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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt fite die Kreise Marburg und Kirchhain. - Illustriertes Sonntaasblatt.

* Expedition: Markt 21. - Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch. '

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Li« toller Streich.

Humoristische Erzählung von F. E. Jensen.

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Erschemt täglich außer an Werktagen nach Sonn- und JH .

'M IA1 Feiertagen. Quartal-AbonnementS-Preis bei der Expe- WlUTllliru.

104* diti°n2'/.Mk., bei den Postämtern 2 Mk. SO Pfg.ftxkl. -MV

"*WäS'i?w Dienstag, 20. August 1889.

Zeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler in Frankfurt a. M., Eafsel, Magdeburg u. Wien Rudolf TYTV Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln- G 8- HIV, ____Daube u. Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, Paris

wird in dieser Woche von dem deutschen Kaiser- den beiden Hauptstädten des Reichslandes, in Badekur m.möglich unterbrechenVm« unbI®unbeM1!* paare besucht werden und es wird, seitdem diese Straßburg und Metz, haben eine entschiedene Ab worauf sein Arzt Dr Sckweninae! » b - ^"^ich verwirklichen möchte? Die englische

alten deutschen Lande wieder mit Deutschland ver- nähme der verbissenen Deutschenfeindschaft ergeben, eine zwnqend? Notwendigkeit rum' 22 ^ ^egierung hat das beruhigende Zeugnis des deutschen einigt sind, zugleich das erste mal sein, daß eine und besonders in Straßburg ist in bem Dr. ^ehi Simnge/£ mit boS SaUfT bestätigt. Die englische

solche Reise um des Reichslandes selbst willen erfolgt, ein entschieden reichstreuer Abgeordneter gewählt sich der Reichskanzler daraus 1?*rb '".Europa immer dort zu finden sein,

Kaiser WilhelmI. verweüte widerholt in Straßburg, worden. Alle diese Thatsachen können aber nichtReichs-Anzeiger^veröffentlich? bieÄwAsnn^' Vle ^lischen Interessen erheischen, und da benutzte zum Anlaß der Reise aber immer die Kaiser- darüber Hinwegtäuschen, daß es auch noch viele Menge des vom 1 Avril bis End^ i b'ese Interessen mtt der Sicherung des Friedens in Manöver, sein Enkel geht, um Elsaß und Lothringen unzufriedene Elemente giebt, welche nach Osten den Brennereien des deutschen Veick.«Zusammenhänge stehen, so kann über

ihren Kaiser zu zeigen und damit aller Welt zu be- schauen. Die gehässige Pariser Agitation hat lange und des nach Entrichtung der ^rbroucbÄ2?^ ?e Schlußfolgerung kaum Meinungsverschiedenheit

weisen, daß ihre Verbindung mit dem Reiche eine Jahre ziemlich freies Spiel gehabt, und besonders den freien Verkehr überaesübrten RronnÄ^ ^ Pntt . Neugierige Parlamentarier und Staatsmänner

unauflösbare ist. Im neuerbauten Kaiserpalast zu sind es die aus irgend welchem Grunde, namentlich nach betrug die Menge des im «hS???b ^ßerhalb Englands werden von den

Straßburg wird der deutsche Kaiser residieren und um sich der deutschen Dienstpflicht zu entziehen, nach hergestellten reinen Alkohols 626 401 Hettnli^ mfiffen toie England in entschei-

damet der Zugehörigkeit der wiedergewonnenen Frankreich gegangenen Elsaß-Lothringer, welche die In den freien Verkehr wurden^2 ! ?« Aug«bl,ckm vorzugehen gedenkt. Hoffentlich Lünder zuD-utschlemd eine eehöhtrWeihe verleihen. I zu Hnuse z-blL-ne» B°-w-ndin> «d F-euud- Enttichiun- d" fe|r *«' l-l l< »-«-». -

«ais-r Friedrich im »vrigm FrShlahr m I-iu-r «ufhetzen. Di- t-ideii J»h,Hunderte. m welchen ö(i Ps» Nir -mm Mer «inmMIwww^nnn Prot-ft«rlamml»ng der d-uilchr» Ko.

