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Illustriertes Sonntagsblatt-

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840 501,14 Mark festgestellt, derselbe übersteigt

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Durch das abermalige Austreten des Gelben Flusses sind in der chinesischen Provinz Shantung ver­heerende Ueberschwemmungen angerichtet worden und zahlreiche Menschenleben verloren gegangen.

Cattaro, 27. Ju'r. Der Fürst Nikolaus von Montenegro ist mit dem Thronfolger und den Prinzessinnen Militza und Anastasia heute stütz hier eingetroffen und hat alsbald die Weiterreise aus der kaiserlichen Dacht »Greif" über Fiume fortgesetzt.

9.

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»Nun, laß sehen*, sagte ick, «ach dem Papier Äsend, »nd las: Havptmav» Rebern! .Rebern?' tederholte ich so rvhtg, als ob der Klang des awenS mir ei» vollkommen fremder sei! Daun aber Ächznckte eS »ich wie rin jäher Blitz, ich fühlte,

mdn jugendlicher Blick von einer Sinnestäuschung befangen gewesen? Ich konnte mir darüber k-iue Rechenschaft ablegen, nur daS eine fühlte ich, liebe Doris, daß eS für mich ein Bergefleo gegeben hatte und daß diese Erkenntnis meinem erregten Gemüte etwas Ruhe und Beherrschung gab.

Er hatte sich beim Eintreten mit der ihm eigenen Eleganz grüßend verneigt, »ud erst als die imposante Gestalt wieder zu ihrer ganzen Höhe aufgerichtet und der Kopf vornehm zurückgewoifen war, ttaf mtch sein Blick, den er einen Augenblick durchdringend auf mir ruhen ließ. Auch er hatte wich erkannt er erbleichte, trat einen Schritt nach rückwärts, legte die Hand an die Stirn und rief in einem Tone schmerz­licher Ueberraschnug: .Elma!! O welch etil Zufall l*

»Ja, ich diu e»', sagte ich halblaut, damtt er daS Zittern meiner Stimme nicht bemerke» möchte. .Sie ahnt n wohl nicht, daß Sie mich hier finden würden?'

.Nei-, sicher nicht. Verzeihen Sie, daß ich als Eindringling komme. Der Dienst hat mich hierher g-führt ein Zufall in dieses Haus, von dem ich nicht wnßte, wer eS bewohne! Ich werde nicht lange zur Last falle»*, gab er mühsam in kurzen abgerissenen Sätze» zur Antwort.

.Seien Sie wir dennoch willkommen', erwiderte ich, seine letzten Worte »»beachtet lassend, und reichte ihm meine Hand hin, die er nnr leicht berührte. Dann ließ ich mich in einen Lehnstuhl nieder «nd bat ihn mit einer Handbewegung, »eben mir Platz zu nehme». Er stdoch verschmähte de« Stuhl, den ich ihm angeboteu uud blieb, die Hände auf die Lehne desselben gestützt, stumm vor mir stehe». Run war eS wieder an wir, das Wort zu ergreifen, uud ach, recht schwer das richtige in dieser peinlichen Lage zu finden.

.Wollen Sie*, begann ich »ach einer längere» Panse, .die Sastsrenndschaft nicht annehmen, die wir Ihne» von Herzen bieten würden?' mb als er

lirchhain, sowie für hiesige Stadt un­sere Expedition entgegen.

Die Exped. der Oberh. Zeitung.

flotte Kontreadmiral von Kall zum Vizeadmiral befördert.

ttissinge«, 27. Juli. Ihre Majestät die Kaiserin ist mit ihren 4 Söhnen heule nachmittag um 2 Uhr 10 Minuten mit dem fahrplanmäßigen Zuge nach Wilhelmshaven abgereist.

Karlsruhe, 27. Juli. Bei dem Erbgroßherzog ist das Fieber seit gestern weiter zurückgegangen. Katarrh und Husten haben gleichfalls abgenommen, sodaß die Nacht recht gut verlausen ist.

^Nachdruck Derboten.]

Vernunft rrnÄ Liebe.

Deutsches Leich.

Berlin, 27. Juli. In hiesigen Blättern taucht

Marburg,

Dienstag, 30. Juli 1889

mchs 1,50. ei»

Hessen - Nassau.

