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Illustriertes Sonntagsblatt
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Alle Postanstalten nehmen Bestellungen und auf dem Lande die Postboten.
In Kirchhain unsere Agentur, Herr Buch-
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Kindern btfindlicheu Wertsachen au sich genommen hätten. Fünf Bürger, welche diese Erzählung mit angehölt hatten, »ahmen ein langes Seil und einen Revolver mit. Schon nach 20 Minuten erwischten st' zwei Männer, welche damit beschäftigt waren, die Ohren und Finger von Frauen, nud Ktuderleiche» abzuschuetdeu, um sich die daran bcfindlichen Ohr- und Ftugerriuge auzueiguen. Mit kreideweißen Ge- fichter» und schlotternden Gliedern ergaben sich die Schurke» auf Gnade oder Uoguade, als ihnen der Revolver vorgehalten wurde. Die Durchsuchung ihrer Tasche» sörderte eine ganze Menge von Fingern, die vou den Leichen abgeschuitte» rrareu nud an denen sich Riuge befanden, ans Tageslicht.
Kaum hatten fie diesen schreckliche» Fuud gemacht, als die eutrüstete» Bürcer sich auch sofort zu. tiefen: .Lyncht fie, lyncht fiel' Mau warf uun de» beide» Scheusale» Stricke um de» Hals uud hing sie o» einem Baume auf, aus dessen Zieigen man eine Stnnde vorher die Leiche» etaeS ältere» MaoueS und femeS SohneS, welche in den Fluten umgekommen waren, herauSgenommeu hatte. Nach einer halben Stunde ließ man die leblosen Körper der beiden Leichenschäuder auf de» Erdboden herunter und schleppte fie in die Felsschluchten deS Thalbügels. Es verlautet, daß ein Beamter deS Allegbery County einer der eifrigsten Teilnehmer au der Lyuchung gewesen ist.
Äußer den oben erwähnte» 13 Ungar» wurden auch noch 3 andere bei der Leichenschändung betroffen. Einer derselben hatte einen Frauenfiuger, an dem ein goldener Ring steckte, bei stch. Die hierüber in Wut geratene Volksmenge ergriff die drei Schurken, prügelte fie mit Stricke» durch und zog den Ring- dieb, nachdem ihm ein Strick »m den Hals gelegt worden war, zweimal an einem Bannrast in die Höhe. Als ihm die Sinne geschwunden waren, machte man den Ettick von feinem Halse los nnb dann »ersetzte man ollen Dreien eine zweite Tracht Prügel. Hierauf ließ mau fie laufen, trieb fie aber
binder Rindt, und in hiesiger Stadt unsere Zeitungsträger sowie unsere Expedition.
Die Exped. der Oberh. Zeitung.
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ist fest und bestimmt nach Petersburg ausgesprochen und noch deutlicher wird der Unterschied zwischen russiicher und österreichischer Politik in dem, was der Kaiser über Serbien und Bulgarien sagt. Wahrend die russischen Zeitungen ein Triumphgeschrei über Milans Rücktritt erhoben haben, bedauert der österreichische Monarch die Abdankung, wenn er auch mit Genugtuung der Versicherung der serbischen Re gevtschast gedenkt, Friede und Freundschaft mit Oesterreich bewahren zu wollen.
Der Kaiser hält es aber doch nicht für überflüssig, die folgende Warnung auszusprechen: .Bon wohlwollenden Gefühlen für das benachbarte Königreich erfüllt, hoffe und wünsche Ich, daß die Klugheit und der Patriotismus der Serben das Land vor
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ip der Unterschied der Auffassung in Wien und Petersburg hinsichtlich Bulgariens: «In Bulgarien herrscht Ordnung und Ruhe", sagt Kaiser Franz Joses, und es ist erfreulich, die stetigen Fortfchritte zu konstatieren, welche dieses Land trotz seiner schwierigen Lage macht. Nach der Petersburger offiziellen Darstellung herrscht in Bulgarien wilde Anarchie und rohe Gewaltthat, geht es mit den bulgarischen Verhältnissen fortwährend rückwärts. Oesterreich-Ungarn wendet also dem vom Zaren so bitter gehaßten Bulgarien seine unverhüllte Sympathie zu, damit ist bewiesen, daß es kaum möglich erscheint, die Absichten beider Regierungen wieder unter einen Hut zu bringen.
