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KKcheMiche »rängen: Kreis'Blatt für lit Kreise Marburg mtz Kirchhain _________________________Txpeditior? Markt A. Reduktion, Druck und Setlag von Joh. Mag. Koch

Illustriertes SonntagsblatL

M 161

: 2.

Wenn nun mancher junge Kaufmann unter dem

Deiner

S,

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01*t in j. vvi uitjci tjiagc meine vtivrn 2p an De (31), |lfJe®e Schultern gelegt und sah ihm ernstlich 7b'j, '?/tod iu die Augen!

82*/, hk®, 8°6 er mich fest und fester an seine Brust 84^ Werte: .Ob ich Dich liebe, Doris! Mehr 8S,/i k-l eifersüchtiges Weibchen jemals verstehen wvW1 ich fürchtete, Dich zu verliere», deshalb as ich Dir weine Beziehungen zu Liaue.

09

90»/.

W1/» <?*»«* mir oergeveu yttteji ?

08 l.^0 lag ich »uu wieder in feinen Armen, dar

J.h"n süßen Thrilneu des Glücks überströmt, finsterte: »Mein Kurt wie gut Du bist!

Grün wertig "4797 q-2 04.

> 16.

: und lechen. 16.

72«/, 85'/.

Zittwe ließ htgeld inbetr, g des tosten

ffent- rigen iftfidt Mtis 4800 s.

II.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-Abonnements-Preis bei der Expe­dition 2'/,Mk., bei den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exkl. Bestellgeld) Jnsertionsgebühr füc die oespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg

»0 Kurt«, tief ich, .Kurt, liebst Du mich wirklich? Helte bet dieser Frage meine beiden Hände

'W XA1. meine «ezieyungen zu Liane.

Du mir nun als Weib nicht vergebe», wob * 6,6 Brant mir vergeben hättest?'

El«r wrnig erfreuliche Mitteilung

ist jüngst auf einem Kaufmannslage in Chemnitz gemacht worden. Es ist als Thatsache hingestellt, daß drei Viertel der gesamten jungen deutschen Kaufleute fast nur 1200 Mark jährliches Gehalt md darunter beziehen. Diese Thatsache ist um so interessanter im gegenwärtigen Moment, als be­kanntlich verschiedene Arbeiterkategorien, an der Spitze die Berliner Maurer, nicht einmal mit einem erheblich höheren Einkommen zufrieden sind. Und was die Arbeitszeit anbetrifft, so sind gleichfalls die jungen Kaufleute oft schlechter gestellt als industrielle Arbeiter, die sich als bedrückt und zu sehr in An­spruch genommen hinstellen. Die Salair- und Ar-

Marburg,

Freitag, 12. Juli 1889.

aruna se 18,

Bahn- >er zu [479? ?er, 50.

kommen anfangen. Mindestens Kaufmann muß ihr Sohn werden, sagen die Eltern. Der Junge hat keine Lust oder keine Fähigkeiten, tüchtige Kenntnisse zu erringen, aber mindestens Kaufmann muß er doch werden. Es wird möglicherweise sogar noch eine kurze Lehrzeit beansprucht. Und da kann es denn nicht überraschen, daß schließlich ein Kaufmann fertig wird, besten Hauptbeschäftigung das Stellensuchen ist. Nicht selten verbindet sich mit den geringen Fähigkeiten auch noch Eitelkeit, und es werden Stellen abgelehnt, in denen, wenn auch bei geringem Ein­kommen, noch etwas tüchtiges gelernt werden könnte. So ergeben sich dann bedauerliche Zustände, deren Abschluß ein Ende mit Schrecken ist. Der Sammel­punkt der stellenlosen Kaufleute sind btt Großstädte, ganz besonders Berlin, und mancher schwingt dort die Serviette des Kellners, oder trägt die Mappe des Kolporteurs, dem es nicht an der Wiege ge­sungen ist und der von dem BegriffSurriSre" eine ganz andere Auffassung hatte. Besser wird es nicht werden, bevor sich nicht die Eltern entschließen, von dem Grundsatzmindestens Kaufmann" abzukommen Die kaufmännische Karriere ist lohnend nur bei tüch­tigen Kenntnissen ; Selbstverständlichkeit, und was die Hauptsache, lohnende Selbständigkeit, ist nur mit Kenntniffen und nur mit Kapital zu erzielen. Nur um des NamensKaufmann" willen einen Sohn sein ganzes Leben hindurch Kommis sein zu lasten, hat keinen Zweck, die Chancen für ein angenehmes Dasein sind zu gering. Die Handwerker klagen, daß es so schwer möglich sei, kenntnisreiche Lehr­linge zu erhalten; das Rechenexnmpel, wo ein junger Mann ohne größeres Vermögen schließlich sein besseres Auskommen findet, ist aber doch nicht schwierig: dem fähigen Handwerker eröffnen sich Aussichten, die über ein Jahreseinkommen von 1200 Mark denn doch hinausgehen. Und ist der heutige Handwerker nicht auch Kaufmann in gewistem Sinne? Ohne allen Zweifel; die praktischen Kenntniste werden er­gänzt und vervollkommnet durch die kaufmännische Auffassung vom Geschäftsbetriebe. Die in Chemnitz konstatierte Thatsache zeigt abermals die Notwendig­keit, bei der Berufswahl weniger auf den Namen zu geben, damit herrschende ungesunde Zustände ver­schwinden.