Marburg, 29. Juli. Der auf die Provinz Hessen-Nassau entfallende Anteil aus dem Erttage der Getreide- und Viehzölle (der sog. lex. Huene) für das Etatsjahr 1888/89 beträgt, wie jetzt fest­ste ht, 1732725 Mark, welche an die Kreisverbände zur Verteilung gelangen.

Marburg, 28. Juli. Die »Berl. Klin. Wochen­schrift" schreibt unter dem 20. d. M.: An die er­ledigte Stelle des Profeffors der Psychiatrie Kraft- Ebing in Graz wurden von der Grazer medizinischen Fakultät Wagner-Wien, Tuczek-Marburg und Holländer-Wien in Vorschlag gebracht.

Marburg, 29. Juli. Seitens der Stadt werden einige Neuerungen geplant, deren endgiltige Beschließung in der für Mittwoch Nachmittag anbe­raumten Bürger - Ausschußsitzung zu erwarten steht. Zum ersten ist es der Ankauf deS an- den neuen Friedhof angrenzenden Estorschen Gartengrund­stückes zwecks Erweiterung des ersteren, zum Preise von 3830 Mk. Sodann die Anlage eines 8 Meter breiten Verbindungsweges von der Habichts thalgaffe ausgehend und unterhalb des Schülerschen Hausgrundstückes am Rotenberg ausmündend. Durch die Herstellung dieses Weges hofft man eine bequemere Zufuhr zu den oberen Terrassen des Friedhofs zu erhalten und anderseits die an den­selben angrenzenden Grundstücke dem Villenbau zu erschließen, wozu sich gerade diese Grundstücke ihrer südlichen und Berg-Lage wegen ganz vorzüglich eignen sollen. Weiter wird die neue Caffelerstraße und ein Teil des Krummbogenweges bis zum Hoffmann- schen Grundstück auf Kosten der Anlieger eine Wafler- leitung erhalten und die Beleuchtung der Pilgrim­steinstroße durch Aufstellung von 6 weiteren La­ternen eine Verbesserung erfahren.

Marburg, 29. Juli. Wie wir hören, werden die Einnahmen des SängerfesteS die Ausgaben um eine gerade nicht erhebliche Summe übersteigen. Der Ueberschuß würde ein größerer sein, wenn die B a u-

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WchxMche Beilagen: Kreis-Blatt für tic Kreise Marburg md Kirchhain

Expedition Marit 81. Redaktion, Druck und »erlag von Zoh. Aig. »och.

Ausland.

Bern, 27. Juli. Wie dasBerner Tagebl." meldet, ist die Zahl der Unterschriften, durch welche ein Referendum gegen das von der Bundesversamm­lung erlaffene Bundesgesetz über das Beitreibungs­und Konkursverfahren verlangt wird, auf beinahe 50 000 gestiegen. Es wird insolgedeffen die Volks­abstimmung stattzufinden haben.

Rom, 27. Juli. Der König ist heute vormittag in Monza eingetroffen. Der lautStefanie"- Meldung in Cuneo verhaftete französische Offizier heißt Francois de Grand-Maison und ist Leutnant im 24. Chaffeur - Bataillon. Der Offizier wurde der Justizbehörde überwiesen und wird mit gebüh­render Rücksicht bewacht.

Paris, 27. Juli. Boulanger ist bis jetzt in 135 Bezirken als Kandidat für die Generalrats­wahlen aufgestellt worden. Der .Temps" behauptet, er würde noch in vielen anderen Kantons aufgestellt werden. Die Abendblätter bestätigen, Boulanger werde wegen Erpressung und Veruntreuung öffent­licher Gelder vor ein Kriegsgericht gestellt werden, nachdem der Staatsgerichtshof sein Uiteil gesprochen habe. Die Regierung wird den Protest der Fa­milie Latour d'Auvergne unberücksichtigt laffen, weil sie den Beschluß der Kammer ausführen müffe, wonach die Leiche desselben ausgegraben und im Pantheon beigesetzt werden soll.

