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Illustriertes Sonntagsblatt-

Expedition- Marti 21. Rebattion, Druck und Verlag von Joh. Lug. Koch.

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Olt, rhesiw, ich im st mit . über- ?re zu verden. [4949

Der Aorrlanger-Drorrß in Paris

hat durch Publikation der Anklageschrift wider den General nunmehr wirklich seinen Anfang genommen. Die aufgestellten Anklagen sind schwer; trotzdem hat die Schrift nicht sehr großen Eindruck gemacht and das ist bei den politischen Verdächtigungen, die in Frankreich gang und gäbe sind, erklärlich. Tie Goulangistenblätter nennen die regierenden Minister Kanaillen und Spitzbuben, und wenn nun der Ge- aeralstaatsanwalt Boulanger auch als Dieb bezeichnet, so ist das nichts Packendes. Zudem wird nicht mit Unrecht darauf hingewiesen, daß auch strenge Repu­blikaner äußerst schmutzige Geschichten betrieben haben. Gambettas bekannte Günstlingswirtschaft ist noch lange nicht vergesien. Es wird also alles aus die eigentlichen Prozeß-Verhandlungen ankommcn. Wir entnehmen der Anklage folgendes: Seit seiner Er­nennung als Direktor der Infanterie im Kriegs-

Dn selbst sie zu meiner Mutter, wo ich sie so gut uud sicher aufgehobeu weiß vir «uter meinem eigene« Schutze.'

«Nein, nein', wendete Otto unsicher ein,dar darf nicht fein bedenke die Gefahr, in der Du elbst bei der Pflege schweben würdest ich kann, ich will er nicht zngeben.'

Uud venu Hilda gefährlich uud ansteckend er, rankt wäre? Wer würde sie pflegen? Würdest Du auch bann mir die Pflege wehren? Und glaubst Du, ch ließ: mich von ihrem Bette verdrängen und über* teste andern Händen mein Kleinod in der Stunde der Gefahr?' gab ich ihm fragend zurück.

DaS wäre ein anderer Fall Hilda ist Dein Kind'

Ich liest ihn nicht ausreden. .Otto', sagte ich vorwurfsvoll, während ein schmerzliches Lächeln meine Lippen nwzog,ist Dein Kind nicht auch das meinige und hast Du mir nicht oft genug wiederholt, daß ich meine Pflicht gewissenhaft zu erfüllen wisse? Soll ch auf dem Pfade, auf dem ich allein mir Dein Lod uud Deine Anerkennung zu verdieueu verstanden habe nmkehren? Nein, Otto, Du kannst es nicht wollen noch weniger kannst Du aber glauben, daß ich jetzt meinen Grondsätzeu untreu werde, wenn Du auch nicht begreifen willst, daß andere Gefühle als diejenigen der Pflicht dem Herzen Deiner Gattin innewohnen und ihre Handlungsweise leiten und lenken.

Betroffen über diese kühne Sprache schaute Ott» zu mir herab; rm feuchter Glanz verschleierte seinen iMitt und seine Stimme zitterte, als er, den Arm um mich legend, kaum hörbar sagte:Thue nach Deine» Willen und Ermessen, meine Elma Da weißt ja, wir sehr wie unendlich ich--Dir

vertraue!'

Es war keine Zett zu wetteren Erörterungen hebenb entwand ich mich seine« Ar«. Lag doch so Schweres vor mir.

(Fortsetzung folgt.)

Wtt» 1513 in» «v,

A»f Spiegelst«-.

