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Illustriertes Sonntagsblatt

Expedition Mark 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh.

retender Unregelmäßigkeiten im Eintreffen der

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Der Kesttch -es Zare»

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Ich en die Gegenvisite des russischen Selbstherrschers

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Brille.

! Wk c Mann taumelte zurück nnb das Rapp-ugr. t viu sauste weiter, verließ bei der nächste» Biegung

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1C4& ta£e“fe geleitete. 'J®3 , «18 sie in die

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Privat- eil** na e». rto bei­

bauscht werden. Kaiser Alexander sieht seinen besonderen Stolz in der Leitung der auswärtigen Politik seines Landes, die er im wahrsten Sinne des Wortes selbst macht, soweit die offizielle Haltung ins Spiel kommt. Wenn er wenige Erfolge bisher erzielte, so liegt die Schuld dafür nicht an Deutsch­land, sondern in einer irrigen Auffassung der Sach­lage, die der stolze Selbstherrscher freilich nie zuge­stehen wird. Aber von Berlin aus hat man zu alle dem geschwiegen und der Kaiser weiß das selbst am besten. Als politischer Freund wird er nicht nach Kiel kommen, wohl aber als höflicher Nachbar.

m Bah- tobet ;

, hrb. Alle Augenblicke kommen Mitteilungen, nach j abzu- - ° — — -----

rigen Jahre hat er unseren Kaiser sehr freund- haftlich begrüßt und man hoffte, es würde sich aus mt Besuche ein persönliches Freundschaftsverhältnis niet Monarchen entwickeln. Diese Hoffnung bat

(Nachdruck Derboten.]

Madame de Marbre.

Erzählung von T. Rindler.

5 I Deutschland ist nachgerade zu einem Thema ge- mden, welches als hochpolitisches Ereignis behandelt

Marburg,

Freitag, 28. Juni 1889.

?fer, 2«.

aßt es wieder, alle diese Nachrichten seien unwahr, izuholvPxr foen Besuch sei absolut noch nichts bestimmtes

ße 9, minbart worden. In den letzten Tagen hieß es ers. A» >gar, die ganze Reise sei fraglich geworden. Dies lveis*« keisethema hat nur insofern eine politische Bedeutung, iadi^« t§ f*$ aus d widersprechenden Erörterungen er- cht, eit, >ebt, daß dem russischen Kaiser die Reise nach zu' »ol- irutschland keine besondere Herzenssache ist. Im

Jki*

Zum bevorstehenden Quartalswechsel er- >r sM^ ^en "ir um rechtzeitige Erneuerung des «Ui sostabonnements, zur Verhütung sonst ein-

w „«18 sie In die Polster uiedergeglitteu, schlug sie oe i# [ Hände vor das Gesicht und fugte, während ein v3 ‘böfeS Frösteln sie erschauern ließ: »Ich habe tbet ein Gespenst gesehen. »8 säugt vou neuen 1 »ich zu verfolge».'

.Gnädige Frau, ein Gespenst am helle» Mittag

_A if den Besuch unseres Kaisers in Petersburg als großer gehend hingestellt wird; aber im nächsten Moment