Diese Delegations - Thronrede enthält noch keine Kriegsdrohung; da die österreichische Regierung neue Forderungen für Militärzwecke aufstellt, kann der Kaiser den Abgeordneten selbstverständlich nicht sagen: »Meine Herren, es steht alles ausgezeichnet!" Die kaiserlichen Worte haben in dem Donaustaate einen ganz gewaltigen Eindruck gemacht und die Präsidenten der Delegationen haben es bereits ausgesprochen, daß die verlangten Summen ohne murren bewilligt werden würden. Man hat sonst dem Leiter der österreichischen auswärtigen Polittk, dem Grafen Kalnoky, den Vorwurf, namentlich von ungarischer Seite aus, gemacht, er sei zu geduldig und lasse sich von den Russen etwas gar zu viel gefallen um des lieben Friedens willen. Gegenwärtig dürfte dieser Vorwurs nicht wieder erhoben werden, denn die Kaiserrede sagt ganz genau, daß Oesterreich- Ungarn zwar eifrig und ernst den Frieden pflegen will, aber gar nicht daran denkt, auf seine selbstständige, von der russischen abweichende Orientpolitik zu verzichten. Der Zar sagte: »Ich mache, was
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SxpEou Martt 21. — Redaktion, Druck uud «erlag vou Joh. Lug. Koch.
war, auf dem Schlesischen Bahnhofe als einfache Durchreisende blieben. Hieraus irgend welche politischen Schlüsse zu ziehen, wäre durchaus verfehlt. Alles das war vorher verabredet. — Auch auf der Rückreise von Stuttgart nach Petersburg wird sich der russische Thronfolger nicht in Berlin aushalten; dieselbe dürfte schon Freitag erfolgen. — Die Neuvermählten Prinz und Prinzessin Friedrich Leopold trafen mittels Extrazuges Montag abend 9*/i Uhr auf der Station Neubabelsberg ein und fuhren von da aus in einem offenen Zweispänner nach Schloß Glienicke. — Die Nordd. Allg. Ztg. schreibt über die Neutralität der Schweiz: Auf dem Wiener Kongreß ließ die Schweiz die Anerkennung der Neutralität beantragen, und es wurde ihr seitens der vereinigten Mächte erklärt, daß die Neuttalität anerkannt werden sollte, sobald die Schweiz einer ihre inner» Angelegenheiten regelnden Transaktion zugestimmt haben würde; die Anerkennung wurde von dieser Zustimmung abhängig gemacht. Der Wiederausbruch des Krieges hinderte den weitern Fortschritt der Sache und erst der Pariser Vertrag bestimmte, nachdem die Schweiz die innere Konsolidation nach den Wünschen der Mächte vollzogen hatte, die fortdauernde Neutralität, indem ihr die Mächte gleichzeitig auch „l’integrite et l’inviolabilM" ihres Territoriums garantierten. Die Garantie der Neutralität und Integrität schließt feindliche Maßregeln gegen die Schweiz von feiten eines andern Staates aus und bedingt, daß die Schweiz sich aller Handlungen zu enthalten habe, die einen nicht neutralen Staat in die Lage bringen könnten, bekriegt zu werden. Denn in der Neutralität und Unverletzlichkeit des Territoriums ist kein Freibrief enthalten, ungestraft die Rechte der garantierenden Staaten verletzen zu können. Diesem Gedanken gab bei den Neuenburger Händeln eine preußische Note vom 9. Januar 1857 Ausdruck. Auch die Schweiz hat selbst anerkannt, daß ihr diese Pflichten aus der ihr gewährten Neutralität erwachsen. Ein Schreiben des Vororts Zürich an die Eidgenossen vom 22. Februar 1834 weist darauf hin, daß dem »so sehr in dem Wesen jedes Freistaates" begründeten Rechte, ruhige Flüchtlinge zu beschützen, die Pflicht gegenüberstehe, »dieses Asyl nicht aus solche auszudehnen, welche dasselbe benutzen, um von da aus den Frieden benachbarter Staaten zu stören." Wenn es völkerrechtlicher Grundsatz ist, daß kein Staat in seinem Gebiete Bestrebungen dulden soll, welche gegen die innere Sicherheit eines anderen Staates gerichtet sind, so gilt dieser Satz, wie sich aus dem Vorstehenden er»
Lade» für die Verteilung von Lebensrnittel ». s. w. eingerichtet worden. Vor demselben pflegt beständig eine große Anzahl vo» Fronen nnb Kinbern zn stehen nnb darauf zu warten, bis die Reihe zur Empfangnahme der Sachen an fie kommt.