Stall fernhin, o Lied von Spieaelslust, Erschalle aus tiefer Männerbrust ! Wie wonnig ist's auf der waldigen Höh' Wie herrlich die Well tu Ferne und NSh'I Vier, wo eS dem Ange fo wohl gefällt, Schwing' auf Dich, o Lied, zu« Himmelszelt! Hier oben auf grünen Filseuhöheu Lacht rings um die Well so wunderschön. Au WäidergÜrtel umschlingt daS Thal, Dort Auen und Felder ohne Zahl, Wie schlingt sich hindurch die silberne Lahn, Wie stürmet das Roß ans der Schienen Bahn! Sei Lod Dir, allmächtige Schöpferhavd l Du schnfeft daS Meer und nährendes Land, Du bautest des Himmels gewölbten Dom, Du ließest rinnen Bach, Fluß und Siro«, sur Erndte reifet die grüne Saat, Die der Laudwaun der Erde vertrauet hat. Ström' in den Wald, weitschalleudes Lied, Doß lauschend vom Zweige das Vöglein sieht, Das schweifende Wild herbei selbst schleicht, Die Bäume sich regen, der Fel» erweicht, und Echo, daS gern den Rufenden neckt, D°S Lied nachsinge, im Busche versteckt. jBtng, Lied Do, von goldener Jugendzeit, «or allem fing, vaS ein Herz erfreut, ©tag was eine Menfchenbrnft dnrchbebt, «tag was den Geist znm Himmel erhebt, ^a singet, daS Singen ist freie Saust, «nb ber Sänger steht in bet Götter Gunst. $'« Spiegel, ber biefe Höhe geweiht, A klinge ein Lieb in bk Ewigkeit, «m Gedächtnis jedem, der einst hier stand, D«r Treue liebte und Vaterland, Und ein Gruß dem Schloß dort, de» Allertu«, Da» «ach hu» ruft der Väter Rah».

nicht in feine Pläne, er dankte für diese Auszeich­nung, und derJntranfigkant" schrieb, man wolle den General in die Verbannung schicken. Jetzt war das Komplott fertig und seine Helfershelfer, Dillon, ein Kamerad von der Kriegsschule und Rochefort traten in Thätigkeit. Rochefort verkündete im Jn- tral,sigent immer den Tag vorher, was Boulanger thuu würde, für alle Gewalithaten und Lärmszenen gab er das Losungswort aus und erhielt dafür aus der für die Verschwörung bestimmten Kasse 100 000 Franken im Voraus. Die Verschwörung zielte au den Sturz der bestehenden Regierung hin. Boulanger nahm Geld vom Austande an und strebte nach der Herrschaft als Protektor oder lebenslänglicher Konsul. Nach seinem Rücktritt trat das Komplott ins Stadium der Ausführung. Am 28. und 31. Mai durchzogen Banden bis zu 1500 Personen die Stadt und riefen:Vive Boulanger!" Man mußte die Kammer und das Elysee durch Militär schützen. Dann folgten die Kundgebungen am Bahnhofe bei der Abreise Boulangers nach Clermont, wo offen von einem Sturme auf den Elyseepalast die Rede war. Der General verzögerte die Abreise, um den Erfolg abzu­warten , aber ein entschlossener Angriff der Polizei zerstreute die Menschenmassen. Ein zweiter Putsch war für den 14. Juli 1887 in Aussicht genommen. Militär vereitelte den Streich, zu welchem Boulanger heimlich nach Paris gekommen war. In den be­schlagnahmten chiffrierten Briefen werden die An­hänger des Generals aus die Zeit seinerHerrschaft" vertröstet. Endlich plante Boulanger im November 1887 einen Staatsstreich. Seine Pläne scheiterten aber an der ablehnenden Haltung des Generals Saussier, des Kommandeurs von Paris. Das Dunkel, woher Boulanger seine Gelder bezog, ist nicht völlig gelichtet. Die Anklage erklärt daher Boulanger, Dillon und Rochefort für schuldig, von 18861889 eine Verschwörung znm Sturze der republikanischen Regierung angezettelt zu haben, 2. Boulanger für schuldig, am 8. und 14. Juli 1887 , sowie cm 1. und 2. Dezember 1887 die Aussührung hochverräterischer Pläne begonnen zu haben, 3. Dillon mitschuldig des Hochverrats, 4. Rochefort mitschuldig des Hochverrats, 5. Boulanger schuldig der Veruntreuung von Staatsgeldern. Die Be­weisstücke werden bis zur Verhandlung geheim gehalten.

(Nachdruck verböte«.)

Verrmrtft ««- Liebe.

LuS dem Briefwechsel zweier jungen Frauen, von Marie v. Zobel und A. I. Groß v. Lrockau.

»Fortsetzung.)

