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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt fite die Kreise Marburg und Kirchhain. — Illustriertes Sonutagsblatt.
Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
M 197.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-AbonnementS-PreiS bei der Expedition 2*/4 Ml-, bei den Postämtern 2 Mk. 50 Psg. (exkl. Bestellgeld). JnsertionSgebühr für die gespaltene Zelle 10 Psg., Reklamen für die Zelle 25 Psg.
Marburg,
Freitag, 23. August 1889.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition b. BlatteS, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler _____ in Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXIV. ^abraana. Moffe m Frankfurt a. M-, Berlm, München u. Köln: G. L- Daube u. Eo. in Frankfurt a. M , Berlin, Hannover, Paris-
ließ daS eben Erlebte wenigstens auf Augenblicke in den Hintergrund trete».
Mit dem Reisenden aber war plötzlich eine na» begreifliche Veränderung vorgegangeo, denn er stützte, tote von Furien verfolgt, weiter, iudeß sein Gesicht Leicheubläffe überzog, nnd hielt erst nach einigen Minuten in seinem nufichereu, wankenden Laufe inne. Sich während einiger Sekunden gewaltsam fassend, schritt er dann ruhig weiter; iudeß seine »och fast bis zur Unkenntlichkeit veränderte» GefichtSzüge deutlich verrieten, daß der Name Feutou längst schlummernde, traurige, weu» nicht schreckliche 9t» tuoeruugeu in ihm wachzernseu.
n.
Der Fremde sah sich indes diese« schrecklichen Eriuuerungeu, die der Verlauf der Erzählung znr Genüge erklÄen toird, bald entriffe». Er befand stch am Eingänge des Dorfes Windermere und stand zögernd eine» Augenblick still, als ob es ihm schwer fiele, schon jetzt die beengenden, heißen Räume deS Wirtshauses zu betreten, denn der Abeud war kühl und unvergleichlich schöu, uud lud ihu nur zu ver- lockend ein, noch ein Stündchen im Freien znznbringeu.
Der Souuevuvtergaug spiegelte fich tu glühendem Rot auf der fast nubeweglicheu Oberfläche deS See» wieder, währeud schou die Berge im dunklere» Abend» lichte dalage» uud in de» Thäleru bereits tiefe Dämmeruug herrschte.
Lauge weilten die Ange» de» Wanderers auf diesem so herrlichen, alle stürmische« Gefühle be» sänstigeude« Bilde, bis er fich endlich langsam um» wandte «ud dem Ufer entlang schritt, wobei er fich rückhaltlos dem Eindruck hiuzupeben schien, »welchen die ihn umgebende, selten schöne Natur auf ihn aus übte.
Eudlich sagte er halblaut: .Welche hohe, herrliche Genüsse, welche Szenen deS Glückes und de» Frieden» Meten fich uns doch von allen Seiten dar! Könnte» wirrste hui »»gehindert genießen, stürmte» nicht
was die „Volkstribüne" aussagte, nicht ganz zu dem stimmte, was die sozialdemokratische Reportage über den Pariser Kongreß zuvor verbreitet hatte, durfte man hierin eine weitere Bestätigung der von vornherein kundgegebenen Meinung wohl um so mehr inden, als, nachdem diese Widersprüche beleuchtet oaren, das sozialdemokratische Schimpfkonzert ausblieb. Neuerdings liegen nun weitere Anhaltspunkte vor, welche unsere Auffassung bestätigen. In Elberfeld hat am Sonntag der „Delegierte des Wupperthals", bet Reichstagsabgeordnete Harm, über den Pariser Kongreß in öffentlicher Versammlung seinen Parteigenossen berichtet. Wie die »Elberf. Ztg." und andere Blätter übereinstimmend mitteilen, verwahrte ich freilich Herr Harm dagegen, „daß neben den öffentlichen Verhandlungen auch geheime Beratungen icpflogen worden" wären, gab aber unmittelbar >arauf zu, daß »allerdings eine nicht-öffentliche Delegiertensitzung stattgefunden", diese habe sich jedoch nicht mit einem „Umsturzprogramm", sondern mit der Arbeiterschutzfrage beschäftigt. Nachdem aber die Abhaltung einer nichtöffentlichen, also geheimen Delegiertensitzung seitens eine» der am Kongresse aktiv Beteiligten öffentlich eingeräumt worden ist, wird man wohl darüber nicht mehr in