Die Thräuen, welche ich bis jetzt zmückgehalten, bei meinen letzten Worten wieder; ich fitzte h?.°n den Tisch, senkte das Antlitz ans beide Arme

7 » meiner schmerzlichen Erregnng freien Lanf. fühlte ich plötzlich, wie Kurt neben mir nieder. e,enb sanit seine Arme nm meinen Hals schlang. * fiüsterte er, ,daS war ein böseS Wort!

«rubst Tu fitzt nicht mehr an meine Liebe?

02-/. sah aus in sein Antlitz auch seine 04«/. 8en stauben voll Thiäueu.

'g an . _ _

ethen. Mipen Salair leidet, so ist doch nicht zu vergessen, 4799 a6 oft auch die Leistungen geringe sind. Es ist föer Thatsache, daß wir ein kaufmännisches Prole niat haben, wie wir ein wistenschastliches zu be-

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte- sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler

J-hrg-ng.

Daube u. Co. m Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

l kurzer Kündi,

Deutsches Deich.

8etlm, 10. Juli. Von der Reife des Kaisers am Mittwoch den 3. und Donnerstag den 4. Juli nach Stavanger und weiter durch den Hardanger Fjord geht nachträglich folgender Bericht ein: Nach

Kannst Du mir je verzeihen, wie ich Dich heute ge. quält habe?'

Er lachte, behauptete sich eine exemplarische Buße ausfiuuen zu wollen uud verli-ß mich daun mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen. Ich aber blieb zurück mit dem beschämenden Gefühl, mitten in meinem Glück bafj Kurt mich heute an Großmut überboten habe, benn er hatte sich gebemütigt er hatte zuerst meine Vergebung gesucht. Es verlangte mich orbentlich banach, ihm ein kleines Opfer bringen zu bürfen, u»d das Schicksal kam meinen Wünschen entgegen.

Beim Souper war mein armer Kurt sehr b:r. stimmt unb sichtlich beunruhigt. Ich fragte ihn schüchtern, ob er mir noch bie kleine Scene vom Morgen nachtrage? Da zog er mich ans seine Knie - nannte mich seine einzige, Hebe Doris, sein geliebtes Weibchen, bas zu besitzen er gar nicht würbig sei, ein leichtsinniger schlimmer Mensch bet allein tragen müsse, was er über sich gebracht habe.

Ich erschrak ordentlich über die Heftigkeit feiner Selbstanklage unb brong mit Bitten nnb Thräuen in ihn, mir fein Leid auzuvertrauen da kam es denn allmählich heran», baß er gestern Abend im Ecarls 400 Mark auf Ehrenwort verloren habe, die er nicht zu beschaffen wiffe!

Ich umarmte ihn stürmisch, herzlich froh, ihm eine kleine Gefälligkeit erweisen zn können, bat ihn si<ü nicht weiter nm eine solche Kleinigkeit zu benn- ruhigen, und lief »ach meinem Zimmer, um die 400 Mark zn holen, die meine gute Mama mir erst am Tage vorher zu einer neuen Toilette geschickt hatte.

.Nimm sie", bat ich, nimm fie, ich werde Dir in einem meiner alten Kleider gerade so gut gefallen und habe ja sonst aus dieser westen Welt keine Sorge mehr!''