London, 27. Juli. Die Königin hat dem Earl of Fife die Würde eines Marquis und Herzogs unter dem Titel Marquis von Macduff, Herzog von Fise, verliehen. Heute mittag hat in der Privalkapelle des Buckinghampalastes die Trauung der ältesten Tochter des Prinzen von Wales mit dem Earl of Fife nach dem dafür ausgestellten Programm stattgefunden. Die Königin mit den anderen Mitgliedern der königlichen Familie, der König von Griechenland, der Kronprinz von Däne­mark und der Großherzog von Heffen wohnten der Feier bei. Der .Standart" meldet aus Shangei:

einmal alle die Tage und Monde«, die feine Licht­gestalt mir verklärt «nd verzaubert hatte, die kurz«, wonnevolle Zeit unserer Verlobung.

Dann gedachte ich de» entsetzlichen TagkS, an dem er wir vom Tode feines Vaters berichtete, vom Rni» seines Vermögens und der AuSsichtSlofig- keit einet Vereinigung mit mir. Uud wieder sah ich ihn vor mir in der TreunnngSstunde, wo die Ver. zieiflung ihn übermannte und mein Herz in Gram zu brechen drohte; ich hörte seine rührenden Abschieds, worte, seinen Schwur, daß er mir ewig treu bleibe» wolle, uud tote meine eigene Stimme damals ge­sprochen: »Kein anderes Bild, keine andere Liede wird jemals Eingang finden in mein Herz ich werde Dich nie vergessen, Moritz!"

Und nun?!

Die Gedanke« flutete« durch mefn Gehirn und raubten mir mehr und mehr die Fassung, deren ick so notwendig bedurfte, um in wenigen Augenblicke» meinen Gast zu empfangen!

Als ich die Viertelstunde verronnen glaubte, trat anS Fenster uud bte heiße Stirn gegen die kühle Scheibe gepreßt, starrte ich den Weg znm Dorf ent­lang in der Hoffnung, ihn von dort komme» zu sehen. Doch schon in der nächsten Minute hörte ich Stimmen uud das Raffeln eines Södels auf der Treppe. Ich wendete de» Kopf, be Thür öffnete sich, eine hohe Männergestalt trat über bte Schwelle, Moritz Sehern staub vor mir!

Ja, er war eS, geliebte Freunbin! Mein Auge erkannte ihn auf ben ersten Blick dort war bie schlanke Figur, ber elastische Tritt, ber ihn immer kennzeichnete, daS buukle, gebräunte Antlitz, bas ich einst so iutereffant gesunbe»! Nur älter schien er mir geworben, baS Haar war park gelichtet, bte Augen logen tief in ben Höhl,» unb ein kalter, saft ver- ächllicher Zug nm bte Lippen verlieh dem ganren Wesen einen Ausdruck, der nicht mehr dem Ideal entsprach, welches ich mir einst von ihm geschaffen hatte.

War er wirklich so rerärdert ober war vor Jahren

meI: dschluß aufnehmen konnte, ba bie Hauptkaffe ber ebev slädlischen Werke diese diesmal eher abgeschloffen hat, lberr $ die Stadt-Hauptkaffe, welche letztere diesmal mit ihrem Abschluß so lange warten mußte, bis der Ge-

50 nnt-Abschluß der städtischen Werke vollendet war. Ent- He wirklichen Ersparnisse der bei der Hauptkasse chts- et städtischen Werke vereinigten Verwaltungen für neu) as Rechnungsjahr 1. April 1888/89 sind somit »ll mit in Berechnung gezogen worden, während zum it bisher dem kommenden Jahre hinzugerechnet raun toben. Diese Mehrübeischüsse gegenübnr dem 1,25. totsansatz, bei den städtischen Werken für das Rech- adt toigsjahr 1888/89 haben betragen: a. ä conto »ine#' .....