berhrsfischku Zkitnug mit ihren Gratisbeilagen Kreisbiatt

die Kreise Marburg and Kirchhai« und

-Unßriertes Ss««tagsbla1i ---------i

plare des ersten Quartals in Beschlag genommen und die seither erfolgten Beschlagnahmen liefern biS in die neueste Zeit den Beweis, daß der Vertrieb des verbotenen Blattes gewerbsmäßig aus der Schweiz erfolgt. Bon den Flugblättern, welche auS derselben Druckerei nach Deutschland in ebenfalls- Tausenden von Exemplaren verbreitet wurden, ver­folgen alle die gleiche Tendenz wie der „Sozial­demokrat" selbst. Dies beweisen von den in Deutsch­land polizeilich ausgegriffenen diejenigen, welche den Titel führen: „Elektrischer Funke", „Der schlechte Arbeitslohn", „Ein Wort zur Aufklärung", „An das arbeitende Volk" u. bergt m. Reklamationen, welche der diesseitige Vertreter in Bern beim Schweizer Bundesrat erhob, blieben zunächst erfolglos, da diese Behörde sich von der Schädlichkeit des „Sozial­demokrat" nicht zu überzeugen vermochte und später das Nichteinschreiten mit der Unzulänglichkeit der schweizerischen Strafgesetze entschuldigte. So wurde es den Leitern des Blattes fast 9 Jahre ermög­licht, die Aufhetzung der deutschen Arbeiter in wirk­samer Weise zu betreiben, den Kaiser, die Bundes­fürsten, die deutschen Justiz- und Verwaltungs­behörden und deren Organe zu verdächtigen und zu beschimpfen. Die sozialdemokratische Bewegung in Deutschland würde ohne das fortgesetzte Schüren des „Sozialdemokrat" den gegenwärtigen Umfang nicht erreicht haben. In dem Jahre 188? ließ sich die Redaktion verleiten, auch schweizerische Behörden und Einrichtungen einer abfälligen Kritik zu unterziehen und endlich ein be­sonderes Hetzblatt, „Der rote Teufel", herauszu­geben, desien aufreizender Inhalt durch schamlose Angriffe auf Persönlichkeiten auch in der Schweiz Entrüstung hervorrief. Jnfolgedesien sah sich der Schweizer Bundesrat veranlaßt, endlich gegen das deutsche Preßunternehmen in Riesbach - Zürich (Höttingen) einzuschreiten und gegen die bekanntesten Leiter desselben mit Ausweise vorzugehen. Diese Maßnahmen allein haben aber den Schaden nicht gut machen können, welcher durch die jahrelange Duldung des Blattes von der Schweiz aus dem Deutschen Reich zugefügt worden ist. Die Aus­weisung der Redakteure hat die Verbreitung des Blattes von der Schweiz nach Deutschland nicht verhindert. Denn wiewohl das Blatt jetzt in London herausgegeben wird, so geht doch der größte Teil der bedeutenden Auflage zunächst nach der Schweiz, um von dort aus auf den seit Jahren erprobten und geduldeten Wegen nach Deutschland, insbesondere mit Hülfe von Mitgliedern des deutschen sozial-

doch einmal ein recht glückliches Mädchen gewesen — nnb habe es nicht gewußt!" ,

.Ach, gnädige Fran' von dem Glück, das Einem nicht znm Bewußtsein kommt, während man eS erlebt, von dem halte ich nicht viel", entgegnete Lisette schnell. .Wen» ich bedenke, wie meine Mntter mir mein .Glück" vorgehalten hat, nm es mir zum Bewußtsein z» bringe», als ich partout mich dagegen sträubte, in unferm Arbeitszimmer den ganzen Tag über die armen kleinen toten Vögelchen so herzurichten, daß sie als Hut- ober Haar»Schmuck von ben Damen getragen werben konnten! Ich fanb kein Glück barin, nur von meiner Familie, von Menschen, bie mich liebten, ab­hängig zu sein, nnb von keinem Frembe». Ich empfand die von Arsenikstaub durchwirbelte Luit in unferm Arbeitszimmer als einen schweren Druck, bie Aussicht aus unfern Fenster auf Dächer, Giebel nnb Schorn­steinen als einen Mangel nnb konnte nie dahin kommen, mein Mitleid für die schillernden Vögelchen zu über­winden. Dummes Ding, sagte meine Mutter, wa8 brauchst Du unter fremde Leute zu gehen, es wird Dein Unglück. Und doch erst bei Ihnen, gnädige Fran, hab' ich mein Glück gefunden! In welch hohen, schöne» Zimmern darf ich jetzt atmen, und aus jedem Fenster kann ich Menschen nnb Bäume nnb Tiere sehe», daß eS eine Lust ist. Und was hab ich nicht alles vou der Welt kennen gelernt! Wie hübsch war es in Petersburg, wo es so znm Erfriern kaü ans« steht nnb man doch so gemütlich warm fitzt. Es war sehr lustig da, bis — ja bis das Gespenst kam. Dan» stürzte Pollux. Das waren ein paar Tage voll Angst und Sorge. Ader Gott sei Dank, es kam bald besser. Wissen Sie noch, gnädige Fran, als wir bei der ersten Vorstellung nach Ihrer Genesung, in dem Bouquet d:8 Fürsten mtt dem großen, blonde* Bart das Diamanthalsband entdeckte»? ES lag ganz verborge» unter weißen Rosen. Und welches Feuer die Steine hatten! Entsinnen Sie sich «och des Auf­sehens, das Sie bei dem ersten Auftreten in Newyork erregten? Aber Sie sahen auch wahrhaftig bezanberub

Deutsches Reich.