Brauche ich Dir zu sage«, Toris, wie mein Herz bei diesem ersten Unwohlsein meines Lieblings ge- gebavgt und gezittert hat, wie eS unter heißem Daukcs- gebet gejubelt, als die Kleine unter meiner Pfl'ge uub Sorgfalt rasch ber Besserung entgegeuschrttt?

Doch ach, ber Jubel sollte nicht von langer Dauer ein, und eine ungleich schwere Sorge Über unS herein« »rechen. Wir hatten Minni ich vergaß bieS in meinem letzten Briefe zu erwähnen kurz vor Hildas Geburt tu ein hiesiger Pensionat gegeben. Du weißt, daß Otto schon früher davon gesprochen, aber damals meiner Bitte, sie noch behalten zu dürfen nochgegebe« hatte. Später durste ich seinem Wunsche nicht mehr entgegen sein, obgleich die Entfernung Miuuis aus dem Hause mir wie Mißtrauen von Seite meine» Gatten erschien.

Ich ließ ihn ruhig gewähren uub trug ohne Wider» rede, aber still betrübt im Herzen die Kränkung, bk er mir so offen znfügk. Hatte ich ihm nicht genug« am Beweise ber zärtlichsten Hingebung an fein Kind gegeben ? Wahrlich, er hätte nicht zu besorgen ge» braucht, daß e» fernerhin Mangel an Sorgfalt und Liebe leiden möchte.

An jenem Tage nun, an welchem Hilda» Uw wohlsein sich zum 8i ff treu gewendet hatte, und ich eben dankerfüllt «m ihre« Bettchen de« ersten ruhigen

Marburg,

Dienstag, 23. Juli 1889.

lichen Einweihung der Fahne des SeebataillonS beiwohnen. Am 31. d. M. tritt der Kaiser sodann mit dem Panzergeschwader die Reise nach England an. Professor Schw.-ninger ist nach Varzin be­rufen, doch bedeutet die Berufung nicht, daß der Reichskanzler in irgend einer Weise Patient ist, dürste vielmehr nur die Frage, ob Fürst Bismarck in diesem Jahre nach Kissingen gehen wird oder nicht, zur Entsch.idung bringen. Der komman­dierende General des 15. Korps, General der Kavallerie v. Heuduck, hat seinen Abschied eingereicht; an seine Stelle soll der bisherige kommandierende General des 2. Korps, General der Infanterie, v. d. Burg, treten. Der Kultusminister v. Goßler ist von seiner Inspektionsreise nach Schleswig- Holstein gestern abend nach Berlin zurückgekehrt.

Minden, 19. Juli. In der Donnerstags- Sitzung des Stadtverordnetenkollegiums berichtete Oberbürgermeister Bleek, nach ihm zuteil gewordener amtlicher Nachricht treffe Kaiser Wilhelm am 10. September, abends gegen 7 Uhr, von Dresden aus dort ein, beziehe Wohnung im Privathaufe des Fabrikanten Leonhardi und nehme dort voraus­sichtlich noch am selben Abend den Zapfenstreich sämtlicher Militärkapellen und Spielleute des 7. Armeekorps entgegen. Am 12. September, morgens 9 Uhr, hält der Kaiser aus der benachbarten Heide große Parade über das Korps. Das Paradeessen beginnt um 5 Uhr in der Aula deS Gymnasiums, nach demselben wird dem Kaiser ein Fackelzug ge­bracht. Am 15. stüh wohnt ber Kaiser dem Manöver bei und reist nachmittags nach Hannover. Zum würdigen Empfange des Kaisers werden große Vorbereitungen getroffen.

Karlsruhe, 20. Juli. Der Zustand des kürzlich erkrankten Erbgroßherzogs hat sich etwas gebessert, wenngleich die Nacht durch Husten gestört war; die Fieberhöhe ist fast unverändert, die Entzündung nicht fortgeschritten, der Kräftezustand gut. Der Großherzog und die Großherzogin haben sich heute vormittag zum Besuche des erbgroßherzoglichen Paares nach Freiburg begeben.

München, 20. Juli. Berliner und andere norddeutsche Turner sind heute nachmittag mittelst Extrazügen hier eingetroffen und wurden auf dem Bahnhof enthusiastisch empfangen. Der Ehren­präsident des Turnerfestes, Prinz Ludwig von Bayern, nahm heute nachmittag 5 Uhr im Rathaussaale an der geheimen Sitzung deS Hauptausfchusses teil.