Proklamation an die Elsaß-Lothringer aussprach, daß das Reichsland zu Frankreich gehörte, haben nawr- Hektoliter/ zum Presse von 70 °malgesellschaft beschloß ein Gesuch an den Reichs­an eine Aenderung des jetzigen Rechtszustandes nie gemäß ihre tiefe Wirkung gehabt, die von zwei toliter. ®ie Soft« beniertt - kanzler zu richten, worin sie Verwahrung gegen die

und nimmer zu denken sei, daS hat unser jetziger Jahrzehnten nicht verwischt werden können. Das digungsschrift Boulangers mnnaä 8,a ;iL SrIc^UU9 deutscher Rechte in Afrika durch englische

Kaiser in seiner bekannten Festrede aus Anlaß der alte Geschlecht ganz für Deutschland zu gewinnen, dm von ihm organisierten Ku2ckafterd^nft Staatsangehörlge emlegt und die deutsche Reichs-

Enthüllung des Denkmales des Prinzen Friedrich wird auch schwerlich je gelingen- um so bessere sei, die Spionenlsste der Militämttack^^n^Ä^ £9,etr,n9 um Schutz und Genugthuung für die

Karl von Preußen in Frankfurt a. O. wiederholt, Hoffnungen können wir aber auf die Jugend setzen, Macht kopieren zu lassen sola-ndes ^ großen Deutschen gegenüber dem Auslande bittet. Im Laust und das gilt heute mehr denn je. Es wird aus und mit ihr wird ihre Heimat wieder einrein der kaumVerhandlungen verwahrte sich der Präsident

Anlaß dieser Kaiserreise auch wieder nicht an ge- deutsches Land werden. Verkennen läßt sich auch I fremden Militärattache der damalü,/.liegen, daß das Vorgehen der Gesellschaft dm hässigen Stimmen aus Paris fehlen, denn nach den nicht, daß früher von deutscher Seite in der Ver- sein, so können wte aufarunb SutierlSrFeindseligkeiten gegen England trage-

dortigen Zeitungen sind ja die deutschen Reichslande waltung der Reichslande einige Fehler gemacht sind, mationen versichern daß eine t m nur fle9en bie Mißachtung deutscher

gewissermaßen immer noch als französische Provinzen Frhr. von Manteuffel war nicht kmsequent, und die deutscher SeT ,n^'eriftierte^ W. k, *£ fei<Cn9 bei ®n9länber-

anzusehen, aber das kann unsere Haltung nicht be- anfänglich übertriebene Strenge beim Paßzwange Annahme nahe daß iener Ausdruck Rn,.b L Bayrmtth, 17. August. Ihre Majestäten der einflußen. Elsaß-Lothringen find vom geeinten hatte ebenfalls ungünstige Wirkungen. Die Regierung gewählt ist weil MDion" ÄS i ü unb bie Kaiserin sind um 8 Uhr hier einge- Deutschland mit dem Schwerte wiedergewonnen und von Elsaß - Lothringen muß eine feste, aber ruhige schnittsftanzosen eine große Rolle knittt ..»? w1?.?11uf bcm Bahnhof vom Prinzregenten Glieder Deutschlands werden sie bleiben, so lange sein, und was von Eigentümlichkeiten geschont werdm teif welcher die Uniform des 4. preußischen

es überhaupt nur ein deutsches Reich giebt. Es kann, bleibt auch in Zukunft zu schonen. Sm espions" eine besonders^ imv^merende Mi^/n ^^-"^^^giments trug, begrüßt worden. Se. ist gut, wenn das unseren Nachbarn ab und zu Reichstage haben sich in der letzten Session Redner die^ große Masse des franEckenf pajeflat trug i>ie Uniform öe« 1. bayerischen Ulanm- ruhig, aber mtschieden zu Gemüt geführt wird, damit aller Parteien für diese Politik ausgesprochen, und sprachen haben dürste« ver- rcgiments Der Kaiser und der Prinzregent um«