Berlin, 26. Juni. Der Bundesrat stimmte dem Anträge Sachsens wegen erneuter Anordnungen auf Grund des § 28 des Gesetzes gegen die ge­meingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie für Leipzig und Umgegend zu. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Nach dem Inkrafttreten des Gesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie vom 21. Oktober 1878 ver­legten die Führer der Partei den Schwerpuntt ihrer aufrührerischen Thätigkeit nach der Schweiz, wo sie mit den dortigen revolutionären Elementen schon seit Jahren verbunden waren und bei welchen sie zum Teil ihre politische Ausbildung erhalten hatten. Die Richtungen, nach welchen die sozialrevolutionäre Propaganda von der Schweiz aus nach Deutschland verbreitet wurde, taffen sich unter bie folgenden Gesichtspunkte bringen: I. Verbreitung des offiziellen Parteiorganes „Der Sozialdemokrat", sowie anderer sozialrevolutionärer Druckschriften von der Schweiz aus. II. Förderung der Verbreitung durch Lokal­behörden. Nach dem Inkrafttreten des Sozialisten­gesetzes waren die Führer der Deutschen Sozial­demokratie in erster Linie darauf bedacht, die ihnen im Jnlande behinderte Bearbeitung der Arbeiter- maffen durch ihre Preffe vom Auslande her zu be­treiben. Sie wandten sich nach der Schweiz und errichteten in Riesbach-Zürich (Höttingen) eine eigene Druckerei, in welcher seit dem September 1879 der „Sozialdemokrat, internationales Organ der Sozial­demokratie deutscher Zunge" hergestellt wurde. Neben diesem Zentral^ Parteiorgan wurden dort andere sozial­revolutionäre Schriften gedruckt, welche von den deutschen Behörden auf Grund des Sozialistengesetzes verboten werden mußten. Diese Preßerzeugniffe wurden in Tausenden von Exemplaren heimlich nach Deutschland eingeführt und hier verbreitet. So wurden z. B. im Jahre 1882 allein 13 000 Exem-

gemacht, nnb nun wird ber arme Graf in tausend Aeugsten sein, welche Farbe bie Atlasschleife an feinem Lorbeerkranz haben müsse, nm mit bem Costüm zu harmonire».

Der Diener erzählle, ber Herr Graf habe bie Nacht wie im Fieber gelegen. Da wirb er wohl wieber solch einen schönen Ver8 zusammenphantasirt habe», ben er mit Gvldbnchstaben auf bie Schleife drucken laßen kann. Nicht war, gnädige Fran, solch einen schönen Vers, wo in jeder Zelle ein paar Beine oder Füße ober wie mau das nennt, zu viel stad."

Dabei sah sie mit einem allerliebsten, schalkhaften Lächeln zu bet jungen Frau hinüber. Währenb sie bann bie langen Stnlpenhandschnhe sorgsam glättend in ein Kästchen legte, plauderte sie wetter: .Auch der Herr Marquis ist hier gewesen. Ich habe ihn selbst gesprochen. Das ist wirklich ein schöner Mau». Er gefällt mir ausnehmend gut, nnb habet ist er nn> ermeßlich reich. Er bebanerte so lebhaft, bie gnädige Fran nicht sprechen zu können, baß ich nicht umhin konnte, ihm zu verraten, baß bie gnädige Frau am besten während beS Diners zn sprechen fei, nnb daß auf Ihrer Tafel stets ein paar Gedecke für uuer- wartete Gäste bereit ständen."

.Was hast Du da wieder für eine Dummheit gemacht, Lisette?! Das sieht ja wie eine Einladung aus nnb wie eine Auszeichnung obendrein", zürnte bie Künstlerin.

Lisette war bei ihr »iedergekniet, um ihr bie hohen Stiefel von ben Füßen ,n ziehen, nnb sie durch ein Paar Atlaspantöffelche» zu ersetzen.

Gnädige Fran", sagte sie bittend, der Marquis versteht so schön zu erzählen. Er weiß besser zu unterhalten, als ich einfältiges Ding. Und jetzt ft ent eS mich doppelt, daß ich ihm all das gesagt habe, denn gerade heute brauchen Sie Zerstreuung."