Das SchnlhanS ist in ein TotenhanS umgewandelt worden uud vou diesem aus werden die Leiche» be- erdigt. In der nächsten Nachbarschaft ist ei» Hospital eingereicht worden, welches die Patteuteu kaum zn fassen vermag. Einer derselben Namens Thompson, wurde heute unter einem Trümmerhaufen hervorge- zogeu, nachdem er dort seit Freitag gelegen hatte. Eines seiner Beine war gebrochen nnb er leibet an einem starken Wnnbfieber, so daß man an seinem Aufkommen zweifelt.
Bahnverbindung»».
Die Pevllsylva»ia.Baha hat von der Station JohuStown bis zur Unglücksstätte Geleise gelegt und baut eine interimistische Brücke, so baß morgen Abend Züge bis in die ehemalige Stabt JohuStown hinein» rahre» können, inbessen ist ber Ausfall diese S Versuchs »och ein sehr zweifelhafter. UebrigeuS ist auch die Bahnverbindung zwischen Pittsbnrg und dem stehe» gebliebenen Ende der steinernen Eisenbahn-Brücke hergestellt worden. Superiotendeut Trnrnp, von jener Bah», welche die vorstehenden Angaben machte, vermochte über bie Verfassung der Bahugcleise zwischen JohuStown nnb Altoona nichts Sicheres anzugeben. Seine Bahngesellschaft Hot 35 Locomotive» ttnb eine große Anzahl vo» Wage« eingebüßt.
Die Baltimore nnb Ohio-Bahn hat ihre Geleise freigewacht nnb Mittags ein Uhr würbe ein Zug, für bessen Benutzuug man kein Fahrgelb beanspruchte, i»'S Innere der heimgesnchte» Stadt abgelasseu. Die Postsachen werden durch berittene Covriere befördert und mau hat auch eine Expreß.Linie, auf welcher Ponie» verwendet werden, eingerichtet. Sollten die Geleise der Pennsylvania- Bah» sich als unzuverläsfi» erweise», so wird eine Verbiubuug zwischen JohuStow» and Ereffo» vermittelst Postwagen hergestellt werden.
ich will, und gehe auf der betretenen Bahn ununterbrochen weiter!" Kaiser Franz Josef erwidert: »Ins Bockshorn jagen gilt nicht! Auch wir gehen unseren Weg!" Daß die Wiederkehr eines Drei- kaiserbündnisses unwiderruflich dahin ist, erscheint wohl sicher; ebenso sicher aber auch, daß der Friedensdreibund wertvollere Dienste leistet, als jenes je geleistet hat.
Deutsches Reich.