sie erkennen lernen, daß allein die Wirklichkeit güt Staatssekretär von Bötticher machte sie von der Laboucheres im englischen UntnBoufp 2r ÄS* Ü» urnb begrüßten sich auf das Herzlichste, und nicht aberwitzige Behauptungen und Gedanken, Haltung der Elsaß-Lothringer abhängig. Nunmehr hältnis Englands zum Dr^bÜnde un^d/e Künstlern war eine Ovation veranstaltet

wie an der Saine sie laut werden. Deutschland wird Kaiser Wilhelm selbst sehen und prüfen können. Fergussons darauf unt^ßonbon^ * ~°rben,.k '"dem Mottls Kantate über GötheS .des

hat gegenüber den früheren Zuständen -- Reichs- * London) werden von EpimmideS Erwachen« zur Aufführung gelangte

lande das größte Entgegenkommen beobachtet. In DttttscheS Reich. neue^Gesicktsvunkte^S^b.^N^"?^ daß Zum Schlüsse folgte nocb der .Kaisermarsch« von

Metz erbebt sich immer noch das Standbild des Berlin, 17. Aug. Heu^fa^d nochmals unter hältniffesdadurchnichtgelksett settn'Ä ^'^ard Wagner. Auf dem Bahnhof waren auch

Marschalls Ney; aber in der deutschen Grenzveste dem Vorsitz des Fürsten Bismarck eine Staats-sagt- Wie man si?bt^ entbltenviPDeputationen des Magistrats- und Gemeindekollegiums wird auch bald Kaiser Wilhelms Denkmal sich er- ministerialsitzung statt, welche dem Vernehmen nach Aufschlüsse der enalssck'en SeQkruno nirhfa £Um ^"pfange erschienen. Das in dichten Mengen

heben als Zeichen von Deutschlands Kraft nnd Macht, dem Berichte der Untersuchungskommission über dtt in d?r politischen Welt Übe2e°enben^nv» ? ^u6Iifum begrüßte Ihre Majestäten mit

Kaiser Wilhelm II. wird wie sein Vater und rheinisch-westfalischen Bergwerksverhältürffe und an- benÄSn les SSF&SS T H?Wen Zurufe«. - Das Kaistrpaar und

Großvater in ben Reichslanden mit festlichen Ver- gcblich auch der Frage des Sozialistengesetzes galt, schwächen könnte Im Geäeniess obi b« ^»njregent wohnten heute der Aufführung der

anstaltungen begrüßt werden. Die Zahl der dortDer Reichskanzler re.ft infolgedessen eeft mcrgen ab. mftärten unbL Luban/pp^Pts-l' Hefter fing er bei, welche von Richter dittgiert

ansässigen Altdeutschen ist sehr groß, zahlreiche .Ein- - Der Umstand, daß^t Bismarck feine Reise den Wotten ®ie Vorstellung verlief glänzend; bei der

geborene" haben sich längst mit den neuen Ver- zum Kurgebrauch nach Kissingen aufgegeben hat. Boden ist bie britifAe tfotte^ e n moiLp/^l. Sffa^ U"b ber Abfahrt der Herrschaften ertönten

hältnisien ausgesöhnt, und die jungen Leute, welche wird mit dem in kurzer Zeit bevorstehenden Besuch des allgemeinen Frttdens Ltätten 2 ltürmssche Hochrufe. Der Kaiser begiebt sich von

- d-- Reichsarmee «.»in« habe-, habe- M K.ilers °°» Raßlaad am »t-stge-'H.,- m £ JSUg Sg L*. ST-«

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Ihrer ältesten Tochter war, Ernst mit Fräulein geben hätte, der fast meine Kräfte übersteigt.« was i* ta,iKa^Si ett' btt Z,"ude, die sie wir verursachte, indem sie so spras"

Johanna werden. Was sagen Sie dazu, Fräulein?" Und da fie mich »ach nichts mehr fragte, fügte mir, mtin ßn?« ® 8 0 0 6te 6on I.. Während unseres Spazierganges nahm Henriette

Johanna errötete nnd antwortete nichts. Der l'<h I »Mein Freund bittet Sie rnerft ib« s-i» I m J > "?^r den Arm uud sagte ihr einige