.®»teB Kind", sagte die Künstlerin und seufzte. Dann, nachdem sie eine Zeit lang sinnend vor sich hin geblickt, fuhr sie ttanmverloten fort: .Ich bin

Hauptsache gilt, daß alles andere davor zurücktreten muß. Dieser Charakterzug ist gerade in der letzten Zeit ganz besonders hervorgetreten, und es ist auch nicht zu erwarten, daß sich der Zar zu den freien Anschauungen bekehrt, welche seinen Vater beseelten, der mit Recht ein warmer Freund des deutschen Reiches genannt werden konnte. Alexander III. kann an Deutschland nichts aussetzen, aber das deutsche Reich ist der Verbündete von Oesterreich- Ungarn und Italien, und auf beide Staaten ist man in Petersburg nicht gut zu sprechen. Die deutsche Politik hat alles gethan, um Rußland seiner Zeit die auf der Balkanhalbinsel erlittene Demütigung zu ersparen, aber dafür haben wir keinen Dank ge­erntet, und so haben wir denn auch die Russen treiben laffen, was sie wollen. Und was war das Resultat? Es hat sich ergeben, daß im ganzen Zarenreiche ein zielbewußtcr Staatsmann überhaupt nicht existiert; entweder die Zeitungen schreien oder die Diplomaten intriguieren, das ist die ganze Stoatsweisheit. Ein Glück ist nur die Friedens­liebe Alexanders III.

Man würde aber dem russischen Zaren schweres Unrecht thun, wenn man an seiner Geradheit und Ehrlichkeit zweifeln wollte. Alexander III. hat den Besuch des deutschen Kaisers empfangen und als seine Pflicht sieht er es auch an, ihm einen Gegen­besuch abzustatten. Ein Besuch der Fürsten kann gar keine politischen Folgen haben, es liegt also nicht der mindeste Grund vor, anzunehmen, bei Kaiser wolle im Aerger gegen Deutschland eine Pflicht der einfachsten Höflichkeit verletzen. Denken wir uns aber einmal in die Sage des Zaren, der mehr Attentate erlebt hat als er Jahre regiert, bet zu wieberholtenmalen knapp bem Tobe entgangen ist, unb man wird es begreiflich finden, daß er keine große Sehnsucht nach dem Verlaffen seiner sicheren Schlöffet hat. Die Stimmung, in welcher der russische Herrscher ist, ist keine rosenrote, denn von allem, was der Nihilismus gegen ihn plant, erfahren weitere Kreise doch nur das wenigste. Es ist dar­nach selbstverständlich, daß der Zar, der vor kurzem erst in der Gefahr sich befand, mit seinem ganzen Hofzuge in die Lust gesprengt zu werden, keine Neigung empfindet, eher von Reisen zu sprechen, als bis fie vor der Thür stehen unb es liebt, alle ge­planten Ausflüge in einen einzigen zu vereinigen. Bei unseren ruhigen und sicheren Verhältnissen ver­gessen wir leicht diese peinliche und fatale Lage des russischen Hofes und denken nicht daran, daß ganz einfache Sachen dort zu wichtigen Beschlüffen ausge-

im Bois be Boulogue unter dieser Menschenmenge l Gnäbige Frau, wie sollte beuu baS möglich fein", versuchte bie kleine Französin zu trösten, währenb fie mit geschickten Finger» ben Hut von bem Kopfe ihrer Herrin löste. .Daß beS Nachts Geister umgehen, be. fonberS auf ben Kirchhöfen, — na, bagegen mag ich nicht streiten. Meine Großmutter bat selbst einen gesehen in bei Nacht, ehe ber Großvater stab. Et wat Totengräber. Aber baß Gespenster sich anchj bei helllichtem Tage zeigen, — baran glaub’ ich nicht. Das hätte ja selbst meine Großmutter nicht behauptet.

„Mein Gespenst ist von Fleisch und Blut", warf bie junge Frau leise ein.

.Von Fleisch nnb Blut? Ja, bann ist eS aber gar kein Gespenst mehr.

»Oho, es gtebt auch solche Gespenster. DaS ver­stehst Du nicht, Mäbcheu. Danke Deinem Gott baffit unb bete zu ihm, daß Du es nie verstehen lernst."

