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Illustriertes Somtagsblatt

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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

von diesen stehen acht 26 Zentimeter-Ringkanonen in der schwergepanzerten Kasematte, die übrigen an Deck.Kaiser" undDeutschland" trugen früher Vollschifftakelage, welche jedoch seit einigen Jahren, wre bei allen Schlachtschiffen, in Fortfall gekommen ist. Das FlaggschiffKaiser" ist mit besonderen ^ajütseinrichtungen zur Aufnahme hoher Persönlich- ! eiten ausgestattet und wird auch im Herbst, während )es Aufenthaltes des Uebungsgeschwaders im Mittel­meer, Mitgliedern unseres kaiserlichen Hauses als Aufenthalt dienen. Die Panzerschiffe 3.Friedrich der Große", Kommandant Kapitän z. S. Klausa und 4.Preußen", Kommandant Kapitän z. S. Tirpitz, sind Turmschiffe; ersteres wurde auf der kaiserlichen Werst zu Kiel, letzteres auf der Werft Vulkan bei Stettin erbaut. Sie unterscheiden sich von den übrigen Schlachtschiffen dadurch, daß ihre Geschütze in zwei drehbaren Panzertürmen aufgestellt rnd, jeder Turm enthält zwei Geschütze, zwei weitere Geschütze stehen au Deck, im Bug und Heck. Ihr Deplacement beträgt 6770 Tonnen, Maschinen stärke 5400 Pferdekräfte, Besatzung 535 Mann. Als Aviso des Uebungsgeschwaders fungiert derZielen", Kommandant Korvettenkapitän Oelrichs.Zielen" wurde im Jahre 1876 ausschließlich für Torpedo- zwccke gebaut; sein Deplacement beträgt 975 Tonnen, die Maschinenstärke 2350 Pferdekräfte, die Besatzung 111 Mann.Zieten" ist ein schnelles und schneidiges Fahrzeug. Das letzte, den Kaiser begleitende und nicht zum Geschwaderverband gehörende Schiff ist )er AvisoGreif", welcher als Depeschenboot während der Nordlandfahrt des Kaisers besonders bekannt und intereffant geworden ist. DerGreif" ist auch an und für sich ein höchst interessauteS Fahrzeug, welches dem Auge schon durch seinen schlanken Bau und die drei hintereinander stehenden Schornsteinen ofort ausfällt. DerGreif" ist ein Torpedojäger >ar excellence, er ist mit zwei langen 19,5 Ztm.- Geschützen und 10 Revolverkanonen armiert; sein Deplacement beträgt 2000 Tonnen, seine Maschinen­parke 5400 Pferdekräfte; es ist daher erklärlich, daß derGreif" eine bedeutende Fahrgeschwindigkeit entwickelt und ihm daher auch die Rolle eines De- -eschenbootes zufiel; Kommandant desGreif" ist >er Korvettenkapitän Flichtenhöfer. Die Besatzung besteht aus 140 Mann. Vorstehendes ist eine kurze Uebersicht über die einzelnen Schiffe, mit welchen unser Kaiser am 2. August an den englischen Ge­laden erscheinen wird. Wenn auch die Engländer in der Lage sind, dieser Flotte ihre schweren neuen Panzerschiffe gegenüber zu stellen, so mag doch

war er uuwillkürlich stebeu geblieben. John Lombard war kein Mann der Gefühlsregungen, aber er be» ahl bock, als er hörte, daß Juanite fleißig, aber ehr arm sei, ihr einen etwas höheren Lohn zu geben und sie zur Aufseherin über ihre Kammeradiunen zu macheu, denn eine so seltene Schönheit mflffe un­bedingt sich etwas zu Gute thun. Niemand beneidete das Mädchen darum. Stets blieb sie gegen Alle freundlich, gegen Alle gleich zuvorkommend.

Beim Schein der Abendfeuer, an welchem die M-xkauer ihre schmalen Mahlzeiten herstellteu, summten allerlei alte Geschichten von Maud zu Mund. Die vornehmste darunter war eine alte Sage, nach welcher ein mächtiger Fürst, als er mit allen seinen Schätzen vor den beutegierigen Schaaren der spanischen Söldner fluchtete, in dieser Gegend von einem Erd- beben überrascht und mit seinen Schätzen und seinem Gefolge unter stürzende» Bergtrümwern begrabe» worden sei. Auch von den Spaniern war Niemand ent­kommen, und so hätte Niemand die Stelle verraten können, an welcher eine gewaltige Masse gemünzten und ungemünzten Golder liegen sollte. Jahrhundert- waren seitdem vergangen, oft war Nachforschung nach dem spurlos verschwundene» Gut angestellt worden, aber diese Bemühungen blieben bisher ohne jeden Erfolg. AIS nun der Amerikaner den Bergbau be­gonnen, da glaubten Viele, ihm werde beschiedeu {ein, die Schätze zu Heber, «brr man fand nur schlichte Erze keine Eedelrnetalle.