Er weigerte sich anfangs heftig »ud gab endlich meine» Bitten nach, e» als ein »nleheu an meine Caffe anzunehrne». Ei» inniger Kuß besiegelte das kleine Geschäft und nn» bi» ich wieder o froh und glücklich wie je!

sNachdruck verboteo.j

Vernttttst «rrd Liebe.

LuS dem Briefwechsel zweier jungen Frauen.

* Marie v. Zobel und ». I. Groß v. Trockau.

iFortsetzung.)

Er wollte rasch das Zimmer verlaffeu, allein ich «rat ihm den Weg.Wer hat zuerst gefehlt im Zoranen, Kurt?' fragte ich, meine Thräuen müh. ® hemmend. .Warum hast Du mit ein Ser. ««» zu Liaue nicht schon als Bräutigam mitge. «t, da Du doch wiffen mußtest, daß man mich mit « er Geschichte hier nicht verschonen würde? Da­to!» hz,te ich mich nicht beunruhigt ich fühlte mich 1 sicher in Deiner Liebel'

iesucht tr. 27.

Wege- vvhnte Hjbare 5r, ist ander-

> ES. -'"ich--" SS

Kieler Hosen bemeate Mm 'n/ m 'm österreichischen Kaisers, den Kalnoky begleiten wird:

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g»h« »ach °mgen°mm-»,m L»»ch « S mr ~,,3"il',e"9n»«"6

««f ta Brta&rt 18 6,M ,--,-g.h-bIe» Sefedjl« die Kräder

3» toeff»°Xita« ri£ »Ä Wem 4®rS M ~ T" kür die deutsche Sfa.tterie.

in Anspruch, 2bir'1""'^' fM"i W< -*'< M. «I«»*

und Schneemassen des Folgefond ^welche überall I bekannte Chemiker Profeffor Scheibler,

hereinblicken. Erst um 10'/« Uhr' ankerte die Backt Ifein Staatsamt bekleidet, zum Geheimen: bei Sandven im Noreimsund HmErrh » Dber-Regrerungsrat ernannt worden war, die Preffe beqab sich beifZJage bteS mit seinen Verdiensten um die Ermittelung und

.eiUe§ berbefferten Pulvers für 'unsere dem '/z Stunde entfernten Wafferfall im Steinsd^!in Zusammenhang gebracht hat. Man welcher etwa 30 mK übTrrtKÄnSÄSr*?. °"^g befunden, daß nicht gleich- fällt, und kehrte gegen 11 Uhr mittM Karriol nack w rX Mtlltärpersonen, welche bei jenem wichtigen der Landungsstelle 'zurück. ^Demnächst angelte "derI Isolat Anerkennungen

Kaiser vom Boot aus bis gegen 12'/« Ubr und MnM I ? n $ < . ?r. ^dren nun/ daß im vorliegenden

alsdann die Weiterfahrt nach Odde im Sör Fjord Dowtin Obstenden Militär-Perfon eme namhafte DieNordd. Allg. Ztg.' erklärt die Schweizer -Wohnung zuteil geworden ist.

Regierung würde durch die Veröffentlickuna ibr>>n L r k ^e^rer® deutsche Oberpostdirekttonen sind, ins-- Noten den diesseitigen Wünschen Entgegenkommen sondere von Handelskammern, angegangen worden, die darauf gerichtet find dak die I dahm zu wirken, daß der Rückkauf von Freimarken

sich durch

Halles em Urteil bilden könne; widerspräche nicht I Freimarken statt baarcn Geldes ge-

dem diplomatischen Gebrauche, so würde' die Ver- Empfänger haben aber nrchl immer Ver­

öffentlichung der Schweirer Devescbe» t* I Endung für die Freimarken, und das ist es, was hi-r erfolg? sein ulÄ^feÄ E N «*

wortsnote des Schweizer Bundesrates erfährt da« Behörde schernt aber entschloffen, diesen

Berl. Tagebl.', der Bundesrat erkläre ®ef^e" .-untcr feinen Umständen zu entsprechen,