Plötzlich aber sprang fie auf unb rief hastig: .Geh, geh, schicke einen bet Schwarzen znm Doktor. Ich werbe heute Abenb nicht auftreten. Ich kann heute nicht leiten. ES ist unmöglich. Weißt Du noch in Petersburg — ba erschien es mir auch, bies Gespenst. Jchritt bennoch — baS Pfetb stürzte, nnb ich konnte währenb brei Wochen nicht in ben Sattel. Ich bars heut kein Pfetb besteigen! Sag' ich sei erkrankt — plötzlich. Sag' was Du willst, aber geh!"

Lisette schlüpfte eilig ans bem Zimmer. AIS fie dasselbe wieder betrat, sand sie die Künstlerin in ernstes ©innen verloren. Um fie ein wenig anszn- heitern, begann fie zn plaudern: .Sch, gnädige Frau, der arme Graf, wie wird et, wie wird er enttäuscht sein! Vor einer Stunde erst sandte et her, nm sich ganz genau erkundigen zu laffen, ob eS bet Welt und mit ihr auch bem Herrn Grafen heut Abenb vergönnt fein würbe, Madame be Marbre zu bewundern, und ob die gnädige Frau heut im Reitkleid oder im Costüm das Entzücken der Menge herrnfen würde. Ich habe dem Abgesandten eine sehr cowplicirte Beschreibung

Miethä Mngsträger sowie unsere Expedition. "1. Die Exped. der Oberh. Zeitung.

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.. io. inder Rindt, und in hiesiger Stadt unsere

iCC/t I Bois be Bologne unb bog in bie Avenue.

lOS/i I Lor ihrem Hotel schwang fich bie Leiterin beS 104'/. Hefährtes, ohne auf bie Hilfe beS Dieners zu Hii rrttn» herab, warf bie Zügel bem Einen zu, während F Andere ihr ooranedte, die Thüren vor seiner

(48» t nicht erfüllt und wird sich auch in Zukunft um erfüllen. Die Gründe dafür liegen in dem

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1 WcheMche Beilagen: Kreis-Blatt für Ke Kreise Marburg und Kirchhain.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-Abonnements-Preis bei ber Expe­dition 2'/.Mk-, bei den Postämtern 2 Mk. 60 Pfg. (exkl. Bestellgeld) Jnsertionsgebübr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler _____

in Frankfurt a. M., Gaffel, Magdeburg u. Wien; Rudolf TYTV Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; ®. L. AA11' -u“vouur Daube u Co. in Frankfurt a.M , Berlin, Hannover, Paris.

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sofort,

uuethe«. Alle Postanstalten nehmen Bestellungen 3— n und auf dem Lande die Postboten.

üche zis $n NrchhM unsere Agentur, Herr Buch-

(Fortsetzung.)

Ei» Fußgänger, ein Mensch in dürftiger Kleidung lieülich 6 mitten hineiugeraten. Dicht vor dem im vollen »»„(Z lDf befindlichen Gespann vou Madame de Marbre ÄOni8 mb er, ohne fich zu rühren. Da traf ein Blick ber _____ he» Gestatt ans bem Gig, welche bie Zügel führte ff den Mann, det zn ihr empotstarrte, unb mit einem ick hatte fie bie Pferde znm Stehe» gebracht, so Stzlich, daß die beide» Mohren hinter ihr fast baS trg. eichgewicht verloren hätten. LeiLenbläffe überzog ». t einen Augenblick ihr Gesicht. Im nächsten aber •" §u stand fie halb anfgerichtet, schlug mit ber Peitsche f ber Richtung, in ber ber Mann stand, und rief «tyiiL t harter Stimme: „Hom du chemin, coquin, ▼»!“

_ _ harakter des Kaisers Alexander, der ein so echter lationalrufie ist, wie nur einer in feinem Lande, 1889. tm das Ruffentum in allen Dingen dermaßen als

Miethni.

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76il I Als die ihrer harrende» Zose die Künstlerin er, Mte, rief sie erschreckt: „Großer Gott, was ist vor- । 84'/, ffallen? Sie sehen leichenblaß ans, gnädige Frau."

9i^ Die junge Frau stützte die Hände, wie eines HatteS > „ dürftig, ans die Lehne eines Sessels, schüttelte

hsarn den Kopf unb sagte: .Nichts, nichts." *Bnotf) ließ fie tB geschehen, baß Lisette fie zn einer