Juanite hatte zwei Brüder unter de» Bergarbestei n Pedro der ältere. Frarcikco der joagere. Beide wäre» ehrgeizige, strebsamme Gesellen, ihr heiß ster Wunsch war, so diel zu erübrige», daß sie ei» eigenes Heimwese» sich erwerbe» konnte». Sorgfältig be- ichntzte» fie die schöne Schwester n»d namentlich der jüng-re Bruder h'»g mit schwärmerischer Verehrung au dem Mädchen. Pedro studierte die technischen Geheiwnifie des Bergbaues mit unermüdlichem Eifer. Von feinen Landsleute» war er zum Sprecher ge. wählt, der alle ihre Wünsche dem B.rgwerksbefitzer

4715 . 10. Stube,, im 1. ihcreS

Nethen. 91- ierre- ch oder J. i. b. [5254

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie die Annoncen-Bureanx von Haasenstein und Vogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg u. Wien; Rudolf YYH7 Masse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln: G. 2. 1DUllu

Daube u. Co. in Frankfurt a. M , Berlin, Hannover, Paris.

Mr Reise unseres Kaisers «ach England. Wilhelmshaven, 31. Juli.

Se. Majestät der K a i s e r und König hat heute früh um 7 Uhr mit der »Hohenzollern" und j, Begleitung des AvisosGreif" die Reise nach England angelreten. Die gestern nachmiitag bereits «ach der Außenjahde gedampften Geschwader schloffen sich der Kaiserlichen Pacht in der Höhe von Schilfig chede zur Weitersahrt an. Zur Verabschiedung von Er. Majestät hatten sich heute früh sämlliche an­wesende Admirale und Offiziere an der Kammer­schleuse eingesunden. Als die Aachi auf die Rhede fuhr, gab die Salutbairerie den Kaisersalut.

Tie Eskorte der Kaiserlichen MachtHohen- zollern" besteht aus dem Manövergeschwader und dem Schulgeschwader, ersteres wird von dem Vize- ildmiral v. Kall, letzteres von dem Kontreadmiral Hollmann besehligt. Beide Geschwader, welche eine Amtliche Streitmacht repräsentieren, haben in ihrer Gesamtheit eine sehr intereffante Zusammensetzung, veil fast alle Schiffsklaffen unserer Marine in den selben vertreten find, welche im Falle eines Krieges in Frage kommen würden. DaS ManSvergeschwader besteht aus den Panzerschiffen: 1.Baden" (Flagg­schiff), Geschwaderches: Vizeadmiral v. Kall, Kom- Mndant: Kapitän zur See Schwarzlose. 2. Panzer­schiffSachsen", Kommandant: Kapitän zur See dm Dietrichs. Beide Panzerschiffe sind deutschen llrsprungs;Baden" lief auf der Kaiserlichen Werft ju Kiel im Frühjahr 1880,Sachsen" auf der WerstVulcan" bei Stettin 1877 vom Stapel. Ihr Deplacement beträgt 7400 Tonnen, die Maschinen-

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und flOvltitttjl

Feiertagen. Quartal-Abonnemevts-Preis bei der Expe-

bitten 2*/* SRL, bei den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exkl. oo

Bestellgeld/ JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile Sonnabend, 3. Auaust 1889,

10 Pfg., Reklamen für die Zecke 25 Pfg * ö

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^Tif. ^rke 5600 Pferdekräste, die Besatzung 356 Mann, scszeit' $£ Armierung, außer zahlreichen Revolvergeschützen