Ministerium, 16. April 1882, strebte Boulanger »ach der Popularität, ließ seine Biographie verteilen md knüpfte Verbindungen mit geeigneten Leuten an. TivisionSgeneral in Tunis setzte er seine Agi­tation fort. Als Agenten hatte er in Tunis eine alte Frau, feine ehemalige Maitresse, in Paris einen Journalisten, beide schon wegen Schwindeleien be- ftraft- Letzterem schickte Boulanger immer heftige Arickel gegen die Generale für die Pariser Blätter zu. Mit dessen Hülse machte er, da das Geld zu »angeln anfing, beim Einkauf von Kaffee und Epau- ktten fürs Militär Extrageschäste. Im Januar 1886, als Kriegs Minister, dehnte er feine Agitation über Mj Frankreich aus. Er ließ feine Porträts, die tätoeife in Wandsbeck in Deutschland hergestellt baren, überall verteilen und zahlte den Zei- vmgen in den siebzehn Monaten feiner Mi- »fterfdjaft eine Viertel-Million an Subvention, tr schaffte sich, außer den genannten, neue Agenten »«, deren einer wegen Sittlichkeitsvergehen bestraft

'5018 >ar, und ein anderer während seines Ministeriums faf Jahre Gefängnis erhielt. Nach feinem Sturz luchten ihn feine Freunde als unentbehrlich, als ______ Hüter des Pattiotismus hinzustellen und beleidigten die Regierung in vorher gedruckten Protesten.

1 «ährend die früheren Kriegsminister von den ge­tanen Fonds noch Ersparnisse zu machen suchten, die einen Reservesond bilden sollten, verwendete Bou- ^»ger 300000 Franken sür Privatzwecke. Da wulanger täglich zahllose Besuche nach seinem Rück­en i sitt empfing, bot ihm die Regierung ein Kommando

1 der Provinz an. Boulanger paßte dies aber

Arutschrs Reich.

Berlin, 20. Juli. Von der Reise des Kaisers wird aus Tro m von gestern vormittag gemeldet: Da der Kaiser bei seiner Anwesenheit an Bord des

Gegrüßt sei Stadt Marburg, vom Lichte verklärt, Du gute Mutter, bk Jünglinge nährt, Der Geistesbildung beglückender Hort, Es strahle Dein Lickt von Ort zu Ort, ES strahl' in die fernsten Ziten hinein Wie der Sonne Licht immer hell und ntol

Greis" tiefen zu inspizieren wünschte, ließ der : Kommandant, Korvetten - Kapitän Richthoiner, au: Allerhöchsten Befehl kurz nach Mitternacht, bei Tages­helle, Klarichiff schlagen und mit Geschützen und Revolverkanonen feuern. Während des Exerzierens überholte der schnelle Aviso den nordischen Dampfer GapeQa", der bereits vorher von weitem mit Flaggen und Böllern salutiert hatte und nun bei öim Vorüberfahren desGreif- den Salut unter nicht enden wollendem Hurra seiner Passagiere wiederholte. Als derGreis" im Verlauf seines Manövers in großem Bogen um dieCapella" herumschwenkte, drehteCapella" auf innerem Bogen mit und salutierte nochmals zum Abschied. Die geschickte und elegante Weise in der dabei der nor­wegische Kapitän fein Schiff manövrierte, erregte die Bewunderung des Kaisers, sowie der deutschen Sce Offiziere. Der Kaiser ist nachmittags 4*/i Uhr südwärts abgereist. Aus Hammerfest wird gemeldet: Ter TouristendampferCapella" ttaf aus der Nordlandsfahrt vor Lyngenfjord, 70. Grad nb'dlicher Breite, den Kaiser Wilhelm an Bord des AvisosGreif" bei herrlichster Mitternachtssonne. Die Passagiere des DampfersCapella" stimmten dieNationalhymne" und dieWacht am Rhein" an. Der Kaiser dankte freundlichst für die Hul- bigungen. Die Mitteilung, daß der Zar am 21. oder 22. August zum Besuch des Kaisers nach Berlin kommt, stammt aus Quellen, deren Zuverlässigkeit kaum zu bezweifeln ist, und aus denen man schließen kann, daß der Besuch offiziell angekündigt ist. Dem gegenüber hat es nichts zu bedeuten, wenn Blätter, die feit einigen Wochen ihre ganze Politik aus die Fiktion aufgebaut haben, daß der Zar dem Kaiser den Gegenbesuch schuldig bleiben werde, auch jetzt noch an denselben nicht glauben wollen. Die That- sache, daß die eigentlichen Regierungsorgane noch nichts über das Eintreffen des Zaren melden, er­klärt sich vielleicht durch Rücksichten, die man an I gewisser Stelle auf die Abneigung des Zaren nimmt, feine Reifepläne vorher melden zu lassen. Die verschiedenen Angaben, ob der Kaiser von der nordischen Reise erst nach Berlin zurückkehren ober sich direkt nach Wilhelmshaven und von da nach England begeben werde, dürften sich zugunsten der letzteren Version aufklären. Wie dieKreuzztg." vernimmt, trifft der Kaiser am 27., spätestens am 28. d. M. früh in Wilhelmshaven ein, wo derselbe bis ium 31. zu verbleiben gedenkt. Während dieser Zeit wird er die Vorträge der etwa nach dort kommenden Minister entgegennehmen und der feier«