Zweifel zu sein brauchen, daß neben den öffentlichen geheime Verhandlungen in Paris geführt wurden. Damit erhält die in der »Nordd. Allgem. Ztg." von vornherein ausgesprochene, trotz des sozialdemokratischen Widerspruchs festgehaltene Auffassung eine direkte Bestätigung von sozialdemokratischer Seite: daß nämlich der Schwerpunkt nicht in dem liegt, was die Sozialrevolutionäre über ihren Kongreß verbreiten ließen, sonder» in demftnigen, waS betreffs desselben geheim gehalten wurde. Wenn aber der Wupperthaler Delegierte, nachdem er der Wahrheit betreffs des Stattfindens geheimer Verhandlungen die Ehre gegeben, behauptet, diese hätten der Arbeiterschutzfrage gegolten, so dürfte diese Angabe kaum viel Glauben finden. Denn welcher Grund hätte vorgelegen, gerade diese Frage, die von vorneherein als der Hauptpunkt der Tagesordnung des sozialrevolutiouären Kongresses aller Welt öffenllich verkündet war, in geheimer Delegiertensitzung zu erörtern?! Vielleicht wird aber einiges Licht darüber, waS geheim in Paris verhandelt wurde, durch den Bericht geworfen, den gleichzeitig der Breslauer Delegierte, Former Schütz, seinen Gesinnungsgenossen ebenfalls öffentlich erstattet hat. Wie aus dem »Schief. Morgenblatt" zu ersehen, teilte nämlich dieser Delegierte mit: »die Kongreßmitglieder hätten sich durch Ehren
überrascht, und habe noch hinsichtlich deS Dorfes so viele Fragen an Sie zn richte» I"
.Sobald Sie dort «gelangt find, wird man Ihnen jede Auskunft erteilen.*
»Aber können Sie mir nicht*, fuhr der junge Mauu fort, offenbar in der Abstcht, fie noch zurück- : »halten, .können Sie mir nicht irgend ein Wirts- »aus empfehlen, wo ich auf einige Zeit ein Unter» kommen finde?*
.Nein, denn die wenigen, die vorhanden, find alle sehr einfach und mangelhaft.*
»Dennoch habe ich von einem gehört, da» am Ufer des Sees liegen muß und zugleich mir die Gelegenheit bieten würde, die weithin berühmte Rose von Windermere zn sehen, die indes kaum lieblicher sein kann als die Hirtin, welche ich in den Bergen getroffen.*
.Ich weiß wirklich nicht, welches Wirtshaus man Ihnen also bezeichnet hat*, entgegnete die Hirtin schnell, wobei fie fich abwandie. nm ein schelmisches Lächeln zn verbergen, das einen 'Augenblick ihre Lippen umspiefte. .ES gibt allerdings eins in Minder, mere, welches allen anderen auch schon wegen seiner schönen Lage am See vorgezogen wird, und sobald Sie daS Dorf betreten, werden Sie dies schon leicht finden. — Aber sehen Sie, meine Kühe verlassen den nur angewiesenen Weg; ich muß ihnen nacheilen und wünsche Ihnen einen guten Abend!*
Ehe «och der Fremde ein Wort der Erwiderung finden konnte, hatte fie schon die absettr grasenden Kühe zusammengrrufen und verfolgte mit ihnen einen schmalen Seitenweg, während Jener noch regungslos der lieblichen, jetzt sein ganze» Juterefl erregenden Erscheinung nachschante, die bald genug feinen Annen entschwand.
Sich ganz dem Eindruck hingebend, de» ihre Schönhett und Anmut, ihre Worte und Bewegungen auf ihn hervorgebracht, fiel ihm plötzlich et«, daß fie den Prediger von Sorto«, den guten Herrn Fenton, wir fie ih» genannt, genau kenne, und dieser Gedanke
wort solidarisch erklärt und verpflichtet, nicht eher zu ruhen, als bis die Arbeiter „mit Gewalt oder onst irgendwie" aus dem kapitalistischen Joche bereit seien. Der Kongreß habe den Zweck gehabt, ,u zeigen, daß die Arbeiter aller Länder entschlossen eien, dem „kapitalistischen Ausbeutesyftem ein Ende zu setzen." Niemand wird in den bisher bekannt gegebenen Berichten über die öffentlich abgehaltenen : 'ongreßsitzungen etwas über solche Solidaritätser- lärung und solche Verpflichtung, „mit Gewalt oder onst irgendwie" die Arbeiter zu .befreien", gefunden »aben; es möchte daher wohl der Schluß gestattet ein, daß in Breslau der Inhalt der geheimen Der« »andlungen doch richtiger bezeichnet wurde, als es m Elberfeld geschehen.