DieIrene" ist die Repräsentantin eines neuen Schiffslyps unserer Marine. Sie ist ganz aus Stahl gebaut, mit doppelter Holzbeplankung und einem 76 Millimeter starken Panzerdeck aus Stahlplatten versehen, welches sich in der Höhe der Wasserlinie über die ganze Länge des Schiffes erstreckt. Unter diesem gewölbten Panzerdecke liegen die vitalen Teile des Schiffes, als Maschinen, Kessel, Pulver- und Munitionsräume, das Deplacement derIrene" be­trägt 4400 Tonnen, die Maschinenstärke 8000 Pferde fräste, die Armierung aus 14 Kruppschen Geschützen neuester Konstruktion, die Besatzung aus 320 Mann. Die Geschwindigkeit derIrene" ist der verhältnis­mäßig großen Maschinenstärke (entsprechend eine be­deutende und beträgt über 18 Knoten. Diesen vier Schiffen ist als Aviso der TorpedojägerWacht", Kommandant Korvettenkapitän Burich, beigegeben. Wacht" undIrene" sind in diesem Jahre als ganz neue Schiffe zum erstenmale zu den Geschwader- Manövern herangezogen. Der AvisoWacht" lies im Herbst 1887 auf der Werft der Aktiengesellschaft Weser in Bremen vom Stapel und hat inzwischen in dem TorpedojägcrWacht" ein Schwesterschiff erhalten.Wacht" hat 1240 Tonnen Deplacement und die bedeutende Maschinenstärke von 4000 Pferde- ! rüsten, drei Geschütze von großer Tragweite, zehn Revolvergeschütze zur Abwehr feindlicher Torpedo­boote von 126 Mann Besatzung, außerdem ist das Schiff, seinem Zweck entsprechend, mit einem elektri- chen Scheinwerfer von 20 000 Leuchtkerzen Normal­raft versehen.

DaS Uebungsgeschwader besteht 1. aus dem PanzerschiffeKaiser" mit dem Geschwaderchef Kon­treadmiral Hollmann an Bord, Kommandant des- elben Kapitän z. S. Hoffmann, 2. Panzerschiff Deutschland", Kommandant Kapitän z. S. von Reiche.Kaiser" undDeutschland" find nach dem König Wilhelm" dir größten Panzerschiffe unserer Marine, die mit ihren hoch über Wasser ragenden Schiffskörpern und hervorspringenden Kasematten einen imponierenden Eindruck machen. Die Schiffe rnd englischen Ursprungs und auf der Werst der Zirma Samuda Brothers nach den Plänen des rüheren Schiffskonstrukteurs Reed gebaut, der Stapel- auf erfolgte 1874. Durch Umbau und Verbesserung >er Artillerie und maschinellen Einrichtungen sind liefe Schiffe beständig auf der Höhe gehalten und nehmen unter den Schlachtschiffen unserer Marine eine erste Stellung ein. Ihr Deplacement beträgt 7676 Tonnen, die Maschinenstärke 8000 Pferdekräste; die Besatzung 638 Mann und die Geschützzahl 15;

Tombard Valley vertrete». Mit einer Nahrung zufrieden, die fast für ein Haustier zu ficht war. verbanden fie mit dieser weitgehenden Genügsamkeit ebenso große ArbeitSauSdauer und erweckten nicht selten den heftigen Zorn bet Amerikaner, die sich durch die lbinefische Konkurrenz im Lohne gedrückt glaubten. Am meisten aber waren die AankeeS wohl auf den schlau u Nin- Hang erbittert, vesieu Spiel» und Trinksalon der besuchteste im ganzen O te war. Nin-Hang half einigermaßen bekannten Güsten auch nickt ungern mit seinem Gelbe auS, und er erhielt, was merkwürdig an di fern Orte erscheinen konnte, das dargelieheue Geld pürkilich zurück. Einmal hatte ein Irländer den Chinesen auSgelacht, al» dieser Be. zahlung forderte, und am nächsten Morgen war der wideisp-nstige Schuldner tot auf feinem Lqger ge­funden. Such nicht die geringste Wunde war zu entbedtn, die G fichtszüge waren unverzerrt, »Nd Niemand vermochte die TodeSart zu beweise». Von und über Ni»-Ha»g wurde allerlei g< flüstert, man sprach von chim fischem Gift, aber alle Zeugnisse fehlten.

Die Mehrzahl der Arbeiter bildeten aber Ab kömmlinge der Ureinwohner Nfix'koS, der Indianer und der spanischen Eroberer. Geschmeidige, kotzen- gewandte Bursche» »nd Mädchen, mit braunen Ge­sichter» »nd schwarzem Haar. Sie hielte» fest zu- iamme», und wen» es auch die Amerikaner an Auf merks rnkeiten gegen die rmxikaniscke» Mädcken nickt fehlen ließe», eines Sieges konnte sich Niemand rühmen. Mr. John btftf äftigte die gewandten Mädcken bei leichteren Arbeiten sthr gern. Sie waren fleißig und mit weit eetingerem Loh» als die Männer zu- irii d-n. Unter den M x kanerinneu war Jnanite die schönste und die am meiste» umworbene. Wenn ffi bei der Erziortieiung besck ästixt war, so fragte mar unwillkürlich, wie eine Donna unter dieses nieder Volk komme? Gesicht und per waren vom gleichmäßigen, schönsten Ebenmaß, die Hände klein, wen» auch die Finger hart gearbeitet waren. Als der Bergherr diese Arbeiterin zum erste» Male gesehen

jeder Deutsche mit Stolz auf dieses Geschwader blicken. (N. A. Z)