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Ihr Herr Vater wohnt in Kopenhagen, glaubte ich." I handelt sich darum, einem jungen Mann! Sympathie für Sie Sodann wüniebt er6 bofe^ 6h I q», mefter teilt mir mit", sagte fie, .daß

Ich verneigte mich. e °e Ruhe seinen Frieden viederzngeben. Durch Ihren Herr- Vater auf eine Unter»bnna mit « ' K ^bo*?lereÄbuD9 »B erhalten glaub

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.2« I.° mein Oskel, ,b«8 3-Ä^1 * dem iUm°I->, d°- mm, dem

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t Ml der H«rPast" ist sein Schwager? 61. SW 'M wählen kL °»ürbenSK a4tun?-flfeatefi7 °f raferC

hoben einen nKerliebften Ren fterr SRnftnr ffr I vtauietn, tu die er ein so großes Vertrauen I Baude der Familie fefter t,»8 c.i- I Rtviung $ jagte fie.

ist wM^eirüich Erier - " ' W bat-®tr Ihren mächtigen Schutz bewilligen Warum uicht glttch die Liebe SLffi lb Ltm » -Eiueu außerordeutlicheu Wert, ebenso wie mein

V ltk n c . » wollten. Er muß Ihr Lertraueu auf eine unetklär. nicht die Eheu zwischen selb» enSS ÄSE Pr.Ä?t bUI 36« Achtung, und wenn eta ur-

.. -Neiu, meinHerr, er istKaufmarm.« Dau» Uche Art gemißbraucht habe».' anbefehle», ob da Lttb« sei ob?^^n2^a-dte» -»-löschlicheS Audenkeu nicht beständig seine Gedank.»

Mgte er natürlich hiuzn:,Aber ,»gleich gehört er I ,Ste kennen also--Sie wissen von dem I Vorteil dabei wäre?' " °btt n<bt/ totnn DHII diesem Hause zurückführte, so würde ich nicht

xetta*« StattoMjiBrte, wobei man »ach dem Abenteuer, da» uns passiert ist.' .Indessen, ich muß Ihrer =cOnnn, omm U? bieJcm Augenblick selbst hier seine Sache wie ein

»eueu Befehl feinen Schnurrbart wachsen lassen maß.« I .Mein Freund hat wich mit allen seinen Einzel- fich nicht mit btefem febltI Anwalt verteidigen. Ihre Schwester hat mir der.

Beidieseu Worten richtete» sich aller Augeuauf I heiten verttant gemacht. Jodeffeu seine» Name» zu »haben, das Sie so sehr ,» rnrttidwen Wochen, wir eine besondere Unterhaltung mit Ihrem

S nnb fein Freund lächelten uud tauschten I neunen, ist mir nur erlaubt, wenn er vollständige! .Ich glaube daß Sie ibr««» « "en. ! Herrn Vater zu verschaffen. Wenn Ihr Haß gegen Blick an», der also anSgelegt werden konnte:IVerzeihung feines Fehler» erhalten haben wird.' Iwünschen müssen. Henriette hbUm »einen arme» Freund so nuversöhulich ist, so bitte

^sseBerorduung bedeutet einfach, daß dieser Herr .Ich finde e» erstaunlich, wie ein Mensch, welcher jwelch?»ihmfilmte,®ie' mir t8 f°8«- 3ch werde Ihrem * . £ meinen Vater so schwer beleidigt hat »ab n»S alle daSSiegel der Familie ttna ni*M,nh.fAeA6ltr Baier eine unangenehme Erinnerung spare». Ich

«nige Minuten darauf .wurde» wir eiugelade», .Wiel auch Sie Fräulei»? 3» diese« Fall ist Wen» ich de» gewählt bätt?' h« ^nK?® brauche Ihre vollständige Verzeihung, damit ich «ich ** «»ff« tm Gatte» m trinke«. Ich uähette «ich j er sehr strafbar; de»» in seinem »rief drückt er mir neuust. so war ^r weui°ften« °^ Serr®tet «eine» Auftrage» entledige.' *

' »teigpen» gnr, tufitg, nutet« |Sie find eta sehr warmer Anwalt, meta Herr