 schon einer großen Undankbarkeit schuldig gemacht,
»Die Wirtin scheint mir eine sehr achtnogswerte, | Hier wurde er durch Mr? Metkerso nnt»rf>rn*<.« I « » fibet ,bo8 Werk die Meistert» so ganz ver» aber uugewöhulich finstere vnd zurückhaltende Frau Iwelche die GlaStbür ö^r^nb lvi--n n!!,«"^?"'l0E^L,kouuteu!' '
zu sein', bemertte im Weitergehe« der Oberst. daß daS Mahl aufgettaaeu fd 61? folate?^' Lt. me.3R81”eJ Ieert<” iK fröhlichster Stimmurg
»Dar thut die streng pietistisch- Richtnog, die säumt dieser ihm» so^erwüÜschwu Auffordttnna » "?b btI Doktor, das s-tuige niedersetzeudj ihre religiöseu Avfichten jetzt angenowweu, mein verzehrten mit einiger^Hast^^uud obne^ bie “’S lüBet “e“ ®e te
-utgegmte der kleine Arzt achsel. Anerkennung -ine sehr w°hlg?r°teue Supp Ä stets HfinLertn) S« denken, werde» Sie doch
zuckend. .Sie sollte» Sie nur höre«, wenn fie ihr bet dem Doktor deu Forellenbn/ans-nn-b-n hff.nt. I ?etDil dabei sich eiueS Bessere» erinnern, als nur Steckenpferd rettet vnd ihre Bibelerklärnvgeu vor. und sahen dann enbH* biefe i?«I ^rge. Thaler und Abgründe, die fie umgeben, trägt; ich laufe dann, so schnell ich kauu, davon.' Main eno», das Reifet iebe einzeln ein« bSln ^gsteuS ziehe das Gericht Forelle» aller
.Wie und wo ist aber dieser Geist über fie ge. bereitete» Papieramhüllllna ibu n Inr^h^mnrh^ ^°tuisctönh-tt der Erbe vor.'
kommen, der mir ihre steife Zarückhaltung erklärt, .O, sehen Sie doch Gertruds^uüveraldLttck- al8 er feinettl Wirt erwiderte:
d e noch stärker hervortrat, als vo» ihrer Tochter Episteln! O-ffueu wir fi? schnell nm mtt 6°be heute ganz unerwartet des Schöne» schon
die Rede war, wo ihr Gificht fast eine» zürneudeu vertraut zu werben! Wahrlich kein £itb?sbrbHA?nL Ö ,1 S‘^en ?nb «euossen, da« Schönste aber bleibt »»Sdrnck annahm?' «ich in größere Spanllnüa v'erf ^ - mir doch Vorbehalten. Ich meine natürlich de» Au-
.Nach meiner An ficht hat ein fremder Methodisten. Der genußsüchtige Gourmand ma»t, n. E1?'8 Mädchens, welches weithin als Rose von Prediger, der hier seit einiger Zett fich aufhält. ihr | sSnmt darao, v°rsichtia v^ °»An Windermere bekannt ist!'
einzig und allein deu Kopf verdreht. Er HSÜ hier|Papierhülle abzunrhmeu ° Der Netti»?Pn°mnMh, I '?\beL ?tlb 36nen schon noch werden', ent. zwar sehr salbungsvolle Rede», doch möchte ich seine Kante Duft entstieg dieser und fchollsein,mÄ?st- 81,fln™er Epikuräer.iuhem erzugleich seinem Gaste Aufrichtigkeit in bescheidene Zweifel ziehe«.' von dem bampBn Se öotÄ eiD ® M b°° e‘n« ebeB -"thMt-n Forelle vorlexte
»Das ist allerdings eben so gefährlich, wie Kanrig strahlenden Svgen: .Kosten Sie Lerr Obe?», ‘Lr.L IHnb bte «ueisterhaft gelungene Sauce htuschob.
ftr fehe 3«Wrer. z- -»,» ».mmfie- bet»hti!Eie ei.»al u»d Sie ,,,d!u Le^^^ W)
Erscheint täzlich außer an Werktagen nach Sonn- und LLtUH. ,.U______
tßl 4ÜA Feiertaxen. — Ouartal-AbonnementS-PreiS bei der Erpe- wlUL vlll.Ua
VK 1UU dition S'/.Mk., bei den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg (exkl.