München, 21. Aug. Bei der Abreise des Schahs von Persien waren außer dem Prinzregenten und den Prinzen auch die Minister, die obersten Hofchargen, die Generalität, der Regierungspräsident, er Polizeipräsident und der Bürgermeister auf dem Bahnhofe anwesend. Der Schah schritt die Front der Ehrenkompagnie unter den Klänge» des Persermarsches und einem Kanonensalute ab. Heute nachmittag erfolgt von Chiemsee aus die Weiterfahrt nach Salzburg in einem königlichen Galazuge.
Straßburg, 20. Aug. sKaiser Wilhelm in den Reichslanden.j Die Stadt Straßburg hat zu Ehren ihres kaiserlichen Gastes ein Festgewand angelegt. Wer die volle Schönheit der Stadtaus» chmückung genießen will, schreibt die „Str. P.", der muß sich vom Bahnhofsplatze durch die gesanüe Einzugs straße bewegen, durch die Küßstraße, über die Petersbrücke, Alten Weinmarkt, Hohen Steg, durch die Meisengasse, über den Broglie bis zum Kaiserplatz. Der Bahnhofsplatz bildet einen großartigen Anfangs- und Stützpunkt des gesamten Stadtschmuckes. Mächtige Wappen mit Fahnen zieren die Einfahrtshallen, reizende Blumen- und Pflanzengruppen das Innere. Ueber dem Haupteingange der Empfangsgebäude prangt in riefengroßer Ausführung das deutsche Reichswappen; zahlreiche andere Wappen und Blumengewinde beleben die Fassade, und von den großen eisernen Masten wehen breite Wimpel herab. Rings um den Platz, in dessen Mitte die erste Ehrenpforte dem einziehenden Kaiserpaare das „Willkommen in Straßburg" bietet, ziehen sich Flaggenbäume; eine äußerst würdige Ausstattung, welche durchaus harmonisch wirkt. Nun hinein in die Küßgaffe, deren Häuser bis in die höchsten Stockwerke hinauf mit Fahnen, Fähnchen, Blumen, Kaiserbildern und Büsten
■t. »nr^«n^i»a! "erung der 4prozent. Rheinischen Prioritäten zweiter
ßtt AAfAKhMe rmserrs KatserpaaresIunö gritter Emission, sowie der Köln-Mindener im Reichsiairde. Prioritäten sechster Emission vom 4. September 1869
Wenn die begeisterte Ausnahme, welche zunächst! und sechster Emission Lit. B. Alsbald nachdem । König Humbert von Italien und soeben Kaiser Franz die Berichte über die im Juli in Paris abgehaltenen siofeph in der Hauptstadt des deutschen Reiches und Kongresse der beiden Richtungen der internationalen -war gleichmäßig in allen Schichten der Bevölkerung Sozialrevolutionäre bekannt geworden, hat die »Nor- aefunden hat, den Beweis lieferte, daß das deutsche deutsche Allgemeine Zeitung" die Meinung ausge- Lolk mit seinem ganzen Herzen bei dem Dreibunde I sprachen, daß der die nicht-sozialdemokratischen Kreise ist, und in dollem Umfange die bundeSsreundlichen interessierende Schwerpunkt dieser sozialrevolutionären Gefühle teilt, welche die Herrscher der drei euro-1 Manifestationen nicht in demjenigen zu suchen oder päischen Zentralstaaten beseelen, so legt der begeisterte zu finden sei, was in den öffentlichen Sitzungen der Empfang, welchen unser Kaiserpaar auf der Reise Kongresse verhandelt worden war, worüber aber fich durch Süddkutschland bis in das Reichsland hinein I die mehr oder weniger ausführlich die Vorgänge der gesunden hat, beredtes Zeugnis dafür ab, wie fest öffentlichen Sitzungen behandelnde Berichterstattung Kaiser und Reich, und insbesondere daS Kaisertum allein verbreitet hatte. Aus verschiedenen Umständen der Hohenzollern in den Herzen des deutschen Volkes konnte schon damals darauf geschloffen werden, daß wurzeln. Wie jene populären Kundgebungen der I neben den der Oeffentlichkeit