Schlummer des Kinde» nach zwei schlaflosen Nächten bewachte, wurde mir ein Brief von Mtam's Institut. Vorsteherin gebracht.

Nichts Schlimmes ahnend erbrach ich ruhig den Iwscklag, erschrak aber nickt wenig über den Inhalt >t» Schreibens, in welchem die Dame un? «itteilte, da« »User Töchterchen seitdem vorhergehende Abend au Halsschmerzen erkrankt sei; heute morgen habe sich Sieber eingestellt und der zu Rat gezogene Arzt wünsche ihre sosorttge U-berbringuug nach dem Elteruhause da aus dem Unwohlsein voraussichtlich eine längere Krankheit entstehen würde.

Ich eilte unverzüglich zu Otto, nm ihn in Kennt» ntS zu fetz n und daS Weitere mit ibm zu besprechen.

Tödiliche Blässe überzog sein Gesicht und der Brief zitterte in feiner Hand, als er ihn durchflog.

.Mir ahnt Schlimmes, sehr Schlimmes, Elma', «Sie er. »Nun kann ich Dir nicht mehr verhehlen, woS ich, um Deine Sorge um Hilda nicht zu ver. mehren. Dir bis fitzt verheimlicht habe. Scharlach und Dlphtherti- grafstreu in der Stabt seit einiger 3ett in bebenklicher Weise unb drohen epidemisch zu werben ohne Zweifel ist mein arme» Kind von einer biefer mörderischen Krankheiten befallen. Nun gehandelt werden 1 Ich gehe sofort, Miuni bereinzuholen, da aber die Beschräukheit unserer .Löhnung eine vollständige Absperrung unmöglich 1 ÄÄfc®' K®1;' mtt der «leinen da» Haus ! verlassen haben, ehe wir zurückkehreu.'

Ich hatte ihm mit hockklopseudem Herzen zugehört, , edoch während er sprach trotz ber qualvollen Augst ! in meinem Innern meinen eigenen Plan erdacht und i }ured;t gelegt. Wo ich in diesen peinigenden Augen- 1 bilden den Mut und die Kraft gefunden hatte, meinem Satten entgegenzutreten? Ich weiß e« nicht! Dk i Gefahr mackt kühn und beherzt! w

»ein, Otto', sagte Ich fest und bestimmt. »Ich l fonn mich Deiner Anordnung nicht fügen. Nicht i D», sondern ich werde Minni abholen, und wem. Du Hilda» Entfernung für nötig hälft, bann bringe

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition b. Blattes sowie die Am oncen-Bureanx von Haasenstein unb Vogler tn Frankfurt a.M., Cassel Magdeburg u. Wien; Rudolf XXIV Messe tn Frankfurt a. M., Berlin.München u. «öln;G. L. Taube u. Co. in Frankfurt a. M , Berlin, Hannover, Paris-

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