Gaswerke 940 726,46 Mark, b. ä conto Wasser­werke 229 168,85 Mark, c. ä, conto Viehmarkt 222 582 Mark und der Minderzüschuß, d ä conto Kanalisation 192 885,50 M, zus. 1 585 363,04 M. Wären diese Beträge in den Abschluß der Stadt- Hauptkaffe pr. 1888/89 nicht eingestellt worden, so wäre der Ueberschuß dieses Jahres gegen denjenigen des Vorjahres um 470 582,73 zurückgeblieben. Die .Kreuz Ztg.", die bekanntlich zuerst von einer Annäherung der Türkei an den Dreibund berichtete, schreibt jetzt, nachdem diese Ansicht auf ein beschei­denes Maß zurückgesührt worden ist, es werde ihr von sehr gut unterrichteter Seite mit geteilt: Im Februar d. Js. machte Präsident Garnot der rus­sischen Regierung den Vorschlag eines gemeinsamen diplomatischen Feldzuges gegen die Türkei mit event. militärischen Konsequenzen. Die russische Regierung trat auf Anraten des Grafen Tolstoi, sowie der Generale Obruischeff, Wanowski u. a. in die Unter­handlungen ein, obgleich Herr v. Giers dagegen war; die Verhandlungen warm dem Abschluß nahe, als die Unvorsichtigkeit des Herrn v. Giers, welcher in Konstantinopel und Sofia Neutralitätsversiche- rungen für den Fall eines rnssich-europäischen Krieges verlangte, andere Regierungen auf die Fährte des Paris - Petersburger Vorhabens brachte. Sowohl England, als andere Regierungen Oesterreich war nicht dabei wurden in Petersburg vorstellig und erreichten durch ihre ernste Haltung den Auf­schub des Unternehmens mit gleichzeitiger Fortsetzung der Rüstungen.

Wilhelmshaven, 27. Juli. Der Kaiser ist heute vormittag 11*4 Uhr wohlbehalten an Bord der .Hohenzollern" im neuen Hasen eingetroffen. Gleichzeitig lief auch der AvisoGreif" hier ein, bei auf der Rhede vor Anker ging, während bie .Hohenzollern" an der Schleuse anlegte. Tic Schiffe des hier befindlichen Geschwaders unb bte Strand­batterien salutierten, bie aufgestellte Ehrenkompagnie präsentierte, die Musikkapelle spielte den Präsentier­marsch und die Nationalhymne. Vize-Admiral v. d. Goltz und die Admirale Heusner, Paschen und Kall begaben sich zu dem Kaiser an Bord. Um 12 Uhr verholte dieHohenzollern" aus der Werst ben großen Flaggenschmuck. Das Wetter ist prächtig; es sind zahlreiche Fremde hier eingetroffen. Der Kaiser verbrachte den Nachmittag mit Regierungs­arbeiten beschäftigt an Bord der Dacht .Hohen­zollern" und wird heute an dem im Offizier-Kasino stattfindenden Stabsoffizieressen teilnehmen. Dem Vernehmen nach ist ber Chef der Manöver­tote eS mich eiskalt überlief unb bann daS Blut mir heiß zum Kopfe stiegwen» eS Moritz wäre?

D>r Vorname fehlte auf bem Zettel unb bas war eS, naS mich btfnmbti hatte. Ja gewiß, bas Feuer btt Begeisterung hatte auch ihn toieber in bie Reihe« ber Armee geführt: er war eS, er mutzte es sei« o Dotis, welch ei« Spiel deS Zufalls, bas cerabe ihn io mein HauS führte!

Ich hatte die Hand mit bem verhängnisvollen Ouariierz ttel finken loffen unb mich selbst in einen Stuhl ntebergtlafien, benu ich zitterte so heftig an allen ©Hebern, baß ich befürchtete, bte Füße würben ihre» Dienst versagen. Den Kopf auf bie Hanb gestützt, fatz ich einige Augenblicke sprach, unb ge­bar, kenlos ba, diS bte Stemme des Mädchens mich aus meiner Ohnmacht erweckte.

.Gnädige Frau brauchen nicht so sehr zu er­schrecke»', sagte fie befchwickttgenb, btnn sie glaubte, meine Bestürzung rühre von ihrer Nachrickt her. .ES bauert noch eine gute Vterielfiunbe, bis ber Herr kommt; bis bahiu habe ich volle Zeit, ein Zimmer in Bereitschaft zu fitze». Welches befehle» bte gnäbige Frau?'

.Ja, geh", sagte ich, mich mühsam erhebend; .geh' rasch, daS Zimmer links »eben bem Eingang!"

Noch eine Viertelstnnbe, bann sollte ich Gewitz- heit haben, ob eS Moritz fei ober ein anberti feines Namens.

Unb wenn er eS war, tote sollte ich ihn empfangen, tote ihn begrüßen tote würde er selbst fich ver­halte», welches Wiedersehen mir bereite» ?