preisgegebenenVerhand- in der Presse unserer östlichen Nachbaren vielfach lungen geheime stattgefunden hätten, und daß allein verttetenen Auffassung, als ob der' Dreibund ein | das, was in diesen verhandelt worden, em ernst- ErzeugniS nach dem Muster der Kabinetspolitik früherer hasteres Interesse beanspruchen könne, da das in den Tage sei und der sesten Wurzel in dem Bewußtsein öffentlichen Sitzungen Vorgettagene eben nach den der Völker entbehre, den Boden nimmt, so zieht die darüber vorliegenden Berichten solchen Interesses enthusiastische Ausnahme Kaiser Wilhelms und seiner I durchaus ermangele. Das Kundgeben dieser Aus- erlauchten Gemahlin jenseits deS Mains und Rheins saffung trug der »Nordd. Allg. Ztg." natürlich zu- einen dicken Strich durch die bei unseren westlichen nächst eine Flut von Invektiven seitens der sozial- Rachbaren noch immer nicht überwundenen Speku-!demokratischen Presse ein: ein Umstand, der begreif» lationen auf die Zerstörung der Einheit Deutschlands, licherweise besonders geeignet erscheinen mußte, die Rach beiden Seiten kann die Beseitigung dieser trü-1 Richtigkeit der in solcher Weise »widerlegten" gerischen Phantasiegebilde nur im friedenfördernden Meinung zu bekräftigen. Inzwischen haben wir an der Sinne wirken. Beide Nachbarn werden sich der Hand von Mitteilungen der hiesigen sozialdemokratischen Ueberzeugung nicht verschließen können, daß ein l »Volkstribüne" nachgewiesen, daß der sozialdemokra- kriegerischer Angriff nicht blos ans Deutschland selbst,! tischen Ableugnung zum Trotz in Paris — wenigstens - sondern auch auf den Dreibund einen Volkskrieg im ans dem Marxistischen Kongresse, an welchem die schärfsten Sinne deS Wortes Hervorrufen würde. I deutschen Sozialdemokraten teilnahmen — Verhand- WaS daS bedeutet, hat der eine unserer Nachbaren I lungen stattgesunden haben müßten, von denen die 1870/71 an seinem eigenen Leibe erfahren, der an I anfänglichen Berichte nichts vermeldet hatten, denn dere wenigstens in den Ergebnissen deutlich erkennen es war geradezu unmöglich, daß sich an die in den können Die Erinnerung an jene Zeit wird nicht öffentlichen Sitzungen des Kongresses verhandelten verfehlen etwaigen kriegerischen Gelüsten eine Heil- Dinge »heiße Debatten" geknüpft haben könnten, same Abkühlung zu Teil werden zu lassen. Das Auch hatte die aus sonstigen sozialdemokratischen macht selbstredend die sorgfältigste Pflege unserer Quellen fließende Berichterstattung von »heißen" Wehrkraft nicht überflüssig. Mehr denn je gilt in Debatten nichts zu melden gewußt, vielmehr stets ; unseren Zeiten der alte Spruch: Si vis pacem, I nur die weitestgehende Einmütigkeit betont, unter para bellum! Dem Dienste des Friedens weihen welcher der in der Oeffentlichkeit abgespielte Teil wir uns daher gerade dann am wirksamsten, wenn des Marxistischen Kongresses gestanden habe. Trotz- toir kriegerischen Hebungen mit Eifer obliegen. dem sprach die doch gewiß über diese Pariser Vor- W——h—I gänge gut informierte »Volkstribüne" von »acht- Deutsches Reich. I tägigen heißen Debatten", nach denen fich die nach
Berlin, 2L Aug. Der »Reichsanzeiger" ent- Paris entsandten Delegierten der sozialrevolutionären hält die Kündigung, resp. Aufforderung zur Konver-1 Parteien wieder getrennt hätten. Da auch sonst,
sNachdruck verboten.! laber doch, ja ich glaube, er hatte einen einzige»
M , dr .......... |Soh», der auswärts ftüh geworben ist. Er selbst