W”,£,SÄ'1,i?'8ä! ,Ä,e M‘ Sonntag, 25. August 1889.
schreibt: Bei unseren Erörterungen über das Entrüstungs-Meeting gegen England haben wir bereits die Behauptung, daß die Regierung ihre Stellung zu der Emin Pascha-Expedition geändert habe, berührt und auf die Umstände hingewiesen, welche zur Erklärung dieser veränderten Haltung dienen würden. In Ergänzung unserer Ausführungen bemerken wir noch, daß für die Regierung die Frage, ob sie der Expedition ihre Unterstützung gewähren könne, jederzeit der anderen untergeordnet blieb, ob die Expedition und die ihr zufließenden Mittel für die Zwecke des Reichs auf kolonialem Gebiete in Ostafrika förderlich oder schädlich sein werde. Blieb die Leitung der Expedition in Wißmanns Händen und wurden alle in Ostasrika verfügbaren deutschen Mittel in dessen Hand vereinigt, so konnte das Emin-Unter- uehmen neben feinem letzten Zweck zur Befestigung unseres Besitzstandes in Ostafrika nützlich werden. Es lag die Möglichkeit vor, nach dem oberen Nil von der unter Verwaltung der Deutsch-ostaftikanischcn Gesellschaft stehenden Küste innerhalb der deutschen Interessensphäre bis zu den großen Binnen-See'en vorzugehen, die Gährung an der Küste zu beschwich- ttgen und unser koloniales Gebiet weiter zu erschließen. In der Möglichkeit, die für die Emin- Expedition verfügbaren Kräfte gleichzeitig für die Ordnung der Dinge an der deutschen Zanzibar-Küste zu benutzen, lag für die Regierung die Veranlassung, das beabsichtigte Unternehmen nicht zu entmutigen, insbesondere zu einer Zeit, wo es ungewiß war, ob und welche Mittel zu dem analogen Zwecke vom
sNachdruck Beiboten.]
Air Rose vo« Windermere.
^Fortsetzung.)
«Oberst Reumore!' lautete die Antwort, die zu- gleich von einer Verbeugung begleitet war.
»Und ich heiße Doktor ESdaile', fuhr der klein- joviale Mann fort, der niemals besserer Laune war, als wenn er eine Forellenwahlzeit in Aussicht hatte. »Mrs. Wctherty, ich wollte hiuzusetzen, daß wir meinem Gast die großen wie die kleinen Forelle« dorsetzen müsse«, da fie im Grn«be zwei ganz ver. schiedene Fische find, wie Sie fich bald selbst über, zeugen werden, Oberst Reumore!'
Er hatte diese Worte mit einem für die Sache fo ungewöhnlichen Ernst gesprochen, daß fein Ge. fährt- fich eines Lächelns nicht enthalten konnte.
Die Wirtin sagte indes: »Und sollen wir fie bereiten, wie Sie fie das letzte Mal gegessen?'
,O, jedenfalls!' antwortete der Epikuräer nnd setzte, Oberst Reumore anblickend, hinzu: »Ich muß Sie darauf aufmerksam machen, daß, wenn Sie schon die Ordnung und Sauberkeit bewundern, welche Miß Wetherly hier schafft und hält, diese noch höher in Ihrer Achtung steigen wird, wenn Sie erst die Forellen kostens welche fie zubereitet.. Ganz gewiß haben Sie noch nie einen solchen Genuß gehabt. WaS meinen Sie, Mrs. Wetherby?'
Der Fremde entgegnete, daß er von jeglicher Ge. schicklichkeit und Kunstfertigkeit des jungen Mädchens überzeugt fei, indes die Wirtin aberwals mtt einer steifen Verneigung erwiderte:
»Ich kann nur sage«, daß eS Pflicht und Schuldig, «it meiner Tochter ist, den Gäste«, die unter meinem Dache weilen, den Aufenthalt so angenehm wie wög- «ch zu mache», vnd wen» ihre Zubereitung der «peisen Ihre Zufriedenheit erworben, so freut eS Mich sehr, dies zu hören! Wann wollen Eie diesen «bend essen? Jetzt gleich oder eine Stunde später?'
»O, jedenfalls gleich, so bald wie möglich!' aut-