Die Hände fest aufS Herz gepreßt, daS zum Zer- fp-Ingen pochte, ging ich rastlos im Zimmer auf und nieder, indes vor meinen Blicken bie feine Vergangen­heit auf tauchte unb mich mit ihren süßen unb traurigen Erinnerungen peinigte.

Ich sah ihm vor mir, ben Mann, bem ber erste Traum meines Herzens gegolten, bem eS zugeihan war mit ber Glut jugenblicher Leidenschaft und schwärme rischer Bewunbernug. Ich burchlebte »och

n ß» die Kreise Marburg ««d Kirchhai« lu ' und

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler in Frankfurt a. M., Gaffel, Magdeburg u Wien; Rudolf TYTV Messe m Frankfurt a. M., Berlin,München u. Köln; G. L- Daube u. Eo. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, Paris.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartcl-Abonnements-Preis bei der Expe­dition 2,/t2Rl., bei den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (extl. Bestellgeld) JnfertionSgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 P^g

Lus dem Briefwechsel zweier jungen Frauen, i« Marie v. Zobel uud A. I. Groß v. Truckern, irifc, (Fortsetzung.)

Ich suchte z» tröste» und zu beschwichtigen, so t ich konnte, obgleich ber Jammer ber armen Leute r tief t»S Herz schnitt. Dann mich einer Gruppe n Männern nähernd, erfuhr ich, daß in ber Thai stirere Offiziere angefagt seien, bte behnfS neuer

Knjenigen des Vorjahres von 3 825 720,83 Mark inen, 1114 780,31 Mark. Diese Erhöhung ist ledig- ände h dadurch herbeigeführt, daß abweichend gegen die

mbs Illustriertes Souutagsblatt

issen orjahre diesmal die Stadt Hauptkasse die Gesamt« 153S ^sultate des Abschluffes der Hauptkaffe ber städti- hen Werke also auch bie vollen Resultate des 'le - chten Etatsquartals ber letzteren Kaffe in ihren

D«tShebnugeu in unserem Bezirke am nächsten Tage hhi ff en würden.

. ES war mir um ber armen Leute willen recht Ilse« schwer nmS Herz unb eine wahre Erleichterung, auf to Post einen Brief Ottos zu finden, der mir feinen lid^ «elbtaen Besuch anfnnbigte.

. Am näästeu Tage erhob ich mich ftüher als ge- l tzöhnltch. Ich hatte schlecht geschlafen; ein bangeS

L- «fühl, tote daS Vorahne» einer nahende» Gefahr, ku «b mich nicht ruhe» tote wenig aber hatte ich iedacht, daß diese Ahnung fich auf mich beziehen, toine eigene Person bttreffen könne!

. Ich hatte daS Frühstück mit ben Kindern beendet, __»kfflben hinaus in den Wald geschickt uud wollte MS *n nach Ottos Zimmer sehen, als meine Dienerin I 4it'at und sehr erregt meldete: .Wir bekommen Etn- | hartbnng, gnädige Frau!'

.Etrqnartirung?* rief ich erstaunt; »auch wir?" 0 .Ja*, erzählte da» Mädchen eifrig weiter, .bie «Ute wußten eS schon gestern natürlich, eS ist das beste HanS in ber Gegend, ba bekommen wir ben höchsten Offizier, einen Hauptmann, hier ist Qnartterzettel!*

mme « Ansicht auf, daß die lebensgefährliche Erkrankung kS Großfürsten Konstantin, des Oheims des Zaren, le °* ine Änderung in dessen Reiseplänen hervorbringen, 5 nJ 6er doch zur Motivierung einer solchen benutzt 5.. «erden könnte. Die Stadt Berlin hat für das 1 iechnungsjahr, welches mit dem 31. März 1889 Irte» fließt, einen Ueberschuß von 5 Millionen Mark. 5t47 K wird darüber geschrieben: In der Stadt-Haupt WW; iffe von Berlin ist für das Rechnungsjahr 1. April i 1888/89 ein rechnungsmäßiger Ueberschuß von

Bestellungen für die Monate August unb September nehmen auf die vberhesfische Zeitung nebst

sind sämtliche Postanstalten, unsere Agentur in