Die Rose vo« Mvoermere. list der Prediger einer armen Gemeinde, eben fol
(Fortsetzung.) lärm wie diese —•
.Wisse« Sie auch", fuhr der Fremde fort, »daß! »aber sein Name — sein Name?* in vielen Gegenden de» Landes der Slanbe herrscht,! »Er heißt FentonI* es sei von guter, glücklicher Vorbedeutung, toeu« zwei »Großer Himmel!* rief der Fremde, uud wäre junge Menschen, tote Eie und ich, fich angesichts I »«gesunken, hätte er fich nicht schnell an einem zur eines Kirchturms zum erste» Male begegnen!* I Seite stehenden Baum gehalten. Er beztoaug jedoch
Sie konnte jetzt ein fast ironisches Lächeln nicht diese Schwäche und antwortete ruhig auf die Frage unterdrücken,, rmd erwiderte mit einem merUicheu seiner Gefährtin, ob er den Pastor Fe»t^ kenne: Anilua von Scherz und Spott: »Ich bedauere wirklich,!„Nein, das nicht, ich habe nur von ihm gehört. Ä 6-rr, We" S iS» «f SV-- SB.» £ I-° ffE- M-u- ««
getroffen und mir diese Mitteilung gemacht. Stu I sei», der leider sei» ganzes Leben mtt Not und Sorgen andere» Dorfmädchen hätte vielleicht toohl mit Ver-1 zu ttopfen gehabt hat.
gnftgen Ihren Worten gelauscht, ter Unterricht, den! „Da hat wau Jhne» die Wahrheit gesagt. Er ich erhalten, hat mich jedoch srühzeittg gelehrt, an! war und ist stets der Vater aller Unglücklichen und keinerlei Vorbedeutungen wie Vorahnungen zu glauben I Bedürftigen, nicht allein in feiner Gemeinde, sondern «ud allen Aberglauben stets fern von mir zu halten.* I in der gangen Gegend, mit denen er daS, waS er
gaben Sie denn in diesem Dorfe eine so de- hat, gewissenhaft teilt, und niemand ist noch nuge- fondere Unterweisung gehabt und nicht den Unterricht l ttöstet von ihm geglmgen.^
der Übrige» Kinder geteilt, daß Sie meinen, Ihre! »Der edle, edle Man«! Aber ich weiß hier Geuosfinneu würde» vielleicht mehren Worten Glauben! unterbrach der Fremde fich wrd fügte daun hasth schenken?* fragte der Fremde, den- die Worte deS I hinzu: »daß Herr Feutou wieder ein ^ispiel liefert, jungen Mädchens in nicht geringes Erstaunen versetzten. I wie viele unserer gewissenhaftesten Geistlichen so
»Wir haben hier gar keine Schule; die nächste! kärglich besoldet werden und oft gar tu großer ist in Re-wick, dem kleinen Städtchen, welche» Sie Armut leben. - Doch, da haben wir, wie ich sehe, ütonlft aefeben.* | daS Dorf erreicht*, wandte er fich an seine Gefährtin,
»UndSie haben diese ebenfalls besucht?* «tt der er während deSGesprHe» weiter geschritten »Nein, ich verdanke die bessere Erziehung, welche Itnar und die kaum seine letzten Worte gehört, sondern ich erhalten, dem Prediger des benachbarten Dorfes darüber nachgesounen, woher wohl der Fremde ihren Sorten, der »och dort wohnt und bei dem ich meine väterlichen Freuudund Lehrer so genau kenne, daß Kindheit verlebt.* , « -m seine VerMuiffe wisse.
.De» Dorfe» Sorto»?* wiederholte mtt einerI llebrige«» stand ihr Entschluß fest, nicht a» seiner Hast rmd Teilnahme der Fremde, die er nicht »» Seite da» Dorf betreten zu wollen, und da fie auch bemdffern vermochte. »Wie heißt der Prediger? Hat ihre Kühe auf einem Seitenwege na« jeer ffio5nnng er sinder?* I bringen mußte, erwiderte fie ihrem Begleiter: »Be
Da, junge Mädchen blickte ihn, seine ängstliche folgen Sie nur die Mchtnng, die vir gegangen find, Hast nicht begreiftnb, verwundert au und entgeguete l indeß ich diese Nebenstraße eiuschlage — ruhig; »So viel ich weiß, hat er keine Kinder —| »Wie? Ich soll allein wetter gehen? fragte er