Die falsche« Arbetterfrr««-e werfen immerfort mit hochtönenden Phrasen um sich, die dem Ohr ihrer Zuhörer zu schmeicheln bestimmt sind. Für positive Maßregeln zur Linderung ober gänzlicher Abstellung vorhandener Mißstände dagegen haben die demagogischen Phrasendrescher keinen Sinn: es mangelt ihnen sowohl die Neigung, als auch die Befähigung zu tüchtigem reformatorischen Schaffen. Es ist ja viel bequemer, einfach den Umsturz alles Bestehenden predigen, als angeben, wo und wie sich die beffernde Hand anlegen läßt. Man sehe sich die Versammlungen und Beschlüsse der beiden in Paris versammelt gewesenen internationalen Arbeiterkongreffe an, ob sich darunter auch nur ein einziger frucht- bringenver Gedanke, ein einziger Vorschlag befindet, an den sich anknüpfen ließe, um eine brauchbare Handhabe für weitere Förderung der Zwecke des sozialen Reformwerkes zu erhalten? Man wird nichts finden, weil es garnicht in der Absicht und Befähigung jener Brandredner lag, das auSgefahrene Geleise der sattsam bekannten revolutionierenden Tiraden und Schlagworte zu verlassen. Gegenüber den in Paris mit erneuter Heftigkeit hervorgetretenen Bestrebungen, die arbeitenden Klassen für die Politik und die Ziele der Sozialdemokraten zu begeistern, dürste es sich verlohnen, die Aufmerksamkeit aus die Warnungen und Ratschläge zu lenken, welche der bekannte ameri­kanische Nationalökonom Professor Ely in der Vor­rede zu seinem BuchLabour Movement in Amerika" an die Arbeiterwelt richtet. Die in Wahrheitgol­denen Worte" des Professors'Ely gewinnen an Be­deutung, wenn man berücksichtigt, daß gerade dieser Gelehrte als der den Arbeitern am meisten günstig gestimmte der bürgerlichen Nationalökonomen Amerikas allseitig anerkannt wird. Er ist das Haupt der Economic Association »nd, wie das Augusthest 1887 derNeuen Zeit" sich ausdrückte, der Stein des Anstoßes für die orthodoxe Schule der ameri­kanischen Oekonomen.

Indem wir uns Vorbehalten, die Worte Elys demnächst ausführlich wiederzugeben, begnügen wir uns für heute, den Punkt 3 seiner Warnungen und Ratschläge unseren Lesern vorzuführen:

Hütet Euch vor demagogischen Umtrieben, be­sonders vor dem politischen Parteiwesen, welches illusorische Triumphe gewährt, aber Euch nur elende Mißerfolge läßt. Seid nicht die Stufen für andere, ober besten Bevollmächtigten vorzutragen hatte. Da­durch machte e8 sich von selbst, daß er manche Dinge erfuhr, die feinen ©-»offen fremd bliebe», »ud als die amerikanische» Juzenieure seine» Eifer sahen, förderte» fie bereitwillig fein Wiste», schon nm sich sclbst eine Erleichterung zu verschaffen, den» bet un> ermübliche Mexikaner konnte fie in manchen Fälle» bald vertreten. Er war burchauS zuverläsfig tnb feine Landsleute gehorchten ihm eufS Wort.

Aber eS war doch ein Irrt hum, wen» die amerikanischen Ingenieure glaubten, bet Mexikaner P-dro mühe sich in ihrem Inten sse so ab. In der Brust des dunkeläugigen, heißblütiae» MaumS schlummerten ganz andere Gedanke». Pebro glaubte fest an bie alte Sage von ben versunkenen Schätzen, er glaubte auch daran, daß man zu benftlben ge­lange» könne, wenn man nur bie nötige» Bergkeunt- niste besitze. Er lachte über die Rebe» seiner Römer oben, welche hoch und tener verschworen, d» großer Zander eines Wissenden werde das Gelb einst an ben Tag bringen. Hier tm Bergwerk hatte er gelernt, baß e« keine» größere» Zauber giebt, all Wiste». Seine geheime» Plärre würbe» verstärkt, als et eims TageS Aevßetunge» eines amerikanische» Beamten hörte, bet lachend sagte, bie M-xikauer mit ihrem Köhlerglaube» hätten doch vielleicht nicht ganz unrecht. Durch ein Erdbeben sei die GebirgSfon»?tio» wirklich ganz erheblich in diesem Gebiet verändert. Wer wollte aber sage», wo das Geld zu finden Darüber wüste man alle Berge »ms tzen.