Auslegung des Niederlaffungsvertrages' widerspreche mittel^"kl" ^-marken als gesetzliches Zahluugs-

auf ihr souveränes Recht, Fremde auch ohne Papiere ded^ä zusammentreffen^ um von dort aus

oyne paprere j behufs Information über die Moorkulturverhältniffe

beüszeitverhältniffe im Kaufmannsstande entspringen IW-zum nicht geringen Teile nun allerdings dem Cha- " . roter des Geschäftes. Die Konkurrenz ist in ein­zelnen Konsumartikeln so groß, die Preise sind der­maßen herabgedrückt, daß nur von einem winzigen Gewinn noch die Rede ist. In anderen Fächern stellen sich die Verdienstverhältnisse freilich wieder besser und gleichen so die Einnahmen etwas aus. Immerhin hat aber der Zug der Zeit, welcher eine .Sarriöre" für junge Leute wünscht, gewaltig zu der Leberproduktion von jungen Kaufleuten, zu einem Massenangebot von Arbeitskräften beigetragen, welchem Die Nachfrage in k iner Weise entspricht. Unter solchen Verhältnissen ist das Einkommen naturgemäß tin niedrigeres, wie es eigentlich sein sollte. In tg zit roßen Städten giebt es manchen tüchttgen Kauf- raim, der mehrere Sprachen beherrscht und doch lit einem bescheidenen Posten zufrieden ist, weil pass °in anderer nicht offen steht. Welchen Eindruck tt ob. "«Hl es aber, zu hören, daß ein Maurer mit elf '4796 Nern pro Woche noch nicht zuftieden ist, während lktttär * ®iann' der Englisch und Französisch spricht und

hreibt, sich umfangreiche Kenntnisie erworben hat, ielleicht mit tausend Mark pro Jahr zufrieden sein ? Es ist sehr bedauerlich, daß viele Arbeiter

ar nicht einsehen wollen, wie weit sie anderen ierufen voraus sind. Es ist ja nicht der Kauf- hk> tonn allein, auch der Lehrer, der Privatbeamte und !r. 3 ®bere haben häufig nicht so viel Einkommen, wie 4793 in industrieller Arbeiter und sie fügen sich den tl. ringenden Umständen.

Regen und Sonnenschein, Gott^sei Dank daß her t8< °<S mit b<n Thränen, die Dn

letztere stets dem ersteren folgt. Aber 'ctm 8 istIGänzen Deine klauen doch zurückgeblieben von diesem Vorfall: ich habe ae- ^eöcr !fenb 8 »Q^ dem Sturme,

lernt, der Beständigkeit mein-S Glücks IDeine Sonne, Dein thenrer Kmt, mit verdoppelter

und dies bange Gefühl giebt meinem Wesen eiien ««d Zärtlichkeit die perlenden Thräuen getrocknet 5 Emst den Du, liebe Elma, aewist al« I (Fortsetzung folgt.)

empfinden würdest bei

I sNachdruck verboten.)

f'öhiichen Toris. Pariser Klrinigkeitk«.

. I Von Walther Franck.

Elma an Dori» "*> 5 I , m (Fortsetzung.)

an »oriS. Die großen Bazare reißen Hnnberttansende von

iS a S?: ÄSBjJi" SH «! s

bl® S Mr ®idtT Ste.* »ÄÄ *,Ha" «° -i- frrkb

Deiner Elma imm» bleiben'ob die « P/ötzche» sich bietet, an welchem das Zettelaukleben Glücks Dir h.ll und fr nnblid) Ien4 et nh flrn,» bcI R°um mit roten ober gelbe»

Wölkchen an Deinem ebrli*,« k 6 «t06 ,0r.aac 13etteln bedeckt. Nicht einmal die Bedürfnisanstalten »«»TÄWftlSS;** ---dlri-r R.II-.-W», SrMt sich °»d Selb brergl n.b bebtl®',,»/» SS,,1 Äk* * dri Sbufrr. glrmnlnMrlU«, hall in meiner Seele finbet ' s-n Wider-1 meist gelb auf rotem oder braunem Grunde, find

auch recht wehe ae ban »u b6r?n K mLr. be8" h° srell, baß einem die «ngtn weh thun nnb wer gehadt. baß Dei?e lieben Auakn schm?r-u^ die BoulevarbS hinabsieht, dem wird schließlich übel wo ich doch mit Znv-rstcht arf^fh ^<^.89nt^Mh» SKnt vor allen bi.sen Klexereiev. DaS Geschäfts»' Thriteen «insteu GlückeS^bestnLteii ^mürben^ ö»« guten Teil buchstäblich auf L

Ja, bie Liebe! Sie ist mt, hn&ra.u.T; «*I Straße unb damit wird die bunte Gestalt des S3er» lachender blauer Himmel bann ürümeuW ilt Stift I toefentlid^ erhöht. Wo sich der Platz nur

*m r,°pfr» °°- Mn »l.L «i fcÄÄÄÄÄS