Berlin, 25. Juni. Die Berliner „Pol. Nachr" schreiben: Die bevorstehende Reise des Kaisers nach dem Norden Norwegens, bei welcher der Natur ber Sache nach ein im einzelnen im Voraus sestgestelltes Reiseprogramm nicht eingehalten werden kann, bietet inbezug auf einen Dienstzweig nicht unerhebliche Schwierigkeiten. Während bei den bisherigen Reisen des Kaisers bie erforderliche regelmäßige und schnelle Verbindung zwischen dem jeweiligen Aufenthaltsort und Berlin durch Einrichtung eines regelmäßigen Courierdienstes unschwer zu ermöglichen war, bedarf es diesmal umfassender Vorkehrungen, um dasselbe Ziel zu erreichen. Nicht nur die weite Entfernung an sich macht Schwierigkeiten, sondern es fehlt, wenn erst der nördliche Endpunkt der norwegischen Bahnen erreicht ist, vielfach an ausreichend sicherer, schneller und regelmäßiger Verbindung. Es wird daher eine ziemlich komplizierte Organisation notwendig werden, um trotz der Lückenhaftigkeit der vorhandenen Verkehrsmittel die erforderliche Sicherheit, Schnelligkeit und Regelmäßigkeit der Verbindung des Kaisers mit der Reichshauptstadt herzustellen. — Aus der Thatsache, daß der Großfürst- Thronfolger von Rußland nach einstündigem Aufenthalt sofort nach Stuttgart weiter fuhr, darf nicht geschlossen werden, daß eine Pflicht freundschaftlicher Aufmerksamkeit gegenüber dem Berliner Hofe außer Acht gelassen worden ist. Von der bevorstehenden raschen Durchreise des russischen Thronfolgers war man hier Allerhöchsten Ortes unterrichtet. Die Nachricht, daß der Thronfolger bestimmte Ankündigungen über den Besuch seines Vaters, des Zaren, bringen solle, war falsch. In Wahrheit hat diese Bedeutung der Durchreise des Kronprinzen niemals innegewohnt. In Begleitung desselben befand sich sowohl der König von Griechenland als dessen Sohn, der Kronprinz und Verlobte der Prinzessin Sophie. Programmgemäß fuhr der König nach dem Zentralbahnhof weiter, wo er als angemeldeter Besuch unseres Hofes empfangen ward, während die beiden Kronprinzen, ohne daß jemand zu ihrem Empfange da
durch Steiuwürfe zu eiligster Flucht au. Das saubere Kleeblatt lief uach dem Flusse zu uud man vermutet, daß bie brei Scheusale in besten Wogen ben Tob fanben.
Hülfssheriff Portei feuerte auf einen Farbige», bei bie allgemeine Verwirrung benutzte, um in einen KaufmannSlabeu einzubreche», einen Revolverschuß ab, fügte aber dem Einbrecher nur eine ungefährliche Wunbe zu.
Dagegen war ein Schuß, ben der Ex-Mayors Chalrner Dick von Johnstowu auf einen Leichen, schänd», ben er dab-i ertappte, als betfelbe einem om Flußufer liegenden Frauenleichnam mehrere Ringe abnahm, erfolgreicher. Die Kugel traf den Schurken derart, daß er in den Fluß fiel und erttank.
I» der Nähe vou KearnSville wurde ein Manu dabei ertappt, als er verschiedene Gegenstände stahl. Er wurde vou der empörten Menge ergriffen und an ben nächsten Baum aufgeknöpft, aber vou einigen mitleibigen Seelen abgeschuitte», ehe er tot war. Kaum war er »lebet zu Atem gekommen, so lief er spornstreichs bavon, ehe man ihn nur nach seinem Name» gefragt hatte.
Die Schreckensstätte.
D» Knabe, welcher von einer benachbarten Anhöhe ben Gang ber Stnrzflnt beobachtete, heißt EhotleS Luther. Er schilbert feine Wahrnehmungen tn packender Weise und seine Erzählung trägt wesentlich dazu bei, die jetzige Verfastung der Stadtüber- reste zu begreife». Alle Fremden nnb auch bie Berichterstatter, welche zwischen ben Trümmerhaufen hernwkletteru, werben von ben geretteten Stabtbe- wohner» mit mißtrauischen Blicken betrachtet, ba bie Kunbe vou ben Leichenschändungen enormes Aufsehen gewacht hat. Mau steht die unglücklichen Männer, welchen bie Sturzflut Weib nnb Kind geraubt hat, mit Flinten nmhergehen nnb auf bie Scheusale fahnden, welche die Leichen nm die an denselben befindlichen Wertsachen berauben.