Wo war daS Gelb zu finde»? Darüber hatte Pedro längst eigene G danken. Etwa eine Stunde von Tombard Ball y entfernt rauschte ein G-dirgS. st om durch ein zerklüftetes, mit wilden Trümmern an gefüllte» Thal in einen Abgrund, aus welchem er sich später in die Ebene ergoß. Er »ahm an, daß der Lauf dieser Stromes früh t ein anderer gerne'en, daß erst die Verschiebung der FelSmaffeu beim Erd­beben ihm diese Richtung gegeben. Hier mußte her Ort sein, wo der flüchtende Fürst von der Katastrophe

haus, oberste arkt zu 10 der Biebers Stuben [4837 seither .ck bes feinere \ und r ober res zu [5003

und Torpedoausrüstung, aus 8 schweren Geschützen. Die Stärke der Panzerung beträgt 40,6 Zentimeter, bie Maximalgeschwindigkeit 14 Knoten. Auf dem FlaggschiffBaden" ist für bie Dauer der Kaiser­reise die ganze Kapelle der 2. Matrosendivifion aus Wilhelmshaven eingeschifft, welche bei den offiziellen Diners konzertieren wird. 3. PanzerschiffOlden­burg", Kommandant Kapttän zur See Aschmann, von 5200 Tonnen Deplacement, 3900 Pferdekraft, 356 Mann Besatzung und 10 Geschützen.Olden­burg" ist das kleinste und jüngste Panzerschiff unserer Marine, welches im November 1884 auf dem Werst Vulkan vom Stapel lief.Oldenburg" ist ein Breit­seitenschiff mit vorzüglicher Artillerie. 4. Gepanzerte LreuzerkorvetteIrene", Kommandant Se. König!. Hoheit Kapitän zur See, Prinz Heinrich von Preußen.

[Nachdruck verboten.^

Der Schatz -er Artekr«.

Eine Erzählung auS Mexiko von Jenny Felber.

In einem wilden GibirgSthal hat feurige Unter» »tmerluft mit dem Bau eines Bergwerkes begonnen. Die Hirten der Gegend hatte» ab v»d zu von Metallen erzählt, welche dort verborge» läge», unb ein reicher Pankee, welcher die Rede» vernommen, hatte sich mckt lange nötigen lassen ein Stück Geld an daS Unternehmen zu wenden. Ma» stieß in bet lhat auf Erze, bie Sp.knlatio« des fingen Mannes belohnte sich, unb wen» bie Erzlager die nötige Tiefe befaße», wußte Mr. Joh» Towbarb zum Krösus »erben. Eine Miuenstadt »ar iw Nu entstanden, Männer und Frauen hatten sich in derselbe» nieder, gelaffen, unb wo früher einige magere Stücke Vieh hum ihre Nahrung gtfnnben, hatte» j tzt säst tausend Mensche» ihr tägliches Brod.

Es »ar ein bunter Menschenhaufen, der dort infammengetoflrfelt war. Da teuren zahlreiche lUnenarbeiter auS ben Bereinigten Staaten, breit schnittige, kräftige Männer, tüchtig bei bei Arbeit, aber auch geneigt, ben Verdienst bei Karten nnt Whisky ebenso schnell wieder z» vergeuden, wie fb ihn erworben hatten. Mehrere Spiel- »ob Trirk- salons wate» eröffnet worbe» unb aus ihnen heraus ertönte b.S tief in die Nacht hinein teüster Lärm. 8ltctt selten kam eS auch zum Handgemenge aui Statt tm Spiel, »nd der Lehmboden, auf welchen fick die Gesellschaft bernmbalgte, wurde rot von Blut. Der nächste merckarnsche Gerichts fitz lag Vemlich weit entfernt und bie Bürger der freien Union verschmähten es nach, vor bew Richterftohl des Don Esteban Taaardo, beS Orts tick ter S, Reckt ia sucke». Don Esteban staub in bem R nommee seine Urteile nach de» Goldstücke» abzumessen, die ihm von be» einzelne» Parteien zvgesteckt würbe».

Nächst be» Amerikaner» waren auch Chinesen, iongbezopft: Bursche», »»ter ben Arbeiter» in