3» der 4. Ward der Stadt JohuStown ist ein
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Während sich bei der Oeffnung des wegelos ge» fcorbenen Gonemangb Thales immer neue Schreckensszenen entwickeln, trifft stünblich neue Kunde von entsetzlichen Plünderungen, welche von Hyänen in Menschen, «eftalt an den Opfern der Katastrophe Dorgenommen kerben. Eine Anzahl von Farmern bemerkten gestern 6eub beim Einbruch ber Dunkelheit 13 Ungarn, Selche sich in verbächtiger Weise dem Ufer bes Sonemangb entlang uach Saug Hollow hinschlichen. Die Farmer versahen stch mit Waffen nnb folgten »e» verbäcktige» Geselle», welche sie badet über, fischte», als bieselbe» den schrecklich verstümmelten «ichnam einer Fra», um die an ihm befindlichen Wertsachen, darunter zwei Diamantenriuge, plünderte». Die Uomevsche» gerieten über die Verteilung der Deute in Streit und einer von ihnen wachte kurzen Prozeß, indem er de» Fing», an welchem sich bie Diamautenrtuge befanden, von ber Leiche losschnitt Ard damit auf nnb bavon lief. Die entrüsteten Sanner brachen nun hervor nnb bie in ber Minder- wt befindlichen Ungarn mußten die Flucht ergreifen, «ährend e« neun unter ihnen gelang, sich durch bie Flucht zu retten, würben bie übrigen vier irr ben Mß hineingetrieben und fanden tn dessen Wellen de» Tod. Unter ihnen befand stch auch der Besitzer der Diamantenringe.
Heute morgen nm y,9 Uhr meldete ein alter Eisen- "Shnan gestellter einen noch haarsträubenderen Vorfall derselbe» Art. Er kam vo» Sang Hallo» her nnb
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Kaiser Fran; Josefs Rede.
Kaiser Franz Josef hat die in Wien versammelten Delegationen, das gemeinsame österreichischungarische Parlament, mit einer Rede begrüßt, welche die direkte Antwort auf den Toast des Zaren bildete. Alexander III. nannte den Fürsten von Montenegro seinen einzigen Freund, Franz Josef konstatiert in Erwiderung hierauf, daß bie europäische Lage eine „fortgesetzt unsichere" ist. Wer diese Unsicherheit schafft, das zeigen die folgenden Worte, die Haupt- stelle ber ganzen Rebe: „In voller Einigkeit mit unseren Verbündeten steht meine Regierung für eine friedliche Entwickelung der fortdauernd unsicheren europäischen Lage ein, sie hält sest an der Hoffnung, daß uns auch ferner die Segnungen des Friedens werden erhalten bleiben können trotz der allerorts fortgesetzten Steigerung der Kriegsmacht, welche auch uns zwingt, in der Vervollkommnung unserer Wehr- sthigkeit nicht inne zu halten." Tie Verbündeten Oesterreich-Ungarns, welche, wie dies, den Frieden vollen, sind Deutschland und Italien, Frankreich ist licht Oesterreichs Nachbar, mit England ist kein ernster Konflikt möglich, bleibt als Urheber der unsicheren Lage also nur Rußland. Diese Behauptung
Die Katastrophe bei Iohnstow«.
(Schluß.)
Als das Floß die Brücke erreichte, nnrbe Schubert Nm einem schweren Balken erschlagen, »ährend seine Familie prompt gerettet wurde.
Menschliche Hyänen.
Mit einigen dieser Scheusale wirb kurzer Prozeß gemacht.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte?, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler °
in Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg u. Wien; Rudolf YYJV
Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. «öln; ®. L. 441 ’ ’ 1 “UW"*
Daube u- Co. in Frankfurt a. M, Berlin, Hannover, Paris.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und C||1A .X..
Feiertagen- — Quartal-Abonnements Preis bei der Expe-
dition2V,Mk., bei den Postämtern 2 Mk- 50 Pfg. (exkl. _
Bestellgeld). Jnsertionsgebübr für die gespaltene Zeile Donnerstag, 27. Juni 1889.
10 Pfg., Reklamen sür bte Zelle 2a Pfg. ° v
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